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Nachrichten - admin

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A N Z E I G E N Österreich bis Ende 2012 / Westbahn - Die erste Anzeige
« am: Januar 13, 2012, 21:47:47 Nachmittag »
Anonyme Anzeige
WESTbahn wegen Raucherabteilen verklagt
Westbahn Raucherklage


Der WESTbahn drohen bis zu 10.000 Euro Strafe (© APA)

Der WESTbahn ist nun die erste Klage wegen der in den Zügen vorhandenen Raucherabteile ins Haus geflattert. Das Unternehmen will wenn nötig bis zum Höchstgericht gehen. Das Gesundheitsministerium hatte die Qualmer-Abteile schon im letzten Jahr in einer Stellungnahme als gesetzeswidrig bezeichnet.

Am 29. Dezember erfolgte die anonyme Anzeige, die offenbar aus Wien stammen dürfte. Das erklärte WESTbahn-Sprecher Manfred Mader im Gespräch mit Heute.at. Nun erfolgt eine Prüfung des Sachverhaltes durch das zuständige Wiener Magistrat.

Unternehmen pocht auf Ausnahmeregelung

Der Konzern beruft sich auf die Ausnahmeregelung im Tabakgesetz, wonach abgetrennte Raucherbereiche erlaubt sind. "Durch das Unterdruck-Abluft-System in den Raucherabteilen lässt sich der Nikotingeruch von außerhalb nicht wahrnehmen", führte Mader gegenüber Heute.at aus. Da es bisher keinen Präzedenzfall hinsichtlich der Auslegung des Tabakgesetzes in Eisenbahnwaggons gebe, wird die WESTbahn nötigenfalls bis zum Höchstgericht marschieren, so der Pressesprecher.

Mader berichtete auch von überwiegend positivem Feedback der Nichtraucher-Kunden. So sollen diese erfreut darüber sein, dass nun nicht mehr "heimlich auf den Zugtoiletten" geraucht werde. Einzelne Beschwerden räumte Mader jedoch ein. "Bei einer so großen Zahl an Rückmeldungen lässt sich das gar nicht ausschließen", ergänzte der WESTbahn-Sprecher.

Bis zu 10.000 Euro Strafe drohen

Im Falle einer Strafe kann sich die WESTbahn auf Zahlungen von 1.000 Euro bis zu 10.000 Euro im Wiederholungsfall einstellen, berichten die Niederösterreichischen Nachrichten. Auch rauchenden Fahrgästen drohen demnach bei einer Anzeige saftige Strafen. Bis zu 100 Euro sind beim ersten Mal und bis zu 1.000 Euro im Wiederholungsfall zu zahlen.

http://www.heute.at/news/wirtschaft/art23662,645386


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09.01.2012 | 00:00 |

Erste Raucher-Klage gegen WESTbahn

Seit Mitte Dezember macht die WESTbahn den ÖBB auf der Westbahnstrecke zwischen Wien und Salzburg Konkurrenz – und wartet auch mit eigenen abgetrennten Raucherabteilen auf.GLEISS
Der neue private Bahnbetreiber kassiert für seine Raucherabteile die erste Klage, will aber nicht klein beigeben und im Falle alle juristischen Instanzen durchfechten.

VON HEINZ BIDNER

Die private WESTbahn-Gesellschaft hat nun erwartungsgemäß ihre erste Klage in Bezug auf das Tabakgesetz am Hals. Das Unternehmen hat ja in jedem Zug eigene Raucherabteile mit jeweils 16 Sitzplätzen angelegt.

Diese sind nach Ansicht des Gesundheitsministeriums illegal und verstoßen gegen das Gesetz. „Wir haben vom Ministerium noch vor Jahreswechsel eine entsprechende Stellungnahme erhalten“, weiß WESTbahn-Sprecher Manfred Mader.

Die Positionen: Das Bahnunternehmen pocht auf die rechtliche Ausnahmeregelung für Gaststätten, die auch bei Zügen anzuwenden sei. Das Ministerium hingegen meint, dass diese hier nicht anwendbar sei. Demnach gebe es ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Räumen. Allein in der Gastronomie gebe es explizit diese Ausnahme. Fakt ist, dass es hier noch keine sicheren rechtlichen Grundlagen gibt, da in einem derart gelagerten Fall noch kein Gerichtsurteil vorliegt.

Nach der am 29. Dezember erfolgten anonymen Anzeige wurde nun das behördliche Ermittlungsverfahren zu den Raucherabteilen gestartet. Kostenpunkt: bei der ersten Anzeige bis zu 1000 Euro Strafe, im Wiederholungsfall bis zu 10.000 Euro.

„Wir sind bereit, bis zum Höchstgericht zu gehen“, zeigt sich Mader kämpferisch. Und das könnte Jahre dauern.

Sollte ein Gang zum Unabhängigen Verwaltungssenat der WESTbahn nicht Recht geben, könnte sie noch die obersten Gerichtshöfe anrufen. Allerdings gehen damit, wie berichtet, Risiken einher. Ab einem ersten rechtskräftigen Urteil gegen das Unternehmen würden die Strafzahlungen fällig. Ab zwei rechtskräftigen Urteilen wäre sogar ein Konzessionsentzug der WESTbahn möglich, heißt es aus dem Ministerium.

Wichtiges Detail am Rande: Auch rauchenden Fahrgästen drohen bei einer Anzeige saftige Strafen: bis zu 100 Euro beim ersten Mal und bis zu 1000 Euro im Wiederholungsfall.

http://www.noen.at/news/chronik/Erste-Raucher-Klage-gegen-WESTbahn;art151,363877


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Umfrage: Rauchverbot auf österreichisch

    54% sagen, Rauchen in Lokalen gehört verboten


Die Mehrheit der Österreicher (54%) ist für ein generelles Rauchverbot, wie es die Ärztekammer kürzlich gefordert hat. 44% sind laut der Umfrage für die Beibehaltung der aktuellen Lösung.

Sophie Karmasin, Karmasin Motivforschung

Die Mehrheit der Österreicher ist für ein generelles Rauchverbot in Lokalen. Es ist schwer vorstellbar, dass die Gastronomie und die Wirtschaftskammer einer strikteren Regelung zustimmen, auch wenn die Bevölkerung mehrheitlich dafür wäre. Es wäre aus Sicht der Unternehmer auch unverständlich, wenn nach aufwändigen Investitionen und Umbauarbeiten diese wieder infrage gestellt werden, weil es keinen eigenen Raucherbereich mehr braucht. Also wird die diplomatische Regelung aufrechtbleiben. Auf lange Sicht wäre es allerdings klüger, nicht alle Probleme auf die verwässerte österreichische Art zu lösen, sondern klare und konsequente Entscheidungen zu ­treffen.

2178
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / 16-Profil - Fetter Tobak
« am: Januar 13, 2012, 21:37:18 Nachmittag »

http://www.profil.at/articles/1152/560/315456/rauchen-fetter-tobak

Fetter Tobak

    Tabakgesetz:. Verlagert sich die Sucht durch strenge Verbote?



·Rauchverbot auf österreichisch
Umfrage. 54% sagen, Rauchen in Lokalen gehört verboten

Der Nichtraucherschutz in Österreichs Gastronomie ist nach wie vor mangelhaft. Die Lösung, die es allen recht machen will, hat im Gegensatz zu strikten Rauchverboten keinen gesundheits­fördernden Effekt.

Von Robert Buchacher

Im Wiener AKH, der österreichweit ersten Adresse zur Behandlung von Raucherschäden, hat sich nichts geändert. Zu ebener Erde wird in einem speziellen, durch Glaswände separierten Raucherraum gepofelt, was das Zeug hält; in den Stockwerken darüber befassen sich Pulmologen, Kardiologen, Krebsmediziner und Chirurgen mit den Folgen des Tabakkonsums. Mit 34 Prozent Rauchern gehört Österreich laut der EU-weiten Umfrage Eurobarometer 2010 weltweit zu den Ländern mit dem höchsten Tabakkonsum. Der Anteil der Raucher an der erwachsenen Bevölkerung bildet aber das wahre Ausmaß des heimischen Tabakkonsums nur mangelhaft ab. Mit der Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten – im Mittel 17,7 – liegt Österreich EU-weit im Spitzenfeld. Und bei jugendlichen Rauchern führt ­Österreich seit Jahren die EU-Statistik an.

Dramatischer noch wird die Situation auf der Homepage des Gesundheitsministeriums unter dem Punkt Tabakgesetz beschrieben: „Der Konsum von Tabak ist in Industrieländern wie Österreich die bedeutendste Ursache vermeidbarer Krankheiten und Todesfälle. Weltweit sterben derzeit nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation jährlich über vier Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen tabakbedingter Krankheiten. Diese Zahl wird sich innerhalb der nächsten Jahrzehnte auf rund zehn Millionen pro Jahr erhöhen, wenn gegen diese Entwicklung nichts ­unternommen wird. Schätzungsweise 12.000 bis 14.000 Menschen sterben in ­Österreich pro Jahr an den Folgen tabakbezogener Erkrankungen.

Angesichts dieser enormen Bedrohung ist politisches Handeln, einschließlich entsprechender Initiativen zur Schaffung der gebotenen Maßnahmen auf gesetzlicher Ebene, dringend erforderlich.“

Nicht unbedingt in Befolgung dieser eindringlichen Sätze handelte SPÖ-Gesundheitsminister Alois Stöger, als er die von seiner ÖVP-Vorgängerin Andrea Kdolsky mit der Wirtschaftskammer ausgehandelte Novelle zum Tabakgesetz zur Beschlussfassung vorlegte. Das Gesetz sollte dem Nichtraucherschutz auch in der Gastronomie zum Durchbruch verhelfen. Zuerst gab es eine Übergangsfrist für die Wirte, dann schauten die Behörden weg, und wenn man dem Tiroler „Rauchersheriff“ Robert Rockenbauer Glauben schenkt, dann funktioniert die Regelung auch 18 Monate nach dem endgültigen Inkrafttreten mehr schlecht als recht.
Zeit also, Bilanz zu ziehen und nachzuschauen, was sich durch die neuen Bestimmungen geändert hat. Und vor allem auszuloten, welchen Effekt die viel konsequenteren Regelungen in anderen Ländern bisher hatten.

Nachdem in vielen Weltgegenden bereits seit Jahren strikte Rauchverbote gelten, liegt auch schon eine Fülle von wissenschaftlichen Untersuchungen über die Auswirkungen auf die Volksgesundheit und die Gesundheitskosten vor.

Vorerst aber noch ein Blick auf die Situation in Österreich: Der gesetzliche Nichtraucherschutz in der Gastronomie trat mit 1. Jänner 2009 in Kraft, allerdings mit einer Übergangsfrist bis 30. Juni 2010. In Lokalen bis zu einer Fläche von 50 Quadratmetern konnten die Wirte selbst entscheiden, ob ihr Lokal eine Raucher- oder eine Nichtraucher-Gaststätte ist. Sie mussten ihre Räumlichkeiten nur dementsprechend kennzeichnen. Für Lokale mit einer Fläche zwischen 50 und 80 Quadratmetern schreibt die Novelle die Einrichtung eines Nichtraucherraums nur dann vor, wenn dies baulich möglich ist. Und für Lokale mit einer Fläche über 80 Quadratmeter gilt die verpflichtende bauliche Einrichtung eines Nichtraucherraums als Hauptraum, wobei aus der Raucherzone kein Qualm in den Nichtraucherraum gelangen darf. In der Praxis erweist sich diese Bestimmung als undurchführbar. Denn laut einer Studie der Wiener Medizinuniversität enthält auch die Luft in „Nicht­raucherräumen“ gesundheitsgefährdende Schadstoffkonzentrationen, die aus dem benachbarten Raucherraum stammen.

„80 Prozent der Wirte verstoßen gegen die neuen Bestimmungen, weil die Tür zum Raucherraum immer offen ist“, behauptet „Rauchersheriff“ Rockenbauer, der am Donnerstag kommender Woche in Wien eine Pressekonferenz zum Thema „Drei Jahre untaugliches Tabakgesetz“ abhalten will. Viele Lokalbesitzer würden laut Rockenbauer fälschlich behaupten, eine Ausnahmegenehmigung für ihr Lokal zu besitzen, umgekehrt würden Behörden Genehmigungen ausstellen, die sie nach dem Gesetz gar nicht ausstellen dürften. „Die angedrohten Strafen bis zu 2000 Euro funktionieren nicht, weil es ein umständliches Ermittlungsverfahren gibt und die total überforderten Behörden kein zusätzliches Personal bekommen“, sagt Rockenbauer.

Der Internist Manfred Neuberger, Umwelthygieniker an der Wiener Medizinuniversität sowie Vizepräsident der „Initiative Ärzte gegen Raucherschäden“, meint sogar: „Das Tabakgesetz wurde von der Wirtschaftskammer als Sprachrohr der ­Tabakindustrie zum Scheitern programmiert.“ Zwar hat sich durch die Gesetzesnovelle der Nichtraucherschutz in vielen Lokalen verbessert, aber gemessen an internationalen Standards zur Tabakkon­trolle, ist Österreich ein Entwicklungsland. Insbesondere der Tabakkonsum hat sich in der Alpenrepublik seit Einführung des Gesetzes nicht nur nicht verringert, er ist laut Eurobarometer im Zeitraum 2006 bis 2009 sogar um drei Prozent gestiegen. Dass der Tabakkonsum in Österreich nicht zurückgegangen ist, bestätigt auch der Bundesgremialobmann der Trafikanten, Peter Trinkl – trotz oftmaliger Klagen der Tabakverschleißer über Umsatzeinbußen: „Auf den Tabakverbrauch hat sich die neue Gesetzeslage nicht ausgewirkt, Umsatzeinbußen gibt es nur durch vermehrten Import und Schmuggel von Billigware aus ehemaligen Ostblockländern.“

Zufrieden mit der neuen Regelung zeigen sich die Wirte und laut Helmut Hinterleitner, Fachverbandsobmann Gastronomie in der Bundeswirtschaftskammer, auch die Konsumenten: „Wir haben viele positive Rückmeldungen. Laut einer von uns Anfang des Jahres in Auftrag gegebenen Market-Umfrage zeigen sich drei Viertel der Befragten mit den Maßnahmen zum Nichtraucherschutz zufrieden.“

Zwei Diplomarbeiten der Wiener Medizinuni zeichnen ein konträres Bild. Die Autoren orteten Unzufriedenheit beim Personal und in noch höherem Maß bei 1590 befragten Gästen in zufällig ausgewählten Wiener Lokalen.
Einen gesundsheitsfördernden Effekt erzielt das novellierte österreichische Tabakgesetz laut Umwelthygieniker Neuberger weder beim Aktiv- noch beim Passivrauchen. In vielen anderen Ländern, die von vornherein striktere Regelungen erlassen haben und diese auch konsequent durchsetzen, gibt es hingegen nicht nur wissenschaftlich belegbare gesundheit­liche Benefits, wie etwa eine durch die Rauchverbote gesunkene Herzinfarktrate, sondern auch eine deutliche Reduzierung der Gesundheitskosten. In einigen US-Staaten, wie etwa in Kalifornien, bestehen strikte Rauchverbote am Arbeitsplatz und in allen öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten schon seit mehr als 30 Jahren. Und in New York ist jetzt auch das Rauchen in Parks verboten.

Die in den USA gesetzliche, vor allem aber die gesellschaftliche Ächtung des Rauchens könnte allerdings zu einer Verlagerung der Sucht führen, was auch die Wiener Suchtforscherin Gabriele Fischer für möglich hält (siehe Interview). Auffallend sind in den USA die explodierenden Zahlen im Bereich Übergewicht und Fettsucht (Adipositas). Die Verlagerung der Sucht in vermehrtes Essen und Nascherei könnte dabei eine Rolle spielen.

„Es gibt alle möglichen Kompensationsmechanismen, solange das Nikotinbedürfnis noch nicht überwunden ist“, erklärt Umweltmediziner Neuberger. Gesichert sei, dass Personen, die sich das Rauchen abgewöhnen, häufig einige Kilos zunehmen. „Aber in prospektiven Studien zeigt sich, dass Jugendliche, die nie zu rauchen begonnen haben, schlanker bleiben als jene, die zu rauchen angefangen haben“, so Neuberger. Eine der Erklärungen für die Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp sei, „dass man das Verlangen nach Zigaretten durch Naschen kompensiert. Außerdem werden dann die Geschmacksnerven wieder empfindlicher, das Essen schmeckt besser.“

Unterdessen belegt eine Vielzahl von geprüften und in hochkarätigen Journalen publizierten wissenschaftlichen Studien die gesundheitlichen und gesundheitspolitischen Benefits durch konsequente Rauchverbote, etwa auf das Barpersonal in den USA, Australien, Schottland, Irland, England und Israel. Ergebnis: Sowohl bei Rauchern wie bei Nichtrauchern gingen Atembeschwerden deutlich zurück. Und überraschenderweise zeigen sich beide Gruppen mit dem Rauchverbot zufrieden.

Umweltmediziner und Epidemiologen der Harvard School of Public Health analysierten auch die Auswirkungen von strikten Rauchverboten auf 11.500 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen drei und 19 Jahren. Die Jugendlichen waren allesamt Nichtraucher. Als Marker für das Mitrauchen im Haushalt oder anderen Räumen zogen die Wissenschafter den Anteil von Cotinin im Blut heran, einem Nikotin-Abbauprodukt. Ergebnis: Bei Kindern und Jugendlichen, die daheim keinem Passivrauch ausgesetzt waren, zeigte sich nach Einführung strikter Rauchverbote ein signifikanter Rückgang des Cotininwerts, bei Kindern und Jugendlichen, deren Eltern rauchten, war hingegen keine Veränderung feststellbar.

Forscher der University of California in San Francisco (UCSF) untersuchten den Effekt des umfassenden, bereits im Jahr 1980 in Kalifornien eingeführten Tabakkontroll-Programms auf die staatlichen Gesundheitskosten. Im Vergleich mit anderen US-Bundesstaaten errechneten Wissenschafter, wie viel Kalifornien ohne Tabakkontrolle für Gesundsheitsleistungen hätte ausgeben müssen. Ergebnis: Im Zeitraum 1989 bis 2004 wurden durch das Programm innerhalb von 15 Jahren 86 Milliarden Dollar (Wert 2004, entspricht etwa 66 Milliarden Euro) eingespart.

Einige Staaten, wie etwa Neuseeland, Australien und Großbritannien, die schon jetzt strikte Rauchverbote haben, wollen ihre Maßnahmen zur Tabakkontrolle noch weiter verschärfen. In Großbritannien, einem der Pioniere strikter Tabakkontrolle in Europa, gilt seit 1. Oktober ein Verbot für Zigarettenautomaten. Ab April 2012 dürfen Zigarettenpackungen nicht mehr offen zur Schau gestellt werden. Der konservative Gesundheitsminister Andrew Lansley will darüber hinaus erreichen, dass Zigarettenschachteln künftig nur noch gesundheitliche Warnaufschriften, Angaben über den Nikotingehalt sowie den Herstellernamen ohne jede grafische Gestaltung tragen dürfen.

Gemessen an dieser Radikalität, ist Österreich noch immer eine Insel der Rauchseligen. Vielen ausländischen Gästen, die nach Österreich kommen, fällt auf, dass hierzulande viel mehr Menschen rauchen, als sie das aus ihren Heimatländern gewohnt sind. Isaac Witz, international renommierter Krebsforscher an der Tel Aviv University, der fallweise immer wieder in seine Geburtsstadt Wien kommt, weil er hier mit österreichischen Krebsforschern kooperiert, ist einer von ihnen. Kürzlich wurde Witz von einem seiner Gastgeber zum Mittagessen ins Restaurant „Zur Goldenen Kugel“ in der Wiener Lazarettgasse eingeladen. Just als das Essen aufgetischt wurde, zündeten sich zwei Herren am Nebentisch Zigaretten an. Frage an den Ober: „Sind Sie ein Raucherlokal?“ Der Ober: „Ja, brauchen S’ einen Aschenbecher?“

2179
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / 15-Kurier - Jetzt erst Knecht
« am: Januar 13, 2012, 21:33:41 Nachmittag »



Jetzt erst Knecht: Bewusstsein folgt Fakt


Es ist immer noch merkwürdig – und im Rückblick ein Alzerl beneidenswert –, wenn man abends im Stammlokal sitzt, und am Nebentisch sitzen junge Eltern mit ihrem Säugling. Eh nicht oft, aber hin und wieder: Und das war zu der Zeit, als meine Kinder Babys waren, vollkommen undenkbar, weil in absolut jedem Lokal mörder geraucht wurde. Jetzt darf man noch in ein paar kleinen Bars rauchen; in allen größeren Lokalen müssen die Raucher entweder raus an die frische Luft oder in einen räumlich abgetrennten Raucherbereich.

Und daran haben sich längst alle gewöhnt: So wie es sich bereits kein Mensch mehr vorstellen kann, dass es einmal möglich war, in Flugzeugen, in Straßenbahnen oder in Krankenhäusern zu rauchen, vergisst man allmählich, dass man vor noch gar nicht langer Zeit in jedem Restaurant rauchen konnte. Es ist nun einmal wirklich so: Das Bewusstsein folgt den geschaffenen Fakten.

Auch wenn es nach wie vor Lokalbesitzer geben soll, die dem Rauchverbot in der Gastronomie die Schuld für einen Geschäftsrückgang geben. Der Wirt meines Vertrauens sagt: „Unsinn. Ein Wirt, der wegen des Rauchverbots Umsatzeinbußen hat, versteht sein Geschäft nicht.“

Dennoch (das sage ich als Quartalsnikotinsüchtige, die zwanghaft jeden Winter ein paar Wochen lang rauchen muss): Es ist schön, dass es auch bei uns noch ein paar kleine verrauchte Oasen der Unvernunft gibt, eine Handvoll gallischer Nebel-Dörfer, die, wie anderswo die Opiumhöhlen, eh nur von jenen betreten werden, die das Risiko der Selbstgefährdung durch aktiven oder passiven Nikotinkonsums auf sich zu nehmen bereit sind. Das allgemeine Rauchverbot ist gut und richtig. Ein paar Grauzonen dazwischen verträgt es aber schon auch.


http://kurier.at/nachrichten/4480881-jetzt-erst-knecht-bewusstsein-folgt-fakt.php




2180
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / 14-S.N. - Tabakgesetz gescheitert
« am: Januar 13, 2012, 21:30:55 Nachmittag »


Nichtraucher-Schützer: Tabakgesetz gescheitert


12. Jänner 2012 | 12:45 | wien | |


Das seit 2009 bestehende Tabakschutzgesetz bringt die Köpfe der Nichtraucherschützer auch 2012 zum Rauchen. "Das Gesetz ist in weiten Teilen gescheitert", sagte Robert Rockenbauer, Leiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, am Donnerstag.

80 Prozent der Wirte von Mehrraumlokalen würden nach wie vor gegen die Vorgaben verstoßen. Schuld sei der Gesetzgeber.

Das geltende Tabakgesetz ist dem Leiter der Schutzgemeinschaft zufolge eine „typisch österreichische Lösung und war von Anfang an zum Scheitern verurteilt“. Statt einer „gerechten Lösung, Rauchverbot für alle Lokale, haben wir jetzt ein Wirrwarr, mit dem weder Wirte, Raucher noch Nichtraucher zufrieden sein können“, kritisierte der Leiter der Schutzgemeinschaft. Dabei wäre der Nutzen eines generellen Verbotes für das Gesundheitssystem und auch für die Gastronomie „riesig“.

Doch nicht nur, dass das Gesetz zu lasch sei, es wird Rockenbauer zufolge von den Wirten auch weitestgehend ignoriert. Der Hauptraum in Mehrraumlokalen sei vielfach immer noch die Raucherzone zusätzlich seien die Türen zwischen den beiden Bereichen fast immer offen. „Von Nichtraucherschutz kann keine Rede sein“, ärgerte sich Rockenbauer. Der Gesetzgeber sollte den Wirten genau vorschreiben, wie ein Raucherraum auszusehen haben soll, nämlich „mit Unterdruck, automatischen Türschließer und eigenem Belüftungssystem“.

Ausweg aus der Misere liegt der Schutzgemeinschaft zufolge nur in einem Tabakgesetz mit einem „konsequenten und ausnahmslosen Nichtraucherschutz“. Dieses könnte auch wesentlich leichter kontrolliert werden, als das derzeit bestehende.

Ihre Forderungen unterstrich die Schutzgemeinschaft mit drei Studien, die in Wien und Graz durchgeführt worden sind. Dabei waren in Hauptstadt der Steiermark 77 Prozent von Gästen in Lokalen mit dem Gesetz unzufrieden, 62 Prozent forderten ein generelles Rauchverbot. In Wien waren 58 Prozent unzufrieden und 51 Prozent sprachen sich für eine Verbannung des blauen Dunstes aus.

© SN/SW


http://www.salzburg.com/online/7mal24/aktuell/Nichtraucher-Schuetzer---Tabakgesetz-gescheitert.html?article=eGMmOI8VeYMs8SRMGH0LT1WJ8KLVo1M0uT2m11D&img=&text=&mode=



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Nichtraucher-Schützer - Tabakgesetz gescheitert

PR-inside.com 12.01.2012 12:45:39) - Das seit 2009 bestehende Tabakschutzgesetz bringt die Köpfe der Nichtraucherschützer auch 2012 zum Rauchen. "Das Gesetz ist in weiten Teilen gescheitert", sagte Robert Rockenbauer, Leiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, am Donnerstag in Wien. 80 Prozent der Wirte von Mehrraumlokalen würden nach wie vor gegen die Vorgaben verstoßen. Schuld sei der Gesetzgeber.
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(Wien | APA | 2012-01-12 12:44) Das seit 2009 bestehende Tabakschutzgesetz bringt die Köpfe der Nichtraucherschützer auch 2012 zum Rauchen. "Das Gesetz ist in weiten Teilen gescheitert", sagte Robert Rockenbauer, Leiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, am Donnerstag in Wien. 80 Prozent der Wirte von Mehrraumlokalen würden nach wie
vor gegen die Vorgaben verstoßen. Schuld sei der Gesetzgeber.

Das geltende Tabakgesetz ist dem Leiter der Schutzgemeinschaft zufolge eine "typisch österreichische Lösung und war von Anfang an zum Scheitern verurteilt". Statt einer "gerechten Lösung, Rauchverbot für alle Lokale, haben wir jetzt ein Wirrwarr, mit dem weder Wirte, Raucher noch Nichtraucher zufrieden sein können", kritisierte der Leiter der Schutzgemeinschaft. Dabei wäre der Nutzen eines generellen Verbotes für das Gesundheitssystem und auch für die Gastronomie "riesig".

Doch nicht nur, dass das Gesetz zu lasch sei, es wird Rockenbauer zufolge von den Wirten auch weitestgehend ignoriert. Der Hauptraum in Mehrraumlokalen sei vielfach immer noch die Raucherzone zusätzlich seien die Türen zwischen den beiden Bereichen fast immer offen. "Von Nichtraucherschutz kann keine Rede sein", ärgerte sich Rockenbauer. Der Gesetzgeber sollte den Wirten genau vorschreiben, wie ein Raucherraum auszusehen haben soll, nämlich "mit Unterdruck, automatischen Türschließer und eigenem Belüftungssystem".

Ausweg aus der Misere liegt der Schutzgemeinschaft zufolge nur in einem Tabakgesetz mit einem "konsequenten und ausnahmslosen Nichtraucherschutz". Dieses könnte auch wesentlich leichter kontrolliert werden, als das derzeit bestehende.

Ihre Forderungen unterstrich die Schutzgemeinschaft mit drei Studien, die in Wien und Graz durchgeführt worden sind. Dabei waren in Hauptstadt der Steiermark 77 Prozent von Gästen in Lokalen mit dem Gesetz unzufrieden, 62 Prozent forderten ein generelles Rauchverbot. In Wien waren 58 Prozent unzufrieden und 51 Prozent sprachen sich für eine Verbannung des blauen Dunstes aus.

Autor:
Hossam Abdel-Kader
e-mail
Web: www.pr-inside.com/

http://www.pr-inside.com/de/nichtraucher-schuetzer-tabakgesetz-gescheitert-r2996624.htm


2182
http://kurier.at/nachrichten/4480892-mehrheit-will-generelles-rauchverbot.php


Zigaretten ab Montag erneut teurer

Neues Tabakgesetz als Grund der Preiserhöhung um 20 Cent. Diskussionen um Rauchverbote in der Gastronomie und am Arbeitsplatz.


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Rauchen während der Arbeitszeit komplett verbieten - sind Sie dafür?

Der aktuelle Zwischenstand (1796 Stimmen):

http://kurier.at/nachrichten/4480892-mehrheit-will-generelles-rauchverbot.php

2183

Nichtraucher-Schutzgemeinschaft hält Tabakgesetz für gescheitert

80 Prozent der Wirte von Mehrraumlokalen würden nach wie vor gegen die Vorgaben verstoßen, kritisiert die Schutzgemeinschaft für Nichtraucher.



Wien – Das seit 2009 bestehende Tabakschutzgesetz bringt die Köpfe der Nichtraucherschützer auch 2012 zum Rauchen. „Das Gesetz ist in weiten Teilen gescheitert“, sagte Robert Rockenbauer, Leiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien. 80 Prozent der Wirte von Mehrraumlokalen würden nach wie vor gegen die Vorgaben verstoßen. „Schuld daran hat einmal mehr der Gesetzgeber“, kritisierte Rockenbauer.

Das geltende Tabakgesetz ist dem Leiter der Schutzgemeinschaft zufolge eine „typisch österreichische Lösung und war von Anfang an zum Scheitern verurteilt“. Statt einer „gerechten Lösung, Rauchverbot für alle Lokale, haben wir jetzt ein Wirrwarr, mit dem weder Wirte, Raucher noch Nichtraucher zufrieden sein können“, kritisierte der Leiter der Schutzgemeinschaft. Dabei wäre der Nutzen eines generellen Verbotes für das Gesundheitssystem und auch für die Gastronomie „riesig“.

Doch nicht nur, dass das Gesetz zu lasch sei, es wird Rockenbauer zufolge von den Wirten auch weitestgehend ignoriert. Der Hauptraum in Mehrraumlokalen sei vielfach immer noch die Raucherzone zusätzlich seien die Türen zwischen den beiden Bereichen fast immer offen. „Von Nichtraucherschutz kann keine Rede sein“, ärgerte sich Rockenbauer. Der Gesetzgeber sollte den Wirten genau vorschreiben, wie ein Raucherraum auszusehen haben soll, nämlich „mit Unterdruck, automatischen Türschließer und eigenem Belüftungssystem“.

Ausweg aus der Misere liegt der Schutzgemeinschaft zufolge nur in einem Tabakgesetz mit einem „konsequenten und ausnahmslosen Nichtraucherschutz“. Dieses könnte auch wesentlich leichter kontrolliert werden, als das derzeit bestehende.

„Dazu braucht es keine umständlichen Verwaltungsstrafen durch die Behörde, sondern eine einfach Kontrolle durch die Polizei, die eine Zuwiderhandlung sofort mit einem Bußgeld - wie beim Falschparken - ahnden soll“, forderte Rockenbauer. Die Kontrolle müsse zudem zu hundert Prozent der Staat übernehmen, anstatt sie - „wie bisher“ - der Bevölkerung aufzubürden.

Ihre Forderungen unterstrich die Schutzgemeinschaft mit drei Studien, die in Wien und Graz durchgeführt worden sind. Dabei waren in Hauptstadt der Steiermark 77 Prozent von Gästen in Lokalen mit dem Gesetz unzufrieden, 62 Prozent forderten ein generelles Rauchverbot.

In Wien waren 58 Prozent unzufrieden und 51 Prozent sprachen sich für eine Verbannung des blauen Dunstes aus. „Die höhere Zustimmungsrate in der Steiermark hängt mit der geringeren Raucherquote und dem höheren Prozentsatz von Personen zusammen, denen bewusst ist, dass ihnen Tabakrauch gesundheitliche Probleme macht“, so Manfred Neuberger, Facharzt für Hygiene und Präventivmedizin. (APA)


http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/4131616-6/nichtraucher-schutzgemeinschaft-h%C3%A4lt-tabakgesetz-f%C3%BCr-gescheitert.csp


2184



"Tabakgesetz gescheitert"

Das seit 2009 bestehende Tabakschutzgesetz bringt die Köpfe der Nichtraucherschützer auch 2012 zum Rauchen. Von Nichtraucher-Schutz könne keine Rede sein - es sei zu lasch und werde von Wirten ohnehin weitgehend ignoriert.

"Das Gesetz ist in weiten Teilen gescheitert", sagte Robert Rockenbauer, Leiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien. 80 Prozent der Wirte von Mehrraumlokalen würden nach wie vor gegen die Vorgaben verstoßen. "Schuld daran hat einmal mehr der Gesetzgeber", kritisierte Rockenbauer.

Das geltende Tabakgesetz ist dem Leiter der Schutzgemeinschaft zufolge eine "typisch österreichische Lösung und war von Anfang an zum Scheitern verurteilt". Statt einer "gerechten Lösung, Rauchverbot für alle Lokale, haben wir jetzt ein Wirrwarr, mit dem weder Wirte, Raucher noch Nichtraucher zufrieden sein können", kritisierte der Leiter der Schutzgemeinschaft. Dabei wäre der Nutzen eines generellen Verbotes für das Gesundheitssystem und auch für die Gastronomie "riesig".
Gesetz zu lasch

Doch nicht nur, dass das Gesetz zu lasch sei, es wird Rockenbauer zufolge von den Wirten auch weitestgehend ignoriert. Der Hauptraum in Mehrraumlokalen sei vielfach immer noch die Raucherzone zusätzlich seien die Türen zwischen den beiden Bereichen fast immer offen. "Von Nichtraucherschutz kann keine Rede sein", ärgerte sich Rockenbauer. Der Gesetzgeber sollte den Wirten genau vorschreiben, wie ein Raucherraum auszusehen haben soll, nämlich "mit Unterdruck, automatischen Türschließer und eigenem Belüftungssystem".

Ausweg aus der Misere liegt der Schutzgemeinschaft zufolge nur in einem Tabakgesetz mit einem "konsequenten und ausnahmslosen Nichtraucherschutz". Dieses könnte auch wesentlich leichter kontrolliert werden, als das derzeit bestehende. "Dazu braucht es keine umständlichen Verwaltungsstrafen durch die Behörde, sondern eine einfach Kontrolle durch die Polizei, die eine Zuwiderhandlung sofort mit einem Bußgeld - wie beim Falschparken - ahnden soll", forderte Rockenbauer. Die Kontrolle müsse zudem zu hundert Prozent der Staat übernehmen, anstatt sie - "wie bisher" - der Bevölkerung aufzubürden.

Ihre Forderungen unterstrich die Schutzgemeinschaft mit drei Studien, die in Wien und Graz durchgeführt worden sind. Dabei waren in Hauptstadt der Steiermark 77 Prozent von Gästen in Lokalen mit dem Gesetz unzufrieden, 62 Prozent forderten ein generelles Rauchverbot. In Wien waren 58 Prozent unzufrieden und 51 Prozent sprachen sich für eine Verbannung des blauen Dunstes aus. "Die höhere Zustimmungsrate in der Steiermark hängt mit der geringeren Raucherquote und dem höheren Prozentsatz von Personen zusammen, denen bewusst ist, dass ihnen Tabakrauch gesundheitliche Probleme macht", so Manfred Neuberger, Facharzt für Hygiene und Präventivmedizin.

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2920912/tabakgesetz-gescheitert.story;jsessionid=B350564AEE735FB6FA147E0E4DBF2972.p1

2185
Deutschland / Deutsche "Wirtschaftskammer: Rauchpausen verbieten!
« am: Januar 13, 2012, 13:28:34 Nachmittag »
Rauchfreie Arbeitszeiten

Deutsche Wirtschaft will Rauchpausen verbieten


13. Jänner 2012 10:09

Beschäftigte sollen Zigaretten künftig nur noch in der Mittagspause oder nach Feierabend konsumieren

Berlin - Wirtschaftsverbände des Mittelstands haben in Deutschland die Einführung komplett rauchfreier Arbeitszeiten gefordert. Wie die "Bild"-Zeitung am Freitag berichtete, sollen Beschäftigte Zigaretten künftig nur noch in der Mittagspause oder nach Feierabend konsumieren. "Schluss mit dem blauen Dunst während der Arbeit", sagte der Präsident des deutschen Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, der Zeitung. "Raucherpausen kosten die Betriebe bares Geld und stören den Arbeitsablauf."

Vorbild sei Schweden, wo viele Firmen das Konzept "rauchfreie Arbeitszeit" umsetzten. Die Chefin des Unternehmerverbands mittelständische Wirtschaft, Ursula Frerichs, unterstützte den Vorstoß. "Extra-Pausen für Raucher müssen abgeschafft werden. Es kann nicht sein, dass Nichtraucher bestraft werden." Oft würden mehrere Raucher zusammenstehen und mehr als nur eine Zigarette rauchen, was im Extremfall den ganzen Betrieb lahmlegen könne, sagte Frerichs der Zeitung. (APA)

http://derstandard.at/1326249137802/Rauchfreie-Arbeitszeiten-Deutsche-Wirtschaft-will-Rauchpausen-verbieten

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Rauchersheriff - Westbahn - ÖBB:

Nicht in einigen Wochen, sondern noch Heute, wird die Westbahn von "Krebspatienten für Krebspatienten" angezeigt.

"Wir haben einige Meldungen über die Nichteinhaltung des NR.-Schutzes erhalten, auch bin ich selbst mitgefahren", so Erlacher im Interview, der wünscht:

"Bitte melden Sie uns unter www.rauchsheriff.at vermutlich gesetzwidrige Wirte, und das Westbahn-Erlebnis an krebspatienten@gmail.com"




Nichtraucher zeigen Westbahn an



Der mehrheitlich privaten Westbahn stehen Anzeigen wegen des Tabakgesetzes ins Haus. Den „Rauchersheriffs“ sind die Raucherabteile in den Westbahn-Zügen ein Dorn im Auge. Die Betreiber der Westbahn geben sich aber kämpferisch.

Der selbst ernannte Rauchersheriff Dietmar Erlacher, der fast 15.000 Lokale wegen Verstößen gegen das Tabakgesetz angezeigt hat, sowie Robert Rockenbauer, Chef der Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, wollen ein Rauchverbot in den Westbahn-Zügen erreichen, wie sie in Medienberichten ankündigten. Man sammle derzeit Anzeigen, so Erlacher gegenüber der „Presse“, die man in einigen Wochen beim magistratischen Bezirksamt einreichen werde. (Anmerkung: Nein, die Anzeige erfolgt noch HEUTE !)

In jedem Waggon der Westbahn (Anm.: Nein, nur im mittleren Waggon) steht ein etwa vier mal vier Meter großer Bereich für Raucher bereit. Die Raucherabteile verstoßen aus Sicht Erlachers allerdings gegen das Tabakgesetz, weil das Rauchen an öffentlichen Orten generell verboten ist. Weiters sei der Nichtraucherschutz nicht gegeben, da auch nicht rauchende Passagiere durch die Raucherabteile gehen müssen.

Westbahn will Frage vor Gericht „ausfechten“

Die Westbahn blickt möglichen Klagen gelassen entgegen. „Wir sind davon überzeugt, dass wir alle Vorschriften gemäß dem Tabakgesetz erfüllen“, sagte Sprecher Manfred Mader gegenüber der „Presse“. Wie in Lokalen habe man getrennte Raucherbereiche mit der vorgeschriebenen Belüftung. Man sei bereit, diese Frage vor Gericht „auszufechten“. Das könnte aber Jahre dauern. Bis dahin wird das Rauchen – anders als bei der Konkurrenz ÖBB - jedenfalls erlaubt bleiben.

ÖBB-Rauchverbot seit 2007

Kurios ist, dass das Rauchverbot in den Zügen der ÖBB 2007 vom damaligen Vorstandsdirektor der ÖBB Personenverkehr AG, Stefan Wehinger, eingeführt wurde. Heute ist Wehinger Geschäftsführer der Westbahn. Als solcher begründet er das Angebot für Raucher damit, dass er als ehemaliger Raucher wisse, wie hart es sein könne durchzuhalten.

Für die ÖBB begründete Wehinger 2007 das Rauchverbot mit einem verbesserten Reisekomfort für die nicht rauchenden Fahrgäste. Die ÖBB würden damit einem europäischen Trend folgen. Die gekennzeichneten Raucherabteile seien außerdem nicht ausgelastet, so Wehinger damals.

Links: http://wien.orf.at/news/stories/2516776/

    Bilanz nach einem Monat Westbahn (ooe.ORF.at; 10.1.12)
    „Presse“-Artikel
    „Kurier“-Artikel
    Westbahn

Publiziert am 13.01.2012

http://wien.orf.at/news/stories/2516776/


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WKW - Wirtschaftskammer Wien - Wird hier schwere Körperverletzung, Totschlag und Selbstmord verteidigt?

"Viel Rauch um nichts", das sagt schon alles, über das Selbstbelügen der Wirtschaftskammer.

Unternehmer, Angestellte, Gäste werden von den rund 75 % gesetzwidrigen Lokalen mit 6000 Gifstoffen und 64 krebsauslösenden Stoffen zwangsberaucht!


Gebetsmühlenartig muss die Wirtschaftskammer die Gastronomie-Zwangsmitglieder mit den Räucherkammern "am Leben erhalten"!


Da hilft nur melden, melden, melden: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202
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Viel Rauch um nichts: Das österreichische Tabakgesetz steht!
Utl.: In regelmäßigen Abständen schreit die Anti-Raucherlobby auf - Fakt ist, dass das Tabakgesetz sich als gute Lösung erwiesen hat =

   Wien (TP/OTS) - Wie das Amen im Gebet meldet sich die
österreichische Anti-Raucherlobby, um gegen das bestehende
Tabakgesetz zu wettern. Dass die meisten ÖsterreicherInnen mit der
aktuellen Lösung zufrieden sind, wird schlichtweg ignoriert. Auch die
Wiener Gastronomie hat das Tabakgesetz akzeptiert und umgesetzt.
Viele Betriebe haben sogar umgebaut, um den neuen Anforderungen
gerecht zu werden. Fakt ist, dass sich laut einer Studie des
renommierten Markt-, Meinungs- und Mediaforschunginstituts market im
Jahr 2011 fast drei Viertel (74%) der befragten Gäste und Gastronomen
mit den geltenden Regeln und Maßnahmen zum Nichtraucherschutz
zufrieden gezeigt haben.

Wahlfreiheit für unsere Gäste

   Aktuell kann der Wiener Gast zwischen reinen Nichtraucherlokalen,
Raucherlokalen und sogenannten "Mischbetrieben" - also Lokalen mit
Raucher- und Nichtraucherbereich - wählen. "Diese Wahlfreiheit ist
der Wiener Tourismus- und Freizeitwirtschaft besonders wichtig, weil
in unseren Betrieben das Wohl des Gastes im Vordergrund steht.
Deswegen haben auch viele Betriebe hohe Umbaukosten in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten auf sich genommen, um den Anforderungen der Gäste
gerecht zu werden", so Josef Bitzinger, Obmann der Sparte Tourismus
und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien.

Strikte Verbote haben noch nie zum Erfolg geführt

   Laut Statistik zählen die Griechen zu den Top-Rauchern in der EU.
So raucht ein durchschnittlicher Grieche pro Tag 21 Zigaretten. Und
das, obwohl seit Mitte 2009 in Griechenland ein striktes Rauchverbot
in öffentlichen Gebäuden, Lokalen und Spielcasinos gilt. Das radikale
Rauchverbot hat also keineswegs zum gewünschten Ziel geführt. "Und so
sehen wir am Beispiel der Griechen, dass strikte Verbote noch nie
gegriffen haben. Wir sind auf dem besseren Weg mit unserem
Tabakgesetz, welches sowohl unseren Gästen wie auch unserer
Gastronomie das ermöglicht, was für jeden mündigen Menschen ein
Grundrecht ist: Entscheidungsfreiheit", so Bitzinger.

Wiener Gastronomie bietet Nichtrauchern wie Rauchern ausreichend
Möglichkeiten und Angebote

   Abschließend ist also zu sagen, dass eine Eindämmung des
Tabakkonsums nicht durch ein Rauchverbot in der Gastronomie erreicht
werden kann. Vielmehr geht es um andere Maßnahmen wie
Jugendaufklärung, Prävention etc. "Wir haben es satt, dass uns
Gastronomen der schwarze Peter zugeschoben wird. Es ist nicht unsere
Aufgabe, unsere Gäste zu erziehen. Schließlich schreiben wir unseren
Gästen auch nicht vor, was sie von der Speisekarte wählen sollen.
Denn bei uns herrscht Wahlfreiheit: Jeder Gastronom kann wählen,
welcher Lokaltyp er sein möchte. Und jeder Gast kann wählen, welches
Lokal er besuchen möchte. Ob Raucher- oder Nichtraucher, es ist für
jeden etwas dabei!", so Bitzinger.

Rückfragehinweis:

~
   Wirtschaftskammer Wien - Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
   Mag. Catherine Michel-Seitl, MAS
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel. 01/51450-4110
   Email: catherine.michel@wkw.at
   Web: wko.at/wien/tourismus

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120112_OTS0128/viel-rauch-um-nichts-das-oesterreichische-tabakgesetz-steht


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http://www.menshealth.de/health/rauch-stopp/raucher-unterschaetzen-risiko.205020.htm


Raucher unterschätzen Risiko

Die Mehrheit aller Raucher unterschätzt offenbar das Risiko des Glimmstängels. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der britischen Organisation NHS (National Health Service). Rund 1000 erwachsene Raucher wurden befragt, wie sie die gesundheitlichen und finanziellen Schäden einschätzten, die die Sucht nach Nikotin verursache.

Das Resultat in Zahlen:

    53 Prozent der Probanden unterschätzen die Zahl der jährlichen Todesfälle durch das Rauchen. In Deutschland sind das übrigens rund 140.000.
    58 Prozent war nicht bewusst, dass die Hälfte der Langzeitraucher auf Grund ihres Lasters früher stirbt.
    35 Prozent wissen nicht, dass vom Rauchen ausgelöster Lungenkrebs die häufigste Krebserkrankung mit Todesfolge ist ( 2009 waren es in Deutschland rund 43.000 Menschen).
    Fast alle Raucher unterschätzten zudem den finanziellen Aufwand. Wer etwa 20 Zigaretten pro Tag raucht, gibt aktuell rund 1800 Euro pro Jahr für Kippen aus.

Noch ein Grund, mit dem Rauchen aufzuhören liefert zudem das Ergebnis einer Studie des Psychologen Andy Parrott von der University of East London. Er fand heraus, dass der vermeintliche Entspannungseffekt durch Zigaretten eine Mär sei. Schließlich sei die "Unruhe", die Raucher mit Nikotin zu bekämpfen versuchten, lediglich das Resultat ihrer Sucht. Sprich: Die Raucher würden gar keine Entspannung benötigen, wenn sie die Finger von den Glimmstängeln lassen würden. Vielmehr erhöhe Rauchen das Stresslevel, anstatt es zu senken.

Sie suchen noch ein paar Tipps, wie Sie mit dem Rauchen endlich Schluss machen? Schauen Sie doch mal in unserem Rauch-Stopp-Guide vorbei!

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Sonstiges / Österreich - Zigarettenstummel in der Umwelt
« am: Januar 12, 2012, 21:10:25 Nachmittag »

Zigarettenstummel in der Umwelt

Zigarettenkippen © Robert Hofrichter

Sie gehören fast selbstverständlich zum Anblick in unserer Umgebung: herumliegende Zigarettenstummel. Doch was für viele eine Kleinigkeit ist, summiert sich im Ganzen auf die unglaubliche Zahl von 4,5 Billionen jährlich weggeworfener Kippen. Bei der Belastung der Umwelt durch Abfall spielen Zigarettenstummel damit zahlenmäßig die größte Rolle weltweit.

Bis zu 4.000 schädliche Stoffe sind in einer Zigarettenkippe zu finden. Sie machen die kleinen Zigarettenreste zu Sondermüll, der keineswegs harmlos ist. So kann eine einzige Kippe mit ihrem Mix aus Toxinen zwischen 40 und 60 Liter sauberes Grundwasser verunreinigen oder das Pflanzenwachstum negativ beeinflussen. Beide Bestandteile eines Zigarettenstummels sind umweltschädlich: der Filter und der Tabakrest. Zigarettenfilter werden von vielen als harmlose Baumwollstückchen angesehen. Sie bestehen aber aus Celluloseacetat, das ein schwer abbaubarer Kunststoff ist. Es dauert viele Jahre, bis die Filter zerfallen.

Über die Tabakreste in Zigarettenkippen wird Nikotin freigesetzt, ein toxisches Alkaloid, das die Umwelt noch mehr schädigt, als die Filter. Außerdem enthalten herkömmlich hergestellte Zigaretten Dutzende chemische Zusatzstoffe, bis zu 10 Prozent des „Tabaks“ bestehen daraus. Sie sollen die Aufnahme des Nikotins und seine Wirkung im Körper verstärken - dass sie damit auch die „Nebenwirkungen“ in der Umwelt verstärken, ist klar.

Die schönste Aussicht wird getrübt von achlos weggeworfenen Zigarettenkippen

Beinahe an jedem Ort des Planeten findet man Zigarettenstummel. Sie beeinflussen das Leben von Mensch, Tier und Pflanze. Man fand sie sogar im Magen-Darm-Trakt von Fischen, Vögeln, Walen, Meeresschildkröten und Landsäugetieren. Allein im Süßwasser dauert es 15 Jahre, bis sie vollständig zerfallen, Meeresschutzorganisationen gehen sogar von bis zu 400 Jahren aus. Bei jährlich 4,5 Billionen (4.500.000.000.000!) neuen Zigarettenstummeln summiert sich das zu unvorstellbaren Summen an Schadstoffen, die auf unsere Umwelt einwirken.

mare-mundi und Naturschutzbund Österreich appellieren deshalb an alle Raucher, ihre Zigarettenreste nur in dafür vorgesehene Behälter zu entsorgen. „Fehlende Aschenbecher sind keine Ausrede für weggeworfene Zigarettenstummel. Die sorgfältige Entsorgung der Kippen muss so selbstverständlich werden wie die Verwendung von Besteck beim Essen. Wenn keine Aschenbecher vorhanden sind, können aber die sogenannten ‚Taschenbecher’ wertvolle Dienste leisten“, sagt Robert Hofrichter, der Initiator des Projektes.

http://www.naturschutzbund.at/umweltthemen/articles/zigaretten.html

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Rauchsheriff - AB SOFORT BIS AUF WEITERES, so lange Vorrat: Kopfprämie für namentliche Anzeiger!

Andreas Hofer, Silber bar auf die Hand!


http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=815.msg3731#msg3731 -

Unter Bemerkungen bei der Meldung/Anzeige vermerken: "Andreas Hofer"