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Nachrichten - admin

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Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / 14-S.N. - Tabakgesetz gescheitert
« am: Januar 13, 2012, 21:30:55 Nachmittag »


Nichtraucher-Schützer: Tabakgesetz gescheitert


12. Jänner 2012 | 12:45 | wien | |


Das seit 2009 bestehende Tabakschutzgesetz bringt die Köpfe der Nichtraucherschützer auch 2012 zum Rauchen. "Das Gesetz ist in weiten Teilen gescheitert", sagte Robert Rockenbauer, Leiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, am Donnerstag.

80 Prozent der Wirte von Mehrraumlokalen würden nach wie vor gegen die Vorgaben verstoßen. Schuld sei der Gesetzgeber.

Das geltende Tabakgesetz ist dem Leiter der Schutzgemeinschaft zufolge eine „typisch österreichische Lösung und war von Anfang an zum Scheitern verurteilt“. Statt einer „gerechten Lösung, Rauchverbot für alle Lokale, haben wir jetzt ein Wirrwarr, mit dem weder Wirte, Raucher noch Nichtraucher zufrieden sein können“, kritisierte der Leiter der Schutzgemeinschaft. Dabei wäre der Nutzen eines generellen Verbotes für das Gesundheitssystem und auch für die Gastronomie „riesig“.

Doch nicht nur, dass das Gesetz zu lasch sei, es wird Rockenbauer zufolge von den Wirten auch weitestgehend ignoriert. Der Hauptraum in Mehrraumlokalen sei vielfach immer noch die Raucherzone zusätzlich seien die Türen zwischen den beiden Bereichen fast immer offen. „Von Nichtraucherschutz kann keine Rede sein“, ärgerte sich Rockenbauer. Der Gesetzgeber sollte den Wirten genau vorschreiben, wie ein Raucherraum auszusehen haben soll, nämlich „mit Unterdruck, automatischen Türschließer und eigenem Belüftungssystem“.

Ausweg aus der Misere liegt der Schutzgemeinschaft zufolge nur in einem Tabakgesetz mit einem „konsequenten und ausnahmslosen Nichtraucherschutz“. Dieses könnte auch wesentlich leichter kontrolliert werden, als das derzeit bestehende.

Ihre Forderungen unterstrich die Schutzgemeinschaft mit drei Studien, die in Wien und Graz durchgeführt worden sind. Dabei waren in Hauptstadt der Steiermark 77 Prozent von Gästen in Lokalen mit dem Gesetz unzufrieden, 62 Prozent forderten ein generelles Rauchverbot. In Wien waren 58 Prozent unzufrieden und 51 Prozent sprachen sich für eine Verbannung des blauen Dunstes aus.

© SN/SW


http://www.salzburg.com/online/7mal24/aktuell/Nichtraucher-Schuetzer---Tabakgesetz-gescheitert.html?article=eGMmOI8VeYMs8SRMGH0LT1WJ8KLVo1M0uT2m11D&img=&text=&mode=



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Nichtraucher-Schützer - Tabakgesetz gescheitert

PR-inside.com 12.01.2012 12:45:39) - Das seit 2009 bestehende Tabakschutzgesetz bringt die Köpfe der Nichtraucherschützer auch 2012 zum Rauchen. "Das Gesetz ist in weiten Teilen gescheitert", sagte Robert Rockenbauer, Leiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, am Donnerstag in Wien. 80 Prozent der Wirte von Mehrraumlokalen würden nach wie vor gegen die Vorgaben verstoßen. Schuld sei der Gesetzgeber.
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(Wien | APA | 2012-01-12 12:44) Das seit 2009 bestehende Tabakschutzgesetz bringt die Köpfe der Nichtraucherschützer auch 2012 zum Rauchen. "Das Gesetz ist in weiten Teilen gescheitert", sagte Robert Rockenbauer, Leiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, am Donnerstag in Wien. 80 Prozent der Wirte von Mehrraumlokalen würden nach wie
vor gegen die Vorgaben verstoßen. Schuld sei der Gesetzgeber.

Das geltende Tabakgesetz ist dem Leiter der Schutzgemeinschaft zufolge eine "typisch österreichische Lösung und war von Anfang an zum Scheitern verurteilt". Statt einer "gerechten Lösung, Rauchverbot für alle Lokale, haben wir jetzt ein Wirrwarr, mit dem weder Wirte, Raucher noch Nichtraucher zufrieden sein können", kritisierte der Leiter der Schutzgemeinschaft. Dabei wäre der Nutzen eines generellen Verbotes für das Gesundheitssystem und auch für die Gastronomie "riesig".

Doch nicht nur, dass das Gesetz zu lasch sei, es wird Rockenbauer zufolge von den Wirten auch weitestgehend ignoriert. Der Hauptraum in Mehrraumlokalen sei vielfach immer noch die Raucherzone zusätzlich seien die Türen zwischen den beiden Bereichen fast immer offen. "Von Nichtraucherschutz kann keine Rede sein", ärgerte sich Rockenbauer. Der Gesetzgeber sollte den Wirten genau vorschreiben, wie ein Raucherraum auszusehen haben soll, nämlich "mit Unterdruck, automatischen Türschließer und eigenem Belüftungssystem".

Ausweg aus der Misere liegt der Schutzgemeinschaft zufolge nur in einem Tabakgesetz mit einem "konsequenten und ausnahmslosen Nichtraucherschutz". Dieses könnte auch wesentlich leichter kontrolliert werden, als das derzeit bestehende.

Ihre Forderungen unterstrich die Schutzgemeinschaft mit drei Studien, die in Wien und Graz durchgeführt worden sind. Dabei waren in Hauptstadt der Steiermark 77 Prozent von Gästen in Lokalen mit dem Gesetz unzufrieden, 62 Prozent forderten ein generelles Rauchverbot. In Wien waren 58 Prozent unzufrieden und 51 Prozent sprachen sich für eine Verbannung des blauen Dunstes aus.

Autor:
Hossam Abdel-Kader
e-mail
Web: www.pr-inside.com/

http://www.pr-inside.com/de/nichtraucher-schuetzer-tabakgesetz-gescheitert-r2996624.htm


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http://kurier.at/nachrichten/4480892-mehrheit-will-generelles-rauchverbot.php


Zigaretten ab Montag erneut teurer

Neues Tabakgesetz als Grund der Preiserhöhung um 20 Cent. Diskussionen um Rauchverbote in der Gastronomie und am Arbeitsplatz.


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Rauchen während der Arbeitszeit komplett verbieten - sind Sie dafür?

Der aktuelle Zwischenstand (1796 Stimmen):

http://kurier.at/nachrichten/4480892-mehrheit-will-generelles-rauchverbot.php

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Nichtraucher-Schutzgemeinschaft hält Tabakgesetz für gescheitert

80 Prozent der Wirte von Mehrraumlokalen würden nach wie vor gegen die Vorgaben verstoßen, kritisiert die Schutzgemeinschaft für Nichtraucher.



Wien – Das seit 2009 bestehende Tabakschutzgesetz bringt die Köpfe der Nichtraucherschützer auch 2012 zum Rauchen. „Das Gesetz ist in weiten Teilen gescheitert“, sagte Robert Rockenbauer, Leiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien. 80 Prozent der Wirte von Mehrraumlokalen würden nach wie vor gegen die Vorgaben verstoßen. „Schuld daran hat einmal mehr der Gesetzgeber“, kritisierte Rockenbauer.

Das geltende Tabakgesetz ist dem Leiter der Schutzgemeinschaft zufolge eine „typisch österreichische Lösung und war von Anfang an zum Scheitern verurteilt“. Statt einer „gerechten Lösung, Rauchverbot für alle Lokale, haben wir jetzt ein Wirrwarr, mit dem weder Wirte, Raucher noch Nichtraucher zufrieden sein können“, kritisierte der Leiter der Schutzgemeinschaft. Dabei wäre der Nutzen eines generellen Verbotes für das Gesundheitssystem und auch für die Gastronomie „riesig“.

Doch nicht nur, dass das Gesetz zu lasch sei, es wird Rockenbauer zufolge von den Wirten auch weitestgehend ignoriert. Der Hauptraum in Mehrraumlokalen sei vielfach immer noch die Raucherzone zusätzlich seien die Türen zwischen den beiden Bereichen fast immer offen. „Von Nichtraucherschutz kann keine Rede sein“, ärgerte sich Rockenbauer. Der Gesetzgeber sollte den Wirten genau vorschreiben, wie ein Raucherraum auszusehen haben soll, nämlich „mit Unterdruck, automatischen Türschließer und eigenem Belüftungssystem“.

Ausweg aus der Misere liegt der Schutzgemeinschaft zufolge nur in einem Tabakgesetz mit einem „konsequenten und ausnahmslosen Nichtraucherschutz“. Dieses könnte auch wesentlich leichter kontrolliert werden, als das derzeit bestehende.

„Dazu braucht es keine umständlichen Verwaltungsstrafen durch die Behörde, sondern eine einfach Kontrolle durch die Polizei, die eine Zuwiderhandlung sofort mit einem Bußgeld - wie beim Falschparken - ahnden soll“, forderte Rockenbauer. Die Kontrolle müsse zudem zu hundert Prozent der Staat übernehmen, anstatt sie - „wie bisher“ - der Bevölkerung aufzubürden.

Ihre Forderungen unterstrich die Schutzgemeinschaft mit drei Studien, die in Wien und Graz durchgeführt worden sind. Dabei waren in Hauptstadt der Steiermark 77 Prozent von Gästen in Lokalen mit dem Gesetz unzufrieden, 62 Prozent forderten ein generelles Rauchverbot.

In Wien waren 58 Prozent unzufrieden und 51 Prozent sprachen sich für eine Verbannung des blauen Dunstes aus. „Die höhere Zustimmungsrate in der Steiermark hängt mit der geringeren Raucherquote und dem höheren Prozentsatz von Personen zusammen, denen bewusst ist, dass ihnen Tabakrauch gesundheitliche Probleme macht“, so Manfred Neuberger, Facharzt für Hygiene und Präventivmedizin. (APA)


http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/4131616-6/nichtraucher-schutzgemeinschaft-h%C3%A4lt-tabakgesetz-f%C3%BCr-gescheitert.csp


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"Tabakgesetz gescheitert"

Das seit 2009 bestehende Tabakschutzgesetz bringt die Köpfe der Nichtraucherschützer auch 2012 zum Rauchen. Von Nichtraucher-Schutz könne keine Rede sein - es sei zu lasch und werde von Wirten ohnehin weitgehend ignoriert.

"Das Gesetz ist in weiten Teilen gescheitert", sagte Robert Rockenbauer, Leiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien. 80 Prozent der Wirte von Mehrraumlokalen würden nach wie vor gegen die Vorgaben verstoßen. "Schuld daran hat einmal mehr der Gesetzgeber", kritisierte Rockenbauer.

Das geltende Tabakgesetz ist dem Leiter der Schutzgemeinschaft zufolge eine "typisch österreichische Lösung und war von Anfang an zum Scheitern verurteilt". Statt einer "gerechten Lösung, Rauchverbot für alle Lokale, haben wir jetzt ein Wirrwarr, mit dem weder Wirte, Raucher noch Nichtraucher zufrieden sein können", kritisierte der Leiter der Schutzgemeinschaft. Dabei wäre der Nutzen eines generellen Verbotes für das Gesundheitssystem und auch für die Gastronomie "riesig".
Gesetz zu lasch

Doch nicht nur, dass das Gesetz zu lasch sei, es wird Rockenbauer zufolge von den Wirten auch weitestgehend ignoriert. Der Hauptraum in Mehrraumlokalen sei vielfach immer noch die Raucherzone zusätzlich seien die Türen zwischen den beiden Bereichen fast immer offen. "Von Nichtraucherschutz kann keine Rede sein", ärgerte sich Rockenbauer. Der Gesetzgeber sollte den Wirten genau vorschreiben, wie ein Raucherraum auszusehen haben soll, nämlich "mit Unterdruck, automatischen Türschließer und eigenem Belüftungssystem".

Ausweg aus der Misere liegt der Schutzgemeinschaft zufolge nur in einem Tabakgesetz mit einem "konsequenten und ausnahmslosen Nichtraucherschutz". Dieses könnte auch wesentlich leichter kontrolliert werden, als das derzeit bestehende. "Dazu braucht es keine umständlichen Verwaltungsstrafen durch die Behörde, sondern eine einfach Kontrolle durch die Polizei, die eine Zuwiderhandlung sofort mit einem Bußgeld - wie beim Falschparken - ahnden soll", forderte Rockenbauer. Die Kontrolle müsse zudem zu hundert Prozent der Staat übernehmen, anstatt sie - "wie bisher" - der Bevölkerung aufzubürden.

Ihre Forderungen unterstrich die Schutzgemeinschaft mit drei Studien, die in Wien und Graz durchgeführt worden sind. Dabei waren in Hauptstadt der Steiermark 77 Prozent von Gästen in Lokalen mit dem Gesetz unzufrieden, 62 Prozent forderten ein generelles Rauchverbot. In Wien waren 58 Prozent unzufrieden und 51 Prozent sprachen sich für eine Verbannung des blauen Dunstes aus. "Die höhere Zustimmungsrate in der Steiermark hängt mit der geringeren Raucherquote und dem höheren Prozentsatz von Personen zusammen, denen bewusst ist, dass ihnen Tabakrauch gesundheitliche Probleme macht", so Manfred Neuberger, Facharzt für Hygiene und Präventivmedizin.

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2920912/tabakgesetz-gescheitert.story;jsessionid=B350564AEE735FB6FA147E0E4DBF2972.p1

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Deutschland / Deutsche "Wirtschaftskammer: Rauchpausen verbieten!
« am: Januar 13, 2012, 13:28:34 Nachmittag »
Rauchfreie Arbeitszeiten

Deutsche Wirtschaft will Rauchpausen verbieten


13. Jänner 2012 10:09

Beschäftigte sollen Zigaretten künftig nur noch in der Mittagspause oder nach Feierabend konsumieren

Berlin - Wirtschaftsverbände des Mittelstands haben in Deutschland die Einführung komplett rauchfreier Arbeitszeiten gefordert. Wie die "Bild"-Zeitung am Freitag berichtete, sollen Beschäftigte Zigaretten künftig nur noch in der Mittagspause oder nach Feierabend konsumieren. "Schluss mit dem blauen Dunst während der Arbeit", sagte der Präsident des deutschen Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, der Zeitung. "Raucherpausen kosten die Betriebe bares Geld und stören den Arbeitsablauf."

Vorbild sei Schweden, wo viele Firmen das Konzept "rauchfreie Arbeitszeit" umsetzten. Die Chefin des Unternehmerverbands mittelständische Wirtschaft, Ursula Frerichs, unterstützte den Vorstoß. "Extra-Pausen für Raucher müssen abgeschafft werden. Es kann nicht sein, dass Nichtraucher bestraft werden." Oft würden mehrere Raucher zusammenstehen und mehr als nur eine Zigarette rauchen, was im Extremfall den ganzen Betrieb lahmlegen könne, sagte Frerichs der Zeitung. (APA)

http://derstandard.at/1326249137802/Rauchfreie-Arbeitszeiten-Deutsche-Wirtschaft-will-Rauchpausen-verbieten

2182
xd5X




Rauchersheriff - Westbahn - ÖBB:

Nicht in einigen Wochen, sondern noch Heute, wird die Westbahn von "Krebspatienten für Krebspatienten" angezeigt.

"Wir haben einige Meldungen über die Nichteinhaltung des NR.-Schutzes erhalten, auch bin ich selbst mitgefahren", so Erlacher im Interview, der wünscht:

"Bitte melden Sie uns unter www.rauchsheriff.at vermutlich gesetzwidrige Wirte, und das Westbahn-Erlebnis an krebspatienten@gmail.com"




Nichtraucher zeigen Westbahn an



Der mehrheitlich privaten Westbahn stehen Anzeigen wegen des Tabakgesetzes ins Haus. Den „Rauchersheriffs“ sind die Raucherabteile in den Westbahn-Zügen ein Dorn im Auge. Die Betreiber der Westbahn geben sich aber kämpferisch.

Der selbst ernannte Rauchersheriff Dietmar Erlacher, der fast 15.000 Lokale wegen Verstößen gegen das Tabakgesetz angezeigt hat, sowie Robert Rockenbauer, Chef der Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, wollen ein Rauchverbot in den Westbahn-Zügen erreichen, wie sie in Medienberichten ankündigten. Man sammle derzeit Anzeigen, so Erlacher gegenüber der „Presse“, die man in einigen Wochen beim magistratischen Bezirksamt einreichen werde. (Anmerkung: Nein, die Anzeige erfolgt noch HEUTE !)

In jedem Waggon der Westbahn (Anm.: Nein, nur im mittleren Waggon) steht ein etwa vier mal vier Meter großer Bereich für Raucher bereit. Die Raucherabteile verstoßen aus Sicht Erlachers allerdings gegen das Tabakgesetz, weil das Rauchen an öffentlichen Orten generell verboten ist. Weiters sei der Nichtraucherschutz nicht gegeben, da auch nicht rauchende Passagiere durch die Raucherabteile gehen müssen.

Westbahn will Frage vor Gericht „ausfechten“

Die Westbahn blickt möglichen Klagen gelassen entgegen. „Wir sind davon überzeugt, dass wir alle Vorschriften gemäß dem Tabakgesetz erfüllen“, sagte Sprecher Manfred Mader gegenüber der „Presse“. Wie in Lokalen habe man getrennte Raucherbereiche mit der vorgeschriebenen Belüftung. Man sei bereit, diese Frage vor Gericht „auszufechten“. Das könnte aber Jahre dauern. Bis dahin wird das Rauchen – anders als bei der Konkurrenz ÖBB - jedenfalls erlaubt bleiben.

ÖBB-Rauchverbot seit 2007

Kurios ist, dass das Rauchverbot in den Zügen der ÖBB 2007 vom damaligen Vorstandsdirektor der ÖBB Personenverkehr AG, Stefan Wehinger, eingeführt wurde. Heute ist Wehinger Geschäftsführer der Westbahn. Als solcher begründet er das Angebot für Raucher damit, dass er als ehemaliger Raucher wisse, wie hart es sein könne durchzuhalten.

Für die ÖBB begründete Wehinger 2007 das Rauchverbot mit einem verbesserten Reisekomfort für die nicht rauchenden Fahrgäste. Die ÖBB würden damit einem europäischen Trend folgen. Die gekennzeichneten Raucherabteile seien außerdem nicht ausgelastet, so Wehinger damals.

Links: http://wien.orf.at/news/stories/2516776/

    Bilanz nach einem Monat Westbahn (ooe.ORF.at; 10.1.12)
    „Presse“-Artikel
    „Kurier“-Artikel
    Westbahn

Publiziert am 13.01.2012

http://wien.orf.at/news/stories/2516776/


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WKW - Wirtschaftskammer Wien - Wird hier schwere Körperverletzung, Totschlag und Selbstmord verteidigt?

"Viel Rauch um nichts", das sagt schon alles, über das Selbstbelügen der Wirtschaftskammer.

Unternehmer, Angestellte, Gäste werden von den rund 75 % gesetzwidrigen Lokalen mit 6000 Gifstoffen und 64 krebsauslösenden Stoffen zwangsberaucht!


Gebetsmühlenartig muss die Wirtschaftskammer die Gastronomie-Zwangsmitglieder mit den Räucherkammern "am Leben erhalten"!


Da hilft nur melden, melden, melden: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202
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Viel Rauch um nichts: Das österreichische Tabakgesetz steht!
Utl.: In regelmäßigen Abständen schreit die Anti-Raucherlobby auf - Fakt ist, dass das Tabakgesetz sich als gute Lösung erwiesen hat =

   Wien (TP/OTS) - Wie das Amen im Gebet meldet sich die
österreichische Anti-Raucherlobby, um gegen das bestehende
Tabakgesetz zu wettern. Dass die meisten ÖsterreicherInnen mit der
aktuellen Lösung zufrieden sind, wird schlichtweg ignoriert. Auch die
Wiener Gastronomie hat das Tabakgesetz akzeptiert und umgesetzt.
Viele Betriebe haben sogar umgebaut, um den neuen Anforderungen
gerecht zu werden. Fakt ist, dass sich laut einer Studie des
renommierten Markt-, Meinungs- und Mediaforschunginstituts market im
Jahr 2011 fast drei Viertel (74%) der befragten Gäste und Gastronomen
mit den geltenden Regeln und Maßnahmen zum Nichtraucherschutz
zufrieden gezeigt haben.

Wahlfreiheit für unsere Gäste

   Aktuell kann der Wiener Gast zwischen reinen Nichtraucherlokalen,
Raucherlokalen und sogenannten "Mischbetrieben" - also Lokalen mit
Raucher- und Nichtraucherbereich - wählen. "Diese Wahlfreiheit ist
der Wiener Tourismus- und Freizeitwirtschaft besonders wichtig, weil
in unseren Betrieben das Wohl des Gastes im Vordergrund steht.
Deswegen haben auch viele Betriebe hohe Umbaukosten in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten auf sich genommen, um den Anforderungen der Gäste
gerecht zu werden", so Josef Bitzinger, Obmann der Sparte Tourismus
und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien.

Strikte Verbote haben noch nie zum Erfolg geführt

   Laut Statistik zählen die Griechen zu den Top-Rauchern in der EU.
So raucht ein durchschnittlicher Grieche pro Tag 21 Zigaretten. Und
das, obwohl seit Mitte 2009 in Griechenland ein striktes Rauchverbot
in öffentlichen Gebäuden, Lokalen und Spielcasinos gilt. Das radikale
Rauchverbot hat also keineswegs zum gewünschten Ziel geführt. "Und so
sehen wir am Beispiel der Griechen, dass strikte Verbote noch nie
gegriffen haben. Wir sind auf dem besseren Weg mit unserem
Tabakgesetz, welches sowohl unseren Gästen wie auch unserer
Gastronomie das ermöglicht, was für jeden mündigen Menschen ein
Grundrecht ist: Entscheidungsfreiheit", so Bitzinger.

Wiener Gastronomie bietet Nichtrauchern wie Rauchern ausreichend
Möglichkeiten und Angebote

   Abschließend ist also zu sagen, dass eine Eindämmung des
Tabakkonsums nicht durch ein Rauchverbot in der Gastronomie erreicht
werden kann. Vielmehr geht es um andere Maßnahmen wie
Jugendaufklärung, Prävention etc. "Wir haben es satt, dass uns
Gastronomen der schwarze Peter zugeschoben wird. Es ist nicht unsere
Aufgabe, unsere Gäste zu erziehen. Schließlich schreiben wir unseren
Gästen auch nicht vor, was sie von der Speisekarte wählen sollen.
Denn bei uns herrscht Wahlfreiheit: Jeder Gastronom kann wählen,
welcher Lokaltyp er sein möchte. Und jeder Gast kann wählen, welches
Lokal er besuchen möchte. Ob Raucher- oder Nichtraucher, es ist für
jeden etwas dabei!", so Bitzinger.

Rückfragehinweis:

~
   Wirtschaftskammer Wien - Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
   Mag. Catherine Michel-Seitl, MAS
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel. 01/51450-4110
   Email: catherine.michel@wkw.at
   Web: wko.at/wien/tourismus

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120112_OTS0128/viel-rauch-um-nichts-das-oesterreichische-tabakgesetz-steht


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http://www.menshealth.de/health/rauch-stopp/raucher-unterschaetzen-risiko.205020.htm


Raucher unterschätzen Risiko

Die Mehrheit aller Raucher unterschätzt offenbar das Risiko des Glimmstängels. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der britischen Organisation NHS (National Health Service). Rund 1000 erwachsene Raucher wurden befragt, wie sie die gesundheitlichen und finanziellen Schäden einschätzten, die die Sucht nach Nikotin verursache.

Das Resultat in Zahlen:

    53 Prozent der Probanden unterschätzen die Zahl der jährlichen Todesfälle durch das Rauchen. In Deutschland sind das übrigens rund 140.000.
    58 Prozent war nicht bewusst, dass die Hälfte der Langzeitraucher auf Grund ihres Lasters früher stirbt.
    35 Prozent wissen nicht, dass vom Rauchen ausgelöster Lungenkrebs die häufigste Krebserkrankung mit Todesfolge ist ( 2009 waren es in Deutschland rund 43.000 Menschen).
    Fast alle Raucher unterschätzten zudem den finanziellen Aufwand. Wer etwa 20 Zigaretten pro Tag raucht, gibt aktuell rund 1800 Euro pro Jahr für Kippen aus.

Noch ein Grund, mit dem Rauchen aufzuhören liefert zudem das Ergebnis einer Studie des Psychologen Andy Parrott von der University of East London. Er fand heraus, dass der vermeintliche Entspannungseffekt durch Zigaretten eine Mär sei. Schließlich sei die "Unruhe", die Raucher mit Nikotin zu bekämpfen versuchten, lediglich das Resultat ihrer Sucht. Sprich: Die Raucher würden gar keine Entspannung benötigen, wenn sie die Finger von den Glimmstängeln lassen würden. Vielmehr erhöhe Rauchen das Stresslevel, anstatt es zu senken.

Sie suchen noch ein paar Tipps, wie Sie mit dem Rauchen endlich Schluss machen? Schauen Sie doch mal in unserem Rauch-Stopp-Guide vorbei!

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Sonstiges / Österreich - Zigarettenstummel in der Umwelt
« am: Januar 12, 2012, 21:10:25 Nachmittag »

Zigarettenstummel in der Umwelt

Zigarettenkippen © Robert Hofrichter

Sie gehören fast selbstverständlich zum Anblick in unserer Umgebung: herumliegende Zigarettenstummel. Doch was für viele eine Kleinigkeit ist, summiert sich im Ganzen auf die unglaubliche Zahl von 4,5 Billionen jährlich weggeworfener Kippen. Bei der Belastung der Umwelt durch Abfall spielen Zigarettenstummel damit zahlenmäßig die größte Rolle weltweit.

Bis zu 4.000 schädliche Stoffe sind in einer Zigarettenkippe zu finden. Sie machen die kleinen Zigarettenreste zu Sondermüll, der keineswegs harmlos ist. So kann eine einzige Kippe mit ihrem Mix aus Toxinen zwischen 40 und 60 Liter sauberes Grundwasser verunreinigen oder das Pflanzenwachstum negativ beeinflussen. Beide Bestandteile eines Zigarettenstummels sind umweltschädlich: der Filter und der Tabakrest. Zigarettenfilter werden von vielen als harmlose Baumwollstückchen angesehen. Sie bestehen aber aus Celluloseacetat, das ein schwer abbaubarer Kunststoff ist. Es dauert viele Jahre, bis die Filter zerfallen.

Über die Tabakreste in Zigarettenkippen wird Nikotin freigesetzt, ein toxisches Alkaloid, das die Umwelt noch mehr schädigt, als die Filter. Außerdem enthalten herkömmlich hergestellte Zigaretten Dutzende chemische Zusatzstoffe, bis zu 10 Prozent des „Tabaks“ bestehen daraus. Sie sollen die Aufnahme des Nikotins und seine Wirkung im Körper verstärken - dass sie damit auch die „Nebenwirkungen“ in der Umwelt verstärken, ist klar.

Die schönste Aussicht wird getrübt von achlos weggeworfenen Zigarettenkippen

Beinahe an jedem Ort des Planeten findet man Zigarettenstummel. Sie beeinflussen das Leben von Mensch, Tier und Pflanze. Man fand sie sogar im Magen-Darm-Trakt von Fischen, Vögeln, Walen, Meeresschildkröten und Landsäugetieren. Allein im Süßwasser dauert es 15 Jahre, bis sie vollständig zerfallen, Meeresschutzorganisationen gehen sogar von bis zu 400 Jahren aus. Bei jährlich 4,5 Billionen (4.500.000.000.000!) neuen Zigarettenstummeln summiert sich das zu unvorstellbaren Summen an Schadstoffen, die auf unsere Umwelt einwirken.

mare-mundi und Naturschutzbund Österreich appellieren deshalb an alle Raucher, ihre Zigarettenreste nur in dafür vorgesehene Behälter zu entsorgen. „Fehlende Aschenbecher sind keine Ausrede für weggeworfene Zigarettenstummel. Die sorgfältige Entsorgung der Kippen muss so selbstverständlich werden wie die Verwendung von Besteck beim Essen. Wenn keine Aschenbecher vorhanden sind, können aber die sogenannten ‚Taschenbecher’ wertvolle Dienste leisten“, sagt Robert Hofrichter, der Initiator des Projektes.

http://www.naturschutzbund.at/umweltthemen/articles/zigaretten.html

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Rauchsheriff - AB SOFORT BIS AUF WEITERES, so lange Vorrat: Kopfprämie für namentliche Anzeiger!

Andreas Hofer, Silber bar auf die Hand!


http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=815.msg3731#msg3731 -

Unter Bemerkungen bei der Meldung/Anzeige vermerken: "Andreas Hofer"




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Mehrheit will generelles Rauchverbot

Seit drei Jahren gilt das Tabakgesetz. Der Druck, Zigaretten aus der Gastronomie zu verbannen, wächst. Die Politik winkt ab.



Der Wunsch der Bevölkerung, auch in der Gastronomie ein generelles Rauchverbot zu erlassen, ist unverkennbar“, bestätigte Franz Pietsch im KURIER-Gespräch. Der Jurist im Gesundheitsministerium gilt als Architekt des seit drei Jahren gültigen, aber umstrittenen Tabakgesetzes.

Nachsatz: „Im Parlament wird es dafür jedoch keine notwendige Mehrheit geben.“ In diese Richtung argumentiert auch Gesundheitsminister Alois Stöger.

15.000 Anzeigen

Donnerstag zogen die aktivsten Raucher-Sheriffs des Landes, Robert Rockenbauer und Dietmar Erlacher Bilanz über drei Jahre Nichtraucherschutz. Seit März 2009 zeigten die beiden Tiroler bundesweit 15.000 Verstöße gegen das Tabakgesetz in der Gastronomie an.
Und heute, Freitag, werden die Betreiber der neuen Westbahn (Westbahn Management GmbH) beim Wiener Bezirksgericht Rudolfsheim-Fünfhaus anzeigt (Anm. Erlacher: Beim Magistrat vom 15. Bezirk). Denn in den Zügen darf geraucht werden. Und ein Zug, so die Erklärung, gilt als öffentlicher Raum.

Kritik an der Justiz


Heftige Kritik übten die Raucher-Sheriffs an der heimischen Justiz. Denn 95 Prozent der angezeigten Wirte gingen in Berufung (Anm. Erlacher: angeblich richtig 2/3 im Jahr 2009, aber ich glaube weniger als 10 Prozent!). Die Fälle landen somit vor den Unabhängigen Verwaltungssenaten (UVS) der Bundesländer. Rockenbauer: „Dort herrscht Personalnot. Es dauert bis zu 15 Monate, bis es zu einem Urteil kommt. Und viele Verfahren werden einfach eingestellt.“

Zumindest auf dieser Ebene reagierte das Gesundheitsressort.
Minister Stöger erteilte die Weisung, jedes eingestellte Verfahren in Bezug auf das Tabakgesetz an das Ministerium zu melden.
Aktuelles Beispiel:

In einem öffentlichen Hallenbad – der Ort darf nicht genannt werden, da das Wiederaufnahmeverfahren noch anhängig ist – rauchte der Bademeister in seinem Kammerl. Er wurde angezeigt, das Verfahren eingestellt. Der Raum gilt als Privatzone, so die Begründung. Auf Weisung von Minister Stöger wurde das Verfahren wieder aufgenommen. (Anm. Erlacher - 1220 Donaustadt, Schwimmbad: Nach rund 10 Anzeigen - Endlich sind die Raucherraumtüren zu, aber Hauptraum ist weiter der Raucherraum und einer der zwei "Schwimmbadchefs" raucht extrem im Büro, bei offener Tür zum Fojer und zur Kassa!)

Kaum Kontrollen

Sein Bundesdrogenkoordinator und oberster „Nichtraucher-Schützer“ Pietsch kritisierte zusätzlich die für Kontrollen zuständigen Bezirksbehörden: „Ich stelle nicht in Abrede, dass Kontrollen durch Bezirkshauptmannschaften und Magistrate zu selten angeordnet werden.“

Genau daran stößt sich die Österreichische Schutzgemeinschaft der Nichtraucher. Sprecher Rockenbauer: „Die Polizei soll endlich das Gesetz kontrollieren und sofort Strafen verhängen. Ähnlich wie beim Falschparken.“

Gesundheitspolitische Gründe für rigorose Kontrollen gibt es genug.

Manfred Neuberger, Präventivmediziner an der Uni Wien: „Pro Jahr sterben 14.000 Menschen an Folgen des Tabakkonsums. Krankenstände, Behandlungskosten oder Invaliditätspensionen summieren sich auf jährlich vier Milliarden Euro.“

Dass die Bevölkerung verstärkt zu einem generellen Rauchverbot tendiert, zeigte auch eine Umfrage in Graz.

77 Prozent der Lokalgäste waren mit dem Tabakgesetz unzufrieden, 62 Prozent forderten ein generelles Rauchverbot. Und in der EU greifen nur in Griechenland mehr Jugendliche bis 16 Jahren zur Zigarette als in Österreich.

http://kurier.at/nachrichten/4480892-mehrheit-will-generelles-rauchverbot.php


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Generelles Verbot in der Gastronomie

In Österreich steht derzeit der Qualm in Lokalen im Brennpunkt. Der Wunsch der Bevölkerung, auch in der Gastronomie ein generelles Rauchverbot zu erlassen, ist unverkennbar“, bestätigte Franz Pietsch im KURIER-Gespräch. Der Jurist im Gesundheitsministerium gilt als Architekt des seit drei Jahren gültigen, aber umstrittenen Tabakgesetzes.

Nachsatz: „Im Parlament wird es dafür jedoch keine notwendige Mehrheit geben.“ In diese Richtung argumentiert auch Gesundheitsminister Alois Stöger.

http://kurier.at/nachrichten/4480892-mehrheit-will-generelles-rauchverbot.php


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EU --- Österreich, im Vergleich .... GRAPHIK

http://kurier.at/nachrichten/4480892-mehrheit-will-generelles-rauchverbot.php


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Rauchen während der Arbeitszeit komplett verbieten - sind Sie dafür?

Der aktuelle Zwischenstand (1796 Stimmen):

http://kurier.at/nachrichten/4480892-mehrheit-will-generelles-rauchverbot.php


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Unzureichendes Tabakgesetz

O.Univ.Prof. Dr. Manfred Neuberger bringt es auf den Punkt, das „Tabakgesetz ist ein Trauerspiel ohne Ende“. Der „Schutz der Volksgesundheit vor kommerziellen Interessen der Tabakindustrie“ und der „Schutz vor Passivrauchen“ wurden bisher weitgehend ignoriert.

Österreich hat das Rahmenübereinkommen der WHO zur Tabakkontrolle 2005 ratifiziert, aber bis heute wenig Anstalten gemacht, sein Tabakgesetz entsprechend zu ändern. Neuberger weißt darauf hin, dass die Tabakwerbeverbote hierzulande erst zum spättestmöglichen Zeitpunkt umgesetzt wurden. Weiters führt Neuberger aus: „Aus dem Scheitern freiwilliger Vereinbarungen hat man bisher kaum gelernt und wartete wieder geduldig auf die freiwillige Schaffung von Nichtraucherbereichen im Gastgewerbe, damit Beamte mit einer Evaluation beschäftigt werden konnten, statt Empfehlungen der WHO und dem Beispiel anderer Staaten, von Kalifornien bis Neuseeland, zu folgen.“

Die Überprüfung der neuen Vorschriften ist ebenfalls diskussionswürdig. Weder Polizei noch Arbeitsinspektion ist zuständig und auch das zuständige Ministerium darf keine systematische Überwachung durchführen. Raucher müssten erst namentlich bei der Verwaltungsbehörde angezeigt werden, die den Beweis der Gesetzesübertretung dann nicht mehr führen kann.
Für Prof. Neuberger steht fest: „Ein Rauchverbot in der Gastronomie ohne Ausnahmen ist gerecht, kostengünstig da leicht kontrollierbar und als einziges auch medizinisch zu verantworten.“

http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews[tt_news]=534&cHash=fe8ff17f38


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Raucher-Debatte
vonapa/red
Donnerstag, 12. Jänner 2012

Es wird weiter gequalmt

    Österreichische Nichtraucherschützer schimpfen auf den Gesetzgeber


"Das Tabakgesetz ist in weiten Teilen gescheitert." So lautet das Fazit von Robert Rockenbauer, Leiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher. Laut Rockebauer verstoßen immer noch 80 Prozent der Wirte von Mehrraumlokalen gegen die Vorgaben. "Schuld daran hat einmal mehr der Gesetzgeber".

Das seit 2009 bestehende Tabakschutzgesetz bringt die Köpfe der Nichtraucherschützer auch 2012 zum Rauchen. Das geltende Gesetz ist dem Leiter der Schutzgemeinschaft zufolge eine "typisch österreichische Lösung und war von Anfang an zum Scheitern verurteilt". Statt einer "gerechten Lösung, Rauchverbot für alle Lokale, haben wir jetzt ein Wirrwarr, mit dem weder Wirte, Raucher noch Nichtraucher zufrieden sein können", kritisierte der Leiter der Schutzgemeinschaft. Dabei wäre der Nutzen eines generellen Verbotes für das Gesundheitssystem und auch für die Gastronomie "riesig".

Zu lasches Gesetz und ignorante Wirte

Doch nicht nur, dass das Gesetz zu lasch sei, es wird Rockenbauer zufolge von den Wirten auch weitestgehend ignoriert. Der Hauptraum in Mehrraumlokalen sei vielfach immer noch die Raucherzone zusätzlich seien die Türen zwischen den beiden Bereichen fast immer offen. "Von Nichtraucherschutz kann keine Rede sein", ärgerte sich Rockenbauer. Der Gesetzgeber sollte den Wirten genau vorschreiben, wie ein Raucherraum auszusehen haben soll, nämlich "mit Unterdruck, automatischen Türschließer und eigenem Belüftungssystem".

Konsequenter Schutz gefordert

Ausweg aus der Misere liegt der Schutzgemeinschaft zufolge nur in einem Tabakgesetz mit einem "konsequenten und ausnahmslosen Nichtraucherschutz". Dieses könnte auch wesentlich leichter kontrolliert werden, als das derzeit bestehende. "Dazu braucht es keine umständlichen Verwaltungsstrafen durch die Behörde, sondern eine einfach Kontrolle durch die Polizei, die eine Zuwiderhandlung sofort mit einem Bußgeld - wie beim Falschparken - ahnden soll", forderte Rockenbauer. Die Kontrolle müsse zudem zu hundert Prozent der Staat übernehmen, anstatt sie - "wie bisher" - der Bevölkerung aufzubürden.

Ihre Forderungen unterstrich die Schutzgemeinschaft mit drei Studien, die in Wien und Graz durchgeführt worden sind. Dabei waren in Hauptstadt der Steiermark 77 Prozent von Gästen in Lokalen mit dem Gesetz unzufrieden, 62 Prozent forderten ein generelles Rauchverbot. In Wien waren 58 Prozent unzufrieden und 51 Prozent sprachen sich für eine Verbannung des blauen Dunstes aus. "Die höhere Zustimmungsrate in der Steiermark hängt mit der geringeren Raucherquote und dem höheren Prozentsatz von Personen zusammen, denen bewusst ist, dass ihnen Tabakrauch gesundheitliche Probleme macht", so Manfred Neuberger, Facharzt für Hygiene und Präventivmedizin.

http://www.news.at/articles/1202/10/316307/raucher-debatte-es
 


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Tabakgesetz ist gescheitert - "Schuld daran hat einmal mehr der Gesetzgeber"


    Es ist ein Wirrwarr mit dem Tabakgesetz in Österreich, kritisieren die Nichtraucher-Schützer.

"Schuld daran hat einmal mehr der Gesetzgeber"

Wien - Das seit 2009 bestehende Tabakschutzgesetz bringt die Köpfe der Nichtraucherschützer auch 2012 zum Rauchen. "Das Gesetz ist in weiten Teilen gescheitert", sagte Robert Rockenbauer, Leiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien. 80 Prozent der Wirte von Mehrraumlokalen würden nach wie vor gegen die Vorgaben verstoßen. "Schuld daran hat einmal mehr der Gesetzgeber", kritisierte Rockenbauer.

Das geltende Tabakgesetz ist dem Leiter der Schutzgemeinschaft zufolge eine "typisch österreichische Lösung und war von Anfang an zum Scheitern verurteilt". Statt einer "gerechten Lösung, Rauchverbot für alle Lokale, haben wir jetzt ein Wirrwarr, mit dem weder Wirte und Raucher noch Nichtraucher zufrieden sein können", kritisierte der Leiter der Schutzgemeinschaft. Dabei wäre der Nutzen eines generellen Verbots für das Gesundheitssystem und auch für die Gastronomie "riesig".

"Keine Rede von Nichtraucherschutz"


Doch nicht nur, dass das Gesetz zu lasch sei, es wird Rockenbauer zufolge von den Wirten auch weitestgehend ignoriert. Der Hauptraum in Mehrraumlokalen sei vielfach immer noch die Raucherzone, zusätzlich seien die Türen zwischen den beiden Bereichen fast immer offen. "Von Nichtraucherschutz kann keine Rede sein", ärgerte sich Rockenbauer. Der Gesetzgeber sollte den Wirten genau vorschreiben, wie ein Raucherraum auszusehen habe, nämlich "mit Unterdruck, automatischem Türschließer und eigenem Belüftungssystem".

Der Ausweg aus der Misere liegt der Schutzgemeinschaft zufolge einzig in einem Tabakgesetz mit einem "konsequenten und ausnahmslosen Nichtraucherschutz". Dieses könnte auch wesentlich leichter kontrolliert werden als das derzeit bestehende. "Dazu braucht es keine umständlichen Verwaltungsstrafen durch die Behörde, sondern eine einfach Kontrolle durch die Polizei, die eine Zuwiderhandlung sofort mit einem Bußgeld - wie beim Falschparken - ahnden soll", forderte Rockenbauer. Die Kontrolle müsse zudem zu hundert Prozent der Staat übernehmen, anstatt sie "wie bisher" der Bevölkerung aufzubürden.

Studien zeigen Unzufriedenheit

Ihre Forderungen unterstrich die Schutzgemeinschaft mit drei Studien, die in Wien und Graz durchgeführt wurden. Dabei waren in Graz 77 Prozent der Gästen von Lokalen mit dem Gesetz unzufrieden, 62 Prozent forderten ein generelles Rauchverbot. In Wien waren 58 Prozent unzufrieden, 51 Prozent sprachen sich für eine Nikotinverbannung aus. "Die höhere Zustimmungsrate in der Steiermark hängt mit der geringeren Raucherquote und dem höheren Prozentsatz von Personen zusammen, denen bewusst ist, dass ihnen Tabakrauch gesundheitliche Probleme macht", so Manfred Neuberger, Facharzt für Hygiene und Präventivmedizin. (APA)

Der Standard - 12. Jänner 2012 12:57

http://derstandard.at/1326249049752/Politikversagen-Nichtraucher-Schuetzer-Tabakgesetz-ist-gescheitert