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Nachrichten - admin

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WIEN - PASSAGE: Werden dort täglich zig junge Menschen zu Krebspatienten?


Was hast du dort bemerkt?
Sende uns deine Meldung, mit Namen und Adresse für evtl. Bestätigung.



Name des Betriebs: Passage
Postleitzahl / Ort: 1010 Wien
Straße / Hausnummer: Burgring 1
Datum / Uhrzeit des Besuchs: 3.1.12, 21:20
Anzahl der Raucher (an der Theke / an den Tischen): 5
Anzahl der Aschenbecher (auf der Theke / auf den Tischen): Keine (!!)
Kurze Sachverhaltsdarstellung:

Nachdem ich bereits im letzten Jahr feststellen musste, dass sich das Management der Passage wiederholt nicht an das bestehende Tabakgesetz zum Schutz der Nichtraucher gehalten und das Rauchen in den als Nichtraucher-Lokal gekennzeichneten Räumlichkeiten stillschweigend toleriert hat, hat sich dieses Verhalten leider auch im Jahr 2012 nicht geändert.

Wie man dem Foto entnehmen kann, standen am 3.1.2012 mehrere Raucher an der Bar, die ohne Eingreifen der Kellner ungestört rauchen konnten. Auch die Zigaretten liegen - deutlich sichtbar auch für die Kellner am Tisch - und es ergeht trotzdem kein Hinweis an den Gast. Aschenbecher sind natürlich keine aufgestellt, damit das Ganze nicht zu ersichtlich ist. Hier wird auf den Boden geascht und das ist leider das Ergebnis eines Gesetzes, welches nicht oder zu wenig kontrolliert wird.

Die Nichtraucherkennzeichnung bleibt bei diesem Lokal reine Makulatur, das Management reagiert fahrlässig bis kriminell und als Nichtraucher (der das Lokal eigentlich sehr schön findet) bleibt einem leider nur der Lokalwechsel.

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V . O . R . L . A . G . E

An: krebspatienten@gmail.com
Betreff: Postleitzahl ………..; Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz

Name des Betriebs:                   
Postleitzahl / Ort / Bezirk (außerhalb Wiens):   
Straße / Hausnummer:               
Datum:                         
Uhrzeit des Besuchs, ca. von / bis:         
Kennzeichnung vor Eingangstüre:         
Kennzeichnung im Lokal:               
Anzahl der Raucher (Theke/Tische): ca.         
Anzahl der geschädigten Nichtraucher: ca.       
Anzahl der Aschenbecher (Theke/Tische): ca.       
Kurze Sachverhaltsdarstellung:

z.B. keine oder falsche Eingangskennzeichnung bzw. falscher Text wie: "Rauchfreier Bereich im Lokal".
Lokalgröße über 50 qm und keine Raumtrennung (keine oder ständig offene Türe).
Hauptraum muss immer der Nichtraucherraum sein.
Dieser Haupt-/Nichtraucherraum muss zumindest gleich viele Verabreichungsplätze als der Raucherraum haben.
Das Personal hat hinter sich die Türe nie zugemacht?
Meldung bitte möglichst mit Namen, Adresse; die Weiterleitung der Anzeige erfolgt anonym.
Ist innerhalb der Räume von allen Sitzplätzen aus deutlich ersichtlich, ob Raucherraum oder Nichtraucherraum?
Siehe auch http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

2132
MILLENNIUM, Wien, A-DANCECLUB: Jede Woche Tausende Tabakrauchgeschädigte?


Angeblich schaut es sooo aus, was kannst du uns dazu sagen?
Mit deinem Namen und einer Zustelladresse, um ggf. deine Meldung zu bestätigen.



Betrieb : A-Danceclub 1200 Handelskai 94
Besuchszeit : 15.1.2012 von  0 Uhr bis 2 Uhr
Anzahl der Raucher im NRR : 8 von insgesamt 700 Gästen,40 Tische,110 Sitzplätze
Anzahl der geschädigten NRR : 692.
Anzahl der Gäste in den 3 RR : 1500 ,75 Tische,250 Sitzplätze,150 Aschenbecher.
      Der seit 3 Jahren bestehende NRR-Hauptgang inclusive den 3 Kassenbereichen,
den 2 Garderoben und dem Pizzastand wurde mit 18.11.2011 in einen zusätzlichen
dritten RR umgewandelt.
       Verursacht durch die zwei 2,8 m breiten permanent offen stehenden Eingangstüren
bildet sich eine intensive Rauchwolke bereits weit vor dem Lokaleingang.
       Zusätzlich dringt die volle Rauchlast der 3 RR in den NRR,weil die mit 110 Gästen
pro Minute stark frequentierte toilettenseitige 1,1 Meter breite Tür von 1 Uhr bis 1 Uhr 25
ständig offen gehalten wurde.
        Um Veranlaßung,dass Rauch nicht in den NRR dringt und zumindest die Hälfte
der Räumlichkeiten NRR sein müssen,wird ersucht.


V . O . R . L . A . G . E

An: krebspatienten@gmail.com
Betreff: Postleitzahl ………..; Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz

Name des Betriebs:
Postleitzahl / Ort / Bezirk (außerhalb Wiens):
Straße / Hausnummer:
Datum:      Uhrzeit des Besuchs, ca. von / bis:   
Kennzeichnung vor Eingangstüre:
Kennzeichnung im Lokal:   
Anzahl der Raucher (Theke/Tische): ca.
NEU - Anzahl der geschädigten Nichtraucher: ca.
Anzahl der Aschenbecher (Theke/Tische): ca.
Kurze Sachverhaltsdarstellung:
z.B. keine oder falsche Eingangskennzeichnung bzw. falscher Text wie: "Rauchfreier Bereich im Lokal".
Lokalgröße über 50 qm und keine Raumtrennung (keine oder ständig offene Türe).
Hauptraum muss immer der Nichtraucherraum sein.
Dieser Haupt-/Nichtraucherraum muss zumindest gleich viele Verabreichungsplätze als der Raucherraum haben.
Das Personal hat hinter sich die Türe nie zugemacht?
Siehe auch http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

2133
Auf Grund des Hinweises von MR. Dr. Pietsch, BMfG, ist jede Anzeige als Einzeldelikt gesondert zu verfolgen!
Siehe auch Hinweise "bei Westbahn".
Zuwiderhandeln begründet Amtsmissbrauch/Korruption!


Sende deine Wahrnehmungen über dieses Lokal und andere an krebspatienten@gmail.com

Vorlage und Infos zu Meldungen gibt es hier: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202


Weiterleitung der Anzeigen gegen:

Name: Salud - Mexikanisches Restaurant
PLZ/Ort: 1010 Wien
Straße: Johannesgasse 23, Ecke Schellinggasse
Datum: 04.01.2011, von 13:15 bis 14:05 Uhr
Lokalgröße: ca. 150m² ; Einraumlokal!!!
Anzahl der Raucher: 6
Anzahl der geschädigten Nichtraucher: 16
.) Falschkennzeichnung "Rauchfreier Bereich im Lokal"
.) Es gibt keine Abgrenzung zwischen Raucherraum und Nichtraucherraum,
da der Raucherbereich lediglich eine erhöhte Holzgalerie im Hauptraum
darstellt. Diese ist nach allen Seiten hin offen, sodass das gesamte
Lokal massiv verqualmt ist.
.) Personal teilt mit, dass es schon eine Anzeige gegeben hat, dass der
Betreiber aber nicht gewillt ist, das Tabakgesetz zu befolgen, weil die
Strafen viel geringer als der notwendige Umbau seien.

2134

Auf Grund des Hinweises von MR. Dr. Pietsch, BMfG, ist jede Anzeige als Einzeldelikt gesondert zu verfolgen!
Siehe auch Hinweise "bei Westbahn".
Zuwiderhandeln begründet Amtsmissbrauch/Korruption!


Sende deine Wahrnehmungen über dieses Lokal und andere an krebspatienten@gmail.com

Vorlage und Infos zu Meldungen gibt es hier: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

Weiterleitung der Anzeigen gegen:

Name: Der Bettelstudent
PLZ/Ort: 1010 Wien
Straße: Johannesgasse 12
Tel: +43 (0)1 513 20 44
Fax: +43 (0)1 513 20 44 2
info@bettelstudent.at
www.bettelstudent.at
Datum: 04.01.2012, von 14:15 bis 15:25 Uhr
Lokalgröße: >80m² ; Mehrraumlokal
Anzahl der Raucher: 23
Anzahl der geschädigten Nichtraucher: 24
Eingangskennzeichnung:
  "Abgetrennter Raucherraum im Lokal"
.) Hauptraum (Eingang, Theke, Hauptaufenthaltsbereich des Personals, -
daher eindeutig übergeordnet) verbotenerweise als Raucherraum ausgewiesen
.) Trenntüre zwischen Raucherraum und Nichtraucherraum steht ständig
offen, Rauch dringt massiv in den Nichtraucherbereich. Mehrere Fotos zur
Dokumentation vorhanden. Anmerkung: Tür hat keinen Schließmechanismus.
.) Personal kommt der Bemühungs- und Durchsetzungspflicht nicht nach.
.) In den an den Nichtraucherbereich anschließenden Toiletten ist eine
Entlüftungsanlage installiert. Deswegen sind auch in den Türen der
Toiletten Luftlöcher in Bodennähe vorhanden.  Aufgrunddessen herrscht im
Nichtraucherbereich ein ständiger Unterdruck, der Rauch vom Raucherraum
über den Nichtraucherraum Richtung Toiletten befördert. Daher ist der
Nichtraucherraum ständig und deutlich wahrnehmbar verraucht. Unter
Berücksichtigung dieses Sachverhaltes, ist festzuhalten, dass in diesem
Gastronomiebetrieb der Nichtraucherschutz nicht gewährleistet ist.

Beantragt wird der Entzug der Konzession, da der Lokalbesitzer - lt. Gewerbeordnung - nach mehreren Anzeigen und Strafbescheiden keine Zuverlässigkeit mehr an den Tag legt! Er duldet vorsätzlich die Herbeiführung von tödlichen Erkrankungen durch Tabakrauch bei Nichtrauchern, und er fördert dies durch tägliche Vergehen gegen den Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz! Deshalb möge vom "Unternehmer" ein psychologisches Gutachten eingeholt werden!

2135

Ausnahmen beim Rauchverbot

SPD wirft Wulff Käuflichkeit vor


Ministerpräsident Christian Wulff gerät unter Druck. Grund: das aufgeweichte Rauchverbot.
Als einziges Bundesland führt Niedersachsen ein Nichtrauchergesetz ein, das das Rauchen in Restaurants weiterhin uneingeschränkt erlaubt.
Die Opposition in Hannover wirft dem Minister Käuflichkeit vor.

Rücksicht auf die Tabbaklobby?
Ministerpräsident Christian Wulff muss sich schweren Vorwürfen stellen.




HB HANNOVER. Eine Anfrage der Grünen im Landtag brachte jetzt 14 Vorgänge in Wulffs Amtszeit zum Vorschein, bei denen Veranstaltungen der Landesregierung von der Tabaklobby gesponsert wurden. „Die Tabaklobby als Sponsor von vielen Veranstaltungen der Landesregierung reibt sich die Hände. Da stellt sich die Frage von Käuflichkeit“, sagte SPD- Fraktionschef Wolfgang Jüttner der „Bild am Sonntag“.

Als bislang einziges Bundesland will Niedersachsen auch in Restaurants das Rauchen uneingeschränkt weiter zulassen. Der Gesetzentwurf enthält zwar das von den Ländern vereinbarte generelle Rauchverbot für öffentliche Einrichtungen. Gastronomiebetriebe können aber durch Kennzeichnung zu Raucherlokalen werden.

HB HANNOVER.

Eine Anfrage der Grünen im Landtag brachte jetzt 14 Vorgänge in Wulffs Amtszeit zum Vorschein, bei denen Veranstaltungen der Landesregierung von der Tabaklobby gesponsert wurden. „Die Tabaklobby als Sponsor von vielen Veranstaltungen der Landesregierung reibt sich die Hände. Da stellt sich die Frage von Käuflichkeit“, sagte SPD- Fraktionschef Wolfgang Jüttner der „Bild am Sonntag“.

Als bislang einziges Bundesland will Niedersachsen auch in Restaurants das Rauchen uneingeschränkt weiter zulassen. Der Gesetzentwurf enthält zwar das von den Ländern vereinbarte generelle Rauchverbot für öffentliche Einrichtungen. Gastronomiebetriebe können aber durch Kennzeichnung zu Raucherlokalen werden.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/spd-wirft-wulff-kaeuflichkeit-vor/2790444.html


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Facebook

Prof. Friedrich Wiebel gibt Bundesverdienstkreuz zurück

Offener Brief von Prof. Dr. med. Friedrich Wiebel, Vorsitzender des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit e.V. an Bundespräsident Christian Wulff:

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

mit Bestürzung habe ich erfahren, dass Sie Herrn Professor Dr. Horst W. Opaschowski mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet haben.

Herr Prof. Opaschowski hat jahrzehntelang daran mitgewirkt, dem Zigarettenkonzern British American Tobacco (BAT) das Image gesellschaftlicher Verantwortung zu verschaffen. So ist der BAT-Vorstandsvorsitzende laut Pressemitteilung des Konzerns stolz darauf, "Herrn Prof. Opaschowski als langjährigen Weggefährten auf seiner Seite zu haben" (siehe Anlage).

Das vom BAT-Konzern erwünschte Image gesellschaftlicher Verantwortung steht im krassen Gegensatz zu der Tatsache, dass BAT-Produkte jährlich mehrere zehntausend Bundesbürger vorzeitig zu Tode bringen und der Konzern diese Produkte aggressiv vermarktet.

Die Bundesregierung hat sich in dem Gesetz zu dem WHO-Tabakrahmenübereinkommen vom 19. November 2004 dazu verpflichtet, ein umfassendes Verbot aller Formen der Tabakwerbung, der Förderung des Tabakverkaufs und des Tabaksponsorings zu erlassen (Art. 13 Abs. 2).

Es ist schlimm genug, dass die Bundesregierung dieser ihrer Verpflichtung bisher nicht nachgekommen ist. Als noch schlimmer empfinde ich es, dass die Praxis der Imagewerbung durch die Zigarettenindustrie in der Person von Herrn Prof. Opaschowski offiziell sanktioniert und geehrt wird.

Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an einen "Weggefährten" der Zigarettenindustrie entwertet den Orden für alle diejenigen, die ihn für ihr echtes gesellschaftliches – zumeist ehrenamtliches – Engagement erhalten haben.

Sie entwertet die Auszeichnung insbesondere für diejenigen Bundesbürger, die sich jenseits ihrer beruflichen Tätigkeit unermüdlich für die Prävention des Rauchens und Passivrauchens eingesetzt haben.

Auch für diese Bürger – und für die Mitglieder des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit e.V. – sende ich Ihnen den mir im Jahr 1999 verliehenen Verdienstorden am Bande mit der Verleihungsurkunde zurück, durch deren Besitz ich mich nicht mehr geehrt fühlen kann.

 M. v. H.

Prof. Dr. med. Friedrich Wiebel

2136
Europa / Belgische Rauchverbot auch auf Café-Terrassen
« am: Januar 17, 2012, 19:46:31 Nachmittag »


Bald könnte das belgische Rauchverbot auch auf Café-Terrassen gelten.

Die belgische Zeitung "Het Nieuwsblad" beruft sich dabei auf ein Schreiben der "SPF Santé publique".

http://www.tageblatt.lu/nachrichten/europa/story/Rauchverbot-bald-auch-auf-Caf---Terrassen--25932705 -

2137


Es gibt wirklich keinen guten Grund, um zu rauchen.

Aber es gibt einen Stoff im Tabak, der nicht ohne Grund manche Mediziner fasziniert: Nikotin.

Denn das macht süchtig!


Es ist entscheidend daran beteiligt, dass Raucher süchtig werden. Doch Nikotin hat auch eine helle Seite. Seine stimulierende Wirkung kann vielleicht helfen, Menschen, die von geistigem Verfall bedroht sind, von Neuem zu beflügeln. Aus dem Gift könnte ein Medikament werden.

Giftig ist Nikotin ganz buchstäblich. Die Tabakpflanze stellt es her, um Fressfeinde unschädlich zu machen. Es ist ein biologisches Insektizid. Wie das ebenfalls anregende Koffein gehört Nikotin zur chemischen Gruppe der Alkaloide. Es wirkt auf vielfältige Weise, vor allem im Gehirn ist es bedeutsam. Hier heftet es sich auf Nervenzellen an Andockstellen des Botenstoffs Acetylcholin. Über diesen Effekt fördert es Aufmerksamkeit, Lernen und das Gedächtnis. Umgekehrt schwinden bei einem Alzheimer-Patienten die Andockstellen für Acetylcholin.

Amerikanische Ärzte haben nun Nikotinpflaster, wie sie Raucher als Hilfe zur Entwöhnung benutzen, bei Menschen mit leichter geistiger Beeinträchtigung erprobt. Bei diesen Personen ist das Gedächtnis auffällig geschwächt, ohne dass ein echter geistiger Verfall, eine Demenz vorliegt. Allerdings erkranken viele Betroffene später an einer Demenz. Wie die Mediziner im Fachblatt „Neurology“ berichten, behandelten sie 74 Menschen mit leichter geistiger Beeinträchtigung, Durchschnittsalter 76, entweder mit einem Nikotinpflaster oder einem Scheinmedikament, Placebo.

Nach einem halben Jahr zogen die Wissenschaftler Bilanz. In der Nikotin-Gruppe hatte sich die geistige Leistungsfähigkeit gebessert. Die Patienten hatten um 46 Prozent zum normalen Denkvermögen ihrer Altersgruppe aufgeholt. In der Placebo-Gruppe war man dagegen um 26 Prozent zurückgefallen. Wie Tests bewiesen, stärkte das Nikotin Aufmerksamkeit, Gedächtnis und geistige Fitness. Von außen, durch die Brille der Ärzte gesehen, war das jedoch nicht unbedingt zu bemerken, obwohl die Patienten und Angehörige über Verbesserungen berichteten.

„Wir brauchen größere und längere Untersuchungen, um die Wirksamkeit zu bestätigen“, sagte der Studienautor Paul Newhouse von der Vanderbilt-Universität in Nashville der Internetseite „Medscape“. Newhouse widmet sich seit 20 Jahren der Erforschung des Nikotins als möglicher Therapie. „Diese Studie ist ein guter Grund, Nikotin bei ersten Zeichen von Gedächtnisverlust zu erproben.“

Vertragen wurde die „Droge“ recht gut, es gab kaum Nebenwirkungen. Der obere Blutdruckwert ging etwas zurück, hinzu kam ein Gewichtsverlust von 2,5 Kilogramm. Keiner der Studienteilnehmer – alles Nichtraucher – wurde abhängig. Trotzdem: Auch ein Nikotinpflaster sollte man nicht ohne ärztliche Kontrolle anwenden. Und natürlich sind Gedächtnisprobleme kein Grund, um mit dem Quarzen anzufangen. Tabakrauch ist ein furchtbares Transportsystem für Nikotin, er steckt voller krebserregender Stoffe.

Unser Kolumnist leitet das Wissenschaftsressort des Tagesspiegels. Haben Sie eine Frage zu seiner guten Nachricht?

Bitte an: sonntag@tagesspiegel.de

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/dr-wewetzer-nuetzliches-nikotin/6064912.html -

2138


Die Luft für Raucher wird immer dünner.

Der Veranstalter des Oktoberfestes in Straelen befürchtet keine Einbußen durch ein Rauchverbot.

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/geldern/nachrichten/dicke-luft-fuer-raucher-1.2673722 -

2139
Europa / Ungarn: Das dortige Rauchverbot bereitet nur Österreichern Probleme
« am: Januar 17, 2012, 19:41:19 Nachmittag »


Ungarn: Rauchverbot bereitet Österreichern Probleme

Seit dem 1. Jänner gilt in Ungarn in allen geschlossenen, öffentlichen Räumen Rauchverbot. Das Gesetz scheint die Ungarn nicht zu stören. Wenn, dann haben österreichische Gäste Schwierigkeiten damit, wie ein Lokalaugenschein in Ungarn zeigt.

Mit den vielen „Rauchen verboten“ Schildern wird man sich in Ungarn anfreunden müssen. Denn seit dem 1. Jänner gilt in unserem Nachbarland ein strenges Antirauchgesetz. Im Grunde ist Rauchen nur mehr unter freiem Himmel, beziehungsweise natürlich in den eigenen vier Wänden gestattet. In allen geschlossenen Räumen ist Rauchen untersagt.
Schild Rauchverbot in Ungarn

ORF

Rauchverbotsschild in ungarischem Lokal
Keine Angst, dass Gäste ausbleiben

Es gibt kein Lokal mehr, kein Kaffeehaus, wo geraucht werden darf. Für die Wirte scheint das aber kein Problem zu sein. Sie haben keine Angst, dass die Kunden abwandern, wohin sollten sie auch gehen, das Gesetz trifft schließlich alle gleich, sagt Viktor Badics, der in Köszeg ein Kaffeehaus betreibt.

Viktor Badics

ORF


Viktor Badics

„Sitzen alle im selben Boot“

„Das ist kein Problem für uns. Es geht ja nicht nur um ein Lokal, sondern um alle Restaurants. Wir sitzen alle im selben Boot und deswegen wird kein Gast unser Lokal meiden“, sagt Badics. Dazu kommt dass viele Lokale bis jetzt auch schon Rauchverbot hatten, so wie auch im Soproner Lokal von Hegedüs Mihalyne.
Teilweise schon länger Rauchverbot

„Wir bieten auch warme Speisen an und niemand wollte sich zu einem Rauchertisch dazu setzen. Also haben wir schon seit Jahren Rauchverbot im Lokal“, sagt die Lokalbesitzerin. Auch die Gäste störe das Rauchverbot nicht, heißt es bei dem Lokalaugenschein von ORF-Burgenland Redakteurin Dorottya Kelemen. Wenn es Probleme gibt, dann nur mit den österreichischen Gästen, und dann auch nur aus Unkenntnis.

Ein Lokal in Ungarn. Zwei Gäste sitzen an einem Tisch.

„Viele Österreicher verstehen unser neues Gesetz nicht, weil es ja bei ihnen anders ist. Aber wenn wir es erklären, dann ist alles wieder gut“, sagt Viktor Badics. Natürlich gibt es auch bei diesem Gesetz eine Ausnahme: für Spielkasinos gilt das Antirauchgesetz nicht.

Publiziert am 16.01.2012

http://burgenland.orf.at/news/stories/2517086/ -

2140

Eine klare Mehrheit hat sich am Wochenende bei einer Telefonumfrage und bei einer Abstimmung im Internet dafür ausgesprochen,

dass Rauchen während der Arbeitszeit verboten werden soll.

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta%2Fpage&atype=ksArtikel&aid=1321007897672&openMenu=987490165154&calledPageId=987490165154&listid=994342720546 -

2141
Deutschland / Arbeitnehmerschutz: Rauchverbot
« am: Januar 17, 2012, 17:42:57 Nachmittag »


Wir haben beschlossen,

dass Nichtraucherschutz an erster Stellen stehen muss.

Seither darf nicht mehr am Arbeitsplatz geraucht werden, es gibt einen Raucherplatz im Freien




Arbeitnehmer dürfen weiterhin rauchen, aber .....

Eine Umfrage bei Markdorfer Firmen zeigt: Raucherpausen gibt es auch in Zukunft, einzig die Regelungen sind unterschiedlich.
Eine Zigarettenpause mit Kollegen ist bei der Firma Wagner in Markdorf an überdachten Raucherplätzen im Freien wie diesem möglich. Die Raucherpausen abzuschaffen, ist bei Wagner kein Thema.


Der Vorschlag des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, Raucherpausen abzuschaffen, hatte Ende vergangener Woche für einen Aufschrei in der Arbeitswelt gesorgt. Der Verband ist überzeugt, dass die Pausen die Arbeitsabläufe stören, die Firmen Geld kosten und Nichtraucher benachteiligen. Bei einer Umfrage unter vier Markdorfer Unternehmen bestätigten sich diese Befürchtungen nicht. Raucherpausen gibt es bei den Firmen Borg Warner, Kumatronik, Wagner und Continental, einzig die Regelungen sind unterschiedlich.

Borg Warner hat schon 2007 den Umgang mit dem blauen Dunst in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat in die Hand genommen. „Wir haben beschlossen, dass Nichtraucherschutz an erster Stellen stehen muss. Seither darf nicht mehr am Arbeitsplatz geraucht werden, es gibt einen Raucherplatz im Freien“, erklärt Personalleiter Karsten Weber. „Zum anderen müssen Raucher ihre zusätzlichen Pausen abstempeln. Diese Zeit müssen sie nacharbeiten.“ Außerdem konnten die Mitarbeiter an einem Programm zur Rauchentwöhnung teilnehmen. Weber teilt die Ansicht, dass Kapazitäten verloren gingen, da die Nichtraucher während der Zigarettenpause für die Raucher mitarbeiten müssten. Der Wunsch nach der Rauchfreiheit sei daher noch nicht ganz vom Tisch: „Wir wollen weiter über Alternativen diskutieren, um Balance zwischen der Wahrung individueller Persönlichkeitsrechte und den betrieblichen Belangen zu gewährleisten.“

„Bei uns wurde noch nie über das Bestehen der Raucherpausen diskutiert“, sagt hingegen Felix Stecher von Kumatronik. Vor dem Gebäude gibt es einen Raucherbereich, mit Sitzbänken, Überdachung und Aschenbechern. Die Pausen bestehen auf Vertrauensbasis: „Jeder muss selbst wissen, wie oft er raucht, solange es die tägliche Arbeit nicht benachteiligt“, gibt Stecher an. Im Gegenteil: „Raucherpausen werden für Besprechungen und den sozialen Kontakt zu Kollegen genutzt.“

Diesen Vorteil sieht auch Tanja-Christina Musik, Pressereferentin bei Wagner: „Bei uns gehen Raucher wie Nichtraucher gerne gemeinsam in den Pausen nach draußen, um sich zu besprechen. Die einen zünden sich eine Zigarette an, die anderen trinken eben einen Kaffee.“ Seit 2010 gilt bei Wagner ein Rauchverbot im Haus. Drei überdachte Bereiche im Freien stehen daher zur Verfügung. Das Unternehmen verzichtet auf Kontrolle und vertraut darauf, dass die Mitarbeiter in einem vernünftigen Maß Pausen machen.

Bei Continental bestehen keine Probleme mit der Zigarette, da nur sehr wenige Mitarbeiter überhaupt rauchen würden, erzählt Standortleiter Mehmet Karaüc. Bei Continental besteht ein Raucherraum im Gebäude. Nur in Hinblick auf die Gesundheit werde die Belegschaft informiert. „Es ist eine Sucht und bei manchen könnte ein Verbot dazu führen, dass sie unruhig oder unkonzentriert werden“, erteilte Karaüc dem Verbot eine Absage.


2142
A N Z E I G E N Österreich bis Ende 2012 / Westbahn - in Deutschland .....
« am: Januar 17, 2012, 16:34:00 Nachmittag »


http://www.newstix.de/?session=&site=actual&startentry=0&entmsg=true&mid=17100


Selbsternannte Rauchersheriffs haben in den letzten Tagen angekündigt, mit allen Mitteln gegen die Raucherlounge in den WESTbahn-Zügen vorzugehen.


2143

NÖN

Nun wurde von „selbst ernannten Rauchersheriffs“ eine Klagsflut angedroht, erklärt die WESTbahn.

http://www.noen.at/news/chronik/WESTbahn-sperrt-vorerst-ihre-Raucherabteile-zu;art151,365639

2144



Ausgeraucht: WESTbahn kippt Raucherlounge

Selbsternannte Rauchersheriffs haben in den letzten Tagen angekündigt, mit allen Mitteln gegen die Raucherlounge in den WESTbahn-Zügen vorzugehen, meldet der neue Zugbetreiber auf der Westbahnstrecke.

„Da das Gesundheitsministerium in einem Schreiben an die zuständigen Behörden festgestellt hat, zwar keine eindeutige Rechtsgrundlage zu haben aber dennoch die Ansicht zu vertreten, dass das Rauchen in der WESTbahn nicht zulässig ist, müssen wir damit rechnen, ein Verfahren in erster Instanz zu verlieren", so die Begründung der WESTbahn,

„Da weiters im Verwaltungsverfahren jede Anzeige gesondert behandelt wird und der WESTbahn von den Rauchersheriffs eine Klagsflut angedroht wurde,
sind wir aus kaufmännischer Sorgfaltspflicht verpflichtet, das Rauchen in den Raucherlounges vorläufig zu untersagen."

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/branchen/ausgeraucht-westbahn-kippt-raucherlounge-503960/index.do





2145


Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Montag, 16. Jänner 2012 20:10
An: Erlacher Dietmar GMail; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; fctcsecretariat@who.int; Dr. Maria Ganauser; gasser1965@gmx.at; gottfried.kontschieder@polizei.gv.at
Betreff:

"KRONE SALZBURG" vom 1.1.2012: "BILANZ : 4 MILLIONEN TSCHICK AM TAG"


Die Salzburg-Ausgabe der "KRONEN - ZEITUNG"  brachte prompt zu Jahres-Beginn Sonntag, 1.Jänner 2012 auf den S.14-15 einen bedeutsamen Bericht von Red. Michael  PICHLER  mit obiger Schlag-Zeile wie im "Betreff" und mit folgender Head-Line:  "2011 gab es weniger Anzeigen nach dem Tabakgesetz # Mehr Disziplin trotz einiger  "Rauchsünder".  # 

Und hier der vollständige Text:  "Seit Mitte 2010 gilt das verschärfte Tabakgesetz in allen öffentlichen Einrichtungen und in Gastlokalen - Zeit eine Bilanz nach 1 1/2 Jahren zu ziehen. Zum Teil verhängte der zuständige Magistrat hohe Strafen, im generellen sind die Salzburger aber disziplinierter geworden.
Andererseits gilt: Wo kein Kläger, da kein Richter...............#

Glaubt man der Statistik, werden allein im Bundesland Salzburg täglich 4 Millionen Zigaretten geraucht, auf das Jahr gesehen, schaffen es die Raucher so auf knapp eineinhalb Milliarden  Glimmstängel. Grund genug für die Politik den Raucherschutz zu verstärken und Entwöhnungs- und Anti-Rauch-Programme zu fördern - am liebsten noch ein Rauchverbot im eigenen Auto , um den "unvernünftigen" Menschen vor sich selbst zu schützen.  #   Immerhin, nach der Einführung des bundesweiten Tabakgesetzes seit 1.Juli 2010  halten sich die meisten Gastwirte in Salzburg an die Regelung: Lokale mit mehr als 50 m 2  müssen eine Nichtraucher-Zone zur Verfügung stellen bzw. geeignete Maßnahmen einleiten. Wurden im 1.Halbjahr 2011 in der Stadt Salzburg noch 122 Anzeigen wegen Rauchens erstattet (in 33 Fällen wurden tatsächlich Strafen zwischen 250 und 5.000 Euro verhängt),  sieht es in der 2. Jahreshälfte schon besser aus. Nur mehr 16 Anzeigen wurden bis Ende Dezember gezählt, das belegen Zahlen aus dem Magistrat.   #   

Mehrere "uneinsichtige " Gastwirte zahlten nach wiederholten Verstößen  und Ermahnungen Bußgelder zwischen 2.000 und 4.000 Euro . In anderen Fällen half aber die Berufung oder Gang vor den UVS (Unabhängiger Verwaltungssenat), um ein Strafverfahren abzuwenden.   #   

Wie eingangs erwähnt ist Raucherschutz nicht gleich Raucherschutz: Der Magistrat wird nur dann aktiv, wenn eine Anzeige vorliegt, eigene Kontrollen sind, wie übrigens auch in den Bezirken so gut wie gar nicht vorgesehen. Heißt im Klartext: Raucht jemand im NR-Bereich und es stört sich keiner dran, gibt es auch kein Verfahren.   #   

Diesbezügliche Anstrengungen der Landes-Politik,  daß die  L E B E N S  -  M I T T E L  -  P O L I Z E I  auch den Raucherschutz übernimmt, sind deshalb in Arbeit, gleich wie Überlegungen das TabakG zu verschärfen.  Gesundheits-Landesrätin Conny  SCHMIDJELL zum Beispiel kann sich hierbei eine Lösung nach "italienischem Vorbild " durchaus vorstellen.  # Haupt-Text Ende #       

Zusätzlich liefert uns der ressort-zuständige Vize-BM Harry  PREUNER  eine ulkige Sprech-Blase mit folgender Faschings-Meldung :  " Es hat sich ein  GEWÖHNUNGS - EFFEKT  eingestellt,  die Regelungen  " F U N K T I O N I E R E N ".  Einige Problem-Kunden haben wir aber noch...........#   

Weiters gibt es ein Farbfoto aus einem Cafe "Segafredo" mit einer offensichtlch skeptischen Dame im Raucherbereich mit halb verdecktem Aschenbecher und halb verdeckter Zigarette - oder ist das gar in einem NR-Bereich ???   Untertitel zu diesem Bild.  "Rauchfrei im Kaffee:  für viele eine Wohltat,  für andere wieder nicht."  # 

Und in der Glosse des  "JEDERMANN"  wird zum tausendstenmal das Scheitern aller guten Vorsätze zu Jahresbeginn incl. Rauch-Verzicht beklagt & bejammert   Bericht Ende.