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Nachrichten - admin

2116
HINTER DEN VORHANG - Diese Lokale verstärkt melden / Lugner City, 1150 Wien
« am: Januar 19, 2012, 09:57:48 Vormittag »



Trotz zig Anzeigen,

sorgen weder Lugner, noch etliche "Trennerlokale", noch das Bezirksamt,

für den gesetzlichen Nichtraucherschutz!

2117




Notorische Gesetzesbrecher, wegen Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes laut Tabakgesetz, ändern nichts!

Viele Wirte bekamen deswegen schon zig Anzeigen.

Aber es nützte nichts!

Anstatt das Gesetz endlich einzuhalten, bekommen Gäste Hausverbot!



Ist auch dir ein Fall bekannt, bitte Mitteilung an krebspatienten@gmail.com

Anonymität, wie immer, wird zugesichert!

2118
Deutschland / D - Gäste sind an Rauchverbot gewöhnt
« am: Januar 19, 2012, 01:08:41 Vormittag »


Gäste sind an Rauchverbot gewöhnt

In Friedrichshafen gibt es keine Probleme wegen des Nichtraucherschutzgesetzes, denn oftmals bieten die Gaststätten und Hotels auch für die Raucher Möglichkeiten zum Rauchen an.

http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/Gaeste-sind-an-Rauchverbot-gewoehnt;art372474,5328318

2119


Das Tabakgesetz hat sein Ziel, die Nichtraucher zu schützen, klar verfehlt. '80 Prozent der Wirte verstoßen gegen die derzeitigen Vorgaben.

Selbst in Nichtraucherräumen der Gastronomie liegen die Feinstäube und Nikotinwerte jenseits den Grenzwerten', betont Robert Rockenbauer von der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher in Wien. Ein komplettes Rauchverbot in geschlossenen Räumen des Gastgewerbes würde das Ziel, Nichtraucher vor Passivrauch zu schützen, viel eher erreichen.

Dass das 2009 in Kraft getretene Gesetz ohne Wirkung blieb, zeigt Rockenbauer durch drei unabhängige Erhebungen in Wien und Graz. 'In der Praxis sind die Türen bei räumlicher Trennung von Raucher- und Nichtraucherbereich meist offen. Oft ist der Hauptraum noch der Raucherraum oder es fehlt die Kennzeichnung.' Das komplizierte Gesetz verzerre den Wettbewerb der Wirte, da es jene mit größeren Einzimmerlokalen benachteiligt. Viele würden lieber Strafe zahlen, statt teure Trennwände aufzustellen, was durch mangelnde Kontrolle nur verstärkt wird.

Ein Scheitern auch beim Raucheranteil belegt Manfred Neuberger, Facharzt für Hygiene und Präventivmedizin und Vertreter der Ärzteinitiative, durch Zahlen des Eurobarometers. 'Während in der EU die Raucherquote fällt und derzeit bei 29 Prozent hält, stieg sie in der Alpenrepublik auf 34 Prozent. Weiterhin ist das Land EU-Schlusslicht beim Nichtraucherschutz der Jugend als auch beim Anteil rauchfreier Heime von Rauchern.' Das bekommt außer den Gästen besonders das Personal im Gastgewerbe zu spüren, das ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfall und Krebserkrankungen hat.

Dass es vielen auch an Sachverständnis mangelt und mehr Aufklärung nötig ist, zeigt sich in der fehlenden Zivilcourage der Bevölkerung. 'Die Mehrheit ist in schafsähnlicher Duldsamkeit bereit, den Rauch auf sich zu nehmen. Nichtraucher begleiten Raucher in Raucherlokale und üben in ihrer Unwissenheit Toleranz, die jedoch nicht angebracht ist', beklagt Rockenbauer gegenüber pressetext. Dabei sei Nikotin die 'weltweit gefährlichste Droge', Rauchen die wichtigste vermeidbare Krankheits- und Todesursache und Passivrauch 'Körperverletzung', behauptet der Experte.

Ein komplettes Rauchverbot in geschlossenen Räumen, das die Experten favorisieren, könnte durchaus Rückhalt bekommen, sind doch sowohl Gäste als auch Gastwirte mit der heutigen Regelung mehrheitlich unzufrieden. In Ländern, die ein einheitliches Rauchverbot einführten - etwa England, Ungarn, Italien Bayern und einzelne Schweizer Kantone - gab es schon bald darauf selbst unter Rauchern hohe Zustimmung, in Irland sogar 98 Prozent. Auch der Kontrollaufwand sei nach dem Einführungsjahr minimal. 'Der Nutzen für Mensch, Wirtschaft und Gesundheitswesen wäre riesig', betont Rockenbauer.

http://www.style.at/contator/style/news.asp?nnr=54358

2120
Deutschland / A- Die T.T. zur "E-Zigarette", Dr. Pietsch ......
« am: Januar 18, 2012, 02:26:33 Vormittag »

E-Zigarette: Alles nur Dampf und Rauch?

Die E-Zigarette erobert den heimischen Markt. Aber die gesundheitlichen Risiken sind noch nicht erforscht – rechtlich gesehen hängen viele Produkte in der Schwebe.

Wien – „Rauchen Sie gesund!“: Viele Anbieter der so genannten E-Zigarette werben mit irreführenden Slogans. Denn die Produkte erhalten zum Teil so hohe Mengen an Nikotin, dass sie in Österreich unters Arzneimittelgesetz fallen. „Deshalb dürfen sie auch nur in Apotheken abgegeben werden“, erklärt Franz Pietsch, Behördenleiter für Drogenkoordination im Gesundheitsministerium. Es gibt aber auch noch jene Art elektronischer Zigaretten, die anstatt des Nikotins aus Aromastoffen bestehen. In Österreich fallen aber auch diese unters Arzneimittelgesetz, sofern sie für die Raucherentwöhnung gedacht sind. Die Inhalatoren selbst sind als Medizinprodukt deklariert. Dazwischen liegt ein Graubereich an Produkten, die weder genau erforscht noch für den österreichischen Markt zugelassen sind. Übers Internet finden diese Waren trotzdem ihren Weg zum Konsumenten – und den Behörden sind die Hände gebunden.

„Eine Kontrolle im Internet ist faktisch nicht möglich. Aufgrund des Wildwuchses ist auch eine lückenlose Erfassung der Produkte ausgeschlossen“, betont Pietsch. Der Vertrieb von E-Zigaretten ist in Österreich übers Internet strafbar, ein Konsument kann für den Online-Kauf allerdings nicht haftbar gemacht werden. Und auch die Vertreiber sind findig – sie wechseln einfach den Provider, damit ihre Spur nicht so einfach zurückzuverfolgen ist. Zurück bleiben unsichere Konsumenten, die nicht genau wissen können, was sie da eigentlich konsumieren. „Wir merken schon, dass es vermehrt Anfragen von Konsumenten gibt, die sich über die gesundheitlichen Risiken der E-Zigarette erkundigen“, bestätigt auch Pietsch.

So lange die Zigaretten aber in einer rechtlichen Schwebe hängen – sie fallen nicht unters Tabakgesetz, weil sie weder Rauch erzeugen noch Dritte gefährden (sollen) – bleibt ein Nichtraucherschutz ausgeschlossen. Änderung soll die überarbeitete Tabakproduktrichtlinie auf EU-Ebene bringen, die noch 2012 beschlossen werden könnte. Die Neuregulierung müssten dann auch in nationales Recht eingebunden werden, so Pietsch. In der neuen Richtlinie sollen auch die E-Zigaretten strenger kontrolliert werden. Eventuell könnte das sogar ihr Ende bedeuten.

In Deutschland gehen schon jetzt immer mehr Bundesländer dazu über, die E-Zigarette überhaupt zu verbieten. So warnte etwa die Gesundheitsministerin Nordrhein-Westfalens, Barbara Steffens, kürzlich: „Was derzeit auf dem Markt ist, ist alles nicht zugelassen und nicht geprüft.“ Tatsächlich weist auch Pietsch auf zum Teil unbekannte Inhaltsstoffen hin. Er schränkt aber ein: „Eine Bedenklichkeit ist nur in Maßen auszusprechen. Man weiß, dass es schädlich ist, kann das aber nicht an einzelnen Inhaltsstoffen festmachen.“

Die Zusammensetzung der verschiedenen Produkte am Markt sind unüberschaubar. Einige enthalten unterschiedliche Mengen des Nervengifts Nikotin, andere nur Aromen wie Schokolade, Lakritze, Apfel oder Vanille. Anstatt des Rauchs erzeugt die E-Zigarette Dampf. Die genaue Zusammensetzung der einzelnen Produkte kennen oft nur die Hersteller – die Auswirkung von möglichen Schadstoffen ist nicht erforscht, auch wenn die Werbung der Vertreiber gegenteiliges suggeriert.

Dennoch sind sich die Gesundheitsbehörden einig: So hat etwa die amerikanische Kontrollbehörde FDA in einigen Kartuschen giftige Substanzen nachgewiesen, die krebserregende Nitrosamine beinhalten. In manchen Produkten, die als nikotinfrei ausgewiesen waren, wurden trotzdem Spuren des Gifts entdeckt. Das deutsche Bundesgesundheitsministerium rät aufgrund der Substanzen in der E-Zigarette ebenfalls vom Konsum ab. In einer Studie mit 30 Nichtrauchern haben Lungenfachärzte schädliche Auswirkungen auf die Atemwege nachgewiesen. Schon fünf Minuten inhalieren würde die Atemwege einengen, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie. Schuld daran sei der Stoff Propylenglykol, aus dem der Dampf der E-Zigarette zu 90 Prozent bestehe. Die Wissenschafter kommen zu dem Schluss, dass es dringend weiterer Untersuchungen bedarf. Andere Studien streichen unterdessen hervor, dass die E-Zigaretten im Gegensatz zu herkömmlichen Zigaretten weit weniger gesundheitliche Risiken berge. So macht sich etwa Michael Siegel von der Boston University School of Public Health für die Rauch-Alternative stark.

Der österreichische Drogenkoordinator Pietsch rät Konsumenten, die auf die elektronische Tschick umsteigen wollen, sich genau über die Inhaltsstoffe zu erkundigen und diese auch kritisch zu hinterfragen. „Vor allem wenn es um Entwöhnung geht, sollte man immer das Gespräch mit dem Apotheker suchen.“

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Di, 17.01.2012  09:59

aktualisiert: Di, 17.01.2012  14:41

2121



www.rauchfrei-dabei.at/de/news/aktuelles


Website der Tabakpräventionsstrategie Steiermark
Die vom Land Steiermark und STGKK in Auftrag gegebene Tabakpräventionsstrategie Steiermark wird von VIVID - Fachstelle für Suchtprävention umgesetzt. Diese Website bietet Informationen rund um die Themen Rauchen, Passivrauchen sowie Entwöhnung.
Teurere Zigaretten, weniger RaucherInnen
Reduziert die Erhöhung des Zigarettenpreises den Anteil junger RaucherInnen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMICs)? Dieser Frage ging ein US-amerikanisches Forschungsteam anhand der Analyse des Global Youth Tobacco Survey (GYTS) in 17 LMICs zwischen 1999 und 2006 nach, den es mit der jeweiligen Entwicklung der Preise für Tabakwaren verglich.

Ein Anstieg des Zigarettenpreises führte zu signifikanter Reduktion sowohl der Anzahl jugendlicher RaucherInnen als auch der Anzahl der gerauchten Zigaretten bei Jugendlichen, die trotzdem weiter rauchten. Konkret führte ein Preisanstieg um 10 Prozent zu einer Reduktion der Prävalenz unter jugendlichen RaucherInnen um mindestens 7,4 Prozent und einen Rückgang der gerauchten Zigaretten um fast 14 Prozent.

In Ländern mit durchschnittlich hohem Einkommen fällt diese Entwicklung ähnlich, aber nicht so deutlich aus. Jugendliche RaucherInnen reagieren auf deutliche Preiserhöhungen für Zigaretten stärker als Erwachsene. 

Quelle: Chaloupka FJ, Tauras JA (2011), The power of tax and price. Tob Control 2011;20:391-392 doi:10.1136/tobaccocontrol-2011-050235.
Rauchstopp: (© VIVID/www.wohu.at)

"Rauchfrei in 6 Wochen": 22 Mal in der Steiermark
Beim Seminar "Rauchfrei in 6 Wochen" lernen Raucherinnen und Raucher, in der Gruppe ohne Zigarette zu leben, mit Entzugssymptomen umzugehen und Rückfällen vorzubeugen.

Gruppenseminar: 6 bis 12 Personen - auch für Betriebe
Dauer: 6 Termine zu je 90 Minuten
Kosten: 30€ (Der Rest wird von Land Steiermark und STGKK gefördert.)

Anmeldung zu "Rauchfrei in 6 Wochen" ist unbedingt erforderlich: STGKK-RaucherInnen-Helpline 0316/8035-1919 (Öffnungszeiten: Mo-Fr, 10.00-12.00 Uhr, Di zusätzlich 14.00-16.00 Uhr) oder raucherhelpline@stgkk.at

Termine:
16.01.2012, Mürzzuschlag, 18.30 Uhr
17.01.2012, Fürstenfeld, 17.30 Uhr
19.01.2012, Gratwein, 17.30 Uhr
19.01.2012, Feldbach, 18.30 Uhr
23.01.2012, Hartberg, 18.30 Uhr
23.01.2012, Wettmannstätten, 18.00 Uhr
24.01.2012, Bruck an der Mur, 18.30 Uhr
25.01.2012, Graz, 17.30 Uhr
26.01.2012, Trofaiach, 17.30 Uhr
31.01.2012, Voitsberg, 18.00 Uhr
06.02.2012, Graz, 17.30 Uhr
27.02.2012, Rottenmann, 18.00 Uhr
28.02.2012, Graz, 17.30 Uhr
29.02.2012, Weiz, 17.00 Uhr
05.03.2012, Murau, 18.00 Uhr
07.03.2012, Eibiswald, 18.00 Uhr
14.03.2012, Leoben, 18.00 Uhr
13.03.2012, Judenburg, 18.30 Uhr
IconRauchfrei in 6 Wochen Jänner - März 2012 [.pdf - 82 kB]
Rauchen kostet deutsch Betriebe 28 Milliarden
Deutsche Wirtschaftsverbände wollen das Rauchen während der Arbeit streichen. 28 Milliarden kostet deutsche Betriebe die Zigarettenpausen ihrer MitarbeiterInnen, errechnete die Universität Hamburg in einer nicht veröffentlichten Studie. Rauchen solle nur noch in der Mittagspause und nach Feierabend erlaubt sein, fordert der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven.

Quelle: Tagesspiegel, RTL
Konferenz für Tabakkontrolle
Die Vorträge der 9. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle, die am 30.11. und 1.12.2011 in Heidelberg stattfand, sind beim Deutschen Krebsforschungszentrum einsehbar.
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2122


Trotz teurer Zigaretten kaum weniger Raucher

Die Zahl der Raucher wird durch die teureren Zigaretten nicht weniger. Experten hoffen jedoch, dass die Tabaksteuererhöhung davon abhalten könnte, mit dem Rauchen zu beginnen. In der Steiermark rauchen 15 Prozent der Erwachsenen täglich.

Das Rauchen ist in dieser Woche wieder teurer geworden. Die Zigarettenpreise sind um zehn bis 20 Cent angehoben worden. Es handelt sich um die dritte Tranche der Tabaksteueranhebung – mehr dazu in Grenznahe Trafikanten fürchten um ihr Geschäft
Aschenbecher

APA/Georg Hochmuth

Tabakwaren sind auf Platz 11 der Ausgaben österreichischer Haushalte
660 Euro pro Jahr für Zigaretten

Pro Haushalt werden in Österreich laut Regioplan 660 Euro pro Jahr für Tabakwaren ausgegeben - und das, obwohl zwei Drittel der Erwachsenen Nichtraucher sind. In der Steiermark rauchen knapp 15 Prozent der Erwachsenen täglich, dazu kommen noch knapp sechs Prozent Gelegenheitsraucher. Zu diesen Zahlen kommt eine Befragung der Fachstelle für Suchtprävention Vivid.
Akzeptanz bei unter zehn Prozent

Durch die Erhöhung der Zigarettenkosten werden sich nur wenige Menschen vom Rauchen abbringen lassen, sagt Waltraud Posch von Vivid: „Wir sehen die Tabaksteuererhöhung grundsätzlich positiv, weil sie ein von der WHO empfohlenes Mittel ist, um den Tabakkonsum zu reduzieren. Allerdings empfiehlt die WHO mindestens zehn Prozent Erhöhung, sonst schlucken das die Raucherinnen und Raucher, sonst akzeptieren sie das.“
Den Beginn des Rauchens erschweren

Einen positiven Effekt könnte die Tabaksteuererhebung aber jedenfalls haben: Sie kann Menschen davon abhalten, mit dem Rauchen zu beginnen. Wird die Tabaksteuer - wie von der Weltgesundheitsorganisation gefordert - um zehn Prozent erhöht, dann verringert sich der Zigarettenkonsum laut internationalen Studien um rund vier Prozent, bei Jugendlichen sogar um sieben Prozent.
Rauchfreie Arbeitsplätze

Um möglichst viele Rauchern den Griff zum Glimmstängel so schwer wie möglich zu gestalten, müsste neben der Tabaksteuererhöhung ein ganzes Maßnahmenbündel geschnürt werden, so Posch: „Es müsste auch rauchfreie Arbeitsplätze inklusive rauchfreier Gastronomie geben, weiters ein generelles Verbot von Werbung und Sponsoring. Es müsste das Produkt der Zigarette sehr gut reguliert sein, man müsste zielgruppenspezifische Tabakprävention machen und vor allem ach Tabakentwöhnung anbieten.“
Steiermark bei Entwöhnungskursen Spitzenreiter

Vor allem bei der Vorsorge und bei den Entwöhnungskursen ist die Steiermark Spitzenreiter in Österreich. 250.000 Euro werden vom Land dafür zur Verfügung gestellt. Die Hälfte davon fließt in die Raucherentwöhnungskurse.

Für jene, die sich dazu entschließen, mit dem Rauchen aufzuhören, gibt es zahlreiche Anlaufstellen. Die Fachstelle für Suchtprävention empfiehlt beispielsweise die Gruppenseminare „Rauchfrei in sechs Wochen“. Über das Österreichische Rauchertelefon – 0810/810 013 – erhalten Interessierte telefonische Beratung und Begleitung. Alle weiteren Informationen sind auf der Homepage „Rauchfrei dabei“ nachzulesen.

http://steiermark.orf.at/news/stories/2517260/

http://www.rauchfrei-dabei.at/de/news/aktuelles/

http://www.vivid.at/

2123
Deutschland / D - E-Zigarette vor dem Aus? Verbote in ersten Bundesländern
« am: Januar 18, 2012, 00:56:48 Vormittag »



Wann kommt das Aus für die E-Zigarette? Erste Bundesländer haben nun die in der Kritik stehende Rauch-Variante verboten.

Steht die E-Zigarette kurz vor dem Aus? Seit dem Rauchverbot boomt die elektronische Variante - von Experten wird die E-Zigarette aber immer kritischer beäugt. In dem Minigerät aus Akku und elektrischem Vernebler wird eine Flüssigmischung verdampft und inhaliert. Es wird kein Tabak verbrannt, kein Teer aufgenommen. Wie riskant die E-Zigarette ist, was genau in den sogenannten Liquids steckt, welche Schäden und Nebenwirkungen drohen, ist noch weitgehend unerforscht. Die Warnungen werden allerdings eindringlicher. Erste Bundesländer haben das Produkt verboten.

E-Zigarette: "Gesundheitlich nicht unbedenklich"

"Verbraucher sollten sich darauf verlassen können, dass ein Produkt gesundheitlich unbedenklich ist - und das ist bei der E-Zigarette in keinster Weise gegeben", sagt Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). "Man sollte bei diesem neuen Produkt, das so massiv auf den Markt drängt, auch aus den Fehlern der Vergangenheit lernen", mahnt die Expertin mit Blick auf den herkömmlichen Glimmstängel. "Die normale Zigarette hat im letzten Jahrhundert Millionen Tote verursacht und wäre nie zugelassen worden, wenn wir das heutige Wissen vor hundert Jahren gehabt hätten."

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Die Rechtslage bei E-Zigaretten in Deutschland ist uneindeutig. In Bayern ist der Handel mit nikotinhaltigen E-Zigaretten laut DKFZ schon seit der Einführung vor einigen Jahren untersagt. Im Dezember 2011 erklärte Nordrhein-Westfalen sie für illegal. Anfang Januar 2012 folgte Bremen, weiß Pötschke-Langer. "Da könnte etwas ins Rollen kommen. Die Länder machen sich Gedanken, wie sie gemeinsam vorankommen." Verbraucherschutz funktioniere nur flächendeckend. Solange man sich in anderen Bundesländern legal eindecken und übers Internet problemlos ordern kann, brummt das Geschäft weiter.

Hohe Nikotin-Mengen

Aber: "Was derzeit auf dem Markt ist, ist alles nicht zugelassen und nicht geprüft", warnt NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens. Die Flüssigsubstanzen enthalten der Grünen-Politikerin zufolge so hohe Nikotin-Mengen, dass sie als Arzneimittel einzustufen sind - und damit nach den strengen Auflagen des Arzneimittelgesetzes zugelassen werden müssten. Sind die erhältlichen Liquids aber allesamt nicht. Ergo gelten Handel und Verkauf in NRW als rechtswidrig.

Die Hersteller gehen von 1,2 Millionen Konsumenten hierzulande aus. Marktführer Red Kiwi bei Hamburg wirbt: "Die E-Zigarette ist die weitaus weniger schädliche Alternative im Vergleich zur Tabakzigarette." Das bezweifeln Mediziner. Lungenfachärzte warnen vor schädlichen Auswirkungen auf die Atemwege. Eine Studie mit 30 Rauchern habe gezeigt, dass schon nach fünf Inhalier-Minuten auffällig häufig die Atemwege eingeengt waren, wie die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie erklärt. Verantwortlich sei Propylenglykol. Der Dampf bestehe zu 90 Prozent aus Propylenglykol, das industriell auch als Frostschutzmittel eingesetzt wird.

E-Zigarette: Fragezeichen bei den Mixturen

Viele Fragezeichen gibt es bei den Mixturen. Sie enthalten unterschiedliche Mengen Nikotin - ein Nervengift und Suchtmittel. Manche sind nikotinfrei, enthalten Aromen wie Schoko-Karamell oder Lakritz. "In der E-Zigarette ist nicht der ganze Dreck drin, sie ist zwar nicht gesund, aber weniger schädlich", sagt Alexandra Funck. Die 42-Jährige will damit von der herkömmlichen Zigarette weg. Und: "Es bleiben keine Kippen zurück, keine Asche. Die Klamotten stinken nicht und man belästigt auch seine Mitmenschen nicht." Das Verbot versteht die Düsseldorferin nicht. "Dann müsste man auch die normalen Zigaretten verbieten oder nur noch über die Apotheken verkaufen."

Die E-Zigarette könne ebenso süchtig machen wie die normale Zigarette, betont Pötschke-Langer. Und dass sie angeblich helfe, beim Rauchen aufzuhören, sei nicht belegt. Die US-Kontrollbehörde FDA hat in einigen Kartuschen giftige Substanzen wie krebserregende Nitrosamine nachgewiesen. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung ist zudem offen, inwieweit ein Risiko für "Passiv-Dampfer" besteht.

E-Zigaretten-Produkte zur Prüfung vorgelegt

Viel zu tun hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), dem Landesbehörden einzelne E-Zigaretten-Produkte zur Überprüfung vorgelegt haben. In einem Fall habe das Institut ein Produkt als Arzneimittel eingestuft, es sei bisher nicht in Verkehr gebracht worden, sagt ein Sprecher. Verboten ist die E-Zigarette etwa in Norwegen, der Türkei, Schweiz und sogar in China, wo sie vor 15 Jahren entwickelt wurde. Strikte Regulierung gibt es in Dänemark, Kanada oder auch in Österreich. Die EU-Kommission will die gesundheitlichen Folgen jetzt genauer untersuchen.

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) sieht das Verbot im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW als einen wichtigen Schritt, erklärt eine Sprecherin. Da Gesundheit Ländersache sei, könne der Bund nicht eingreifen. Über die ihm untergeordnete Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung spricht das BMG dennoch klare Worte: "Die benutzten Kartuschen enthalten häufig neben dem Suchtstoff Nikotin auch andere gesundheitsschädigende Substanzen. Deshalb ist vom Konsum der E-Zigarette abzuraten." (dpa/AZ)

http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/E-Zigarette-Verboten-in-ersten-Bundeslaendern-id18355671.html



2124


Rauchersheriffs drohten mit Klagen gegen Raucherlounges.

Rauchfrei gegen Westen: "Vorläufig" und "aus kaufmännischer Sorgfaltspflicht" untersagt die seit 11. Dezember vergangenen Jahres im Bahnverkehr aktive Westbahn das Qualmen in den Raucherlounges ihrer Züge. Anti-Rauch-Aktivisten hätten Klagen angekündigt.

Das Unternehmen in einer Aussendung am Montag: "Da das Gesundheitsministerium in einem Schreiben an die zuständigen Behörden festgestellt hat, zwar keine eindeutige Rechtsgrundlage zu haben, aber dennoch die Ansicht zu vertreten, dass das Rauchen in der Westbahn nicht zulässig ist, müssen wir damit rechnen, ein Verfahren in erster Instanz zu verlieren. Da weiters im Verwaltungsverfahren jede Anzeige gesondert behandelt wird und der Westbahn von den Rauchersheriffs eine Klagsflut angedroht wurde, sind wir aus kaufmännischer Sorgfaltspflicht verpflichtet, das Rauchen in den Raucherlounges vorläufig zu untersagen."

Das Unternehmen wies auf seinen anhaltenden Goodwill gegenüber den Glimmstängel-Fans hin: "Wir betonen jedoch ausdrücklich, dass dies nur eine vorläufige Maßnahme ist, bis die Rechtslage geklärt ist." Man sei weiterhin gewillt, "diese Streitfrage bis zur letzten Instanz auszufechten", hieß es in der Aussendung mit Hinweis auf Geschäftsführer Stefan Wehinger. "Denn die Westbahn hat die Vorgaben des Tabakgesetzes für Ausnahmegenehmigungen nach Punkt und Beistrich umgesetzt und ist daher überzeugt, vor einem Gericht Recht zu bekommen", wurde hinzugefügt.

"Uns tut die nun getroffene Maßnahme besonders leid, weil nicht nur die Raucher unsere Einrichtung begeistert aufgenommen haben. Auch die bei weitem überwiegende Zahl der Nichtraucher hat uns dazu gratuliert", so Wehinger. Denn außerhalb der Raucherlounge sei kein Zigarettenrauch zu riechen und endlich werde nicht mehr auf dem Zug-WC illegal geraucht.

http://money.oe24.at/Westbahn-schliesst-Raucher-Abteile/52990339



2125

WIEN - PASSAGE: Werden dort täglich zig junge Menschen zu Krebspatienten?


Was hast du dort bemerkt?
Sende uns deine Meldung, mit Namen und Adresse für evtl. Bestätigung.



Name des Betriebs: Passage
Postleitzahl / Ort: 1010 Wien
Straße / Hausnummer: Burgring 1
Datum / Uhrzeit des Besuchs: 3.1.12, 21:20
Anzahl der Raucher (an der Theke / an den Tischen): 5
Anzahl der Aschenbecher (auf der Theke / auf den Tischen): Keine (!!)
Kurze Sachverhaltsdarstellung:

Nachdem ich bereits im letzten Jahr feststellen musste, dass sich das Management der Passage wiederholt nicht an das bestehende Tabakgesetz zum Schutz der Nichtraucher gehalten und das Rauchen in den als Nichtraucher-Lokal gekennzeichneten Räumlichkeiten stillschweigend toleriert hat, hat sich dieses Verhalten leider auch im Jahr 2012 nicht geändert.

Wie man dem Foto entnehmen kann, standen am 3.1.2012 mehrere Raucher an der Bar, die ohne Eingreifen der Kellner ungestört rauchen konnten. Auch die Zigaretten liegen - deutlich sichtbar auch für die Kellner am Tisch - und es ergeht trotzdem kein Hinweis an den Gast. Aschenbecher sind natürlich keine aufgestellt, damit das Ganze nicht zu ersichtlich ist. Hier wird auf den Boden geascht und das ist leider das Ergebnis eines Gesetzes, welches nicht oder zu wenig kontrolliert wird.

Die Nichtraucherkennzeichnung bleibt bei diesem Lokal reine Makulatur, das Management reagiert fahrlässig bis kriminell und als Nichtraucher (der das Lokal eigentlich sehr schön findet) bleibt einem leider nur der Lokalwechsel.

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V . O . R . L . A . G . E

An: krebspatienten@gmail.com
Betreff: Postleitzahl ………..; Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz

Name des Betriebs:                   
Postleitzahl / Ort / Bezirk (außerhalb Wiens):   
Straße / Hausnummer:               
Datum:                         
Uhrzeit des Besuchs, ca. von / bis:         
Kennzeichnung vor Eingangstüre:         
Kennzeichnung im Lokal:               
Anzahl der Raucher (Theke/Tische): ca.         
Anzahl der geschädigten Nichtraucher: ca.       
Anzahl der Aschenbecher (Theke/Tische): ca.       
Kurze Sachverhaltsdarstellung:

z.B. keine oder falsche Eingangskennzeichnung bzw. falscher Text wie: "Rauchfreier Bereich im Lokal".
Lokalgröße über 50 qm und keine Raumtrennung (keine oder ständig offene Türe).
Hauptraum muss immer der Nichtraucherraum sein.
Dieser Haupt-/Nichtraucherraum muss zumindest gleich viele Verabreichungsplätze als der Raucherraum haben.
Das Personal hat hinter sich die Türe nie zugemacht?
Meldung bitte möglichst mit Namen, Adresse; die Weiterleitung der Anzeige erfolgt anonym.
Ist innerhalb der Räume von allen Sitzplätzen aus deutlich ersichtlich, ob Raucherraum oder Nichtraucherraum?
Siehe auch http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

2126
MILLENNIUM, Wien, A-DANCECLUB: Jede Woche Tausende Tabakrauchgeschädigte?


Angeblich schaut es sooo aus, was kannst du uns dazu sagen?
Mit deinem Namen und einer Zustelladresse, um ggf. deine Meldung zu bestätigen.



Betrieb : A-Danceclub 1200 Handelskai 94
Besuchszeit : 15.1.2012 von  0 Uhr bis 2 Uhr
Anzahl der Raucher im NRR : 8 von insgesamt 700 Gästen,40 Tische,110 Sitzplätze
Anzahl der geschädigten NRR : 692.
Anzahl der Gäste in den 3 RR : 1500 ,75 Tische,250 Sitzplätze,150 Aschenbecher.
      Der seit 3 Jahren bestehende NRR-Hauptgang inclusive den 3 Kassenbereichen,
den 2 Garderoben und dem Pizzastand wurde mit 18.11.2011 in einen zusätzlichen
dritten RR umgewandelt.
       Verursacht durch die zwei 2,8 m breiten permanent offen stehenden Eingangstüren
bildet sich eine intensive Rauchwolke bereits weit vor dem Lokaleingang.
       Zusätzlich dringt die volle Rauchlast der 3 RR in den NRR,weil die mit 110 Gästen
pro Minute stark frequentierte toilettenseitige 1,1 Meter breite Tür von 1 Uhr bis 1 Uhr 25
ständig offen gehalten wurde.
        Um Veranlaßung,dass Rauch nicht in den NRR dringt und zumindest die Hälfte
der Räumlichkeiten NRR sein müssen,wird ersucht.


V . O . R . L . A . G . E

An: krebspatienten@gmail.com
Betreff: Postleitzahl ………..; Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz

Name des Betriebs:
Postleitzahl / Ort / Bezirk (außerhalb Wiens):
Straße / Hausnummer:
Datum:      Uhrzeit des Besuchs, ca. von / bis:   
Kennzeichnung vor Eingangstüre:
Kennzeichnung im Lokal:   
Anzahl der Raucher (Theke/Tische): ca.
NEU - Anzahl der geschädigten Nichtraucher: ca.
Anzahl der Aschenbecher (Theke/Tische): ca.
Kurze Sachverhaltsdarstellung:
z.B. keine oder falsche Eingangskennzeichnung bzw. falscher Text wie: "Rauchfreier Bereich im Lokal".
Lokalgröße über 50 qm und keine Raumtrennung (keine oder ständig offene Türe).
Hauptraum muss immer der Nichtraucherraum sein.
Dieser Haupt-/Nichtraucherraum muss zumindest gleich viele Verabreichungsplätze als der Raucherraum haben.
Das Personal hat hinter sich die Türe nie zugemacht?
Siehe auch http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

2127
Auf Grund des Hinweises von MR. Dr. Pietsch, BMfG, ist jede Anzeige als Einzeldelikt gesondert zu verfolgen!
Siehe auch Hinweise "bei Westbahn".
Zuwiderhandeln begründet Amtsmissbrauch/Korruption!


Sende deine Wahrnehmungen über dieses Lokal und andere an krebspatienten@gmail.com

Vorlage und Infos zu Meldungen gibt es hier: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202


Weiterleitung der Anzeigen gegen:

Name: Salud - Mexikanisches Restaurant
PLZ/Ort: 1010 Wien
Straße: Johannesgasse 23, Ecke Schellinggasse
Datum: 04.01.2011, von 13:15 bis 14:05 Uhr
Lokalgröße: ca. 150m² ; Einraumlokal!!!
Anzahl der Raucher: 6
Anzahl der geschädigten Nichtraucher: 16
.) Falschkennzeichnung "Rauchfreier Bereich im Lokal"
.) Es gibt keine Abgrenzung zwischen Raucherraum und Nichtraucherraum,
da der Raucherbereich lediglich eine erhöhte Holzgalerie im Hauptraum
darstellt. Diese ist nach allen Seiten hin offen, sodass das gesamte
Lokal massiv verqualmt ist.
.) Personal teilt mit, dass es schon eine Anzeige gegeben hat, dass der
Betreiber aber nicht gewillt ist, das Tabakgesetz zu befolgen, weil die
Strafen viel geringer als der notwendige Umbau seien.

2128

Auf Grund des Hinweises von MR. Dr. Pietsch, BMfG, ist jede Anzeige als Einzeldelikt gesondert zu verfolgen!
Siehe auch Hinweise "bei Westbahn".
Zuwiderhandeln begründet Amtsmissbrauch/Korruption!


Sende deine Wahrnehmungen über dieses Lokal und andere an krebspatienten@gmail.com

Vorlage und Infos zu Meldungen gibt es hier: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

Weiterleitung der Anzeigen gegen:

Name: Der Bettelstudent
PLZ/Ort: 1010 Wien
Straße: Johannesgasse 12
Tel: +43 (0)1 513 20 44
Fax: +43 (0)1 513 20 44 2
info@bettelstudent.at
www.bettelstudent.at
Datum: 04.01.2012, von 14:15 bis 15:25 Uhr
Lokalgröße: >80m² ; Mehrraumlokal
Anzahl der Raucher: 23
Anzahl der geschädigten Nichtraucher: 24
Eingangskennzeichnung:
  "Abgetrennter Raucherraum im Lokal"
.) Hauptraum (Eingang, Theke, Hauptaufenthaltsbereich des Personals, -
daher eindeutig übergeordnet) verbotenerweise als Raucherraum ausgewiesen
.) Trenntüre zwischen Raucherraum und Nichtraucherraum steht ständig
offen, Rauch dringt massiv in den Nichtraucherbereich. Mehrere Fotos zur
Dokumentation vorhanden. Anmerkung: Tür hat keinen Schließmechanismus.
.) Personal kommt der Bemühungs- und Durchsetzungspflicht nicht nach.
.) In den an den Nichtraucherbereich anschließenden Toiletten ist eine
Entlüftungsanlage installiert. Deswegen sind auch in den Türen der
Toiletten Luftlöcher in Bodennähe vorhanden.  Aufgrunddessen herrscht im
Nichtraucherbereich ein ständiger Unterdruck, der Rauch vom Raucherraum
über den Nichtraucherraum Richtung Toiletten befördert. Daher ist der
Nichtraucherraum ständig und deutlich wahrnehmbar verraucht. Unter
Berücksichtigung dieses Sachverhaltes, ist festzuhalten, dass in diesem
Gastronomiebetrieb der Nichtraucherschutz nicht gewährleistet ist.

Beantragt wird der Entzug der Konzession, da der Lokalbesitzer - lt. Gewerbeordnung - nach mehreren Anzeigen und Strafbescheiden keine Zuverlässigkeit mehr an den Tag legt! Er duldet vorsätzlich die Herbeiführung von tödlichen Erkrankungen durch Tabakrauch bei Nichtrauchern, und er fördert dies durch tägliche Vergehen gegen den Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz! Deshalb möge vom "Unternehmer" ein psychologisches Gutachten eingeholt werden!

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Ausnahmen beim Rauchverbot

SPD wirft Wulff Käuflichkeit vor


Ministerpräsident Christian Wulff gerät unter Druck. Grund: das aufgeweichte Rauchverbot.
Als einziges Bundesland führt Niedersachsen ein Nichtrauchergesetz ein, das das Rauchen in Restaurants weiterhin uneingeschränkt erlaubt.
Die Opposition in Hannover wirft dem Minister Käuflichkeit vor.

Rücksicht auf die Tabbaklobby?
Ministerpräsident Christian Wulff muss sich schweren Vorwürfen stellen.




HB HANNOVER. Eine Anfrage der Grünen im Landtag brachte jetzt 14 Vorgänge in Wulffs Amtszeit zum Vorschein, bei denen Veranstaltungen der Landesregierung von der Tabaklobby gesponsert wurden. „Die Tabaklobby als Sponsor von vielen Veranstaltungen der Landesregierung reibt sich die Hände. Da stellt sich die Frage von Käuflichkeit“, sagte SPD- Fraktionschef Wolfgang Jüttner der „Bild am Sonntag“.

Als bislang einziges Bundesland will Niedersachsen auch in Restaurants das Rauchen uneingeschränkt weiter zulassen. Der Gesetzentwurf enthält zwar das von den Ländern vereinbarte generelle Rauchverbot für öffentliche Einrichtungen. Gastronomiebetriebe können aber durch Kennzeichnung zu Raucherlokalen werden.

HB HANNOVER.

Eine Anfrage der Grünen im Landtag brachte jetzt 14 Vorgänge in Wulffs Amtszeit zum Vorschein, bei denen Veranstaltungen der Landesregierung von der Tabaklobby gesponsert wurden. „Die Tabaklobby als Sponsor von vielen Veranstaltungen der Landesregierung reibt sich die Hände. Da stellt sich die Frage von Käuflichkeit“, sagte SPD- Fraktionschef Wolfgang Jüttner der „Bild am Sonntag“.

Als bislang einziges Bundesland will Niedersachsen auch in Restaurants das Rauchen uneingeschränkt weiter zulassen. Der Gesetzentwurf enthält zwar das von den Ländern vereinbarte generelle Rauchverbot für öffentliche Einrichtungen. Gastronomiebetriebe können aber durch Kennzeichnung zu Raucherlokalen werden.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/spd-wirft-wulff-kaeuflichkeit-vor/2790444.html


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Prof. Friedrich Wiebel gibt Bundesverdienstkreuz zurück

Offener Brief von Prof. Dr. med. Friedrich Wiebel, Vorsitzender des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit e.V. an Bundespräsident Christian Wulff:

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

mit Bestürzung habe ich erfahren, dass Sie Herrn Professor Dr. Horst W. Opaschowski mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet haben.

Herr Prof. Opaschowski hat jahrzehntelang daran mitgewirkt, dem Zigarettenkonzern British American Tobacco (BAT) das Image gesellschaftlicher Verantwortung zu verschaffen. So ist der BAT-Vorstandsvorsitzende laut Pressemitteilung des Konzerns stolz darauf, "Herrn Prof. Opaschowski als langjährigen Weggefährten auf seiner Seite zu haben" (siehe Anlage).

Das vom BAT-Konzern erwünschte Image gesellschaftlicher Verantwortung steht im krassen Gegensatz zu der Tatsache, dass BAT-Produkte jährlich mehrere zehntausend Bundesbürger vorzeitig zu Tode bringen und der Konzern diese Produkte aggressiv vermarktet.

Die Bundesregierung hat sich in dem Gesetz zu dem WHO-Tabakrahmenübereinkommen vom 19. November 2004 dazu verpflichtet, ein umfassendes Verbot aller Formen der Tabakwerbung, der Förderung des Tabakverkaufs und des Tabaksponsorings zu erlassen (Art. 13 Abs. 2).

Es ist schlimm genug, dass die Bundesregierung dieser ihrer Verpflichtung bisher nicht nachgekommen ist. Als noch schlimmer empfinde ich es, dass die Praxis der Imagewerbung durch die Zigarettenindustrie in der Person von Herrn Prof. Opaschowski offiziell sanktioniert und geehrt wird.

Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an einen "Weggefährten" der Zigarettenindustrie entwertet den Orden für alle diejenigen, die ihn für ihr echtes gesellschaftliches – zumeist ehrenamtliches – Engagement erhalten haben.

Sie entwertet die Auszeichnung insbesondere für diejenigen Bundesbürger, die sich jenseits ihrer beruflichen Tätigkeit unermüdlich für die Prävention des Rauchens und Passivrauchens eingesetzt haben.

Auch für diese Bürger – und für die Mitglieder des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit e.V. – sende ich Ihnen den mir im Jahr 1999 verliehenen Verdienstorden am Bande mit der Verleihungsurkunde zurück, durch deren Besitz ich mich nicht mehr geehrt fühlen kann.

 M. v. H.

Prof. Dr. med. Friedrich Wiebel

2130
Europa / Belgische Rauchverbot auch auf Café-Terrassen
« am: Januar 17, 2012, 19:46:31 Nachmittag »


Bald könnte das belgische Rauchverbot auch auf Café-Terrassen gelten.

Die belgische Zeitung "Het Nieuwsblad" beruft sich dabei auf ein Schreiben der "SPF Santé publique".

http://www.tageblatt.lu/nachrichten/europa/story/Rauchverbot-bald-auch-auf-Caf---Terrassen--25932705 -