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Nachrichten - admin

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Eine Frechheit, was dieser DDr. öffentlich kundtut!
Weiß wer, ob er entmündigt ist?



http://diepresse.com/home/727550/Der-Heilige-Krieg-der-heutigen-Blockwarte-gegen-die-Raucher?parentid=2332800&act=2&isanonym=null#kommentar2332800

Der Heilige Krieg der heutigen Blockwarte gegen die Raucher

27.01.2012 | 18:43 |  PETER KAMPITS (Die Presse)

Den zahlreichen selbst ernannten „Rauchersheriffs“ geht es nicht um den Schutz der Nichtraucher, sondern ums Verbieten.
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Aus dem Archiv:

    Österreich ist zum Aschenbecher Europas geworden (30.01.2012)
    Umfrage: 91 Prozent von Rauch belästigt (21.02.2011)

Dass wir stückweise die in einer Demokratie selbstverständliche und mühsam errungene Freiheit an der Garderobe abzugeben scheinen, ist nichts Neues: von Flughafenkontrollen, Fingerprints und Körperscannern, Videoaufzeichnungen auf allen möglichen öffentlichen Plätzen bis zur Überwachung am Telefon; ganz zu schweigen von der Auswertung der Spuren, die Bankomat, Kreditkarten und vor allem unsere Arbeit an den Computern hinterlassen.

Die EU hat – neben vielen grotesken Verordnungen wie zur Gurken- und Bananenkrümmung, zum Streit um die Bezeichnung „Marmelade“ bis zum Glühbirnenverbot – sich auch mit Einschränkungen profiliert, die bis zur Verbannung des Rauchens gehen. Dabei ergibt sich manch paradoxe Situation, für die die jüngste Raucherverordnung in Ungarn ein besonders markantes Beispiel darstellt.

Der Feldzug gegen die Raucher, dessen „Endsieg“ ihre totale Vernichtung sein soll, hat neben den üblichen Aggressionen eine neue Nuance erhalten: Als die neue Westbahn ein Raucherabteil einrichtete, dessen technische Finessen jedwede Schädigung anderer Passagiere ausschließt, hagelte es dennoch Anzeigen durch selbst ernannte „Rauchersheriffs“. Das ist eine durchaus zutreffende Bezeichnung, die daran erinnert, dass Sheriffs zur Einhaltung der Rechtsordnung verpflichtet sind, aber nicht selten dieses Recht selbst in die Hand nehmen und nach Belieben damit verfahren.

 
Lange Tradition im Denunzieren

Zuletzt sind die Anti-Raucher- Fundis mit der Forderung aktiv geworden, Rauchpausen einzuarbeiten, wobei ihnen schon die vernünftige Regelung in der Gastronomie in Österreich ein Dorn im Auge ist. Dass Österreich eine lange Tradition im Vernadern und Denunzieren aufweist, ist nichts Neues. Man erinnere sich an die Lust am Denunzieren, welche bereits die Blockwarte des Dritten Reiches auszeichnete. Die Fundamentalisten der Anti-Raucher-Bewegung schießen dabei weit über das verständliche Ziel hinaus, Nichtraucher zu schützen. Denn es geht ihnen offenbar nicht um den Schutz der Nichtraucher, sondern ums Verbieten.

 
Moralische Bevormundung

Hier hilft auch der Verweis auf die inzwischen zum religiösen Dogma aufgestiegene Anbetung der Gesundheit nicht. Denn neben den Schädigungen, die durch Rauchen entstehen können, sind die Schäden durch Alkohol, fettreiches Essen, aber auch durch Sport statistisch gesehen in der Überzahl.

Gesundheit, ein an sich harmloser Begriff, ist schwer zu definieren. Hinter der gesundheitlichen Fürsorge verbirgt sich nur allzu leicht die Tendenz zu einer moralischen Bevormundung. Eine solche stellt eine größere Bedrohung dar als die Gefährdung der Gesundheit durch das Rauchen.

Die in dieser Diskussion gern angeführten Studien und Untersuchungen stehen letztlich auf tönernen Füßen, wie bereits der deutsche Philosoph Günter Ropohl nachgewiesen hat, indem er gezeigt hat, dass dabei statistische Korrelationen unreflektiert zu Kausalerklärungen umgedeutet werden. Die Gefahr des Passivrauchens wird als unglaubwürdiges statistisches Konstrukt entlarvt.

Was in diesem Feldzug gegen die Raucher erschreckt, ist nicht das Bemühen, nicht rauchende Personen vor der Belästigung durch Rauch zu schützen, sondern der jeden Fundamentalismus auszeichnende Unfehlbarkeitsglaube. Der lässt keine Ausnahmen zu und geht so weit, Minoritäten nicht nur aus einer vernünftigen Diskussion auszuschließen, sondern ihnen letztlich Rechte abzusprechen.

DDr. Peter Kampits ist Professor am Institut für Philosophie der Universität Wien.

E-Mails an: debatte@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.01.2012)


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Kommentare

Siehe bei dem obigen Artikel, ganz unten, aus dem Archiv: "91 Prozent von Rauch belästigt!"
WEITERS: 50 % der Befragten wollen generell rauchfreie Lokale.
Wenn man dann noch die 35 % süchtige Raucher berücksichtigt, die natürlich dagegen waren, dann gibt es eine satte Mehrheit für SOFORT rauchfreie Lokale!

Was gibt es dann eigentlich noch zu rütteln, an generell rauchfreie Lokale und öffentliche Gebäude.

Ach ja, BM. Stöger: "Ich möchte auch lieber überall Rauchfreiheit in den Lokalen!" ORF-Thurnher: "Warum schauen Sie dann nicht auf die Gesundheit der Österreicher und setzen dies sofort um?" BM. Stöger, schüchtern: "Der Lobbyismus hindert mich daran, denn ich bekomme keine Mehrheit im Ministerrat oder Parlament dafür."

Bevölkerung: "Was heißt das?"
Antwort: Steht täglich in der Zeitung, Korruption, Korruption, Korruption!

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Eine show für sich....
Also mit welchem fast schon beängstigenden Fanatismus sich dieser Illicit gegen den Nichtraucherschutz hineinhängt ist im wahrsten Sinne des Wortes irrsinnig komisch. Einen derart militanten Raucher sollte man mit einem Unterhaltungs-Preis bedenken. Das ist Kriegsdrama pur. Interessant wären die wahren Gründe für dieses schon rein vom Zeitaufwand her (wegen Raucherbeins in Frühpension?) bemerkenswerte sich Hineinsteigern. Das kann doch nicht nur am Rauchen selber liegen? Aber wie dem auch sei: Rauchen ist nun mal eine Sucht. Und das erklärt vieles. Vor allem wird einmal mehr klar: mit Rauchern über Nichtraucherschutz zu diskutieren ist total sinnlos und daher absolute Zeitverschwendung. Und weil die (´öffentlichen´) Raucher letztlich auf verlorenem Posten stehen, werden sie immer aggressiver und untergriffiger in ihrer ´Argumentation´. Siehe auch Kampits. An alle Nichtraucher: ruhig bleiben und abwarten. Die Sache wird sich regeln.


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Und wieder... und so siehts aus!

Also für Wien wird das nicht stimmen, sonst hätten sich nicht in EINEM Jahr 950 Lokalgäste gegenseitig angezeigt, wegen Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes! Sie können die Anzeigen bei Dr. Pietsch nachzählen.


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Re: Hat jemand vom ERLACHER schon einmal etwas zum Thema "Feinstaubbelastung" vernommen ?
Ich bin kein "Hans Dampf in allen Gassen"! Zudem gibt es dazu autorisiertere Wissenschaftler. Ob Industrieller oder Pizzabäcker, auch im Wirtschaftskammerparlament stand ich auf, wenn ich glaubte, mein Beitrag ist dazu wichtig. Egal ob es Politiker, Industrielle, Banker oder .... betraf.


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Was für eine Unsinn!
Stellen Sie sich einfach folgendes vor:

Jemand stiehlt Ihnen 5 Euro. - Akzeptieren Sie das? Stehen Sie dem mit so etwas wie Tolereanz gegenüber? - Mit Sicherheit nicht! Es handelt sich ja auch um ein völlig einseitigen Fehlverhalten, das dem Dieb zwar einen gewissen Nutzen bringt, dies allerding aus Ihre Kosten und zu Ihrem Schaden.

Und nun stellen Sie sich vor, man stiehlt Ihnen Gesundheit. Z.B. indem man bekanntermaßen hochgradig giftigen Tabakrauch in Ihre Atemluft einleitet. - Na? - Noch immer "tolerant"?

Wer für sich und seine Mitmenschen rauchfreie Atemluft fordert, handelt ausgesprochen vernünftig und verantwortungsvoll. - Eines allerdings ist sicher: An den Folgen solcher Forderungen ist noch nie ein Mensch gestorben oder gar erkrankt. - Am Rauchen schon Millionen!

Vor dem Hintergrund ist völlig unverständlich, warum der Verfasser des Artikels, nicht einmal davor zurückschreckt, Menschen die nicht durch Tabakrauch gesundheitlich geschädigt werden wollen, in die rechte Ecke zu schieben und diese mit Begrifflichkeiten wie z.B. "Blockwarte" zu bedenken. - Was sind denn dann Menschen, die nicht bestohlen werden wollen. - Vielleicht "Eigentumsfaschisten"? - Einfach absurd!

2087

Im Kampf gegen das Rauchen: „Warnhinweise sind nutzlos“


Dr. Günter Diem findet klare Worte zum Thema Rauchen. Dr. Günter Diem findet klare Worte zum Thema Rauchen. - © VOL.at/ Paulitsch
Lustenau (VN-mm) – Präventivmediziner Günter Diem fordert rigoroseres Durchgreifen beim Nichtraucherschutz.(27 Kommentare)

Er gilt schon lange als energischer Verfechter eines generellen Rauchverbots. Ebenso hat Dr. Günter Diem von Anfang an die österreichische Lösung als Ergebnis einer „lauwarmen, unentschlossenen nationalen Gesundheitspolitik“ gegeißelt. Knapp zwei Jahre nach Einführung des Nichtrauchergesetzes sieht der Allgemein- und Präventivmediziner aus Lustenau seine Befürchtungen bestätigt. „Die Diskussion läuft weiter auf der falschen Ebene. Statt über die gesundheitlichen Folgen wird über die ökonomischen Nachteile für die Gastronomie debattiert“, ärgert sich der Mediziner.

Wieder mehr junge Raucher

Dabei sieht er nicht in erster Linie die Lokalbetreiber in der Schuld. „Sie wurden in einen Hinterhalt gelockt, indem man ihnen weismachte, dass mit Umbauten alles geregelt ist.“ Da jetzt zurückzukrebsen hält Günter Diem zwar für schwierig, weil viele viel Geld lockergemacht hätten, aber nicht unmöglich. „Es wäre klar besser, den Schritt zu einem strikten Rauchverbot zu setzen, auch wenn er unpopulär erscheint.“ Diese nachdrückliche Ansage kommt nicht von ungefähr. Beinahe ein Viertel der 15-Jährigen und älteren Bevölkerung in Österreich greift täglich zur Zigarette. Wobei der Anteil bei den Frauen (19,4 Prozent) steigt, jener der Männer (27,5 Prozent) rückläufig ist. „Mit Besorgnis“ registriert der Arzt außerdem wieder eine Zunahme bei jüngeren Personen.

Prävention am Ende

Die steigenden Zigarettenpreise bewertet er im Kampf gegen das Rauchen als ebenso nutzlos wie die Warnhinweise auf den Packungen. Beides wirke höchstens kurzfristig abschreckend. Auch die Prävention sieht Dr. Günter Diem am Ende. „Jetzt helfen nur noch legislative Maßnahmen“, sagt er. Das heißt für ihn schlicht und einfach, die Gelegenheiten drastisch zu reduzieren, etwa durch ein generelles Rauchverbot in Lokalen und die Einschränkung der Abgabemöglichkeiten. „Gleichzeitig müssen wir dem Rauchen die Normalität nehmen und künftige Generationen davor bewahren einzusteigen“, mahnt Diem die Verantwortung der Gesellschaft ein. Gruppendruck und Lebensstilattribute wie Lässigkeit verleiten nach wie vor am häufigsten zum Nikotinkonsum. „Rauchen ist ja keine Weltanschauung, sondern muss erlernt werden“, verdeutlicht Diem. Ist die Entscheidung dafür gefallen, dauert es allerdings nicht lange, bis die suchterzeugende Wirkung des Nikotins greift. Entsprechend mühsam erweist sich der Ausstieg. 30 Prozent der Raucher schaffen es nie, andere nur nach unzähligen Versuchen. „Viele fühlen sich unwohl mit ihrer Sucht. Auch ihnen müssen wir helfen“, so der Appell des Arztes, der auch als Berater für die (WHO) tätig ist.

Forschungsprojekt

Dass die Gefährlichkeit von Zigaretten „Jahrzehnte verschwiegen wurde, obwohl sie bekannt war“, ärgert den Vorsorgemediziner besonders „Sagen wir doch klar, dass Rauchen die Lebensqualität alles andere als erhöht, sondern drastische Folgen wie Lungenkrebs zeitigt.“ Da müsse ein Umdenken in der Gesellschaft beginnen. „Sonst hecheln wir, was die gesundheitlichen Auswirkungen betrifft, weiter nur hinterher“, warnt Diem. Seine diesbezüglich umfassenden Erfahrungen kann er in einem Forschungsprojekt mit der MedUni Graz einbringen.

Heiße Debatte um Nichtraucherschutz

Die Diskussion um den mangelhaften Nichtraucherschutz in Österreich ist auch in Vorarlberg wieder neu entbrannt. Wie berichtet, setzte es im ersten Halbjahr 2011 nicht weniger als 79 Anzeigen gegen Lokalbetreiber, die gegen das Nichtrauchergesetz verstoßen haben sollen. Das waren mehr als im gesamten Jahr 2010. Dies ist insofern bermerkenswert, als den Behörden offensive Kontrollen in der Gastronomie nicht erlaubt sind. Sie dürfen erst nach Vorliegen einer Anzeige tätig werden.

Kritik an Bundesregierung

Überhaupt stößt die von vielen als „typisch österreichisch“ kritisierte Nichtraucherregelung mit ihren zahllosen Ausnahmen zunehmend auf Kritik. So wirft etwa der Leiter der Werkstatt für Suchtprophylaxe, Andreas Prenn, der Bundesregierung Versäumnisse bei strukturellen Maßnahmen vor. Ebenso wie Dr. Günter Diem kritisiert er, dass die Debatte stattdessen auf dem Rücken der Wirte und des Gastronomie­personals ausgetragen werde. Laut Prenn mangelt es zudem an Unterstützungen, die Rauchern einen leichteren Ausstieg aus der hartnäckigen Sucht ermöglichen könnten.


Achtung:
Interessante Kommentare sind hier zu finden .....

http://www.vol.at/im-kampf-gegen-das-rauchen-%E2%80%9Ewarnhinweise-sind-nutzlos%E2%80%9C/3155145


2088
1ah9x



FPÖ: Grünes Licht für Süchtige, statt Forderung kostenloser Raucherentwöhnung?

Wir Unternehmer wollen fleißige Arbeiter, die gerecht entlohnt werden.
Und keinen Klassenkampf zwischen Raucherpausentachinierer und Durcharbeiter!
Dass die FPÖ eine dingsbums Partei ist, ist bekannt. Dass sie sich so sehr nicht für Arbeitnehmerschutz einsetzt, naja, FPÖ eben.
Daher Raucher ausstempeln, und rauchen nur dort, wo kein Mitarbeiter zwangsberaucht wird!
So wie es in Tirol schon fast überall der Fall ist! Das ist gelebte Toleranz!

Und falls doch: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202 -




FPÖ/Wien/FA/Rösch/Rauchen
2012-01-30 / 14:09:31 / FPÖ Wien
FA-Rösch: Schluss mit der "Arbeitnehmer-Raucherhatz" am Arbeitsplatz!

Utl.: Aberwitzige amerikanische Vorbilder haben in Österreich nichts
      verloren!

   Wien (OTS/fpd) - Derzeit werde heftigst über das Rauchen am
Arbeitsplatz diskutiert. Wenn nunmehr die Zigarettenzeit
eingearbeitet werden müsse, so stelle sich die berechtigte Frage,
wann man diesen Schritt für Toiletten-, Trink- oder Bildschirmpausen
andenkt, so heute der Obmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA),
LAbg. GR Bernhard Rösch in einer Stellungnahme.

Natürlich solle während der Arbeitszeit gearbeitet werden, jedoch
sind Unternehmen in Österreich aufgerufen, einen toleranten Weg des
Miteinanders zu gehen und nicht aberwitzigen amerikanischen
Vorbildern zu huldigen. In wirtschaftlich turbulenten Zeiten würden
von der Arbeitgeberseite Arbeitszeitvelängerungen, Lohnminderungen,
Prämienverzicht und geänderte Arbeitsverhältnisse zum "Wohle" des
Unternehmens und als Solidaritätsbeitrag gefordert. Wo bleibe diese
Solidarität für die Mitarbeiter? Dieser Diskurs sei entbehrlich, denn
es gebe weit dramatischere Entwicklungen, die derzeit den
Arbeitsmarkt erschüttern würden, so Rösch.

"Als Arbeitnehmervertreter sind uns die Belange der Arbeitgeber
natürlich auch wichtig, um im guten Konsens ein erfolgreiches
Miteinander zu ermöglichen, aber die ständigen "Nehmerqualitäten"
einiger Arbeitgeber lehnen wir strikt ab. Hier werden wir auch nicht
müde dagegen anzugehen. Dazu zählt im verstärkten Maße natürlich auch
die derzeitige Raucherhatz", so Rösch abschließend.

(Schluss) jen/hn
Rückfragehinweis:
   FPÖ-Wien, Pressestelle
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/85/aom
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0191    2012-01-30/14:09
301409 Jän 12

2089

Vorsorgemedizin und Früherkennung
Lungenkrebs, Prostatakrebs, Brustkrebs
   

30.01.2012, 19 Uhr, Restaurant Privatklinik Döbling
Heiligenstädter Straße 46-48, 1190 Wien

ACHTUNG :Anmeldung erforderlich - begrenzte Teilnehmerzahl!
Anmeldung telefonisch unter 01/36066-5536
oder per E-Mail an barbara.buelow@pkd.at
 
Niemals zuvor war das medizinische Wissen über Krebserkrankungen so groß wie heute. Ein rechtzeitig entdeckter Krebs ist in den meisten Fällen heilbar. Längst bedeutet die Diagnose „Krebs“ kein Todesurteil mehr. Eine Heilung ist in vielen Fällen möglich. Je früher ein bösartiger Tumor entdeckt wird, desto besser sind die Überlebenschancen und desto geringer fällt auch der notwendige Eingriff aus. Krebsfrüherkennung bedeutet: Je früher die Krankheit erkannt wird, desto größer ist die Chance, sie dauerhaft zu besiegen.
Männer erkranken und sterben immer noch häufiger an Krebs als Frauen. Die Überlebensaussichten für Männer mit Prostata-, Nieren-, Blasen- und Hodenkrebs haben sich in den letzten Jahren jedoch entscheidend verbessert – dank moderner Möglichkeiten, die uns in der Diagnostik und Behandlung von Krebskrankheiten zur Verfügung stehen. Frauen, bei denen Brustkrebs früh – also noch bevor er tastbar ist - erkannt und behandelt wird, haben die größten Chancen auf Heilung. Der Lungenkrebs war bisher einer rechtzeitigen Diagnose und damit einer adäquaten Therapie nicht zugänglich. Durch das moderne „Low-dose-CT-Screening“ hat sich die Situation grundlegend geändert.
Wie kann man solche Erkrankungen möglichst früh erkennen? Wie stellt man eine Diagnose? Welche Vorsorgeuntersuchungen sind tatsächlich sinnvoll?


Mehr Informationen dazu am 4.2.2012:

http://krebsforum.asap-soft.com/index.php/topic,5759.msg13483.html#msg13483

Es geschieht wenig Gutes, außer Du tust es!
Die SHG "Krebspatienten für Krebspatienten" sucht Österreich weit ehrenamtlich Mitarbeiter.
Bitte Email an: krebspatienten@gmail.com


2091
Gesundheit / Tabakrauchen, aktiv/passiv, ist Grund für 40 % aller Krebserkrankungen
« am: Januar 28, 2012, 23:24:09 Nachmittag »


welche Krebserkrankungen besonders durch das Rauchen indiziert sind:

Lungenkrebs,
Kehlkopfkrebs,
Blasenkrebs,
Nierenkrebs,
Hautkrebs,
Brustkrebs,
und weitere.

Siehe auch http://krebsforum.asap-soft.com/index.php/topic,5759.msg13473.html#msg13473


Und dann noch
Schädigungen beim Ungeborenen
Früher Kindstod,
Allergien
Asthma
COPS
Diabetes
Schlaganfall
Herzinfarkt

2092
Gesundheit / Rauchen gehört zu den Hauptursachen für viele Tumorkrankheiten.
« am: Januar 27, 2012, 02:08:46 Vormittag »


Rauchen gehört zu den Hauptursachen für viele Tumorkrankheiten.


Viele rauchen trotz Diagnose Krebs weiter

Bessere Entwöhnprogramme für Tumor- und Armutsbetroffene nötig


Anmerkung: Aber Raucherschutzminister Stöger ist da blind, stumm, taub!


Zigarettenstummel: Sucht-Ausstieg misslingt trotz Tumor

Boston/New York/Wien (pte019/23.01.2012/13:40) - Rauchen gehört zu den Hauptursachen für viele Tumorkrankheiten. Wie schwer es ist, damit aufzuhören, haben nun US-Forscher bei Krebspatienten gezeigt. Für viele reicht auch die Diagnose Krebs nicht als Motivation, um von Zigaretten und Co für immer die Finger zu lassen, berichten sie im Fachblatt "Cancer". Mehr Prävention und bessere Rauchstopp-Programme sind somit für Krebspatienten nötig. Gleiches gilt jedoch auch für Menschen mit geringem Einkommen und Bildung, wie eine weitere Studie verdeutlicht.

Zu schwach gegen Sucht

Die Forscher um Elyse R. Park von der Harvard Medical School http://hms.harvard.edu untersuchten 5.300 Tumorpatienten. Zum Zeitpunkt ihrer Erstdiagnose rauchten 39 Prozent der von Lungenkrebs und 14 Prozent der von Darmtumor betroffenen Personen. Fünf Monate später waren es immer noch 14 Prozent der Patienten mit Lungen- und neun Prozent jener mit Darmkrebs. Der Verzicht misslang vor allem jenen, die keine Privatversicherung besitzen und keine Chemotherapie oder Operation erhalten haben. Als ungünstig zeigten sich auch fehlende emotionale Unterstützung, niedrige Schulbildung und früheres Kettenrauchen.

Rauchende Krebspatienten brauchen mehr Unterstützung beim Aufhören, fordern die Forscher. Denn die Wirksamkeit der Behandlung und somit auch die Überlebensrate verschlechtern sich durch das Rauchen. Zudem bringt der Verzicht Vorteile für die Lebensqualität, wie Forscher aus Texas im Vorjahr ermittelt haben: Unter den Krebspatienten leiden die Niemals- oder Exraucher messbar weniger Tumorschmerzen als die Raucher (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20110105003 ).

Arme haben es schwerer

Das Misslingen von Aufhörversuchen hat jedoch auch eine soziale Komponente: Armen und schlecht gebildeten Rauchern fällt der Verzicht doppelt so schwer, zeigt Christine Sheffer vom City College of New York http://ccny.cuny.edu im "American Journal of Public Health". Sie analysierte Daten einer verhaltenstherapeutischen Entwöhnung, bei dem die Teilnehmer unmittelbar gleiche Erfolge erzielten. Langfristig zeigten sich Unterschiede: Wer unter 15.000 Dollar Haushaltseinkommen hatte, wurde nach drei Monaten um 55 Prozent, nach sechs Monaten sogar um 250 Prozent eher rückfällig als jene oberhalb der 50.000-Dollar-Grenze.

Der Diakonie-Armutsexperte Martin Schenk http://diakonie.at bestätigt im pressetext-Interview das Ergebnis. "Zur Beruhigungszigarette greift eher der, dem es schlecht. Armut bedeutet mehr Stress und dreifach erhöhte Cortisolwerte, wie Studien zeigen. Statt sozialem Rückhalt und Selbstwert, die bei einer Verhaltensänderung helfen, erleben Armutsbetroffene Ohnmacht, Isolation und Beschämung. Zudem erschwert auch der Gruppeneffekt den guten Vorsatz: Arme sind im Job, in der Wohnumgebung und Freizeit weit eher von Rauchern umgehen und müssen der Versuchung öfter widerstehen", erklärt Schenk.


http://www.pressetext.com/news/20120123019

2093
Europa / UNGARN - Totaler Nichtraucherschutz!
« am: Januar 27, 2012, 02:05:02 Vormittag »

Nichtraucherschutz in ungarischen Gaststätten

Kein Zigarettenqualm in Restaurants und Hotels

Berlin, 19. Januar 2012. Verrauchte Gaststätten und Restaurants gehören jetzt auch
in Ungarn der Vergangenheit an:
Zum Schutz von Kindern und Nichtrauchern gilt
seit Anfang Januar in dem Urlaubsland ein ähnliches Rauchverbot wie in
Deutschland. Seitdem darf in öffentlichen Einrichtungen nicht mehr geraucht
werden.

http://www.ungarn-tourismus.de/files/Ungarn-Pressedienst-Nichtraucherschutz-2012-01-19.pdf

2094

DUTZENDE  Anzeigen in der letzten Zeit nur im Bezirk Korneuburg und jetzt sogar DAS .....
[/color]

Von: Erlacher Dietmar GMail [mailto:krebspatienten@gmail.com]
Gesendet: Freitag, 27. Jänner 2012 00:43
An: post.bhko@noel.gv.at; buergermeister@korneuburg.gv.at; buergerbuero.landhaus@noel.gv.at; post.lad1@noel.gv.at; lh.proell@noel.gv.at; post.lrscheele@noel.gv.at; lhstv.sobotka@noel.gv.at; post.lhstvleitner@noel.gv.at; madeleine.petrovic@gruene.at; Kerschbaum.Elisabeth@gruene.at
Cc: alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; burgstaller@salzburg.gv.at; susanne.neuwirth@salzburg.co.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; fctcsecretariat@who.int; werner.kogler@gruene.at; martin.margulies@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; erharter.jo@utanet.at; erl@utanet.at; heinz.fischer@hofburg.at; krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: FRECHHEIT in 2100 Korneuburg, Balz, 10.1.2012 - 15.000 Anzeigen seit 1.1.2009! - BM. Stöger: "Schludern muss ein Ende haben - mehr Kontrollen!" Weiterleitung der Anzeigen, kein Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetzt!


Eine bodenlose Sauerei,

bereits zig Anzeigen in 5 Wochen an die BH. Korneuburg, und jetzt sogar DAS,
dass in der Bezirkshauptstadt, ja sogar am HAUPTPLATZ 1,
wo sicher täglich sogenannte "Politiker" und "politische Gesundheitsapostel" drinnen sitzen,
nach 3 Jahren noch kein gesetzlicher Nichtraucherschutz herrscht!!!

Sie sollten sich was schämen!

Wir fordern sofortige und so lange UMWANDLUNG als totales Nichtraucherlokal, bis die Raucher abgetrennt sind!!!,

Laut Bundes-Nichtraucherschutz-Ombudsmann Dr. Franz Pietsch, BMfG, sind Sie dazu SOFORT verpflichtet (außer Denkmalschutz)!

Dietmar Erlacher, Krebspatient



Um postwendende Einzel-Bestätigungen des Erhalts der Anzeige wird ersucht! Danke!
Falls unzuständig für die Strafverfolgung, ersuchen wir um sofortige, richtige Weiterleitung! Danke!
Falls unsere Rechtsansicht und daher unsere Anzeigenweiterleitung unrichtig sei, ersuchen wir um Mitteilung, um in Folge dort von einer weiteren Anzeige Abstand zu nehmen!
Antrag: Parteienstellung, und Schutz der persönl. Daten des Anzeigers gegenüber dem Angezeigten, in Anlehnung zur verpflichtenden Amtsverschwiegenheit bei nichtanonymen Anzeigen bei Steuerverfahren, oder Amtsverschwiegenheit bei "Kronzeugenregelung", sowie in verschiedenen anderen behördlichen Bereichen!
Warnung: "Eine Anzeige an verschiedenen Tagen ist als Einzeldelikt zu bewerten und als solches zu ahnden", "es betrifft nämliche unterschiedliche Personen / Geschädigte zu verschiedenen Zeitpunkten", MR. Dr. Pietsch, "oberster" Jurist, Drogenabteilung im BMfG! Auf Grund der schwere des Falls/der Fälle und dass das Tabakgesetz seit 1.1.2005 bzw. 2009 nicht eingehalten/kontrolliert wird, erfolgt bei Nichtumsetzung als Einzeldelikt die Mitteilung an den Volksanwalt und/oder Anzeige bei der STA bzw. WKStA!
PS: SIE bekommen nur fallweise die Anzeige(n) abschriftlich!
Unter Bcc an Mitstreiter und ausgewählte Medienvertreter im In- und Ausland!


Sehr geehrte Damen und Herren,
wenig geehrte Bezirksamtsleiter, Bezirksvorsteher,
"Raucherschutz"Minister Stöger, "Raucherschutz"Landeshauptmann,

haben Sie Kinder, oder Enkel? Lassen Sie den neuen Test auf Lungenkrebs und Blasenkrebs durchführen, www.krebsforum.at , sollten diese schon mal beim Angezeigten gewesen sein !
Was glauben Sie, wie hoch der Prozentsatz der Lokale in Österreich ist, die den Nichtraucherschutz nicht einhalten? Rund 75 %! Warum kontrollieren Sie nicht endlich laut mehrfachen Auftrag durch BM. Stöger?
Sie machen sich MITSCHULDIG an tausenden Tabakrauchschwersterkrankte, auch an täglich drei Passivrauchtoten, und für uns Krebs-SelbsthilfegruppenleiterInnen besonders schmerzlich: täglich 39 Krebsneuerkrankungen durch passiven/aktiven Tabakrauch! 
Wie viele Anzeigen braucht es noch bis zum Entzug der Gewerbeberechtigung, oder ist der Lobbyismus so einflussreich, so "geldig"? Haben Sie BM. Stögers ORF-Pressestunde nicht gesehen: "Die Strafbehörden müssen mehr kontrollieren, und Strafen als zusätzliche Einnahmequelle erkennen. Zu wenig Personal gilt nicht, das Schludern muss ein Ende haben?"

Die reinste Form des Wahnsinns ist es,
alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen,
dass sich etwas ändert. (Albert Einstein)


ES  HILFT  NUR:  GENERELLES  RAUCHVERBOT IN  LOKALEN !!!

Raucherschutzminister Stöger ist nach unseren fast 15.000 Anzeigen scheinbar immun, hat weiterhin Angst vor den Lobbyisten - wie ein Schneehase vor dem Steinadler in unseren Tiroler Bergen.
BM. Stöger bekam jetzt die 15.000ste Anzeige, über "Stögers Beisel Arkade" (ca. die Zwanzigste), im Foyer seines BMfG-Bürohauses, sowie vom Lokal gegenüber!

Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

Dietmar Erlacher, Krebspatient

Auf Grund des Hinweises von MR. Dr. Pietsch, BMfG, ist jede Anzeige als Einzeldelikt gesondert zu verfolgen (Verschiedene Raucher und Nichtraucher zu unterschiedlichen Zeiten! Zuwiderhandeln begründet Amtsmissbrauch/Korruption!
Auch die Rechtsanwälte der Westbahn haben die Rechtslage umfangreich geprüft und kamen zum Schluss: "Da weiters im Verwaltungsverfahren jede Anzeige gesondert behandelt wird und der Westbahn von den Rauchersheriffs eine Klagsflut angedroht wurde, sind wir aus kaufmännischer Sorgfaltspflicht verpflichtet, das Rauchen in den Raucherlounges vorläufig zu untersagen", berichtete das Unternehmen am Montag." Siehe: http://www.krone.at/Oesterreich/Raucherlounges_in_der_Westbahn_vorerst_geschlossen-Angst_vor_Klagsflut-Story-308242 oder http://kurier.at/wirtschaft/4481280-westbahn-schliesst-raucher-lounges.php oder http://derstandard.at/1326502825193/Zug-im-Zug-Westbahn-sperrt-vorerst-Raucherabteile oder http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120116_OTS0047/westbahn-sieht-sich-gezwungen-raucherlounge-vorlaeufig-zu-schliessen

Weiterleitung der Anzeigen gegen:


Name des Betriebs: konditorei balz
Postleitzahl / Ort: 2100 korneuburg
Straße / Hausnummer: hauptplatz 1

Datum / Uhrzeit des Besuchs: 11.01.2012, 12 00 bis 13 00
Kennzeichnung an der
 Eingangstür: keine

Anzahl der Rauchertische: ca 12, überall aschenbecher, 10 personen anwesend
Anzahl der nichtrauchertische: ca 10 tische, 12 personan anwesend
Sonstige Anmerkungen:

überhaupt keine kennzeichnung an der eingangstür,
überhaupt keine  abtrennung zwischen raucher und nichtraucher.
ich bin im "nichtraucherbereich" genau neben einem tisch gesessen, an dem geraucht wurde.
auch wird ungeniert neben den nichtrauchertischen an der bar geraucht.
raucher spazieren mit der zigarette durch den nichtraucherbereich!
das lokal ist weit mehr als 50qm groß


Keine Einhaltung des Nichtraucherschutzes laut Tabakgesetz.
So wie bei 75 % aller Lokale, gesetzwidrig seit 3 Jahren, gell, Fr. Bezirksvorsteher Stenzel !!! 

Beantragt wird der Entzug der Konzession, da der Lokalbesitzer - lt. Gewerbeordnung - ggf. seit 3 Jahren (ggf. nach mehreren Anzeigen und Strafbescheiden) keine Zuverlässigkeit mehr an den Tag legt! Er duldet vorsätzlich die Herbeiführung von tödlichen Erkrankungen durch Tabakrauch bei Nichtrauchern, und er fördert dies durch tägliche Vergehen gegen den Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz! Deshalb möge vom "Unternehmer" ein psychologisches Gutachten eingeholt werden!



Sehr geehrte Damen und Herren!

Wer bezahlt den Zeugen
die Befundaufnahme, Erstellung der Anzeige, noch dazu bei vorsätzlichem, wiederholtem Nichteinhalten des Nichtraucherschutzes laut Tabakgesetz,
den Fahrt- und Zeitaufwand zur eventuellen Zeugeneinvernahme am Amt (1/2 Urlaubstag muss genommen werden; sonst ggf. bald "blauer Brief"!)?
Wer kommt für den volkswirtschaftl. Schaden durch die vorsätzlichen Zwangsberauchungen mit 6.000 Giftstoffen und 64 krebsauslösenden Stoffen auf?
Wer schützt die Zeugen vor (gewalttätigen) Übergriffen, Verleumdungen, Zurschaustellungen; bereits x-fach Österreich weit bekannt!
Wer ersetzt uns die Kosten für Erhebungen, Nachforschungen, Erstellung von knapp 15.000 Anzeigen?
Warum wird seit 3 Jahren nicht ordentlich gestraft, bis 2.000.- beim ersten Mal, bis 10.000.- bei Wiederholung.
Wann gibt es endlich in den Strafämtern ausgebildete Beamte, geschult von Dr. Pietsch (BMfG), wo nicht regelmäßig der UVS die Strafe um 50 % reduziert bzw. aufhebt?
Dieses Lokal wurde sicher schon rund x-mal angezeigt!


Hinweise:
http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?board=127.0
"Wie sich nämlich aus den (zitierten) Gesetzesmaterialien und dem Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 1. Oktober 2009, G 127/08-10, ergebe, sei ein Raum als umschlossene Einheit, die von Türen abgegrenzt werde, anzusehen."
"Zum Verschulden verwies die belangte Behörde auf § 5 Abs. 1 zweiter Satz VStG. Da es sich gegenständlich um ein sogenanntes Ungehorsamsdelikt handle und die Beschwerdeführerin nicht glaubhaft gemacht habe, dass sie an der Verletzung der Verwaltungsvorschriften kein Verschulden treffe, sei von Fahrlässigkeit auszugehen. Zur Strafhöhe verwies die belangte Behörde, ausgehend vom Strafrahmen des § 14 Abs. 4 …….., auf das Verschulden und die Einkommensverhältnisse der Beschwerdeführerin, sowie auf den nicht unerheblichen Unrechtsgehalt der Tat, da die Sicherstellung des Nichtraucherschutzes in öffentlich zugänglichen Räumen, insbesondere auch im Bereich der Gastronomie, eine wichtige gesundheitspolitische Maßnahme darstelle."
"(4) Wer als Inhaber gemäß § 13c Abs. 1 gegen eine der im § 13c Abs. 2 festgelegten Obliegenheiten verstößt, begeht, sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet oder nach einer anderen Verwaltungsstrafbestimmung mit strengerer Strafe bedroht ist, eine Verwaltungsübertretung und ist mit Geldstrafe bis zu 2000 Euro, im Wiederholungsfall bis zu 10 000 Euro zu bestrafen."
"§ 13a Tabakgesetz ("Nichtraucherschutz in Räumen der Gastronomie") normiert, wie sich schon aus dem Wortlaut des Abs. 1 ergibt, die Regel, dass grundsätzlich in allen Räumen, die der Verabreichung von Speisen und Getränken an Gäste dienen, Rauchverbot besteht. Auch die Erläuterungen (RV 610 BlgNR XXIII. GP, 6) zur Novelle BGBl. I Nr. 120/2008 sprechen davon, dass in den Einrichtungen der Gastronomie "generell" Rauchverbot gelte, jedoch unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmen möglich sein sollen."
"Während § 13a Abs. 2 erster Satz Tabakgesetz neben dem Vorhandensein von mehr als einer (für die Verabreichung von Speisen oder Getränken an Gäste geeigneten) Räumlichkeit u. a. verlangt, es müsse gewährleistet sein, dass der Tabakrauch nicht in die mit Rauchverbot belegten Räumlichkeiten dringt, verlangt § 13a Abs. 2 zweiter Satz Tabakgesetz zusätzlich, dass (u.a.) der für die Verabreichung von Speisen oder Getränken vorgesehene "Hauptraum vom Rauchverbot umfasst sein muss"."
"Dieses Ergebnis steht im Übrigen auch mit dem in der Beschwerde zitierten Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 1. Oktober 2009, G 127/08, im Einklang, in dem zu § 13a Abs. 2 Tabakgesetz  ausgesprochen wurde, dass der Tabakrauch im Wesentlichen "auf einen räumlich vom Nichtraucherbereich abgetrennten Bereich in einem Gastronomiebetrieb beschränkt sein muss". Vor diesem Hintergrund sieht sich der Verwaltungsgerichtshof nicht veranlasst, der Anregung der Beschwerdeführerin auf Anfechtung des § 13a Abs. 2 Tabakgesetz bzw. einer Wortfolge desselben beim Verfassungsgerichtshof nachzukommen."
"Da nach dem Gesagten der Hauptraum der gegenständlichen Gastgewerbebetriebsanlage somit - jedenfalls - dem Rauchverbot unterliegt und daran auch eine effektive Lüftungsanlage nichts ändern kann, ist der belangten Behörde entgegen dem Beschwerdevorbringen kein Verfahrensmangel vorzuwerfen, wenn sie zur Wirksamkeit der Lüftungsanlage kein Sachverständigengutachten einholte."
"Die Abgrenzung zwischen Raucher- und Nichtraucherräumen muss gewährleisten, dass eine Gesundheitsgefährdung von Nichtrauchern durch das Passivrauchen verhindert wird.
Der Gesetzgeber verlangt keine vollständige Trennung der Lufträume zwischen Raucher- und Nichtraucherräumen. Vielmehr ist die Wortfolge dahingehend auszulegen, dass eine räumliche Trennung in Form einer baulichen Abgrenzung sichergestellt wird, die Nichtraucher davor schützt, während des Besuches eines Gastronomiebetriebes gesundheitsgefährdendem Tabakrauch ausgesetzt sein zu müssen. Das Rauchen muss daher auf einen eigenen, vom Nichtraucherbereich gesonderten Raum beschränkt bleiben, der aber durchaus an den Nichtraucherraum angrenzen und von diesem durch eine Türe, die jedoch nicht ständig offen gehalten werden dürfte, getrennt sein könnte. Eine vollständige Abtrennung der Lufträume zwischen Raucher- und Nichtraucherräumen wird vom Gesetzgeber im Hinblick auf das Ziel der Regelung nicht gefordert.
Durch die Sicherstellung der Bedingung, dass der Tabakrauch nicht in die mit Rauchverbot belegten Räumlichkeiten dringt, wird auch gewährleistet, dass das Rauchverbot nicht umgangen wird. Das Rauchverbot würde umgangen werden, sobald eine Gesundheitsgefährdung von Nichtrauchern durch die Einwirkung von Tabakrauch zu befürchten ist.
"Es liege im Verantwortungsbereich des Inhabers eines öffentlichen Ortes, alle im Einzelfall notwendigen und geeigneten Vorkehrungen dafür zu treffen, dass Rauchern das Rauchverbot deutlich erkennbar sei. Raucher sollten davon abgehalten werden zu rauchen bzw. es solle auch in keiner Weise signalisiert werden, dass es möglich und zulässig wäre zu rauchen. Es sei sicherzustellen, dass jemand, der dennoch rauche, dies in wissentlicher Missachtung des Rauchverbotes tue. Das vom Normunterworfenen erwartete Verhalten sei damit hinreichend deutlich bestimmt. Aus diesen Gründen hege der Verfassungsgerichtshof auch keine Bedenken gegen die Strafbestimmung des § 14 Abs. 4 des Tabakgesetzes."
http://diepresse.com/home/recht/rechtallgemein/690629/Stockwerk-ersetzt-Tuere-nicht?direct=690628&_vl_backlink=%2Fhome%2Frecht%2Frechtallgemein%2F690628%2Findex.do&selChannel
"VwGH. Dieser hielt fest, dass der Begriff Raum im Tabakgesetz nicht definiert werde. Allgemein verstehe man aber unter Raum einen „dreidimensional eingegrenzten Bereich“. Daher müssten auch die Räume zum Nichtraucherschutz eingegrenzt sein. „Nur ein Raum, der allseitig, von der Decke bis zum Boden, von festen Wänden (sei es auch aus Glas) umschlossen ist und mit einer Türe geschlossen werden kann“, werde den Anforderungen gerecht, so der VwGH."

Hinweise:
Die gesundheitsgefährdende, tödliche Situation wegen dem fehlenden Nichtraucherschutz in den Lokalen seit 1.1.2009, in EKZ seit 1.1.2005, ist mehr als unerträglich; trotz tausender Beschwerden, Meldungen, Anzeigen!
Der Nichtraucherraum eines Gastronomiebetriebes muss dem Raucherraum übergeordnet, und dieser Nichtraucher-Hauptraum muss räumlich zum Raucherraum abgetrennt sein. Als Gast im Nichtraucherraum eines Gastronomiebetriebes Raucher/Nichtraucher kann ich davon ausgehen, dass die Türe zwischen Raucherraum und Nichtraucherraum geschlossen ist und nur zum Zwecke des Durchschreitens geöffnet wird. Meist aber ist der Hauptraum der Raucherraum, und zu den "Nichtraucherräumen" gibt es gar keine schließenden Türen.
Die im Tabakgesetz normierten Rauchverbote in Räumen öffentlicher Orte dienen dem Ziel des Schutzes der Nichtraucher vor Belästigung und vor Gefährdung ihrer Gesundheit durch das Passivrauchen. Nichtraucher sollen in ihrem „Recht auf rauchfreie Luft“ geschützt werden. Dieses Ziel liegt im öffentlichen Interesse (siehe VfGH 1.10.2009, B 776/09).
Es sind hohe Geldstrafen zu verhängen, durch Einsicht in die tatsächlichen Einkommens- und Vermögensverhältnisse, sodass diese auf den Beschuldigten in Hinkunft nachhaltig einwirken und auch anderen Gastgewerbetreibenden zeigen, dass hier keinesfalls nur Bagatelldelikte vorgelegen sind. Die diesbezüglichen, mündlichen "Proforma-Angaben" beim UVS sind teils "erschreckend"!


           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


Anlagen:
1) 1.8.11 - Beilage zur Anzeigenweiterleitung - Achtung: Bestandteil der Anzeige(n)!
2) 2.8.11 - Prof. Neuberger: Lüftungen
3) 20.1.12 - Wien - Tödlicher Feinstaub in abgetrennten Nichtraucherbereichen.
4) 14.1.12 - 18 Medien berichten über Pressekonferenz
5) 21.1.12 - Tabakrauch - Quo Vadis


2095

Von: Sabine
Gesendet: Mittwoch, 25. Jänner 2012 22:12
An: Erlacher Dietmar GMail

Betreff: Re: Jugendliche haben keinen Nichtraucherschutz in Tanzlokalen


Sehr geehrter Herr Erlacher!
 
Vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort! Es ist wirklich schade, dass in unserer Regierung so wenig geschieht! Man kümmert sich um den Text der Bundeshymne, aber die Gesundheit der Kinder ist anscheinend nebensächlich!
 
Nochmals tausend Dank für Ihr Engagement, welches sicherlich schon viel in Österreich bewirkt hat!
 
Vielleicht muss erst einer unserer zuständigen Minister schwer erkranken, damit wir Nichtraucher endlich ausreichend geschützt werden!!
 
Ich bin durch meine schwer krebskranke Freundin täglich mit viel Leid konfrontiert!!!
 
Man fühlt sich so hilflos und alleine gelassen! Und man hat eine Stinkwut!!!!!!!!
 
Danke und ganz liebe Grüße
 
Sabine Geiger

2096

From: krebspatienten@gmail.com
To:   xxx @aon.at ; post@mba01.wien.gv.at ; ursula.stenzel@wien.gv.at ; angelika.mayrhofer-battlogg@wien.gv.at ; post@mdgb.wien.gv.at ; stab@mdgb.wien.gv.at ; post@md-p.wien.gv.at ; michael.haeupl@wien.gv.at ; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at ; karin.spacek@wien.gv.at ; maria.vassilakou@gruene.at ; sigrid.pilz@gruene.at ; infopool@gruene.at ; christine.marek@oevp-wien.at ; Ingrid.korosec@wien.oevp.at ; Manfred.Juraczka@wien.oevp.at
Cc: alois.stoeger@bmg.gv.at ; barbara.prammer@parlament.gv.at ; werner.faymann@bka.gv.at ; michael.spindelegger@oevp.at ; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at ; karlheinz.kopf@oevpklub.at ; josef.cap@spoe.at ; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at ; laszlo.andor@ec.europa.eu ; john.dalli@ec.europa.eu ; burgstaller@salzburg.gv.at ; susanne.neuwirth@salzburg.co.at ; kurt.gruenewald@gruene.at ; erwin.rasinger@oevp.at ; Peter.KAISER@ktn.gv.at ; uwe.scheuch@ktn.gv.at ; franz.pietsch@bmg.gv.at ; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at ; sabine.oberhauser@spoe.at ; jennifer.sommer@spoe.at ; gabriele.kotzegger@spoe.at ; fctcsecretariat@who.int ; werner.kogler@gruene.at ; martin.margulies@gruene.at ; peter.pilz@gruene.at ; erharter.jo@utanet.at ; erl@utanet.at ; heinz.fischer@hofburg.at ; krebspatient-krebsforum@utanet.at ; verbandsvorsitzender@hvb.sozvers.at ; hans-joerg.schelling@wko.at

Sent: Wednesday, January 25, 2012 9:16 PM

Subject: Jugendliche haben keinen Nichtraucherschutz in Tanzlokalen


Sehr geehrte Frau N.N.,

ich habe selbst zwei Töchter und sehe die Situation "kein Nichtraucherschutz" mit großer Sorge.
Da kann unser BM. Stöger täglich sagen "Nichtraucherlokale müssen die Regel sein", er glaubt sicher selbst nicht, was er da gebetsmühlenartig ständig sagt. Ansonsten würden nicht täglich zig Lokale angezeigt, so auch viele Tanzlokale in Wien. In Graz wurden "zufällig" von der Behörde 13 Jugend-Lokale zum Nichtraucherschutz kontrolliert - 13 Anzeigen!
Und in Wien? Weder Bgmst. Häupl, noch Frau "Vz.Bgmst." Stenzel, noch Vz.Ges.Ministerin Wehsely interessiert so etwas. Brauchen die alle tabakrauchgeschädigte Schwersterkrankte, um die Spitäler zu füllen?
Jährlich: 36.000 Krebspatienten, 16.000 Krebstote; 12.000 Rauchertote, 1.000 Passivrauchtote, es ist denen "alles wurscht", in Österreich! Wir Krebs-Selbsthilfegruppen werden uns schon um diese sorgen, ehrenamtlich, gemeinnützig, unentgeltlich - www.krebskorum.at

Weiters meint BM. Stöger: "Eine Änderung des Tabakgesetzes bringe ich nicht durch den Ministerrat, geschweige durch das Parlament". Da erwidern wir Krebspatienten, die Angst vor ein Rezidiv oder eine neue Krebserkrankung durch passives Tabakrauchen haben: "Sie versuchen es nicht einmal, Herr Raucherschutzminister!"

Auch in der heutigen Kronenzeitung, oder gestern in der Kleinen Zeitung, alle paar Tage wird Stöger deswegen "angegriffen". Aber ihm ist scheinbar alles egal (siehe letzte Beiträge auf www.rauchsheriff.at ) und nachstehend.
So bleibt nur, die gesetzwidrigen Lokale zu melden, wiederholend, laut Vorlage, siehe ganz unten.

Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

Dietmar Erlacher, Krebspatient



---------------------------------------------------------------

V . O . R . L . A . G . E

An: krebspatienten@gmail.com
Betreff: Postleitzahl ………..; Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz

Name des Betriebs:                   
Postleitzahl / Ort / Bezirk (außerhalb Wiens):   
Straße / Hausnummer:               
Datum:                         
Uhrzeit des Besuchs, ca. von / bis:         
Kennzeichnung vor Eingangstüre:         
Kennzeichnung im Lokal:               
Anzahl der Raucher (Theke/Tische): ca.         
Anzahl der geschädigten Nichtraucher: ca.       
Anzahl der Aschenbecher (Theke/Tische): ca.       
Kurze Sachverhaltsdarstellung:

z.B. keine oder falsche Eingangskennzeichnung bzw. falscher Text wie: "Rauchfreier Bereich im Lokal".
Lokalgröße über 50 qm und keine Raumtrennung (keine oder ständig offene Türe).
Hauptraum muss immer der Nichtraucherraum sein.
Dieser Haupt-/Nichtraucherraum muss zumindest gleich viele Verabreichungsplätze als der Raucherraum haben.
Das Personal hat hinter sich die Türe nie zugemacht?
Meldung bitte möglichst mit Namen, Adresse; die Weiterleitung der Anzeige erfolgt anonym.
Ist innerhalb der Räume von allen Sitzplätzen aus deutlich ersichtlich, ob Raucherraum oder Nichtraucherraum?
Siehe auch http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

2097



Von: Sabine
Gesendet: Samstag, 14. Jänner 2012 14:07
An: dietmar.erlacher@gmail.com
Betreff: Nichtraucherschutz


Sehr geehrter Herr Erlacher,

ich finde Ihren Einsatz ganz toll!

Ich hätte eine Frage, die Sie mir vielleicht beantworten können.

Ich bin Mutter einer 16-jährigen Tochter, die jetzt mit dem Fortgehen beginnt. Gibt es irgendwo in Innenstadtnähe ein Lokal oder einen Tanzclub, der rauchfrei ist?? Meine Tochter kommt jedes Mal völlig verraucht (sie selber ist Nichtraucherin) nach Hause! Sogar in den Toiletten der Clubs wird geraucht. Im Internet wurde ich leider nicht fündig, daher wende ich mich mit dieser Frage an Sie.

Bitte machen Sie weiter! Es ist schon viel geschehen, aber leider immer noch nicht genug, um uns Nichtraucher vor der Gefahr und dem Gestank des Rauchens zu befreien.

Vielen herzlichen Dank!

Sabine


2098


4.2.12, Sa., 11-17 Uhr: Wiener Krebstag im Rathaus



Samstag, 4. Februar 2012 | 11.00 – 17.00 Uhr

im Festsaal des Wiener Rathauses

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11:00 Begrüßung
Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski; AKH Wien
11:15 Eröffnung
Landtagsabgeordneter KR Kurt Wagner,
Vorsitzender des Gesundheits- und Sozialausschusses
11:30 Vorsorge
Einleitung und Vorsitz:
Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda; KH Hietzing, Wien
Was kann ich tun?
Univ.-Prof. Dr. Irene Kührer; AKH Wien
Coloskopie – was erwartet mich?
Univ.-Prof. Dr. Christian Madl; KA Rudolfstiftung, Wien
Radiodiagnostik – was kann sie?
Dr. Lothar Ponhold; AKH Wien
HPV Impfung – Sinn oder Unsinn?
Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda; KH Hietzing, Wien

12:30 Solide Tumore
Einleitung und Vorsitz:
Univ.-Prof. Dr. Gabriela Kornek; AKH Wien
Lungenkrebs – internistische Therapien
Univ.-Prof. Dr. Thomas Brodowicz; AKH Wien
Lungenkrebs – chirurgische Therapie
Univ.-Prof. Dr. Walter Klepetko; AKH Wien
Brustkrebs – Meilensteine der letzten Jahre
Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant; AKH Wien
Prostatakrebs – internistische Therapien
Univ.-Prof. Dr. Michael Krainer; AKH Wien
Gynäkologische Tumore
Univ.-Prof. Dr. Alexander Reinthaller; AKH Wien
Darmkrebs – internistische Therapien
Univ.-Prof. Dr. Gerald Prager; AKH Wien
Nierenkrebs – internistische Therapien
Univ.-Prof. Dr. Manuela Schmidinger; AKH Wien
14:15 Hämatologische Tumore
Einleitung und Vorsitz:
Univ.-Prof. Dr. Heinz Ludwig; Wilhelminenspital Wien
Leukämien
Univ.-Prof. Dr. Klaus Geissler; KH Hietzing, Wien
Multiples Myelom
Univ.-Prof. Dr. Johannes Drach; AKH Wien
Lymphome
Univ.-Prof. Dr. Felix Keil; Hanuschkrankenhaus, Wien
15:00  Strahlentherapie
Einleitung und Vorsitz:
Univ.-Prof. Dr. Richard Pötter; AKH Wien
Wirkungen und Nebenwirkungen
Univ.-Doz. Dr. Annemarie Schratter-Sehn; SMZ Süd, Wien
Bestrahlung solider Tumore
Univ.-Prof. Dr. Tomas Hendrik Knocke-Abulesz;
KH Hietzing, Wien
Bestrahlung bei Lymphomen
Univ.-Prof. Dr. Karin Dieckmann; AKH Wien
15:45  Weiterführende Themen
Einleitung und Vorsitz:
Univ.-Prof. Dr. Gabriela Kornek; AKH Wien
Komplementäre Medizin bei Krebs
Univ.-Prof. Dr. Leo Auerbach; AKH Wien
Ernährung bei Krebs E. Hütterer; AKH Wien
Rehabilitations- und Pensionsfragen aus der Sicht der
Pensionsversicherungsanstalt
Prof. Dr. Rudolf Müller; PVA der Angestellten, Wien
Rehabilitation für Krebspatienten
Univ.-Prof. Dr. Christoph Wiltschke; Der Sonnberghof
16:45 Schlussworte
Univ.-Prof. Dr. Gabriela Kornek; AKH Wien
17:00 Ende der Veranstaltung

4. Krebstag im Wiener Rathaus
http://www.maw.co.at/kongress/dokumente/KREBSTAG12_Programm.pdf,


Hinweis:
Auch wir sind wieder vertreten und brauchen jede Mithilfe beim Infostand.
Bitte melde dich dazu unter krebspatienten@gmail.com oder der Krebs-Hotline 0650-577-2395

2099


Kein Nichtraucherschutz! 13 Wirte von Mitarbeitern angezeigt!   

Na und? 

Das könnte bei 3 von 4 Lokalen beliebig fortgesetzt werden, Österreich weit!




Rauchverbot: Wirte von Mitarbeitern angezeigt


13 Unterkärntner Gastwirte werden wegen Missachtung des Tabakgesetzes von der BH Völkermarkt zur Rede gestellt. Auch bei anderen Behörden sind Anzeigen eingelangt.

In etlichen Lokalen wird auch in den Nichtraucherzonen gequalmt

Wirte in Griffen würden die Gesetze selbst machen und sich nicht an das geltende Tabakgesetz halten, steht in einem anonymen Schreiben der "Rauch schluckenden Mitarbeiter der Griffner Gastronomie", das am Mittwoch die BH Völkermarkt, adressiert an Bezirkshauptmann Gert Klösch, erhalten hat. Darin sind 13 Lokale in der Marktgemeinde aufgelistet, die in Nichtraucherbereichen das Rauchverbot umgehen würden.

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Zuletzt aktualisiert: 24.02.2011 um 05:10 Uhr37 Kommentare
Rauchverbot: Wirte von Mitarbeitern angezeigt

13 Unterkärntner Gastwirte werden wegen Missachtung des Tabakgesetzes von der BH Völkermarkt zur Rede gestellt. Auch bei anderen Behörden sind Anzeigen eingelangt.
In etlichen Lokalen wird auch in den Nichtraucherzonen gequalmt

Foto © SUJETFOTO PETER JUST In etlichen Lokalen wird auch in den Nichtraucherzonen gequalmt

Wirte in Griffen würden die Gesetze selbst machen und sich nicht an das geltende Tabakgesetz halten, steht in einem anonymen Schreiben der "Rauch schluckenden Mitarbeiter der Griffner Gastronomie", das am Mittwoch die BH Völkermarkt, adressiert an Bezirkshauptmann Gert Klösch, erhalten hat. Darin sind 13 Lokale in der Marktgemeinde aufgelistet, die in Nichtraucherbereichen das Rauchverbot umgehen würden.

Nach dem Tabakgesetz sind Lokale, die größer als 50 Quadratmeter sind, so zu teilen, dass im Hauptraum - also Thekenbereich - nicht geraucht wird. Zumeist werde aber gerade dort gequalmt, so ein Hauptpunkt in der Auflistung. Laut Anzeige habe sogar im Kultursaal der Marktgemeinde beim Kärntner Ball der Organisator das Rauchen erlaubt.
Anonymer Aufruf

"Bitte unternehmen Sie was! Es macht ja jeder Wirt mit fiesen Tricks alles, um das Rauchverbot zu umgehen", lautet ein anonymer Aufruf, der einer Kopie der Anzeige an die BH beigelegt ist, die der Kleinen Zeitung vorliegt.

Doch so einfach ist das nicht: Pauschale Feststellungen und Beobachtungen reichen für ein Verwaltungsstrafverfahren nicht aus. Bezirkshauptmann Gert Klösch: "Dazu brauchen wir einen konkreten Sachverhalt, Tatort, Täter und Tatzeit." Der Täter ist der Gast, bestraft wird der Wirt. Die Behörde sei nur für das Strafverfahren, nicht aber für die Überwachung zuständig.

Auch andere Bezirkshauptmannschaften haben derartige Schreiben erhalten. Klösch: "Wir nehmen das ernst und haben festgelegt, dass wir alle aufgelisteten Wirte anschreiben, sie auf die einschlägigen Bestimmungen des Tabakgesetzes aufmerksam machen und dazu auffordern werden, diese auch einzuhalten."

Für Mitarbeiterschutz ist das Arbeitsinspektorat zuständig. Es schreibt im Gewerbeverfahren entsprechende Voraussetzungen wie Be- und Entlüftung vor. Das Tabakgesetz tangiert das nicht. Besonderen Schutz gibt es nur für schwangere Mitarbeiterinnen.


2100
4 - Steiermark, Kärnten / Viel Rauch um ein Nichts von Gesetz
« am: Januar 25, 2012, 01:05:57 Vormittag »

Viel Rauch um ein Nichts von Gesetz

Satte 34 Prozent Raucheranteil sichern Österreich einen Spitzenplatz weltweit. Nirgendwo in der EU konsumieren mehr Elf- bis 14-Jährige Zigaretten, bei jungen Rauchern führt man die EU-Statistik an: Die Bilanz nach mittlerweile drei Jahren Tabak-Schutzgesetz riecht nicht besonders gut. Von Thomas Golser.

Seit Anfang 2009 gilt in Österreich am Papier das Tabak-Schutzgesetz. Es hat wenigstens nach Ansicht der Nichtraucher im Land seinen (nicht restlos geglückten) Namen verdient. Der Tabak werde geschützt - parallel zu den beliebten "Light-Zigaretten" leide der nichtrauchende Teil des Landes unter einer nach wie vor nicht so beliebten und für dieses Land typischen "Light-Lösung": Das Gesetz viel zu lasch, sein Vollzug ein Witz, die Disziplin der Wirte verbesserungswürdig, sagen die Nichtraucher. Man habe sich sehr gut arrangiert und eine für alle akzeptable Lösung gefunden, meinen die anderen. Faktum ist: Österreichs Politik hat in den letzten Jahren nicht mehr nachgebessert und vor allem die Einhaltung des Gesetzes einem freien Spiel der Mächte überlassen. Österreichs jährlich geschätzte 1.000 bis 1.100 Tote durch Passivrauch hin oder her.
Rechnung mit dem Wirt?

Was seinerzeit unter Federführung der (nicht einmal zwei Jahre amtierenden) ÖVP-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky als Gesetz zustandegebracht und als für beide Seiten befriedigende Lösung beworben wurde, legt(e) den Verdacht nahe, dass hier die Rechnung mit dem Wirt gemacht wurde. Und selbst dieser scheint mit dem Gesetz nie wirklich glücklich geworden zu sein - herrschten doch über lange Zeit Verwirrung und vor allem Unmut über praktisch schwer umzusetzende und teure Umbauarbeiten in Österreichs Lokalen. Bis 30. Juni 2010 hatte die Gastronomie Zeit für entsprechende Adaptionen, doch: Der Hauptraum in Mehrraumlokalen sei vielfach immer noch reserviert für die "Pofler", zusätzlich seien die Türen zwischen den beiden Bereichen fast immer offen, kritisiert z.B. Robert Rockenbauer, Leiter der "Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher" und vom "Falter" einmal als "Raucher-Schreck" geadelt.

Aus seiner Sicht könnte es durchaus mehr Kontrollen geben, appellierte der amtierende SPÖ-Gesundheitsminister Alois Stöger an die Bezirkshauptmannschaften. Er ließ allerdings offen, woher Ressourcen (und Motivation) dafür kommen sollen - und ob umständlich zu vollstreckende Verwaltungsstrafen und das Anhalten der Lokalbesucher zu Anzeigen die richtigen Wege sein können. "Ich hätte aber gerne, dass wir das Rauchen noch viel mehr einschränken würden", ließ Stöger immerhin ausrichten. Fraglich ist für beide Seiten - ob Nichtraucher oder Raucher: Was ist ein Gesetz wert, dessen Vollzug nicht funktioniert? Kann es die Aufgabe des Bürgers sein als "Raucher-Sheriff" nicht rauchenden Colts, sondern rauchenden Tschik nachzuspüren? Sollte die Einhaltung einer staatlich erlassenen Norm nicht auch vom Staat kontrolliert werden?

Dass die munter nach oben angesetzte Preisschraube wenig geeignet ist, um Rauchern das Qualmen teilweise oder ganz abzugewöhnen, muss als Tatsache festgehalten werden: Um stolze 44 Prozent schnellten in Österreich die Zigarettenpreise in zehn Jahren in die Höhe - kaum einer hat sich aktuellen Statistiken zufolge deshalb von seiner nikotinhaltigen Langzeit-Partnerin Zigarette getrennt. Ähnlich übrigens das Bild in Deutschland: Dort wurden 2011 trotz Steuererhöhungen mehr Glimmstängel verkauft. Löcher im Börserl scheinen einen limitierten Lerneffekt zu haben. Auch der Plan, Jugendlichen den Weg zum Zigarettenautomaten zu erschweren, scheiterte seinerzeit.
Links

    Schutz für Nichtraucher

Auf der anderen Seite stehen Initiativen wie "Plattform "Rauchfrei(heit)". Deren Gründer Manfred Ainedter (vielen als Promi-Rechtsanwalt eines österreichischen Ex-Finanzministers ein Begriff) warf Ärztekammer-Präsident Walter Dorner vor, im Kampf gegen Raucher Kammerbeiträge zu verschwenden. Er und seine Mitraucher wollen "Dialog statt Verbot" und sehen das Rauchen in Lokalen gar als österreichisches Kulturgut: "Im europäischen Vergleich hat Österreich gezeigt, dass ein liberales Nebeneinander von Rauchern und Nichtrauchern möglich ist und dass hier Tradition und Kultur noch etwas zählen. Der österreichische Weg hat sich als konsensfähige und intelligente Lösung zum Schutz der Nichtraucher herausgestellt, um den uns andere Länder beneiden".

Apropos andere Länder: 34 Prozent Raucheranteil sichern Österreich einen Spitzenplatz innerhalb der Länder mit dem höchsten Tabakkonsum zu - und zwar weltweit. Kaum ein Jahr aus der Volksschule - und schon scheint der Griff zur Zigarette absehbar: Nirgendwo in der EU konsumieren mehr Elf- bis 14-Jährige Zigaretten als hier, bei jugendlichen Rauchern führt Österreich die EU-Statistik an. Und: Österreich ist Griechenland, zumindest was die Rauchergesetzgebung anbelangt. Österreich und das Mittelmeer-Land haben hier gemeinsam die Rote Laterne fest in Händen. Das Tabak-Schutzgesetz hatte auf diese bedenklichen Zahlen (bislang) keine positiven Auswirkungen. Interessant dabei ist, dass Großbritannien, traditionell ein Land mit massivem Raucheranteil, mittlerweile am anderen Ende der Wertung auf Rang eins steht. Beurteilt wurden Zigarettenpreise, Werbevorschriften, Tabakgesetzgebung, Warnhinweise und gesetzliche Maßnahmen.
"Die Anti-Raucherlobby"

Der oft als Aufruf zur Toleranz verpackte Mittelweg ("die österreichische Lösung") wird gerne beschritten, wenigstens vor einer Seite. Dass vor allem die Wirtschaft in Österreich nicht unbedingt ein loderndes Interesse an ausnahmslos rauchfreien Lokalitäten im Land hat, wird auch kaum vertuscht: Die Wirtschaftskammer Wien z.B. verschickte bezeichnenderweise Presseaussendungen mit zackigen Texten wie "Das österreichische Tabakgesetz steht! In regelmäßigen Abständen schreit die Anti-Raucherlobby auf - Fakt ist, dass das Tabakgesetz sich als gute Lösung erwiesen hat".

Dass in Österreich tatsächlich einmal das Volk über das weitere Vorgehen abstimmen kann, scheint unwahrscheinlich: Exakt 7.039 Unterstützungserklärungen gingen bis Ende 2011 für ein Volksbegehren "Nicht rauchen in Lokalen und auf öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen" ein. Das ist in etwa die Hälfte jener 14.000 Menschen (eine Schätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO), die in Österreich pro Jahr an rauchbedingten Krankheiten sterben - und zu wenig: Die Initiative scheint vorerst ausgetötet - die Lage glimmt weiter zwischen liberal und ungesund.

http://www.kleinezeitung.at/magazin/wellness/nichtrauchen/2929161/viel-rauch-um-ein-nichts-gesetz.story