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Nachrichten - admin

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Von: Erlacher Dietmar GMail [mailto:krebspatienten@gmail.com]
Gesendet: Samstag, 29. Oktober 2011 22:16
An: redaktion.online@noen.at; rene.denk@noen.at; j.ramharter@noen.at
Betreff: NÖN - So nicht, Hr. Bezirksvertrauensobmann, Herr Gastwirt!

http://www.noen.at/lokales/noe-uebersicht/waidhofen/aktuell/Erste-Anzeigen-wegen-Nichtraucherschutzgesetz;art2567,40609#formular

Laut Gesetz braucht sich keine Behörde um die Einhaltung des NR.-Schutzes kümmern. Das hat sich die WKO mit den Tabakkonzernen und der Politik so gerichtet. Erst wenn in der warmen Amtsstube eine Anzeige auf dem Tisch liegt, könnte man annehmen, dass wer tätig wird - könnte.

Der Anzeiger erfährt nicht, ob seine Anzeige eingelangt ist, diese bearbeitet wurde, eine Bestrafung erfolgte, oder gleich in die "Rundablage" kam.
Anderseits ist es eine Frechheit zu fordern, dass der Anzeiger die Gesetzestexte wissen müsste; das ist Aufgabe von jedem Unternehmer und den Behörden.

Die Äußerungen des Bezirksvertrauensobmannes sind so, dass einem "rauchschlecht" wird. Er sollte dringendst ein Fortbildungsseminar bei Dr. Pietsch, BMfG, buchen; ist kostenlos, im Dienste seiner Gastwirte.


Erinnert wird z. B. auf unsere "Planquadraterhebungen" in St. Pölten und Wiener Neustadt, wo 78 % bzw. 72 % der Betriebe sich nicht an das Tabakgesetz hielten.
Somit wäre eine Aktion scharf beim Nichtraucherschutz überall in NÖ. notwendig! Bringt auch einiges für den Sozialtopf:
Erstanzeige bis 2.000.- Euro, im Wiederholungsfall bis 10.000.-!

Auch wir wünschen, dass Anzeigen sich möglichst an das Tabakgesetz anlehnen. Unter www.rauchsheriff.at gibt es Anleitungen. Die Hotline Krebspatienten für Krebspatienten steht auch zur Verfügung: rund 40 % aller Krebserkrankungen entstehen durch aktives/passives Rauchen, wobei täglich 3 bis 4 Passivrauchtote in Österreich zu beklagen sind!

Dietmar Erlacher, Krebspatient, Tirol
Bundesobmann Krebspatienten für Krebspatienten


PS.: Jedenfalls entdeckten wir erst heute diesen online-Artikel und versichern, dass in den nächsten Tagen dutzende Anzeigen gegen NÖ. Betriebe bei den Strafämtern einlangen werden. Durchschnittlich bereits einige pro Woche. In Österreich bisher rund 14.000 seit Mitte 2009. 

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Es braucht noch mehr Druck, liebe hunderte Mitstreiter, nicht nur im Bezirk Korneuburg.
Daher innerhalb des Bezirks / der Bezirksstadt jeden anzeigen, der den Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz nicht einhält.
Und DAS sind rund 75 % aller Wirte!


MIT den Wirten könnte eine Änderung kommen.

Die Wirte sollen sich organisieren, und ihre Standesvertretung auffordern,
dass das Gesetz geändert wird.
Und zwar so, dass es keinen "Unlauteren Wettbewerb" mehr gibt!
Wirte mit Unsatzeinbusen können (sogar mit gratis Hilfe der WKO!!!) Schadenersatz einklagen (s. hier OGH)!
Also: GENERELL  RAUCHFREIE  LOKALE !


V . O . R . L . A . G . E

An: krebspatienten@gmail.com
Betreff: Postleitzahl ………..; Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz

Name des Betriebs:                   
Postleitzahl / Ort / Bezirk (außerhalb Wiens):   
Straße / Hausnummer:               
Datum:                         
Uhrzeit des Besuchs, ca. von / bis:         
Kennzeichnung vor Eingangstüre:         
Kennzeichnung im Lokal:               
Anzahl der Raucher (Theke/Tische): ca.         
Anzahl der geschädigten Nichtraucher: ca.       
Anzahl der Aschenbecher (Theke/Tische): ca.       
Kurze Sachverhaltsdarstellung:

z.B. keine oder falsche Eingangskennzeichnung bzw. falscher Text wie: "Rauchfreier Bereich im Lokal".
Lokalgröße über 50 qm und keine Raumtrennung (keine oder ständig offene Türe).
Hauptraum muss immer der Nichtraucherraum sein.
Dieser Haupt-/Nichtraucherraum muss zumindest gleich viele Verabreichungsplätze als der Raucherraum haben.
Das Personal hat hinter sich die Türe nie zugemacht?
Meldung bitte möglichst mit Namen, Adresse; die Weiterleitung der Anzeige erfolgt anonym.
Ist innerhalb der Räume von allen Sitzplätzen aus deutlich ersichtlich, ob Raucherraum oder Nichtraucherraum?
Siehe auch http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

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Nach Anzeigenflut, Wirte verunsichert!

Anm.: Da haben wir nichts dagegen.
Die Wirte sollen sich organisieren, und ihre Standesvertretung auffordern,
dass das Gesetz geändert wird.
Und zwar so, dass es keinen "Unlauteren Wettbewerb" mehr gibt!
Wirte mit Unsatzeinbusen können (sogar mit gratis Hilfe der WKO!!!) Schadenersatz einklagen (s. hier OGH)!
Also: GENERELL  RAUCHFREIE  LOKALE !
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07.02.2012 | 00:00 |

Nach Anzeigenflut: Wirte verunsichert!
Immer mehr Gastronomen aus dem Bezirk sprechen sich mittlerweile für ein generelles Rauchverbot in Lokalen aus.WALDHÄUSL
AKTION SCHARF / Rauchersheriff hat nach eigenen Angaben zig Gastro-Betriebe wegen Verstößen gegen Tabakgesetz angezeigt.

VON VERONIKA LÖWENSTEIN

BEZIRK KORNEUBURG / „In keinem anderen Bezirk gibt es derzeit so viele Anzeigen gegen Lokalbesitzer wie in Korneuburg.“ Die Bezirksstellenleiterin der Wirtschaftskammer Mag. Anna-Margareta Schrittwieser hat momentan alle Hände voll zu tun. Die Lokalbesitzer sind verunsichert, ständig gehen Anzeigen wegen Verstößen gegen das Tabakgesetz auf der Bezirkshauptmannschaft ein. „Es kommen immer wieder Anzeigen“, bestätigt Bezirkshauptmann Dr. Waltraud Müllner-Toifl, „alle Anzeigen werden geprüft.“ Wer zum ersten Mal gestraft wird, muss mit einer Geldbuße ab 300 Euro rechnen, bei einem neuerlichen Verstoß muss der Gastronom schon 1.000 Euro hinblättern. Immer mehr Gastronomen im Bezirk sprechen sich deshalb für ein generelles Rauchverbot aus, so Schrittwieser.

Federführend bei der Anzeigenflut dürfte der selbst ernannte Raucher-Sheriff Dietmar Erlacher sein. Er schreibt in einem Mail, das auch an die NÖN gegangen ist, dass er in den letzten fünf Wochen „zig Anzeigen“ an die Bezirkshauptmannschaft Korneuburg geschickt hat. Schrittwieser sind zumindest zehn Betriebe bekannt. Die letzten Anzeigen betreffen das Restaurant eines Möbelhauses, einen Hagenbrunner Heurigen und ein Kaffeehaus im Bezirk.

Anzeigen auch, weil Türen  nicht geschlossen sind

Im Kaffeehaus gebe es zwar Raucher- und Nichtrauchertische, aber keine Abtrennung, kritisiert Erlacher, der seine Anzeigen immer mit „Krebspatient“ unterzeichnet. Der betroffene Kaffeehausbesitzer bestätigt, dass es keine räumliche Trennung gibt, weil es baulich fast nicht möglich sei. „Ich würde mir eine einheitliche Nichtraucherregelung wünschen, das funktioniert in anderen Ländern auch“, sagt er gegenüber der NÖN.

Das angezeigte Restaurant hat zwar zwei durch eine Glaswand getrennte Räume für Raucher und Nichtraucher, „die Türe in den Nichtraucherbereich des Möbelhauses ist aber weit offen“, bemängelt Erlacher. „Das stimmt, manchmal lassen Gäste die Türe offen“, sagt der Restaurant-Pächter, ergänzt aber: „Zu 99 Prozent ist sie geschlossen.“ Gerade zur Mittagszeit, wenn die Gäste am Buffet zu Gange sind, sei es unmöglich, ständig die Türe zu schließen. „Wir können ja nicht hinter jedem Gast hergehen“, gibt er zu denken. Die offene Tür zwischen Raucher- und Nichtraucherbereichen ist in vielen Betrieben Usus. „Es gibt in der Hinsicht aber ein Gerichtsurteil, dass die Tür nicht immer zu sein muss“, weiß Wirtschaftskammer-Expertin Schrittwieser. Wieso gerade der Bezirk Korneuburg derzeit mit Anzeigen überflutet wird, ist ihr ein Rätsel, denn: „Das war vorher noch nie ein Thema in unserem Bezirk!“

http://www.noen.at/lokales/noe-uebersicht/korneuburg/aktuell/Nach-Anzeigenflut-Wirte-verunsichert;art2316,370384

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Von: Erlacher Dietmar GMail [mailto:krebspatienten@gmail.com]
Gesendet: Dienstag, 07. Februar 2012 16:51
An: 'Panwinkler Peter'

Betreff: SHOPPINGCITY SEIERSBERG


Sehr geehrter Herr Panwinkler,

dem Facebook entnehmen Sie (und ich), dass der NRS am Feuerwehrball in keiner Weise eingehalten wurde.
Auch ist nicht NUR der Veranstalter verpflichtet dafür zu sorgen, aber da sage ich Ihnen ja nichts Neues.
So hat auch z. B. die Centerleitung eine generelle Bemühungspflicht, dass der NRS für die Gäste von den Mietern eingehalten wird; auch hierbei kommt es regelmäßig zu Beanstandungen/Meldungen.

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher


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Von: Panwinkler Peter [mailto:PE@hmi.at]
Gesendet: Dienstag, 07. Februar 2012 14:22
An: krebspatienten@gmail.com
Betreff: ZENTREN DER SHOPPINGCITY SEIERSBERG

Sehr geehrter Herr Erlacher,

bezugnehmend auf Ihre heutige Email hinsichtlich der Einhaltung der Nichtraucherschutz-Verordnung möchten wir Ihnen mitteilen, dass der FF-Ball am 4.2.12 von der „Freiwilligen Feuerwehr Seiersberg“ veranstaltet wurde. Aus unseren Beobachtungen sind die Bestimmungen eingehalten worden und unserseits somit kein Verschulden vorliegt.

Mit großem Bedauern nehmen wir die Aberkennung der „Goldenen Orange“ Auszeichnung zur Kenntnis.

Wir würden uns über ein persönliches Gespräch sehr freuen und verbleiben in Erwartung Ihrer Nachricht

mit freundlichen Grüßen




                  PETER PANWINKLER
SHOPPING CENTER MANAGEMENT GMBH
                            pe@hmi.at                               
                       A-1030 WIEN, SEIDLGASSE 22
     TELEFON: 0043-1-8930620; TELEFAX: 0043-1-8930605

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Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Dienstag, 07. Februar 2012 00:21
An: post@bv21.wien.gv.at; post@b21.wien.gv.at; post@mba21.wien.gv.at; Heinz.Lehner@wien.gv.at; floridsdorf@gruene.at; stab@mdgb.wien.gv.at; post@md-p.wien.gv.at; post@md-v.wien.gv.at; michael.haeupl@wien.gv.at; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at; karin.spacek@wien.gv.at; maria.vassilakou@gruene.at; sigrid.pilz@gruene.at; infopool@gruene.at; Ingrid.korosec@wien.oevp.at; Manfred.Juraczka@wien.oevp.at
Cc: alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; burgstaller@salzburg.gv.at; susanne.neuwirth@salzburg.co.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; fctcsecretariat@who.int; werner.kogler@gruene.at; martin.margulies@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; erharter.jo@utanet.at; erl@utanet.at; heinz.fischer@hofburg.at; krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: 1210, Davis Live Musik Club, 3.2.12; BM. Stöger: "Schludern muss ein Ende haben - mehr Kontrollen!" Weiterleitung der Anzeigen, kein Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetzt! 15.000 Anzeigen seit 1.1.2009!

Um postwendende Einzel-Bestätigungen des Erhalts der Anzeige wird ersucht! Danke!
Falls unzuständig für die Strafverfolgung, ersuchen wir um sofortige, richtige Weiterleitung! Danke!
Falls unsere Rechtsansicht und daher unsere Anzeigenweiterleitung unrichtig sei, ersuchen wir um Mitteilung, um in Folge dort von einer weiteren Anzeige Abstand zu nehmen!
Antrag: Parteienstellung, und Schutz der persönl. Daten des Anzeigers gegenüber dem Angezeigten, in Anlehnung zur verpflichtenden Amtsverschwiegenheit bei nichtanonymen Anzeigen bei Steuerverfahren, oder Amtsverschwiegenheit bei "Kronzeugenregelung", sowie in verschiedenen anderen behördlichen Bereichen!
Warnung: "Eine Anzeige an verschiedenen Tagen ist als Einzeldelikt zu bewerten und als solches zu ahnden", "es betrifft nämliche unterschiedliche Personen / Geschädigte zu verschiedenen Zeitpunkten", MR. Dr. Pietsch, "oberster" Jurist, Drogenabteilung im BMfG! Auf Grund der schwere des Falls/der Fälle und dass das Tabakgesetz seit 1.1.2005 bzw. 2009 nicht eingehalten/kontrolliert wird, erfolgt bei Nichtumsetzung als Einzeldelikt die Mitteilung an den Volksanwalt und/oder Anzeige bei der STA bzw. WKStA!
PS: SIE bekommen nur fallweise die Anzeige(n) abschriftlich!
Unter Bcc an Mitstreiter und ausgewählte Medienvertreter im In- und Ausland!


Sehr geehrte Damen und Herren,
Bezirksamtsleiter, Bezirksvorsteher,
geehrter "Raucherschutz"Minister Stöger, "Raucherschutz"Bürgermeister, "Raucherschutz"Stadträtin,

haben Sie den Wiener Krebstag vom 4.2.12 schon vergessen: http://www.krebsforum.at/index.php/topic,5759.msg13483.html#msg13483
Haben Sie Kinder, oder Enkel? Lassen Sie den neuen Test auf Lungenkrebs und Blasenkrebs durchführen, www.krebsforum.at , sollten diese schon mal beim Angezeigten gewesen sein !
Was glauben Sie, wie hoch der Prozentsatz der Lokale in Österreich ist, die den Nichtraucherschutz nicht einhalten? Rund 75 %! Warum kontrollieren Sie nicht endlich laut mehrfachen Auftrag durch BM. Stöger?
Sie machen sich MITSCHULDIG an tausenden Tabakrauchschwersterkrankte, auch an täglich drei Passivrauchtoten, und für uns Krebs-SelbsthilfegruppenleiterInnen besonders schmerzlich: täglich 39 Krebsneuerkrankungen durch passiven/aktiven Tabakrauch! 
Wie viele Anzeigen braucht es noch bis zum Entzug der Gewerbeberechtigung, oder ist der Lobbyismus so einflussreich, so "geldig"? Haben Sie BM. Stögers ORF-Pressestunde nicht gesehen: "Die Strafbehörden müssen mehr kontrollieren, und Strafen als zusätzliche Einnahmequelle erkennen. Zu wenig Personal gilt nicht, das Schludern muss ein Ende haben?"

ES  HILFT  NUR:  GENERELLES  RAUCHVERBOT IN  LOKALEN !!!

Weiterleitung der Anzeigen gegen:


Name: Davis Live-Musik-Club (Schuhmacher & Randak OEG)
www.davis.at
PLZ/Ort: 1210 Wien
Straße: Kürschnergasse 9 (Großfeldzentrum)
Datum: 03.02.2012, von 20:45 bis 23:30 Uhr
Lokalgröße: >80m² ;Einraumlokal
Anzahl der Raucher: ca. 24
Anzahl der geschädigten Nichtraucher: ca. 31
Falschkennzeichnung beim Eingang: Raucherlokal-Plakette überklebt mit
Nichtrauchelokalplakette. Dadurch ergibt sich die paradoxe Kennzeichnung
"Nichtraucherlokal" mit dem Zusatztext: "Rauchen gefährdet ihre
Gesundheit und die Gesundheit ihrer Mitmenschen."
.) Trotz dieser Eingangskennzeichnung "Nichtraucherlokal" wird im völlig
verqualmten Lokal hemmungslos geraucht. Auch das Personal (Kellnerinnen
und Tontechniker) rauchen selbst ungehemmt.
.) 14 Aschenbecher im Nichtraucherlokal aufgestellt, davon 6 an der Theke.
.) Personal kommt der Bemühungs- und Durchsetzungspflicht nicht nach:
Den rauchenden Gästen werden selbstverständlich Aschenbecher
bereitgestellt. Nicht im geringsten wird auf das Rauchverbot hingewiesen.

Keine Einhaltung des Nichtraucherschutzes laut Tabakgesetz.
So wie bei 75 % aller Lokale, gesetzwidrig seit 3 Jahren, gell, Fr. Bezirksvorsteher Stenzel !!! 

Achtung:
Die gesundheitsgefährdende, tödliche Situation wegen dem fehlenden Nichtraucherschutz in den Lokalen seit 1.1.2009, in EKZ seit 1.1.2005, ist mehr als unerträglich; trotz tausender Beschwerden, Meldungen, Anzeigen!
Der Nichtraucherraum eines Gastronomiebetriebes muss dem Raucherraum übergeordnet, und dieser Nichtraucher-Hauptraum muss räumlich zum Raucherraum abgetrennt sein. Als Gast im Nichtraucherraum eines Gastronomiebetriebes Raucher/Nichtraucher kann ich davon ausgehen, dass die Türe zwischen Raucherraum und Nichtraucherraum geschlossen ist und nur zum Zwecke des Durchschreitens geöffnet wird. Meist aber ist der Hauptraum der Raucherraum, und zu den "Nichtraucherräumen" gibt es gar keine schließenden Türen.
Die im Tabakgesetz normierten Rauchverbote in Räumen öffentlicher Orte dienen dem Ziel des Schutzes der Nichtraucher vor Belästigung und vor Gefährdung ihrer Gesundheit durch das Passivrauchen. Nichtraucher sollen in ihrem „Recht auf rauchfreie Luft“ geschützt werden. Dieses Ziel liegt im öffentlichen Interesse (siehe VfGH 1.10.2009, B 776/09).
Es sind hohe Geldstrafen zu verhängen, durch Einsicht in die tatsächlichen Einkommens- und Vermögensverhältnisse, sodass diese auf den Beschuldigten in Hinkunft nachhaltig einwirken und auch anderen Gastgewerbetreibenden zeigen, dass hier keinesfalls nur Bagatelldelikte vorgelegen sind. Die diesbezüglichen, mündlichen "Proforma-Angaben" beim UVS sind teils "erschreckend"!

Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

Dietmar Erlacher, Krebspatient

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Von: Krebspatient-Krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Montag, 06. Februar 2012 23:49
An: 'anita.braeunlich@shoppingcityseiersberg.at'
Cc: 'office@shoppingcityseiersberg.at'
Betreff: Graz: Einkaufszentren Seiersberg

Shoppingcity Seiersberg
Mag. Christian Guzy, Martin Klein, Peter Panwinkler
8055 Seiersberg
Tel.: +43 316 296137-0
Fax: +43 316 296137-10
office@shoppingcityseiersberg.at


Sehr geehrte Damen und Herren,

scheinbar leichtfertig haben wir Ihnen szt. die "Goldene Orange" für vorbildliche Einhaltung des Nichtraucherschutzes im EKZ Seiersberg/Graz, für Sie medienwirksam, überreicht. Zwischenzeitlich erhielten wir etliche Meldungen/Anzeigen wegen Nichteinhaltung des Tabakgesetzes, auch UVS-Entscheidungen.

Auch heute kam die Meldung über die Nichteinhaltung des Tabakgesetzes beim Feuerwehrball in Ihrem Haus.
Wir ersuchen Sie um eine Stellungnahme binnen 8 Tagen.

Wir "kündigen" hiermit die Auszeichnung auf, und ersuchen um Retournierung der Urkunde.

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher



           
                               K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
    Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
    krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
              Dietmar Erlacher, Bundesobmann

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Name des Betriebs: Edelweissalm
Postleitzahl / Ort : 5562 Obertauern
Strasse / Hausnummer: auf dem Berg bei Obertrauern (Skihütte)
Kennzeichnung vor Eingangstuere: Kennzeichnung als Nichtraucherlokal
Kennzeichnung im Lokal: ? keine Kennzeichnung gesehen
Datum / Uhrzeit des Besuchs, von ... bis ...: 30.01.12, 16.00 bis 16.15
Anzahl der Raucher (Theke/Tische): ca. 15
Anzahl der geschaedigten Nichtraucher: ca. 80
Anzahl der Aschenbecher (Theke/Tische): ca. 15?

Kurze Sachverhaltsdarstellung: Die Hütte selbst (nicht Schirm) ist bei der Eingangstür klar als Nichtraucherlokal gekennzeichnet. Doch beim Eintreten wurde sofort klar, dass dem offenbar nicht so ist. Es stehen Aschenbecher auf den Tischen. Einige Gäste haben Zigaretten geraucht. Im Verhältnis zu der Gesamtanzahl der Gäste waren die Raucher zwar eher gering; insofern für mich noch unverständlicher warum man für die wenigen Raucher das Rauchen in einem Nichtraucherlokal zulässt.
Die Edelweissalm ist der Hauptraum, der angrenzende Schirm ist als getrennter Raucher- und Nichtraucherbereich gekennzeichnet. Der Hauptraum ist wie beschrieben fälschlicherweise als Nichtraucherbereich gekennzeichnet, beim Schirm habe ich keine Raumtrennung ausmachen können, wobei ich da nur für ein paar Sekunden war. 

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V . O . R . L . A . G . E

An: krebspatienten@gmail.com
Betreff: Postleitzahl ………..; Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz

Name des Betriebs:                   
Postleitzahl / Ort / Bezirk (außerhalb Wiens):   
Straße / Hausnummer:               
Datum:                         
Uhrzeit des Besuchs, ca. von / bis:         
Kennzeichnung vor Eingangstüre:         
Kennzeichnung im Lokal:               
Anzahl der Raucher (Theke/Tische): ca.         
Anzahl der geschädigten Nichtraucher: ca.       
Anzahl der Aschenbecher (Theke/Tische): ca.       
Kurze Sachverhaltsdarstellung:

z.B. keine oder falsche Eingangskennzeichnung bzw. falscher Text wie: "Rauchfreier Bereich im Lokal".
Lokalgröße über 50 qm und keine Raumtrennung (keine oder ständig offene Türe).
Hauptraum muss immer der Nichtraucherraum sein.
Dieser Haupt-/Nichtraucherraum muss zumindest gleich viele Verabreichungsplätze als der Raucherraum haben.
Das Personal hat hinter sich die Türe nie zugemacht?
Meldung bitte möglichst mit Namen, Adresse; die Weiterleitung der Anzeige erfolgt anonym.
Ist innerhalb der Räume von allen Sitzplätzen aus deutlich ersichtlich, ob Raucherraum oder Nichtraucherraum?
Siehe auch http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

2079

Angeblich schaut es sooo aus, was kannst du uns dazu sagen?
Möglichst mit deinem Namen und einer Zustelladresse, um ggf. deine Meldung zu bestätigen.


Name des Betriebs: Molly Darcys
Postleitzahl / Ort / Bezirk (außerhalb Wiens): 1010 Wien
Straße / Hausnummer: Teinfaltstraße 6
Kennzeichnung vor Eingangstüre: Nichtraucher/Raucher
Kennzeichnung im Lokal:  Nichtraucher/Raucher
Datum / Uhrzeit des Besuchs: 4.2.2012 von 19:00 bis 2:00
Anzahl der Raucher (Theke/Tische): ca. 50
Anzahl der geschädigten Nichtraucher: ca 40
Anzahl der Aschenbecher (Theke/Tische): ?
Kurze Sachverhaltsdarstellung:
Der größte Raum, in dem auch die Konzerte stattfinden (und nur dort kann man die Musiker auch sehen) ist Raucherbereich. Es gibt einen kleinen Nichtraucherbereich, bei dem die Türen zum Raucherbereich ständig offen sind.
Das Hauptproblem sind die Konzertabende. Es ist nicht möglich als Nichtraucher das Konzert zu sehen, dazu zu tanzen oder gut zu hören.

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V . O . R . L . A . G . E

An: krebspatienten@gmail.com
Betreff: Postleitzahl ………..; Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz

Name des Betriebs:                   
Postleitzahl / Ort / Bezirk (außerhalb Wiens):   
Straße / Hausnummer:               
Datum:                         
Uhrzeit des Besuchs, ca. von / bis:         
Kennzeichnung vor Eingangstüre:         
Kennzeichnung im Lokal:               
Anzahl der Raucher (Theke/Tische): ca.         
Anzahl der geschädigten Nichtraucher: ca.       
Anzahl der Aschenbecher (Theke/Tische): ca.       
Kurze Sachverhaltsdarstellung:

z.B. keine oder falsche Eingangskennzeichnung bzw. falscher Text wie: "Rauchfreier Bereich im Lokal".
Lokalgröße über 50 qm und keine Raumtrennung (keine oder ständig offene Türe).
Hauptraum muss immer der Nichtraucherraum sein.
Dieser Haupt-/Nichtraucherraum muss zumindest gleich viele Verabreichungsplätze als der Raucherraum haben.
Das Personal hat hinter sich die Türe nie zugemacht?
Meldung bitte möglichst mit Namen, Adresse; die Weiterleitung der Anzeige erfolgt anonym.
Ist innerhalb der Räume von allen Sitzplätzen aus deutlich ersichtlich, ob Raucherraum oder Nichtraucherraum?
Siehe auch http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

2080




Stöger, Österreichs Gesundheitsminister: "Der Lobbyismus ist so stark!"



Stöger hat so sehr Angst vor den WKO-/Tabak-Lobbyisten,

dass er sich nicht einmal am Weltkrebstag getraut,

ein Wort zum Nichtraucherschutz oder gar zur Raucherentwöhnung

zu sagen!


Ich habe Angst, wie ein Schneehuhn hier in den Tiroler Bergen,

wenn ein Steinadler darüber kreist!




Stöger zum Weltkrebstag: Rechtzeitige Vorsorge kann Leben retten
Utl.: Gesunden Lebensstil als Präventionsfaktor ernst nehmen =


   Wien (OTS) - "Vorsorgeuntersuchungen spielen bei der
Krebs-Früherkennung eine wichtige Rolle. Ein gesunder Lebensstil mit
bewusster Ernährung und regelmäßiger Bewegung kann ein Leben bei
guter Gesundheit entscheidend verlängern", sagte Gesundheitsminister
Alois Stöger anlässlich des Weltkrebstages 2012. In Österreich gäbe
es eine jährliche Rate von rund 40.000 Menschen, die an Krebs
erkranken.
Spitzenreiter bei Frauen sind nach wie vor der Brustkrebs, gefolgt
von Darm- Lungen- und Gebärmutterhalskrebs. Mit dem nationalen
Brustkrebs-Früherkennungsprogramm, zu dem alle Frauen zwischen 45 und
69 Jahren ab dem nächsten Jahr eingeladen werden, werden erstmals
flächendeckend in ganz Österreich qualitätsgesicherte
Mammografie-Screenings angeboten. "Wir hoffen mit diesem Instrument
der Früherkennung die schweren Erkrankungsfälle zu reduzieren", so
Stöger.
Männer leiden am häufigsten an Lungen- Darm- und Prostatakrebs. Bei
den Männern gäbe es gegenüber Frauen einen Aufholbedarf, was die
Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen betrifft. Der
Gesundheitsminister appelliert daher vor allem auch an die männliche
Bevölkerung, das Angebot des kostenlosen Gesundheitschecks zu nutzen,
denn: "Früherkennung erhöht die Heilungschancen massiv", ist Stöger
überzeugt.
Abgesehen von den wichtigen medizinischen Vorsorgeuntersuchungen
könne jede und jeder mit einer gesunden Lebensweise viel zur
Erhaltung der eigenen Gesundheit beitragen. "Bewusste Ernährung und
regelmäßige Bewegung sind präventive, gesundheitsfördernde
Lebensstilfaktoren, die sowohl zur Steigerung der Lebenserwartung als
auch zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen", schloss Stöger.
Rückfragehinweis:
~
   Bundesministerium für Gesundheit
   Thomas Kvicala, Pressesprecher
   Radetzkystraße 2, 1030 Wien
   Tel.: +43/1/71100-4506
   thomas.kvicala@bmg.gv.at
   http://www.bmg.gv.at

2081



Nun schon 40.000 Krebserkrankungen in Österreich/Jahr; bisher 36.000 !!!

Und passives aktives Tabakrauchen Verursacher Nummer 1




"Österreich, der Aschenbecher Europas"

Ob im ORF Argentinierstr., ORF Küniglberg, ATV, BMfG., Hofburg, Rathaus,

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Raucher-Anzeige-gegen-ORF/54719658 ,

Spitzengastronomie, Gasthäuser, Italiener, Pizzeria,

bei 75 % aller Wirte, in Wien und am Land noch mehr:

Nichtraucherschutz gibt es fast keinen!


"Rauchen ist uncool", und

"Die Lobbyisten sind so stark", sagte Raucherschutzminister Stöger sonst noch was?

http://krebsforum.asap-soft.com/index.php/topic,5759.msg13483.html#msg13483 -

2082
1 - Wien / "Österreich, der Aschenbecher Europas", auch ORF
« am: Februar 01, 2012, 10:02:00 Vormittag »



"Österreich, der Aschenbecher Europas"

Ob im ORF Argentinierstr., ORF Küniglberg, ATV, BMfG., Hofburg, Rathaus, http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Raucher-Anzeige-gegen-ORF/54719658 ,

Spitzengastronomie, Gasthäuser, Italiener, Pizzeria, bei 75 % aller Wirte, in Wien und am Land noch mehr:

Nichtraucherschutz gibt es fast keinen!

Hilfe: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

2083


Sie schrecken vor nichts zurück, egal ob Selbstmord durch Rauchen,

oder Totschlag bis Mord durch Passivrauchen.



Schlimm sind die User Illicit und SunF, natürlich mit wechselnden Usernamen,

nie mit eigenem Namen. Der steht vielleicht am Scheck drauf.


Solche Totschläger genieren sich nicht puren Blödsinn zu SCHREIBEN

Illicit`s Mitstreiter SunF disqualifiziert sich enorm!

zu Kinder im Raucherraum:

>Abgesehen davon - warum sollen sie nicht dort sein?<


So ist die Einstellung der militanten Tabak-Lobbyisten SunF und Illicit und einem vonBracke und vom halben Standardforum.

Sehenden Auges vergiften Sie sogar Kinder!!! Und brüsten sich auch noch damit, im Aschenbecher Europas!

http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/728153/Oesterreich-ist-zum-Aschenbecher-Europas-geworden?parentid=0&act=2&isanonym=null#kommentar0

2084
Gesundheit / Krebs (und Tabakrauch)
« am: Januar 31, 2012, 22:42:38 Nachmittag »

APA/OTS von heute:

Jährlich erhalten in Österreich mehr als 40.000
Menschen die Diagnose Krebs, 20.000 sterben jährlich an einer
Tumorerkrankung. Am Weltkrebstag, dem 4. Februar, finden rund um den
Globus Aufklärungsinitiativen über Prävention, Früherkennung,
Therapie und Rehabilitation im Kampf Krebs statt. Diese haben in den
letzten zehn bis 15 Jahren in Kombination mit neuen medizinischen
Entwicklungen beeindruckende Erfolge erzielt.

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40 % aller Krebserkrankungen haben passives / aktives Rauchen als Verursacher!

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Früher jeder Vierte, jetzt bereits jeder Dritte in Österreich erkrankt an Krebs!

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Siehe ...... http://krebsforum.asap-soft.com/index.php/topic,5759.msg13496.html#msg13496

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Österreich ist zum Aschenbecher Europas geworden
http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/728153/Oesterreich-ist-zum-Aschenbecher-Europas-geworden?from=simarchiv


MANFRED NEUBERGER (Die Presse)

Replik. Die Tabakindustrie und ihre Helfershelfer wollen die Raucher als freiheitsliebend darstellen und die Nichtraucher als Fundis verteufeln.

    Der Heilige Krieg der heutigen Blockwarte gegen die Raucher (27.01.2012)
http://diepresse.com/home/727550/Der-Heilige-Krieg-der-heutigen-Blockwarte-gegen-die-Raucher?parentid=2332800&act=2&isanonym=null#kommentar2332800

Die Tabakindustrie und ihre Helfershelfer verfolgen eine klare Geschäftsstrategie: Raucher als genussfreudig, freiheitsliebend, mutig, sportlich, sexy etc. darzustellen und Nichtraucher als das Gegenteil. Alle, die ihr Recht auf reine Atemluft einfordern, werden als Fundis oder Blockwarte in die Ecke des Fanatismus gestellt (siehe Peter Kampits' „Der Heilige Krieg der heutigen Blockwarte gegen die Raucher“, „Die Presse“ vom 28.Jänner).

Zudem wird versucht, Kindern das Rauchen als normales Verhalten aller Erwachsenen zu zeigen, in Lokalen ebenso wie in Filmen. Denn die Tabakindustrie weiß: Je früher sie Kinder zum Rauchen verführt, desto schwerer werden sie später davon wieder loskommen.

Tatsächlich ist der Raucher der ewige Säugling, der sich nicht eingesteht, dass er aufgrund seiner Abhängigkeit zur nächsten Zigarette greifen muss. Vor diesem Selbstmord in Raten muss ich als Arzt auch den uneinsichtigen Raucher zu schützen versuchen. Aber Aufgabe des Staates ist es, Mord durch Passivrauch zu verhindern.

Nur ein suchtkrankes Gehirn wird das als Überregulierung mit Bananenkrümmung und Glühbirnenverbot vergleichen. Denn dann könnten wir auch die Straßenverkehrsordnung und alle anderen Gesetze abschaffen, die Gesundheit und Leben vor rücksichtslosen Mitmenschen schützen.

Passivrauch „nur“ Belästigung

Das Tabakgesetz hatte Kdolsky in Absprache mit der Wirtschaftskammer zum Scheitern programmiert, indem sie den Nichtraucherschutz durch viele Ausnahmen schwer überwachbar machte und die Kontrolle den Opfern aufbürdete, die jetzt – wie die Krebspatienten – als Denunzianten diffamiert werden. Vor unseren Nachbarn in Südtirol, Bayern, Slowenien und Ungarn müssten wir schamrot werden.

In Österreich wird Passivrauch noch immer nicht als Gesundheitsgefährdung, sondern nur als Belästigung gesehen. Der Tabakindustrie ist es hier gelungen, Rauchen als Ausdruck persönlicher Freiheit gesellschaftsfähig zu halten und Verbote mit dem Überwachungsstaat zu assoziieren. Sogar die Nazis werden in diesem Zusammenhang genannt, obwohl es ein sozialdemokratischer Internist war, der in den 1920er-Jahren den Begriff „Passivrauchen“ prägte.

Gehirnwäsche der Tabakindustrie

Die Nazi-Argumente werden von abhängigen Rauchern in Unkenntnis historischer Fakten gerne angenommen. Sie verwechseln außerdem Freiheit mit Anarchie, Disziplin- und Rücksichtslosigkeit: Die Regeln eines geordneten Zusammenlebens werden als Bevormundung bezeichnet, weil sie ihre Sucht nicht jederzeit und überall befriedigen können.

Besonders grotesk werden die Argumente eines Philosophen und medizinischen Laien dann, wenn er experimentelle und epidemiologische Studien als „statistisches Konstrukt“ bezeichnet und von der Anbetung der Gesundheit als religiöses Dogma spricht.

Zunächst war ich entsetzt, dass „Die Presse“ ein solches Pamphlet abdruckt. Aber vielleicht war das sogar nötig, um zu zeigen, wozu die Gehirnwäsche der Tabakindustrie fähig ist und um unserer reaktionären Tabakpolitik ihre Rückständigkeit vor Augen zu führen.

Beim letzten EU-Rating landeten wir auf diesem Sektor bereits auf dem letzten Platz, erzielten bei den Raucherquoten von Kindern einen Spitzenplatz. Von Nord- und Westeuropa werden wir zunehmend als korruptes Balkanland betrachtet, in dem Gesundheits- und Jugendschutz einen geringeren Stellenwert haben als die Geschäfte der Tabakindustrie – mit einem Wort: dass wir der Aschenbecher Europas sind.

Univ.-Prof. Dr. Manfred Neuberger ist Ordinarius für Umwelthygiene an der Med. Universität Wien.

E-Mails an: debatte@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.01.2012)