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Nachrichten - admin

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Rauchen, trinken, wenig Bewegung – Österreichs Jugend lebt ungesund

Nur 37 Prozent der österreichischen Schüler im Alter von elf bis 17 Jahren geben an, ausgezeichnete Gesundheit aufzuweisen.

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/4367795-2/rauchen-trinken-wenig-bewegung--%C3%B6sterreichs-jugend-lebt-ungesund.csp

2042
Welt, außerhalb Europa / Australien - Stärkeres Rauchverbot in und um Sydney
« am: Februar 27, 2012, 00:53:48 Vormittag »

Stärkeres Rauchverbot in und um Sydney

SYDNEY (dpa). In Sydney und Umgebung wird das Rauchen bald fast unmöglich: New South Wales, der größte australische Bundesstaat, verbannt Zigaretten, Zigarren und Pfeifen aus Sportstadien und Schwimmbädern und von Spielplätzen.

Auch Bushaltestellen und Taxistände sowie die Zugangsbereiche zu öffentlichen Gebäuden werden rauchfrei, wie die Regionalregierung am Dienstag ankündigte.

Restaurants und Cafés mit Tischen im Freien müssen die Aschenbecher im Jahr 2015 abräumen.
Rauchwaren nur in neutralen Verpackungen

Die Antiraucherorganisation ASH begrüßte die Pläne. "Die Öffentlichkeit steht voll dahinter, Arbeitsplätze rauchfrei zu machen und damit die Gesundheit von Angestellten und Gästen zu schützen", sagte die Vorsitzende Anne Jones.

Australien hat weltweit einige der strengsten Antirauchergesetze. Jede Form von Reklame ist verboten und in manchen Bundesstaaten darf weder am Strand noch in Privatautos geraucht werden, wenn Kinder dabei sind.

Demnächst dürfen Rauchwaren nur noch in neutralen Verpackungen angeboten werden. Dagegen kämpfen die Tabakkonzerne allerdings noch vor Gericht.


http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/article/805382/staerkeres-rauchverbot-sydney.html


2043

"KURIER"-Kommentar von Martina Salomon: "Tschick-Weltmeister"
Utl.: Die Jugend raucht und säuft weniger, bleibt aber dennoch international "spitze".

   Wien (OTS) - Gelegenheit macht Diebe - und Raucher. Das (wenn auch
nur halbherzige) Rauchergesetz hat die Möglichkeit zum Paffen
eingeschränkt. Und siehe da: Die Zahl junger Raucher ist gesunken,
wie eine neue Studie zeigt (siehe Seite 21). Wirklich Grund zu Jubel
gibt es aber nicht. Denn im internationalen Vergleich liegen
Österreichs Jugendliche beim Rauchen und Trinken weiterhin im
Spitzenfeld.  Saufen bis zur Besinnungslosigkeit zählt sogar bei
Jungen, die eigentlich noch Kinder sind, zur Samstagabend-Routine.
Und alle schauen weg.
   Möglicherweise wird der Grundstein dafür schon früh gelegt: Schon
bei winzigster Unpässlichkeit bekommen Babys die süße Nuckelflasche.
Bei Jugendlichen, das zeigt die Studie, ist der Konsum zuckerhaltiger
Getränke ebenfalls gestiegen. Am Vormittag wird Limonade genuckelt,
am Abend betäubt man sich mit Wodka-Red-Bull. Und weil alle rauchen,
wird mitgepofelt, speziell in ärmeren Schichten. Mit Folgen: Die
Lebenserwartung ist eng mit dem Lebensstil verknüpft. Gebildete leben
 länger. Ungesunder Lebensstil ist somit auch ein Sozialproblem. Dem
muss mit Gesundheitsförderung und coolen Bewegungsprogrammen begegnet
werden. Schulstunden streichen beim Turnunterricht ist hingegen
kontraproduktiv.

Rückfragehinweis:
   KURIER, Chefredaktion
   Tel.: (01) 52 100/2601

2044
4 - Steiermark, Kärnten / Steiermark noch nicht rauchfrei? Hinsichtl & Co
« am: Februar 26, 2012, 13:43:45 Nachmittag »


22.02.2012 um 19:58 Uhr


Hinsichtl & Co

Was haben Frankreich, Großbritannien, Schweden, Irland und mehrere andere europäische Staaten gemeinsam? Dort haben Gesundheitspolitiker eine klare Entscheidung getroffen und das Rauchen in Bars, Cafés und Restaurants untersagt.

Auch in Österreich hat man sich in den vergangenen Jahren Gedanken über den Qualm in den Lokalen gemacht. Und wie hierzulande üblich, haben sich die verantwortlichen Politiker umgehend mit ihren drei Freunden Hinsichtl, Vorsichtl und Rücksichtl zu Beratungen zurückgezogen. Als das große Abwägen und Kopfneigen abgeschlossen war, lag ein Tabakgesetz auf dem Tisch, das sich weder klar umsetzen, geschweige denn kontrollieren lässt.

Drei Jahre später stellt sich die Frage: Wem war damit letztlich gedient?

Den Wirten, die sich erst teure Umbauten leisten mussten, um danach festzustellen, dass diese wenig praxistauglich sind, und nun neuerlich zahlen müssen?

Den Lokalgästen, die getrennt in zwei separaten Bereichen sitzen, von denen keiner wirklich rauchfrei ist?

Den Behörden, die bei der Vollziehung des Gesetzes vor unlösbaren Problemen stehen?

Übrig bleibt ein Nichtraucherschutzgesetz, mit dem alle unglücklich sind. Außer den politischen Urhebern vielleicht, die sich erfolgreich um eine klare Entscheidung gedrückt haben.

Sie erreichen den Autor unter

guenter.pilch@kleinezeitung.at

2045


zii0y


KEIN  KOMMENTAR  ZU .........!

BM. Stöger: „Es haben mich viele unterschätzt“
Wenn DAS der Wahlkampfauftakt war, dann Gute Nacht, Raucherschutzminister!




Alois Stöger im Interview
OÖN Textarchiv 25.02.2012
Alois Stöger im Interview

 
„Es haben mich viele unterschätzt“
OÖN Textarchiv 25.02.2012
„Es haben mich viele unterschätzt“
WIEN. Im OÖNachrichten-Interview spricht Gesundheitsminister Alois Stöger (SP) über Sparpaket und Gesundheitsreform, Korruption in der Politik und über die Zeit, in der er als Wackelkandidat galt.

Von Wolfgang Braun

OÖN: Wie zufrieden sind Sie mit dem Sparpaket?

Stöger: Es gibt einiges, womit ich sehr zufrieden bin. Auf der Einnahmenseite ist es gelungen, dem Thema Gerechtigkeit Raum zu geben und die mehr zu belasten, die sich das auch leisten können und die zum Teil mitgewirkt haben, dass wir in diese Krise geschlittert sind. Darum halte ich auch eine Finanztransaktionssteuer für wichtig.

OÖN: Die Finanztransaktionssteuer will man erst 2014 einführen, gemeinsam mit den anderen EU-Ländern. Was aber, wenn sie nicht im gesamten Euro- oder EU-Raum kommt? Ist dann ein Alleingang Österreichs möglich?

Stöger: Das ist 2014 noch immer eine Option, aber ich gehe davon aus, dass diese Steuer auf europäischer Ebene kommt. Es ist daher sinnvoll, die europäische Diskussion abzuwarten.

OÖN: FP-Landeschef Manfred Haimbuchner hat in seiner Aschermittwoch-Rede in Ried gesagt, die SPÖ wettere zwar gegen Banken und Spekulanten, beim Sparpaket belaste sie aber die Bausparer. Das muss Sie doch schmerzen.

Stöger: Wenn man sich anschaut, wie sehr die FPÖ, als sie in der Regierung war, die Menschen belastet hat, dann disqualifizieren sich solche Sprüche von selbst. Über die Bauspar-Prämie kann man diskutieren, aber man muss auch sehen, dass die Jahresbelastung aus dieser Maßnahme bei höchstens 18 Euro liegt. Ich will das nicht bagatellisieren, aber ein Strukturpaket ist eben keine Verteilungsaktion.

OÖN: Auch Ihre Parteifreunde von der oberösterreichischen SPÖ haben dem Sparpaket nur unwillig zugestimmt. Ist die Landes-SP zu kritisch?

Stöger: Einen kritischen Blick zu haben, ist gut und notwendig. Aber noch einmal: Ein solches Paket ist natürlich nichts, womit man den Menschen die allergrößte Freude machen kann. Es ging darum, die Handlungsfähigkeit unseres Landes zu sichern. Wir haben die niedrigste Arbeitslosenrate in Europa, eines der besten Gesundheitssysteme, all das wollen wir aufrechterhalten.

OÖN: Vor einiger Zeit galten Sie noch als Wackelkandidat in der Regierung. Wie haben Sie diese Phase damals miterlebt?

Stöger: Ich habe gewusst, dass rund um das Gesundheitsressort sehr emotional diskutiert wird. Ich habe mich immer an sachlichen Themen orientiert. Es haben mich viele unterschätzt, aber es ist gelungen, die Krankenkassen zu sanieren. Ich habe im Hintergrund verhandelt und hatte dabei nie die Titelseiten der Zeitungen im Blick. Jetzt haben alle Kassen positive Ergebnisse, und das, ohne Leistungen zu kürzen – anders als in den umliegenden Ländern in Europa. Ich lasse mich nicht irritieren, sondern habe den Auftrag, das Gesundheitssystem zu stabilisieren und weiterzuentwickeln. Darauf habe ich mich konzentriert. Das hat mir geholfen, wenn es ab und zu kritische Kommentare über mich gegeben hat.

OÖN: Irgendwann daran gedacht, alles hinzuwerfen oder daran gezweifelt, dass es richtig war, das Ministeramt anzunehmen?

Stöger: Nein, nie. Es ist manchmal mühsam, und manche Diskussionen würde man sich gerne ersparen. Aber das gehört zum Geschäft. Ich habe keinen Tag bereut.

OÖN: Im Rahmen des Sparpakets haben sich Bund, Länder und Krankenkassen auf Grundzüge einer Gesundheitsreform geeinigt. Wie sicher sind Sie, dass es nicht bei der Absichtserklärung bleibt?

Stöger: Wir haben eine Grundsatzeinigung erreicht, das ist ein großer, entscheidender Schritt. Natürlich geht es jetzt darum, die Details zu verhandeln, hier wollen wir zügig vorankommen.

OÖN: Laut Grundsatz-einigung sollen künftig Länder und Krankenkassen gemeinsam die Planung der Spitalsleistungen übernehmen. Bisher waren die Spitäler Ländersache. Glauben Sie, dass sich ein Landeshauptmann wie Erwin Pröll das nehmen lässt?

Stöger: Ich glaube, dass jeder Landeshauptmann Interesse daran hat, die Gesundheitskosten in den Griff zu bekommen. Ich bin in diesem Punkt in gutem Einvernehmen mit den Landeshauptleuten. Es werden am Ende alle gewinnen, vor allem die Patienten.

OÖN: Oberösterreich hat im Vorjahr eine große Spitalsreform in Angriff genommen. Reicht die aus, oder muss nachgebessert werden, um die Ziele des Sparpakets zu erfüllen?

Stöger: Ich gehe davon aus, dass die Ziele erreicht werden und Oberösterreich gut vorbereitet ist. Aber natürlich wird man sich auch in der oberösterreichischen Spitalslandschaft immer wieder auf neue Entwicklungen einstellen müssen, das ist ein ständiger Prozess. Ich möchte in keinem Spital behandelt werden, in dem sich seit 20 Jahren nichts geändert hat.

OÖN: Wie sehen Sie die Korruptionsvorwürfe im Umfeld der Politik? Gefährden diese Affären nicht die ohnehin angeschlagene Glaubwürdigkeit der Politik?

Stöger: Ich wehre mich gegen eine Generalisierung der Vorwürfe und lasse es nicht zu, dass alle Politiker in einen Topf geworfen werden. Es gibt sehr, sehr viele Politiker, die hervorragende Arbeit leisten. Nicht nur in meiner Partei. Nur weil einige in einer gewissen Periode – ich rede von Schwarz-Blau – ihre Rolle falsch verstanden haben, kann man nicht alle verteufeln. Es ist klar, wo der Sumpf liegt, und das bricht jetzt auch auf. Was die SPÖ betrifft: Wenn bei uns jemand verurteilt worden ist, hat er sein Mandat abgegeben. Ich würde mich freuen, wenn das in anderen Parteien auch der Fall wäre, etwa bei der FPK.

OÖN: Eine WHO-Studie lieferte diese Woche wieder bedenkliche Daten über die Gesundheit unserer Jugendlichen, Stichwort Rauchen, Alkohol, Übergewicht. Wie kann man da gegensteuern? Mit mehr Turnstunden zum Beispiel?

Stöger: Ich glaube, dass wir viel mehr tun müssen, da geht es nicht nur um die Turnstunden, sondern auch um den Zugang zu Vereinen. Ich habe im Rahmen des Kindergesundheitsdialogs 180 Experten eingeladen, um ein Konzept zu erarbeiten. Vieles setzen wir bereits um, etwa den Nationalen Aktionsplan Ernährung.

OÖN: Haben Sie in Ihrer Jugend geraucht?

Stöger: Leider ja. Aber ich habe vor 14 Jahren mit dem Rauchen aufgehört, und ich bin sehr froh, dass mir das gelungen ist.




2046


Tango Korrupti, und kein Ende in Sicht

OÖN Textarchiv 25.02.2012

Leitartikel

von Wolfgang Braun


Tango Korrupti, und kein Ende in Sicht

Gesundheitsminister Alois Stöger wehrt sich im OÖNachrichten-Interview vehement dagegen, anlässlich der aktuellen Korruptionsfälle alle Politiker pauschal zu verurteilen. Weit mehr als 90 Prozent erledigen ihre Aufgabe engagiert und gewissenhaft und seien immun gegen Bestechung oder Anfütterungsversuche jeder Art.

Stöger hat nicht unrecht. Aber seine Entlastungsoffensive kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt.

Denn natürlich zeichnen die Ereignisse, die in den vergangenen Monaten und Wochen publik wurden, ein verheerendes Bild. Ein Bild von einer Politiker-Kaste, in der Verhaberung mit Konzernen, millionenschwere Provisionen und die Annahme von Aufmerksamkeiten weiter verbreitet zu sein scheinen, als selbst die größten Politikverdrossenen vermutet haben.

Aber es sind nicht nur die Skandale, die das Image der Politik belasten. Dass es kein entschlossenes Gegensteuern gibt, dass ein strenges Antikorruptionsgesetz und, damit eng verbunden, transparente Regeln für die Parteienfinanzierung auf die lange Bank geschoben werden, ist fast genauso schlimm. SP-Klubchef Josef Cap und sein VP-Pendant Karlheinz Kopf beteuern, dass die Verhandlungen Zeit brauchen würden.

Das ist, bei allem Respekt, ein Holler. Cap und Kopf sind zwei alte Hasen, die jeden Schmäh kennen. Innerhalb einer Stunde könnten die beiden auf einem Bierdeckel ein scharfes Antikorruptions- und Parteispendengesetz skizzieren. Es scheitert nicht am Wissen, nicht am Können, sondern offenbar am Wollen.

Ähnliches gilt für die Parlamentarier, die diese Woche mit Leidenschaft gegen die Verkleinerung des Nationalrats argumentierten. Dieselbe Entschlossenheit würde man sich wünschen, wenn es darum geht, auf drakonische Maßnahmen gegen Korruption und illegale Parteienfinanzierung zu drängen. Aber da es auch in diesem Fall mit dem Wollen nicht weit her ist, darf sich die Politik nicht wundern, wenn kaum noch jemand zu ihrer Verteidigung ausrückt.

E-Mail: w.braun@nachrichten.at

2047
Gesundheit / Männliche Raucher bauen geistig schneller ab
« am: Februar 23, 2012, 02:13:44 Vormittag »


07.02.2012 um 08:25 Uhr


Männliche Raucher bauen geistig schneller ab

Rauchen ist schlecht fürs Gehirn: Im Vergleich zu ihren nichtrauchenden Geschlechtsgenossen schnitten Raucher bei sämtlichen Tests zu geistigen Fähigkeiten schlechter ab.

...................... http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2941338/maennliche-raucher-bauen-geistig-schneller-ab.story

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ENNEMOSER: Ich bin für ein generelles Rauchverbot in den Lokalen. Die Leute sollen im Freien rauchen. Das funktioniert in England, in Irland, in Italien.


22.02.2012 um 20:02 Uhr


"Ich bin für ein Rauchverbot"

Behördenleiterin Ennemoser will eine klare Regelung.
Ennemoser, Behördenleiterin in Graz

Foto © STG/FISCHEREnnemoser, Behördenleiterin in Graz

Andere Behördenvertreter in der Steiermark sind bass erstaunt, dass in Graz die Behörde von sich aus aktiv geworden ist. Haben Sie es besonders auf die Raucher abgesehen?

VERENA ENNEMOSER: Nein, wir haben ja aufgrund von Anzeigen seitens der Bürger kontrolliert. Da haben wir uns eben entschieden, einzelne Schwerpunkte zu setzen. Wir tun uns in Graz aufgrund der hohen Lokaldichte aber auch leichter.

Wie geht es Ihnen als Behördenleiterin mit dem Nichtraucherschutzgesetz?

ENNEMOSER: Ich bin nicht wirklich glücklich mit der Situation. Das ist für die Beamten nicht lustig und es kostet auch viel Geld, wirklich zu kontrollieren. Daher meine ich, dass das Gesetz geändert gehört.

Was soll anders werden?

ENNEMOSER: Ich bin für ein generelles Rauchverbot in den Lokalen. Die Leute sollen im Freien rauchen. Das funktioniert in England, in Irland, in Italien.

Die Wirtschaftskammer sieht das anders.

ENNEMOSER: Das wäre auch ein Schutz für die Wirte. Wenn überball das Rauchen verboten ist, dann ist auch kein Wirt benachteiligt.

Was ist der häufigste Verstoß, den Sie festgestellt haben?

ENNEMOSER: Dass bei den Trennwänden - die übrigens oft die Atmosphäre im Lokal zerstören - die Türen permanent offen stehen.


http://www.kleinezeitung.at/steiermark/2954070/ich-bin-fuer-ein-rauchverbot.story





2049
4 - Steiermark, Kärnten / Österreich ist Europaspitze bei Zigaretten
« am: Februar 23, 2012, 02:07:35 Vormittag »


Fast jeder dritte 17-Jährige raucht in Österreich täglich.

Täglich eine oder mehrere Zigaretten: Bei Österreichs Jugendlichen ist dieses Verhalten verbreitet. Einer WHO-Studie zufolge raucht jeder fünfte 15-Jährige jeden Tag, bei den 17-Jährigen sind es schon knapp 33 Prozent. Damit liegt Österreich an der Europaspitze, wenngleich sich der Trend im vergangenen Jahrzehnt etwas zum Besseren gewandt hat. Für die Steiermark hat die Suchtpräventionsstelle Vivid erhoben, dass die Mädchen die Burschen beim Rauchen längst abgehängt haben. So rauchen 26 Prozent der 15-jährigen Burschen täglich oder ab und zu, während es bei den Mädchen bereits 39 Prozent sind.

Insgesamt gaben in der WHO-Studie nur 37 Prozent aller befragten Jugendlichen an, bei ausgezeichneter Gesundheit zu sein. 17 Prozent haben Schlafstörungen, ein Viertel konsumiert mindestens einmal wöchentlich Alkohol. Nur ein Fünftel macht täglich ausreichend Bewegung.

Raucher, die gerne aufhören möchten, können sich an das Österreichische Rauchertelefon wenden (Tel. 0810 810 013). Infos unter: www.rauchfrei-dabei.at

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/2954069/europaspitze-bei-zigaretten.story


2050

22.02.2012 um 20:01 Uhr

35 Kommentare


Gesetz ist nur Schall und Rauch

Schwerpunktkontrollen in Grazer Lokalen zeigen: Das Nichtraucherschutzgesetz funktioniert nicht. In den Bezirken wächst die Kritik an der "viel zu schwammigen Regelung".

Foto © APA

Zwei von dreien hat es erwischt. Bei Schwerpunktaktionen in Grazer Lokalen fassten in den vergangenen Tagen zwei von drei kontrollierten Cafés und Bars Anzeigen aus. Der Großteil von ihnen, weil sich die Betreiber nicht an das Nichtraucherschutzgesetz gehalten haben. "Wir haben diesen nächtlichen Schwerpunkt gemeinsam mit der Polizei gesetzt, weil wir immer wieder Anzeigen von Bürgern bekommen", sagt Verena Ennemoser, Leiterin der Grazer Bau- und Anlagenbehörde.

Das Resultat der Kontrollen bestätigt, was sich viele Lokalbesucher ohnehin schon längst gedacht haben: Das Tabakgesetz, das seit Anfang 2009 regeln soll, in welchen Lokalen wo geraucht werden darf, lässt sich in der Praxis kaum umsetzen.

Und wirklich kontrollieren lässt es sich auch nicht. Während der Magistrat Graz nun zumindest zu Schwerpunktkontrollen ausrückt, werden die steirischen Bezirkshauptmannschaften (BH) nur aktiv, wenn zuvor jemand eine Anzeige eingebracht hat. "Einen anderslautenden Auftrag gibt es für uns nicht", sagt Mürzzuschlags Bezirkshauptfrau Gabriele Budiman. Ganze vier solcher Anzeigen sind bei ihrer Behörde seit Anfang 2009 eingelangt. "Das Gesetz ist viel zu schwammig, es lässt sich nicht gut umsetzen", kritisiert Budiman.

Wenig Wirkung

Mit dieser Kritik ist die Bezirkshauptfrau nicht alleine. Auch an den anderen BHs gibt es nur Kopfschütteln: Anzeigen gebe es wenige, bei den Überprüfungen komme dann oft nichts heraus, weil die Gesetzeslage kompliziert und kaum zu exekutieren sei. Der Bezirk Weiz verzeichnet bisher 15 Beanstandungen, ähnlich niedrig liegt die Zahl in den übrigen Bezirken.

Effektiv gebracht habe das Gesetz bislang wenig, konstatiert Waltraud Posch von der steirischen Suchtpräventionsstelle Vivid. "Damit die Leute mit dem Rauchen aufhören, sind rauchfreie Lokale nötig, und die gewährleistet das Gesetz nicht. Mir tun die Wirte leid, die das umsetzen sollen."

Karl Wratschko, Wirte-Sprecher der Wirtschaftskammer, ist tatsächlich unglücklich. Besonders das "strenge Vorgehen" in Graz versteht er nicht: "Muss man päpstlicher sein als der Papst? In Zeiten, wo um jeden Arbeitsplatz gekämpft wird, kann man doch Unternehmern nicht Prügel vor die Füße werfen."

Krebs und Schlaganfall

Ein Argument, das bei Dietmar Erlacher vom Verein "Krebspatienten für Krebspatienten" nicht zieht. "Es geht um die Gesundheit." Durch das Rauchen und Passivrauchen "gibt es Tote und Schwerverletzte, das geht vom Krebs bis zum Schlaganfall". Über die Initiative "Rauchsheriff.at" hat er schon 15.000 Lokale in ganz Österreich angezeigt. Seine Hauptkritik: "Im Gesetz ist nicht geregelt, wer es exekutieren soll." Sein Wunsch: ein generelles Rauchverbot in Lokalen.

GÜNTER PILCH, GERALD WINTER

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2954072/gesetz-nur-schall-rauch.story

2051



13.02.2012


‎"Jetzt startet die Behörde wieder eine Aktion scharf....."!

Diese "Aktion SCHARF" wurde sogar angekündigt,

aber das ist den Wirten egal, sei es in Graz, Klagenfurt, Eisenstadt, Wien oder ....!

Das Ergebnis: 2/3 Gesetzesbrecher (siehe vorigen Beitrag!).


http://www.kleinezeitung.at/g7/2946270/rauch-geht-s-auch.story -

2052
yC9c0x



A N M E R K U N G E N :

Bei der letzten "Aktion Scharf in Graz" wurden 100 % der Tanzlokale angezeigt! Nichtraucherschutz ein Fremdwort!

Der "gehen müssende" Gesundheitslandesrat bewegte etwas, aber seitdem .... NICHTS!
Der dzt. "Boss aller Landeshauptleute LH. Voves" hat es bis 30.6.12 in der Hand, dieses "tote Recht beim Nichtraucherschutz" zu verändern!
franz.voves@stmk.gv.at,
Sein Präs. des Bundesrates kann ihn bis 30.6.12 unterstützen.
gregor.hammerl@parlament.gv.at,
Sein Bgmst. von Graz ebenfalls.
buergermeister.nagl@stadt.graz.at,
Seine Parteikollegen auch, wie LH. Burgstaller etc., wenn sie nur wollen, oder sich trauen.
Aber da gehört Courage dazu, BM. Stöger "auszuhebeln", aber JETZT ist es machbar, zum Wohle aller ÖsterreicherInnen!


Und was tun die anderen Strafämter?
Richtig, nichts! Die warten in der warmen Stube, spielen Mikado, bis ein couragierter Bürger eine Anzeige auf den Tisch legt!


            S C H R E I B E N  Sie  an  DIESE  ("Gesundheits")Politiker, 
                  sagen Sie denen Ihre Meinung, aber richtig,
                  danke!


franz.voves@stmk.gv.at, gregor.hammerl@parlament.gv.at, kristina.edlinger@stmk.gv.at, Helmut.Hirt@stmk.gv.at,
buergermeister.nagl@stadt.graz.at, stadtrat.herper@stadt.graz.at,
Weiters z. B. an
alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.Kaiser@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; fctcsecretariat@who.int; werner.kogler@gruene.at; martin.margulies@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; info@krebspatienten.at, heinz.fischer@hofburg.at,




ORF

Nichtraucherschutz wird oft nicht eingehalten


21.2.2012 - Die steirischen Gastronomen nehmen es mit dem Nichtraucherschutzgesetz in Lokalen nicht gerade ernst - die Steiermark liegt sogar im Spitzenfeld der Rauchsünder. Allein in Graz verstößt fast jedes zweite Lokal gegen das Gesetz.

Die Liste der Rauchsünder in der Gastronomie ist lange und wird auch von Jahr zu Jahr nicht kürzer, sagt Dietmar Erlacher vom Verein „Krebspatienten für Krebspatienten“. Die Steiermark mische dabei im Spitzenfeld mit - allein 15.000 Anzeigen hat der Verein seit 2009 erstattet. Der Verein hat österreichweit 14.000 Mitglieder. 400 Rauchsheriffs sind derzeit in ganz Österreich unterwegs.

APA/Herbert Pfarrhofer

Die Kontrollen werden derzeit nur nach einer Anzeige durchgeführt - Ohne Anzeige keine Kontrolle!


Das Problem ist derzeit, dass ohne Anzeige nicht kontrolliert wird, also ganz nach dem Motto: Wo kein Kläger, da kein Richter; das bestätigen auch die Bezirkshauptmannschaften. Laut Erlacher seien die Behörden zu milde: „Die Wirte sind Steuerzahler, die Wirte haben Beschäftigte, und daher werden wir da nicht kleinlich sein. Daher werden wir sie ‚großzügig‘ bestrafen oder überhaupt nur abmahnen.“

Privatpersonen zeigen meist an


Meist ergreifen Privatpersonen die Initiative: Im Bezirk Bruck an der Mur etwa erhielten im Vorjahr 18 Gastronomen Strafen, nachdem Lokalbesucher sie angezeigt hatten. Im Bezirk Leibnitz waren es lediglich fünf, in Weiz vier Anzeigen, heißt es von den jeweiligen Bezirkshauptmannschaften.

„Unpraktisch für Kellner und Arbeitsablauf“

Nur in der Landeshauptstadt geht der Magistrat in die Offensive: Erst in der Nacht auf Dienstag wurden 30 Lokale im Grazer Stadtgebiet kontrolliert - mehr als zwei Drittel wurden angezeigt, sagt Verena Ennemoser von der zuständigen Behörde: "Es gibt viele Glasverbauungen, viele Abtrennungen, aber meist sind die Türen dann doch nicht zu, weil es unpraktisch ist für die Kellner und der Arbeitsablauf sehr verlangsamt wird und dadurch natürlich auch Gäste ausbleiben. Dann bekommt er eine Strafe, die sich mit jeder Kontrolle, bei der er sich nicht daran hält, erhöht wird.“

Verein fordert verstärkte Polizeikontrollen

Sich nicht an das Raucherschutzgesetz zu halten, darf kein Kavaliersdelikt mehr sein, fordert Erlacher, deshalb sollten die Kontrollen auch durch die Polizei verstärkt werden, fordert er: „Sehr schnell wird der Wirt das sehr ungut finden, wenn in seinem Lokal, wo mehrere Gäste drinnen sind, sich immer wieder die Polizei aufhält und entsprechend den Strafzettel gleich schreibt und kassiert.“

Anzeige gegen Lokal im Gesundheitsministerium

Mehrere Anzeigen habe der Verein übrigens auch schon gegen das Restaurant im Gesundheitsministerium erstattet. Dort halte man sich nicht an das Raucherschutzgesetz, so Erlacher. Ein generelles Rauchverbot würde all diese Probleme lösen, darüber sind sich die Behördenvertreter und die Rauchersherrifs einig.

Gesundheitslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP) hat sich im Vorjahr auch für striktere Regeln in Sachen Rauchen ausgesprochen - mehr dazu in Landesrätin will Fast-Food-Verbot an Schulen (4.12.2011).

Link:
www.rauchsheriff.at


2053


Von: N.N.
Gesendet: Montag, 20. Februar 2012 22:33
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: Rauchen am Kinderfasching :(
Wichtigkeit: Hoch


sehr geerter herr erlacher

ich war diesen sonntag auf einem kinderfasching mit meiner fast 3 jahre alten tochter meinem 3 monate alten baby.

die veranstaltung war im pfarrheim in .............. an der donau.

das pfarrheim besteht aus einem großräumigen gang von diesem gang gelangt man in 2 weitere räume zu einem großen saal und zu den wcs.

in einem der räume war das kinderschminken, in einem das buffet.

um zu einem dieser räume zu kommen muss man immer durch diesen gang gehen. in diesem gang wurde geraucht.

der saal war dermaßen überfüllt, dass sehr viele kinder am gang spielen mussten ausserdem mussten sie diesen durchqueren wenn sie zum kinderschminken aufs wc oder etwas zu essen wollten.

ich sprach den pfarrer drauf, an,
er meinte im saal würde ja eh nicht geraucht werden (dieser saal war 3 meter zum gang hin geöffnet) und es wäre ja immer schon so gewesen.

entsetzt und traurig verliesen wir die veranstaltung und mussten unsere kinder ersl gründlich baden, weil die derart nach raucht stanken.

was kann man dagegen nur tun?

liebe grüße

N.N.

2054
Deutschland / Immer weniger Jugendliche rauchen ..............
« am: Februar 19, 2012, 23:22:28 Nachmittag »



Immer weniger Jugendliche rauchen, in Deutschland, dafür immer mehr in Österreich!


Und diesen "Schatz" verteidigen die Lobbyisten und der Gesundheitsminister in Österreich!



Jugendliche rauchen wesentlich weniger als früher. 2001 rauchten noch 28 Prozent der 12- bis 17-Jährigen. 2011 waren es in dieser Altersgruppe nur noch knapp zwölf Prozent. Das besagt eine aktuelle Studie, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kürzlich vorstellte.

Noch nie geraucht haben laut der Studie 70,8 Prozent der 12- bis 17-Jährigen. Vor zehn Jahren hatten nur 40,5 Prozent der Jugendlichen noch nie eine Zigarette geraucht, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet.

Positive Entwicklung hat mehrere Gründe

Experten begründen die Entwicklung damit, dass die Tabaksteuer erhöht wurde und neue Gesetze sowie Aufklärungs-Kampagnen gestartet wurden. Viele Jugendliche könnten sich Zigaretten inzwischen finanziell nicht mehr leisten.

Zudem beschäftigten sich Teenager mehr als früher mit den gesundheitlichen Gefahren des Rauchens. Auch seien die Rauchverbote an vielen Orten, wie in Gaststätten oder in öffentlichen Gebäuden, hilfreich, meinen Experten.

Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der Unionsfraktion, findet die Entwicklung positiv. Rauchen sei uncool und teuer, sagte der CDU-Politiker.

Seht ihr das genauso wie Herr Spahn? Raucht ihr oder kennt ihr Leute, die rauchen? Ich bin Genussraucher, rauche also hin und wieder.


http://www.spickmich.de/news/201202172000-immer-weniger-jugendliche-rauchen -



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Nichtrauchen schützt am besten vor Kehlkopfkrebs

Erfurt (dpa/tmn) - Nichtrauchen ist der beste Schutz vor Kehlkopfkrebs. Denn Rauchen ist Hauptursache für das Entstehen bösartiger Kehlkopftumore. Darauf weist Ellen Lundershausen, Landesvorsitzende des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Thüringen, hin.

Rauchen, Alkoholkonsum, Asbest-Belastung und bestimmte Viren können bei der Entstehung von Kehlkopfkrebs eine Rolle spielen. In Deutschland erkranken etwa 3000 Männer und 500 Frauen jedes Jahr neu an dieser Krankheit.

......................................  http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1276939