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Nachrichten - admin

1998
Gesundheit / DAK-Studie: Rauchverbote zeigen Wirkung
« am: März 24, 2012, 01:02:11 Vormittag »

DAK-Studie: Rauchverbote zeigen Wirkung

20.03.2012

Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) gab jüngst eine Studie in Auftrag, welche die Wirksamkeit der Nichtraucherschutzgesetze untersuchte.
Das Ergebnis:
Die Einführung der Gesetze hat Wirkung gezeigt, denn die Anzahl der Erkrankungen an Angina Pectoris und an akuten Herzinfarkten ist deutlich gesunken.

Positive Ergebnisse

Die Nichtraucherschutzgesetze, die das Rauchen in öffentlichen Gaststätten und Diskotheken untersagen, wurden 2007 und 2008 in Deutschland eingeführt. Das Ergebnis der DAK-Studie bestätigt nun die Wirksamkeit der Rauchverbote: Die Klinikbehandlungen von Herzinfarkten sanken um acht Prozent, die Behandlungszahl von Angina Pectoris ist um 13 Prozent zurückgegangen. Dementsprechend sind auch die stationären Behandlungskosten gesunken – bei Angina Pectoris um 9,6 Prozent, bei Herzinfarkten sogar um 20,1 Prozent.

Die Gründe

Dass Raucher in den meisten öffentlichen Gebäuden vor die Tür gehen müssen, um zu rauchen, hat zu einem deutlich reduzierten Zigarettenkonsum geführt. Ein weiterer Grund für den Rückgang der Erkrankungen ist, dass die Menschen in den Restaurants und Bars nicht mehr dem Passivrauchen ausgesetzt sind. Die schädlichen Dämpfe wurden mitunter über mehrere Stunden eingeatmet, da es in der Regel immer mehrere rauchende Gäste gab. Diesem Problem konnte mit den Nichtraucherschutzgesetzen Einhalt geboten werden.

Rauchverbot wird gut angenommen

Generell empfindet die Mehrheit der Bundesbürger die Rauchverbote in Gaststätten als positiv. Dieses Ergebnis konnte aus verschiedenen Meinungsumfragen gewonnen werden. So fühlten sich nicht nur Nichtraucher, sondern auch Raucher durch den Qualm belästigt. In einigen Cafés und Restaurants ist die Anzahl der Besucher nach Einführung der Rauchverbote sogar gestiegen.

Risiko bleibt trotzdem bestehen

Eine Angina Pectoris ist eine schwere Erkrankung, die Vorbote eines Herzinfarktes sein kann. Da sich beim aktiven Raucher als auch beim regelmäßigen Passivraucher die Blutgefäße verengen, ist für diese Personen die Wahrscheinlichkeit, an einer Angina Pectoris oder einem Herzinfarkt zu erkranken, deutlich höher. Trotz der rückläufigen Zahlen, die sich auf das Rauchverbot zurückführen lassen, gehören Herz-Kreislauferkrankungen neben den Krebserkrankungen nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland.

(lh)

http://widge.de/news/dak-studie-rauchverbote-zeigen-wirkung.htm

1999
xydHEz


EU/Politik/Pressekonferenz/Wien/Termin
2012-03-21 / 15:27:41 / Österreichische Gesellschaft für Europapolitik
Reminder: Pressekonferenz zur Europäischen Bürgerinitiative

Utl.: Ein Beitrag zu mehr Demokratie in der Europäischen Union? =
   Wien (OTS) - Am 1. April tritt die Europäische Bürgerinitiative in
Kraft. Zum ersten Mal bekommen EU-BürgerInnen ein Instrument zur
direkten Mitbestimmung auf EU-Ebene. Österreich ist das einzige Land,
in dem bereits Jugendliche ab 16 Jahren das Recht haben, mit ihrer
Unterschrift ein solches Bürgerbegehren zu unterstützen.
Aus diesem Anlass lädt die Österreichische Gesellschaft für
Europapolitik herzlich ein zur Pressekonferenz:
"Leistet die Europäische Bürgerinitiative einen Beitrag zu mehr
Demokratie in der Europäischen Union?"
Datum: Freitag, 23. März 2012
Uhrzeit: 10:15 Uhr
Ort: Haus der Europäischen Union, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien
Präsentation der ÖGfE-Studie:
"Was denken Österreichs SchülerInnen über die Europäische
Bürgerinitiative?"
 - Paul Schmidt, Leiter der Österreichischen Gesellschaft für
   Europapolitik
ANALYSE
~
 - Othmar Karas, Vizepräsident des Europäischen Parlaments und ÖVP-
   Delegationsleiter

 - Jörg Leichtfried, Mitglied des Europäischen Parlaments und SPÖ-
   Delegationsleiter

 - Ulrike Lunacek, Mitglied des Europäischen Parlaments und
   Delegationsleiterin der Grünen
~
Einladung zur Pressekonferenz
http://www.oegfe.at/cms/uploads/media/EBI_PK_Einladung.pdf
Wir bitten um Anmeldung bis 22. März 2012.
Rückfragehinweis:
~
   Mag. Svenja Groth
   Österreichische Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE)
   
   Rotenhausgasse 6/8-9
   A-1090 Wien
   Tel.: (+43-1)533 49 99 - 17
   Fax.: (+43-1)533 49 40
   E-Mail: svenja.groth@oegfe.at
   www.oegfe.at
   www.oegfe.at/facebook

2000


14 neue Warnungen auf Zigaretten-Packungen

EU-Vorstoss

10.03.2012, 19:09

14 neue Warnungen auf Zigaretten-Packungen (Bild: dpa/Robert Schlesinger)

Foto: dpa/Robert Schlesinger

Rauchen ist ungesund - und wer das bis heute nicht bemerkt hat, soll es nun durch 14 neue und von der EU verordnete Warnhinweise auf Zigaretten- Packungen erfahren. Schon bald werden mit den schwarz- weißen Schriftzügen etwa auch mögliche Gefahren wie Hals- oder Mundkrebs bzw. das Erblinden thematisiert.

http://www.krone.at/Nachrichten/14_neue_Warnungen_auf_Zigaretten-Packungen-EU-Vorstoss-Story-314450

2001
Deutschland / Aufklärung über Gefahren des Rauchens
« am: März 19, 2012, 22:12:02 Nachmittag »



15.03.2012 | 17:41 Uhr

Aufklärung über Gefahren des Rauchens

Live-Medizin zum Thema Raucherlunge und Rauchen im Knappschaftskrankenhaus: Eva-Maria Schmidt, MTA in der Pneumologie, testet an interessierten Besuchern die Lungenfunktion.

Foto: Franz Luthe

Dortmund.   Das war eine Live Medizin-Veranstaltung für Mutige. Für mutige Raucher, die sich von einem Lungenfacharzt die Gefahren des Rauchens drastisch vor Augen führen lassen wollten. Um so vielleicht den inneren Schweinehund zu besiegen und mit dem Rauchen aufzuhören.

............................  http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/aufklaerung-ueber-gefahren-des-rauchens-id6462274.html


2002


Rauchfrei durch Abschreckung


Junge Männer mit amputierten Beinen, Frauen mit Loch im Hals und kahlem Schädel - es sind drastische Schockbilder, mit denen das US-Gesundheitsministerium vor allem junge Menschen vom Rauchen abzuhalten versucht. 54 Millionen Dollar lässt sich die Regierung die Anti-Tabak-Kampagne kosten.

"Als ich 19 war, wurde mein linkes Bein amputiert, mein rechtes mit 23, und weil mein Kreislauf nicht richtig funktionierte, sind meine Zeigefinger heute kürzer", erzählt Brandon Carmichael, während im Fernsehspot des amerikanischen Gesundheitsministeriums seine Amputationsstellen in Großaufnahme gezeigt werden. Reality-TV einmal anders: Heute ist Carmichael 31. Mit 18 wurde bei ihm die Buerger's Krankheit diagnostiziert: Gefäßentzündung in Folge starken Rauchens.

Carmichael gehört zu den mutigen Helden einer äußerst heftigen Anzeigenkampagne gegen das Rauchen. Auch Terry Hall aus North Carolina macht mit. Bei ihr führte das Rauchen zum Kopf-Hals-Karzinom. Elf Krebsoperationen hat die ehemals starke Raucherin bereits hinter sich. Heute sieht die 45-Jährige aus wie 85 und zeigt im Anti-Tabak-Werbespot, wie sie sich eine Perücke über ihren fast kahlen Schädel streift, das Kehlkopf-Mikrofon installiert und es danach unter einem Halstuch verbirgt: "Ich habe mit 17 zu Rauchen angefangen und 23 Jahre geraucht - bis zu zwei Schachteln am Tag. Mit vierzig wurde bei mir Krebs diagnostiziert. Jetzt habe ich ein Loch im Hals."

http://www.tagesschau.de/ausland/usantiraucherkampagne100.html

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Horror-Spots: US-Initiative sagt dem Rauchen den Kampf an

http://www.wuv.de/nachrichten/unternehmen/horror_spots_us_initiative_sagt_dem_rauchen_den_kampf_an


2003


Diese Woche veröffentlichten Wissenschaftler eine Studie mit Daten von 3,7 Millionen Mitgliedern der Krankenversicherung DAK, die 30 Jahre oder älter waren. Ein Jahr nach Einführung der Nichtraucherschutzgesetze 2007 und 2008 seien die Klinikaufnahmen aufgrund von Durchblutungsstörungen des Herzens (Angina pectoris) um 13 Prozent und aufgrund von Herzinfarkten um neun Prozent zurückgegangen, lautete die Hauptaussage.

.......http://www.tagesspiegel.de/zeitung/gesundheit-rettendes-rauchverbot/6337192.html

2004
Deutschland / D.- Rauchverbot soll bereits tausende Leben gerettet haben
« am: März 19, 2012, 22:03:15 Nachmittag »


Rauchverbot soll bereits tausende Leben gerettet haben


Offenbar hat sich das Rauchverbot bereits positiv auf die Gesundheit vieler Bürger ausgewirkt: Einer Studie zufolge wurden dadurch tausende Herzinfarkte verhindert. Gleichzeitig sei auch die Behandlung von Herzinfarkten seit 2007 zurückgegangen.

.......... http://medicalobserver.com/news/2012034645/rauchverbot-soll-bereits-tausende-leben-gerettet-haben

2005


Gericht weist Klage gegen striktes Rauchverbot in Spielhallen ab


............ die Betreiber von Spielhallen durften sich ebenso wie die Gastwirte nicht darauf verlassen, dass die zuvor geltenden Ausnahmen vom Rauchverbot lange bestehen bleiben. Sie hätten sich vielmehr schon lange darauf einstellen können, dass die Regelungen verschärft werden.

....... http://nachrichten.t-online.de/gericht-weist-klage-gegen-striktes-rauchverbot-in-spielhallen-ab/id_54837546/index?news

2006


„Rauchen kann tödlich sein. Einfach mal ausprobieren“!


„Ohne Zusätze, einfach so.“ Mit diesem Hinweis verübt ein Zigaretten-Hersteller einen Anschlag auf süchtige Menschen in unserem Lande, und zwar einen Plakatanschlag. Da sieht man ein fröhliches Menschenpaar über den Zigaretten-Schachteln mit dem Hinweis:

„Rauchen kann tödlich sein – Einfach mal ausprobieren: famous-friends.de“

Also gehen wir auf den Friedhof und probieren es aus, ob wir dort unsere famous friends auf den Grabsteinen finden! Oder wir legen die Zigaretten aufs Gab, damit die Rehe daran verrecken sollen, bevor sie alle Stiefmütterchen abgeknabbert haben!

Klar, es bedarf keiner „Zusätze“ im Tabak, um einen Raucher auf den Friedhof zu bringen, denn Teer und Nikotin reichen ja und sind schon von Natur aus drin. Also könnte auf der Packung von Knall Fall Pall Mall auch ein Bio-Siegel abgebildet werden!

Und wer verdient an diesem Plakat, das dort am Rande der Straßen steht? Abgesehen von der Aufstellfirma und einer indirekten Beteiligung aller Beerdigungsunternehmer kassieren auch die Stadt- und Gemeindeverwaltungen, denn die bekommen dafür was in die Stadtkasse von dem Aufsteller der Plakatsäulen. Vielleicht kann die Stadt dieses Geld ja zweckmäßigerweise der Deutschen Krebshilfe spenden?! Oder wenigstens eine Anti-Raucher-Werbung auf die andere Seite der Säule platzieren!

 http://off-the-record.de/2012/03/13/rauchen-kann-toedlich-sein-einfach-mal-ausprobieren/

2007


Beim Rauchen sind in der Nacht zu Sonntag vier Männer vom Balkon eines Einfamilienhauses in Moorburg abgestürzt.

Die Opfer wurden auf Krankenhäuser in Oldenburg und Westerstede verteilt.

http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Ammerland/Westerstede/Artikel/2827682/Moorburg-Beim-Rauchen-von-Balkon-abgest%FCrzt.html


2008
xab1zx



Bis zu 500 Euro Strafe drohen Rauchern ......! - Na endlich, ach so, (noch) nicht in Österreich!

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2974462/zigarettenstummel-achtlos-wegwirft-zahlt.story

2009
xfbez



Tabakkonzerne sollen 21 Milliarden Euro bezahlen

In Kanada hat ein Prozess gegen drei große Tabakkonzerne des Landes begonnen, bei dem knapp zwei Millionen Raucher und frühere Raucher umgerechnet fast 21 Milliarden Euro Schadenersatz forden.

-
    Foto: AFP Zwei Millionen Rauchen klagen in Kanada gegen drei große Tabakkonzerne. Der Prozess sorgt für große Aufmerksamkeit und sensibilisiert die Menschen für die Gefahren des Rauchens - so wie diesen Barkeeper in Montreal, der sich mit einer Atemmaske schützt

Bruce Johnston, einer der Anwälte des Klägerkollektivs, warf den Konzernen "Verlogenheit“ vor, indem sie bewusst "schädliche Produkte“ verkauft und die mit dem Tabak verbundenen Risiken verharmlost hätten.

Die Tabakproduzenten Imperial Tobacco, JTI-Macdonald und Rothmans Benson & Hedges müssen sich in zwei Verfahren vor dem Obersten Gericht von Québec verantworten.

Was Nikotin im Körper macht

Im ersten Verfahren sind 90.000 Krebskranke aus der Provinz Québec zusammengefasst, die jeweils umgerechnet 80.000 Euro Schadenersatz verlangen. In einem zweiten Verfahren fordern 1,8 Millionen Raucher jeweils rund 8000 Euro.

Vorwurf der bewussten Falschinformation

In seinem Eingangsplädoyer stellte Johnston die Marketingstrategien der Tabakkonzerne infrage, über die "falsche Informationen“ verbreitet worden seien. Überdies seien in den Zigaretten nicht die Teile des Tabaks verwendet worden, die einen niedrigen Nikotingehalt hätten.


http://www.welt.de/vermischtes/article13918395/Tabakkonzerne-sollen-21-Milliarden-Euro-bezahlen.html


http://www.google.at/search?q=Zwei+Mio.+Kanadier+klagen+Tabakfirmen&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a


2010
4 - Steiermark, Kärnten / Kärnten: Hr. Landeshauptmann, was meinen Sie dazu?
« am: März 14, 2012, 00:47:03 Vormittag »

zyxc0ehx

Von: Erlacher Dietmar [mailto:erlacher.d@gmail.com]
Gesendet: Dienstag, 13. März 2012 21:58
An: 'gerhard.doerfler@ktn.gv.at'; 'uwe.scheuch@ktn.gv.at'; 'Peter.KAISER@ktn.gv.at'
Cc: 'post.ladion@ktn.gv.at'; 'post.abt14@ktn.gv.at'; 'lh.buergerbuero@ktn.gv.at'; 'magistratsdirektion@klagenfurt.at'; 'buergermeister@villach.at'; 'gesunde.gemeinde@ktn.gv.at'
Betreff: Wirtschaftskammer Kärnten und die Gastronomie


Sehr geehrter Herr Landeshauptmann,
Herr Landeshauptmannstellvertreter,
sehr geehrte Damen und Herren!


Bisherige Diskussionen im ORF-Kärnten setzten dem "Gastro-Boss-Hinterleitner" immer sehr zu, nachdem er sich sehr bissige Bemerkungen von Wirten und Gäste in Kärnten gefallen lassen musste.
Wenn jetzt die WKK diese Aktion startet, wie wäre es, wenn die WKK federführend eine Aufstellung jener Wirte ins Internet stellt, die Rauchfreie Lokale anbieten. Eine zweite Liste sollte dann gesetzeskonforme "Trennerwirte" beinhalten.

Vielleicht beginnt man einmal in Klagenfurt, und Villach, die EKZ bitte nicht vergessen. Anschließend sind einige Mitstreiter gerne bereit, diese Angaben zu bestätigen, oder eben nicht.

Im Voraus danken wir, dass Sie die WKK dazu anregen, und freuen uns auf eine Rückmeldung.


Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient


           
                               K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
    Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
    krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
              Dietmar Erlacher, Bundesobmann





Gastro goes Internet
Utl.: Das Internet hat sich auch für die Gastronomie zum unverzichtbaren Marketing-Instrument entwickelt. Die Kammer hlft dabei.
   Klagenfurt (OTS) - Eine Initiative der Fachgruppe Gastronomie der
Wirtschaftskammer Kärnten soll nun den Wirtinnen und Wirten die
Bedeutung des Mediums Internet vor Augen führen und sie zu stärkerem
Engagement motivieren.
Fachgruppenobmann Werner Lippitz: "Immer öfter
sucht der Gast im Internet nach einem passenden Gastronomiebetrieb
und erwartet Informationen über die Speisekarte, die Preise oder die
Erreichbarkeit. Und immer mehr verlässt er sich bei der Auswahl auch
auf Bewertungsportale und auf die Kommentare anderer Gäste." Wer mit
seinem Lokal im Internet nicht auffindbar sei, würde auf ein
wichtiges Werbeinstrument und auf wertvolle Umsätze verzichten - und
das könne sich auf Dauer kein Betrieb leisten.
In Kärnten sei die Bereitschaft in der Gastronomie derzeit allerdings
gering, sich auf fachlicher Ebene mit dem Internet
auseinanderzusetzen, bedauerte Lippitz: "Von 4000 Betrieben bieten
nur 35 ihren Gästen kostenloses WLAN, 59 haben eine eigene Website
und nicht einmal die Hälfte sind über E-Mail erreichbar. Dabei ist
gerade in der Gastronomie eine Möglichkeit für Feedback enorm
wichtig."
   Eine Einschätzung, die Fachgruppengeschäftsführer Guntram Jilka
unterstreicht: "Das Internet ist mehr als nur ein Schaufenster, in
dem man sein Lokal ausstellt und auf Kundschaft hofft. Wer die junge,
moderne Zielgruppe ansprechen will, sollte auch kostenloses WLAN
anbieten, damit der Gast sich mit seinem Smartphone einloggen, seine
Mails checken oder seine Freunde auf Facebook günstig erreichen
kann." Kostenloses WLAN hebe damit die Verweildauer der Gäste in
einem Gastronomiebetrieb an, Kärnten würde bei diesem internationalen
Trend leider hinterherhinken, mahnt Jilka: "In der Türkei gehört
kostenloses Internet zum Standard, während ausgerechnet in einem
Technologieland wie Österreich die Entwicklung nur schleppend
verläuft. Deshalb hat die Wirtschaftskammer Kärnten eine
österreichweit einzigartige Aktion gestartet und nimmt den Betrieben
den technischen und organisatorischen Aufwand bei der
WLAN-Installation ab."
   Eine besondere Bedeutung hätten mittlerweile auch Portale wie
Qype, eine im Trend liegende Online-Community, deren Inhalt
vorwiegend usergenerierte, standortbezogene Bewertungen auf lokaler
Basis sind. Der Name leitet sich übrigens aus der Frage "Quality or
Hype?" ab. "Ortsbezogene Empfehlungsportale sind im Vormarsch", sagte
Qype-Manager Almir Hajdarpasic, Head of Business Development. Die
Plattform dient der Beschreibung und Bewertung von Restaurants,
Sehenswürdigkeiten, Parks, Biergärten, Sportstätten, Hotels, Kinos
etc., wobei die Kritiken - wie im Web 2.0 üblich - von den Nutzern
selbst veröffentlicht werden. Hajdarpasic: "Qype hat derzeit 500.000
User in Österreich pro Monat. Auf einzelne Betriebe, wie etwa das
Cafè Europa in Wien, kommen 1500 Zugriffe im Monat. Die Bewerter sind
in erster Linie Menschen um die 30, die bereits mitten im Leben
stehen und gerne genießen. Wir bieten den Unternehmern auch die
Chance, mit den Bewertern zu kommunizieren, Kommentare zu
hinterfragen oder positive Postings zu belohnen." 
   Qype spielt demnach auch eine zentrale Rolle bei der
Gastro-Weboffensive, die Simone Kumhofer von der Villacher Agentur
FederWild konzipiert hat. Kumhofer: "Die Initiative der WK umfasst
drei Schritte: Zunächst sollen technische Hürden abgebaut und WLAN in
den Gastronomiebetrieben stärker verbreitet werden. Dazu ist vor
allem die Aufklärung und Überzeugung der Unternehmer wichtig. Im
zweiten Schritt soll die Auffindbarkeit der Betriebe im Netz
verbessert werden. Vorbild hierbei ist die Hotellerie: Derzeit kommt
auf zehn Hotels, die eine Website haben, ein Gastrobetrieb mit
Internetauftritt. Am Ende steht die Kooperation mit der
Bewertungsplattform Qype."
Rückfragehinweis:
   Wirtschaftskammer Kärnten
   Fachgruppe Gastronomie
   Mag. Guntram Jilka
   Tel.: 05/90 90 4-610
   guntram.jilka@wkk.or.at
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0167    2012-03-12/14:49