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Nachrichten - admin

1966
Deutschland / Neuer Streit um das Rauchverbot
« am: April 02, 2012, 00:36:33 Vormittag »


Neuer Streit um das Rauchverbot

Von Joachim Dankbar

    Nach Söders Rauchverbot für die Außendecks bayerischer Ausflugsschiffe, legen die Nikotin-Gegner noch einmal kräftig nach.


Hof/Kulmbach - "Da verschlägt es mir erst einmal die Sprache": Sigrid Daum, Geschäftsführerin des Mönchshof Bräuhauses in Kulmbach weiß zunächst gar nicht, was sie zu den neuen Vorschlägen zur Verschärfung des Rauchverbots in der Öffentlichkeit sagen soll. Nachdem Finanzminister Markus Söder das Rauchen auf den Außendecks bayerischer Ausflugsdampfer mit dem Beginn der neuen Saison verboten hat, fordern Nichtraucher-Initiativen, nach dem Rauchverbot in den Innenräumen von Gaststätten nun auch das Rauchen in Sportstadien und in Biergärten gesetzlich zu verbieten. Daum, die vorausschickt, selbst keine Raucherin zu sein, fragt: "Wem soll denn das nützen?" Zum Mönchshof Bräuhaus gehört ein großer Biergarten mit über 2000 Sitzplätzen. Trotz eines guten Besuchs in den sonnigen Monaten sei ihr noch nie eine Beschwerde über rauchende Gäste zu Ohren gekommen, versichert Daum. Wenn im Freien geraucht werde, dann schade dies doch nur dem Raucher selbst. Auch ihre Gäste sähen das so, ist sich Sigrid Daum sicher.

"Ganz falsch", sagt Ernst-Günther Krause. Der Chef der Nichtraucher-Initiative München hat am Wochenende die neuerliche Diskussion ins Rollen gebracht. Die Belästigung und Schädigung durch Zigarettenrauch sei viel größer, als es der Bevölkerung allgemein bewusst sei. "Wenn jemand sagt, Rauchen im Freien schadet niemandem, dann stimmt das einfach nicht", betont Ernst-Günther Krause. Seine Rechnung geht so: 19 000 Kubikmeter Frischluft seien erforderlich, um den Qualm einer einzigen Zigarette spurlos aufzulösen, 3000 Kubikmeter brauche es, um unter die Schwelle zu kommen, bei der Zigarettenrauch Reizungen hervorrufe. "Das sagt doch alles", findet Krause.

Der Fachlehrer hat bei seinen Schülern eigene Versuche mit einem Gerät angestellt, das den CO-Gehalt in der Luft misst, die ausgeatmet wird. Ergebnis: Nach der zehnminütigen Hofpause sei die Atemfunktion auch bei jenen Schülern herabgesetzt gewesen, die nur neben den Rauchern standen.

Kraus sieht sich in seinem Kampf als Vertreter der Mehrheit. Umfragen ergäben immer wieder, dass sich über 80 Prozent der Bürger - darunter auch viele Raucher - durch Qualm belästigt oder sogar bedroht sähen. Für die Raucher in Biergärten schlägt er eine pragmatische Lösung vor: "Wer eine Maß getrunken hat, muss doch eh nach einer halben oder einer Stunde zur Toilette. Da kann er das andere Bedürfnis doch gleich miterledigen."
Mit Volksentscheid

Seit dem 1. August 2010 gilt in Bayern das schärfste Rauchverbot für gastronomische Betriebe innerhalb Deutschlands: Und dafür haben die Bürger selbst gesorgt: Mit einer Mehrheit von 61 Prozent verschärften sie bei einem Volksentscheid das 2008 erlassene Gesetz, das die vorläufig letzte reine CSU-Regierung erlassen hatte. Nach der Wahlschlappe 2009 war das Gesetz von der schwarz-gelben Koalition wieder aufgeweicht worden. Ein Volksbegehren machte mit dem Rauchen in Bierstuben, Festzelten und Nebenräumen größerer Wirtshäuser ein Jahr später wieder Schluss.

http://www.np-coburg.de/regional/franken/frankenbayern/Neuer-Streit-um-das-Rauchverbot;art83462,1923496


1967
Deutschland / D. - Recht beim Rauchverbot in Spielhallen
« am: April 02, 2012, 00:28:49 Vormittag »

VerfGH Bayern: Rauchverbot in Spielhallen ist verfassungsgemäß

23. März 2012 von VEBWK | kein Kommentar

zu VerfGH Bayern, Entscheidung vom 13.03.2012 – Vf. 9-VII-11.

Die bayerische Regelung zum Rauchverbot in Spielhallen ist rechtmäßig. Dies hat der Bayerische Verfassungsgerichtshof am 13.03.2012 klargestellt. Insbesondere sei es verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, dass der Volksgesetzgeber Spielhallen einem strikten Rauchverbot unterworfen habe, ohne eine Übergangsregelung vorzusehen (Az.: Vf. 9-VII-11).

Klägerin: Gebot des Vertrauensschutzes verletzt

Nach Art. 2 Nr. 6, Art. 3 Abs. 1 Satz 1 GSG ist das Rauchen in Kultur- und Freizeiteinrichtungen verboten. Zu den Freizeiteinrichtungen zählen auch Spielhallen. Die Antragstellerin betreibt mehrere Spielhallen. Mit ihrer Klage rügt sie insbesondere, dass das durch Volksentscheid vom 04.07.2010 beschlossene Gesundheitsschutzgesetz keine Übergangsregelung enthält.

http://www.vebwk.com/2012/03/23/verfgh-bayern-rauchverbot-in-spielhallen-ist-verfassungsgemas/

1968
J u g e n d , die Zielgruppe der Tabakmafia / Dortmunds Zoll auf Shisha scharf
« am: April 02, 2012, 00:26:20 Vormittag »


Zoll Dortmund hat „Shisha-Cafés“ mit Wasserpfeifen im Visier

Derwesten.de

„Shihas“ auf der Spur: Dem Rauchen orientalischer Wasserpfeifen hat Dortmunds Zoll den Kampf angesagt.

http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/zoll-dortmund-hat-shisha-cafes-mit-wasserpfeifen-im-visier-id6505571.html




1969


Madonnas Tochter Lourdes beim Rauchen erwischt

Die 15-Jährige wurde jetzt von Paparazzis mit einer Zigarette geknipst. Wie das wohl ihre treusorgende Mutter findet?

http://www.mtv.de/news/1203-madonnas-tochter-lourdes-beim-rauchen-erwischt


1970
J u g e n d , die Zielgruppe der Tabakmafia / Kinder - Filme mit Raucher
« am: April 02, 2012, 00:22:11 Vormittag »


Kinder die Filme sahen, in denen Raucher vorkamen, sind am stärksten gefährdet


28.03.2012 - Verführerische Kraft des Rauchens

Kinder, die schon früh mit Kinobildern konfrontiert werden, die Raucher zeigen, entwickeln sich später häufig selbst zu Rauchern       
Rauchen ist einer der stärksten Risikofaktoren für Krebs. Bei vielen Rauchern beginnt die Sucht bereits im Jugendalter und lässt die Betroffenen dann nur schwer wieder los. Besondere Verführungskunst liegt offenbar im Film: Wie Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Journal of the National Cancer Institute berichteten, üben Bilder von rauchenden Personen im Film auf Kinder und Jugendliche nachhaltige Anziehungskraft aus.

Die Forscher begleiteten mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 14 Jahren über einen Zeitraum von sieben Jahren. Waren alle Teilnehmer zu Beginn der Studie noch Nichtraucher, begannen doch 17 Prozent von ihnen im Laufe der Zeit mit dem Rauchen. Dabei waren diejenigen, die schon als Kinder Filme sahen, in denen Raucher vorkamen, am stärksten gefährdet, selbst damit zu beginnen. Fast ein Drittel aller späteren Raucher war schon im frühen Lebensalter in Filmen damit konfrontiert worden. Teilnehmer hingegen, die erst in der späteren Jugend häufiger solche Filme gesehen hatten, wurden deutlich seltener selbst zu Rauchern.

In ihrem Fazit der Studie mahnen die Forscher an, dass Kindern und Jugendlichen das Rauchen möglichst wenig in Filmen vorgeführt werden sollte.


Quelle:
Primack, B. A. et al.: Association of Established Smoking Among Adolescents With Timing of Exposure to Smoking Depicted in Movies. Journal of the National Cancer Institute, Onlinevorabveröffentlichung am 14. März 2012, doi: 10.1093/jnci/djs138

Umfangreiche Informationen zu Krebs finden Sie hier auf den Internetseiten der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.



1971
Deutschland / Streit um E-Zigarette: Hersteller zieht vor Gericht
« am: April 02, 2012, 00:18:26 Vormittag »


Streit um E-Zigarette: Hersteller zieht vor Gericht

Ein Hersteller von E-Zigaretten will vor Gericht die Einstufung des umstrittenen Produkts als Genussmittel durchsetzen. ...

Münster/Düsseldorf. Ein Hersteller von E-Zigaretten will vor Gericht die Einstufung des umstrittenen Produkts als Genussmittel durchsetzen. Er klagt vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster gegen das NRW-Gesundheitsministerium. Das Ministerium bewertet wie die Bundesregierung die E-Zigarette als Arzneimittel, das ohne Zulassung nicht verkauft werden darf. Der Hersteller hat nach eigener Einschätzung in dem Verfahren einen Erfolg erzielt. Das Gericht habe in einem rechtlichen Hinweis «beanstandet», dass das NRW-Ministerium die nikotinhaltige E-Zigarette als Arzneimittel bewerte, teilte er mit. Ein Sprecher des OVG stellte am Mittwoch klar: «Es ist noch keine Entscheidung getroffen worden. Das ist nur ein rechtlicher Hinweis, wie er in anderen Verfahren auch erfolgt.» (dpa/lnw)

http://www.berliner-zeitung.de/berliner-zeitung/streit-um-e-zigarette--hersteller-zieht-vor-gericht,10809018,12566972.html





1972
Deutschland / Umstrittene Alternative: So funktionieren E-Zigaretten
« am: April 02, 2012, 00:16:47 Vormittag »


Umstrittene Alternative: So funktionieren E-Zigaretten


Arzneimittel oder nicht, verboten ja oder nein? Die E-Zigarette ist nicht nur gesundheitlich, sondern auch rechtlich ...

Seevetal. Arzneimittel oder nicht, verboten ja oder nein? Die E-Zigarette ist nicht nur gesundheitlich, sondern auch rechtlich umstritten und beschäftigt inzwischen auch die Gerichte. Doch wie funktionieren elektronische Zigaretten überhaupt?

Sie qualmt nicht, sie dampft nur: die elektronische Zigarette, kurz E-Zigarette, verbrennt keinen Tabak, sondern verdampft eine Aroma-Flüssigkeit mit oder ohne Nikotin. Nach Angaben des Verbandes des eZigarettenhandels im niedersächsischen Seevetal enthält der Dampf weniger Schadstoffe als herkömmlicher Zigarettenrauch. So stecke im Dampf zum Beispiel kein Teer, weil es im Gegensatz zur Tabakzigarette bei der E-Zigarette keine Glut gibt.

Die E-Zigarette setzt sich aus einem Batterieteil mit Elektronik und Luftsensor, Tank sowie einer Verdampferkammer zusammen. Im Verdampfer wird die Aroma-Flüssigkeit, auch Liquid genannt, erhitzt und bei 65 bis 120 Grad verdampft. Dieser Mechanismus wird entweder per Tastendruck oder bei jedem Zug automatisch aktiviert. Ansonsten sei das System stets ausgeschaltet, erläutert der Verband.

Trägersubstanz bei allen auf dem deutschen Markt erhältlichen E-Zigaretten-Liquids ist laut dem Verband Propylenglykol. Aus dieser Flüssigkeit und oft außerdem aus Glycerin entsteht der Dampf. Darüber hinaus sind Aromen wie Menthol, Mandel oder Vanille und gegebenenfalls Nikotin zugesetzt. Die genannten Substanzen entsprechen den Angaben zufolge alle den Vorgaben, die auch in der pharmazeutischen Industrie oder der Lebensmittelproduktion gelten. Liquids mit hohem Nikotingehalt entsprechen in der Stärke normalen Tabakzigaretten, und zwar solchen der Stufe Medium einer Light-Zigarette. Daneben gibt es Liquids ohne Nikotinzusatz.

E-Zigaretten sind den Angaben nach zudem weniger schädlich für die Umgebung: Mancher E-Zigarettenraucher inhaliere den Dampf so tief, dass beim Ausatmen keine messbaren Schadstoffe mehr austreten. Außerdem entsteht kein Dampf, wenn man nicht an der E-Zigarette zieht - anders als bei herkömmlichen Zigaretten, die auch dann qualmen.

Ein Hersteller von E-Zigaretten versucht derzeit vor Gericht, die Einstufung des umstrittenen Produkts als Genussmittel durchsetzen. Er klagt vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster gegen das NRW-Gesundheitsministerium. Das Ministerium bewertet wie die Bundesregierung die E-Zigarette als Arzneimittel, das ohne Zulassung nicht verkauft werden darf. Einen Beschluss in dem Eilverfahren will das Gericht in den kommenden Wochen verkünden.

Auch vor dem Kölner Verwaltungsgericht prozessiert derzeit ein Herstellerverband mit dem Ziel, dass E-Zigaretten nicht mehr als Medikament geführt werden. Eine Zulassung ist teuer, langwierig und würde - bei erfolgreichem Ausgang - bedeuten, dass das Produkt am Ende nur in der Apotheke an Erwachsene verkauft werden darf.

Der bloße Konsum von E-Zigaretten ist laut Bundesregierung nicht verboten. Belastbare Studien zu Langzeitfolgen des E-Zigaretten-Konsums gibt es noch nicht. Dennoch warnen Bundesregierung, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das Bundesinstitut für Risikobewertung und das Deutsche Krebsforschungszentrum vor den Gesundheitsrisiken. In einigen Bundesländern wie NRW oder Bayern sind E-Zigaretten verboten, in manchen Ländern nicht.

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/umstrittene-alternative--so-funktionieren-e-zigaretten,10839396,12611676.html


1973
Deutschland / E-Zigarette: Rauchen mal erlaubt, mal verboten
« am: April 02, 2012, 00:15:13 Vormittag »


E-Zigarette: Rauchen mal erlaubt, mal verboten


Raucherpolitik ist in Deutschland Chaospolitik. Die Regelungen für E-Zigaretten unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Händler und Konsumenten verzweifeln zusehens, während Kritiker härteres Durchgreifen fordern.

Nicht nur die Nichtraucherschutzgesetze sehen von Bundesland zu Bundesland anders aus. Auch bei der elektronischen Zigarette herrscht ein beispielloses rechtliches Chaos, wie Schreiben aus 13 Bundesländern zeigen, die der Zeitung vorliegen. Nicht nur die Konsumenten sind verunsichert, auch die Händler verzweifeln zusehends.

Im Jahr 2007 kam die elektronische Zigarette nach Angaben der Bundesregierung in Deutschland erstmals auf den Markt. Inzwischen benutzen nach Herstellerangaben rund zwei Millionen Menschen das Hightech-Produkt. Darin wird kein Tabak mehr verbrannt, sondern eine chemische Flüssigkeit (Liquid) verdampft. Viele Raucher nutzen die nikotinhaltigen Liquids anstelle herkömmlicher Zigaretten.

Frankfurter Rundschau › Wirtschaft
E-Zigarette
Rauchen mal erlaubt, mal verboten
Pflichtraucher: Jason Cropper ist Direktor der Electronic Cigarette Company in London. Foto: Reuters/Simon Newman

Raucherpolitik ist in Deutschland Chaospolitik. Die Regelungen für E-Zigaretten unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Händler und Konsumenten verzweifeln zusehens, während Kritiker härteres Durchgreifen fordern.

Nicht nur die Nichtraucherschutzgesetze sehen von Bundesland zu Bundesland anders aus. Auch bei der elektronischen Zigarette herrscht ein beispielloses rechtliches Chaos, wie Schreiben aus 13 Bundesländern zeigen, die der Zeitung vorliegen. Nicht nur die Konsumenten sind verunsichert, auch die Händler verzweifeln zusehends.

Im Jahr 2007 kam die elektronische Zigarette nach Angaben der Bundesregierung in Deutschland erstmals auf den Markt. Inzwischen benutzen nach Herstellerangaben rund zwei Millionen Menschen das Hightech-Produkt. Darin wird kein Tabak mehr verbrannt, sondern eine chemische Flüssigkeit (Liquid) verdampft. Viele Raucher nutzen die nikotinhaltigen Liquids anstelle herkömmlicher Zigaretten.
Streit um die E-Zigarette
Sollten E-Zigaretten unter das Nichtraucherschutzgesetzt fallen?
   7%    Ja, auch die E-Zigarette ist gesundheitsschädlich und Händler verdienen daran genauso, wie an herkömmlichen Zigaretten.
   91%    Nein, die E-Zigarette ist die gesündere Alternative für Raucher und sollte nicht mit herkömmlichen Zigaretten in einen Topf geworfen werden.
   2%    Das ist mir egal.

Doch immer noch ist unklar, ob die nikotinhaltigen Lösungen als Arzneimittel eingestuft werden müssen und ob für die E-Zigarette die Gesetze für den Nichtraucherschutz gelten. Die Abstimmungen zwischen Bund und Ländern kommen nur schleppend voran. An diesem Mittwoch und Donnerstag berät nun die Arbeitsgruppe der obersten Landesgesundheitsbehörden zu dem Thema. Im Juni wird sich die Gesundheitsministerkonferenz die E-Zigarette vornehmen. Das Ziel der Länder ist, eine einheitliche Linie mit dem Bund zu finden. Derzeit ist man davon aber noch weit entfernt.

Genuss- oder Entwöhnungsmittel?

So ist nach Auffassung der Behörden in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg der Handel und der freie Verkauf der nikotinhaltigen Flüssigkeiten, die in der E-Zigarette verdampft werden, nach derzeitiger Gesetzeslage verboten. Wegen der pharmakologischen Wirkung von Nikotin dürften die Liquids nur gehandelt werden, wenn sie eine Zulassung der Arzneimittelbehörden erhalten haben, so die Begründung.
Die wichtigsten Fragen zur E-Zigarette
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Was ist eine elektronische Zigarette?

Die E-Zigarette ist ein Produkt, mit dem Flüssigkeit verdampft und inhaliert wird. Dieses Liquid wird von einer batteriebetriebenen Heizspirale erhitzt, wenn der „Dampfer“ an der E-Zigarette zieht. So soll ein möglichst authentisches Gefühl des Rauchens simuliert werden. Es gibt Einweg- und wiederbefüllbare Produkte. Darüber hinaus gibt es E-Zigaretten, die richtigen Tabak erhitzen, ohne ihn zu verbrennen.
Woraus besteht das Liquid?

Der wichtigste Bestandteil ist der Lebensmittelzusatzstoff Propylenglykol. Hinzu kommen in der Regel Glycerin und Wasser sowie Lebensmittelaromen. Der Nikotingehalt variiert von null bis 24 Milligramm. Es wurden allerdings auch schon Wirkstoffe wie das Potenzmittel Tadalafil oder der Appetitzügler Ribonabant in Liquids entdeckt.
Wo kann man E-Zigaretten kaufen?

Im Internet gibt es Shops, aber auch Läden für Raucherbedarf haben E-Zigaretten im Angebot. Das Zigarettengehäuse kostet im Durchschnitt 70 Euro. Zehn Milliliter Liquid gibt es ab vier Euro.
Sind E-Zigaretten gesünder als herkömmliche Tabakstängel?

Die Wirkung herkömmlicher Zigaretten ist klar: Sie enthalten bis zu 4 000 Giftstoffe, 80 davon sind krebserregend. Die Wirkung von E-Zigaretten hingegen ist umstritten. Hersteller werben damit, dass mit ihren Produkten weniger Schadstoffe wie Teer oder Kohlenmonoxid aufgenommen würden. Zwei Forscher von der Universität von Kalifornien und der Boston University kamen 2010 zu dem Schluss, dass E-Zigaretten ein enormes Potenzial im Kampf gegen die von Tabak verursachte Krankheit und Sterblichkeit hätten. Noch ist sich die Wissenschaft aber nicht einig. So soll es Hinweise geben, dass auch beim Verdampfen krebserregende Substanzen entstehen.
Welche Wirkung hat Propylenglykol?

Das Einatmen des Stoffes kann zu akuten Reizungen der oberen Atemwege und der Augen führen sowie die Atmung beeinträchtigen. In einer Studie wurde eine Verengung der Atemwege bei E-Zigarettenrauchern bereits nach fünf Minuten gemessen.
Welche Wirkung hat Nikotin?

Nikotin ist ein starkes Nervengift. Es steigert die Herzfrequenz, erhöht den Blutdruck und kann das Erbgut schädigen. Daran sollten Dampfer beim Aufbewahren der Liquids denken. Zwölf Milligramm Nikotin können zum Beispiel tödlich sein für ein zweijähriges Kind.
Warum will die Bundesregierung nikotinhaltige Liquids in das Arzneimittelgesetz aufnehmen?

Nikotin hat eine pharmakologische Wirkung. Es beeinflusst die Körperfunktionen des Menschen. Das bewerben manche Hersteller auch, indem sie Rauchern versprechen, dass der Körper durch die E-Zigarette genügend Nikotin aufnehme, um Entzugserscheinungen zu bekämpfen. Daher gilt auch Nikotinkaugummi als Arzneimittel.
Warum fallen herkömmliche Zigaretten nicht unter das Arzneimittelgesetz?

Tabakzigaretten hat der Gesetzgeber explizit ausgenommen.
Warum fällt das unbefüllte E-Zigarettengehäuse nach Ansicht der Bundesregierung unter das Medizinproduktegesetz?

Weil der Zigarettenkörper geeignet ist, um eine Nikotinlösung, einen Stoff mit pharmakologischer Wirkung, an den Körper abzugeben.
Ist die Rechtslage geklärt?

Nein! Die Verwaltungsgerichte Potsdam, Frankfurt an der Oder und Düsseldorf haben in ersten Gerichtsverfahren zwar der Auffassung der Behörden nicht widersprochen. Die Einordnung der Liquids als Arzneimittel sei „nicht ersichtlich abwegig“, urteilte das Düsseldorfer Gericht. Endgültige Entscheidungen gibt es jedoch noch nicht. Dennoch hat der Zoll erste Razzien wegen des Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz durchgeführt. In Hessen und Niedersachsen wurden 45.000 Liquids beschlagnahmt.
Warum unterscheidet sich das Vorgehen je nach Bundesland?

Weil die Überwachung der Einhaltung der tabak-, arzneimittel- und medizinproduktrechtlichen Vorschriften sowie des technischen Produktsicherheitsrechts grundsätzlich Aufgabe der Landesbehörden ist.
Was ändert sich, wenn nikotinhaltige Liquids dem Arzneimittelgesetz unterliegen?

Dann dürfen nur Apotheken die Liquids verkaufen. Auf die Hersteller würde großer Mehraufwand zukommen. Sie müssten die Zulassung der Liquids bei den Arzneimittelbehörden beantragen. Dazu sind jeweils Studien an Testpersonen notwendig. Ein Arzneimittel muss die Kriterien Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und pharmazeutische Qualität erfüllen. Dabei gilt das Prinzip: Mehr Nutzen als Schaden.
Welche Widersprüche gibt es?

Wenn die E-Zigarette ein Arzneimittel ist, kann sie eigentlich nicht unter das Nichtraucherschutzgesetz fallen, wie die Bundesregierung behauptet. Ihr Gebrauch in Restaurants oder Zügen wäre folglich erlaubt.
Was verdient der Staat an E-Zigaretten?

Nur die Mehrwertsteuer. Eine spezielle Abgabe wie die Tabaksteuer auf Zigaretten gibt es nicht.
Ein 57-jähriger Amerikaner wurde durch eine explodierende E-Zigarette schwer verletzt. Wie kann das passieren?

Nach Informationen des „E-Cigarette Forum“ (ECF), in dem der Verletzte aus Florida Mitglied sein soll, hatte der Dampfer zwei nicht gegen Über- oder Unterladung geschützte 3-Volt-Akkus in Reihe geschaltet und diese in ein recht großes Gehäuse (Typ Silver Bullet) eingesetzt, das zudem keine Entlüftungslöcher besaß.

Schleswig-Holstein und Bayern sehen die Lage dagegen völlig anders. Nikotinhaltige Liquids wollen die Behörden dort nicht grundsätzlich dem Arzneimittelrecht unterstellen. Dort sollen nur nikotinhaltige E-Zigaretten als Arzneimittel behandelt werden, die als Entwöhnungsmittel beworben werden. Werden E-Zigaretten dagegen als Genussmittel konsumiert, erscheine es nicht zulässig, diese „nur aufgrund der Toxizität des Nikotins dem Arzneimittelrecht zu unterstellen“, erklärt Schleswig-Holstein. Im Klartext: Es kommt drauf an, was auf der Packung steht, nicht was damit gemacht wird. So sehen das auch die Richter am Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, die der Rechtsauffassung des dortigen Gesundheitsministeriums widersprochen haben. Klar ist damit aber gar nichts.

http://www.fr-online.de/wirtschaft/e-zigarette-rauchen-mal-erlaubt--mal-verboten,1472780,12061214,view,.html




1974


Wir fordern gesetzliches Rauchverbot im Auto, wenn Kinder durch Raucher/in geschädigt werden

    am 26.03.2012 um 11:07 Uhr von Lothar Weis erstellt

Es gibt Länder, die es haben. Das DKFZ HD meldet: Passive/aktive Raucher leben 10-20 Jahre kürzer. Negat. Vorbilder wie ex Schmidt verbessern wegen OP´s statistischen Wert. Mit vielen gleichaltrigen 75 jährigen Rauchern kann ich nicht mehr reden, weil sie seit 10, 20 Jahren nicht mehr leben. Viele vom Rauchen wegen Krebs, Bein ab, Herzinfarkt Geschädigte bedauern, dass sie zu spät mit dem 1-2 Mercedes teuren Rauchen aufgehört haben. Dagegen kann ich mit 75 2.DAN Aikido ÜL meinen Anfängern von 10-60J. die Flugrolle noch zeigen.
Jeder Schüler mit Leistungskurs BIO weiß nach MdB L. Binding, dass bereits der Rauch
1 Zigarette die DNA einer Lungenzelle so schädigen kann, dass sie bei der nächsten Teilung die 1. Krebszelle produziert. Das Heimtückische ist, dass erst 20 J. später tödlicher Krebs entsteht, der verursachende Raucher nicht mehr festzustellen ist.
Schäden, die Kinder in verrauchten in Zelten, Wohnungen, A u t o s erleiden:
Asthma, Herz-Kreislauf, Erbrechen uä. Ich sehe bei meinen lebenslangen Lungen-Herzkreislaufprobl. ( keine Bundesw.) einen Zusammenhang zwischen langem Klinikaufenthalt als Kind und dem täglichen Kontakt mit Tabakstaub u. Rauch in der Zigarrenfabrik meines Vaters. Die Kinder u. Enkel sind nur dann in der Lage, als Erwachsene Rentenzahler zu sein, wenn sie gesund aufwachsen. Ich halte Rauchen im Auto für eine heimtückische Form von Kindesmißhandlung. Deshalb bitte ich Sie, die Forderung nach gesetzlichem Rauchverbot im A u t o zu unterstützen.

https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/10-Wie-Leben/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=15467

1975


Donnerstag, 29.03.2012

Russland erwägt deutlich strengere Rauchverbote

Moskau. Mit der Kippe in der verqualmten Kneipe sitzen – das könnte auch in Russland alsbald Vergangenheit sein. Die Regierung macht sich jetzt Gedanken über eine Verschärfung der Anti-Raucher-Gesetze.

Das Gesundheitsministerium hat einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, der Verpflichtungen umsetzt, die Russland schon vor vier Jahren mit seinem Beitritt zur Anti-Tabak-Konvention der Weltgesundheitsorganisation WHO auf sich genommen hat. Die Vorlage soll jetzt auf Regierungsebene weiter abgestimmt werden, so die staatliche „Rossijskaja Gaseta“.

Der Gesetzentwurf sieht ein totales Rauchverbot in allen öffentlichen Gaststätten, Behörden, an Arbeitsplätzen in geschlossenen Gebäuden sowie in Einrichtungen vor, die medizinischen, sportlichen, kulturellen oder Bildungszwecken dienen. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und den dazu gehörenden Gebäuden müssen die Glimmstengel in der Packung bleiben.

Rauchern bleiben damit eigentlich nur noch ihre eigenen vier Wände – oder der Weg raus an die frische Luft, um ihrem gesundheitsschädlichen Verlangen nachzugehen.

Russlands oberster Amtsarzt Gennadi Onischtschenko erklärte unterdessen, er habe die Hoffnung, dass auch in Russland es eines nicht zu fernen Tages Pflicht werden wird, auf Zigarettenpackungen Fotos von Raucherlungen abzudrucken. Davon „träume ich im Schlaf“, sagte er – wobei die Realisierung dieses Traumes für ihn „einen der schönsten Tage meines Lebens“ bedeuten werde.

Raucher müssten zudem strenger für Verstöße gegen Rauchverbote zur Rechenschaft gezogen werden, so der Gesundheitshüter. Wer am Arbeitsplatz rauche, solle gekündigt werden, erklärte Onischtschenko.

   
Derartige scharfe Regeln würden in Russland aber auf den harten Widerstand der „Tabak- und Bierlobby“ stoßen, so der Amtsarzt. In Russland rauchen 40 Prozent der erwachsenen Bevölkerung – eine der weltweit höchsten Quoten.


(ld/.rufo)

http://www.aktuell.ru/russland/news/russland_erwaegt_deutlich_strengere_rauchverbote_31801.html

1980
AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / zigarettenstummel
« am: März 24, 2012, 15:36:07 Nachmittag »

Das Wegwerfen kostet bis 500.-,

in Wien 36.- Euro.


Wer Zigarettenstummel achtlos wegwirft, zahlt

Bis zu 500 Euro Strafe drohen Rauchern in vielen Städten Italiens, wenn sie Zigaretten auf die Straße werfen. Eine Maßnahme, die Umweltschützer freut.

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2974462/zigarettenstummel-achtlos-wegwirft-zahlt.story