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Nachrichten - admin

1936



LH.Stv. Dr. Kaiser leitete Anzeigen, mit Nachdruck, an die Behörde weiter und

verlangt auch Übermittlung des Ergebnisses.



Von: Erlacher Dietmar [mailto:erlacher.d@gmail.com]
Gesendet: Montag, 19. März 2012 17:04
An: 'KAISER Peter'; Andreas.Schaefermeier@ktn.gv.at
Cc: alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; franz.voves@stmk.gv.at; gregor.hammerl@parlament.gv.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; fctcsecretariat@who.int; werner.kogler@gruene.at; martin.margulies@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; erharter.jo@utanet.at; krebspatienten@gmail.com; heinz.fischer@hofburg.at
Betreff: LHStv. Dr. Kaiser, Kärnten, bemüht sich! EKZ-Atrio, div. Lokale, 14.3.12 - Damen und Herren der Bundesregierung, 3/4 sind ohne Nichtraucherschutz, 15.400 Anzeigen! BM. Stöger: "Schludern muss ein Ende haben - mehr Kontrollen!"


Sehr geehrter Herr LHStv. Dr. Kaiser,


danke für Ihr jetziges, hoffentlich massives und anhaltendes Bemühen, so dass die Strafbehörden endlich vom Land Kärnten Druck bekommen. Wichtig wäre die Umsetzung von "Kontrollen durch die Behörden", zu denen BM. Stöger x-fach aufgefordert hat. Doch Empfehlungen und Erlässe von BM. Stöger und Drohungen des Volksanwalts Dr. Kostelka lassen die Behörden kalt!

Ihre Folder zur Aktion "mir rauchts, mir reichts" gehört zu tausenden unter die Leute, in Freizeitgebieten (EKZ, etc.), bei Großunternehmen, in allen Bezirksstädten, nicht nur ins Internet; ebenso das Projekt „Schutz vor Passivrauch“. Und das Wichtigste: Es brauch einen Nutzen zum Aufhören, nur bessere Gesundheit ist zu wenig, und nehmen Sie Partner mit ins Boot: Mittels einfachem Test ist rückwirkend das Rauchverhalten eines Tabak-Abhängigen feststellbar. Wenn er aktiv mitmacht, aufhören will, soll er z. B. bekommen: 2 Wochen gratis Fitness, 2 Wochen gratis Öffis, Kinokarten, Eintrittskarten zu Veranstaltungen, ins Schwimmbad, zum Fußballmatch, Essensgutscheine (1 für 2 o. ä.), usw., usw.; Ihrem Ref. Mag. Schäfermeier fällt da sicher noch viel dazu ein. Zudem: Bei täglich gut einer Schachtel Zigaretten erspart sich ein Paar unglaubliche 2.900.- Euro im Jahr. Bitte bringen Sie das rüber: Damit kann ein Super-Urlaub gebucht werden!

Am Wochenende meldeten wir auch dutzende Betriebe in der Steiermark (abends geht es weiter!), im Burgenland, in Vorarlberg und Tirol. Vor einer Woche über 100 Betriebe nur in Wiener Einkaufszentren! Noch diese Woche rund 100 Lokale in Linz und Umgebung!

Leider ist das EKZ Atrio, Villach, ein besonders "ungutes" Zentrum. Der Centerleiter hat sich schon vor 3 Jahren bei meinem persönlichen Gespräch "hinter einer Maske versteckt!"
Ähnlich ist es mit der Vz. Bürgermeisterin, die bei meiner Pressekonferenz in Villach am Podium war, einschließlich dem Stadtphysikus(?): Große Worte - keine Taten!

Bitte beachten Sie auch die nachstehenden, notorischen Gesetzesbrecher beim Nichtraucherschutz und urgieren Sie beim Strafamt Villach die Ausnützung des Strafrahmens von bis zu 10.000.- Euro, lt. BM. Stöger und MR. Dr. Pietsch, da x-fach Wiederholungstäter:

 


Mit freundlichen Grüßen aus Tirol


Dietmar Erlacher, Krebspatient


PS: Ganz unten die Stellungnahme von LH. Scheuch, zu unserer Anregung: "Die KärnterWK möge mit dem Land rauchfreie Betriebe ins Internet stellen!" Doch die WKO-Raucherschutzlobbyisten Hinterleitner und


Anlagen: 2 Aktionen in Kärnten


                               K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
    Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
    krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
              Dietmar Erlacher, Bundesobmann

Viele Anzeigen, wenige Verfahren: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=273.msg3352#msg3352
Kärnten: Hr. Landeshauptmann, was meinen Sie dazu?   http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=273.msg4064;topicseen#msg4064
Der neue LH. von Vorarlberg - Wird er noch mehr für den NR.-Schutz tun, als ....   http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=589.msg4063#msg4063
Dem Rauch ist es egal, der Behörde auch: http://derstandard.at/1331779693647/Anita-Lechner-Nichtraucherschutz-Dem-Rauch-ist-es-ja-egal
Behördenleiter: "Ich bin für ein Rauchverbot", http://www.kleinezeitung.at/steiermark/2954070/ich-bin-fuer-ein-rauchverbot.story
Gesetz ist nur Schall und Rauch: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2970018/gesetz-nur-schall-rauch.story
"Tabakgesetz gescheitert": http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2920912/tabakgesetz-gescheitert.story
Wir suchen Sponsoren für die Sammelklage: http://www.welt.de/vermischtes/article13918395/Tabakkonzerne-sollen-21-Milliarden-Euro-bezahlen.html
http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/nichtrauchen/news/rigoroses-rauchverbot-gefordert-strenge-regeln-retten-leben-_aid_723719.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,821071,00.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,815146,00.html#ref=nldt



Von: KAISER Peter [mailto:Peter.KAISER@ktn.gv.at]
Gesendet: Montag, 19. März 2012 14:28
An: Magistratsdirektion Villach
Cc: 'krebspatienten@gmail.com'
Betreff: WG: 9500 Villach, Racers, 26.1.12 - Damen und Herren der Landesregierung, 3/4 sind ohne Nichtraucherschutz! BM. Stöger: "Schludern muss ein Ende haben - mehr Kontrollen!" In 3 Jahren Gesetzwidrigkeit - Nur wir: 15.400 Anzeigen!

Sehr geehrte Damen und Herren!
Anbei eine Raucheranzeige mit dem Ersuchen um Überprüfung
und Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüßen
LHStv. Dr. Peter Kaiser

________________________________________

Von: SCHEUCH Uwe [mailto:Uwe.Scheuch@ktn.gv.at]
Gesendet: Montag, 19. März 2012 11:08
An: Erlacher Dietmar
Betreff: AW: WKK und die Gastronomie in Kärnten

Sehr geehrter Herr Erlacher!
Danke für Ihr Schreiben. Ich werde Ihre Anregungen gerne in künftigen Gesprächen, im Rahmen meiner referatsmäßigen Zuständigkeit, einfließen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Uwe Scheuch


1937


ORF - Nichtraucherschutz wird oft nicht eingehalten

Die steirischen Gastronomen nehmen es mit dem Nichtraucherschutzgesetz in Lokalen nicht gerade ernst - die Steiermark liegt sogar im Spitzenfeld der Rauchsünder. Allein in Graz verstößt fast jedes zweite Lokal gegen das Gesetz.

Die Liste der Rauchsünder in der Gastronomie ist lange und wird auch von Jahr zu Jahr nicht kürzer, sagt Dietmar Erlacher vom Verein „Krebspatienten für Krebspatienten“. Die Steiermark mische dabei im Spitzenfeld mit - allein 15.000 Anzeigen hat der Verein seit 2009 erstattet. Der Verein hat österreichweit 14.000 Mitglieder. 400 Rauchsheriffs sind derzeit in ganz Österreich unterwegs.

Die Kontrollen werden derzeit nur nach einer Anzeige durchgeführt

Ohne Anzeige keine Kontrolle

Das Problem ist derzeit, dass ohne Anzeige nicht kontrolliert wird, also ganz nach dem Motto: Wo kein Kläger, da kein Richter; das bestätigen auch die Bezirkshauptmannschaften. Laut Erlacher seien die Behörden zu milde: „Die Wirte sind Steuerzahler, die Wirte haben Beschäftigte, und daher werden wir da nicht kleinlich sein. Daher werden wir sie ‚großzügig‘ bestrafen oder überhaupt nur abmahnen.“

Privatpersonen zeigen meist an

Meist ergreifen Privatpersonen die Initiative: Im Bezirk Bruck an der Mur etwa erhielten im Vorjahr 18 Gastronomen Strafen, nachdem Lokalbesucher sie angezeigt hatten. Im Bezirk Leibnitz waren es lediglich fünf, in Weiz vier Anzeigen, heißt es von den jeweiligen Bezirkshauptmannschaften.

„Unpraktisch für Kellner und Arbeitsablauf“

Nur in der Landeshauptstadt geht der Magistrat in die Offensive: Erst in der Nacht auf Dienstag wurden 30 Lokale im Grazer Stadtgebiet kontrolliert - mehr als zwei Drittel wurden angezeigt, sagt Verena Ennemoser von der zuständigen Behörde: "Es gibt viele Glasverbauungen, viele Abtrennungen, aber meist sind die Türen dann doch nicht zu, weil es unpraktisch ist für die Kellner und der Arbeitsablauf sehr verlangsamt wird und dadurch natürlich auch Gäste ausbleiben. Dann bekommt er eine Strafe, die sich mit jeder Kontrolle, bei der er sich nicht daran hält, erhöht wird.“

Verein fordert verstärkte Polizeikontrollen

Sich nicht an das Raucherschutzgesetz zu halten, darf kein Kavaliersdelikt mehr sein, fordert Erlacher, deshalb sollten die Kontrollen auch durch die Polizei verstärkt werden, fordert er: „Sehr schnell wird der Wirt das sehr ungut finden, wenn in seinem Lokal, wo mehrere Gäste drinnen sind, sich immer wieder die Polizei aufhält und entsprechend den Strafzettel gleich schreibt und kassiert.“

Anzeige gegen Lokal im Gesundheitsministerium

Mehrere Anzeigen habe der Verein übrigens auch schon gegen das Restaurant im Gesundheitsministerium erstattet. Dort halte man sich nicht an das Raucherschutzgesetz, so Erlacher. Ein generelles Rauchverbot würde all diese Probleme lösen, darüber sind sich die Behördenvertreter und die Rauchersherrifs einig.


Link:

    Rauchersheriffs

1938
Entscheidungen zum Nichtraucherschutz beim UVS Niederösterreich:


Der Verwaltungsaufwand für dieses schlechte Gesetz ist in allen
Bundesländern enorm.


Den gesamten Link kopieren und einfügen .......
http://www.ris.bka.gv.at/Ergebnis.wxe?
Abfrage=Uvs&Entscheidungsart=Undefined&Sammlungsnummer=&Index=&Bundesland=Nieder%C3%B6sterreich&SucheNachRechtssatz=True&SucheNachText=True&GZ=&VonDatum=01.01.1991&BisDatum=16.04.2012&Norm=&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=50&Suchworte=Tabakgesetz&Position=1


Eine gerechte und medizinisch vertretbare Lösung
braucht eine Novellierung. Daher bitte http://www.unterzeichne.at/
verbreiten!


Mit freundlichen Grüßen,

Manfred Neuberger (www.aerzteinitiative.at)


1939



100e liegengebliebene Anzeigen im Strafamt der BH. Mödling?


Durch Zufall erfuhren wir davon,
haben mit entsprechenden Unterlagen die Volksanwaltschaft informiert (vorherige Beiträge).

Ja, es stimmt und überdies auch sonst "schlampige Verfahren" im Strafamt!

PS: Den meisten "Unternehmern" ist der Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz egal. Erst wenn ein Familienangehöriger/Verwandter mit Tabakrauch-Schwersterkrankung (Krebs ff.) im Sterben liegt, denkt der Wirt - 5 Minuten - nach. Aber das war es dann schon. Denn gerade diese Woche beschwerten sich sogar die "Drogenverkäufer TrafikantInnen" über das strenge Tabakgesetz.

Und unser Raucherschutzminister pflegt weiterhin das Ergebnis: "Österreich, der Aschenbecher Europas" ....... http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=853.msg4145#msg4145


und ..... "Trafikanten, oft Behinderte, manchmal Tabakrauch der Auslöser, Drogenverteiler" ..... http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=365.msg4143#msg4143


PSS: Es kann wohl davon ausgegangen werden, dass "diese Schlampigkeit" bei den Anzeigen wegen Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes lt. Tabakgesetz (2005 und 2009) sich in rund 3/4 aller Strafämter abspielt!



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Dr. Peter Kostelka
Volksanwalt

Sachbearbeiter/-in: Geschäftszahl: Datum:
Mag. Markus Huber VA-NÖ-GES/0032-A/1/2011 19. April 2012Krebspatienten für Krebspatienten
Herrn Dietmar Erlacher


Sehr geehrter Herr Erlacher!

Die Volksanwaltschaft setzte sich aufgrund Ihrer Beschwerde über die Bezirkshauptmannschaft
Mödling wegen der langen Dauer der Verwaltungsstrafverfahren mit den zuständigen Behörden in
Verbindung, um weitere Informationen einzuholen.

Nach Durchsicht der Verwaltungsakten bestätigt die Volksanwaltschaft die lange Dauer der Verfahren,
eine Verjährung ist in den Verfahren aber nicht eingetreten. Darüber hinaus stellte die
Volksanwaltschaft aber Verfahrensmängel fest. So hätte die Bezirkshauptmannschaft Mödling in
den Fällen der Anzeigen über die fehlende bauliche Trennung des Nichtraucherbereiches vom
Raucherbereich örtliche Kontrollen durchführen müssen. Ich ersuche aber um Verständnis, dass
ich Ihnen aufgrund der der Volksanwaltschaft auferlegten Amtsverschwiegenheit keine Einzelheiten
des Prüfungsergebnisses mitteilen kann.

Die Volksanwaltschaft hat den Missstand in der Verwaltung der Niederösterreichischen Landesregierung
als zuständige Aufsichtsbehörde über die Bezirkshauptmannschaft Mödling mitgeteilt
und wird das Prüfungsergebnis auch in den Bericht an den Niederösterreichischen Landtag aufnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. MR Dr. Adelheid Pacher e.h.

1940


Von: Manfred Neuberger [mailto:manfred.neuberger@meduniwien.ac.at]
Gesendet: Mittwoch, 18. April 2012 23:34
An: Erlacher Dietmar
Cc: alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; franz.voves@stmk.gv.at; gregor.hammerl@parlament.gv.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; fctcsecretariat@who.int; werner.kogler@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; erharter.jo@utanet.at; krebspatienten@gmail.com; heinz.fischer@hofburg.at; chefredaktion@derStandard.at; chefredaktion@diepresse.com; chefredaktion@kurier.at; chefredaktion@krone.at; chefredaktion@noen.at; chefredaktion@wirtschaftblatt.at; chefredaktion@nachrichten.at; chefredaktion@salzburg.com; chefredaktion@tt.com; chefredaktion@kleinezeitung.at; kundendienst@ORF.at; nichtraucherschutz@aon.at; kurt.aigner@gmx.at; davani@gmx.net; Karl.Leeb@gmx.at; rudolf.wallner@liwest.at; stefan@ganz.priv.at; abammer@betm.at; w_kommer@yahoo.com; werner.doralt@univie.ac.at; p.tappler@innenraumanalytik.at; info@krebspatienten.at
Betreff: Re: Offener Brief an BM. Stöger! Weiterhin kein Nichtraucherschutz in rund drei Viertel aller Lokale in Österreich!


Sehr geehrter Herr Minister Stöger,

Es gibt inzwischen (neben den unabhängigen Eurobarometer-Studien) eine Reihe von Diplomarbeiten der Medizinischen Universitäten Wien und Graz, die sowohl einen dringenden Handlungsbedarf (Ultrafeinstaubbelastung) als auch die mehrheitliche Befürwortung einer entsprechenden Gesetzesnovelle durch Lokalgäste nachweisen. Diese Arbeiten wurden auf wissenschaftlichen Tagungen der Gesellschaft für Arbeitsmedizin, der Gesellschaft für Pneumologie, der Gesellschaft für Toxikologie und der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin präsentiert. Soweit die entsprechenden Publikationen schon gedruckt sind, sende ich sie Ihnen auf Wunsch gerne zu. Außerdem kann ich schon zwei weitere Diplomarbeiten avisieren, die eine Umfrage beim Gaststättenpersonal machten und (trotz der "Gehirnwäsche" durch Funktionäre der Wirtschaftskammer) eine überraschend hohe Zustimmung für eine Gesetzesänderung fanden.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Neuberger

1941
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / BM. Stöger - Offener Brief
« am: April 19, 2012, 11:29:45 Vormittag »



Von: Erlacher Dietmar [mailto:aon.914464109@aon.at]
Gesendet: Mittwoch, 18. April 2012 00:29
An: alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; franz.voves@stmk.gv.at; gregor.hammerl@parlament.gv.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; fctcsecretariat@who.int; werner.kogler@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; erharter.jo@utanet.at; krebspatienten@gmail.com; heinz.fischer@hofburg.at; chefredaktion@derStandard.at; chefredaktion@diepresse.com; chefredaktion@kurier.at; chefredaktion@krone.at; chefredaktion@noen.at; chefredaktion@wirtschaftblatt.at; chefredaktion@nachrichten.at; chefredaktion@salzburg.com; chefredaktion@tt.com; chefredaktion@kleinezeitung.at; kundendienst@ORF.at
Cc: nichtraucherschutz@aon.at; manfred.neuberger@meduniwien.ac.at; kurt.aigner@gmx.at; davani@gmx.net; Karl.Leeb@gmx.at; rudolf.wallner@liwest.at; stefan@ganz.priv.at; abammer@betm.at; w_kommer@yahoo.com; werner.doralt@univie.ac.at; p.tappler@innenraumanalytik.at; info@krebspatienten.at
Betreff: Offener Brief an BM. Stöger! Weiterhin kein Nichtraucherschutz in rund drei Viertel aller Lokale in Österreich!


Sehr geehrter Herr Minister Stöger,


Wir alle sind angehalten, die Gesetze in diesem Land zu beachten. Umso mehr empört es mich und meine rund 14.000 Mitglieder, Krebspatienten, dass in dieser, die Gesundheit betreffender Angelegenheit, offenbar jeder (Betrieb) machen kann was er will. Und das trotz "3 Jahre Nichtraucherschutz-Tabakgesetz".
Das hat wohl vor allem damit zu tun, dass es dazu von offizieller Seite keine Kontrollen oder nachhaltige Strafen gibt. Wissen Sie, dass uns viele Kleinbetriebe bekannt sind, die sich seit fast drei Jahren ein generelles Rauchverbot wünschen, da sie wegen "Unlauteren Wettbewerb von Kollegen" das eigene gesetzlose Treiben nicht ablegen können.

Nach wie vor gibt es sehr viele Gastronomiebetriebe, die die geltenden Nichtraucherschutzgesetze nicht einhalten; über 15.000 Anzeigen erfolgten nur von uns! Am Land, und in Stadtzentren, sind es 65 bis 80 % aller Betriebe! Festgestellt wird ….

•   60 % Falschkennzeichnungen,
•   keine Raumtrennungen, obwohl über 50 qm Lokalfläche.
•   Wenn das Lokal mehrere Räume hat, ist der Hauptraum zu 80 % der Raucherraum. Der Nichtraucherraum ist dann viel kleiner, mit weniger Plätze, dem Raucherraum auch sonst untergeordnet (ohne Fenster, im Keller, über Wendeltreppe im 1. Stock, etc.!
•   Bei Mehrraumlokalen ist meist keine Abtrennung mit einer Türe, und wenn, dann ist die Türe ständig offen.

Ich fordere Sie hiermit auf, Maßnahmen zu ergreifen, damit die Einhaltung des Nichtraucherschutzgesetzes in allen Lokalen Österreichs in Zukunft gewährleistet ist. 

Des weiteren haben Studien gefährliche Tabakrauchkonzentrationen auch in gesetzeskonformen Nichtraucherräumen nachgewiesen, die aus dem benachbarten Raucherraum stammten (siehe http://www.mdpi.com/2073-4433/2/2/171/). Deshalb sollten Raucherräume erst bewilligt werden, nachdem die Behörde folgende Voraussetzungen geprüft hat: dichte Türe mit Selbstschließer, separate Belüftung mit Unterdruck im Raucherraum von mindestens 5 Pa, Zutritt erst ab 18 Jahren und nur zum Zweck des Rauchens (kein Getränke- und Speisenservice zum Schutz des Personals).

Ein Blick über unsere Landesgrenzen genügt, um zu sehen, dass das sehr wohl funktionieren kann - wenn man nur wirklich will.


Mit freundlichen Grüßen


Dietmar Erlacher, Krebspatient

           
                               K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
    Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
    info@krebspatienten.at    www.krebsforum.at
Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                  NEU: www.unterzeichne.at
              Dietmar Erlacher, Bundesobmann


PS: Trotz mehrfacher Anzeigen seit rund einem Jahr, abschriftlich an oberste Politiker, können weiterhin Kinder bei Zigarettenautomaten ohne Bankomatkarten-Einschub (Alterskontrolle) die Tabakdrogen abholen.


Anlage: www.unterzeichne.at

1942

... halbherzige Regelung. In vielen Lokalen wird geraucht.
Ich persönlich hätte ja gerne eine strengere Lösung. Aber Gesetze werden im Nationalrat, nicht vom Minister gemacht.

Wer blockiert?
ÖVP, FPÖ und BZÖ wollen an der derzeitigen Regelung festhalten.

Rauchen Sie selbst?
Nicht mehr.

http://www.heute.at/news/politik/art23660,693182

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Offener Brief .... nachstehend

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Sei dabei, hilf mit .....
www.unterzeichne.at

1943

Entscheidungen zum Nichtraucherschutz beim UVS Niederösterreich:


http://www.ris.bka.gv.at/Ergebnis.wxe?
Abfrage=Uvs&Entscheidungsart=Undefined&Sammlungsnummer=&Index=&Bundesland=Nieder%C3%B6sterreich&SucheNachRechtssatz=True&SucheNachText=True&GZ=&VonDatum=01.01.1991&BisDatum=16.04.2012&Norm=&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=50&Suchworte=Tabakgesetz&Position=1

Der Verwaltungsaufwand für dieses schlechte Gesetz ist in allen
Bundesländern enorm. Eine gerechte und medizinisch vertretbare Lösung
braucht eine Novellierung. Daher bitte http://www.unterzeichne.at/
verbreiten!

Mit freundlichen Grüßen,

Manfred Neuberger (www.aerzteinitiative.at)

1944


EU-Richtlinien stören Trafikanten

Einbrüche und sinkende Spannen drücken auf das Gemüt der Tabak-Trafikanten

Mühlviertel. „Was mich am meisten stört, ist die ständige Bevormundung der Raucher“, bringt Sandra Deutsch, Trafikantin aus Mittertreffling, auf den Punkt, was viele ihrer Branchenkollegen derzeit sauer aufstößt. Dazu zählen vor allem drohende Einschränkungen im Verkauf. So etwa die EU-Richtlinie TPD 2: Diese sieht etwa weiße, neutrale Packungen für Zigaretten vor, die mehr oder weniger nur noch versteckt unter dem Verkaufspult abgegeben werden dürfen. Dazu kommen sinkende Verkaufsspannen bei den Zigaretten. „Die sind in den vergangenen Jahren zum Teil dramatisch gesunken“, klagt Romy Schaufler, Trafikantin aus Ulrichsberg und scheidende Bezirksvertrauensfrau. Ebenfalls ein Thema bei den Trafikantenstammtischen im Mühlviertel war die Sicherheit, nachdem in den vergangenen Wochen mehrere Trafikanten Opfer von Diebstählen und sogar Überfällen wurden. „Die Monate Jänner und Februar sind hier besonders gefährlich, da durch den Vignettenverkauf oft mehr Geld in der Tageskasse ist als sonst“, sagt Silvia Reisenberger aus Gallneukirchen.

Kartenverkauf boomt

Freilich gibt es auch Veränderungen, die die Trafikanten durchaus positiv stimmen. So etwa die gute Entwicklung des Kartenverkaufs in den Trafikplus-Verkaufsstellen. „Hier konnten wir in Oberösterreich den Umsatz um mehr als 20 Prozent auf 1,63 Millionen Euro steigern“, sagt der Greiner Trafikant und Kammerfunktionär Franz Huber. Als Nächstes werden zahlreiche Trafiken auch Gutscheine für iTunes anbieten können, mit denen in dem beliebten Online-Store Musik oder Videos eingekauft werden können. Auch bei den Zigaretten tut sich Neues: So haben die vor wenigen Monaten eingeführten Zigaretten, bei denen ein in den Filter integriertes Kügelchen, sobald man darauf Druck ausübt, Geschmacksessenzen freisetzt, vor allem beim jungen Publikum großes Interesse geweckt. Der Verkauf von Zigarren und Pfeifentabak mitsamt entsprechendem Zubehör bietet den Trafikanten ebenfalls zusätzliche Chancen, die allerdings gut vorbereitet werden müssen. Denn gerade dieser Bereich ist sehr beratungsintensiv. Der Aufwand lohne sich aber. „Wir kennen unsere Kunden, wir beraten sie individuell und wir sind auch geschätzt als Nahversorger“, sagt Irene Weilguny aus Freistadt.


http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/muehlviertel/art69,841425

mit Kommentaren


1945


[b]Anmerkung:
Ein Drittel, vor 2 Jahren, das ist wohl sehr, sehr niedrig beziffert.
Jetzt sind es immer noch knapp über 2/3, die den Nichtraucherschutz nicht einhalten![/b]


Der Nationalrat beschloss einen Kompromiss betreffend des Rauchens in Lokalen.
Selbst dieser wird von etwa einem Drittel der Lokale nicht eingehalten, wiewohl er der liberalste der EU ist.
Behörden dürfen in dieser Sache nicht von sich aus tätig werden.
Jene, die Verstöße bei den Behörden anzeigen, werden von Herrn Frömmel als „selbst ernannte Nichtraucher-Apostel“ herabgesetzt.
Könnte der Herr Frömmel seine Mitglieder motivieren, sich an die bestehenden gesetzlichen Regelungen zu halten, oder könnten die Behörden von sich aus tätig werden, brauchten wir diese „Apostel“ nicht.

Jakob Haselauer,

Reichenau im Mühlkreis

1946
zDBdx



... im Schreiben lt. vorigem Beitrag:

" ... Gerade an Sportstätten sollte die Behörde für eine Einhaltung der Nichtraucherschutzbestimmungen des Tasbakgesetzes sorgen.
MfG. ...."




Und welche Erfahrungen hast du diesbezüglich gemacht, in Wien und anderswo,

im privaten wie im öffentlichen Bereich?




Daher Mitteilungen an .......

An: info@krebspatienten.at
Betreff: Postleitzahl ………..; Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz

Name des Betriebs:                   
Postleitzahl / Ort / Bezirk (außerhalb Wiens):   
Straße / Hausnummer:               
Datum:                         
Uhrzeit des Besuchs, ca. von / bis:         
Kennzeichnung vor Eingangstüre:         
Kennzeichnung im Lokal:               
Anzahl der Raucher (Theke/Tische): ca.         
Anzahl der geschädigten Nichtraucher: ca.       
Anzahl der Aschenbecher (Theke/Tische): ca.       
Kurze Sachverhaltsdarstellung:

z.B. keine oder falsche Eingangskennzeichnung bzw. falscher Text wie: "Rauchfreier Bereich im Lokal".
Lokalgröße über 50 qm und keine Raumtrennung (keine oder ständig offene Türe).
Hauptraum muss immer der Nichtraucherraum sein.
Dieser Haupt-/Nichtraucherraum muss zumindest gleich viele Verabreichungsplätze als der Raucherraum haben.
Das Personal hat hinter sich die Türe nie zugemacht?
Meldung bitte möglichst mit Namen, Adresse; die Weiterleitung der Anzeige erfolgt anonym.
Ist innerhalb der Räume von allen Sitzplätzen aus deutlich ersichtlich, ob Raucherraum oder Nichtraucherraum?
NEU: Ist das Lokal in EKZ/Passage, wo der Raucherraum abgetrennt, aber kein eigener Raum mit Türe(!) für die Nichtraucher ist?
Siehe auch http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

           
                               K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
    Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
    info@krebspatienten.at    www.krebsforum.at
 Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
              Dietmar Erlacher, Bundesobmann



1947



Die Antwort vom Volksanwalt bzw. von der MA., nach etlichen Anzeigen, ist als pdf vorhanden, senden wir gerne auf Wunsch zu, lautet ......:


"....... der Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz in Wiener Bäder, so auch im Schwimmbad Donaustadt, 1220 Wien, wird eingehalten ....."






Somit: "Das kehren wir unter den Tisch",

oder "unter die Decke",

oder ......!?!?



Welche Erfahrungen in Wiener Schwimmbäder hast du gemacht:

Der größere, schönere Raum des Restaurants ist der Hauptraum, der Nichtraucherraum?
Die Türe zwischen Nichtraucherraum und Raucherraum ist immer geschlossen, außer beim Durchschreiten?
Die Verbindungstüre bei der Theke, für das Personal, ist immer geschlossen, außer beim Durchschreiten?[/b]



1948
Vorsicht vor Tabak-Konzerne! Warum? / Interne Dokumente der Tabakindustrie
« am: April 16, 2012, 01:26:07 Vormittag »


Interne Dokumente der Tabakindustrie (Powerpoint-Präsentationen in englischer Sprache), von der Legacy Tobacco Documents Library zur Verfügung gestellt:

http://legacy.library.ucsf.edu/popular_documents/;jsessionid=B0A72678FD41F9F5548A2F18079D413B.tobacco03

1949


http://www.uvs-ooe.gv.at/

tolle Seite, alle Entscheidungen des UVS OÖ sind dort abrufbar.

Warum gibt es so was nicht in …… und in Wien…?

Haben alle Angst, einschließlich WKO, da könnte etwas die Öffentlichkeit erfahren?


1950
Gesundheit / Nichtraucherschutz - Herzinfarkt
« am: April 15, 2012, 14:59:25 Nachmittag »
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Von: Werner Kommer [mailto:w_kommer@yahoo.com]
Gesendet: Samstag, 14. April 2012 21:46
An: Erlacher Dietmar; manfred.neuberger@meduniwien.ac.at
Cc: nichtraucherschutz@aon.at
Betreff: Deutscher Kardiologie- Kongress 2012 - Untersuchung über pos. Auswirkung des Nichtraucherschutzes in Bremen

Sehr geehrter Hr. Prof. Neuberger, Hr. Erlacher und Hr. Rockenbauer !
 
Ich komme gerade aus Mannheim zurück, wo ich an der jährlichen Jahrestagung der deutschen kardiologischen Gesellschaft beiwohnte. Es gab hunderte Voträge über Herzerkrankungen, Herzkatheter-Interventionen und Herzrhythmusstörungen, aber auch über kardiale Risikofaktoren - wie hohe Blutfette und Bluthochdruck. Das Rauchen wurde zwar immer wieder bei der Besprechung von Fallgeschichten erwähnt, aber raten Sie einmal, wieviele Vorträge über das Rauchen bei der Fachtagung der größten europäischen kardiologischen Gesellschaft über Rauchentwöhnung gehalten wurde ? Nicht einmal einer.
 
Dafür fand sich wenigstens ein einzelner guter Vortrag über die positiven Aspekte des Nichtraucherschutzes, wo im Umland von Bremen nachgewiesen werden konnte, dass transmurale Herzinfarkte (also die ganze Wand betreffende Herzinfarkte, im kardiologischen Jargon "STEMI" genannt im Gegensatz zu den "NSTEMI", das sind die früher als Enzyminfarkte bezeichneten "kleineren" Infarkte) zurückgingen. So erlitten den zwei Jahren nach Einführung des Nichtraucherschutzgesetzes nur 726 Nichtraucher einen solchen Herzinfarkt (STEMI) erlitten, während es in den beiden Jahren zuvor noch 940 Nichtraucher gewesen waren.
 
Die Details des Abstracts - vielleicht auch für Hrn. Rockenbauer und seine Nichtraucherzeitung (übrigens besten Dank dafür !) - sende ich Ihnen hier mit.


Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Werner Kommer
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Bachgasse 15
A-2120 Wolkersdorf
Tel.: 06991/ 403 88 01
 
 
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Clin Res Cardiol 101, Suppl 1, April 2012
V1226 - Einfluss des Nichtraucherschutzgesetzes auf die Inzidenz von ST-Hebungsinfarkten: Benefit vor allem bei Nichtrauchern?
 
J. Schmucker1, H. Wienbergen1, S. Seide1, A. Fach1, E. Fiehn1, R. Hambrecht1
 
1Klinik für Kardiologie und Angiologie, Klinikum Links der Weser gGmbH, Bremen;
 
Hintergrund: Ziel der Studie war es zu prüfen, inwieweit die Umsetzung des Nichtraucherschutzgesetzes (NRSG) Einfluß auf die Inzidenz von Myokardinfarkten ausübt. Dafür wurde vor und nach Inkraftreten des Nichtraucherschutzgesetzes (NRSG) in Bremen und Niedersachen Ende 2007 die Häufigkeit von STEMIs bei Rauchern und Nichtrauchern analysiert.
Methodik: Im Bremer STEMI-Register werden seit  2006 zentral alle Daten von STEMI-Patienten aus der Hansestadt Bremen und dem Umland (Einzugsbereich ca. 800 000 Einwohner)  aufgenommen. In dieser Studie wurden die Parameter Aufnahmedatum, Alter, Geschlecht und Nikotinkonsum aus dem STEMI-Register von 2006 bis 2009 ausgewertet und in ihrem zeitlichen Verlauf analysiert.
Ergebnisse: Zwischen 2006 und 2009 wurden insgesamt 2883 Patienten mit STEMI im Bremer Herzzentrum behandelt. Dabei zeigt sich ein Rückgang der gemittelten monatlichen STEMIs (von 65±12 STEMI/Mo im Jahr 2006 auf 55±10 STEMI/Mo im Jahr 2009, -16%, p=0.04 2009 vs. 2006). Wenn man die Jahre vor und nach dem Inkrafttreten des NRSG vergleicht so zeigt sich ein ähnlicher Rückgang (2006/2007: 64.7±11 STEMI/Mo auf  2008/2009: 55±10 STEMI/Mo, -14%, p<0.01). Wenn man jedoch die zum Aufnahmezeitpunkt aktiven Raucher (2006-2009: 1217 Patienten, 42% der Gesamt-STEMIs) betrachtet, so zeigt sich kein Rückgang im direkten Vergleich (2006/2007:25.5±6 STEMI/Mo auf 2008/2009: 25.1±6 STEMI/Mo, p=0.82). Nur die Nichtraucher (2006-2009: 1666 Patienten, 58% der Gesamt-STEMIs) profitieren statistisch vom NRSG (2006/2007: 39.1±8 STEMI/Mo auf  2008/2009: 30.1±7 STEMI/Mo, -23%, p<0.01). Die jüngeren Nichtraucher (bis 65 Jahre) profitieren im besonderen Maße vom NRSG (2006-2007: 13.7±4 STEMI/Mo vs. 2008-2009: 10.1±4 STEMI/Mo, -26%, p<0.01).
 
Jahre    STEMIS [n]   Mittl. Alter    Weiblich    Raucher[n]   Nichtraucher[n]    Nichtrauch. bis 65 J[n]
 2006/2007    1553    64±12    29%    613(39%)    940(61%)    329(21%)
 2008/2009    1330    63±12    27%    604(45%)    726(55%)    242(18%)
 Signifikanz    <0.01    0.3    0.3    <0.01    <0.01    <0.01
 
Diskussion: Der Rückgang der Inzidenz von STEMIs in Bremen und Umland über einen Zeitraum von vier Jahren scheint zumindest teilweise durch das Inkraftreten des Nichtraucherschutzgesetzes (NRSG) Ende 2007 erklärbar. Insbesondere jüngere Nichtraucher weisen einen deutlichen Rückgang der Inzidenz von STEMIs auf. Dieses Ergebnis deutet daraufhin hin, daß das NRSG inbesondere Nichtraucher vor dem schädlichen Einfluß des Passivrauchens schützt.
 
Clin Res Cardiol 101, Suppl 1, April 2012
Zitierung mit Vortrags- oder Posternummer s.o.
DOI 10.1007/s00392-012-1100-6