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Nachrichten - admin

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WHO, UN, etc. / Raucherschutzminister Stöger: Unfähig, Rücktritt!
« am: Mai 29, 2012, 20:35:33 Nachmittag »


Umfrage: 38 Prozent der Österreicher sind Raucher


29.05.2012 | 16:11 |   (DiePresse.com)

Die Weltgesundheitsorganisation will bis 2040 den Anteil der Raucher an der Weltbevölkerung bei fünf Prozent sehen. Hier hat deutlichen Handlungsbedarf.
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Aus dem Archiv:

http://diepresse.com/home/panorama/rauchen/761548/Umfrage_38-Prozent-der-Oesterreicher-sind-Raucher

    Austria Tabak verliert weiter Marktanteile (06.04.2012)
    Wien: Sauberkeitskampagne nimmt Raucher ins Visier (14.03.2012)

Welt-Nichtrauchertag 2012 am Donnerstag: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will bis zum Jahr 2040 den Anteil der Raucher an der Weltbevölkerung bei nur noch fünf Prozent sehen. Hier hätte auch Österreich noch deutlichen Handlungsbedarf. 38 Prozent der Menschen bezeichneten sich in einer repräsentativen Umfrage der Österreichischen Krebshilfe vom März dieses Jahres als Raucher, 33 Prozent greifen regelmäßig zur Zigarette.
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Der Präsident der Österreichischen Krebshilfe, der Wiener Gynäkologe Paul Sevelda: "Es braucht konsequentere Kontrollen der bestehenden Rauchergesetzgebung, langfristig ist ein komplettes Rauchverbot in allen Bereichen, wo Jugendliche sich aufhalten, unvermeidlich. Kontinuierliche und umfassende Aufklärung der Kinder und Jugendlichen über die schädlichen Folgen des Rauchens und des Passivrauchens müssen verstärkt erfolgen."

Die Daten aus der repräsentativen Umfrage (Spectra/Linz) mit 1035 Probanden ab 15 Jahren zeigen eine erhebliches "Rauchproblem" in Österreich:

    38 Prozent der Menschen rauchen, 33 Prozent davon regelmäßig.
    57 Prozent bezeichnen sich als Nichtraucher (42 Prozent haben nie geraucht, 15 Prozent sind Ex-Raucher).
    38 Prozent der Männer und 27 Prozent der Frauen sind regelmäßige Zigarettenraucher.


    In der Altersklasse von 15 bis 29 Jahren greifen 40 Prozent der Menschen regelmäßig zur Zigarette, unter den 30 bis 49-Jährigen sind es 38 Prozent und in der Altersgruppe über 50 Jahre schließlich 23 Prozent.

Anmerkung: Raucherschutzminister Stöger, Rücktritt!!!
 
Mehr als die Hälfte hält Rauchen für "weniger gefährlich"

Das Risikobewusstsein der österreichischen Bevölkerung bezüglich des Tabakkonsums ist offenbar nicht gerade hoch: Als "weniger gefährlich" stufen 53 Prozent der regelmäßigen Raucher den Zigarettenkonsum ein. Das, obwohl fast alle Fälle von Lungenkarzinomen und ein erheblicher Teil der Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit dem Rauchen in Verbindung zu bringen ist.

Regelmäßige Raucher saugen bzw. blasen pro Tag im Durchschnitt die Schwaden von 18 Glimmstängeln in Lunge und Luft. Mit 42 Prozent ist dabei der Anteil der Personen, die etwa eine Packung am Tag rauchen, am höchsten.

Einsteiger zwischen 13 bis 19

Ganz klar konzentriert sich das Einstiegsalter beim Zigarettenrauchen auf die Gruppe der 13- bis 19-Jährigen. Bis zu einem Alter von zwölf Jahren sind es neun Prozent, in der Gruppe der 13- bis 15-Jährigen 40 Prozent und bei den 16-bis 19-Jährigen 37 Prozent der regelmäßigen Raucher, die in diesen Jahren damit begonnen haben. Unter den 20 bis 30-Jährigen beginnen dann nur noch sechs Prozent der später regelmäßigen Raucher mit dem Tabakkonsum. Das Durchschnitts-Einstiegsalter beträgt 16 Jahre.

Auf der anderen Seite: 19 Prozent der regelmäßigen Raucher haben noch nie versucht, den Glimmstängel endgültig wegzulegen (23 Prozent einmal, zehn Prozent zweimal, 15 Prozent drei- bis fünfmal, drei Prozent noch öfter). Hier machten 30 Prozent der Befragten regelmäßigen Zigarettenraucher keine Angaben.

Sehr gerne oder doch ziemlich dringend mit dem Rauchen aufhören wollen 26 Prozent der Zigarettenfans (die ersten drei Stufen auf einer zehnteiligen Skala). 27 Prozent wollen überhaupt nicht mit dem Griff zur Zigarette aufhören.

(APA)



ZUSATZ:

siehe www.krebspatienten.at , letzte Beiträge

siehe NEUESTE Aktion: www.unterzeichne.at

1877
WHO, UN, etc. / Rauchersheriffs - Ärzteschaft - Weltnichtrauchertag Gastwirte
« am: Mai 29, 2012, 20:30:08 Nachmittag »


Die Interviews dieser Tage öffneten mir wieder die Augen:

wir haben fast nichts erreicht!

"Ein Grüner Pilz" muss her, und "die Machenschaften der Tabakindustrie" lt. WHO hinterfragen.

Wenig nützen die alle 6 Monate kommenden Aufrufe der Ärztekammer, ein Tropfen auf den vulkanrauchenden Stein, wie gerade

http://derstandard.at/1304553259111/Weltnichtrauchertag-14000-Tote-Aerzte-fordern-strengeres-Rauch-Verbot


Weltnichtrauchertag
14.000 Tote: Ärzte fordern strengeres Rauch-Verbot
31. Mai 2011, 01:00

    Artikelbild
    foto: apa/kay nietfeld

    5,5 Millionen Menschen sterben jährlich weltweit an den Folgen des Rauchens

In Lokalen soll noch weniger geraucht werden - In anderen Ländern tabakinduzierte Erkrankungen rückläufig

Wien - Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) setzt sich anlässlich des Weltnichtrauchertages für ein strengeres Rauchverbot im öffentlichen Raum und in Lokalen ein: Das derzeitige Tabakgesetz ist für ÖÄK-Präsident Walter Dorner eine "halbherzige, typisch österreichische Lösung". In Österreich sterben jährlich etwa 14.000 Menschen an Krankheiten, die durch das Rauchen verursacht wurden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt die Zahl der Todesopfer pro Jahr weltweit auf 5,5 Millionen. Am Weltnichtrauchertag steht vor allem der Schutz vor den schädlichen Folgen von Tabakkonsum und Passivrauchen im Mittelpunkt.

Erkrankungen rückläufig

Seit vergangenem Jahr gilt in Österreich das gesetzliche Rauchverbot in der Gastronomie. Nur mehr Lokale unter 50 Quadratmeter Verabreichungsfläche oder größere Betriebe mit abgetrennten Raucherräumen dürfen Tabakkonsum erlauben. "Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt, dass in Ländern, die ein absolutes Rauchverbot praktizieren, die tabakinduzierten Erkrankungen rückläufig sind. Auch von einem Wirte-Sterben kann keine Rede sein", betonte Dorner. Gefordert wurden von der ÖÄK weiters eine konsequente Raucherprävention vor allem bei Kindern und Jugendlichen, eine spürbare Erhöhung der Zigarettenpreise am Vorbild Nordeuropas sowie eine Ausweitung des Angebots an Rauchertherapie.

Beim Aufhören helfen

"Einstieg zum Ausstieg", heißt die diesjährige Devise: Krankenkassen und Ärzte wollen in Österreich verstärkt Flagge zeigen, was Information, Beratung und Behandlung von Tabakkonsumenten betrifft. In Österreich greifen 2,3 Millionen Menschen regelmäßig zur Zigarette. Damit büßen sie im Schnitt zehn Jahre ihrer Lebenserwartung ein. Die WHO erklärte 1988 den 31. Mai zum "No Tobacco Day". (APA/red)

Siehe

Raucherentwöhnung: Wenn jede Zigarette zählt



ZUSATZ:

siehe www.krebspatienten.at , letzte Beiträge

siehe NEUESTE Aktion: www.unterzeichne.at

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Einige meldeten sich, da "16.000 Anzeigen im heutigen Kurier Artikel" nicht stimmen können.


Die Österreich weiten Strafämter sehen es als "Arbeitserleichterung", wenn sie Anzeigen nicht als Einzel- sondern als Folgedelikt behandelt werden.

Das heißt, mit fälschlicher Rechtsmeinung:

Lokal X wird heute angezeigt.
Das Amt tut nichts, 5 Monate lang.
Dann beginnt man zu fragen, ob und wie die Gewerbeberechtigung aussieht.
Dann ladet man den Wirt zu einer Stellungnahme ein.
Dann .....
Und schließlich erfolgt nach 8 bis 12 Monaten eine 100.- Euro Strafe.

ALLE weiteren Anzeigen gegen Wirt X, von Heute bis zum Strafbescheid (in 8 - 12 Mo.) werden nicht behandelt,
denn das sieht die Behörde als Folgedelikt!

Dadurch erfahren das BMfG und andere Stellen NIE  DIE  ZAHL  VON  DEN  TATSÄCHLICH  EINGEGANGENEN  ANZEIGEN !



Dazu:

 Einzeldelikt vs. fortgesetztes Delikt:


Im Erkenntnis 2004/04/0185 des Verwaltungsgerichtshofes heißt es: Das fortgesetzte Delikt ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Reihe von Einzelhandlungen auf Grund der Gleichartigkeit der Begehungsform, der Ähnlichkeit der äußeren Begleitumstände und der zeitlichen Kontinuität zu einer Einheit zusammentreten. Alle Einzelhandlungen sind von einem einheitlichen Entschluss des Täters, sich fortgesetzt in bestimmter Weise rechtswidrig
zu verhalten, erfasst…
und
Wie groß der Zeitraum zwischen den einzelnen Tathandlungen sein darf, um noch von einem fortgesetzten Delikt sprechen zu können, wird von Delikt zu Delikt verschieden sein und hängt im besonderen Maße von den Umständen des Einzelfalles ab. Entscheidend ist, dass die einzelnen Tathandlungen von einem einheitlichen Willensentschluss getragen werden.
Demnach müssen alle oben genannten Bedingungen für ein „fortgesetztes Delikt“ vorliegen. Ohne die Rechtfertigung des Täters zu kennen, kann daher gar nicht von einem „fortgesetzten Delikt“ ausgegangen werden. Es muss der (bedingte) Vorsatz bzw. der Entschluss des Täters vorhanden sein, gegen das Tabakgesetz zu verstoßen. Hier ist natürlich auch zu berücksichtigen, um welche Verstöße gegen das Tabakgesetz es sich handelt. Gibt es beispielsweise keinen Nichtraucherraum nach den Bestimmungen des Tabakgesetzes, ist die Tür zwischen Raucherraum und Nichtraucherraum innerhalb eines gewissen Beobachtungszeitraumes immer geöffnet oder gilt absolutes Rauchverbot, weil es sich um einen Raum eines öffentlichen Ortes handelt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der enge zeitliche Zusammenhang zwischen den einzelnen (angezeigten) Taten. Hier kann man natürlich unterschiedlicher Rechtsauffassung sein – auch abhängig von der Art des Verstoßes gegen das Tabakgesetz. Meiner Meinung nach kann aber spätestens nach einem Zeitraum von vier Wochen zwischen zwei angezeigten Delikten bei den meisten
Sachverhalten nicht mehr von einem „fortgesetzten Delikt“ die Rede sein.
Unter Berücksichtigung der anderen Voraussetzungen für die Annahme eines fortgesetzten Deliktes, müsste bei Feststellung eines fortgesetzten Delikts im Bereich des Tabakgesetzes außerdem auch von permanenten Verstößen zwischen zwei angezeigten Tatzeitpunkten ausgegangen, dies im Strafbescheid festgehalten werden und auch entsprechend seine Würdigung in der Strafhöhe und in gewerberechtlicher Hinsicht finden.
Daraus ist zu folgern: Die Behörde muss bei aufeinanderfolgenden Anzeigen zunächst von „Einzeldelikten“ ausgehen und kann nur nach Erhebung der näheren Umstände – insbesondere der Verantwortung des Beschuldigten – ein „fortgesetztes Delikt“ annehmen.

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‎"Dreifaltigkeit der Österreichischen Lösung ......" -
http://kurier.at/nachrichten/4497773-das-ohrwaschl-luft-und-rauch.php
und "Tabakgesetz: Österreichischer geht`s nicht mehr!"


Das Ohrwaschl - Luft und Rauch
Das Rauchergesetz und der Umgang damit - österreichischer geht nicht.

Letztes Update am 28.05.2012, 16:08


Die Dreifaltigkeit des heimischen Alltags besteht bekanntlich aus: der österreichischen Lösung, wenn es mehr als ein Interesse gibt; dem fröhlichen Vernadern derer, die dagegen verstoßen; und dem alles zudeckenden "Mir werd’n kan Richter brauchen".

So halten wir’s seit drei Jahren mit dem Rauchergesetz. Dem Trend, normativ zu wissen, was der Menschheit gut tut, wird mit einer Norm entsprochen, die in vielen Lokalen nicht Rauch und nicht gute Luft ist. Selbst ernannte Rauchersheriffs wichtigtun sich durchs Land und zeigen Verstöße gegen diese Norm an. Und ein Gutteil der Anzeigen bleibt einfach liegen .

Die Konsequenz? Kein strenges Gesetz gegen den Qualm. Auch keine Freigabe der Entscheidung, wo geraucht wird und wo nicht, bzw. wo man hingeht und wohin nicht. Sondern ein Gesundheitsminister, der sich jetzt eingestellte Verfahren melden lässt. Sapperlot!

Österreichischer geht’s nicht.


UND  JETZT  GLEICH:  www.unterzeichne.at

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Kurier, 29.5.2012

Rauchverbot: Viele Anzeigen, wenig Strafen

Anzeigenflut gegen Raucher-Wirte: Doch Tausende Verfahren werden eingestellt. Minister Stöger lässt jetzt prüfen.

Zwei Tage vor dem Weltnichtrauchertag am Donnerstag steht das heimische Tabakgesetz nach wie vor in der öffentlichen Kritik.


Denn bundesweit wurden seit März 2009 – seit damals gilt das umstrittene Tabakgesetz – 16.000 Anzeigen gegen Wirte bei den Behörden eingebracht. Ein Großteil davon geht auf das Konto der beiden gefürchteten österreichischen Rauchsheriffs Dietmar Erlacher und Robert Rockenbauer.

Zusammengeschlagen

Körpereinsatz: Rauchsheriff Erlacher wurde verprügelt

"Die Gastronomie ignoriert beharrlich den Nichtraucherschutz. Kein Wunder, denn die Anzeigen bleiben auf den zuständigen Bezirkshauptmannschaften und Magistraten liegen", ärgert sich Erlacher. Er bezahlte sein Engagement für eine rauchfreie Gastronomie sogar mit einem Spitalsaufenthalt. Ein von ihm kontrollierter Wirt schlug den Tiroler in einem Wiener Shopping-Tempel krankenhausreif.

Rauchsheriff Rockenbauer, ebenfalls Tiroler, lässt in Richtung Unabhängigen Verwaltungssenat (UVS) Dampf ab: "Werden Wirte doch gestraft, folgt eine Berufung. Die Causa landet dann beim UVS. Und die stellen Verfahren zu Tausenden ein. Denn dort herrscht Personalmangel. Was helfen vollmundige 2000 Euro Strafandrohung, wenn es keine Urteile gibt?"

Unterstützung der Regierung fehlt: Minister Alois Stöger

Auf diese Verfahrenseinstellungen reagierte auch Gesundheitsminister Alois Stöger: "Jede Einstellung muss seit heuer an mein Ressort gemeldet werden. Wir prüfen dann die Fälle."

Für den KURIER gab das Ministerium erstmals Zahlen bekannt: So wurden vor zwei Jahren 1200 Klagen gegen säumige Wirte eingestellt. 2011 waren es 1100. Offizielle Zahlen, wie viele Lokale gestraft wurde, hat das Ministerium nicht. Das sei Ländersache. Aber Tausende Verfahren sind derzeit anhängig oder in Berufung.
 
Mehr zum Thema

    Hauptartikel
    » Rauchverbot: Viele Anzeigen, wenig Strafen

    Hintergrund
    » Irland: Rauchverbot auch im Freien
    Kommentar
    » Das Ohrwaschl - Luft und Rauch


Tabakkonsum in Österreich

Stöger muss sich dem koalitionären Druck beugen: "Ein ..................


Mehr, und Kommentare, auf:

http://kurier.at/nachrichten/4497778-rauchverbot-viele-anzeigen-wenig-strafen.php


UND  JETZT  GLEICH:  www.unterzeichne.at

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WHO, UN, etc. / Presseaussendung zum Weltnichtrauchertag 2012
« am: Mai 28, 2012, 14:59:59 Nachmittag »
YcHcz



Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Montag, 28. Mai 2012 13:49
An: info@krebsforum.at
Betreff: Weltnichtrauchertag 31.5.2012, Beispiele Donauzentrum bzw. Cafe Drechsler


Sehr geehrte Damen und Herren Medienvertreter,


38.000 neue Krebspatienten gibt es jedes Jahr in Österreich.
40 % aller Krebserkrankungen entstehen durch aktives und passives Einatmen von Zigarettenrauch (AKH-Wien, Onkologie).

Am 31.5. 2012 ist Weltnichtrauchertagt. Das diesjährige Thema der WHO lautet: "Die Machenschaften der Tabakindustrie". Österreich hat im EU-Vergleich das schlechteste Tabakgesetz. Gerne möchte man uns glauben machen, das würde alles dem Wunsch der Mehrheit der Österreicher entsprechen. Deshalb möchte ich hier einige besonders krasse Lücken im Tabakgesetz aufzeigen.
 
Kinder und Jugendliche werden durch das österreichische Tabakgesetz nicht geschützt. Auch Säuglinge und Kleinkinder darf man in völlig verrauchte Lokale mitnehmen, obwohl Passivrauch das Asthma, Allergien, Infekte und den plötzlichen Kindstod fördert. Die Vorbildwirkung anderer Raucher ist natürlich katastrophal.
Der Verkauf von Tabakprodukten an Minderjährige ist offensichtlich problemlos möglich. Nahezu alle Raucher beginnen mit dem Rauchen in einem Alter in dem sie die Folgen der Tabaksucht nicht abschätzen können.
In Österreich findet man keine rauchfreien Diskotheken; gerade dort halten sich regelmäßig hunderte Jugendliche gerne auf.
Österreich nimmt bei den rauchenden Kindern und Jugendlichen eine traurige Spitzenposition ein.
In anderen Ländern wie z.B. in Deutschland ist das Rauchen und der Besuch von Raucherräumen erst ab 18 Jahren gestattet. Die Zahl der rauchenden Jugendlichen ist dort in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen.

Die Raucherentwöhnung wird nicht von den Krankenkassen übernommen, auch nicht für Jugendliche.

In Österreich wird die Kontrolle der Lokale dem Gast aufgebürdet, denn das Tabakgesetz sieht keine Exekution durch Behörden vor. In den letzten Jahren gab es gut 15.000 Anzeigen! Die meisten führten zu keinem Strafverfahren und nur wenige Lokale wurden deshalb auch tatsächlich rauchfrei. Auch wiederholte Anzeigen führten zu keinem Erfolg. Zudem sind die gesetzlichen Vorgaben der Kennzeichnung bei Lokalen äußerst irreführend.

Das Tabakgesetz ist somit das Papier nicht wert auf dem es geschrieben steht!
 
Die Kosten für die Allgemeinheit sind enorm, der volkswirtschaftliche Schaden wird laut IHS mit jährlich mehr als 600 Millionen Euro beziffert. An den Zahlen der vorzeitig verstorbenen Raucher und Passivraucher änderte sich durch dieses Gesetz nichts. Die Tabakindustrie, ihre Lobbyisten und die korrupten untätigen Politiker gehen skrupellos über Leichen. Das dreckige Geld zählt offenbar mehr als schwere Krankheiten, Leiden und vorzeitiger Tod. Wie lange will man sie noch gewähren lassen? Politisch Verantwortliche tun nichts, geschweige dass sie dafür sorgen, dass wenigstens dieses Tabakgesetz exekutiert wird.
 
Am Montag 21.5.12 fand im Donauzentrum 1220 Wien vom BMfG eine "Alibi-Aktion Raucherentwöhnung durch Tschiktausch" statt. BM. Stöger kam dann doch nicht und lies Spitzensportler Schlierenzauner alleine im Tabakrauch stehen. Taggleiche Messung bestätigte dies! Gerade im Donauzentrum haben wir seit 2009 oftmals Lokale angezeigt. In etlichen wird der Nichtraucherschutz immer noch nicht eingehalten, sowie in rund 2/3 aller Lokalen Österreichs, sehr schlimm in ganz Wien, übrigens auch (tagesaktuell) im "Cafe Drechsler". Vor weiteren Anzeigen versuchen sich notorisch gesetzwidrige Lokalbetreiber zu schützen, indem sie - nicht haltbare - Hausverbote erteilen.

Das Tabakgesetz schützt somit beim Nichtraucherschutz die Gesetzesbrecher!
 
Bitte reduzieren Sie durch Ihre Medienberichte diese Zahlen: rund 1.000 Passivrauchtote /11.000 Rauchertote jedes Jahr, und zig zehntausende Tabakrauchschwererkrankte, mit Schädigungen des Ungeborenen, bzw. Asthma, Allergien, Diabetes, COPD, Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs (Kehlkopf, Rachen, Lungen, Brust, Nieren, Blase, etc.), etc.!
Wir können lediglich darauf aufmerksam machen.


Mit bestem Dank im Voraus


Dietmar Erlacher, Krebspatient
           
                               K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
    Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
    info@krebspatienten.at    www.krebsforum.at
Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                  NEU: www.unterzeichne.at
              Dietmar Erlacher, Bundesobmann


PS: Bitte verlautbaren Sie auch unsere neue Aktion laut Anlage und www.unterzeichne.at ! Noch rund einen Monat werden unterschreibende Unterstützer gesucht. Nach der Einreichung und Freigabe kann dann mit "Anklicken im Internet" die Unterstützung erfolgen, zu: "JA! zur rauchfreien Atemluft" (Anlage).


Anlage: www.unterzeichne.at


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Gesundheit / Schwanger und Tabakrauch: Kindesmisshandlung
« am: Mai 25, 2012, 01:06:22 Vormittag »


Mag. Claudia Fabisch
 
Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ)
Geschäftsstelle für Öffentlichkeitsarbeit und Standesführung
c/o:
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
Auenbruggerplatz 34/2
A-8036 Graz
Tel.: (+43) 0316 385 12061
Fax: (+43) 0316 385 13300
E-Mail: claudia.fabisch@klinikum-graz.at
Internet: www.docs4you.at
 
__________________________________________
 
 

   


23. Mai  2012
 
PRESSE-INFORMATION
____________________________________________________________________________________________________
 
 
Kinderärzte warnen:
Tabakkonsum in der Schwangerschaft schädigt nachhaltig Gesundheit des Ungeborenen und grenzt an Kindesmisshandlung

 
Rauchen während der Schwangerschaft wirkt sich bekanntlich auf die Gesundheit des ungeborenen Kindes aus – wie drastisch und nachhaltig schädigend der Tabakkonsum für den Fetus ist, das zeigt eine kürzlich unter Mitwirkung der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde erarbeitete Publikation (1).
 
Dass die 4800 im Tabak enthaltenen Chemikalien nicht ohne Wirkung auf die Gesundheit eines Ungeborenen bleiben können, erklärt sich allein dadurch, dass 250 Substanzen gesichert schädlich und mindestens 50 davon sicher krebserregend sind. Und dennoch rauchen in Österreich 20-30 Prozent der Schwangeren.
 
Dazu Frau Priv.-Doz. Dr. Angela Zacharasiewicz, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde und Oberärztin im Wilhelminenspital, Kinderklinik Glanzing, in Wien: „Die Auswirkungen des Rauchens in der Schwangerschaft auf den Fetus erklären sich durch die direkte Wirkung der Toxine im Rauch auf die fetalen Zellen, so wird etwa das Nikotin in der fetalen Lunge gespeichert, Spitzenkonzentrationen von Nikotin im Ungeborenen entstehen 15-30 Minuten nach Zigarettenkonsum.“
 
Die systematische Untersuchung (1) ergab zahlreiche Tabakrauch-assoziierte Gesundheitsschädigungen des Feten, die unter dem Begriff „Fetales Tabaksyndrom“ zusammengefasst werden.
 
Rauchen in und nach der Schwangerschaft erhöht etwa das Risiko für SIDS (Sudden Infant Death Syndrome, Plötzlicher Säuglingstod) beim Neugeborenen. Eine aktuelle Analyse einer großen Geburtskohorte in den USA an über 3 Millionen Säuglingen zeigte, dass Rauchen in der Schwangerschaft für 23-34% der SIDS Fälle verantwortlich ist (3).
Es konnte außerdem in mehreren Studien belegt werden, dass Rauchen während der Schwangerschaft mit einer verringerten Lungenfunktion beim Neugeborenen  und Kind assoziiert ist.
Zusätzlich ist das Risiko für Lungenentzündung und Bronchitis erhöht. Lungenfunktionsdaten von mehr als 20.000 Kindern im Alter von 6-12 Jahren aus neun Ländern zeigten, dass Rauchen während der Schwangerschaft mit signifikanten Lungenfunktionsverlusten zwischen  -1% und -6% assoziiert war (4). Rauchen während der Schwangerschaft bringt ein substanziell und signifikant erhöhtes Risiko für das spätere Auftreten von Asthma vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter mit sich.
Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben, entwickeln häufiger  Infekte der Atemwege in der frühen Kindheit.
Unabhängig von anderen Faktoren wie sozioökonomischem Status oder Geburtsgewicht gibt es außerdem eine sehr gute Evidenz für ein erhöhtes Risiko des Ungeborenen von Übergewicht in der Kindheit und Diabetes mellitus Typ II im späteren Leben, wenn die Mutter während ihrer Schwangerschaft geraucht hat.
Auch das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen im Kindesalter, also Erkrankungen, die das Herz-Kreislauf-System betreffen, ist nach fetaler Tabakrauchexposition erhöht.
Sogar auf die Augen des Kindes wirkt sich mütterliches Rauchen aus, denn Studien zeigen, dass betroffene Kinder die Neigung zu schielen entwickeln (5).
Rauchen in der Schwangerschaft, aber auch postnatale Passivrauchbelastung, gilt zudem als starker Risikofaktor für die Entwicklung einer Otitis media, einer Mittelohrentzündung, in früher Kindheit.
Rauchen der Mutter ein Jahr vor und während des ersten Trimesters der Schwangerschaft ist mit einem signifikant erhöhten Risiko für eine Lippenspalte assoziiert.
Außerdem liegt heute eine profunde Datenlage vor, die einen Zusammenhang zwischen Rauchen in der Schwangerschaft und mentalen Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten, wie etwa ADHS „attention deficit hyperactivity“, bzw. psychiatrischen Erkrankungen des Kindes aufzeigt (6), insbesondere pränatal exponierte Kinder haben ein um 90% erhöhtes Risiko von Verhaltensauffälligkeiten.
 
Aber bereits vor ihrer Geburt sind Kinder von rauchenden Schwangeren in ihrer Entwicklung benachteiligt, denn das Rauchen ihrer Mütter während der Schwangerschaft wirkt sich auf das Geburtsgewicht und die Länge des Fetus aus. Viele Studien zeigen, dass Kinder von rauchenden Schwangeren im Mittel um 200g leichter sind als jene nichtrauchender Schwangerer (2) und dass auch das Wachstum des Fetus eingeschränkt ist.
 
Mit großer Sicherheit kann auch davon ausgegangen werden, dass Rauchen in der Schwangerschaft einen starken negativen Einfluss auf Totgeburten, Plazenta-assoziierte Erkrankungen und Frühgeburten hat.
 
Was empfehlen daher Kinderärzte?
 
„Alle diese nachhaltigen Gesundheitsschädigungen des Feten können verhindert werden“, so der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde, Primar Univ.-Prof. Dr. Reinhold Kerbl, „wenn die werdenden Mütter während der Schwangerschaft nicht rauchen. Andernfalls behandeln sie ihr Baby bereits im Mutterleib schlecht, ich würde sogar so weit gehen, von einer Art Kindesmisshandlung zu sprechen. Wir raten daher dringend, Frauen noch vor einer Schwangerschaft aufzuklären, dass jede einzelne Zigarette auch für das Ungeborene schädlich ist, und über entsprechende Programme zur Rauchentwöhnung zu informieren. Sind rauchende Frauen bereits schwanger, so ist die Entwöhnung eine besondere Herausforderung, da während der Schwangerschaft keine Nikotinersatztherapien eingesetzt werden sollen.“
 
Derzeit bieten nur wenige Zentren in Österreich gezielt auf Schwangere abgestimmte Rauchentwöhnungsprogramme, so dass hier noch deutlicher Aufholbedarf besteht.
 
1)
Horak F Jr,  Fazekas T, Zacharasiewicz A, Eber E, Kiss H, Lichtenschopf A, Neuberger M, Schmitzberger R, Simma B, Wilhelm-Mitteräcker A, Riedler J. (2012 ) The Fetal Tobacco Syndrome - A statement of the Austrian Societies for General- and Family Medicine (ÖGAM), Gynecology and Obstetrics (ÖGGG), Hygiene, Microbiology and Preventive Medicine (ÖGHMP), Pediatrics and Adolescence Medicine (ÖGKJ) as well as Pneumology (ÖGP)]. Wien Klin Wochenschr. 124:129-145
 
 
2)
Simpson WJ (1957) A preliminary report on cigarette smoking and the incidence of prematurity. Am J Obstet Gynecol 73:807-8152)
 
 
3)
Dietz PM, England LJ, Shapiro-Mendoza CK et al. (2010) Infant morbidity and mortality attributable to prenatal smoking in the U.S. Am J Prev Med 39:45-52
 
 
4)
Moshammer H, Hoek G, Luttmann-Gibson H et al. (2006) Parental smoking and lung function in children: an international study. Am J Respir Crit Care Med 173:1255-1263
 
5)
Ponsonby Al BS, Kearns Ls, Mackinnon Jr, Scotter Lw, Cochrane Ja, Mackey Da. (2007) The association between maternal smoking in pregnancy, other early life characteristics and childhood vision: the twins eye study in Tasmania. Ophthalmic Epidemiology 14:351-359
 
 
6)
Linnet KM, Dalsgaard S, Obel C et al. (2003) Maternal lifestyle factors in pregnancy risk of attention deficit hyperactivity disorder and associated behaviors: review of the current evidence. Am J Psychiatry 160:1028-10405)

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Anmerkung:

Österreich, mit Raucherschutzminister Stöger: LETZTRANGIG !!!
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24.05.2012

Ukraine beschließt Rauchverbot in Restaurants und auf öffentlichen Plätzen

Essen/Kiew.  Rauchverbot auf öffentlichen Plätzen und in Restaurants: Das ukrainische Parlament verbannt Raucher pünktlich zur Fußball-EM 2012 - in speziell eingerichtete Raucherzonen.

Gut zwei Wochen vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft hat das ukrainische Parlament ein Rauchverbot auf öffentlichen Plätzen verhängt. Die Abgeordneten stimmten am Donnerstag einem Gesetz zu, demzufolge das Rauchen in Schulen, Krankenhäusern, Restaurants, Museen untersagt ist - aber eben auch auf öffentlichen Plätzen. An Flughäfen, in Hotels und Bürogebäuden ist der Tabakgenuss demnach nur in speziell eingerichteten Raucherzonen erlaubt. Das Gesetz muss noch von Präsident Viktor Janukowitsch unterzeichnet werden.

Rauchen ist in der Ukraine weitverbreitet. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Kiew greifen rund 22 Prozent der über zwölfjährigen Ukrainer regelmäßig zur Zigarette. Die Ukraine ist gemeinsam mit dem Nachbarland Polen Gastgeber der Fußball-EM. Sie wird am 8. Juni in Warschau eröffnet und endet am 1. Juli in Kiew. (dapd)

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Kdolsky hat 2008 wenigstens festgestellt, dass die Wirte sie verschaukeln, da es keinen freiwilligen Nichtraucherschutz gab!



BM. Stöger hat zwar das Kdolsky-Gesetz "nur" übernommen, evaluierte, aber änderte nichts. Ausrede: "Keine Mehrheit im Ministerrat!" Doch hat er es je versucht? Nein!
Keine Mehrheit im Parlament, sagt Stöger regelmäßig, sogar gestern zum Weltnichtrauchertag (WHO-Thema: "Die Machenschaften der Tabakindustrie"), der Raucherschutzminister.

Und die Wirte feiern fröhliche Umstände, denn laut Tabakgesetz gibt es keine Exekution; nur wenn couragierte Nichtraucher anzeigen.
Knapp 16.000 Anzeigen erfolgten Österreich weit nur durch "Krebspatienten für Krebspatienten". Ergebnis: Mancherorts sind es nur mehr rund 65 % statt 75 % der Wirte, die seit dreieinhalb Jahren gegen das Tabakgesetz verstoßen; in Einkaufszentren bereits seit über 7 Jahre, z. B. im Donauzentrum oder der Lugner City, dem Auhof, der SCN, Stadion, etc., etc.!

Schwer geschädigt durch aktives/passives Tabakrauchen, durch 6000 Giftstoffe und 64 krebsauslösende Stoffe, sind das Raucherschutzminister-Ergebnis. Sind die gesetzlosen Wirte für anhaltende, vorsätzliche schwere Körperverletzungen mit Todesfolge zur Verantwortung zu ziehen: 12.000 Tote und zig Tausende Tabakrauchschwersterkrankte jedes Jahr!

Daher: Es muss sofort generell rauchfreie Lokale geben, auch zu Gunsten der Gesamtheit der Wirte,
wegen Unlauteren Wettbewerb (OGH-Urteil auf www.rauchsheriff.at ).



Dietmar Erlacher, Krebspatient

Bitte unterstützen: www.unterzeichne.at


PS: Zuletzt haben Irland und Bulgarien, und heute Ukraine totales Rauchverbot in Lokalen und öffentlichen Plätzen eingeführt!
Raucherschutzminister Stöger, bzw. Österreich, ist LETZTRANGIG !!! siehe www.rauchsheriff.at

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Am Mittwoch 30.5.2012 ist die ATV Live-Diskussionssendung „AmPunkt“

Titel: „Dicke Luft im Kampf ums Rauchen – wer belästigt hier wen?“

Österreich, Republik der Raucher – trotz der Anti-Rauchergesetze. In kaum einem anderen Land ziehen mehr Menschen und vor allem mehr Jugendliche an der Zigarette. Für Kritiker ist der Nichtraucherschutz nur heiße Luft: die Gesetze seien zu lax und viele Wirte hielten sich eh nicht an das Qualmverbot in ihren Lokalen. Auf der anderen Seite fühlen sich Raucher und Gastronomen durch die Gesetze schikaniert. Dicke Luft im Kampf ums Rauchen – wer belästigt hier wen?

Darüber diskutiert Meinrad Knapp am Mittwoch (30.5.2012) ab 22.25h live mit folgenden Gästen:

    Erwin Rasinger, Gesundheitssprecher ÖVP
    Robert Rockenbauer, Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher
    Stefan M. Gergely, Szene-Wirt
    Michael Jeannée, Kolumnist


Stefan M. Gergely (Szene-Wirt) wurde schon mehrmals angezeigt,
 
Siehe auch: http://blog.atv.at/ampunkt
 

1886
WHO, UN, etc. / Ich trau mich nicht, wegen Stimmenverluste zur FPÖ
« am: Mai 24, 2012, 13:49:11 Nachmittag »


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http://www.springermedizin.at/gesundheitspolitik/?full=28331




Stöger ist weiter für ein Verbot, sieht aber keine Mehrheit für die Maßnahme.

Die Wirtschaftskammer sieht nach wie vor keinen Handlungsbedarf.



   
Gesundheitspolitik 23. Mai 2012

Nichts Neues zum Rauchverbot in der Gastronomie
Stöger ist weiter für ein Verbot, sieht aber keine Mehrheit für die Maßnahme. Die Wirtschaftskammer sieht nach wie vor keinen Handlungsbedarf.

Auch zum diesjährigen Weltnichtrauchertag hat sich an den bekannten Positionen kaum etwas geändert: Gesundheitsminister Alois Stöger (S) tritt zwar für ein völliges Rauchverbot in der Gastronomie ein, weiß aber, dass er dafür in dieser Legislaturperiode keine Mehrheit finden wird, die Wirtschaftskammer sieht keinen Handlungsbedarf, weil ihrer Meinung nach ohnehin die meisten mit der bestehenden Regelung zufrieden seien, was zumindest für die Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher nicht zutrifft. Der Weltnichtrauchertag ist am 31. Mai.

 

Das Rauchen in öffentlichen Räumen ist grundsätzlich verboten. "Allerdings gibt es aufgrund der politischen Machtverhältnisse im Parlament Ausnahmeregelungen in der Gastronomie", so Gesundheitsminister Alois Stöger in einer Stellungnahme. Anders wäre 2008 gar keine gesetzliche Verbesserung beschlossen worden.
"Ein völliger Nichtraucherschutz in der Gastronomie, den ich aus gesundheitspolitischer Sicht - und als Gewerkschafter auch aus Sicht des Arbeitnehmerschutzes - selbstverständlich unterstütze, hat bisher keine Mehrheit gefunden", bedauerte Stöger.
Aktuelles Ziel: mehr Nichtraucher-Bereiche

Angestrebt wird daher, die Zahl jener Räume, in denen nicht geraucht wird, kontinuierlich zu vergrößern. Mittlerweile seien auch viele Verfahren gegen jene Gastronomen, die sich mit mehr oder weniger kreativen Tricks dagegen sträuben, in letzter Instanz abgeschlossen - "immer in unserem Sinn", betonte der Minister. Die Strafen gegen besonders hartnäckige Wirte reichten mittlerweile bis zu 10.000 Euro.
"Es gibt Fälle, in denen sich die Wirte nicht daran halten, aber die Behörden gehen dagegen vor", sagte auch Thomas Wolf vom Fachverband Gastronomie der WKÖ. Er berief sich auf Umfragen, wonach zwei Drittel die heimische Lösung einem totalen Rauchverbot vorziehen würden.
Robert Rockenbauer von der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher fordert die Abstrafung durch die heimische Polizei, was die Effizienz des Gesetzes enorm steigern würde und eine spürbare Entlastung der Verwaltungsbehörden wäre. Eine hohe Anzahl von Verfahrensfehlern würde nämlich dazu führen, dass die Unabhängigen Verwaltungssenate (UVS) zahlreiche Verfahren einstellen mussten.
Vor allem Schwangere sollten nicht rauchfreie Lokale bewusst meiden

Zudem gebe es nur wenige Restaurants, die komplett rauchfrei sind oder deren Abtrennung zum Raucherraum wirklich funktioniert. "Alle Lokale, die gegen das Tabakgesetz verstoßen, sollten von Nichtrauchern gemieden werden", so der Aufruf der Schutzgemeinschaft.
Deren Angaben zufolge würde ein Fünftel der 15-Jährigen und bereits jeder dritte 17-Jährige täglich rauchen, ebenso rund 30 Prozent der Frauen. Selbst bei einer Schwangerschaft würden 50 Prozent weiter ihrem Laster frönen.
Auch die Kinderärzte warnen, dass Tabakkonsum in der Schwangerschaft nachhaltig die Gesundheit des Ungeborenen schädigt und "an Kindesmisshandlung grenzt". Wie dramatisch die Auswirkungen auf den Fötus sind, zeige eine kürzlich unter Mitwirkung der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde erarbeitete Publikation.
So würde etwa das Nikotin in der Lunge des Ungeborenen gespeichert. Die Untersuchung ergab zahlreiche Gesundheitsschädigungen, die unter dem Begriff "Fetales Tabaksyndrom" zusammengefasst werden.

http://www.springermedizin.at/gesundheitspolitik/?full=28331

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1887
Gesundheit / Entstehen der Raucherlunge aufgedeckt - 600 Mio. Kranke pro Jahr
« am: Mai 24, 2012, 01:04:25 Vormittag »


Entstehen der Raucherlunge aufgedeckt  - 

600 Mio. Kranke pro Jahr -

Bis 2020 dritthäufigste Todesursache  - 

http://www.pressetext.com/news/20120523013


Palermo (pte013/23.05.2012/10:41) - Mitarbeiter des Istituto di Biomedicina e Immunologia Molecolare http://www.ibim.cnr.it und des Istituto Mediterraneo per Trapianti e Terapie ad alta Specializzazione http://www.ismett.edu haben die Zusammenhänge aufgedeckt, die Raucher gegenüber der chronisch-obstruktiven Bronchitis (BPCO) besonders anfällig machen. Die Volkskrankheit, an der weltweit über 600 Mio. Menschen leiden, wird voraussichtlich bis zum Jahre 2020 zur dritthäufigsten Todesursache werden.

Regeneration eingeschränkt

"Bei dem auch als Raucherlunge oder Raucherhusten bekannten Phänomen handelt es sich um eine infektive und obstruktive Pathologie der Atemwege", erklärt Projektleiterin Elisabetta Pace gegenüber pressetext. Besonders bei starken Entzündungen kommt es nicht nur zu Gewebeschäden, sondern auch zu Störungen der natürlich vorhandenen Regenerationsfähigkeit.

Während die Schädlichkeit des Rauchens bereits uneingeschränkt nachgewiesen ist, seien die bei der Enstehung der Raucherlunge beteiligten molekularen Vorgänge noch weitgehend unbekannt. "Wir haben entdeckt, dass eine Reduktion des bei der Abwehrfähigkeit beteiligten Markers Human Beta-Defensin 2 das Erkrankungsrisiko signifikant steigert", so die italienische Wissenschaftlerin. Diese Immunschwäche bewirke eine erhöhte Entzündungsgefahr in einer besonders anfälligen Lungenregion.

Internationale Zusammenarbeit

Bei der in Zusammnarbeit mit der Universität Pittsburgh durchgeführten Untersuchung wurden sowohl Befunde an BPCO-Patienten als auch In-vitro-Proben verwendet. Die Ergebnisse sind bei der European Respiratory Society und der American Thoracic Society vorgestellt worden. Einzelheiten können unter dem Titel "Beta defensin-2 is reduced in central but not in distal airways of smoker Copd patients" in der Fachzeitschrift PlosOne nachgelesen werden.

(Ende)
Aussender:    pressetext.redaktion

1888



Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher

Bundesleiter Robert Rockenbauer               
Thomas-Riss-Weg 10, 6020 Innsbruck                       
p e r s ö n l i c h   e r r e i c h b a r:                                           
Beratungszentrum für Nichtraucher und Raucher
Haller Straße 3, 6020 Innsbruck
Mo - Fr 9.30 - 12.30, 15 - 18.30 Uhr
Telefon und Fax 0512 / 268025 oder 0664/9302958
www.alpha2000.at/nichtraucher

Pressemeldung:


Weltnichtrauchertag am 31.5.2012

Motto: "Machenschaften der Tabakindustrie"



Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich dieses Jahr zum Ziel gesetzt, am Weltnichtrauchertag die "Machenschaften der Tabakindustrie" anzuprangern, die durch Korruption, Lobbyismus und Marketing ihr Geschäft mit dem Tod betreiben. Die Tabakindustrie versucht mit immer aggressiveren Mitteln, die Bemühungen der WHO für einen wirksamen Nichtraucherschutz zu untergraben. Das ist eine große Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung. Die weltweite Tabakepidemie tötet jährlich nahezu sechs Millionen Menschen. Dazu gehören 600.000 Menschen die allein an den Folgen des Passivrauchens sterben. "Wenn wir nicht handeln, werden im Jahr 2030 bis zu acht Millionen Menschen am Tabakkonsum sterben." Die Weltgesundheitsorganisation ruft daher alle Staaten auf, den Kampf gegen die Einmischung der Tabakindustrie in das Zentrum ihrer Bemühungen zu stellen und das WHO-Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs mutig umzusetzen.

Bundesleiter Robert Rockenbauer von der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher (aktiv seit 1975!), prangert den Einfluss der Tabakindustrie auch auf das österr. Tabakgesetz an: "Ein Gesetz, das nicht vom Gesetzgeber kontrolliert wird, ist ein totes Recht und kein gelebtes Recht. Der Skandal dabei ist, dass Politiker von Anfang an vom Scheitern informiert waren und trotzdem ein untaugliches Tabakgesetz auf den Weg brachten, das zudem hohe Verwaltungskosten verursacht!" Rockenbauer fordert daher die Abstrafung durch die Polizei, was die Effizienz des Gesetzes enorm steigern würde und eine spürbare Entlastung der Verwaltungsbehörden wäre. Eine hohe Anzahl von Verfahrensfehlern führt nämlich dazu, dass die Unabhängigen Verwaltungssenate (UVS) zahlreiche Verfahren einstellen mussten. Es gibt nur wenige Lokale, die komplett rauchfrei sind oder deren Abtrennung zum Raucherraum wirklich funktioniert. Alle Lokale, die gegen das Tabakgesetz verstoßen, sollten von Nichtrauchern gemieden werden, so der Aufruf der Schutzgemeinschaft! "Wir fordern dringend eine Novellierung des Tabakgesetzes, damit der Spitzfindigkeit von Anwälten und Richtern ein Riegel vorgeschoben wird und die Einhaltung des Nichtraucherschutzes im Sinne des Gesetzes auch tatsächlich vollzogen wird. Konsequenter Nichtraucherschutz darf erstens keine Ausnahmen bieten und muss zweitens vom Staat selbst kontrolliert werden!", so Rockenbauer in einer Aussendung.

Rauchen ist im Gegensatz zu den Botschaften der Zigarettenindustrie uncool - es stinkt, macht abhängig, senkt die körperliche Fitness, kann zu Herzinfarkt und Krebs führen und belästigt und gefährdet alle Nichtraucher/innen, die unfreiwillig dem Passivrauchen ausgesetzt sind. Einmal „eingewickelt", fällt es schwer wieder aufzuhören. Die einzige, die vom Rauchen profitiert, ist daher die Tabakindustrie. Rockenbauer: "Der Siegeszug der Zigarette wird vom Todeszug des Rauchens begleitet und nur dort zum Stoppen gebracht, wo Länder massive Nichtraucherschutzbestimmungen erlassen und eine ernst gemeinte Aufklärung unter den Jugendlichen stattfindet. Solange die Bevölkerung glaubt, dass Passivrauchen nur eine Belästigung und keine ernsthafte Gesundheitsgefährdung ist, wird sich nicht viel ändern!"

Ein Fünftel der 15-Jährigen und bereits jeder dritte 17-Jährige rauchen täglich. Rund 30 Prozent der Frauen rauchen. Selbst bei einer Schwangerschaft rauchen 50 Prozent der Frauen rücksichtslos weiter. Eltern nehmen ihre Kinder mit in den verqualmtesten Raucherraum. Zu Hause und im Auto geht diese Sucht zulasten der Kinder weiter. Der Begriff „Freiheit“ und „Toleranz“ wird von den Rauchern missbraucht. Diesem exzessiven Ausleben der Sucht sind Grenzen zu setzen, fordert Rockenbauer und meint abschließend: "Was zur bewussten Schädigung Dritter führt, muss gesetzlich verhindert werden! Raucher haben kein Recht, ihre Sucht auf Gesundheitskosten anderer auszuleben! Besonders betroffen sind die Kinder, die sich nicht selbst wehren können und deshalb unseren größten Schutz benötigen!"

Die Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher bietet zum Weltnichtrauchertag zahlreiche positive Nichtraucher-Plakate, Flugblätter und Aufkleber an, die unter www.alpha2000.at/nichtraucher zu bestellen sind.


Robert Rockenbauer,
Bundesleiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher


P.S.: Stehe  Ihnen für weitere Fragen und pointierte Antworten gerne zur Verfügung!


Anmerkung:
Danke Robert, für deine unermüdliche Arbeit, zum Wohle der Nichtraucher und zur Einhaltung des Nichtraucherschutzes, seit 1975.


1889




Anmerkung:

Schön, aber siehe vorigen Beitrag, und: Wo bleibt der Nichtraucherschutz, Prävention als Gesundheits-Charta?




Kärnten: Gesundheitscharta wird im Kärntner Landtag beschlossen
LR Dobernig: Einigung aller Parteien auch Vorbild für andere wichtige Bereiche - KO Scheuch: Erfolgreicher Weg der Kabeg wird fortgesetzt

Klagenfurt (OTS) - Die Kärntner Gesundheitscharta, mit welcher das
Gesundheits- und Krankenanstaltenwesen im südlichsten Bundesland
politisch außer Streit gestellt wird, wird heute, Dienstag, im
Kärntner Landtag von allen Parteien beschlossen. Das geben
Finanzlandesrat Harald Dobernig und Klubobmann LAbg. Kurt Scheuch
(beide FPK) bekannt.

Dobernig verweist auf die Bedeutung dieses Schrittes. "Ab sofort
ziehen wir bei der Gesundheitsversorgung am selben Strang und in die
gleiche Richtung. Eine bestmögliche Gesundheitsversorgung passt mit
Parteipolitik nicht zusammen. Wir haben uns zum Wohle der
Kärntnerinnen und Kärntner auf diesen gemeinsamen Weg geeinigt, das
ist für alle ein Gewinn",
so der Finanzreferent, der ausschließlich
positive Reaktionen auf die Kärntner Reformpartnerschaft im Bereich
Gesundheit bekommen hat. "Beim kommenden Budgetkonvent werden wir
gemeinsam mit der SPÖ die weiteren finanziellen Rahmenbedingungen im
Gesundheitswesen abstecken."

Kabeg-Aufsichtsratsvorsitzender FPK-Klubobmann Kurt Scheuch freut
sich, dass die seit Jahresbeginn mit den anderen Parteien geführten
Verhandlungen in der gemeinsamen Gesundheitscharta ihren Niederschlag
gefunden haben und somit der erfolgreiche Weg der Kabeg fortgesetzt
wird. Am Verhandlungstisch sei es in langen Gesprächen und
ausführlichen Diskussionen gelungen, ein für Österreich
richtungweisendes Beispiel der Zusammenarbeit über alle Grenzen
hinweg zu erarbeiten. Dass die Arbeit der Mitarbeiter in den
Landeskrankenanstalten besonders gewürdigt wird, habe der
Finanzreferent auch in den Lohnverhandlungen bereits bewiesen.

"Die Gesundheitscharta ist vom gemeinsamen Verantwortungsbewusstsein
gegenüber der Bevölkerung sowie den Mitarbeitern getragen und somit
eine gute Basis, um den Gesundheitsbereich in Kärnten weiter zu
stärken und auszubauen", erklärt Scheuch. Auch gegenüber allen
"Berufskritikern" sei nun klargestellt, dass mit dem Thema Gesundheit
in Kärnten besonders verantwortungsbewusst umgegangen wird.

Dobernig appelliert an die anderen Parteien, dass die Kärntner
Reformpartnerschaft auch als Vorbild für weitere wesentliche Bereiche
der Politik gelten soll. "Neben der Gesundheit sind die Bereiche
Arbeit und soziale Sicherheit die wichtigsten Güter für die Menschen.
Für mich ist daher der jetzt vollzogene Schritt im Gesundheitswesen
nur ein Anfang. Das bisher praktizierte Einschlagen der Köpfe und
gegenseitige Anpatzen der Parteien muss ein Ende haben, in Kärnten
aber auch auf Bundesebene", so der Kärntner Finanzreferent.
Gemeinsames Ziel müsse die Stärkung des Vertrauens der Menschen in
die Politik sein.

1890
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Anmerkung:

Hat schon mal wer die Meinung des Bgmst. Häupls zu 12.000 Tabakrauchtoten jährlich gehört/gelesen?
Detto von der "stv. Gesundheitsministerin", der Gesundheitsstadträtin Wehsely?
Und jetzt kommt die dritte Landtagspräsidenten, und macht nur gute Miene zum bösen Spiel, zum WHO-Weltnichtrauchertag,
       mit dem WKO-Thema: "Die Machenschaften der Tabakindustrie"

Hat jemand eine einzige Stellungnahme DAZU von einem Österreichischen Politiker gehört, gelesen?
Ich, wir nicht!
Warum wohl?
Lobbyismus/Korruption? Siehe WHO-Thema zum Weltnichtrauchertag:"Die Machenschaften der Tabakindustrie"



Frau stv. LT-Präs. Klicka,
was haben Sie bisher für den Schutz der Nichtraucher unternommen?
Warum schützen Sie nicht die WienerInnen vor den gesetzwidrigen Machenschaften von 3/4 aller Wiener Wirte?
Wissen Sie nichts von den täglichen Anzeigen gegen Wiener "Unternehmer", wegen Nichteinhaltung des Tabakgesetzes?
Dann ist es Ihre "verdammte" politische Pflicht, sich darüber zu informieren,
die gesetzwidrige Tabak-Vergasung mit 6.000 Giftstoffen und 64 krebsauslösenden Stoffen zu beenden,
denn Sie wurden für das Wohl der WienerInnen gewählt!


Dietmar Erlacher, Krebspatient


Marianne Klicka besuchte Veranstaltung im Vorfeld des Welt-Nichtrauchertag 2012 am 31. Mai
Diskussionsrunde des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger

Wien (OTS) - Vergangenen Montag besuchte die Dritte
Landtagspräsidentin Marianne Klicka die Veranstaltung des
Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger im
Donauzentrum. Dieses Jahr wird im Rahmen des weltweit stattfindenden
Nichtrauchertages dazu aufgerufen, gegen die Versuche der
Tabakindustrie vorzugehen, das internationale Rahmenübereinkommen der
WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs einschließlich seiner
Leitlinien und evidenzbasierten Wege zur Bekämpfung der Tabakepidemie
zu unterminieren. In der hochrangig besetzten Diskussionsrunde mit
dem Generaldirektor des Hauptverbandes der österreichischen
Sozialversicherungsträger Jan Pazourek, seinem Stellvertreter Josef
Probst, dem Bezirksvorsteher des 22. Bezirkes Norbert Scheed und dem
Weltcupsieger im Skispringen Gregor Schlierenzauer betonte Klicka:
"Die Tschik-Tausch-Börse bietet nicht nur eine Vielfalt an
Informationen über Tabak Entwöhnungsprogramme, sondern sie möchte die
Raucher motivieren und sie auf die Vorteile des individuellen
Verzichts auf das Rauchen hinweisen. Da in Österreich bereits 60
Prozent der 14- bis 19jährigen der Sucht Rauchen verfallen sind,
ist
es besonders wichtig, mit den Informations- und Präventionsmaßnahmen
bei Jugendlichen so früh wie möglich zu beginnen. Denn jede einzelne
nicht gerauchte Zigarette stellt einen Gewinn für die Gesundheit und
einen Zuwachs an Lebensqualität dar."
Aufruf zu einem gesünderen Leben

Bereits seit 1987 findet jedes Jahr der Welt-Nichtrauchertag statt.
Dabei soll auf die gesundheitlichen - und damit auch
volkswirtschaftlichen - Vorteile des Verzichts auf das Rauchen
hingewiesen werden. Mit auffälligen Aktionen soll das Bewusstsein für
die Vorteile eines rauchfreien Lebens gestärkt werden. Menschen die
das Rauchen aufgeben wollen, sollen motiviert und unterstützt werden.
Das Rauchertelefon 0810 810 013 kann dabei helfen. (Schluss)


Anmerkung:
Siehe auch www.krebspatienten.at
und
www.unterzeichne.at