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Nachrichten - admin

1861
Deutschland / "E-Zigaretten" - Antwort folgt Antwort!?
« am: Juni 07, 2012, 00:35:29 Vormittag »
Von: Schogger, Alice [mailto:Alice.Schogger@bmg.gv.at]
Gesendet: Mittwoch, 06. Juni 2012 13:44
An: 'info@krebspatienten.at'
Betreff: WG: E-Zigarette

S.g. Herr Erlacher,

ich habe ihre weiterführenden Fragen an die zuständigen Kolleginnen zur Beantwortung weitergeleitet, da sich Arzneimittel- und Medizinprodukterecht außerhalb der Kompetenz unserer Abt. befinden.

Mit freundlichen Grüßen
A.S.

Mag. Alice Schogger
------------------------------------------------------------
stv. Leiterin der  Abteilung II/1
Ombudsstelle für Nichtraucherschutz
Rechts- und Fachangelegenheiten Tabak, Alkohol und substanzungebundene Süchte
sowie Internationale Suchtangelegenheiten
 
Bundesministerium für Gesundheit
Radetzkystr. 2, 1030 Wien
Tel.: +43/1/71100-4432
Fax: +43/1/71100-4385
alice.schogger@bmg.gv.at
http://www.bmg.gv.at


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Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Mittwoch, 6. Juni 2012 12:14
An: Schogger, Alice
Cc: manfred.neuberger@meduniwien.ac.at; nichtraucherschutz@aon.at; stefan@ganz.priv.at
Betreff: E-Zigarette

Sehr geehrte Frau Mag. Schogger,

danke für die rasche Antwort.
http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=750.msg4267#msg4267

Somit ist die e-zigarette doch nicht so ungefährlich, wie die Werbung lautet.
Der Einfachheit halber bitte gleich Mitteilung, ob das Inverkehrbringen der E-Zigarette - außerhalb von Apotheken - auf jeden Fall ungesetzlich ist, oder nur wenn diese mit Nikotinfüllungen angeboten/verkauft werden.
Wo konkret wäre anzuzeigen, mit welchen Konsequenzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher


           
                               K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
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Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
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              Dietmar Erlacher, Bundesobmann


1862

Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Dienstag, 05. Juni 2012 23:46
An: 'Richard Hagenauer'
Betreff: Urlaub in Österreich

Hallo,

und danke für die Mühe!
DAS ist ein typischer "Weana (Wiener) Schmäh" unseres Wirtschafts-/Tourismus-/Familien-/Jugendministers! Mich wundert nur sehr, dass er Sie nicht - wie üblich - an unseren (Raucherschutz)Gesundheitsminister Stöger verwiesen hat.
Ich habe vor einem Jahr versucht, bei der Gastronomieabteilung der Wirtschaftskammer Wien für eine 20 Personen-Reisegruppe zu erfahren, wo es in der Wiener City rauchfreie Kaffees und Restaurants gibt. Leider nicht möglich gewesen. Ich glaube, auch heute noch nicht.
Dass aber rauchfreie Lokale im Internet abgefragt werden könnten, ist mir ganz neu. Ich werde mich informieren. Wahrscheinlich kein Zugriff für Nichtraucher möglich!

LG.

D. Erlacher

Übrigens:
Ö. Wirtschaftskammer-Präsident:       christoph.leitl@wko.at
Wiener Wirtschaftskammer Präsidentin:    brigitte.jank@wkw.at
Gastronomie-der Ö. Wirtschaftskammer:    gastronomie@wkw.at


           
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Von: Richard Hagenauer [mailto:haagis@t-online.de]
Gesendet: Dienstag, 05. Juni 2012 22:23
An: barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; Mitterlehner, Reinhold; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; kurt.gruenewald@gruene.at; franz.voves@stmk.gv.at; gregor.hammerl@parlament.gv.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; fctcsecretariat@who.int; werner.kogler@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; erharter.jo@utanet.at; info@krebspatienten.at; dobusch@linz.at; buergerservice@ooe.gv.at; christiana.dolezal@mag.linz.at; bh-ll.post@ooe.gv.at; ges.post@ooe.gv.at; sgd.post@ooe.gv.at; viktor.sigl@ooe.gv.at; lh.puehringer@ooe.gv.at; bh-gm.post@ooe.gv.at; Alois.Lanz@ooe.gv.at; christine.prammer-hackl@mag.linz.at
Betreff: Fw: Urlaub in Österreich

Zur Kenntnis
 
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Richard Hagenauer
An: Mitterlehner, Reinhold
Gesendet: Montag, 4. Juni 2012 16:55
Betreff: Re: Urlaub in Österreich

Sehr geehrter Herr Mitterlehner,
 
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich hatte inzwischen Kontakt mit gleichgesinnten in Österreich. Meine Eindrücke wurden von diesen voll und ganz bestätigt, so sogar negativ übertroffen. Österreich soll der Aschenbecher Europas sein. Das ist nicht nur eine schlechte, sondern auf Grund der vielen nikotinbedingten kranken und getöteten Menschen, besonders der Kinder, ein Armutszeugnis ohnegleichen. Österreich hat und bekommt einen Ruf, der nicht so schnell wieder gutzumachen ist!
 
Sie sagen, dass es in Österreich bei den jeweiligen Tourismusorganisationen Angebote gäbe ohne Beeinträchtigung durch Rauch. Das selbe gelte auch für Gaststätten. Nun, Herr Mitterlehner, ist es wirklich Ihr Ernst, dass ich mich, als Gast, der niemandem Schaden zufügt, nach den Luftverpestern, die jährlich mittels der Nikotindroge zigtausende Menschen töten, zu richten habe? Das ist wohl der beste Witz, den ich je gehört habe!!!
 
Merken Sie sich eines, Herr Mitterlehner: Jeder Mensch hat das uneingeschränkte Recht, sich immer und überall aufzuhalten wo er möchte, ohne penetrantem Gestank ausgesetzt zu sein und nicht körperlich geschädigt zu werden bis zum Tode! Das ist geschriebenes Gesetz und damit einzuhalten! Wie ich höre trifft es auch keinesfalls zu, dass scharfe Kontrollen gemacht werden, nicht einmal lasche. Im Gegenteil. Nichtraucher, die zur berechtigten Selbsthilfe greifen, sind sogar den schlimmsten körperlichen Represalien ausgesetzt. Das sind eindeutig kriminelle Handlungen! Das pauschal verrauchte Österreich ist Realität! Es wird uns nie wieder sehen, so lange Schmiergelder der Tabakindustrie über den Wert der Gäste, aber auch der Einwohner, gestellt werden!
 
Richard Hagenauer
Gast seit 1960
 
 
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Mitterlehner, Reinhold
An: 'haagis@t-online.de'
Gesendet: Samstag, 2. Juni 2012 12:27
Betreff: AW: Urlaub in Österreich

Sehr geehrter Herr Hagenauer,

Vorweg freue ich mich sehr ,wenn sie und Familie in Õsterreich Urlaub machen und die Schönheit unseres Landes genießen wollen.Die in diesem Zusammenhang durch "Raucher" im wahrsten Sinne des Wortes getrübte Wahrnehmung des Aufenthaltes bedaure ich sehr.
Es gibt in Õsterreich allerdings gute und im Internet und bei der jeweiligen Tourismusorganisation abfragbare Angebote ohne Beeinträchtigung durch Rauch.Gleiches gilt auch für Gasthäuser und öffentliche Einrichtungen wo Rauchen eingeschränkt bzw. verboten ist.
Diese Differenzierung ist auch in der Praxis klar ausgewiesen und wird scharf kontrolliert.Das übermittelte Bild eines pauschal verrauchten Õsterreich entspricht nicht der Realität.Ich lade sie ein durch Wahrnehmung dieser Angebote zu einem differenzierten Bild zu gelangen.

Liebe Grüße
Reinhold Mitterlehner
(Tourismusminister)

1863
Deutschland / BMfG antwortet auf: "E-Zigaretten"
« am: Juni 06, 2012, 13:08:01 Nachmittag »


Von: Schogger, Alice [mailto:Alice.Schogger@bmg.gv.at]
Gesendet: Mittwoch, 06. Juni 2012 11:30
An: 'info@krebspatienten.at'
Cc: Pietsch, Franz
Betreff: E-Zigarette

Sehr geehrter Herr Erlacher,

Das Bundesministerium für Gesundheit beschäftigt sich u.a. seit mehreren Jahren mit dem Thema E-Zigaretten und sind im Anlassfall diverse Stellungnahmen hierzu auch ergangen.
Der u.a. Aussage, dass es erwiesen sei, dass E-Zigaretten-Rauch für PassivraucherInnen nicht schädlich sei, steht in keinem Zusammenhang mit den ho. Informationen, Auskünften, etc.. Im Gegenteil hat das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im Mai d.J. eine Empfehlung für ein Verbot von E-Zigaretten in Nichtraucherzonen ausgesprochen, da Gesundheitsgefahren sowohl für RaucherInnen als auch NichtraucherInnen durch die Dämpfe der in den Liquids von E-Zigaretten enthaltenen verschiedensten Substanzen nicht ausgeschlossen werden können. Auf Ebene der EK wird zZ im Zuge der Revision der Tabakprodukte-Richtlinie eine Harmonisierung der Rechtsvorschriften zu nikotinhaltigen E-Zigaretten diskutiert.
In Österreich unterliegen E-Zigaretten in weiten Bereichen dem Arzneimittel- und Medizinprodukterecht. Dies entspricht auch den Empfehlungen der WHO zu E-Zigaretten. Verstöße gegen ein allfällig bestehendes Veräußerungsverbot in Österreich wären nach den angeführten Rechtsgrundlagen zu ahnden.
Was Äußerungen in diversen Internetforen betrifft, so müssen wir dazu festhalten, dass es uns nicht möglich ist, die unüberschaubare Anzahl an Internetforen zu durchforsten und nach etwaigen nicht korrekten Beiträgen zu suchen. Ergänzend weisen wir in diesem Zusammenhang auf die in Österreich verfassungsrechtlich verankerte Meinungsfreiheit hin.
Mit freundlichen Grüßen

Mag. Alice Schogger
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stv. Leiterin der  Abteilung II/1
Ombudsstelle für Nichtraucherschutz
Rechts- und Fachangelegenheiten Tabak, Alkohol und substanzungebundene Süchte
sowie Internationale Suchtangelegenheiten
 
Bundesministerium für Gesundheit
Radetzkystr. 2, 1030 Wien
Tel.: +43/1/71100-4432
Fax: +43/1/71100-4385
alice.schogger@bmg.gv.at
http://www.bmg.gv.at

1864


Raucher sterben im Schnitt zehn Jahre früher als Nichtraucher, aber nicht nur für sie, auch für alle,
die den Rauch einatmen, ist Rauchen ein erhebliches Gesundheitsrisiko: Das Selberrauchen ist die wichtigste,
das Passivrauchen die drittwichtigste vermeidbare Todesursache weltweit.

Deswegen wollen Caro Matzko und Gunnar Mergner herausfinden, wie man endlich mit dem Rauchen aufhören kann und
welche Lösungsansätze es für das Rauchproblem europaweit gibt.

Wie groß das Problem ist und wie sich das Suchtverhalten der Raucher verändert hat, erfahren sie bei dem Pneumologen Bertrand Dautzenberg
am Hôpital de la Pitié-Salpêtrière. Zum Aufhören gehört nämlich erst einmal das Verstehen und zwar das Begreifen, was das Rauchen genau mit
einem anstellt.
Was noch helfen kann - und warum es dennoch alles andere als einfach ist, aufzuhören - erleben die "X:enius"-Moderatoren in einem Raucherentwöhnungskurs.
Außerdem: Großbritannien gilt europaweit als Musterschüler bei Maßnahmen zu Nichtraucherschutz und Raucherentwöhnung. "X:enius" zeigt warum.

(Deutschland, 2012, 26mn)
HR

http://videos.arte.tv/de/videos/x_enius-6689308.html

Erstausstrahlungstermin: Di, 29. Mai 2012, 08:27

Die EZgarette steht in Deutschland nicht unter dem Nichtraucher Schutzgesetz.
Wenn sie schon eine Sendung machen dann recharchieren sie gründlicher und nehmen sie Gesprachspartner die nicht von der Tabakindustrie direkt oder Indirekt bezahlt werden.
Dr P Langer ist beim besten Willen keine Instanz wo man eine objektive Bewertung erwarten kann.
2 Millionen Dampfer und nicht bei einem sind bisher grössere Probleme aufgetreten im Gegenteil die Dampfer die Regelmässig zum Arzt gehen können Belegen das es ihnen mit der E Zigarette besser geht, sei es Lungenfunktion, Blutwerte usw.

Ich wollte nur schreiben das aufzuhören zu rauchen ist es viel einfacher als man denkt. Ich habe selbst seit meinem 14 Lebensjahr geraucht (mindestens eine schachtel am Tag) und mit 25 aufgehört. Es ging ziemlich einfach. Ich habe mental so eingestellt dass es einfach ist und habe aufgehört zu rauchen und seit 2 Jahren rauche ich nicht mehr und habe auch keinen Verlangen danach. Alles ist reine Kopfsache. Es wird von alllen eingeredet dass es schwierig ist und dann wird es auch schwierig. Einfach eigene Einstellung ändern und auch die Einstellung in den TV-Sendungen ändern und Versuchen zu sagen nicht wie schwierig es ist sondern wie einfach. Das Erfolgsergebnis wird viel höher sein.

1865
Deutschland / D - Weltnichtrauchertag, WHO: Die Machenschaften der Tabakindustrie
« am: Juni 01, 2012, 20:43:19 Nachmittag »
Weltnichtrauchertag - Täglich 300 Tote durch Zigaretten

Rauchen ist in Deutschland die häufigste vermeidbare Todesursache.
Noch immer greift knapp jeder dritte Erwachsene regelmäßig zur Zigarette.
Besonders betroffen sind Frauen, seit 2001 steigt die Zahl der Todesfälle um 36 Prozent an.

Fast jeder dritte Erwachsene greift in Deutschland zum Glimmstängel.

................  http://www.fr-online.de/panorama/weltnichtrauchertag-taeglich-300-tote-durch-zigaretten-,1472782,16151504.html

Jeden Tag sterben ...............

1866
Gesundheit / Wenn der Nachbar qualmt .......
« am: Juni 01, 2012, 16:28:14 Nachmittag »


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Freitag, 01. Juni 2012 15:15
An: franz.pietsch@bmg.gv.at; 'ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at'
Cc: alois.stoeger@bmg.gv.at; vaa@volksanw.gv.at; N. N.

Betreff: Regelung/Schutz für Wohnbereich: Nikotinübel über Loggias, Balkone, Fenster/Türen



Guten Tag, Frau Ilona,

gerade als Mehrfachtumorpatient - 40 % der Krebserkrankungen haben das aktive/passive Tabakrauchen als Verursacher - kann ich Ihr Problem gut verstehen. Einige dutzende Mitteilungen erhielt ich bereits zu solchen Fällen; auch von bereits chronisch Kranken mit Diabetes, Krebs etc., welche nicht einmal mehr das Fenster offen haben können, da die 6.000 giftigen und 64 krebsauslösenden Stoffe des Tabakrauches fast ständig eindringen. Auch die Lebens- und Wohnqualität wurde dadurch arg dezimiert.
Eine Lösung dieses häufigen Problems wird schwer sein und ist vergleichbar mit der "Entschuldigung" von angezeigten Wirten mit: "Die Raucher brauchen auch frische Luft. Daher ist die Raucherraumtüre öfters offen!" Wenn Sie aber regelmäßig hier gesetzwidrige Lokale melden, dann wird das Gesamtthema mehr sensibilisiert/diskutiert:  http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

Ich werde Ihre Anfrage an die "Ombudsstelle für Nichtraucherschutz im BMfG, MR. Dr. Franz Pietsch," weiterleiten; ebenso an die Volksanwaltschaft, zur Kenntnisnahme. Bitte verständigen Sie mich über die hoffentlich baldige Antwort.

Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

Dietmar Erlacher, Krebspatient
www.rauchsheriff.at
www.krebspatienten.at


PS.: Emailadresse beachten; bitte wo stand (noch) diese erl@utanet.at ?


           
                               K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
    Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
    info@krebspatienten.at    www.krebsforum.at
 Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                  NEU: www.unterzeichne.at
              Dietmar Erlacher, Bundesobmann





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:
Gesendet: Freitag, 01. Juni 2012 14:20
An: erl@utanet.at
Betreff: Regelung/Schutz für Wohnbereich: Nikotinübel über Loggias


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Nichtraucher und begrüsse Ihre Initiative und Einsatz sich aktiv für die Interessen der Nichtraucher einzusetzen.
Vielleicht können Sie mir in dieser spezifischen Frage behilflich sein oder eine Anwaltskanzlei empfehlen die sich diesem Fall annehmen kann: Wenn man in einem Wohnhaus mit übereinander liegenden Loggias wohnt, und der Nachbar unter ihnen Kettenraucher ist und sein Nikotinrauch ständig in ihre Wohnung über die Loggia eindringt, welche Möglichkeiten oder welchen Schutz gibt es für den Nichtraucher und seinem privaten Lebensraum? Weder in der Hausordnung ein Rauchverbot geregelt ist oder die Hausverwaltungen  sich für die Interessen des Nichtrauchers nicht einsetzen will (kann)?. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir vielleicht Tipps oder mögliche Anlaufstellen nennen könnten an die ich mich mit diesem Problem wenden kann. Es ist enttäuschend, dass der Gesetzgeber (trotzt  starker Wiederstände einer in Österreich fest verankerten Raucherlobby..) es schafft Regelungen am Arbeitsplatz durchzusetzen zum Schutz der Nichtraucher, allerdings der Bürger in der Privatsphäre  gänzlich dem Nikotinrauch "machtlos" erdulden muss.
Vielen Dank!
Beste Grüße, Ilona

1867
Deutschland / e-zigarette - Rechtliches aus Sicht des BMfG
« am: Juni 01, 2012, 16:24:26 Nachmittag »



Antwort (wann?), wird hier hinein gestellt!

e-zigarette - Rechtliches aus Sicht des BMfG

Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Freitag, 01. Juni 2012 14:11
An: franz.pietsch@bmg.gv.at; alois.stoeger@bmg.gv.at
Cc: vaa@volksanw.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; franz.voves@stmk.gv.at; gregor.hammerl@parlament.gv.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; fctcsecretariat@who.int; werner.kogler@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; info@krebspatienten.at; heinz.fischer@hofburg.at
Betreff: e-zigarette


Sehr geehrter Herr Dr. Pietsch,

in fast allen Foren steht der idente Beitrag …..
Ist das korrekt und rechtens?
Wer überprüft die Trafiken, was sie verkaufen, teils "unterm Tisch"?
Hinweis: ORF-TV in Wien mit "verkabelten Jugendlichen unter 16"!
Wie ist die Strafe, wenn wir (wo?) Verkäufer "mit Nikotin" melden; wie bei ungesetzlichen Zigarettenautomaten: "Salzamt"!

Mit freundlichen Grüßen

D. Erlacher, Krebspatient



Klingt wie 10 Gründe für eine e-Zigarette
bei e-Zigaretten ist inzwischen nachgewiesen, dass der Dampf für Passivdampfer nicht gefährlich ist, deshalb gibt es auch vom Bundesministerium für Gesundheit ein schreiben, dass sie nicht unter das Tabakgesetz fallen und überall gedampft werden dürfen. http://www.e-trafik.at/helpdesk/knowledgebase.php?article=4
Was in einer e-Zigarette drinnen ist: http://www.e-trafik.at/helpdesk/knowledgebase.php?article=6
Kein Teer, kein Kondensat, keine Gifte wie bei der normalen Zigarette.
Österreichische Händler dürfen nur Liquids ohne Nikotin verkaufen. Das giftige Nikotin wäre Apotheken und dem Medizinproduktehandel vorbehalten
Viele e-Zigaretten Dampfer berichten, über Ärztlich attestierte Lungenfunktionsverbesserung


1868




Die Vz. Präs. der Ö. Gewerkschaft (Ableger der AK.?) heißt NR. Abg. Dr. Oberhauser,

ist glaublich Kinderärztin,

und ist mitverantwortlich für dieses Raucherschutzgesetz!


Daher wird zum Weltnichtrauchertag von der AK. nichts Besonderes getan,

noch dazu aus OÖ., der Wiege von Raucherschutzminister Stöger!


Und sonst?

Nichts Neues, seit Adam und Eva, sprich 2008!


Die WKO ist weiterhin für diese Schand-Gesetz!

Die AK. wäre eigentlich dazu da, die Gesundheit der Arbeiter und Angestellten zu schützen!

Aber, AK. ist (meist) ROT, Stöger wird zwar nicht rot, ist aber Rot!



Nichtraucherschutz

http://www.arbeiterkammer.com/www-387-IP-19508.html

Am Arbeitsplatz führt das Rauchen oftmals zu Streitigkeiten zwischen den Kolleginnen und Kollegen:
Nichtraucher/-innen bestehen auf ihr Recht, qualmfrei und damit gesund arbeiten zu können.
Die Raucher/-innen pochen auf ihr individuelles Recht, Rauchen zu dürfen, wann und wo sie wollen.


    Nichtraucherschutz im Betrieb
    Betriebsvereinbarungen über den Nichtraucherschutz
    Nichtraucherschutz in der Gastronomie
    Rauchverbote sind kennzeichnungspflichtig

Nichtraucherschutz im Betrieb

Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz verpflichtet die Unternehmen dazu, Nichtraucher/-innen am Arbeitsplatz vor der Einwirkung von Tabakrauch zu schützen. Diese Bestimmungen gelten für alle Arbeitnehmer/-innen, egal in welcher Branche sie arbeiten.

So ist Rauchen in Büros und vergleichbaren Räumen (z.B. Werkstätten, Meisterkojen und ähnliches) dann verboten, wenn dort zumindest eine Nichtraucherin oder ein Nichtraucher gleichzeitig mit einer Raucherin /einem Raucher anwesend ist. In Umkleideräumen und Sanitätsräumen ist das Rauchen generell verboten.

In Aufenthalts- und Bereitschaftsräumen muss durch technische (z.B. ausreichende Entlüftung) oder organisatorische Maßnahmen (z.B. getrennte Pausenzeiten für nichtrauchende und rauchende Mitarbeiter/-innen, zeitliche Begrenzung der Raucherlaubnis etc.) dafür gesorgt werden, dass Nichtraucher/-innen nicht durch Passivrauch geschädigt werden.

Darüber hinausgehend ist dann ein Rauchverbot zu verhängen, wenn dies aufgrund von Brand- und Explosionsschutzgründen oder aus hygienischen Gründen (z.B. in Küchen) vorgeschrieben ist.

Betriebsvereinbarungen über den Nichtraucherschutz

Gibt es einen Betriebsrat kann eine Betriebsvereinbarung über den Nichtraucherschutz mit der / dem Arbeitgeber/-in abgeschlossen werden. Eine Betriebsvereinbarung darf die gesetzlichen Bestimmungen nicht umgehen, kann aber darüber hinausgehende Regelungen festlegen. Es ist z.B. möglich zu vereinbaren, in welchen Räumen des Betriebes geraucht werden darf, ob, wann und wie oft Rauchpausen erlaubt werden, ob diese bezahlte Arbeitszeit sind und welche gesundheitsfördernden Maßnahmen der Betrieb in Verbindung mit dem Nichtraucherschutz anbietet.

Nichtraucherschutz in der Gastronomie

Sie arbeiten in einem Gastronomiebetrieb in dem es mindestens zwei Räume für die Verabreichung von Speisen und Getränken an die Gäste gibt?

Das Rauchverbot gilt jedenfalls im Hauptraum. Insgesamt muss mindestens die Hälfte aller Plätze, die der Verabreichung von Speisen und Getränken dienen, in Nichtraucherbereichen gelegen sein. In Nebenräumen kann das Rauchen gestattet werden, sofern sicher gestellt ist, dass der Tabakrauch nicht in den Hauptraum dringt.


Sie arbeiten in einem Gastronomiebetrieb in dem es nur einen Raum für die Verabreichung von Speisen und Getränken an die Gäste gibt?

Es gilt grundsätzlich Rauchverbot mit folgender Ausnahme:

    Bei Räumen mit einer Grundfläche von weniger als 50 m² besteht für den Inhaber Wahlfreiheit ob der Betrieb als Raucher- oder Nichtraucherlokal geführt wird.

    Bei Räumen die zwischen 50 m² und 80 m² Grundfläche aufweisen besteht für den Inhaber Wahlfreiheit ob der Betrieb als Raucher- oder Nichtraucherlokal geführt wird, wenn eine Raumteilung aufgrund von bau-, feuer- oder denkmalschutzrechtlichen Vorschriften nicht zulässig ist.

Die angeführten Ausnahmen können vom Betrieb nur in Anspruch genommen werden, wenn bestimmte Schutzbestimmungen für die Beschäftigten gelten.

Schutzbestimmungen für Beschäftigte in der Gastronomie und Hotellerie

Alle Ausnahmen vom Rauchverbot in der Gastronomie nach Tabakgesetz sind nur zulässig, wenn für den Betrieb ein Kollektivvertrag gilt, in dem folgende Schutzmaßnahmen bezüglich Passivrauchen enthalten sind:

    Arbeitnehmer/-innen, die der alten Abfertigungsregelung unterliegen und wegen Belastung durch die Einwirkung von Passivrauch selbst kündigen, haben vollen gesetzlichen Abfertigungsanspruch.
    Die Beschäftigten haben während der Arbeitszeit, unter Fortzahlung des Entgelts, ein Recht auf die Inanspruchnahme von ärztlichen Untersuchungen im Zusammenhang mit der Rauchbelastung.
    Im Einvernehmen zwischen Arbeitgeber/-in und Arbeitnehmer/-innen müssen gesundheitsfördernde Maßnahmen angeboten werden.
    Die Ausbildung oder die Beschäftigung von Jugendlichen muss überwiegend in Nichtraucherräumen erfolgen.

Weitere Schutzbestimmungen für die Beschäftigten in der Gastronomie:

    Werdende Mütter dürfen in Räumen, in denen sie der Einwirkung von Tabakrauch ausgesetzt sind, nicht beschäftigt werden. Aufgrund dieses Beschäftigungsverbotes können Schwangere in den vorzeitigen Mutterschutz eintreten. Ein Formular für den entsprechenden Antrag erhalten Sie bei Ihrer Gebietskrankenkasse.
    Einer / einem Arbeit suchende/n Nichtraucher/-in ist die Arbeit in einem Raucherlokal nicht zumutbar. Nichtraucher/-innen dürfen eine durch das Arbeitsmarktservice angebotene Arbeitsstelle in der Gastronomie, bei denen sie dem Passivrauch ausgesetzt sind, sanktionslos ablehnen.
    Die Bestimmungen nach Tabakgesetz gelten ausschließlich für die öffentlich zugänglichen Räume des Betriebs. Für den Nichtraucherschutz in allen anderen Räumen gelten wie schon bisher die Vorschriften des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes und des Mutterschutzgesetzes.

Rauchverbote sind kennzeichnungspflichtig

Rauchverbote in nicht öffentlich zugänglichen Räumen können wie bisher gekennzeichnet werden.

Rauchverbotshinweise in öffentlich zugänglichen Bereichen des Gastronomiebetriebs sind nun gesondert geregelt. So muss bereits unmittelbar beim Eingang kenntlich gemacht werden, ob in den allgemein zugänglichen Räumen einschließlich den der Verabreichung von Speisen oder Getränken an Gäste geraucht oder nicht geraucht werden darf bzw. ob es eigene Raucherräume gibt.

Zusätzlich sind die per Verordnung festgelegten Rauchverbots- und Raucherlaubnissymbole (siehe Abbildung) in ausreichender Zahl und Größe so anzubringen, dass sie überall im Raum gut sichtbar sind

Angebote der AK Oberösterreich

Immer mehr Betriebe nehmen Ihre Verantwortung, die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter/-innen zu fördern wahr. Die AK OÖ unterstützt diese Bemühungen mit folgenden Angeboten:

    Begleitung bei der Vorbereitung und Durchführung eines Gesundheitstags im Betrieb
    Vorträge zum Thema Nichtraucherschutz im Rahmen von Gesundheitstagen
    Informationsmaterialien zum Thema Nichtraucherschutz


1869


Von: Rudolf Wallner [mailto:rudolf.wallner@liwest.at]
Gesendet: Donnerstag, 31. Mai 2012 18:00
An: alois.stoeger@spoe.at
Cc: nichtraucherschutz@aon.at; krebspatient-krebsforum
Betreff: Weltnichtrauchertag

Sehr geehrter Herr Raucherminister,
 
ich nehme an, dass auch Sie die verschiedenen Berichte anlässlich des Weltnichtrauchertages gesehen bzw. gelesen haben: jährlich österreichweit ca. 14.000 Tote, weltweit gar an die 6 Millionen Glimmstängelopfer. In Deutschland rauchen mittlerweile weniger Jugendliche als noch vor Jahren, in Österreich hingegen steigt die Zahl weiterhin an.
Und Sie? Sie rühren keinen Finger. "Nur nicht ignorieren!", scheint Ihre Devise zu sein. Angeblich ist der Koalitionspartner daran schuld, dass sich in Sachen Nichtraucherschutz in unserem Lande so gut wie nichts bewegt. Das mag sogar zum Teil richtig sein und ist sicher beschämend für die schwarze Partei, dennoch erklärt das Bremsen aus wirtschaftlichen Gründen (Geld geht über Gesundheit) nicht Ihre Untätigkeit dort, wo Sie durchaus tätig sein könnten und das sogar müssten. Warum fordern Sie nicht einmal die Einhaltung bestehender Regelungen und Gesetze? Sogar im Gebäude Ihres Ministeriums gibt es anscheinend einen Gastronomen, der sich einen ganzen Dreck um Regelungen und Vorschriften kümmert. Und Sie? Es kümmert Sie offenbar gar nicht.
Wenn ich mir anschaue, wie Nichtraucherschutz in anderen Ländern gehandhabt wird und mit welchen Folgen und Konsequenzen (und als Dolmetscher habe ich regelmäßig Gelegenheit, auf diesem Gebiet objektive Vergleiche anzustellen), dann kann ich nur sagen: Ich schäme mich zutiefst für Sie!
Wenn ich meine Pflicht so erfüllen würde wie Sie Ihre, dann hätte ich wohl schon vor vielen Jahren meinen Job verloren. Sie sind für mich eine Schande!
 
Mit freundlichen Grüßen (Das ist eine Höflichkeitsfloskel, der ich mich als besonnener Mensch bediene)
 
Rudolf Wallner

1870


Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Montag, 28. Mai 2012 13:49
An: info@krebsforum.at
Betreff: Weltnichtrauchertag 31.5.2012, Beispiele Donauzentrum bzw. Cafe Drechsler


Sehr geehrte Damen und Herren Medienvertreter,


38.000 neue Krebspatienten gibt es jedes Jahr in Österreich.
40 % aller Krebserkrankungen entstehen durch aktives und passives Einatmen von Zigarettenrauch (AKH-Wien, Onkologie).

Am 31.5. 2012 ist Weltnichtrauchertagt. Das diesjährige Thema der WHO lautet: "Die Machenschaften der Tabakindustrie". Österreich hat im EU-Vergleich das schlechteste Tabakgesetz. Gerne möchte man uns glauben machen, das würde alles dem Wunsch der Mehrheit der Österreicher entsprechen. Deshalb möchte ich hier einige besonders krasse Lücken im Tabakgesetz aufzeigen.
 
Kinder und Jugendliche werden durch das österreichische Tabakgesetz nicht geschützt. Auch Säuglinge und Kleinkinder darf man in völlig verrauchte Lokale mitnehmen, obwohl Passivrauch das Asthma, Allergien, Infekte und den plötzlichen Kindstod fördert. Die Vorbildwirkung anderer Raucher ist natürlich katastrophal.
Der Verkauf von Tabakprodukten an Minderjährige ist offensichtlich problemlos möglich. Nahezu alle Raucher beginnen mit dem Rauchen in einem Alter in dem sie die Folgen der Tabaksucht nicht abschätzen können.
In Österreich findet man keine rauchfreien Diskotheken; gerade dort halten sich regelmäßig hunderte Jugendliche gerne auf.
Österreich nimmt bei den rauchenden Kindern und Jugendlichen eine traurige Spitzenposition ein.
In anderen Ländern wie z.B. in Deutschland ist das Rauchen und der Besuch von Raucherräumen erst ab 18 Jahren gestattet. Die Zahl der rauchenden Jugendlichen ist dort in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen.

Die Raucherentwöhnung wird nicht von den Krankenkassen übernommen, auch nicht für Jugendliche.

In Österreich wird die Kontrolle der Lokale dem Gast aufgebürdet, denn das Tabakgesetz sieht keine Exekution durch Behörden vor. In den letzten Jahren gab es gut 15.000 Anzeigen! Die meisten führten zu keinem Strafverfahren und nur wenige Lokale wurden deshalb auch tatsächlich rauchfrei. Auch wiederholte Anzeigen führten zu keinem Erfolg. Zudem sind die gesetzlichen Vorgaben der Kennzeichnung bei Lokalen äußerst irreführend.

Das Tabakgesetz ist somit das Papier nicht wert auf dem es geschrieben steht!
 
Die Kosten für die Allgemeinheit sind enorm, der volkswirtschaftliche Schaden wird laut IHS mit jährlich mehr als 600 Millionen Euro beziffert. An den Zahlen der vorzeitig verstorbenen Raucher und Passivraucher änderte sich durch dieses Gesetz nichts. Die Tabakindustrie, ihre Lobbyisten und die korrupten untätigen Politiker gehen skrupellos über Leichen. Das dreckige Geld zählt offenbar mehr als schwere Krankheiten, Leiden und vorzeitiger Tod. Wie lange will man sie noch gewähren lassen? Politisch Verantwortliche tun nichts, geschweige dass sie dafür sorgen, dass wenigstens dieses Tabakgesetz exekutiert wird.
 
Am Montag 21.5.12 fand im Donauzentrum 1220 Wien vom BMfG eine "Alibi-Aktion Raucherentwöhnung durch Tschiktausch" statt. BM. Stöger kam dann doch nicht und lies Spitzensportler Schlierenzauner alleine im Tabakrauch stehen. Taggleiche Messung bestätigte dies! Gerade im Donauzentrum haben wir seit 2009 oftmals Lokale angezeigt. In etlichen wird der Nichtraucherschutz immer noch nicht eingehalten, sowie in rund 2/3 aller Lokalen Österreichs, sehr schlimm in ganz Wien, übrigens auch (tagesaktuell) im "Cafe Drechsler". Vor weiteren Anzeigen versuchen sich notorisch gesetzwidrige Lokalbetreiber zu schützen, indem sie - nicht haltbare - Hausverbote erteilen.

Das Tabakgesetz schützt somit beim Nichtraucherschutz die Gesetzesbrecher!
 
Bitte reduzieren Sie durch Ihre Medienberichte diese Zahlen: rund 1.000 Passivrauchtote /11.000 Rauchertote jedes Jahr, und zig zehntausende Tabakrauchschwererkrankte, mit Schädigungen des Ungeborenen, bzw. Asthma, Allergien, Diabetes, COPD, Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs (Kehlkopf, Rachen, Lungen, Brust, Nieren, Blase, etc.), etc.!
Wir können lediglich darauf aufmerksam machen.


Mit bestem Dank im Voraus


Dietmar Erlacher, Krebspatient
           
                               K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
    Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
    info@krebspatienten.at    www.krebsforum.at
Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                  NEU: www.unterzeichne.at
              Dietmar Erlacher, Bundesobmann


PS: Bitte verlautbaren Sie auch unsere neue Aktion laut Anlage und www.unterzeichne.at ! Noch rund einen Monat werden unterschreibende Unterstützer gesucht. Nach der Einreichung und Freigabe kann dann mit "Anklicken im Internet" die Unterstützung erfolgen, zu: "JA! zur rauchfreien Atemluft" (Anlage).


Anlage: www.unterzeichne.at


1871
WHO, UN, etc. / Stöger + Rasinger + ....: Mist bauen und tot stellen
« am: Mai 31, 2012, 18:19:27 Nachmittag »

Kontra Nichtraucherschutz: Mist bauen und tot stellen
Kommentar | Thomas Rottenberg, 30. Mai 2012, 18:50

Der Unterschied zu früher? Da durften sich Nichtraucher ärgern. Heute können sie sich beschweren. Der Effekt? Ärger. Zur schlechten Luft kommt schlechte Stimmung. Denn der Hinweis auf das, was im gesamten zivilisierten Europa längst gelebte Normalität ist, gilt hier als Angriff auf den inneren Frieden.

Etwa dann, wenn im kleinen Haubenlokal um 22 Uhr Aschenbecher auf Tische und Bar kommen. Mit dem Argument: "Wenn Gäste vor dem Lokal rauchen, reden sie. Dann beschweren sich die Nachbarn." Wenn im Café jemand die Tür in der Raucher von Nichtrauchern trennenden Glaswand schließen will. ("Nicht!! Die Tür stützt die Wand!") Wenn dem Hinweis auf das Rauchverbotsschild in der Disco eine Rauswurfdrohung folgt. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen: Aus Angst vor einer Entscheidung baute der Gesetzgeber Mist und stellt sich seither tot. Das schwammige Nichtrauchergesetz mit Ablaufdatum stellt Wirte vor existenzbedrohende Entscheidungen und/oder Investitionen. Ergo wird es amtlich offen ignoriert.

Die Botschaft kam an und wird gelebt: "Es ist eh wurscht, tut was ihr wollt, aber wahrt den Schein", lautet sie. Also druckt man auf die Tickets zur imposanten Hofburg-Gala, dass Rauchen verboten ist - doch auf den Tischen stehen Aschenbecher. Und den Veranstalter wundert, dass das jemanden wundert: "Es ist halt Vorschrift. Aber die gilt nur theoretisch, wir sind schließlich in Österreich." (Thomas Rottenberg, DER STANDARD, 31.5.2012)

Pro Nichtraucherschutz: Kunst des Kompromisses

http://derstandard.at/1336698316161/Kontra-Nichtraucherschutz-Mist-bauen-und-tot-stellen

1872




Promiwirt Gergely: "Sie lügen", und wiederholt dies auch noch!

Eine Zumutung, dieser selbstbezeichnete Exraucher und seitdem Alkoholiker!
Denn:
KEIN Beamter kontrolliert von sich aus das Tabakgesetz,
couragierte Bürger müssen eine Anzeige dem Beamten auf den Schreibtisch legen!
UND Gergely hält sich nicht an den Nichtraucherschutz laut Tabakgesetz!

Zudem
das danebenliegende Polizeiamt auch nicht. Die nahmen 21 taggleiche Anzeigen vom Margaretenplatz/Umg. gar nicht entgegen, wie üblich!


Hier zum Nachsehen, die ATV-Sendung: http://atv.at/contentset/410627-am-punkt

Und hier zum Nachlesen, die Anzeigen vom 29.5.12: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=859.msg4239#msg4239

Forderungen nach Verschärfung des Nichtraucherschutzes und mehr Präventionsarbeit
Weltnichtrauchertag: Heftiger Streit in ATV "Am Punkt" über österreichisches Tabakschutzgesetz


© OTS
31.05.2012 13:59:07 - "Dicke Luft" im Fernsehstudio: Anlässlich des Weltnichtrauchertags kam es gestern in der ATV-Diskussionssendung "Am Punkt" zu heftigen Wortgefechten zwischen dem "Rauchersheriff" Robert Rockenbauer auf der einen sowie dem Wiener Szenewirt Stefan M. Gergely und "Krone"-Kolumnist Michael Jeannée auf der anderen Seite. Rockenbauer, Bundesleiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, sagte, das jetzige Tabakschutzgesetz habe versagt: 80 Prozent der Wirte hielten sich nicht daran, und wenn doch, seien z.B. die Trenntüren zwischen Raucher- und Nichtraucherbereichen meistens geöffnet, vor allem aber würde die Einhaltung der Vorschriften kaum kontrolliert.

 

(live-PR.com) -
Gergelys Reaktion: "Sie lügen!" Der Gastronom verwies darauf, dass es in Wien 2011 über 1.500 Verfahren gegen Wirte mit einer durchschnittlichen Strafe von 337 Euro gegeben habe. Gergely verteidigte das Tabakschutzgesetz: Er hätte grundsätzlich Freiwilligkeit statt Vorschrift bevorzugt, aber im Vergleich etwa zu einem kompletten Rauchverbot in Lokalen sei die jetzige Regelung "die wesentlich bessere Lösung. Und diese Lösung funktioniert." Zu ihm kämen Raucher genauso gerne wie Nichtraucher. Rockenbauer verschließe die Augen vor der Realität, so Gergely: "Sie gehören zu den ganz Unbelehrbaren. Sie sind ein Fundamentalist"


Das sah Rockenbauer naturgemäß anders: "Ich betrachte es als eine Selbstverständlichkeit, dass der Raucher endlich einmal begreift, dass er kein Recht hat, seine Sucht in der Öffentlichkeit auf Kosten der Gesundheit anderer Menschen auszuleben. Sie haben kein Schädigungsrecht, aber wir Nichtraucher haben ein Grundrecht, rauchfreie Luft zu atmen."


Kolumnist Jeannée ist als Zigarrenraucher nicht unbedingt glücklich über Rauchverbote in Lokalen, hat sich aber damit arrangiert, wie er in "Am Punkt" sagte: "Wenn ich in ein Lokal gehe, dann weiß ich, hier kann ich rauchen oder ich kann nicht rauchen. Mein Stammcafé war das Hawelka. Da bin ich in der Woche zwei bis drei Mal hingegangen, meine Zigarre zu rauchen - jetzt gehe ich halt nicht mehr hin, schade, aber leider Gottes ist es so." Dass er aber im Freien, in einem Heurigengarten, als Raucher von einem anderen Gast aufgefordert worden sei, sich einen anderen Platz zu suchen, "das ist die Saat des Herrn Rockenbauer." Der Nichtraucheraktivist warf im Gegenzug seinen Kontrahenten vor, sie würden immer versuchen, "engagierte und gesundheitsbewusste Nichtraucher negativ darzustellen: als militant, als fanatisch. Das war 1975 nicht anders als heute 2012."


Vehement forderte Rockenbauer ein schärferes Nichtraucherschutzgesetz und erhielt dafür in "Am Punkt" Unterstützung von ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger: "Der nächste Schritt, das muss uns klar sein, ist sicher ein absolutes Rauchverbot" in Lokalen und anderen öffentlichen Gebäuden. Allerdings fehle dafür im Moment die politische Mehrheit und "selbst wenn alle Wirte so ein Rauchverbot hätten, wie etwa in Deutschland, würde deswegen die Raucherrate noch nicht sinken." Trotzdem: "Es wäre eine Vorbildwirkung, dass man sagt: Rauchen ist out", so Rasinger. Das Entscheidende sei, Jugendliche vom Rauchen abzuhalten, denn fast 90% aller Raucher fingen vor ihrem 18. Lebensjahr an.


Einig waren sich alle vier Studiogäste, dass es an der Präventionsarbeit mangele. Sie sprachen sich dafür aus, Erlöse aus der Tabaksteuer gezielt in die Prävention für Jugendliche zu investieren. Rasingers Erfahrung als Arzt: "Es ist wahnsinnig schwer, vom Rauchen loszukommen. Selbst Herzinfarktpatienten, die den Tod vor Augen haben, hören nur zu 50 Prozent mit dem Rauchen auf. Einmal rauchen heißt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit immer rauchen. Und darum ist das Alter bis zum 18. Lebensjahr so wichtig, dass man gar nicht erst einsteigt."

http://www.live-pr.com/weltnichtrauchertag-heftiger-streit-in-r1049529318.htm

Rückfragehinweis:
ATV Redaktion "Am Punkt": Tel.: 01/213 64 115


Digitale Pressemappe: www.ots.at/pressemappe/340/aom


*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

1873


256 Menschen sterben in Kärnten jedes Jahr an Lungenkrebs. In ganz Österreich sind es jährlich über 3300 Fälle.

40 Prozent der Kärntner ab 15 sind Raucher. Damit haben sie durchschnittlich zehn Jahre weniger Lebenserwartung.

90 Prozent der Lungenkrebsfälle in Kärnten werden durch das Rauchen verursacht.

Anm.: 40 % aller Krebserkrankungen entstehen durch aktives/passives Tabakrauchen!
www.krebspatienten.at

67 Prozent weniger Anzeigen wegen Verstoß gegen das Tabakgesetz gingen in Kärnten 2011 ein.
Anm.: Weil nicht eine Anzeige gegen Lokal Huber zählt, sondern z. B. 8 Anzeigen, bis zur Ausstellung einer Verwarnung!

http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=797.msg4246#msg4246

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Zigfach haben die Kärntner Gastwirte dem alternden Kommerzialrat die Gefolgschaft aufgekündigt, doch wegen der Kammer-Zwangsmitgliedschaft ohne Auswirkungen (ORF-Radio Kärnten).
Ähnliches ist auch nachzulesen auf www.rauchsheriff.at über andere Bundesländer.
Auch gibt es aus Graz eine OGH-Entscheidung. Dadurch kann jeder Wirt bei einer finanziellen Einbuße durch einen gesetzwidrigen Kollegen Schadenersatz fordern, mit Kostenübernahme der Wirtschaftskammer (lt. Kurier) und siehe auf unserer Homepage.

1874
WHO, UN, etc. / Donauzentrum und Hauptverband: KEIN Schutz für Nichtraucher
« am: Mai 31, 2012, 14:20:41 Nachmittag »


Anmerkung:

Gerade im Donauzentrum wurden jetzt wieder 7 gesetzwidrige Lokale gemeldet!
Eine Schande für den Centerleiter Stoll und den Hauptverband, dass das anläßlich dieser Aktion vor Ort war!
Somit: Alles nur Lippenbekenntnisse.
PS: Dem Generaldirektor Stv. vom Hauptverband Probst wurden die gesetzwidrigen Lokale gezeigt!

PPS: Ein kindlicher Jugendlicher sagte, anschließend gehe ich hinüber zum Zigarettenautomaten und hole mir neue Tschik, denn da wird das Alter nicht kontrolliert!



Österreicherinnen und Österreicher nutzen bereits das Angebot der "Tschik-Tausch-Börse"
Sozialversicherung bietet zahlreiche Programme zur Tabakentwöhnung


Wien (OTS) - Zu einem vollen Erfolg im Kampf gegen die
gesundheitlichen Folgen des "blauen Dunstes" wurde die von der
Sozialversicherung aus Anlass des heurigen
Weltnichtrauchertagesinitiierte Aktion "Tausche Tschik für mehr
Gesundheit und Lebensqualität!". Seit der Überflieger und strikte
Nicht-Raucher Gregor Schlierenzauer am 21. Mai im Wiener Donauzentrum
die erste "Tschik-Tausch-Börse"(Bild) eröffnet hat, haben seither
hunderte Österreicher und Österreicherinnen in nahezu allen
Bundesländern vom Angebot der Sozialversicherung zu einer kostenlosen
Raucherberatung und Smokerlyzer-Messung Gebrauch gemacht. "Dabei wird
von den geschulten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der
Krankenkassen auf die gesundheitlichen - und damit auch
volkswirtschaftlichen - Vorteile des Verzichts auf das Rauchen
hingewiesen", so der für das Thema Prävention zuständige
stellvertretende Generaldirektor im Hauptverband der österreichischen
Sozialversicherungsträger, Josef Probst.

Bei der "Tschik-Tausch-Börse" können - selbstverständlich
unbenutzte - Zigaretten einzeln oder als gesamte Packung gegen
verschiedene Geschenke wie Geduldspiele, Stressbälle, Kaugummi oder
Zahnputzset eingetauscht werden. Mit dieser Aktion will die
Sozialversicherung vor allem in Einkaufszentren unübersehbar auf die
Beratungsangebote in Sachen Rauchen hinweisen."

Die Tabakentwöhnungsangebote der Sozialversicherung umfassen
ambulante und stationäre Programme, sowohl im Einzel- als auch im
Gruppensetting. 9 der 13 großen Krankenkassen sowie die PVA bieten
derzeit Raucherentwöhnungsprogramme an. Insgesamt nehmen jährlich
rund 3.000 Personen diese Angebote in Anspruch.

Darüber hinaus gibt es das österreichweite Rauchertelefon, eine
Initiative der Sozialversicherungsträger, der Bundesländer und des
Bundesministeriums für Gesundheit. Mit dem Rauchertelefon stehen
allen ÖsterreicherInnen und Österreichern speziell geschulte
Gesundheitspsychologinnen am Telefon für Beratungs- und
Informationsgespräche zum Ortstarif (max EUR 0,10 / Minute) zur
Verfügung: Unter 0810 810 013 von Montag bis Freitag zwischen 10 und
18 Uhr sowie per E-Mail unter info@rauchertelefon.at

Rechtzeitig zum heurigen Weltnichtrauchertag am 31. Mai hat der
Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger gemeinsam
mit der österreichischen Gesellschaft für Pneumologie auch den
Patientenratgeber "Husten-Atemnot-COPD" herausgegeben, welcher
gestern im Rahmen eines Pressegespräches im Wiener Haus des Meeres
unter anderem mit dem österreichischen Weltrekordhalter im
Apnoetauchen, Christian Redl, vorgestellt wurde. Jeder vierte
Österreicher über 40 ist von der chronisch obstruktiven
Lungenerkrankung (COPD) - im Volksjargon auch Raucherhusten genannt -
betroffen. Der Ratgeber wird inklusive der DVD "Atemschule" und einem
vom Nikotin-Institut erstellten Raucher-App in Rehabilitationszentren
direkt an die Betroffenen gratis verteilt. Er ist auch im Buchhandel
oder direkt beim MedMedia-Verlag (per Fax unter 01/4073114 oder per
Mail unter n.kaessmayer@medmedia.at ) um EUR 19,90 ab sofort
erhältlich.

Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen,
sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und
eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,2 Millionen
Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte
Angehörige). Der Behandlungsanspruch aus der Krankenversicherung wird
beim Arzt/Ärztin durch das e-card-System angezeigt: Die e-card als
Schlüsselkarte enthält keine medizinischen Daten, ermöglicht dem
Arzt/der Ärztin aber die Überprüfung des Versicherungsstatus eines
Patienten bzw. einer Patientin und die Nutzung weiterer Services. Der
Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist das
organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall- und
Pensionsversicherung Österreichs.

1875



Anmerkung:

Wir Krebspatienten dachten immer, gerade die Ärztekammer "hat Seilschaften" in die Politik.
Die Ärztekammer hat rauchfreie Betriebe ausgezeichnet, die Zahl ist im untersten Promillbereich.
Und sonst?
Warum schafft es die Ärztekammer nicht und nicht, gemeinsam mit den Parlamentarischen Gesundheitsausschuss, und mit (erlaubten) Lobbyismus ein generelles Rauchverbot in Lokalen umzusetzen?

Mann/Frau glaubt es nicht: Ein Arzt im AKH, gestern im Gang EBENE 8, "Krebsschule im AKH", bei der Bitte für besseren Nichtraucherschutz zu unterschreiben: Nein, ich lebe davon!

PS: Vielleicht wird der neue ÄK. Präs. jetzt tätig, um bei "seinem" BM. Stöger (SP) das Rauchverbot umzusetzen.



Weltnichtrauchertag: Ärztekammer kritisiert laxe Haltung der Politik
Dorner: Breite Zustimmung für Rauchverbot - Raucheranteil senken - mehr Geld für Prävention und Therapie


Wien (OTS) - Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK),
Walter Dorner, erneuert anlässlich des Weltnichtrauchertages seine
Forderung nach einem strengeren Tabakgesetz, nach einem strikten
Rauchverbot im öffentlichen Raum, insbesondere in der Gastronomie,
und vor allem nach besserer Raucherprävention vor allem bei Kindern
und Jugendlichen. "Österreich ist, was den Nichtraucherschutz angeht,
nach wie vor ein Entwicklungsland", hielt Dorner am Donnerstag in
einer Aussendung fest. In den vergangenen Jahren seien diesbezüglich
kleine Schritte gesetzt worden, die in die richtige Richtung führten.
Auch die ÖÄK habe sich den Nichtraucherschutz auf die Fahnen geheftet
und unter anderem mit der Zertifizierung rauchfreier Betriebe ein
klares Signal gesetzt.

Die laxe Haltung der Politik führe jedoch dazu, dass Österreich in
der Prävention zurückfalle. Dorner: "Die Politik sollte die
Initiativen der Ärzte fördern und sich aktiv um Nichtraucherschutz
und Prävention bemühen anstatt die derzeitige halbherzige Lösung auch
noch schön zu reden." Sich auf den Koalitionspartner herauszureden,
sei billig, zumal sowohl Gastronomen als auch Bevölkerung ein
allgemeines Rauchverbot zum überwiegenden Teil befürworten würden.
"Der Minister muss also keine Angst haben, dass er wegen eines
strengeren Rauchergesetzes sein Amt verliert", spielte Dorner auf die
im Jahr 2013 bevorstehenden Wahlen an.

Die aktuellen Zahlen zum Rauchverhalten der Österreicherinnen und
Österreicher bezeichnete der Ärztechef als "erschreckend": "Dass 40
Prozent der 15- bis 29-Jährigen regelmäßig zum Glimmstängel greifen,
sollte Anlass genug sein, um endlich ein striktes Rauchverbot
einzuführen und das Angebot an Rauchertherapie auszuweiten", sagte
Dorner. Speziell Kinder und Jugendliche müssten besonders geschützt
werden, Österreich halte hier nach wie vor einen traurigen Rekord.
Zwar sei der Raucheranteil bei den elf- bis 15-jährigen Mädchen seit
1998 von 26,2 auf 19,5 Prozent und bei den Burschen von 23,3 auf 16,6
Prozent gesunken, aber "das ist noch immer zu viel. Am liebsten wäre
mir ein Wert von null Prozent", betonte der ÖÄK-Präsident.

Das Vorhaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO), den Anteil der
rauchenden Bevölkerung bis 2040 weltweit auf fünf Prozent zu senken,
sei unbedingt zu unterstützen, so Dorner. In Österreich werde es
allerdings nicht einfach sein, immerhin liege der Raucheranteil bei
38 Prozent. Gleichzeitig werde nur ein Bruchteil der öffentlichen
Gesundheitsausgaben für Raucherprävention verwendet. Dorner: "Warum
man nicht die Erträge aus der Tabaksteuer zweckgebunden in die
Prävention und Therapie fließen lässt, ist mir ein Rätsel." Zur
Prävention gehörten auch höhere Strafen für jene, die nach wie vor
Tabakwaren an unter 16-Jährige verkaufen; auch dieses Geld könne für
Aufklärung und Therapie verwendet werden, so der Ärztechef.

"Wir haben noch einen sehr langen Weg vor uns. Die ÖÄK ist wie schon
in den vergangenen Jahren bereit, ihren Beitrag dazu zu leisten, dass
die Zahl der Raucher und die Zahl der Erkrankten nachhaltig sinken.
Nur brauchen wir dazu die volle Unterstützung der Politik",
appellierte Dorner abschließend an den Gesundheitsminister. (sl)

OTS-Originaltext Presseaussendung
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120531_OTS0012/weltnichtrauchertag-aerztekammer-kritisiert-laxe-haltung-der-politik