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Nachrichten - admin

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Gesundheit / Schwanger und Tabakrauch
« am: Juni 25, 2012, 02:25:31 Vormittag »


Rauchen und Schwangerschaft


Für viele Raucherinnen bedeutet eine beginnende Schwangerschaft zunächst einmal einen großen Verzicht, nämlich auf die Zigarette. Leider halten sich einige aber nicht daran. Was das für das Ungeborene bedeutet und warum man nach der Geburt auch als Raucherin das Baby stillen sollte, erklärt Dr. Elke Gierlinger-Plöderl vom Landeskrankenhaus Vöcklabruck.Das Testergebnis ist positiv: Doch zu der Freude über den neuen Erdenbürger gesellt sich für viele Raucherinnen auch die Gewissheit, dass sie wohl eines nicht mehr tun sollten: zur Zigarette zu greifen. Dass Rauchen dem Kind schadet, ist allseits bekannt. Dennoch halten sich nicht alle Frauen an die Nikotinkarenz während der Schwangerschaft. „Sorgen machen uns jene Frauen, die mit Argumenten wie ‚meine Mutter hat in meiner Schwangerschaft auch geraucht und aus mir ist ebenfalls etwas geworden‘ einfach weiterrauchen. Damit verdrängen sie das Problem“, sagt Dr. Elke Gierlinger-Plöderl von der gynäkologisch-gerburtshilflichen Abteilung des Landeskrankenhauses Vöcklabruck. Oft fällt dann auch noch die Behauptung, dass das plötzliche Absetzen von Nikotin einem Entzug gleichen würde, der ebenfalls schlecht fürs Kind sei. Die Medizinerin negiert das aber heftig: „Diese Aussage ist völlig haltlos. Jedes Ungeborene ist dankbar um jede Zigarette weniger.“

Raucherinnen sind weniger fruchtbar

Rauchen hat aber nicht nur Auswirkungen während der Schwangerschaft. Bereits davor sollte man besser darauf verzichten: „Raucherinnen sind nicht so fertil. Sie sind also weniger fruchtbar als Nichtraucherinnen. Das gilt auch für Männer. Idealerweise stellen Frauen daher bereits vor einer geplanten Schwangerschaft das Rauchen ein“, sagt die Ärztin.
„Kinder von Raucherinnen haben häufiger chromosomale Störungen und Fehlbildungen, was zu häufigeren Aborten führen kann“ bestätigt Gierlinger-Plöderl. Dazu zählen etwa Gesichtsspalten oder Bauchdeckenverschluss-Störungen.

Jede Zigarette stresst Ungeborenes

Weil die schädlichen Inhaltsstoffe von Zigaretten über die Plazenta das Ungeborene erreichen, sollte man also spätestens beim Bekanntwerden der Schwangerschaft darauf verzichten. Nikotin schädigt beziehungsweise verengt die Blutgefäße, wodurch es zur mangelnden Sauerstoff- und Nährstoffversorgung des Mutterkuchens kommt. „Jede Zigarette stresst das Ungeborene, weil sie eine akute Unterversorgung während des Rauchens bedeutet. Es besteht aber auch eine chronische Belastung durch die Gefäßschädigung“, sagt die Medizinerin.

Mangelnde Sauerstoff- und Nährstoffversorgung

Rauchen in der Schwangerschaft erhöht nicht nur das Risiko einer Früh- oder Fehlgeburt, gerade im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel drohen weitere Gefahren: „Eine davon ist der intra-uterine Fruchttod, also das plötzliche Absterben des Kindes im Mutterleib vor der Geburt, manchmal auch tragischerweise in den letzten Wochen der Schwangerschaft“, sagt Gierlinger-Plöderl. Auch angesichts dieser Tatsachen fällt es vielen Schwangeren schwer, auf den Glimmstängel zu verzichten. „Wir sehen immer wieder Kinder, die kleiner sind, als es der Schwangerschaftswoche entspräche und im Ultraschall erkennt man häufiger eine vorgealterte, verkalkte Plazenta.“ In der Medizin werden die bereits vor der Geburt entstandenen Schäden eines Kindes durch das Tabakrauchen der Mutter als fetales Tabaksyndrom (FTS) zusammengefasst.

Mehr Komplikationen bei der Geburt

Das Nikotin kann sogar den Verlauf einer Geburt beeinflussen. „Es kommt häufiger zu Komplikationen, vor allem, was die Belastbarkeit der Babys während der Entbindung betrifft“, so die Ärztin. Weiters steigt die Gefahr für eine vorzeitige Plazentalösung. Dabei löst sich die Nachgeburt noch vor der Kindsgeburt ab, was eine sehr ernste, manchmal tödliche verlaufende Komplikation darstellt. Aber auch sogenannte operative Geburtsbeendigungen treten vermehrt auf.

Gefahren für Neugeborene

„Raucherbabys“ haben teils schlechtere Blutwerte in der Nabelschnur und können sich nach der Geburt schwerer anpassen in Bezug auf Atmung, Herzfrequenz, Reflexe oder Tonus. Die Kinder sind oft untergewichtig beziehungsweise trinken und schlafen schlechter. In der Schwangerschaft, aber womöglich auch danach sterben nikotinexponierte Neugeborene häufiger an plötzlichem Kindstod („sudden infant death syndrome“, SIDS). „Zudem bestätigen Studien, dass Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben, vermehrt Verhaltensauffälligkeiten und Sozialisierungsstörungen zeigen, hier vor allem Aufmerksamkeitsstörungen. Auch ist der Geruchssinn beeinträchtigt und Rauchen ist ein Risikofaktor für die Entwicklung von Übergewicht im Kindesalter“, ergänzt Gierlinger-Plöderl.

Raucherinnen sollten stillen

Obwohl der Rauch dem Kind nicht guttut – da Nikotin sehr fettlöslich ist, findet man es in bis zu dreifacher Konzentration in der Muttermilch – setzen viele Raucherinnen nach der Entbindung ihr Laster fort. Sollten Raucherinnen also aufs Stillen verzichten? „Nein“, sagt Gierlinger-Plöderl und fügt hinzu: „Moderate Raucherrinnen sollten stillen, denn das ist sehr wichtig für das Neugeborene. Das Kind profitiert langfristig viel davon. Allerdings rate ich Raucherinnen, direkt nach dem Stillen zu rauchen, damit der Abstand bis zur nächsten Stillmahlzeit möglichst groß und die Belastung der Muttermilch möglichst gering ist. Leider beeinflusst das Rauchen die Milchmenge oft negativ.“

Auch Passivrauchen schädlich

Nicht nur aktives Rauchen, auch Passivrauchen hat negative Auswirkungen und sollte daher während der Schwangerschaft gänzlich gemieden werden. „Je früher man aufhört, desto weniger belastet man das Kind damit“, rät die Gynäkologin. Die Empfehlungen gehen sogar weiter bis nach der Geburt: Säuglinge, die Rauch ausgesetzt sind, haben ein erhöhtes Risiko für Atemwegsinfekte wie Bronchitis oder Lungenentzündungen. Auch leiden Kinder in Raucherfamilien häufiger an Allergien und HNO-Erkrankungen, sogar wenn in ihrer Anwesenheit nicht geraucht wird. Daher ist es wichtig, dass nicht nur Mütter, sondern auch Väter im Sinne der Gesundheit ihrer Kinder auf die Zigarette verzichten.

MMag. Birgit Koxeder
Juni 2012


http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/forumgesundheit/art12300,906627


1847
Auch Ältere profitieren vom Rauchstopp

18. Juni 2012, 12:21

    Viele ältere Raucher glauben fälschlicherweise, dass es für sie ohnehin zu spät sei, um von einem Rauchstopp zu profitieren.

Ein Zigaretten-Verzicht lohnt sich in jedem Alter - Das Sterblichkeitsrisiko reduziert sich umso stärker, je länger der Rauchstopp zurück liegt

Heidelberg  - Auch langjährige Raucher jenseits des 60. Lebensjahres profitieren davon, wenn sie die Finger von der Zigarette lassen. Ehemalige Raucher haben zwar immer noch ein höheres Sterberisiko gegenüber lebenslangen Nichtrauchern, es sinkt jedoch mit jedem Jahr nach dem Verzicht, wie das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ)  in Heidelberg mitteilte.

Raucher haben doppelt so hohes Sterberisiko

Forscher des DKFZ haben 17 internationale Studien zusammen analysiert, die den Einfluss des Rauchens auf die Gesamtsterblichkeit bei Menschen über 60 Jahren untersuchen. Danach ist die Sterblichkeit bei Rauchern in dieser Altersgruppe fast doppelt so hoch wie bei Nichtrauchern, bei ehemaligen Rauchern um ein Drittel höher als bei Nichtrauchern. Außerdem habe sich gezeigt, dass sich das Risiko umso stärker reduzierte, je länger der Rauchstopp zurück lag, erklärte Studienleiter Herrmann Brenner.

Rauchstopp in jedem Alter profitabel

Viele ältere Raucher gingen fälschlicherweise davon aus, dass es für sie ohnehin zu spät sei, um von einem Rauchstopp zu profitieren. Laut Brenner lohnt sich ein Rauchstopp aber in jedem Alter. In Deutschland und Österreich greift etwa jeder dritte Erwachsene regelmäßig zur Zigarette. Rauchen erhöht insbesondere das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für zahlreiche Krebsarten. (APA/AFP, 18.6.2012)

http://derstandard.at/1339638190303/Studie-Auch-Aeltere-profitieren-vom-Rauchstopp

Zum Thema

Ein Leben mit der Raucherkrankheit COPD

Neue Behandlungskonzepte für COPD

38 Prozent der Österreicher sind Raucher

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Deutschland / Warum das Rauchverbot an Stränden sinnvoll ist
« am: Juni 25, 2012, 02:01:31 Vormittag »


Warum das Rauchverbot an Stränden sinnvoll ist

17.06.2012 | 07:00 Uhr


Die Anzahl der Strände, an denen Rauchen verboten ist, steigt.

Essen.  Um Nichtraucher vor schädlichem Qualm zu schützen und die Anzahl von Zigarettenstummeln im Sand zu verringern, ist an vielen Stränden das Rauchen verboten. Reise-Redakteur Christian Leetz meint: Zu Recht. Er ist nicht der Einzige, der auf Rücksichtnahme hofft. Immerhin 65 Prozent der Bundesbürger stört der Qualm rauchender Mitmenschen.

Die Situation kennt wahrscheinlich jeder: Man sitzt auf seinem Handtuch am Strand und wühlt mit den Zehen im Sand – und zutage kommen diverse Zigarettenstummel. Das gleiche passiert Kindern beim Buddeln und Burgenbauen. Zwei Gründe, weshalb an den Stränden von Cannes, Nizza , New York, Kalifornien, Bibione in Venetien und Warnemünde an der Ostsee sowie einigen Kanarenstränden das Rauchen bereits verboten ist, und immer mehr Gemeinden diesem Beispiel bald folgen wollen. Zu Recht.

Dabei es ist nicht nur der Zigarettenmüll, den die allermeisten Raucher an den Stränden arglos zurücklassen. Es ist der Rauch an sich, der krank macht und stört. Zumindest stört er jene, die nicht rauchen – und das sind nach neusten Erhebungen des Instituts für Demoskopie Allensbach knapp 65 Prozent der Bundesbürger. Und krank macht er unbestritten alle, weshalb Rauchen in den meisten geschlossenene Räumen wie Büros, öffentlichen Verkehrsmitteln und Kultureinrichtungen usw. seit längerem untersagt ist.
Rauchen ist Privatsache

Das gefühlte Grundrecht, sich überall im Freien eine anstecken zu dürfen, gilt nicht mehr. Denn ja, auch wenn es „draußen“ ist: Es stört, wenn man mit seinen Kindern an der Strandbude Pommes isst und immer wieder schwallartig der blaue Dunst herüberweht.

Es bleiben genügend Freiräume, sich eine glimmende Auszeit zu nehmen: im Auto , bei sich daheim, in den Raucherzimmern der Hotels usw. Und mit etwas Rücksichtnahme sogar am Strand. Nur eines ist dabei wichtig: Rauchen ist Privatsache. Auch im Urlaub.

von CHRISTIAN LEETZ

http://www.derwesten.de/reise/warum-das-rauchverbot-an-straenden-sinnvoll-ist-id6766988.html

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Das wär doch mal eine ordentliche Antiraucher Kampagne, Herr Gesundheitsminister:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Sabd1SbyLgQ

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Deutschland / Mehrheit für Rauchverbot an Haltestellen
« am: Juni 25, 2012, 01:55:36 Vormittag »


Umfrage: Rauchverbot an KVV-Haltestellen - sinnvoll oder übertrieben? [120]

Karlsruhe (sas) - Wer kennt das nicht? Da steht man bei Regen im Wartehäuschen an der Haltestelle und wartet auf seine Bahn. Daneben steht ein anderer Fahrgast, der seine Kippe fertig raucht, bevor die Bahn kommt. Will man nicht nass werden, muss man passiv mitrauchen. Darüber, dass es offenbar keinen Nichtraucherschutz an den Haltestellen der KVV gibt, ärgert sich auch ein ka-Reporter. In der heutigen ka-news-Umfrage wollen wir deshalb wissen: Braucht Karlsruhe ein Rauchverbot an den Haltestellen?

"Ich habe mich als Kunde des KVV in letzter Zeit darüber geärgert, dass es keinen Nichtraucherschutz an den Haltestellen des KVV gibt", schreibt der ka-Reporter. "Besonders ärgerlich ist das bei Regen, wenn sich Raucher, Kinder und Babys im Kinderwagen unter dem Unterstand sammeln und man entweder nass wird oder mitrauchen muss."

Nass werden oder mitrauchen

Verständnisvolle Raucher, die die Zigarette ausmachten oder einen Schritt zur Seite gingen, gebe es in Karlsruhe seiner Erfahrung nach eher selten, bedauert der Leser. Auch findet er es nicht sehr konsequent, dass die Karlsruher Verkehrsbetriebe nicht wenigstens Aschenbecher aufstellten, um zu vermeiden, dass Zigarettenstummel auf dem Boden landeten.

Belästigung und Gefährdung für Nichtraucher, Zigarettenstummel als Müll auf der Straße - wäre ein Rauchverbot an den Haltestellen in Karlsruhe sinnvoll? Stimmen Sie ab!

http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Umfrage-Rauchverbot-an-KVV-Haltestellen-sinnvoll-oder-uebertrieben;art6066,903944

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Klagenfurt: Rauchverbot im Freibad?

Grün-Gemeinderat Gasper will die Qualmer zumindest von den Badestegen vertreiben und fordert Besucher zu Boykott auf.


Kurier, 10.06.2012


Raucherin gegen Nichtraucher:
Ines kann sich ein Rauchverbot auf den Badestegen vorstellen, will aber Aschenbecher auf der Wiese. Alexander möchte ein generelles Rauchverbot aus gesundheitlichen Gründen.

Zigarettenstummel
seien nicht nur ein Ärgernis, sondern auch eine Belastung für Mensch und Natur, stellt der Klagenfurter Grün-Gemeinderat Reinhold Gasper klar: "Auch in den Strandbädern werden die Tschick-Reste achtlos weggeworfen – in die Wiese oder ins Wasser. Schwimmt man unter einem Steg hindurch, tanzt einem der Stummel im Wasser vor der Nase herum."

Dieser Unart will er Einhalt gebieten. Deshalb fordert der Grün-Mandatar: "Als erster Schritt soll ein Rauchverbot auf den Badestegen verhängt und das auch rigoros umgesetzt werden." Danach könnte das Qualmen in Freibädern überhaupt untersagt werden: "Wenn nicht, sollen Gäste das Bad boykottieren." Und scherzhaft fügt Gasper an: "Rauchen ja, aber nur unter Wasser."

 Dass dies einem Rauchverbot im Freien gleichkäme, ist Gasper bewusst, aber: "Die gesundheitlichen Schäden durch Rauchen für Menschen sind bekannt, aber dass ein einziger Stummel etwa 4000 Schadstoffe enthält, 60 Liter Wasser verseuchen kann, sich erst nach fünf Jahren auflöst und sich sogar in den Innereien von Tieren wie Vögeln und Fischen wiederfindet, hat mich entsetzt."

Lästiger Rauch

15.000 Besucher an Spitzentagen: Das Strandbad in Klagenfurt.

Zudem fühlten sich viele allein durch den Rauch belästigt. Deshalb hat Gasper bereits einen diesbezüglichen Antrag im Gemeinderat eingebracht. Gerald Knes, Betriebsleiter der Klagenfurter Bäder, hält sich bei dem Thema zurück: "Ideen und Vorschläge solcher Art werden von mir nicht kommentiert. Man sollte aber vorher überlegen, wie so eine Regelung überhaupt exekutierbar wäre."

Ein Lokalaugenschein im Klagenfurter Strandbad, das an Spitzentagen bis zu 15.000 Besucher aufnimmt, zeigt Badestege, die reichlich mit Abfalleimern und Aschenbechern ausgestattet sind. Eine junge Frau schnippt gerade den Rest ihrer Zigarette ins Wasser: "Das mach’ ich sonst nie!" Von einem Rauchverbot auf der Brücke hält sie nichts. Ihre nicht rauchende Freundin hingegen viel.

Eine Studentin aus den USA wiederum stört das Gequalme am Steg nicht, obwohl sie aus einem Land kommt, das den blauen Dunst eher restriktiv handhabt. Und ein rauchender Pensionist hätte nichts gegen Bestrafung, wenn jemand beim "Verschmutzen" erwischt wird: "Heutzutag’ wird man eh’ schon überall überwacht."

Mist wegräumen

Margarethe Thamer, 76, ihr Mann Peter und Freundin Wilma See­bacher, 74, sind seit Jahrzehnten Stammgäste im Strandbad. "Ich hab’ nichts dagegen, wenn geraucht wird", betont Margarethe Thamer, "aber jeder soll auch den Mist, den er verursacht, wegräumen. Da geht’s um die allgemeine Sauberkeit."

Raucherin Wilma See­bacher zeigt eine alte Creme-Dose: "Die habe ich immer mit für meine Stummel." Die 19-jährige Ines Wechselberger vermisst Aschenbecher in der Wiese: "Auf den Stegen nicht rauchen wäre schon in Ordnung. Dafür soll man dann auf die Wiese aus­weichen können."
Tagesaschenbecher

Um 20 Cent sind solche Tagesaschen­becher bei der Kassa im Strandbad zu erwerben. Sehr praktisch sind sie aber nicht.

Dem kann abgeholfen werden: An der Strandbad-Kassa gibt es folierte "Tagesaschen­becher" um 20 Cent zu erwerben. Die flachen Behälter erweisen sich jedoch eher als kontraproduktiv, wenn auf der Brücke der Wind durch die Zigarettenreste fährt und dann erst recht Asche samt Stummel verträgt.

Ines’ Studienkollege Alexander Schreigg wäre nicht nur aus diesem Grund für ein radikales Verbot: "Überall sollte rauchen untersagt sein – aus gesundheitlichen Gründen."

Grün-Gemeinderat Reinhold Gasper: "Allein kann ich das nicht durchsetzen"

Umweltbombe und Belästigung Verordnen Sie ein Rauchverbot, zumindest auf den Badestegen", lautet der Appell des Klagenfurter Grün-Gemeinderates Reinhold Gasper an die Freibadbetreiber. Tun sie das nicht, sollten sich Badegäste beschweren oder die Bäder boykottieren. Und beim Ertappen der diesbezüglichen Umweltverschmutzung sollte überhaupt rigoros vorgegangen werden.

"Viele Menschen haben sich an mich gewandt, weil sie sich belästigt fühlen", erklärt Gasper dem KURIER. "Es ist ja auch nicht angenehm, in der Wiese zu liegen und von Zigarettenrauch umweht zu werden." Dieser Vorstoß habe ihm viele positive Reaktionen gebracht: "Die Leute sagen: ,Bitte, setzen S’ das durch!" Aber allein geht das nicht."

Einen Mitstreiter hat Gasper in der Person von SP-Gesundheitslandesrat Peter Kaiser mittlerweile bekommen: "Wir müssen vor allem jene schützen, die sich nicht gegen die Folgen des Passivrauchens wehren können", sagt Kaiser und fordert "ein totales Rauchverbot in Gaststätten, Schluss mit Rauchen im Auto in Gegenwart von Kindern und Hilfe für rauchende Schwangere."

Gerechtfertigt sei die Forderung laut Gasper allemal: "Jährlich fallen etwa vier Billionen Zigarettenstummel an, somit sind auf die fünfjährige Zerfallszeit aufgerechnet 20 Billionen Zigarettenstummel in Umlauf – eine Umweltbombe der ersten Klasse!"

http://kurier.at/nachrichten/4499306-klagenfurt-rauchverbot-im-freibad.php


ANMERKUNG:
Kennst auch du einen Nichtraucherschutz, der über das österr. Tabakgesetz hinaus geht?
Dann bitte Mitteilung an: info@krebspatienten.at
Wenn du aber Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes laut österr. Tabakgesetz feststellst,
dann bitte: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202


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Gesundheit / Wie das Rauchen die Kinder schädigt
« am: Juni 20, 2012, 20:25:20 Nachmittag »


Wie das Rauchen die Kinder schädigt


Mehr als 70.000 Kinder kommen in Österreich jedes Jahr zur Welt. Ein erheblicher Teil von ihnen wird bereits ab der Empfängnis im Mutterleib, in den ersten Kindheitstagen durch den Tabakkonsum von Mutter und Familie geschädigt.

Mehr als 70.000 Kinder kommen in Österreich jedes Jahr zur Welt. Ein erheblicher Teil von ihnen wird bereits ab der Empfängnis im Mutterleib, in den ersten Kindheitstagen durch den Tabakkonsum von Mutter und Familie geschädigt. Beim Jahreskongress der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖPG, bis 16. Juni) in Salzburg listete heute, Donnerstag, die Wiener Expertin Angela Zacharasiewicz (Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde der Kinderklinik Glanzing) zehn hauptsächliche Schädigungen auf, welche Kinder von rauchenden Eltern treffen.

Die Ausgangslage: "Tabakrauch", so Angela Zacharasiewicz, "enthält mehr als 4.000 Chemikalien, welche für Menschen potenziell giftig sind. Gesichert schädlich sind 250 Substanzen, davon mindestens 50 krebserregend." Und: Die Belastung ist nicht vorbei, wenn im Wohnzimmer, im Lokal oder anderswo die Rauchschwaden endlich abgezogen sind.

Es sind, wie die Wiener Expertin betonte, vor allem "zehn Todsünden, die unseren Nachwuchs bedrohen", so er Rauch und Nikotin ausgesetzt ist.

Fotoserie: Tabakkonsum: 10 Todsünden für den Nachwuchs


    embryo_ingenium_designde.jpg | Fotolia: ingenium
    fruehchen_annett_schulte.jpg | Fotolia: annett schulte
    schwanger rauchen JackF.jpg | Fotolia: Jackf
    Unbenannt-2.jpg | Fotolia
    fruehchen Tobilander.jpg | Fotolia: Tobilander
    kind uebergewicht wellphoto #.jpg | Fotolia: wellphoto
    asthma kind photomim.jpg | Fotolia: photomim
    kind rauchen dalaprod.jpg | Fotolia: dalaprod
    flasche zigaretten viperagp.jpg | Fotolia: viperagp
    ohrenschmerzen somenski kind.jpg | Fotolia: somenski
    baby_michael_kempf.jpg | Fotolia: Michael Kempf

Die Forderung müsse daher auf "komplette Rauchfreiheit in den Familien und in ihrem Umfeld" lauten. Entsprechende Ziele hat sich auch die Weltgesundheitsorganisation gesetzt: Bis 2040 sollen weltweit nur noch fünf Prozent der Bevölkerung jedes Landes rauchen. In Österreich rauchen derzeit 38 Prozent der österreichischen Bevölkerung. Bekannt ist, dass 20 bis 30 Prozenten der Raucherinnen in der Schwangerschaft mit dem Rauchen nicht aufhören.


http://www.kleinezeitung.at/magazin/wellness/3041965/rauchen-kinder-schaedigt.story


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Kommentar von Christiane Tauzher

G'sunde Watschen


Christiane Tauzher schreibt regelmäßig Kommentare für "Heute" (© Marcus Mezera)

An alle Nichtraucher da draußen: Die besten Wünsche zum heutigen Weltnichtrauchertag! Ihr seid toll! Vielleicht könntet ihr euren Tag zum Anlass nehmen, um schwerpunktmäßig rauchende Schwangere und rauchende Autofahrer mit Kindern auf den Rücksitzen einmal ordentlich abzuwatschen.

Am Weltnichtrauchertag sollte das, bitte, erlaubt sein. Jeder Nichtraucher hat eine Watsche gut. Über die Kinder, die sich ihre dummen Rauchereltern nicht ausgesucht haben, macht sich nämlich niemand Gedanken. Für die meisten ist es sogar ganz normal, dass es zu Hause und im Auto immer nach Rauch stinkt, weil es da noch nie anders gerochen hat.

Wir dürfen, um Gottes Willen, während des Fahrens nicht mit dem Handy am Ohr telefonieren, aber wir dürfen munter vor uns hinrauchen. Ganz egal, ob noch jemand bei uns im Auto (beziehungsweise im Bauch) sitzt. Da fängt sie bereits an – die Verharmlosung der Zigarette.

Nach dem Motto: Schaut, Kinder, es ist nichts dabei, wenn ihr raucht. Wir leben ja auch noch. Wenn sich genau diese Kinder dann als halbwegs Erwachsene an die Zigarette hängen, ist es zu spät. Die Watschen müssten eine Generation früher ausgeteilt werden. An die ganz Erwachsenen.

http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,720032


Hinweis:

Wer soll - welche(r) Politiker - die "Gsunde Watschn" bekommen, denn es soll ein Verbot her, für

1) Betretungsverbot unter 18 Jahren in Raucherlokalen und Raucherräumen
2) Rauchverbot in Autos, wenn Kinder mitfahren

Zudem: Im Tabakgesetz gibt es keine Exekution, also auch wenn Punkt 1 + 2 umgesetzt wird, es ahndet niemand.


1854
Deutschland / "E-Zigaretten" - Antwort folgt Antwort!?
« am: Juni 07, 2012, 00:35:29 Vormittag »
Von: Schogger, Alice [mailto:Alice.Schogger@bmg.gv.at]
Gesendet: Mittwoch, 06. Juni 2012 13:44
An: 'info@krebspatienten.at'
Betreff: WG: E-Zigarette

S.g. Herr Erlacher,

ich habe ihre weiterführenden Fragen an die zuständigen Kolleginnen zur Beantwortung weitergeleitet, da sich Arzneimittel- und Medizinprodukterecht außerhalb der Kompetenz unserer Abt. befinden.

Mit freundlichen Grüßen
A.S.

Mag. Alice Schogger
------------------------------------------------------------
stv. Leiterin der  Abteilung II/1
Ombudsstelle für Nichtraucherschutz
Rechts- und Fachangelegenheiten Tabak, Alkohol und substanzungebundene Süchte
sowie Internationale Suchtangelegenheiten
 
Bundesministerium für Gesundheit
Radetzkystr. 2, 1030 Wien
Tel.: +43/1/71100-4432
Fax: +43/1/71100-4385
alice.schogger@bmg.gv.at
http://www.bmg.gv.at


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Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Mittwoch, 6. Juni 2012 12:14
An: Schogger, Alice
Cc: manfred.neuberger@meduniwien.ac.at; nichtraucherschutz@aon.at; stefan@ganz.priv.at
Betreff: E-Zigarette

Sehr geehrte Frau Mag. Schogger,

danke für die rasche Antwort.
http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=750.msg4267#msg4267

Somit ist die e-zigarette doch nicht so ungefährlich, wie die Werbung lautet.
Der Einfachheit halber bitte gleich Mitteilung, ob das Inverkehrbringen der E-Zigarette - außerhalb von Apotheken - auf jeden Fall ungesetzlich ist, oder nur wenn diese mit Nikotinfüllungen angeboten/verkauft werden.
Wo konkret wäre anzuzeigen, mit welchen Konsequenzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher


           
                               K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
    Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
    info@krebspatienten.at    www.krebsforum.at
Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                  NEU: www.unterzeichne.at
              Dietmar Erlacher, Bundesobmann


1855

Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Dienstag, 05. Juni 2012 23:46
An: 'Richard Hagenauer'
Betreff: Urlaub in Österreich

Hallo,

und danke für die Mühe!
DAS ist ein typischer "Weana (Wiener) Schmäh" unseres Wirtschafts-/Tourismus-/Familien-/Jugendministers! Mich wundert nur sehr, dass er Sie nicht - wie üblich - an unseren (Raucherschutz)Gesundheitsminister Stöger verwiesen hat.
Ich habe vor einem Jahr versucht, bei der Gastronomieabteilung der Wirtschaftskammer Wien für eine 20 Personen-Reisegruppe zu erfahren, wo es in der Wiener City rauchfreie Kaffees und Restaurants gibt. Leider nicht möglich gewesen. Ich glaube, auch heute noch nicht.
Dass aber rauchfreie Lokale im Internet abgefragt werden könnten, ist mir ganz neu. Ich werde mich informieren. Wahrscheinlich kein Zugriff für Nichtraucher möglich!

LG.

D. Erlacher

Übrigens:
Ö. Wirtschaftskammer-Präsident:       christoph.leitl@wko.at
Wiener Wirtschaftskammer Präsidentin:    brigitte.jank@wkw.at
Gastronomie-der Ö. Wirtschaftskammer:    gastronomie@wkw.at


           
                               K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
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    Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
    info@krebspatienten.at    www.krebsforum.at
Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                  NEU: www.unterzeichne.at
              Dietmar Erlacher, Bundesobmann


Von: Richard Hagenauer [mailto:haagis@t-online.de]
Gesendet: Dienstag, 05. Juni 2012 22:23
An: barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; Mitterlehner, Reinhold; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; kurt.gruenewald@gruene.at; franz.voves@stmk.gv.at; gregor.hammerl@parlament.gv.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; fctcsecretariat@who.int; werner.kogler@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; erharter.jo@utanet.at; info@krebspatienten.at; dobusch@linz.at; buergerservice@ooe.gv.at; christiana.dolezal@mag.linz.at; bh-ll.post@ooe.gv.at; ges.post@ooe.gv.at; sgd.post@ooe.gv.at; viktor.sigl@ooe.gv.at; lh.puehringer@ooe.gv.at; bh-gm.post@ooe.gv.at; Alois.Lanz@ooe.gv.at; christine.prammer-hackl@mag.linz.at
Betreff: Fw: Urlaub in Österreich

Zur Kenntnis
 
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Richard Hagenauer
An: Mitterlehner, Reinhold
Gesendet: Montag, 4. Juni 2012 16:55
Betreff: Re: Urlaub in Österreich

Sehr geehrter Herr Mitterlehner,
 
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich hatte inzwischen Kontakt mit gleichgesinnten in Österreich. Meine Eindrücke wurden von diesen voll und ganz bestätigt, so sogar negativ übertroffen. Österreich soll der Aschenbecher Europas sein. Das ist nicht nur eine schlechte, sondern auf Grund der vielen nikotinbedingten kranken und getöteten Menschen, besonders der Kinder, ein Armutszeugnis ohnegleichen. Österreich hat und bekommt einen Ruf, der nicht so schnell wieder gutzumachen ist!
 
Sie sagen, dass es in Österreich bei den jeweiligen Tourismusorganisationen Angebote gäbe ohne Beeinträchtigung durch Rauch. Das selbe gelte auch für Gaststätten. Nun, Herr Mitterlehner, ist es wirklich Ihr Ernst, dass ich mich, als Gast, der niemandem Schaden zufügt, nach den Luftverpestern, die jährlich mittels der Nikotindroge zigtausende Menschen töten, zu richten habe? Das ist wohl der beste Witz, den ich je gehört habe!!!
 
Merken Sie sich eines, Herr Mitterlehner: Jeder Mensch hat das uneingeschränkte Recht, sich immer und überall aufzuhalten wo er möchte, ohne penetrantem Gestank ausgesetzt zu sein und nicht körperlich geschädigt zu werden bis zum Tode! Das ist geschriebenes Gesetz und damit einzuhalten! Wie ich höre trifft es auch keinesfalls zu, dass scharfe Kontrollen gemacht werden, nicht einmal lasche. Im Gegenteil. Nichtraucher, die zur berechtigten Selbsthilfe greifen, sind sogar den schlimmsten körperlichen Represalien ausgesetzt. Das sind eindeutig kriminelle Handlungen! Das pauschal verrauchte Österreich ist Realität! Es wird uns nie wieder sehen, so lange Schmiergelder der Tabakindustrie über den Wert der Gäste, aber auch der Einwohner, gestellt werden!
 
Richard Hagenauer
Gast seit 1960
 
 
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Mitterlehner, Reinhold
An: 'haagis@t-online.de'
Gesendet: Samstag, 2. Juni 2012 12:27
Betreff: AW: Urlaub in Österreich

Sehr geehrter Herr Hagenauer,

Vorweg freue ich mich sehr ,wenn sie und Familie in Õsterreich Urlaub machen und die Schönheit unseres Landes genießen wollen.Die in diesem Zusammenhang durch "Raucher" im wahrsten Sinne des Wortes getrübte Wahrnehmung des Aufenthaltes bedaure ich sehr.
Es gibt in Õsterreich allerdings gute und im Internet und bei der jeweiligen Tourismusorganisation abfragbare Angebote ohne Beeinträchtigung durch Rauch.Gleiches gilt auch für Gasthäuser und öffentliche Einrichtungen wo Rauchen eingeschränkt bzw. verboten ist.
Diese Differenzierung ist auch in der Praxis klar ausgewiesen und wird scharf kontrolliert.Das übermittelte Bild eines pauschal verrauchten Õsterreich entspricht nicht der Realität.Ich lade sie ein durch Wahrnehmung dieser Angebote zu einem differenzierten Bild zu gelangen.

Liebe Grüße
Reinhold Mitterlehner
(Tourismusminister)

1856
Deutschland / BMfG antwortet auf: "E-Zigaretten"
« am: Juni 06, 2012, 13:08:01 Nachmittag »


Von: Schogger, Alice [mailto:Alice.Schogger@bmg.gv.at]
Gesendet: Mittwoch, 06. Juni 2012 11:30
An: 'info@krebspatienten.at'
Cc: Pietsch, Franz
Betreff: E-Zigarette

Sehr geehrter Herr Erlacher,

Das Bundesministerium für Gesundheit beschäftigt sich u.a. seit mehreren Jahren mit dem Thema E-Zigaretten und sind im Anlassfall diverse Stellungnahmen hierzu auch ergangen.
Der u.a. Aussage, dass es erwiesen sei, dass E-Zigaretten-Rauch für PassivraucherInnen nicht schädlich sei, steht in keinem Zusammenhang mit den ho. Informationen, Auskünften, etc.. Im Gegenteil hat das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im Mai d.J. eine Empfehlung für ein Verbot von E-Zigaretten in Nichtraucherzonen ausgesprochen, da Gesundheitsgefahren sowohl für RaucherInnen als auch NichtraucherInnen durch die Dämpfe der in den Liquids von E-Zigaretten enthaltenen verschiedensten Substanzen nicht ausgeschlossen werden können. Auf Ebene der EK wird zZ im Zuge der Revision der Tabakprodukte-Richtlinie eine Harmonisierung der Rechtsvorschriften zu nikotinhaltigen E-Zigaretten diskutiert.
In Österreich unterliegen E-Zigaretten in weiten Bereichen dem Arzneimittel- und Medizinprodukterecht. Dies entspricht auch den Empfehlungen der WHO zu E-Zigaretten. Verstöße gegen ein allfällig bestehendes Veräußerungsverbot in Österreich wären nach den angeführten Rechtsgrundlagen zu ahnden.
Was Äußerungen in diversen Internetforen betrifft, so müssen wir dazu festhalten, dass es uns nicht möglich ist, die unüberschaubare Anzahl an Internetforen zu durchforsten und nach etwaigen nicht korrekten Beiträgen zu suchen. Ergänzend weisen wir in diesem Zusammenhang auf die in Österreich verfassungsrechtlich verankerte Meinungsfreiheit hin.
Mit freundlichen Grüßen

Mag. Alice Schogger
------------------------------------------------------------
stv. Leiterin der  Abteilung II/1
Ombudsstelle für Nichtraucherschutz
Rechts- und Fachangelegenheiten Tabak, Alkohol und substanzungebundene Süchte
sowie Internationale Suchtangelegenheiten
 
Bundesministerium für Gesundheit
Radetzkystr. 2, 1030 Wien
Tel.: +43/1/71100-4432
Fax: +43/1/71100-4385
alice.schogger@bmg.gv.at
http://www.bmg.gv.at

1857


Raucher sterben im Schnitt zehn Jahre früher als Nichtraucher, aber nicht nur für sie, auch für alle,
die den Rauch einatmen, ist Rauchen ein erhebliches Gesundheitsrisiko: Das Selberrauchen ist die wichtigste,
das Passivrauchen die drittwichtigste vermeidbare Todesursache weltweit.

Deswegen wollen Caro Matzko und Gunnar Mergner herausfinden, wie man endlich mit dem Rauchen aufhören kann und
welche Lösungsansätze es für das Rauchproblem europaweit gibt.

Wie groß das Problem ist und wie sich das Suchtverhalten der Raucher verändert hat, erfahren sie bei dem Pneumologen Bertrand Dautzenberg
am Hôpital de la Pitié-Salpêtrière. Zum Aufhören gehört nämlich erst einmal das Verstehen und zwar das Begreifen, was das Rauchen genau mit
einem anstellt.
Was noch helfen kann - und warum es dennoch alles andere als einfach ist, aufzuhören - erleben die "X:enius"-Moderatoren in einem Raucherentwöhnungskurs.
Außerdem: Großbritannien gilt europaweit als Musterschüler bei Maßnahmen zu Nichtraucherschutz und Raucherentwöhnung. "X:enius" zeigt warum.

(Deutschland, 2012, 26mn)
HR

http://videos.arte.tv/de/videos/x_enius-6689308.html

Erstausstrahlungstermin: Di, 29. Mai 2012, 08:27

Die EZgarette steht in Deutschland nicht unter dem Nichtraucher Schutzgesetz.
Wenn sie schon eine Sendung machen dann recharchieren sie gründlicher und nehmen sie Gesprachspartner die nicht von der Tabakindustrie direkt oder Indirekt bezahlt werden.
Dr P Langer ist beim besten Willen keine Instanz wo man eine objektive Bewertung erwarten kann.
2 Millionen Dampfer und nicht bei einem sind bisher grössere Probleme aufgetreten im Gegenteil die Dampfer die Regelmässig zum Arzt gehen können Belegen das es ihnen mit der E Zigarette besser geht, sei es Lungenfunktion, Blutwerte usw.

Ich wollte nur schreiben das aufzuhören zu rauchen ist es viel einfacher als man denkt. Ich habe selbst seit meinem 14 Lebensjahr geraucht (mindestens eine schachtel am Tag) und mit 25 aufgehört. Es ging ziemlich einfach. Ich habe mental so eingestellt dass es einfach ist und habe aufgehört zu rauchen und seit 2 Jahren rauche ich nicht mehr und habe auch keinen Verlangen danach. Alles ist reine Kopfsache. Es wird von alllen eingeredet dass es schwierig ist und dann wird es auch schwierig. Einfach eigene Einstellung ändern und auch die Einstellung in den TV-Sendungen ändern und Versuchen zu sagen nicht wie schwierig es ist sondern wie einfach. Das Erfolgsergebnis wird viel höher sein.

1858
Deutschland / D - Weltnichtrauchertag, WHO: Die Machenschaften der Tabakindustrie
« am: Juni 01, 2012, 20:43:19 Nachmittag »
Weltnichtrauchertag - Täglich 300 Tote durch Zigaretten

Rauchen ist in Deutschland die häufigste vermeidbare Todesursache.
Noch immer greift knapp jeder dritte Erwachsene regelmäßig zur Zigarette.
Besonders betroffen sind Frauen, seit 2001 steigt die Zahl der Todesfälle um 36 Prozent an.

Fast jeder dritte Erwachsene greift in Deutschland zum Glimmstängel.

................  http://www.fr-online.de/panorama/weltnichtrauchertag-taeglich-300-tote-durch-zigaretten-,1472782,16151504.html

Jeden Tag sterben ...............

1859
Gesundheit / Wenn der Nachbar qualmt .......
« am: Juni 01, 2012, 16:28:14 Nachmittag »


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Freitag, 01. Juni 2012 15:15
An: franz.pietsch@bmg.gv.at; 'ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at'
Cc: alois.stoeger@bmg.gv.at; vaa@volksanw.gv.at; N. N.

Betreff: Regelung/Schutz für Wohnbereich: Nikotinübel über Loggias, Balkone, Fenster/Türen



Guten Tag, Frau Ilona,

gerade als Mehrfachtumorpatient - 40 % der Krebserkrankungen haben das aktive/passive Tabakrauchen als Verursacher - kann ich Ihr Problem gut verstehen. Einige dutzende Mitteilungen erhielt ich bereits zu solchen Fällen; auch von bereits chronisch Kranken mit Diabetes, Krebs etc., welche nicht einmal mehr das Fenster offen haben können, da die 6.000 giftigen und 64 krebsauslösenden Stoffe des Tabakrauches fast ständig eindringen. Auch die Lebens- und Wohnqualität wurde dadurch arg dezimiert.
Eine Lösung dieses häufigen Problems wird schwer sein und ist vergleichbar mit der "Entschuldigung" von angezeigten Wirten mit: "Die Raucher brauchen auch frische Luft. Daher ist die Raucherraumtüre öfters offen!" Wenn Sie aber regelmäßig hier gesetzwidrige Lokale melden, dann wird das Gesamtthema mehr sensibilisiert/diskutiert:  http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

Ich werde Ihre Anfrage an die "Ombudsstelle für Nichtraucherschutz im BMfG, MR. Dr. Franz Pietsch," weiterleiten; ebenso an die Volksanwaltschaft, zur Kenntnisnahme. Bitte verständigen Sie mich über die hoffentlich baldige Antwort.

Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

Dietmar Erlacher, Krebspatient
www.rauchsheriff.at
www.krebspatienten.at


PS.: Emailadresse beachten; bitte wo stand (noch) diese erl@utanet.at ?


           
                               K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
    Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
    info@krebspatienten.at    www.krebsforum.at
 Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                  NEU: www.unterzeichne.at
              Dietmar Erlacher, Bundesobmann





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:
Gesendet: Freitag, 01. Juni 2012 14:20
An: erl@utanet.at
Betreff: Regelung/Schutz für Wohnbereich: Nikotinübel über Loggias


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Nichtraucher und begrüsse Ihre Initiative und Einsatz sich aktiv für die Interessen der Nichtraucher einzusetzen.
Vielleicht können Sie mir in dieser spezifischen Frage behilflich sein oder eine Anwaltskanzlei empfehlen die sich diesem Fall annehmen kann: Wenn man in einem Wohnhaus mit übereinander liegenden Loggias wohnt, und der Nachbar unter ihnen Kettenraucher ist und sein Nikotinrauch ständig in ihre Wohnung über die Loggia eindringt, welche Möglichkeiten oder welchen Schutz gibt es für den Nichtraucher und seinem privaten Lebensraum? Weder in der Hausordnung ein Rauchverbot geregelt ist oder die Hausverwaltungen  sich für die Interessen des Nichtrauchers nicht einsetzen will (kann)?. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir vielleicht Tipps oder mögliche Anlaufstellen nennen könnten an die ich mich mit diesem Problem wenden kann. Es ist enttäuschend, dass der Gesetzgeber (trotzt  starker Wiederstände einer in Österreich fest verankerten Raucherlobby..) es schafft Regelungen am Arbeitsplatz durchzusetzen zum Schutz der Nichtraucher, allerdings der Bürger in der Privatsphäre  gänzlich dem Nikotinrauch "machtlos" erdulden muss.
Vielen Dank!
Beste Grüße, Ilona

1860
Deutschland / e-zigarette - Rechtliches aus Sicht des BMfG
« am: Juni 01, 2012, 16:24:26 Nachmittag »



Antwort (wann?), wird hier hinein gestellt!

e-zigarette - Rechtliches aus Sicht des BMfG

Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Freitag, 01. Juni 2012 14:11
An: franz.pietsch@bmg.gv.at; alois.stoeger@bmg.gv.at
Cc: vaa@volksanw.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; franz.voves@stmk.gv.at; gregor.hammerl@parlament.gv.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; fctcsecretariat@who.int; werner.kogler@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; info@krebspatienten.at; heinz.fischer@hofburg.at
Betreff: e-zigarette


Sehr geehrter Herr Dr. Pietsch,

in fast allen Foren steht der idente Beitrag …..
Ist das korrekt und rechtens?
Wer überprüft die Trafiken, was sie verkaufen, teils "unterm Tisch"?
Hinweis: ORF-TV in Wien mit "verkabelten Jugendlichen unter 16"!
Wie ist die Strafe, wenn wir (wo?) Verkäufer "mit Nikotin" melden; wie bei ungesetzlichen Zigarettenautomaten: "Salzamt"!

Mit freundlichen Grüßen

D. Erlacher, Krebspatient



Klingt wie 10 Gründe für eine e-Zigarette
bei e-Zigaretten ist inzwischen nachgewiesen, dass der Dampf für Passivdampfer nicht gefährlich ist, deshalb gibt es auch vom Bundesministerium für Gesundheit ein schreiben, dass sie nicht unter das Tabakgesetz fallen und überall gedampft werden dürfen. http://www.e-trafik.at/helpdesk/knowledgebase.php?article=4
Was in einer e-Zigarette drinnen ist: http://www.e-trafik.at/helpdesk/knowledgebase.php?article=6
Kein Teer, kein Kondensat, keine Gifte wie bei der normalen Zigarette.
Österreichische Händler dürfen nur Liquids ohne Nikotin verkaufen. Das giftige Nikotin wäre Apotheken und dem Medizinproduktehandel vorbehalten
Viele e-Zigaretten Dampfer berichten, über Ärztlich attestierte Lungenfunktionsverbesserung