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Nachrichten - admin

1816



Stöger: "Österreichs Kinder rauchen und saufen nicht",

na dann,

dass sie weltbeste Raucher sind wissen wir, dass sie saufen auch,

außer man schließt Augen + Hühneraugen, wie Stöger


http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/4503972-zahl-der-alkoholiker-unter-14-steigt-stark.php

Zahl der Alkoholiker unter 14 steigt stark

Alarmierend: Mädchen holen auf - und der jugendliche Saufwahn hat besonders schlimme Folgen.

Mit elf Jahren der erste Rausch, mit 14 die ersten Entzugserscheinungen und mit knapp 16 war Markus (Name geändert) auch noch der jüngste Patient in der Wiener Entzugsklinik Anton Proksch-Institut (API). Die Trinker-Karriere des Burschen ist kein Einzelfall. In der Linzer Landesnervenklinik Wagner Jauregg verzeichnet man in den vergangen einen starken Anstieg an Jugendlichen mit schweren Alkoholproblemen.

Die zwar eindeutige Tendenz lässt sich aber nicht absolut belegen. "Es gibt keine verlässlichen Zahlen", sagt eine Kliniksprecherin. "Alkoholmissbrauch zeigt sich bei Jugendlichen ganz anders als bei Erwachsenen", betont Oberarzt Matthias Hartmann von der Kinder- und Jugendpsychiatrie. "Sie werden meist in irgendeiner Form auffällig und erst dann stellt sich heraus, dass sie erheblich Alkohol trinken." Fest steht jedoch laut WHO-Studien, dass das Einstiegsalter immer niedriger wird.

Schnellere Spirale: Sucht­experte Musalek.

"Innerhalb der Jugendlichen gibt es eine Umverteilung. Der Trend geht zu immer jüngeren Konsumenten", erklärt Prim. Kurosch Yazdi, Leiter der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen im Wagner-Jauregg-Krankenhaus. "Neben der steigenden Zahl alkoholkranker Jugendlicher bemerken wir, dass sich die Spirale der Sucht immer schneller dreht. Früher gab es kaum Elf- oder Zwölfjährige, die regelmäßig Alkohol getrunken haben."

Ähnlich argumentiert API-Leiter Univ.-Prof. Michael Musalek. "Der Alkoholkonsum steigert sich mit einem frühen Einstiegsalter." Die Folgen sind unabsehbar. Ihm – wie auch Yazdi – sticht dabei eine deutliche Zunahme unter den weiblichen Jugendlichen ins Auge. "Auf zwei Burschen mit problemhaften Alkoholkonsum unter 16 kommt bereits ein Mädchen. Vor 15 Jahren war das Verhältnis noch 4:1." Es sei deshalb zu erwarten, dass dieses Verhältnis in 20 Jahren auch bei den Alkoholkranken so sein wird."

Die Gründe für die Verschiebung des Einstiegs­alters liegen für Yazdi nicht in der angeblichen früheren Reife der Kinder von heute. "Es kann kein Zeichen von Reife sein, wenn Elfjährige beginnen zu saufen und zu rauchen. Das ist für dieses Alter vollkommen inadäquat und gefährlich. Es ist ein Verhalten, von dem die Jugendlichen glauben, es zeuge von Reife." Die Gruppe, die Alkohol als Problemlöser einsetzt, ist besonders gefährdet. "Wenn man früh lernt, Schwierigkeiten mit Alkohol zuzuschütten, wird man diesen Mechanismus immer wieder einsetzen", betont Musalek. Gerade bei derart früher Suchtentwicklung seien die Alternativen zudem gering. "Es fehlt eine gesamte Entwicklungsphase."

Vorbildwirkung

Kurosch Yazdi, Leiter der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen im Wagner-Jauregg-Krankenhaus.

Die Vorbildwirkung anderer – und gesellschaftlicher Druck – ist wesentlich. Kinder lernen hauptsächlich über diese Mechanismen. Je jünger sie sind, desto wichtiger sind die Eltern. Sie verlieren dann in der Pubertät an Einfluss, die Freunde übernehmen diese Rolle. Musalek: "Jugendliche machen fast nichts, was Eltern sagen. Aber sie tun fast alles, was sie sehen." Yazdi ergänzt: "Im Idealfall sehen die Kinder sinnvolles und verantwortungsvolles Verhalten zu Hause. Das beginnt schon weit früher, etwa wie mit Zorn oder Ärger umgegangen wird."

Gehirnzellen sterben unwiederbringlich ab

Kinder und Jugendliche reagieren anders auf Alkohol als Erwachsene:

Gehirn Es ist erst mit 18 Jahren vollständig entwickelt. Durch Alkoholkonsum in jungen Jahren werden Gehirnzellen unwiederbringlich zerstört, Denkprozesse verlangsamen sich. Anders als bei Erwachsenen regenerieren sich die Zellen nicht mehr. Sogar Demenz im höheren Alter könnte laut jüngsten Studien im Zusammenhang mit exzessivem Alkoholkonsum in der Jugend in Verbindung stehen. Zudem wird das Gehirn früh auf ein Suchtverhalten programmiert, das gute Stimmung automatisch mit Alkohol in Verbindung bringt.

Nervensystem Bei Kindern reagiert es sensibler. Das typische Rauschverhalten fehlt oft. Schon mit 0,5 Promille im Blut können Kinder durch Unterzuckerung bewusstlos werden, die Reflexatmung setzt aus.

Gewicht Je geringer das Körpergewicht, desto höher der Alkoholspiegel im Blut. Bei Schulkindern können drei Gramm Alkohol je Kilo Körpergewicht tödlich sein.

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Siehe auch:

 www.diepresse.com , Suchfunktion rechts oben "Tabakgesetz"

ggf. geht auch
http://diepresse.com/user/search.do?resetForm=1&resultsPage=0&searchText=Tabakgesetz&suchtyp=


    Rauchen 10.06.2012 | Online
    Rauchverbote: Bessere Überwachung gefordert

    Mehr Aufsichtsorgane wären nötig, aber das Gesundheitsressort sieht dafür keinen politischen Auftrag. Inzwischen gibt es tausende Anzeigen, weil nach Ansicht von Nichtrauchern die Vorschriften nicht eingehalten werden.
    Österreich 31.05.2012 | Online
    Österreich raucht jung und regelmäßig

    Am Welt-Nichtrauchertag wird Bilanz gezogen. Jeder dritte Österreicher raucht regelmäßig. Die Ärztekammer fordert daher ein strengeres Tabakgesetz. Die Gastronomie weist hingegen jede Schuld an der Situation von sich.
    Recht allgemein 29.04.2012 | Online
    Rauchverbot gilt auch in Wettbüros

    Gegen das Gesetz verstößt man aber erst, wenn tatsächlich Nikotin konsumiert wird.
    Gastkommentar 30.01.2012 | Online
    Österreich ist zum Aschenbecher Europas geworden

    Die Tabakindustrie und ihre Helfershelfer wollen die Raucher als freiheitsliebend darstellen und die Nichtraucher als Fundis verteufeln.
    Rauchen 12.01.2012 | Online
    Tabakgesetz: "Von Nichtraucherschutz keine Rede"

    Die Schutzgemeinschaft der Nichtraucher hält das Tabakgesetz für gescheitert. Schuld daran habe der Gesetzgeber.
    Österreich 12.01.2012 | Online
    Nichtraucher zeigen die Westbahn an

    Rauchersheriffs wollen ein Rauchverbot in den Zügen. Die Westbahn gibt sich kämpferisch. Raucherabteile verstoßen aus Sicht des selbst ernannte Rauchersheriffs, Erlachers gegen das Tabakgesetz.
    Recht allgemein 21.12.2011 | Online
    Rauchverbot gilt auch für Gaststätten mit Trafik

    Verwaltungsgerichtshof bestätigt Strafe gegen Gastwirt, der am selben Standort auch eine Trafik betreibt.
    National 24.11.2011 | Online
    Preisschlacht auf Westbahnstrecke: Tickets um 7,5 Euro

    Weil die ÖBB Fahrscheine um 15 Euro anbieten, verkauft die Westbahn Tickets um 7,50 Euro. Am Donnerstag gab die private Eisenbahn gemeinsam mit drei Partnern weitere Angebote bekannt.
    Rauchen 18.11.2011 | Online
    Rauchen im Auto: 'Da gibt es keine Kompromisslösung'

    Vor allem Kinder seien durch rauchende Erwachsene in Autos gefährdet, sagt eine Expertin. Immer wieder wird ein Rauchverbot in Autos diskutiert.
    Österreich 16.11.2011 | Online
    Westbahn: Streit um Rauchverbot im Zug

    Die neue Westbahn, die im Dezember ihren Betrieb aufnimmt, bietet eigene Raucherbereiche an. Laut Tabakgesetz gilt aber generelles Rauchverbot.
    Innenpolitik 13.11.2011 | Online
    Rauchverbot: Stöger will mehr Kontrollen

    Trotz datenschutzrechtlicher Bedenken hält Minister Alois Stöger an der Elektronischen Gesundheitsakte fest. Das Rauchverbot würde er gerne ausweiten doch dafür gebe es keine Mehrheit.
    Innenpolitik 13.11.2011 | Online
    Stöger: Schönheits-OP-Gesetz für Minderjährigenschutz

    Gesundheitsminister Alois Stöger will Minderjährige per Gesetz vor falschen Erwartungen an Schönheitsoperationen schützen. Auch Verschärfungen beim Rauchverbot sind ihm willkommen.
    Österreich 09.11.2011 | Online
    Warten auf Rauchverbot

    Kaffeehäuser. Berndt Querfeld, Obmann der Kaffeesieder sieht Tabakgesetz nur als Zwischenstation.
    Wien 09.11.2011 | Online
    Warten auf das generelle Rauchverbot

    Berndt Querfeld, Obmann der Wiener Kaffeesieder, hält das derzeitige Tabakgesetz für eine Zwischenstation auf dem Weg zum generellen Rauchverbot. Lokalbesitzer nehmen das Tabakgesetz nicht sonderlich ernst.
    Rauchen 08.11.2011 | Online
    Wien: Mehrheit der Lokale ignoriert Tabakgesetz

    Die Feinstaubbelastung ist auch in Nichtraucher-Bereichen groß, so eine Studie der Uni Wien. Die Ärztekammer fordert ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie.

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1817
xedyx



Der Leiter des Magistratischen Bezirksamts in 1150 Wien-Fünfhaus, Dietmar Klose,

kann ein Lied von den Schwierigkeiten mit der jetzigen Regelung singen:

„Wir haben im Vollzug die massivsten Probleme.“

Allein in Wien würden vier oder fünf „private Sheriffs“ mit ihren Anzeigen die Verwaltung lahmlegen.


Rauchverbote: Bessere Überwachung gefordert

10.06.2012 | 18:17 |   (Die Presse)

Mehr Aufsichtsorgane wären nötig, aber das Gesundheitsressort sieht dafür keinen politischen Auftrag. Inzwischen gibt es tausende Anzeigen, weil nach Ansicht von Nichtrauchern die Vorschriften nicht eingehalten werden.

Das seit Anfang 2009 mit Übergangsfristen für die Gastronomie geltende Tabakgesetz, das Rauchverbote in Lokalen beziehungsweise die Trennung in Raucher- und Nichtraucherbereiche vorsieht, lässt weiter die Wogen hochgehen. Inzwischen gibt es tausende Anzeigen, weil nach Ansicht von Nichtrauchern die Vorschriften in Gaststätten nicht eingehalten werden. Als ein Hauptproblem wird dabei die mangelnde Kontrolle angesehen.

Der Wiener Universitätsprofessor Dieter Kolonovits
sieht die „unklare, um nicht zu sagen komplizierte“ Rechtslage im Tabakgesetz als Ursache. Zum Abschluss der heurigen Frühjahrstagung der Österreichischen Juristenkommission in Haibach ob der Donau im oberösterreichischen Bezirk Eferding beklagt er, dass die Einhaltung der Vorschriften nur durch private Anzeigen erreicht werden könne. Für ihn handelt es sich um eine eklatante „Lücke“ im Vollzug. „Mein Appell wäre daher, dass man Aufsichtsorgane einsetzen müsste.“Franz Pietsch, zuständiger Abteilungsleiter im Gesundheitsministerium, zeigt grundsätzlich Verständnis für die Kritik an Vollzugsdefiziten. Für eine bessere Aufsicht bräuchte es jedoch Entscheidungen der Politik: „Politische Aufträge dazu gibt es nicht.“ Bemerkenswert ist die Schilderung von Pietsch, dass vor dem Beschluss des Tabakgesetzes im Ministerrat 2004 die Kontrolle in der Vorlage noch vorgesehen war. Das Innenministerium habe sich aber wegen des dafür notwendigen Personals gegen eine Art Raucherpolizei gewehrt.

Der Leiter des Magistratischen Bezirksamts in Wien-Fünfhaus, Dietmar Klose, kann ein Lied von den Schwierigkeiten mit der jetzigen Regelung singen: „Wir haben im Vollzug die massivsten Probleme.“ Allein in Wien würden vier oder fünf „private Sheriffs“ mit ihren Anzeigen die Verwaltung lahmlegen. Diskussionsleiter Gerhard Aigner, Sektionschef im Gesundheitsministerium, wirft illusionslos ein: „So viele Beamte wird sich die Republik nicht leisten können, dass hinter jedem Aschenbecher einer steht.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.06.2012)

http://diepresse.com/home/panorama/rauchen/764541/Rauchverbote_Bessere-Ueberwachung-gefordert?from=suche.intern.portal

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Da kommt Freude auf,

AKTION SCHARF in 1150 Wien Fünfhaus, Lugner City ff.

laut ..... http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

Danke!


Liebe Grüße aus Tirol

Dietmar

info@krebspatienten.at



1818
Deutschland / Auch Raucher wünschen sich zunehmend rauchfreie Gaststätten
« am: Juli 15, 2012, 20:50:58 Nachmittag »

Auch Raucher wünschen sich zunehmend rauchfreie Gaststätten

Montag, 2. Juli 2012

Berlin – Auch immer mehr Raucher befürworten qualmfreie Gaststätten. In einer heute veröffentlichten Umfrage im Auftrag des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg sprachen sich Anfang dieses Jahres 51 Prozent der Raucher und damit erstmals eine knappe Mehrheit für eine rauchfreie Gastronomie aus. 2011 waren dies erst 45 Prozent.

Auch insgesamt steigt die Zustimmung der Bevölkerung zu rauchfreien Gaststätten weiter an. Mehr als drei Viertel der Deutschen (knapp 78 Prozent) wünschen sich ein Rauchverbot in Restaurants und Kneipen. Im Jahr 2005 – also vor Inkrafttreten der Nichtraucherschutzgesetze – lag die Zustimmung nur bei 53 Prozent.

aerzteblatt.de

    Striktes Nichtraucherschutzgesetz jetzt auch in NRW
    Immer mehr Frauen sterben an Folgen des Rauchens

Besonders hoch ist der Umfrage zufolge die Zustimmung zu einem Rauchverbot bei Nichtrauchern (93 Prozent), Ex-Rauchern (87 Prozent) und Gelegenheitsrauchern (71 Prozent). Lediglich 22 Prozent der Befragten sind grundsätzlich gegen ein Rauchverbot in Gaststätten.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum forderte erneut einen umfassenden Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens, den es bislang nur in den Gaststätten Bayerns und des Saarlandes gebe.

In den übrigen Bundesländern

Montag, 2. Juli 2012

Berlin – Auch immer mehr Raucher befürworten qualmfreie Gaststätten. In einer heute veröffentlichten Umfrage im Auftrag des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg sprachen sich Anfang dieses Jahres 51 Prozent der Raucher und damit erstmals eine knappe Mehrheit für eine rauchfreie Gastronomie aus. 2011 waren dies erst 45 Prozent.

Auch insgesamt steigt die Zustimmung der Bevölkerung zu rauchfreien Gaststätten weiter an. Mehr als drei Viertel der Deutschen (knapp 78 Prozent) wünschen sich ein Rauchverbot in Restaurants und Kneipen. Im Jahr 2005 – also vor Inkrafttreten der Nichtraucherschutzgesetze – lag die Zustimmung nur bei 53 Prozent.

aerzteblatt.de

    Striktes Nichtraucherschutzgesetz jetzt auch in NRW
    Immer mehr Frauen sterben an Folgen des Rauchens

Besonders hoch ist der Umfrage zufolge die Zustimmung zu einem Rauchverbot bei Nichtrauchern (93 Prozent), Ex-Rauchern (87 Prozent) und Gelegenheitsrauchern (71 Prozent). Lediglich 22 Prozent der Befragten sind grundsätzlich gegen ein Rauchverbot in Gaststätten.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum forderte erneut einen umfassenden Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens, den es bislang nur in den Gaststätten Bayerns und des Saarlandes gebe.

In den übrigen Bundesländern ........... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50723

1819
Sonstiges / Forschung zur Raucherentwöhnung
« am: Juli 15, 2012, 20:43:33 Nachmittag »


„Impfstoff“ gewöhnt Mäusen das Rauchen ab


Donnerstag, 28. Juni 2012

New York – US-Forscher haben ihren Versuchstieren den Spaß am Rauchen genommen. Nach einer Gentherapie produzierte die Leber der Mäuse genügend Antikörper, die einer Studie in Science Translational Medicine (2012; 4: 140ra87) zufolge das Nikotin im Blut abfing, bevor es das Gehirn erreichte.

Das Team um Ronald Crystal vom Weill Cornell Medical College spricht von einer neuen Art der „Impfung“, da bereits eine einmalige Behandlung die Tiere lebenslang gegen die Wirkung von Nikotin, dem Suchtstoff im Tabakrauch, immunisiere. In Wirklichkeit handelt es sich um eine klassische Gentherapie.

Wie bei anderen Formen der Gentherapie wird ........ http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50690

1820




Heute auf facebook:

Mit 41 % ist das Psychodynamische Modelltraining, das die Grazerin Ursula Grohs entwickelt hat, weltweit die
erfolgreichste Rauchentwöhnungs-Methode.
Die Teilnehmer werden nach jeder Stunde zum Rauchen geschickt. Zur Entspannung. Zum Nachdenken. Die Aschenbecher
werden nicht geleert, die Fenster nicht geöffnet. Mit jedem Zug steigt der Eindruck der Sinnlosigkeit.
Am Ende fordert Grohs die Leute auf, sich vom Leid zu verabschieden, die letzte Zigarette zu rauchen,
das Packerl in den Mistkübel zu schmeißen und grußlos heimzugehen.


Ein Zusatzartikel heute im "Print-Kurier"bei
http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=870.msg4312#msg4312
mit "Raucher-Entwöhnung":

Die Grazer Psychotherapeutin Ursula Grohs lernte ich beim Kongress von Dr. Karl Bohrn kennen. Siehe http://www.pdmmethode.at/ -

In Deutschland ist die PDM-Methode von Ursula Grohs beim BKK Bundesverband als Präventionsprogramm zertifiziert, die Kassen zahlen.
In Österreich nicht! (Nona!)
Trotz Weltspitze mit Einstufung "A", und diese gibt es nur, wenn mehrere Studien
vorliegen - was (sonst) nur bei klinischer Prüfung von Medikamenten der Fall ist.


http://www.pdmmethode.at

1821


Van der Bellen: Paff Daddy außer Dienst

Nichtraucher nach 730.000 Zigaretten: Alexander Van der Bellen, der wohl berühmteste Raucher des Landes, hat nach 50 Jahren seinen letzten Tschick ausgedämpft.

Zwei Packerl täglich. Zuletzt rote Chesterfield, nix für Rehstreichler. Macht in Summe 730.000 Tschick. Kaufte der Herr Professor heute 36.500 Packerl in der Trafik, müsste er dafür 138.700 Euro zahlen.

Vor 29 Tagen hat Van der Bellen, der wohl prominenteste Raucher des Landes, die letzte Zigarette ausgedämpft. Nicht, weil er von der Weltgesundheitsorganisation gehört hat, dass jedes Jahr fünf Millionen Menschen an den Folgen des Tabakkonsums sterben, nein. "Ich habe mir immer eingeredet, dass ich ein Genussraucher bin. Bis mich die Sucht überholt hat und die Dosis von 40 Zigaretten am Tag zu gering wurde. Mehr konnte ich aber nicht rauchen, weil ich Kopfweh bekam. Eine Stunde konnte ich ohne Zigarette aushalten. Eineinhalb waren schon fast unmöglich."

weiter:
http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/4503622-van-der-bellen-paff-daddy-ausser-dienst.php


1822


DAS wurde noch nie beachtet, und ist ein "Argument" der Mädchen/Frauen:

Rauchstopp lässt um fünf Kilo zunehmen

Forscher: Vorteile wiegen Gewichtsproblem eindeutig auf


http://www.pressetext.com/news/20120711023


1823





Raucherschutzminister Stöger senkt das Rauchen nicht,

auch EU-Drogenpolitik bisher wirkungslos

http://search.pressetext.com/news/20120712011

1824


175 Jahre Rauchverbot und der Vatikan

Von Alexander Purger | Aktualisiert vor 16 Tagen


Vor vier Wochen, am 31. Mai, war wieder Weltnichtrauchertag.
Otto von Habsburg hat ihn heuer leider nicht mehr miterlebt. Der greise Herr, ansonsten Nichtraucher, pflegte am Weltnichtrauchertag zu pofeln, was die Lunge hielt, um so gegen die Unduldsamkeit der modernen Anti-Raucher-Kreuzzügler zu protestieren.

Wobei: So modern ist die Anti-Raucher-Gesetzgebung gar nicht. Genau 175 Jahre ist es her, dass der Wiener Magistrat im Juli 1837 zum wiederholten Mal das Rauchen unter freiem Himmel verbot. Und zwar unter Berufung auf Ottos Vorfahren Kaiser Ferdinand den Gütigen, wegen seiner eigenwilligen Regierungsanordnungen ("Ich bin jetzt Kaiser und ich will Knödel!) auch Gütinand der Fertige genannt.

Das Rauchverbot wurde 1837 wie folgt verhängt: "Das zuletzt am 3. May 1832 kund gemachte Verboth des Tabakrauchens auf offener Gasse ist zwar schon in den ältern Verordnungen vom 19. October 1789, 4. Dezember 1801, 24. Juny 1806 und 4. May 1824 enthalten, welche das Tabakrauchen auf den Straßen, Plätzen und an feuergefährlichen Orten überhaupt untersagen.

Es treten aber bey diesem Verbothe nebst den Rücksichten der Feuersgefahr auch jene des öffentlichen Anstandes ein, und da es ungeachtet dessen nicht gehörig beachtet wird, sieht man sich veranlaßt, dasselbe in Gemäßheit des erhaltenen hohen Auftrages namentlich für die innere Stadt insbesondere in Erinnerung zu bringen. Demnach wird das Tabakrauchen auf den Gassen, Plätzen in der Stadt, mit Einschluß der Stadtthore und Brücken neuerdings und ausdrücklich untersagt. Wer dieser Verordnung zuwiderhandelt, hat es nur sich selbst zuzuschreiben, wenn er, wessen Standes er immer seyn mag, von den Wachen nach fruchtloser Abmahnung angehalten, vor die Behörde gestellt und mit einer angemessenen Geld- oder Arreststrafe unnachsichtlich geahndet wird."

Ganz ähnliche Verordnungen gegen das so unanständige Rauchen gab es auch in deutschen Landen, wo sie auch - fast überflüssig, es zu erwähnen - wesentlich rigoroser durchgesetzt wurden als in Österreich. Das Rauchverbot wurde damit sogar zum Symbol des verhassten Polizeiregiments des Vormärz. Nach der Revolution von 1848 galt das ungehinderte Rauchen auf der Straße als eine der größten revolutionären Errungenschaften.

Wie bei vielen anderen staatlichen Bevormundungen, Denk- und Sprechverboten sind wir auch beim Rauchen heute wieder stracks in Richtung Vormärz unterwegs. Mancherorts ist bereits das Rauchen an Stränden verboten. Auch Österreich wird sich diesbezüglich zweifellos bald in die Zeit vor der Aufklärung zurückkatapultieren.

Ein Hort der Liberalität in Sachen Tabakkonsum war übrigens lange Zeit der Vatikan. Papst Pius IX., ein großer Tabakschnupfer vor dem Herrn, erließ 1851 sogar ein strenges Verbot jeglicher Rauchverbote. Grund: Der Kirchenstaat zog aus seinen Tabakfabriken beträchtliche Gewinne.

Mittlerweile gilt aber auch im Vatikan ein strenges Rauchverbot. Offensichtlich werden dort keine "Benedikt Export" mehr produziert.


http://www.salzburg.com/nachrichten/kolumne/purgertorium/sn/artikel/175-jahre-rauchverbot-und-der-vatikan-19814/




1825
Gesundheit / Rauchen greift die Leber an
« am: Juli 14, 2012, 18:14:11 Nachmittag »


Rauchen greift die Leber an

Freitag, 13. Juli 2012

dapd

Montreal – Bei Rauchern kommt es nach einer Lebertransplantation deutlich früher zu einer erneuten Hepatitis. Dies kam in einer Studie in Liver Transplantation (2012; doi: 10.1002/lt.23444) heraus.

Leberschäden werden eher mit Alkohol als mit dem Rauchen in Verbindung gebracht. Auch für die Entstehung des Leberkarzinoms spielen die zahlreichen Karzinogene aus dem Tabakrauch eine untergeordnete Rolle. Bei Patienten, die aufgrund einer chro­nischen Hepatitis eine neue Leber erhalten, scheint Rauchen jedoch die Aussichten auf einen langfristigen Transplantaterfolg zu beeinträchtigen, wie Mamatha Bhat von der McGill University in Montreal berichtet.

Die Forscherin hat die Daten von 444 Patienten ausgewertet, denen zwischen 1994 und 2004 an der Klinik eine Leber transplantiert wurde. Ein Drittel waren aktive oder ehemalige Raucher. Sie waren hinsichtlich der Operationskomplikationen und des Überlebens gegenüber den Nichtrauchern nicht benachteiligt.

Es kam jedoch deutlich früher zu einem Rezidiv der Hepatitis. Es wurde bei den Nicht­rauchern im Durchschnitt erst nach 4,10 Jahren beobachtet. Bei den Rauchern und Exrauchern war die neue Leber dagegen schon nach 0,87 Jahren erkrankt. Die Autorin appelliert an die Patienten, das Rauchen aufzugeben. Einen Ausschluss von Rauchern von einer Lebertransplantation hält sie dagegen nicht für gerechtfertigt. © rme/aerzteblatt.de
zum Thema

    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/lt.23444/abstract Abstract der Studie
    Pressemitteilung des Journals

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50895

1826
Deutschland / NRW-Partei- und Fraktionschef - Will er mehr Tabakrauchtote
« am: Juli 14, 2012, 18:09:42 Nachmittag »

Lindner fordert SPD zu Änderungen beim Nichtraucherschutz auf

Freitag, 13. Juli 2012

Köln – Der nordrhein-westfälische Partei- und Fraktionschef der FDP, Christian Lindner, hat von der SPD Korrekturen im neuen Gesetz zum Nichtraucherschutz verlangt. Die Sozialdemokraten hätten sich in der Landtagsdebatte offen für Änderungen gezeigt, sagte Lindner dem Kölner Stadt-Anzeiger vom Freitag.

aerzteblatt.de

    Striktes Nichtraucherschutzgesetz jetzt auch in NRW
    Immer mehr Frauen sterben an Folgen des Rauchens

„Wir werden die SPD beim Wort nehmen und uns gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gegen alle Versuche wehren, aus unserer freien Gesellschaft eine staatliche Besserungsanstalt zu machen", fügte er hinzu.

Die rot-grüne Landesregierung plant eine Verschärfung des Nichtraucherschutzes. Bisherige Ausnahmebestimmungen für Raucherclubs, Festzelte und Brauchtumsveranstaltungen sollen gestrichen werden. Zudem darf nicht mehr auf öffentlichen Spielplätzen geraucht werden. Die neuen Regelungen könnten im Herbst vom Landtag beschlossen werden und Anfang 2013 in Kraft treten.

© dapd/aerzteblatt.de


http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50890

1827




WIEN-WAHL: Gibt es eine Alternative zu GRÜN, als Nichtraucher? VORZUGSSTIMMEN?



Informationen hier:  http://www.krebsforum.at/index.php?topic=6025.msg26925#msg26925

1828




Täglich 3 Passivrauchtote und 33 Rauchertote, nur in Österreich.

Aber


Parlament diskutierte gestern nur ca. 20 Minuten über die Nichteinhaltung des Tabakgesetzes -

Tabakgesetz: Opposition ist unzufrieden - Anträge vertagt


Uneinig ist die Opposition, was die Bestimmungen des Tabakgesetzes betrifft.
Während das BZÖ fordert, den Gastwirten selbst die Entscheidung zu überlassen, ob sie ihr Lokal als Raucher- oder als Nichtraucherlokal führen wollen (1066/A[E]), drängen die
Grünen auf ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie (1586/A[E]). Grünen- Chefin Eva Glawischnig-Piesczek und ihre FraktionskollegInnen plädieren außerdem dafür, Zigarettenautomaten zu verbieten (1584/A[E]) und weitere effiziente Maßnahmen zu setzen, um Kinder und Jugendlichen vor den negativen gesundheitlichen Folgen von Tabakkonsum zu schützen (1070/A[E]).
Die FPÖ setzt sich für eine Zweckwidmung von zumindest 20 % der Einnahmen aus der Tabaksteuer für Präventions- und Therapiemaßnahmen ein (809/A[E]).

Man war sich angesichts des umfassenden Themenkomplexes einig, dass all diese Fragen umfassend zu diskutieren sind und die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs abgewartet werden sollte. Deshalb wurden die genannten Anträge einstimmig vertagt.


Anmerkung:

Das Parlament diskutierte neulich nur ca. 20 Minuten über die Nichteinhaltung des Tabakgesetzes, trotz täglich 3 Passivrauchtoten und 33 Rauchertoten, nur in Österreich.

Dem Raucherschutzminister Stöger und den meisten Abgeordneten ist das egal, seit dreieinhalb Jahren! Daher ca. 3.900 + 42.900 Tabakrauchtote seit 1.1.2009!



http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120620_OTS0301/gesundheitsausschuss-befasst-sich-mit-thema-lebensmittelsicherheit-abgeordnete-holen-stellungnahmen-zur-frage-der-hausapotheken-ein

1829

Hast du Neuigkeiten,

dann bitte an info@krebspatienten.at

1830

Siehe auch vorigen Beitrag!

Nacht 13./14.7.2012

Wien - Nur eines von 10 Lokalen habe gegen das Tabakgesetz verstoßen - wer`s glaubt.


Lokalkontrollen von Stadt Wien und Polizei im 1. Bezirk - Musik und Gästelärm im Fokus

Wien (OTS) - In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden im Rahmen
einer konzertierten Behörden-Aktion von Magistrat und Polizei
insgesamt 10 Lokale in der Inneren Stadt überprüft. An den
Überprüfungen beteiligten sich auch das Magistratische Bezirksamt und
die Wiener Gebietskrankenkasse. Koordiniert wurde die Aktion vom
Dezernat für Sofortmaßnahmen der Stadt Wien.
18 Anzeigen des Magistrats

Im Zentrum der Lokalüberprüfungen von Magistrat und Polizei standen
Lärmerregung und die Einhaltung der Gewerbeordnung. Das Team der
Wiener Gebietskrankenkasse musste drei Anzeigen aufgrund von
Schwarzarbeit ausstellen. Die nicht angemeldeten Personen wurden noch
an Ort und Stelle angemeldet. Das Magistrat stellte insgesamt 18
Anzeigen aufgrund nicht Einhaltens der Gewerbeordnung aus. Dabei
handelte es sich unter anderem um zu laute Musikanlagen. Eine Anzeige
gab es wegen nicht Einhaltung des Tabakgesetzes. Dabei muss
festgestellt werden, dass sich die Situation in den Betrieben rund um
das Tabakgesetz in den letzten Monaten merklich verbessert hat.


Sieben Anzeigen der Polizei - 45 Personen kontrolliert

Im Zuge der Lokalkontrollen überprüfte die Polizei 45 Personen
(Identitätsfeststellungen). Besonderes Augenmerk wurde auch von der
Polizei auf Gäste- und Musiklärm gelegt. Neuralgische Punkte, wie
etwa das "Bermudadreieck" oder der Judenplatz wurden verstärkt
kontrolliert. Damit reagiert die Stadt Wien, wie bei den
vorangegangenen Kontrollen in anderen Bezirken auf Beschwerden von
Anrainern oder ging Hinweisen des Bezirks und der Polizei nach.
Weitere Überprüfungen werden den Schwerpunktaktionen folgen.


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120714_OTS0025/lokalkontrollen-von-stadt-wien-und-polizei-im-1-bezirk