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Nachrichten - admin

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Italien will Minderjährigen Zigaretten verbieten


Gerhard Mumelter aus Rom, 28. August 2012, 19:05

    Geht es nach Italiens Regierung, ist Minderjährigen das Rauchen bald verboten. Wer ihnen Zigaretten verkauft, muss bis zu 1000 Euro Strafe zahlen.

Gesundheitssteuer auf zuckerhaltige Softdrinks und alkoholische Getränke geplant

Italien will seine Bürger zu einem gesünderen Lebensstil zwingen. Am Freitag will die Regierung ein Gesetz verabschieden, das den Zigaretten- und Alkoholkonsum reduzieren und die wachsende Spielsucht bekämpfen soll. Wer in Zukunft Zigaretten an Minderjährige verkauft, riskiert eine Geldstrafe von 1000 Euro und einen Lizenzentzug bis zu drei Monaten. Zigarettenautomaten müssen ab 2014 mit einem Lesegerät ausgestattet werden, um das Alter des Käufers zu verifizieren. Softdrinks und zuckerhältige alkoholische Getränke werden mit einer Gesundheitssteuer belastet.

Spielautomaten müssen in Zukunft mindestens einen halben Kilometer von Schulen und Jugendzentren entfernt sein. Bürgermeister können die Schließung von Spielsalons verfügen und deren Öffnungszeiten regeln. Das Gesamtvolumen von Glücksspielen und Lotterien ist in Italien in zehn Jahren von 14 auf 80 Milliarden Euro angestiegen.
Neuerungen in der Gesundheitspolitik

Zum Rohverzehr bestimmter Fisch und unpasteurisierte Milch müssen zudem mit Hinweisen auf bakterielle Gefahren und deren Vermeidung versehen sein. Die Sushi-Welle hat in Italien zu einem erheblichen Anstieg schwerer Darminfektionen geführt.

In der Gesundheitspolitik werden zahlreiche Neuerungen eingeführt. So müssen sich Hausärzte zusammenschließen, um eine Betreuung ihrer Patienten rund um die Uhr zu gewährleisten - auch nachts und am Wochenende. Für überflüssig gehaltene Medikamente werden in Zukunft nicht mehr vergütet.

Das umstrittene Gesetz von Gesundheitsminister Renato Balduzzi wurde in Italien mit Skepsis aufgenommen. Kritiker warfen dem Staat vor, in die Entscheidungsfreiheit der Bürger einzugreifen. Getränkehersteller bemängelten, dass nur gezuckerte Drinks besteuert würden, nicht aber andere Süßigkeiten.

Kirchliche Kreise forderten entschiedenere Maßnahmen gegen die ausufernde Spielsucht, der jeder Italiener rechnerisch jährlich 1260 Euro opfert. Berlusconis PDL kündigte an, das Gesetz im Parlament "abzuservieren". (Gerhard Mumelter aus Rom, DER STANDARD, 29.8.2012)


http://derstandard.at/1345165443104/Italien-will-Minderjaehrigen-Zigaretten-verbieten#forumstart

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Gesundheit / Tabakrauch - Diabetes
« am: August 30, 2012, 23:28:19 Nachmittag »

Kurzfristiges Rauchen fördert Prädiabetes

28. August 2012, 17:04

    Bezüglich des Einflusses des aktiven Rauchens auf die Vorstufe des Diabetes - gerade bei jungen und gesunden Personen - gibt es, wenn überhaupt, nur sehr wenige Studien", so Studienleiterin Stefanie Aeschbacher.

Auch Menschen, die nur kurze Zeit rauchen, haben bereits ein deutlich höheres Risiko für Diabetes-Vorstufen als Nichtraucher

Bereits fünf bis zehn Packungs-Jahre - als "pack years" wird die Anzahl der Raucherjahre multipliziert mit der Zahl der täglich konsumierten Zigarettenpackungen bezeichnet - führten in einer im Rahmen der GAPP-Studie (Liechtenstein) untersuchten Gruppe von jungen und gesunden Erwachsenen zwischen 25 und 40 Jahren bei Rauchern zu einem mehr als doppelt so hohen Prädiabetes-Risiko.

Von 587 Studienteilnehmern hatten 231 (27 Prozent) Prädiabetes. In der Gruppe der Prädiabetiker waren 29 Prozent aktive Raucher, in der Gruppe der Patienten mit Blutzuckerwerten im Normalbereich waren nur 19 Prozent aktive Raucher. Prädiabetes wurde als HbA1c-Wert zwischen 5,7 und 6,4 definiert. Insulinresistenz ist eine Vorstufe von Diabetes Typ 2, die Blutzuckerwerte sind leicht erhöht und es zeigen sich stark erhöhte Insulinwerte.

"Eine mögliche Ursache für den Zusammenhang zwischen dem aktiven Rauchen und Prädiabetes ist die deutlich tiefere Insulinsensitivität bei aktiven Rauchern", so Stefanie Aeschbacher vom Team der GAPP-Studie auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) von 25. bis 29. August in München.

Der aktive Zigarettenkonsum ist unter anderem für beinahe 80 Prozent der frühen kardiovaskulären Krankheiten und deren Sterblichkeit verantwortlich. "Die Zusammenhänge der vorliegenden Studie zeigen die Wichtigkeit und Dringlichkeit der frühzeitigen Prävention von Rauchen in der Gesellschaft", so Aeschbacher. (red, derStandard.at, 28.8.2012)

Quelle:

ESC Abstract P4969: Aeschbacher et al., Current smoking in young and healthy adults.

Zum Thema:

http://derstandard.at/1345165427837/Kurzfristiges-Rauchen-foerdert-Praediabetes#forumstart

Nichtraucherschutzgesetze zeigen Wirkung

Auch Ältere profitieren vom Rauchstopp

Ein Leben mit der Raucherkrankheit COPD


http://derstandard.at/1345165427837/Kurzfristiges-Rauchen-foerdert-Praediabetes#forumstart

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1 - Wien / Cafe Drechsler, Wien - Wien ist anders! Nur Wien?
« am: August 30, 2012, 12:14:39 Nachmittag »
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Schönen Tag aus Tirol!

Ist das Drechsler jetzt Rauchfrei, oder hat es eine Trennung laut Tabakgesetz?

Ansonsten, und auch bei anderen, gleich: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202


CAFE DRECHSLER: Wiener Kult-Kaffeehaus öffnet nach erzwungener Sommerpause wieder am 3. September

Wien (OTS) - Das legendäre Cafe Drechsler am Naschmarkt ist als
traditionsreicher Treffpunkt stadtbekannt und als Fixpunkt in der
Wiener Lokalszene etabliert. Von 4. Juni an musste das Lokal in den
verlängerten Sommerurlaub gehen. Der Grund: Ein großzügiger
Gastgarten wurde trotz jahrelanger Anträge nicht bewilligt. Nun gibt
es wieder Anlass zur Freude, denn die Sommerpause nähert sich dem
Ende und das Cafe Drechsler feiert am 3. September seine
Wiedereröffnung. Zwischenzeitlich sind die Gespräche mit der
Bezirksvorstehung für den 6. Bezirk in Hinblick auf den nächsten
Sommer 2013 in eine neue Runde gegangen.

Schweren Herzens war das legendäre Cafe Drechsler zu Beginn des
Sommers gezwungen, von 4. Juni an in den verlängerten Urlaub zu
gehen. Grund für die Schließung während der Sommermonate war der
nicht im angefragten Ausmaß bewilligte Schanigarten, der gerade für
ein Lokal am Wiener Naschmarkt essenziell ist. Nun öffnet das Cafe
Drechsler am 3. September wieder mit gewohnt langen Öffnungszeiten
seine Türen für das Wiener Szenepublikum.
Zuversicht für die Sommersaison 2013

Während der Sommerpause sind die Gespräche mit der
Bezirksvorstehung weitergegangen und Cafe Drechsler-Geschäftsführer
Manfred Stallmajer ortet in Hinblick auf den nächsten Sommer 2013
Gesprächsbereitschaft und den Willen zu einem Entgegenkommen: "Die
Signale, die wir in den letzten Wochen bekommen haben, stimmen uns
zuversichtlich für die nächste Sommersaison. Wir sind uns dessen
bewusst, dass die Drechsler-Schließung viel Staub aufgewirbelt hat,
aber angesichts der Rahmenbedingungen mit einem für die Bedürfnisse
der Gäste viel zu kleinen Schanigarten ist dies ein notwendiger
Schritt gewesen. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt, und damit
eine neue Chance auf positiv ausgehende Verhandlungen."

Geöffnet ist das Cafe Drechsler von Montag bis Mittwoch von 8 Uhr
bis 24 Uhr, und ab Donnerstag täglich von 3 Uhr früh bis 2 Uhr
nachts. Geboten werden dann 23 Stunden lang klassisches Frühstück,
Gerichte der traditionellen Wiener Kaffeehausküche, Mittagsmenüs,
Drinks, Kaffeespezialitäten und Mehlspeisen.

Adresse:
Café Drechsler
1060 Wien, Linke Wienzeile 22 / Girardigasse 1
Tel: 01-581 20 44; E-Mail: office@cafedrechsler.at;
Internet: www.cafedrechsler.at


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120830_OTS0061/cafe-drechsler-wiener-kult-kaffeehaus-oeffnet-nach-erzwungener-sommerpause-wieder-am-3-september


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Weniger Infarkte durch Rauchverbote

Der positive Einfluss von Maßnahmen zum Nichtraucherschutz sei klar beweisbar, so Kardiologen auf ihrem Europakongress.


27.08.2012, Kurier

Gesetze zum Nichtraucherschutz führen zu beeindruckend weniger Herzinfarkten." So kommentiert der Präsident der Österreichischen Kardiologengesellschaft, Univ.-Prof. Burkert Pieske (MedUni Graz), neue Studienergebnisse, die Freitag auf dem Europäischen Kardiologenkongress in München präsentiert wurden: In Bremen reduzierte sich durch die Rauchverbote im öffentlichen Raum die Häufigkeit der gefährlichsten Herzinfarkt-Form um insgesamt 16 Prozent. Passivraucher profitierten ganz besonders: Bei ihnen verringerte sich der Anteil dieser Infarktform um 26 Prozent, bei Rauchern um 4 Prozent.

Die Untersuchung aus Bremen bestätigt die Ergebnisse einer Studie, bei der die Gesundheitsdaten von 3,7 Millionen Versicherten (Deutsche Angestellten Krankenkasse) fünf Jahre lang beobachtet wurden: Nach Einführung der Nichtrauchergesetze wurde ein Rückgang der stationären Krankenhausaufnahmen aufgrund von Angina Pectoris ("Brustenge") um 13,3 Prozent und aufgrund von akuten Herzinfarkten um 8,6 Prozent registriert. Wie Rauchen die Gesundheit schädigt, zeigen andere neue Studienergebnisse:

Auch Menschen, die nur kurze Zeit rauchen, haben bereits ein deutlich höheres Risiko für Diabetes-Vorstufen als Nichtraucher.

Aktives und passives Rauchen kann bereits bei Jugendlichen zu einer Zunahme der Wanddicke der Halsschlagader führen.

Passivrauchen erhöht auch bei gesunden Nichtrauchern das Risiko eines Verschlusses von Blutgefäßen.
Herzmuskel-Veränderung

Auf dem Kongress wird auch das Thema Übergewicht diskutiert. Wie es sich bereits bei Kindern und Jugendlichen auf den Gesundheitszustand auswirkt, zeigen Daten aus München und Leipzig: Übergewichtige Mädchen hatten drei Mal so häufig erhöhte Blutfettwerte wie normalgewichtige.

Die Pumpfunktion der linken Herzkammer kann im Kindesalter durch Übergewicht verschlechtert werden. "Deshalb ist es besonders wichtig, bei der Prävention möglichst früh anzusetzen", sagt Univ.-Prof. Otmar Pachinger, Präsident des Österreichischen Herzfonds. Dieser ist Sponsor eines großen Projekts zur Adipositas-Prävention im Kindesalter.

Nach wie vor sind Herz-Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache – obwohl das Sterberisiko in den vergangenen 30 Jahren um 70 Prozent abgenommen hat. Bei rechtzeitiger Behandlung ist ein Herzinfarkt nur noch in vier Prozent aller Fälle tödlich – früher waren es 20 Prozent, sagt Prof. Eckart Fleck, Direktor der Kardiologie am Deutschen Herzzentrum in Berlin. Doch noch immer nehmen viele Menschen Infarktsignale wie Schmerzen in der Brust, Unwohlsein oder Atemnot nicht ernst: "Wenn wir mehr Aufklärung hätten, wäre eine noch effektivere Behandlung möglich." Und diese werde immer wichtiger: Denn in den kommenden Jahren wird – durch das steigende Lebensalter – die Zahl der Herzkrankheiten deutlich zunehmen.


Weiterführende Links

    www.herzfonds.at (extern)

    www.herzstiftung.de


http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/4509478-weniger-infarkte-durch-rauchverbote.php





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1 - Wien / Kein Nichtraucherschutz! Wo kann man sich beschwerden? Und wie?
« am: August 27, 2012, 15:48:33 Nachmittag »
Y1e1fX



Wiener Wiesn-Fest
Wiesn-Fest Stadl
vom 27.9. bis 7.10.12
täglich von 11:00 bis 14:30 Uhr


und es gibt dort kein Rauchverbot in den Zelten,
keinen Nichtraucherschutz für Nichtraucher und Kinder,
laut MR. Dr. Franz Pietsch,
Leiter der "Drogenabteilung im BM. f. G.",
Leiter / Ombudsmann für Nichtraucherschutz im BMfG
im Vorjahr


Wie gefällt Ihnen das?
Na dann, nehmen Sie doch Kontakt auf, mit .....

alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at (war ggf. VP-Verantwortlicher für DIESES Gesetz); josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; buero.lh.platter@tirol.gv.at; georg.keuschnigg@parlament.gv.at, kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; fctcsecretariat@who.int; werner.kogler@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; info@krebspatienten.at , heinz.fischer@hofburg.at,
verbandsvorsitzender@hvb.sozvers.at, hans-joerg.schelling@wko.at, christoph.leitl@wko.at
Mails an sabine.oberhauser@spoe.at (war ggf. SP-Verantwortliche für DIESES Gesetz) kommen vom ÖGB retour, sie hat Frau jennifer.sommer@spoe.at als pers. Referentin;
bis 30.6.12 Vors. der LH.-Konferenzen  buero.lh.platter@tirol.gv.at; georg.keuschnigg@parlament.gv.at , bis 30.6.12 BR.-Präs., aus Tirol

Hinweise für Meldungen/Anzeigen:

http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.0


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4 - Steiermark, Kärnten / Seit 1.1.2005 kein Nichtraucherschutz in EKZ in Kärnten
« am: August 27, 2012, 15:28:54 Nachmittag »




http://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/klagenfurt/3098587/ein-kaefig-nun-auch-fuer-nichtraucher.story

Kommentare,m zu "normalen" Anzeigen in EKZ:

Atrio
Hr. Oswald is liab, einige Lokale könnten nach den bisherigen Vorgaben täglich angezeigt werden!

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Antwort von IlMedico am 23.08.2012, 18:14Kommentar melden
In den City-Arkaden in Klagenfurt ...

... ist es noch schlimmer. Aber warum zeigt niemand an ???
O.k., ich auch nicht ...

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Antwort von Rauchsheriffat am 23.08.2012, 18:36Kommentar melden
Warum nicht melden, denk an ...

......... Freunde, Familie, Verwandte, Bekannte, denn fast 40 % werden durch passiven und aktiven Tabakrauch zu Krebspatienten. 13.000 sterben an Tabakrauch, jedes Jahr, nur in Österreich, daher: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.0


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4 - Steiermark, Kärnten / 38 Prozent der Österreicher sind Raucher
« am: August 23, 2012, 19:38:28 Nachmittag »



38 Prozent der Österreicher sind Raucher

Das Durchschnitts-Einstiegsalter beträgt 16 Jahre. Über die Hälfte der Raucher glauben, dass das Ziehen am Glimmstengel "wenig gefährlich" sei. Ein Irrglaube.

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/3029720/38-prozent-oesterreicher-sind-raucher.story

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4 - Steiermark, Kärnten / Kärnten, wenig Nichtraucherschutz, schon immer
« am: August 23, 2012, 17:44:10 Nachmittag »



Ein "Käfig" nun auch für Nichtraucher

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/klagenfurt/3098587/ein-kaefig-nun-auch-fuer-nichtraucher.story

Lokale in Einkaufszentren müssen ihre teils offenen Nichtraucherzonen besser abgrenzen, fordert der Verwaltungsgerichtshof.
Diese Freiflächen gelten nun als "öffentlicher Raum". Ist der Nichtraucherbereich dadurch nicht mehr groß genug, müssen diese Bereiche mit Wänden und Decken versehen werden

Foto © EggenbergerDiese Freiflächen gelten nun als "öffentlicher Raum". Ist der Nichtraucherbereich dadurch nicht mehr groß genug, müssen diese Bereiche mit Wänden und Decken versehen werden

Mit Regelmäßigkeit taucht sie auf: die Aufregung um das Rauchverbot. Diesmal sind die Lokalbetreiber in Einkaufszentren betroffen. Denn selbst, wenn ihre Lokale über abgetrennte Raucherbereiche verfügen, drohen den Wirten Strafen.

Der Grund ist ein neuer Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs (VwGH). Laut Tabakgesetz muss in Lokalen mit mehr als 50 Quadratmetern mindestens die Hälfte der Fläche rauchfrei sein. Bisher zählten auch die Außenbereiche in Einkaufszentren zur Lokalfläche, laut VwGH-Entscheid gelten diese nun aber als "öffentlicher Raum". Um als Nichtraucherbereich des Lokals zu gelten, müssen die Bereiche an oder in der Shoppingmall mit Wänden und einer geschlossenen Decke versehen werden. Quasi ein "Käfig" für Nichtraucher.

Lokalbetreiber, die bereits in abgetrennte Bereiche investiert haben, werden nun also zu neuerlichen Umbauten gezwungen. Oder haben mit Strafen von bis zu 2000 Euro zu rechnen. In Kärnten zeigt das neue Gesetz bisher noch wenig Auswirkungen. Ralf Mitterer vom Stadtpark Center Spittal hat von dem Beschluss noch gar nichts mitbekommen. "Wundern würde es mich allerdings nicht, wenn ein neues Gesetz die Situation wieder verkomplizieren würde. Die einfachste Lösung wäre von vornherein ein allgemeines Rauchverbot gewesen, wie es in anderen Ländern bereits Standard ist. "

Andrea Wicht, Chefin der City Arkaden Klagenfurt, hat von der Aufregung nur aus den Medien erfahren. Ihr persönlich wurde noch nichts mitgeteilt. "Ich werde jetzt aber Gespräche mit den Pächtern führen, damit sie sich dem neuen Beschluss entsprechend anpassen."

Das Atrio Villach sieht sich ebenfalls nicht betroffen. "Wir haben in den letzten Monaten keine Anzeigen bekommen und gehen daher davon aus, dass wir alle Ansprüche erfüllen", sagt Center Manager Richard Oswald.

SIMON NAGY


Anmerkung:
Hält sich "dein EKZ" an den bisherigen/an den "neuen" Nichtraucherschutz?
Siehe: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.0


1779
Deutschland / "Jugendliche und Kinder rauchen weniger und trinken weniger Alkohol!"
« am: August 22, 2012, 22:40:09 Nachmittag »
zi0by




"Jugendliche und Kinder rauchen weniger und trinken weniger Alkohol!"

Anm.: Da stimmt doch was nicht. Richtig, betrifft Deutschland!



 Halle – Kindern und Jugendlichen in Deutschland leben offenbar gesünder als noch vor zehn Jahren. Das berichtet Matthias Richter, Direktor des Instituts für Medizinische Sozio­logie am Universitätsklinikum Halle auf Basis von Zahlen der Kinder- und Jugend­gesund­heitsstudie („Health Behaviour in School-aged Children“; HBSC) der Weltgesund­heits­organisation WHO im Vergleich der Jahre 2002, 2006 und 2010. Richter arbeitet an der Auswertung der Erhebungen mit.

Danach hat das regelmäßige Rauchen von 2002 auf 2010 deutlich abgenommen. „Die Rate bei den 13-Jährigen reduzierte sich von 14,1 Prozent im Jahr 2002 auf drei Prozent im Jahr 2010“, sagte Richter. Besonders stark sei der Rückgang von 2002 auf 2006 gewesen. Deutlich war auch der rückläufige Trend bei den 15-Jährigen: von 33 Prozent auf 14,9 Prozent.

zum Thema

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51358

    Publikation zur Studienauswertung

Beim Alkoholkonsum ist ein ähnlicher Trend wie beim Rauchen zu erkennen. „Die Raten sind unabhängig von Alter und Geschlecht deutlich gesunken“, so Richter. Für wiederholte Rauscherfahrungen haben sich die Werte für die 13-Jährigen mehr als halbiert, bei den 15-Jährigen um ein Viertel reduziert.

Einen ausgeprägten Rückgang gab es auch beim Cannabiskonsum, wobei deutlich mehr Jungen als Mädchen Erfahrungen mit dieser Droge gemacht haben. Bei Jungen sank die Rate von 22 Prozent (2002) auf 10,7 Prozent acht Jähre später, bei Mädchen war ein Rückgang von 14,8 auf 5,7 Prozent zu verzeichnen.

„Unter Berücksichtigung dieser Daten kann mit Blick auf die vergangenen acht Jahre von einer Trendwende gesprochen werden“, so Richters Fazit.

© hil/aerzteblatt.de

1780
Europa / Australischer Bundesstaat will höheres Mindestalter für Zigarettenverkauf
« am: August 22, 2012, 22:25:15 Nachmittag »

Australischer Bundesstaat will höheres Mindestalter für Zigarettenverkauf

Mittwoch, 22. August 2012

Sydney – Der australische Bundesstaat Tasmanien will keine Zigaretten mehr an Bürger verkaufen, die nach dem Jahr 2000 geboren sind. Auf der Insel solle schrittweise das gesetzliche Mindestalter für den Kauf von Zigaretten angehoben werden, teilte die Regio­nal­regierung am Mittwoch mit. Am Dienstagabend hatte das tasmanische Ober­haus einen entsprechenden Antrag einstimmig gebilligt.

Nach dem Vorschlag soll das gesetzliche Mindestalter für den Kauf von Zigaretten in Tasmanien von derzeit 18 Jahren jährlich um ein Jahr angehoben werden.

Die Regelung soll ab 2018 umgesetzt werden. Dadurch entstehe eine ganze Generation, die vom Zigarettenkonsum und dessen negativen Auswirkungen verschont bleibe, sagte Ratsmitglied Ivan Dean dem Fernsehsender ABC. Die Gesundheitsministerin des Insel­staates beauftragte eine Kommission mit der Analyse des Vorhabens, das sie „ernsthaft erwägen“ wolle.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51354

    Einheitliche Zigarettenpackungen in Australien verfassungsgemäß
    Pro und Contra zu standardisierten Zigarettenpackungen mit warnenden Bildern

Vergangene Woche war für ganz Australien eine Vorschrift erlassen worden, die den Zigarettenverkauf ab Dezember nur noch in einfarbigen Packungen mit Bildern geschä­digter Organe erlaubt. Es gilt bereits in ganz Australien ein strenges Rauchverbot in Restaurants, Bars und vielen geschlossenen Räumen.

Es gebe aber keine Pläne für ein komplettes Verbot, teilte die Nationalregierung mit.

Die Chefin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Chan, hatte andere Staaten aufgefordert, dem Beispiel Australiens im Kampf gegen den Tabakkonsum zu folgen.

© afp/aerzteblatt.de

1781
Europa / Australien: Ekelbilder auf Zigarettenschachteln
« am: August 22, 2012, 22:23:13 Nachmittag »



Ekelbilder auf Zigarettenschachteln Tabak-Klage in Australien abgewiesen

15.08.2012 ·  Fotos von Krebsgeschwür und Raucherlunge auf schlammfarbenen Verpackungen:
Zigarettenschachteln müssen in Australien nach einem Urteil abstoßend aussehen.

Bilder wie diese sollen zukünftig vom Rauchen abhalten – das höchste Gericht in Canberra wies eine Klage der Tabakkonzerne ab.

Australien darf die schärfsten Anti-Tabak-Gesetze der Welt mit abstoßenden Fotos auf den Zigarettenpackungen durchsetzen. Auf dem fünften Kontinent müssen Zigaretten künftig in einheitlich schlammfarbenen Schachteln mit großflächigen Bildern von Krebsgeschwüren und Raucherlungen verkauft werden. Das höchste Gericht in Canberra schmetterte am Mittwoch eine Klage der Tabakindustrie gegen die neuen Verpackungsvorschriften ab. In Deutschland stieß das Urteil auf Begeisterung bei Krebsforschern.

Die australischen Zigarettenhersteller hatten sich dagegen aufgelehnt, dass ihr Markenname nur noch klein auf der Packung stehen darf und sie sich somit von der Konkurrenz kaum noch unterscheiden können. Das höchste Gericht kündete die Urteilsbegründung für später an. Die Tabakfirmen müssen die Kosten des Verfahrens tragen.
Oberster Gerichtshof in Australien bestätigt strenge Auflagen für Tabakwerbung Oberster Gerichtshof in Australien bestätigt strenge Auflagen für Tabakwerbung © reuters

Oberster Gerichtshof in Australien bestätigt strenge Auflagen für Tabakwerbung
Zum Video

„Regierungen können es mit großen Tabakfirmen aufnehmen und gewinnen“, frohlockte Generalstaatsanwältin Nicola Roxon. Sie rief die Tabakindustrie auf, das Urteil anzunehmen. Australien geht seit Jahren massiv gegen das Rauchen vor. Werbung und Sponsoring sind praktisch verboten. Der Anteil der Raucher ging nach Angaben der Anti-Raucher-Organisation ASH von 40 Prozent bei Männern und 32 Prozent bei Frauen 1983 auf heute 16 und 14 Prozent zurück.
„Riesensieg für die Tabakprävention“

British American Tobacco plc, Besitzer der Marken Dunhill und Benson&Hedges hegte Zweifel, dass das Gesetz die Zahl der Raucher weiter einschränkt. „Diejenigen, die für die Einheitsverpackung sind, glauben, dass Kinder damit einen Grund weniger haben, mit dem Rauchen anzufangen. Aber es gibt keinerlei Beweise, dass die Einheitsverpackung Einfluss darauf hat, ob jemand mit dem Rauchen anfängt oder nicht, auch bei Kindern nicht.“

Weitere Artikel

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ekelbilder-auf-zigarettenschachteln-tabak-klage-in-australien-abgewiesen-11856792.html

    Tabakkonzerne machen Front gegen Australien
    Zigaretten: Albtraum in Schwarz-Weiß
    Beschluß der EU-Kommission: Fotos sollen Raucher schockieren
    Warnhinweise auf Zigarettenschachteln: Amerikanische Tabakfirmen reichen Klage ein
    Tabakausstellung in Hamburg: Der Duft grenzenloser Freiheit

1782
Europa / Australien mit Super-Nichtraucherschutz
« am: August 22, 2012, 22:12:25 Nachmittag »

1783

"Ich werde nicht für Show bezahlt"


Anmerkung 1: Na, wer weiß.....

Anmerkung 2: Interview mit BM. Stöger im STANDARD: Streben Sie den rauchfreien öffentlichen Raum an?
Stöger: Jedenfalls sollen öffentliche Gebäude rauchfrei sein (Anmerkung: DAS sagt Stöger seit 1.1.2009: die Vorschrift für EKZ ist seit 1.1.2005!). Wir müssen aber schon eine Chance haben, dass nicht nur in den Wohnungen geraucht wird. Persönlich merke ich, dass ich es nicht angenehm finde, wenn der Nachbar am Balkon steht und ich den Rauch abbekomme.


Interview | Andrea Heigl, 16. August 2012, 18:05



STANDARD: Ist die Raucher-Regelung in Österreich für Sie der Weisheit letzter Schluss?

Stöger: Als Gesundheitsminister bin ich froh über jede Zigarette, die nicht geraucht wird. Ich nehme zunehmend wahr, dass es für die Gaststätten ein Qualitätsgewinn ist, wenn nicht geraucht wird. Ich würde das jedem Wirt empfehlen.

Gruber: Ich finde, wir haben einen guten Mix zwischen Raucher- und Nichtraucherlokalen. Aber bei den gerauchten Zigaretten sind wir in Österreich schon eher weiter vorne ...

Stöger: Wir sind ganz schlimm weit vorne.

Gruber: Ich bin überzeugt, dass es in zehn Jahren fast keine Raucherlokale mehr geben wird. Wobei: Wenn sogar im Gastgarten das Rauchen verboten wird, muss ich als ehemaliger Raucher sagen, das ist schon sehr deftig.

STANDARD: Streben Sie den rauchfreien öffentlichen Raum an?

Stöger: Jedenfalls sollen öffentliche Gebäude rauchfrei sein. Wir müssen aber schon eine Chance haben, dass nicht nur in den Wohnungen geraucht wird. Persönlich merke ich, dass ich es nicht angenehm finde, wenn der Nachbar am Balkon steht und ich den Rauch abbekomme.

STANDARD: Aber das geht schon in einen sehr höchstpersönlichen Lebensbereich - den Menschen zu sagen, dass sie auf ihrem eigenen Balkon nicht mehr rauchen dürfen.

Stöger: Eh, da gibt es auch Grenzen. In dem Gastgarten, in dem wir sitzen, wäre das Rauchen kein Problem. Mir schreiben aber viele amerikanische Touristen, dass sie an Wien nicht schätzen, dass so viel geraucht wird.

................... http://derstandard.at/1343745013226/Ich-werde-nicht-fuer-Show-bezahlt



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STANDARD: Streben Sie den rauchfreien öffentlichen Raum an?

Stöger: Jedenfalls sollen öffentliche Gebäude rauchfrei sein (Anmerkung: DAS sagt Stöger seit 1.1.2009: die Vorschrift für EKZ ist seit 1.1.2005!). Wir müssen aber schon eine Chance haben, dass nicht nur in den Wohnungen geraucht wird. Persönlich merke ich, dass ich es nicht angenehm finde, wenn der Nachbar am Balkon steht und ich den Rauch abbekomme.

http://derstandard.at/1343745013226/Ich-werde-nicht-fuer-Show-bezahlt


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Deutschland / Paffen statt Arbeiten? Unternehmer fordern Verbot der Raucherpause
« am: August 16, 2012, 22:00:46 Nachmittag »

 Paffen statt Arbeiten?  Unternehmer fordern Verbot der Raucherpause

aus der Sendung vom Donnerstag, 16.8. | 20.15 Uhr | SWR Fernsehen in Baden-Württemberg

Raucherpause

    Raucherpause am Arbeitsplatz

Sie rauchen, qualmen, quarzen, was das Zeug hält, während Kollege Nichtraucher fleißig weiter schafft. Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständischer Unternehmen, fordert deshalb: "Rauchpausen am Arbeitsplatz gehören per Gesetz verboten". Denn jeder Raucher koste ein Unternehmen 2.000 Euro und mehr pro Jahr. In Schweden habe man das mit dem Modell "Rökfri Arbetstid" schon lange erledigt. In Deutschland müsse das jetzt auch kommen.

"Ein gesetzliches Verbot der Raucherpause ist Quatsch", sagt dagegen die ver.di-Gewerkschafterin Claudia Chirizzi. Die bekennende Genussraucherin stellt immer wieder fest: "In den Raucherpausen unterhalten sich die Mitarbeiter dienstlich. Sie bereiten vormittags Termine vor, die am Nachmittag anstehen. Damit dient die Raucherpause auch dem Unternehmer."

Davon spürt Matthias Schüle aber nichts. In seiner Metallgießerei in Sersheim (Kreis Ludwigsburg) rauchen 35 von 75 Mitarbeitern, wann sie wollen. Ausstempeln oder Nacharbeiten zu verlangen, wie es in anderen Firmen üblich ist, traut sich Schüle nicht. Für Schüle ist klar: "Nur ein Verbotsgesetz würde in meinem Betrieb der Raucherpause ein Ende bereiten."
"Zur Sache Baden-Württemberg!"-Forum

    Diskutieren Sie mit anderen Zuschauern!

http://www.swr.de/zur-sache-baden-wuerttemberg/raucherpausen-am-arbeitsplatz/-/id=3477354/nid=3477354/did=10005634/5ga1pl/index.html