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Nachrichten - admin

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1 - Wien / Lässt HÄUPL die WienerInnen auf der Wiesn ZWANGSBERAUCHEN?
« am: September 01, 2012, 22:30:28 Nachmittag »



Amerkung:

Häupl hat nichts dazugelernt, zum Vorjahr.

Weiterhin unternimmt er auch auf der Wiener Wiesn nichts gegen das Zwangsberauchen von Kinder, Jugendlichen, WienerInnen!

Flossen dafür "Unterstützungen"?

Und wie heißt eigentlich der Gesundheitsstadtrat? Den kennt niemand, der lebt im Untergrund, speziell beim Nichtraucherschutz!

Stöger: "Mir schreiben aber viele amerikanische Touristen, dass sie an Wien nicht schätzen, dass so viel geraucht wird."

................... http://derstandard.at/1343745013226/Ich-werde-nicht-fuer-Show-bezahlt

Was denkt sich da wohl ........? Was schert sich die Eiche, wenn sich die Sau am Stamme reibt!





Von:
Gesendet: Dienstag, 28. August 2012 15:52
An: 'Wiener Wiesn'
Cc:
Betreff: AW: AW: Nichtrauchen

Liebes Wiesn-Team!

Danke für Ihre Antwort! Ich und meine Familie werden sich aber sicher nicht dem gesundheitsschädlichen Passivrauchen und dem Gestank aussetzen.

beste Grüße,



________________________________________


Von: Wiener Wiesn [mailto:office@wienerwiesn.at]
Gesendet: Dienstag, 28. August 2012 15:42
An:
Betreff: Re: AW: Nichtrauchen

Lieber Herr

Das ist natürlich sehr schade. Die Wiener Wiesen teilt sich grundsätzlich in 3 Zeiträume täglich. Von 11 – 14:30 findet der Stadl, von 15 – 18:30 die Gaudi und von 19 – 22:30 die Party statt. Gerade der Stadl ist familienfreundlich konzipiert und es wird daher eher weniger geraucht. In dieser Zeitspanne sind Sie mit Ihrer Familie gut aufgehoben zünftig die Wiesn zu begehen. Aus Erfahrung kann ich Ihnen sage, dass der Rauch im großen Zelt nicht wirklich stört. Vielleicht überlegen Sie es sich ja nochmal.

Mit herzlichen Grüßen aus dem Wiener Wiesn-Fest Büro!

Ihr Wiener Wiesn-Fest Team
 
 
 
Wiesn Veranstaltungs- und Kultur GmbH
1040 Wien
Schwindgasse 3/12
Österreich
Tel.Nr. +43 664 8729266
Mail: ticket@wienerwiesnfest.at
www.wienerwiesnfest.at


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Von:
Datum: Mon, 27 Aug 2012 22:10:20 +0200
An: Wiener Wiesn <office@wienerwiesn.at>
Cc:
Betreff: AW: Nichtrauchen

Hallo Wiener Wiesn-Fest-Team!

Schade, ich und meine Familie bevorzugen rauchfreie Räume. Wir werden daher nicht kommen.
Es wundert mich, dass Sie kein Angebot für die Zielgruppe der Nichtraucher haben.
 
Mit freundlichen Grüßen
 

 
________________________________________


Von: Wiener Wiesn[mailto:office@wienerwiesn.at]
Gesendet: Montag, 27. August 2012 12:02
An:
Betreff: Re: Nichtrauchen
 
Hallo Herr
 
in allen Zelten darf uneingeschränkt geraucht werden, ein Nichtraucherzelt haben wir keines.
 
Mit herzlichen Grüßen aus dem Wiener Wiesn-Fest Büro!
 
Ihr Wiener Wiesn-Fest Team
 
 
 
Wiesn Veranstaltungs- und Kultur GmbH
1040 Wien
Schwindgasse 3/12
Österreich
Tel.Nr. +43 664 8729266
Mail: ticket@wienerwiesnfest.at
www.wienerwiesnfest.at
 
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Von:
Datum: Mon, 27 Aug 2012 10:51:40 +0200
An: <office@wienerwiesnfest.at>
Cc:
Betreff: Nichtrauchen
 
Sehr geehrte Damen und Herren!
 
Gibt es auch ein Nichtraucherzelt oder darf in jedem Zelt geraucht werden?
 
Mit freundlichen Grüßen
 


1772

Anmerkung:

Fast täglich finden sich Missstände wegen Nichteinhaltung und Undurchführkeiten des Tabakgesetzes in den Medien wieder:

Lugners EKZ, alle EKZ, Westbahn, ff.

Es wäre zum Lachen, ein Kabarett seit dem Amtsantritt, was "Gesundheitsminister Stöger" und sein "Tabakgesetz Architekt" MR. Dr. Franz Pietsch aufführen.

Einziger Kommentar, seit 3 Jahren: Ich würde es gerne ändern, aber ich habe keine Mehrheit, weder im Ministerrat noch im Parlament.

Uihh, mir kommen gleich die Tränen, aber wegen so viel Unfähigkeit dieser verantwortungslosen Herren. Täglich drei Passivrauchtote und unzählige Tabakrauch-

Schwerstgeschädigte "bedanken" sich beim Gesundheitsministerium, dieser "Lach- und Schießgesellschaft".




Westbahn

vonapa/red - 18, Mittwoch, 29. August 2012

Rauchen wieder erlaubt

    Ab Mitte September darf in den Raucherlounges der Züge wieder gequalmt werden

Der blaue Dunst in den Raucherlounges der Züge ist beim privaten Bahnunternehmen "Westbahn" ab Mitte September wieder erlaubt. Der Unabhängige Verwaltungssenat Wien (UVS) hat am Montag einer Berufung der Westbahn stattgegeben. Die Westbahn hatte Mitte Jänner ihre Raucherlounges geschlossen, nachdem Rauchersheriffs eine Klageflut angedroht hatten - aus "kaufmännischer Sorgfaltspflicht" hieß es damals und dass dies nur eine "vorläufige Maßnahme ist, bis die Rechtslage geklärt ist".

Eine entsprechende Vorabmeldung der Tageszeitung "Presse" bestätigte Bahnsprecher Manfred Mader am Mittwoch gegenüber der APA. Laut UVS ist es per Gesetz zwar verboten, in öffentlichen Räumen zu rauchen - als Ausnahme laut § 13 (2) werde aber angeführt, dass Rauchen dort gestattet werde, wenn "gewährleistet ist, dass der Tabakrauch nicht in den mit Rauchverbot belegten Bereich dringt und das Rauchverbot dadurch nicht umgangen wird.", schreibt die "Presse".

"Wir sind nicht überrascht von der Entscheidung, beim Bau der Züge haben wir schon alle Vorschriften eingehalten und wurden hiermit bestätigt", sagte Mader gegenüber der APA. Die "Presse" zitiert in ihrer Meldung Siegfried Königshofer vom UVS, laut dem es keine klare Regelung gibt, die das Rauchen in öffentlichen Verkehrsmitteln untersagt: "Wenn der Gesetzgeber das gewollt hätte, hätte er das klarer formulieren müssen." Der UVS war am Mittwochnachmittag für eine Stellungnahme nicht mehr erreichbar. Die Behörden haben nunmehr die Möglichkeit, zum Verwaltungsgerichtshof zu gehen und Beschwerde einzulegen.

Kooperation mit Niederösterreich
Das Land Niederösterreich kooperiert mit der Westbahn (und Westbus): Der Privatanbieter gewährt Inhabern eines NÖ Familienpasses künftig zehn Prozent Ermäßigung auf jedes online gebuchte Einzelticket, informierte Landesrätin Barbara Schwarz (V) in einer Aussendung am Dienstag. Kinder bis zum 15. Lebensjahr, die im NÖ Familienpass eingetragen sind, fahren gratis, ältere Kinder bekommen ebenfalls eine Ermäßigung von zehn Prozent.

Von der Ausstattung her sei die Westbahn sehr familien- und kundenfreundlich, verwies die Landesrätin auf stufenlose Betretbarkeit der Züge und Kinderwagenabstellplätze und Wickelauflage in jeweils einem Waggon. Auch das Reisebüro Westtravel sei ein neuer Partner für den NÖ Familienpass, laut Schwarz ein wichtiges Instrument zur Unterstützung der Familien. 169.000 Inhaber könnten mehr als 1.000 Vorteile (bei diversen Anbietern und Einrichtungen) nutzen, seit 1. August gibt es ein Familienpass-App für Smartphones.

http://www.news.at/articles/1235/30/340406/westbahn-rauchen


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Westbahn: Rauchverbot wird aufgehoben

29.08.2012 | 15:09 |  Von Duygu Özkan (DiePresse.com)

Nach dem Bescheid einer Prüfinstanz gibt es in den Zügen des privaten Bahnunternehmens „Westbahn“ ab Mitte September wieder Raucherabteile.

Wien. Etappensieg für das private Bahnunternehmen „Westbahn“: in den Waggons darf in abgetrennten Bereichen ab Mitte September wieder geraucht werden, sagt der Sprecher Manfred Mader. Der Unabhängige Verwaltungssenat Wien (UVS) hat am Montag einer Berufung der Westbahn stattgegeben.

Laut UVS ist es per Gesetz zwar verboten, in öffentlichen Räumen zu rauchen – als Ausnahme laut § 13 (2) werde aber angeführt, dass Rauchen dort gestattet werde, wenn „gewährleistet ist, dass der Tabakrauch nicht in den mit Rauchverbot belegten Bereich dringt und das Rauchverbot dadurch nicht umgangen wird.“ Die Westbahn hatte im Jänner ihre Raucherlounges geschlossen, nachdem sie geklagt worden war – aus „kaufmännischer Sorgfaltspflicht“, bis sich die Rechtslage kläre, wie es damals hieß.

Laut Siegfried Königshofer vom UVS sei das Problem, dass es keine klare Regelung gibt, die das Rauchen in öffentlichen Verkehrsmitteln untersagt. „Wenn der Gesetzgeber das gewollt hätte, hätte er das klarer formulieren müssen.“ Die Behörden haben nur mehr die Möglichkeit, zum Verwaltungsgerichtshof zu gehen und Beschwerde einzulegen.

Anmerkung:
Ein Schelm der denkt, das Tabakgesetz ist in der Drogenabteilung des BMfG im "sonstigen Rauch" entstanden!


("Die Presse", Print-Ausgabe, 29. August 2012)

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1284271/Westbahn_Rauchverbot-wird-aufgehoben?_vl_backlink=%2Fhome%2Fpanorama%2Foesterreich%2Findex.do


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Westbahn: Es darf bald wieder geraucht werden

Der Magistrat Wien hatte der Privatbahn laut Tabakgesetz untersagt, in ihren Zügen Raucherräume anzubieten. Der UVS Wien hat widersprochen.

Letztes Update am 30.08.2012, 08:37

Eingeäschert: Raucher dürften auf die Westbahn abfahren. Eingeäschert: Raucher dürften auf die Westbahn abfahren.

Freunde des Glimmstängels wird es freuen: Das Qualmen in den Raucherlounges ihrer Züge ist beim privaten Bahnunternehmen "Westbahn" ab Mitte September wieder erlaubt.

Der Unabhängige Verwaltungssenat Wien (UVS) hat am Montag einer Berufung der Westbahn stattgegeben, bestätigte Bahnsprecher Manfred Mader am Mittwoch gegenüber der APA einen Presse-Bericht.

Laut UVS ist es per Gesetz zwar verboten, in öffentlichen Räumen zu rauchen - als Ausnahme laut § 13 (2) werde aber angeführt, dass Rauchen dort gestattet werde, wenn "gewährleistet ist, dass der Tabakrauch nicht in den mit Rauchverbot belegten Bereich dringt und das Rauchverbot dadurch nicht umgangen wird."
Sind Sie dafür, dass in Zügen geraucht werden darf?
Sie haben bereits abgestimmt!

Zur Abstimmung: JA/NEIN
http://kurier.at/wirtschaft/unternehmen/4510114-westbahn-es-darf-bald-wieder-geraucht-werden.php

Rauchersheriffs

Die Westbahn hatte Mitte Jänner ihre Raucherlounges geschlossen, nachdem Rauchersheriffs eine Klageflut angedroht hatten - aus "kaufmännischer Sorgfaltspflicht" hieß es damals und dass dies nur eine "vorläufige Maßnahme ist, bis die Rechtslage geklärt ist".

"Wir sind nicht überrascht von der Entscheidung, beim Bau der Züge haben wir schon alle Vorschriften eingehalten und wurden hiermit bestätigt", sagte Mader.

Im Zeitungsbericht wird auch Siegfried Königshofer vom UVS zitiert, laut dem es keine klare Regelung gibt, die das Rauchen in öffentlichen Verkehrsmitteln untersagt: "Wenn der Gesetzgeber das gewollt hätte, hätte er das klarer formulieren müssen."

Die Behörden haben nunmehr die Möglichkeit, zum Verwaltungsgerichtshof zu gehen und Beschwerde einzulegen.

http://kurier.at/wirtschaft/unternehmen/4510114-westbahn-es-darf-bald-wieder-geraucht-werden.php






1773
Veranstaltungen / BM. Stöger, treten Sie zurück, sofort!
« am: August 31, 2012, 02:10:22 Vormittag »






Ergänzung zum vorigen Beitrag!





Hr. BM. Stöger,

da Sie bei dieser Eröffnung im AKH-Wien ggf. doch anwesend sind, werde ich erst ab 10 Uhr da sein.
Als Krebspatientenvertreter ist es mir nicht möglich, Ihnen bei dieser Veranstaltung auch noch in die Augen zu sehen.

Gegen besseres Wissen halten Sie an einem todbringenden "Tabakgesetz" fest und dann
hören Sie womöglich zu, wie - neben den jährlich 12.000 Tabakrauchtoten und 1.200 Passivrauchtoten,
tausenden Tabakrauchschwergeschädigten versucht wird, das Leben mit Lungenkrebs ein wenig zu verlängern.

Sie machen sich mitschuldig, dass sich die Zahl der rauchenden Kinder und Jugendlichen, die Zahl der Raucherinnen und Raucher,
nicht reduziert! Sie sollten sich was schämen, noch dazu als GESUNDHEITS-MINISTER!

Treten Sie zurück, sofort, das wäre der beste Dienst für Österreich, den Sie in Ihrer Laufzeit zusammen brachten!

Dietmar Erlacher, Krebspatient, Tirol


PS: Ich lade Sie ein, sich am kommenden Sonntag in der Univ. Klinik Innsbruck/Natters ab 13h einmal anzusehen,
wie schwerstgeschädigte Passiv- und Aktivraucher "leben", mit Sauerstoffflaschen im Rucksack,
oder Sauerstaff-Wagen zum Nachziehen.
Und das sind nur die Lungenkrebskranken.
Sie wissen (z. B. von Prof. Dr. Zielinski), dass rund 40 % der Krebserkrankungen durch Tabakrauch entstehen,
und dass in Österreich 38.000 Krebs-Neuerkrankungen jedes Jahr zu beklagen sind.
Gehen Sie einmal als "normaler Mensch" in die Onkologiestation, und/oder in Krebs-Selbsthilfegruppen,
und schauen/hören Sie sich das Leid an. Durch den Nicht-Nichtraucherschutz sind Sie mitschuldig!

1774





Freitag (und Samstag):



http://www.perme.cc/index.php?id=6386


Programm

Freitag    31.08.2012

09:00 - 09:20 Uhr    Eröffnung durch den Bundesminister für Gesundheit Alois Stöger diplômé

     Begrüßung der Teilnehmer
Heinrich Klech, VSCR; Christoph Zielinski, MU Wien
Vorsitz    Heinrich Klech, VSCR
     
09:20 - 10:00 Uhr    Personalized medicine – The concept, the opportunities and the challenges
Urs A. Meyer, Biozentrum, Universität Basel
10:00 - 10:20 Uhr    Lungenkarzinom – Etablierte personalisierte Therapie
Robert Pirker, Klinische Abteilung für Onkologie, MU Wien
10:20 - 10:40 Uhr    Lungenkarzinom – Experimentelle Therapie und Zukunftskonzepte
Martin Filipits, Institut für Krebsforschung, MU Wien
     
10:40 - 11:00 Uhr    Diskussion
     
11:00 – 11:30 Uhr    Pause
     
Vorsitz    Michael Gnant, Univ.-Klinik für Chirurgie, MU Wien
     
11:30 – 11:55 Uhr    Significance of personalized medicine for the pharmaceutical industry?
Maria Bobadilla, Roche
11:55 – 12:15 Uhr    Tumor marker and companion diagnostics
Maria Bobadilla, Roche
12:15 – 12:35 Uhr    Brustkrebs – Etablierte personalisierte Therapie
Rupert Bartsch, Klinische Abteilung für Onkologie, MU Wien
12:35 - 12:55 Uhr    Using multigenomic assays in clinical breast cancer practice – today and tomorrow
Kathy S. Albain, Loyola University Medical Center, Illinois
     
12:55 - 13:15 Uhr    Diskussion
     
13:15 - 14:00 Uhr    Mittagspause
     
Vorsitz    Markus Müller, Univ.-Klinik für Klinische Pharmakologie, MU Wien
     
14:00 - 14:30 Uhr    Studiendesign
Markus Müller, Univ.-Klinik für Klinische Pharmakologie, MU Wien
14:30 – 14:50 Uhr    Chronische Myeloische Leukämie (CML) – Etablierte personalisierte Therapie
Werner Linkesch, Klinische Abteilung für Hämatologie, MU Graz
14:50 - 15:10 Uhr    Chronische Myeloische Leukämie (CML) – Experimentelle Therapie und Zukunftskonzepte
Werner Linkesch, Klinische Abteilung für Hämatologie, MU Graz
     
15:10 – 15:30 Uhr    Diskussion
     
15:30 – 16:00 Uhr    Pause
     
Vorsitz    Michael Micksche, Institut für Krebsforschung, MU Wien
     
16:00 – 16:30 Uhr    Regulatory and healthcare perspectives
Francesco Pignatti, EMEA, London
16:30 – 17:00 Uhr    Pharmaco-economic aspects
Dominique Dubois, Université Libre de Bruxelles, Belgien
17:00 – 17:30 Uhr    Was bedeutet die Epigenetik für die personalisierte Medizin?
Christoph Bock, CeMM Research Center, MU Wien
17:30 – 18:00 Uhr    Immundefizienz in der Onkologie
Hermann Wolf, Immunologische Tagesklinik, Wien


PROGRAMM  SAMSTAGhttp://www.krebsforum.at/index.php/topic,6009.msg14375.html#msg14375


VORANZEIGE, Onkologische Patiententage:
Sa.29./So.30.9.12, Wien: 9. ESMO Patientenseminar
http://www.krebsforum.at/index.php/topic,6011.msg14377.html#msg14377

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Italien will Minderjährigen Zigaretten verbieten


Gerhard Mumelter aus Rom, 28. August 2012, 19:05

    Geht es nach Italiens Regierung, ist Minderjährigen das Rauchen bald verboten. Wer ihnen Zigaretten verkauft, muss bis zu 1000 Euro Strafe zahlen.

Gesundheitssteuer auf zuckerhaltige Softdrinks und alkoholische Getränke geplant

Italien will seine Bürger zu einem gesünderen Lebensstil zwingen. Am Freitag will die Regierung ein Gesetz verabschieden, das den Zigaretten- und Alkoholkonsum reduzieren und die wachsende Spielsucht bekämpfen soll. Wer in Zukunft Zigaretten an Minderjährige verkauft, riskiert eine Geldstrafe von 1000 Euro und einen Lizenzentzug bis zu drei Monaten. Zigarettenautomaten müssen ab 2014 mit einem Lesegerät ausgestattet werden, um das Alter des Käufers zu verifizieren. Softdrinks und zuckerhältige alkoholische Getränke werden mit einer Gesundheitssteuer belastet.

Spielautomaten müssen in Zukunft mindestens einen halben Kilometer von Schulen und Jugendzentren entfernt sein. Bürgermeister können die Schließung von Spielsalons verfügen und deren Öffnungszeiten regeln. Das Gesamtvolumen von Glücksspielen und Lotterien ist in Italien in zehn Jahren von 14 auf 80 Milliarden Euro angestiegen.
Neuerungen in der Gesundheitspolitik

Zum Rohverzehr bestimmter Fisch und unpasteurisierte Milch müssen zudem mit Hinweisen auf bakterielle Gefahren und deren Vermeidung versehen sein. Die Sushi-Welle hat in Italien zu einem erheblichen Anstieg schwerer Darminfektionen geführt.

In der Gesundheitspolitik werden zahlreiche Neuerungen eingeführt. So müssen sich Hausärzte zusammenschließen, um eine Betreuung ihrer Patienten rund um die Uhr zu gewährleisten - auch nachts und am Wochenende. Für überflüssig gehaltene Medikamente werden in Zukunft nicht mehr vergütet.

Das umstrittene Gesetz von Gesundheitsminister Renato Balduzzi wurde in Italien mit Skepsis aufgenommen. Kritiker warfen dem Staat vor, in die Entscheidungsfreiheit der Bürger einzugreifen. Getränkehersteller bemängelten, dass nur gezuckerte Drinks besteuert würden, nicht aber andere Süßigkeiten.

Kirchliche Kreise forderten entschiedenere Maßnahmen gegen die ausufernde Spielsucht, der jeder Italiener rechnerisch jährlich 1260 Euro opfert. Berlusconis PDL kündigte an, das Gesetz im Parlament "abzuservieren". (Gerhard Mumelter aus Rom, DER STANDARD, 29.8.2012)


http://derstandard.at/1345165443104/Italien-will-Minderjaehrigen-Zigaretten-verbieten#forumstart

1776
Gesundheit / Tabakrauch - Diabetes
« am: August 30, 2012, 23:28:19 Nachmittag »

Kurzfristiges Rauchen fördert Prädiabetes

28. August 2012, 17:04

    Bezüglich des Einflusses des aktiven Rauchens auf die Vorstufe des Diabetes - gerade bei jungen und gesunden Personen - gibt es, wenn überhaupt, nur sehr wenige Studien", so Studienleiterin Stefanie Aeschbacher.

Auch Menschen, die nur kurze Zeit rauchen, haben bereits ein deutlich höheres Risiko für Diabetes-Vorstufen als Nichtraucher

Bereits fünf bis zehn Packungs-Jahre - als "pack years" wird die Anzahl der Raucherjahre multipliziert mit der Zahl der täglich konsumierten Zigarettenpackungen bezeichnet - führten in einer im Rahmen der GAPP-Studie (Liechtenstein) untersuchten Gruppe von jungen und gesunden Erwachsenen zwischen 25 und 40 Jahren bei Rauchern zu einem mehr als doppelt so hohen Prädiabetes-Risiko.

Von 587 Studienteilnehmern hatten 231 (27 Prozent) Prädiabetes. In der Gruppe der Prädiabetiker waren 29 Prozent aktive Raucher, in der Gruppe der Patienten mit Blutzuckerwerten im Normalbereich waren nur 19 Prozent aktive Raucher. Prädiabetes wurde als HbA1c-Wert zwischen 5,7 und 6,4 definiert. Insulinresistenz ist eine Vorstufe von Diabetes Typ 2, die Blutzuckerwerte sind leicht erhöht und es zeigen sich stark erhöhte Insulinwerte.

"Eine mögliche Ursache für den Zusammenhang zwischen dem aktiven Rauchen und Prädiabetes ist die deutlich tiefere Insulinsensitivität bei aktiven Rauchern", so Stefanie Aeschbacher vom Team der GAPP-Studie auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) von 25. bis 29. August in München.

Der aktive Zigarettenkonsum ist unter anderem für beinahe 80 Prozent der frühen kardiovaskulären Krankheiten und deren Sterblichkeit verantwortlich. "Die Zusammenhänge der vorliegenden Studie zeigen die Wichtigkeit und Dringlichkeit der frühzeitigen Prävention von Rauchen in der Gesellschaft", so Aeschbacher. (red, derStandard.at, 28.8.2012)

Quelle:

ESC Abstract P4969: Aeschbacher et al., Current smoking in young and healthy adults.

Zum Thema:

http://derstandard.at/1345165427837/Kurzfristiges-Rauchen-foerdert-Praediabetes#forumstart

Nichtraucherschutzgesetze zeigen Wirkung

Auch Ältere profitieren vom Rauchstopp

Ein Leben mit der Raucherkrankheit COPD


http://derstandard.at/1345165427837/Kurzfristiges-Rauchen-foerdert-Praediabetes#forumstart

1777
1 - Wien / Cafe Drechsler, Wien - Wien ist anders! Nur Wien?
« am: August 30, 2012, 12:14:39 Nachmittag »
xEcBz



Schönen Tag aus Tirol!

Ist das Drechsler jetzt Rauchfrei, oder hat es eine Trennung laut Tabakgesetz?

Ansonsten, und auch bei anderen, gleich: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202


CAFE DRECHSLER: Wiener Kult-Kaffeehaus öffnet nach erzwungener Sommerpause wieder am 3. September

Wien (OTS) - Das legendäre Cafe Drechsler am Naschmarkt ist als
traditionsreicher Treffpunkt stadtbekannt und als Fixpunkt in der
Wiener Lokalszene etabliert. Von 4. Juni an musste das Lokal in den
verlängerten Sommerurlaub gehen. Der Grund: Ein großzügiger
Gastgarten wurde trotz jahrelanger Anträge nicht bewilligt. Nun gibt
es wieder Anlass zur Freude, denn die Sommerpause nähert sich dem
Ende und das Cafe Drechsler feiert am 3. September seine
Wiedereröffnung. Zwischenzeitlich sind die Gespräche mit der
Bezirksvorstehung für den 6. Bezirk in Hinblick auf den nächsten
Sommer 2013 in eine neue Runde gegangen.

Schweren Herzens war das legendäre Cafe Drechsler zu Beginn des
Sommers gezwungen, von 4. Juni an in den verlängerten Urlaub zu
gehen. Grund für die Schließung während der Sommermonate war der
nicht im angefragten Ausmaß bewilligte Schanigarten, der gerade für
ein Lokal am Wiener Naschmarkt essenziell ist. Nun öffnet das Cafe
Drechsler am 3. September wieder mit gewohnt langen Öffnungszeiten
seine Türen für das Wiener Szenepublikum.
Zuversicht für die Sommersaison 2013

Während der Sommerpause sind die Gespräche mit der
Bezirksvorstehung weitergegangen und Cafe Drechsler-Geschäftsführer
Manfred Stallmajer ortet in Hinblick auf den nächsten Sommer 2013
Gesprächsbereitschaft und den Willen zu einem Entgegenkommen: "Die
Signale, die wir in den letzten Wochen bekommen haben, stimmen uns
zuversichtlich für die nächste Sommersaison. Wir sind uns dessen
bewusst, dass die Drechsler-Schließung viel Staub aufgewirbelt hat,
aber angesichts der Rahmenbedingungen mit einem für die Bedürfnisse
der Gäste viel zu kleinen Schanigarten ist dies ein notwendiger
Schritt gewesen. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt, und damit
eine neue Chance auf positiv ausgehende Verhandlungen."

Geöffnet ist das Cafe Drechsler von Montag bis Mittwoch von 8 Uhr
bis 24 Uhr, und ab Donnerstag täglich von 3 Uhr früh bis 2 Uhr
nachts. Geboten werden dann 23 Stunden lang klassisches Frühstück,
Gerichte der traditionellen Wiener Kaffeehausküche, Mittagsmenüs,
Drinks, Kaffeespezialitäten und Mehlspeisen.

Adresse:
Café Drechsler
1060 Wien, Linke Wienzeile 22 / Girardigasse 1
Tel: 01-581 20 44; E-Mail: office@cafedrechsler.at;
Internet: www.cafedrechsler.at


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120830_OTS0061/cafe-drechsler-wiener-kult-kaffeehaus-oeffnet-nach-erzwungener-sommerpause-wieder-am-3-september


1778


Weniger Infarkte durch Rauchverbote

Der positive Einfluss von Maßnahmen zum Nichtraucherschutz sei klar beweisbar, so Kardiologen auf ihrem Europakongress.


27.08.2012, Kurier

Gesetze zum Nichtraucherschutz führen zu beeindruckend weniger Herzinfarkten." So kommentiert der Präsident der Österreichischen Kardiologengesellschaft, Univ.-Prof. Burkert Pieske (MedUni Graz), neue Studienergebnisse, die Freitag auf dem Europäischen Kardiologenkongress in München präsentiert wurden: In Bremen reduzierte sich durch die Rauchverbote im öffentlichen Raum die Häufigkeit der gefährlichsten Herzinfarkt-Form um insgesamt 16 Prozent. Passivraucher profitierten ganz besonders: Bei ihnen verringerte sich der Anteil dieser Infarktform um 26 Prozent, bei Rauchern um 4 Prozent.

Die Untersuchung aus Bremen bestätigt die Ergebnisse einer Studie, bei der die Gesundheitsdaten von 3,7 Millionen Versicherten (Deutsche Angestellten Krankenkasse) fünf Jahre lang beobachtet wurden: Nach Einführung der Nichtrauchergesetze wurde ein Rückgang der stationären Krankenhausaufnahmen aufgrund von Angina Pectoris ("Brustenge") um 13,3 Prozent und aufgrund von akuten Herzinfarkten um 8,6 Prozent registriert. Wie Rauchen die Gesundheit schädigt, zeigen andere neue Studienergebnisse:

Auch Menschen, die nur kurze Zeit rauchen, haben bereits ein deutlich höheres Risiko für Diabetes-Vorstufen als Nichtraucher.

Aktives und passives Rauchen kann bereits bei Jugendlichen zu einer Zunahme der Wanddicke der Halsschlagader führen.

Passivrauchen erhöht auch bei gesunden Nichtrauchern das Risiko eines Verschlusses von Blutgefäßen.
Herzmuskel-Veränderung

Auf dem Kongress wird auch das Thema Übergewicht diskutiert. Wie es sich bereits bei Kindern und Jugendlichen auf den Gesundheitszustand auswirkt, zeigen Daten aus München und Leipzig: Übergewichtige Mädchen hatten drei Mal so häufig erhöhte Blutfettwerte wie normalgewichtige.

Die Pumpfunktion der linken Herzkammer kann im Kindesalter durch Übergewicht verschlechtert werden. "Deshalb ist es besonders wichtig, bei der Prävention möglichst früh anzusetzen", sagt Univ.-Prof. Otmar Pachinger, Präsident des Österreichischen Herzfonds. Dieser ist Sponsor eines großen Projekts zur Adipositas-Prävention im Kindesalter.

Nach wie vor sind Herz-Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache – obwohl das Sterberisiko in den vergangenen 30 Jahren um 70 Prozent abgenommen hat. Bei rechtzeitiger Behandlung ist ein Herzinfarkt nur noch in vier Prozent aller Fälle tödlich – früher waren es 20 Prozent, sagt Prof. Eckart Fleck, Direktor der Kardiologie am Deutschen Herzzentrum in Berlin. Doch noch immer nehmen viele Menschen Infarktsignale wie Schmerzen in der Brust, Unwohlsein oder Atemnot nicht ernst: "Wenn wir mehr Aufklärung hätten, wäre eine noch effektivere Behandlung möglich." Und diese werde immer wichtiger: Denn in den kommenden Jahren wird – durch das steigende Lebensalter – die Zahl der Herzkrankheiten deutlich zunehmen.


Weiterführende Links

    www.herzfonds.at (extern)

    www.herzstiftung.de


http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/4509478-weniger-infarkte-durch-rauchverbote.php





1779
1 - Wien / Kein Nichtraucherschutz! Wo kann man sich beschwerden? Und wie?
« am: August 27, 2012, 15:48:33 Nachmittag »
Y1e1fX



Wiener Wiesn-Fest
Wiesn-Fest Stadl
vom 27.9. bis 7.10.12
täglich von 11:00 bis 14:30 Uhr


und es gibt dort kein Rauchverbot in den Zelten,
keinen Nichtraucherschutz für Nichtraucher und Kinder,
laut MR. Dr. Franz Pietsch,
Leiter der "Drogenabteilung im BM. f. G.",
Leiter / Ombudsmann für Nichtraucherschutz im BMfG
im Vorjahr


Wie gefällt Ihnen das?
Na dann, nehmen Sie doch Kontakt auf, mit .....

alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at (war ggf. VP-Verantwortlicher für DIESES Gesetz); josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; buero.lh.platter@tirol.gv.at; georg.keuschnigg@parlament.gv.at, kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; fctcsecretariat@who.int; werner.kogler@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; info@krebspatienten.at , heinz.fischer@hofburg.at,
verbandsvorsitzender@hvb.sozvers.at, hans-joerg.schelling@wko.at, christoph.leitl@wko.at
Mails an sabine.oberhauser@spoe.at (war ggf. SP-Verantwortliche für DIESES Gesetz) kommen vom ÖGB retour, sie hat Frau jennifer.sommer@spoe.at als pers. Referentin;
bis 30.6.12 Vors. der LH.-Konferenzen  buero.lh.platter@tirol.gv.at; georg.keuschnigg@parlament.gv.at , bis 30.6.12 BR.-Präs., aus Tirol

Hinweise für Meldungen/Anzeigen:

http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.0


1780
4 - Steiermark, Kärnten / Seit 1.1.2005 kein Nichtraucherschutz in EKZ in Kärnten
« am: August 27, 2012, 15:28:54 Nachmittag »




http://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/klagenfurt/3098587/ein-kaefig-nun-auch-fuer-nichtraucher.story

Kommentare,m zu "normalen" Anzeigen in EKZ:

Atrio
Hr. Oswald is liab, einige Lokale könnten nach den bisherigen Vorgaben täglich angezeigt werden!

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Antwort von IlMedico am 23.08.2012, 18:14Kommentar melden
In den City-Arkaden in Klagenfurt ...

... ist es noch schlimmer. Aber warum zeigt niemand an ???
O.k., ich auch nicht ...

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Antwort von Rauchsheriffat am 23.08.2012, 18:36Kommentar melden
Warum nicht melden, denk an ...

......... Freunde, Familie, Verwandte, Bekannte, denn fast 40 % werden durch passiven und aktiven Tabakrauch zu Krebspatienten. 13.000 sterben an Tabakrauch, jedes Jahr, nur in Österreich, daher: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.0


1781
4 - Steiermark, Kärnten / 38 Prozent der Österreicher sind Raucher
« am: August 23, 2012, 19:38:28 Nachmittag »



38 Prozent der Österreicher sind Raucher

Das Durchschnitts-Einstiegsalter beträgt 16 Jahre. Über die Hälfte der Raucher glauben, dass das Ziehen am Glimmstengel "wenig gefährlich" sei. Ein Irrglaube.

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/3029720/38-prozent-oesterreicher-sind-raucher.story

1782
4 - Steiermark, Kärnten / Kärnten, wenig Nichtraucherschutz, schon immer
« am: August 23, 2012, 17:44:10 Nachmittag »



Ein "Käfig" nun auch für Nichtraucher

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/klagenfurt/3098587/ein-kaefig-nun-auch-fuer-nichtraucher.story

Lokale in Einkaufszentren müssen ihre teils offenen Nichtraucherzonen besser abgrenzen, fordert der Verwaltungsgerichtshof.
Diese Freiflächen gelten nun als "öffentlicher Raum". Ist der Nichtraucherbereich dadurch nicht mehr groß genug, müssen diese Bereiche mit Wänden und Decken versehen werden

Foto © EggenbergerDiese Freiflächen gelten nun als "öffentlicher Raum". Ist der Nichtraucherbereich dadurch nicht mehr groß genug, müssen diese Bereiche mit Wänden und Decken versehen werden

Mit Regelmäßigkeit taucht sie auf: die Aufregung um das Rauchverbot. Diesmal sind die Lokalbetreiber in Einkaufszentren betroffen. Denn selbst, wenn ihre Lokale über abgetrennte Raucherbereiche verfügen, drohen den Wirten Strafen.

Der Grund ist ein neuer Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs (VwGH). Laut Tabakgesetz muss in Lokalen mit mehr als 50 Quadratmetern mindestens die Hälfte der Fläche rauchfrei sein. Bisher zählten auch die Außenbereiche in Einkaufszentren zur Lokalfläche, laut VwGH-Entscheid gelten diese nun aber als "öffentlicher Raum". Um als Nichtraucherbereich des Lokals zu gelten, müssen die Bereiche an oder in der Shoppingmall mit Wänden und einer geschlossenen Decke versehen werden. Quasi ein "Käfig" für Nichtraucher.

Lokalbetreiber, die bereits in abgetrennte Bereiche investiert haben, werden nun also zu neuerlichen Umbauten gezwungen. Oder haben mit Strafen von bis zu 2000 Euro zu rechnen. In Kärnten zeigt das neue Gesetz bisher noch wenig Auswirkungen. Ralf Mitterer vom Stadtpark Center Spittal hat von dem Beschluss noch gar nichts mitbekommen. "Wundern würde es mich allerdings nicht, wenn ein neues Gesetz die Situation wieder verkomplizieren würde. Die einfachste Lösung wäre von vornherein ein allgemeines Rauchverbot gewesen, wie es in anderen Ländern bereits Standard ist. "

Andrea Wicht, Chefin der City Arkaden Klagenfurt, hat von der Aufregung nur aus den Medien erfahren. Ihr persönlich wurde noch nichts mitgeteilt. "Ich werde jetzt aber Gespräche mit den Pächtern führen, damit sie sich dem neuen Beschluss entsprechend anpassen."

Das Atrio Villach sieht sich ebenfalls nicht betroffen. "Wir haben in den letzten Monaten keine Anzeigen bekommen und gehen daher davon aus, dass wir alle Ansprüche erfüllen", sagt Center Manager Richard Oswald.

SIMON NAGY


Anmerkung:
Hält sich "dein EKZ" an den bisherigen/an den "neuen" Nichtraucherschutz?
Siehe: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.0


1783
Deutschland / "Jugendliche und Kinder rauchen weniger und trinken weniger Alkohol!"
« am: August 22, 2012, 22:40:09 Nachmittag »
zi0by




"Jugendliche und Kinder rauchen weniger und trinken weniger Alkohol!"

Anm.: Da stimmt doch was nicht. Richtig, betrifft Deutschland!



 Halle – Kindern und Jugendlichen in Deutschland leben offenbar gesünder als noch vor zehn Jahren. Das berichtet Matthias Richter, Direktor des Instituts für Medizinische Sozio­logie am Universitätsklinikum Halle auf Basis von Zahlen der Kinder- und Jugend­gesund­heitsstudie („Health Behaviour in School-aged Children“; HBSC) der Weltgesund­heits­organisation WHO im Vergleich der Jahre 2002, 2006 und 2010. Richter arbeitet an der Auswertung der Erhebungen mit.

Danach hat das regelmäßige Rauchen von 2002 auf 2010 deutlich abgenommen. „Die Rate bei den 13-Jährigen reduzierte sich von 14,1 Prozent im Jahr 2002 auf drei Prozent im Jahr 2010“, sagte Richter. Besonders stark sei der Rückgang von 2002 auf 2006 gewesen. Deutlich war auch der rückläufige Trend bei den 15-Jährigen: von 33 Prozent auf 14,9 Prozent.

zum Thema

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51358

    Publikation zur Studienauswertung

Beim Alkoholkonsum ist ein ähnlicher Trend wie beim Rauchen zu erkennen. „Die Raten sind unabhängig von Alter und Geschlecht deutlich gesunken“, so Richter. Für wiederholte Rauscherfahrungen haben sich die Werte für die 13-Jährigen mehr als halbiert, bei den 15-Jährigen um ein Viertel reduziert.

Einen ausgeprägten Rückgang gab es auch beim Cannabiskonsum, wobei deutlich mehr Jungen als Mädchen Erfahrungen mit dieser Droge gemacht haben. Bei Jungen sank die Rate von 22 Prozent (2002) auf 10,7 Prozent acht Jähre später, bei Mädchen war ein Rückgang von 14,8 auf 5,7 Prozent zu verzeichnen.

„Unter Berücksichtigung dieser Daten kann mit Blick auf die vergangenen acht Jahre von einer Trendwende gesprochen werden“, so Richters Fazit.

© hil/aerzteblatt.de

1784
Europa / Australischer Bundesstaat will höheres Mindestalter für Zigarettenverkauf
« am: August 22, 2012, 22:25:15 Nachmittag »

Australischer Bundesstaat will höheres Mindestalter für Zigarettenverkauf

Mittwoch, 22. August 2012

Sydney – Der australische Bundesstaat Tasmanien will keine Zigaretten mehr an Bürger verkaufen, die nach dem Jahr 2000 geboren sind. Auf der Insel solle schrittweise das gesetzliche Mindestalter für den Kauf von Zigaretten angehoben werden, teilte die Regio­nal­regierung am Mittwoch mit. Am Dienstagabend hatte das tasmanische Ober­haus einen entsprechenden Antrag einstimmig gebilligt.

Nach dem Vorschlag soll das gesetzliche Mindestalter für den Kauf von Zigaretten in Tasmanien von derzeit 18 Jahren jährlich um ein Jahr angehoben werden.

Die Regelung soll ab 2018 umgesetzt werden. Dadurch entstehe eine ganze Generation, die vom Zigarettenkonsum und dessen negativen Auswirkungen verschont bleibe, sagte Ratsmitglied Ivan Dean dem Fernsehsender ABC. Die Gesundheitsministerin des Insel­staates beauftragte eine Kommission mit der Analyse des Vorhabens, das sie „ernsthaft erwägen“ wolle.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51354

    Einheitliche Zigarettenpackungen in Australien verfassungsgemäß
    Pro und Contra zu standardisierten Zigarettenpackungen mit warnenden Bildern

Vergangene Woche war für ganz Australien eine Vorschrift erlassen worden, die den Zigarettenverkauf ab Dezember nur noch in einfarbigen Packungen mit Bildern geschä­digter Organe erlaubt. Es gilt bereits in ganz Australien ein strenges Rauchverbot in Restaurants, Bars und vielen geschlossenen Räumen.

Es gebe aber keine Pläne für ein komplettes Verbot, teilte die Nationalregierung mit.

Die Chefin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Chan, hatte andere Staaten aufgefordert, dem Beispiel Australiens im Kampf gegen den Tabakkonsum zu folgen.

© afp/aerzteblatt.de

1785
Europa / Australien: Ekelbilder auf Zigarettenschachteln
« am: August 22, 2012, 22:23:13 Nachmittag »



Ekelbilder auf Zigarettenschachteln Tabak-Klage in Australien abgewiesen

15.08.2012 ·  Fotos von Krebsgeschwür und Raucherlunge auf schlammfarbenen Verpackungen:
Zigarettenschachteln müssen in Australien nach einem Urteil abstoßend aussehen.

Bilder wie diese sollen zukünftig vom Rauchen abhalten – das höchste Gericht in Canberra wies eine Klage der Tabakkonzerne ab.

Australien darf die schärfsten Anti-Tabak-Gesetze der Welt mit abstoßenden Fotos auf den Zigarettenpackungen durchsetzen. Auf dem fünften Kontinent müssen Zigaretten künftig in einheitlich schlammfarbenen Schachteln mit großflächigen Bildern von Krebsgeschwüren und Raucherlungen verkauft werden. Das höchste Gericht in Canberra schmetterte am Mittwoch eine Klage der Tabakindustrie gegen die neuen Verpackungsvorschriften ab. In Deutschland stieß das Urteil auf Begeisterung bei Krebsforschern.

Die australischen Zigarettenhersteller hatten sich dagegen aufgelehnt, dass ihr Markenname nur noch klein auf der Packung stehen darf und sie sich somit von der Konkurrenz kaum noch unterscheiden können. Das höchste Gericht kündete die Urteilsbegründung für später an. Die Tabakfirmen müssen die Kosten des Verfahrens tragen.
Oberster Gerichtshof in Australien bestätigt strenge Auflagen für Tabakwerbung Oberster Gerichtshof in Australien bestätigt strenge Auflagen für Tabakwerbung © reuters

Oberster Gerichtshof in Australien bestätigt strenge Auflagen für Tabakwerbung
Zum Video

„Regierungen können es mit großen Tabakfirmen aufnehmen und gewinnen“, frohlockte Generalstaatsanwältin Nicola Roxon. Sie rief die Tabakindustrie auf, das Urteil anzunehmen. Australien geht seit Jahren massiv gegen das Rauchen vor. Werbung und Sponsoring sind praktisch verboten. Der Anteil der Raucher ging nach Angaben der Anti-Raucher-Organisation ASH von 40 Prozent bei Männern und 32 Prozent bei Frauen 1983 auf heute 16 und 14 Prozent zurück.
„Riesensieg für die Tabakprävention“

British American Tobacco plc, Besitzer der Marken Dunhill und Benson&Hedges hegte Zweifel, dass das Gesetz die Zahl der Raucher weiter einschränkt. „Diejenigen, die für die Einheitsverpackung sind, glauben, dass Kinder damit einen Grund weniger haben, mit dem Rauchen anzufangen. Aber es gibt keinerlei Beweise, dass die Einheitsverpackung Einfluss darauf hat, ob jemand mit dem Rauchen anfängt oder nicht, auch bei Kindern nicht.“

Weitere Artikel

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ekelbilder-auf-zigarettenschachteln-tabak-klage-in-australien-abgewiesen-11856792.html

    Tabakkonzerne machen Front gegen Australien
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