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Nachrichten - admin

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ARTE - TV

Übermorgen Sonntag um .....



20:15 Tabak: Die ungefilterte Wahrheit

20:15 Thank You for Smoking

21:45 Stört es Sie, wenn ich rauche?

22:35 Ich rauche nicht mehr!

23:25 Eine letzte Zigarette


Näheres auf ... http://www.arte.tv/de/programm/72,week=37,year=2012.html


Sonntag, 9. September 2012 um 20.15 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Tabak: Die ungefilterte Wahrheit
(218mn)
ARTE F

In den letzten 20 Jahren hat sich die gesellschaftliche Wahrnehmung des Rauchens und der Raucher vollkommen verändert. Der Themenabend fragt, wie es vom Laissez-faire zum radikalen Verbot kam, und warum es früher höchstens um Gesundheitsvorsorge ging, während heute möglichst keiner mehr rauchen soll. Außerdem will er ergründen, mit welchen Mitteln dieser plötzliche Richtungswechsel durchgesetzt wurde.

Wer erinnert sich noch an die Zeit, als TV-Moderatoren, Gymnasiallehrer und Busfahrer, ja sogar Ärzte während der Behandlung rauchten? Und überall wurde an der Zigarette gezogen, in Wartesälen und Büros, auf Bahnsteigen, in Flugzeugen und Cafés. Für die Frauen war die Zigarette damals ein Zeichen von Eleganz und Emanzipation, für die Männer ein Symbol von Männlichkeit und geistigem Tiefgang. Vor nicht einmal 20 Jahren wurde allein der Gedanke, das Rauchen einzuschränken, empört und höhnisch zurückgewiesen.
Am Beispiel des Rauchens untersucht der Themenabend die Art und Weise, wie sich soziale Normen, insbesondere auf dem Gebiet der Gesundheit, verändern. Heute gilt der Raucher im besten Fall als potenzieller Kranker, im schlechtesten als Straffälliger, der die soziale Ordnung bedroht. Wie weit kann die Gesellschaft den Einzelnen schützen, ohne seine Freiheit anzutasten? Und welches Gesellschaftsprojekt verbirgt sich hinter dieser Gesundheitsutopie, in der körperlich-seelisches und gesellschaftliches Wohlbefinden verschmelzen?
Den Auftakt des Themenabends bildet der Spielfilm "Thank You for Smoking", eine köstliche Satire auf die politisch korrekte Ächtung des Nikotingenusses. In der anschließenden Dokumentation "Stört es Sie, wenn ich rauche?" wird die in den letzten 20 Jahren öffentlich stark betriebene Anti-Tabak-Politik persifliert. Den Abschluss des Abends bildet die dokumentarische Komödie "Ich rauche nicht mehr!". Sie ist das Tagebuch eines ehemaligen Rauchers, der immer wieder in Versuchung gerät, aber kein Mittel scheut, um von seinem Laster loszukommen.


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Sonntag, 9. September 2012 um 20.15 Uhr

Wiederholungen:
11.09.2012 um 15:00
Thank You for Smoking
(USA, 2005, 88mn)
ARTE F
Regie: Jason Reitman
Drehbuch: Jason Reitman
Kamera: James Whitaker
Musik: Rolfe Kent
Schnitt: Dana E. Glauberman
Darsteller: Aaron Eckhart (Nick Naylor), Maria Bello (Polly Bailey), Cameron Bright (Joey Naylor), Adam Brody (Jack), Sam Elliott (Lorne Lutch), Katie Holmes (Heather Holloway), David Koechner (Bobby Jay Bliss), Rob Lowe (Jeff Megall), William H. Macy (Senator Ortolan K. Finistirre), J.K. Simmons (Budd "BR" Rohrabacher), Robert Duvall (Doak "The Captain" Boykin)
Autor: Christopher Buckley
Produktion: Room 9 Entertainment, TYFS Productions LLC, Content Film
Produzent: David O. Sacks, Daniel Brunt, Daniel Dubiecki, Mindy Marin, Michael R. Newman
Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Nick Naylor, ein rhetorisch begabter, ehrgeiziger und skrupelloser Lobbyist, verharmlost im Auftrag der Firma Big Tobacco auf Pressekonferenzen und in Talkshows die gesundheitlichen Risiken des Rauchens, die seiner Meinung nach in der Öffentlichkeit hochgespielt werden und der Tabakindustrie zum Nachteil gereichen. Privat muss er seiner ehemaligen Frau beweisen, dass er würdig ist, das Sorgerecht für seinen Sohn auszuüben.

Nick Naylor ist Lobbyist für die amerikanische Tabakindustrie. Ebenso wie seinen Kollegen Bobby Jay Bliss und Polly Bailey, die für die Schusswaffenhersteller beziehungsweise die Alkoholbranche arbeiten, sind ihm Tatsachenverdrehung und Bestechung nicht fremd. Sein erbitterter Gegner ist Senator Ortolan Finistirre. Der bemüht sich, Raucher per Abschreckung von ihrem Laster zu heilen, und beantragt, Totenschädel auf Zigarettenpackungen drucken zu lassen.
Daraufhin sieht sich Nick Naylor gezwungen, wirksame Gegenstrategien zu entwickeln. Unter anderem gelingt es ihm, Filmagenten in Hollywood davon zu überzeugen, dass nicht nur Gangster und andere Bösewichter in Blockbustern an Zigaretten ziehen. Und dann ist da noch Lorne Lutch, der einst in Cowboy-Kluft für Zigaretten geworben hat und jetzt an Lungenkrebs erkrankt ist und gegen die Tabakindustrie zu Felde zieht. Den versucht Nick, mit einer Menge Geld zum Schweigen zu bringen.
Doch seine Machenschaften bleiben nicht unentdeckt. Die attraktive Journalisten Heather Holloway macht sich an Nick heran und kann ihm einige Geheimnisse entlocken, die sie skrupellos veröffentlicht. Aber Nick Naylor gibt noch längst nicht auf ...

Das Drehbuch entstand nach einem Roman von Christopher Buckley.
"Télérama" schreibt: "Jason Reitmans ebenso bissiger wie feinsinniger Debütfilm (...) entlarvt die in den USA zurzeit weit verbreiteten Auswüchse von Lobbying und "political correctness". Und im "film-dienst" ist zu lesen: "Elegant und leicht entwickelte Satire auf Lobbyismus, Politik, Hollywood und die Boulevardpresse, die die unterschiedlichen Zynismen genüsslich vorführt und hintergründig unterhält."
Die Komödie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem erhielt Jason Reitman den Independent Spirit Award 2007 für das beste Drehbuch, den Preis der Las Vegas Film Critics Society 2006 und den Publikumspreis beim Norwegischen Internationalen Film Festival 2006.


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Sonntag, 9. September 2012 um 21.45 Uhr

Wiederholungen:
16.09.2012 um 05:10
20.09.2012 um 14:10
Stört es Sie, wenn ich rauche?
(Frankreich, 2012, 60mn)
ARTE F
Regie: Grégoire Bénabent, Marie-Pierre Jaury
16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Rauchen ist gesundheitsschädlich und kann sogar zum Tode führen. Die Gefahren des Tabakkonsums sind nicht erst seit 20 Jahren bekannt. Und trotzdem wurde überall und zu jeder Tages- und Nachtzeit hemmungslos zur Zigarette gegriffen. Der Dokumentarfilm zeigt, wie radikal sich die Einstellung zum Rauchen in den letzten Jahren verändert hat.

Raucher sehen sich mit immer mehr Warnhinweisen, Verboten und Therapien konfrontiert. So ist auf jeder Zigarettenschachtel "Rauchen kann tödlich sein", "Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu". "Rauchen macht sehr schnell abhängig" oder Ähnliches zu lesen. Und jedes Krankenhaus hat inzwischen Suchtsprechstunden eingerichtet.
Dabei galt Rauchen vor noch nicht allzu langer Zeit als völlig normal. In Filmen wurde geraucht ebenso wie in zahlreichen Kinos. Schriftsteller rauchten und ihre Romanhelden ebenfalls. Für Jugendliche war es eine Art Initiationsritus, für Männer ein Akt der Selbstbehauptung, für Frauen ein Zeichen der Emanzipation.
Zwar waren die Gefahren des Tabakkonsums auch früher bekannt, aber Gesundheit und Vorsorge hatten nicht denselben Stellenwert wie heute. Warum wurde der Raucher innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem Kranken, der von seiner Sucht geheilt werden muss? Ist die Gesundheit zum einzigen Ziel, zur ultimativen Utopie unserer Gesellschaft geworden? Auf diese Fragen suchen Grégoire Bénabent und Marie-Pierre Jaury in ihrem Dokumentarfilm - auch auf heitere Art - nach Antworten.


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Sonntag, 9. September 2012 um 22.35 Uhr

Wiederholungen:
16.09.2012 um 06:00
Ich rauche nicht mehr!
(Frankreich, 2004, 51mn)
ARTE F
Regie: Andrés Jarach
Stereo

Die Dokumentation erzählt eine ganz persönliche Geschichte, in der sich jedoch jeder leicht wieder erkennen kann. Dank der ironischen, teils dokumentarischen, teils fiktionalen Erzählweise und der "Komplizenschaft" mit dem Protagonisten ist das hinreißende Porträt eines Mannes entstanden, der versucht, das Rauchen aufzugeben.

Thomas, seit 20 Jahren ein starker Raucher, hat sich entschieden: Er macht Schluss mit der Zigarette. "Ich bin ein glücklicher Raucher. Werde ich auch ein glücklicher Nichtraucher sein?", fragt er. Die Dokumentation ist angelegt wie ein Tagebuch. Sie setzt mit Thomas' letzter, genüsslich inhalierter Zigarette ein und endet ein paar Wochen später. Vom Aufstehen bis zum Schlafengehen, mit Freunden, bei der Arbeit und bei Arztbesuchen beobachtet die Kamera die Veränderungen, die Thomas durchmacht. Manchmal nimmt er direkt vor der Kamera Stellung, manchmal spricht er seine Erfahrungen auf Band.
Diese lebensnah erzählten Szenen werden durch informative Sequenzen über Suchtabhängigkeit sachlich und zugleich humorvoll ergänzt. Immer wieder gerät der heroische Nichtraucher Thomas mit seiner Entscheidung in Konflikt. Die Entwöhnung gestaltet sich als langwieriger Prozess, der sich nicht nur körperlich auswirkt, sondern auch die Beziehungen zu anderen Menschen beeinflusst. Vor dem Hintergrund dieser schwierigen Lebenssituation, in der verschiedene körperliche Beschwerden auftreten, porträtiert die Dokumentation liebevoll und mit Humor die Persönlichkeit des Protagonisten.


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Sonntag, 9. September 2012 um 23.25 Uhr

Wiederholungen:
10.09.2012 um 12:25
16.09.2012 um 06:55
Eine letzte Zigarette
(Frankreich, 2009, 19mn)
ARTE F
Regie: Géraldine Maillet
Kamera: Guillaume Schiffman
Musik: Benjamin Biolay
Schnitt: Rodolphe Molla
Darsteller: Stéphane Freiss, François Bégaudeau, Julie Gayet, Audrey Marney
Original mit Untertitel Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Um zu rauchen, müssen die Besucher eines Restaurants auf die Straße ausweichen. Hier machen sie allerlei interessante Bekanntschaften.

Zwei Paare essen in einem Restaurant an benachbarten Tischen zu Abend. Um ihrem Laster zu frönen, müssen die Raucher auf die Straße gehen. In diesen Zigarettenpausen machen sie auf dem Bürgersteig vor dem Lokal flüchtige Bekanntschaften, aus denen sich einige überraschende Verwicklungen ergeben.


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Termine folgen ............

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Im heutigen Kurier ist zwar der Artikel der Trafikanten online, http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=365.msg4404#msg4404

den ganzseitigen Artikel "Schluss mit dem Glimmstengel"  von der Seite 14 finde ich nicht!




Schluss mit dem Glimmstängel

Nichtraucherschutz: Ö. ist ein Land der R, insbes. die Jugend frönt dem Laster.


Dann folgen einige Stellungnahmen und schließlich die Hauptaussagen der Diskussionsteilnehmer:

WKO, Martin Gleitsmann:
Wir brauchen eine grundsätzliche Änderung des Lebensstils. Bedenkt man dass jeder siebente zum Bundesheer untauglich ist, muss man sehen, wo wir gesamtwirtschaftlich hingehen.
Anmerkung:
Hr. Dr. Gleitsmann, setzen, fünf, Thema verfehlt!  -  Wenigstens an anderer Stelle: "Rauchen ist eine Sucht, also eine ernste Krankheit." Gesundheit bei der Arbeit und im Betrieb muss im Vordergrund stehen. Anm.: Na wenigstens etwas positives vom Kämmerer.

AKH, Gabriele Fischer, Leiterin der Drogenambulanz:
Aufhörwillige Patienten müssen belohnt werden, etwa mit finanziell dotierten Gutscheinen. Davon profitieren die Patienten selbst und die Gesellschaft.

Heinz Hanner, Haubenkoch:
Rauchverbote in Europa und USA zeigten, dass dort die Umsätze zugelegt haben. Es kommen neue Kunden - Familien mit Kindern, Schwangere, Nichtraucher - und die Gäste bleiben auch länger im Lokal.

Jan Pazourek, NÖ.GKK
Tabakprodukte müssen teurer werden. Wir wissen aus Studien, dass das vor allem bei jungen Menschen gute Effekte bringt. Und in der Gastronomie muss Rauchverbot herrschen. Das hat Symbolfunktion.

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Rauchzeichen gegen Brüssel

EU-Pläne, auf den Zigarettenpackungen Schockbilder vorzuschreiben, sorgen für Proteste von Trafikanten und Rauchern.

Politik der Abschreckung: Bilder von Krebskranken sollen den Zigarettenkonsum in der EU reduzieren Politik der Abschreckung: Bilder von Krebskranken sollen den Zigarettenkonsum in der EU reduzieren

Dicke Luft bei den Trafikanten. „Wir wehren uns gemeinsam mit einer Million Österreicher gegen Bevormundung", lautet die Kampfansage von Trafikanten-Obmann Peter Trinkl an Brüssel. Die EU plant nämlich ein neue Tabakrichtlinie, die vorschreibt, dass ein Großteil der Oberfläche der Zigarettenschachteln mit abschreckenden Bildern bedeckt sein muss. Also etwa Aufnahmen von Krebskranken. Man nennt das „plain packaging" oder „pack standardisation".

Die Trafikanten haben in Österreich eine Million Unterschriften gegen die Umsetzung dieser Pläne gesammelt. Nach im Herbst will die EU-Kommission die Details der geplanten Änderung offiziell präsentieren. So sollen auch Zusatzstoffe wie Menthol verboten werden. Überlegt wird auch ein Präsentationsverbot von Tabakwaren. Es wäre dann verboten, dass in der Trafik Zigaretten sichtbar im Regal stehen.

Trinkl bekennt sich natürlich zum Nichtraucherschutz, aber die Regulierungswut der EU geht ihm deutlich zu weit. „Die Zigarettenpackungen sind erst der Anfang. Das ist lediglich ein Muster für alle anderen Produkte."
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Vorbeugen

Der Zweck der Bemühungen der EU ist die Reduktion des Tabakkonsums und der damit verbundenen Krankheiten. Die Geschäftsführer der Monopolverwaltung, Tina Reisenbichler, hat Zweifel, ob das so funktioniert. Sie verweist auf das Beispiel Irland, wo nur mehr weiße Zigarettenpackungen verkauft werden dürfen. Der Konsument kauft nach Nummern. Marlboro ist dann zum Beispiel die Nummer drei.

Der Zigarettenkonsum sei durch die Einheitspackungen nicht gesunken, aber dafür habe der Schmuggel massiv zugenommen, berichtet Reisenbichler. Sie befürchtet, dass durch das „plain packaging" die Einnahmen der Trafikanten und des Staates sinken, weil mehr geschmuggelt wird. Der Rückgang des Zigarettenkonsums werde lediglich weniger als ein Prozent ausmachen.

Tabak ist nach wie vor ein großes Geschäft. Etwa 2,7 Milliarden Euro macht der Jahresumsatz in Österreich aus. Davon gehen über Steuern 75 Prozent ins Budget der Republik. Das ergibt einen Betrag von zwei Milliarden Euro. Außerdem verdienen 6800 Trafikanten ihr Geld mit dem Verkauf von Tabakprodukten. Die Trafikanten befürchten, dass durch die neue Richtlinie in der EU bis zu 1,5 Millionen Jobs und die Existenz von 700.000 Kleinunternehmer gefährdet sind.
Etappensieg

In den USA haben die Tabakkonzerne einen Etappensieg errungen. Ein US-Richter hat eine einstweilige Verfügung erlassen, mit der die Verpflichtung, ab 2013 Schockbilder auf Zigarettenpackungen zu drucken, vorerst ..... http://kurier.at/nachrichten/4511078-rauchzeichen-gegen-bruessel.php

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DER TIROLER ADLER SIEHT MEHR .................. / Der ORF und der (Nicht)Raucherschutz
« am: September 02, 2012, 00:28:08 Vormittag »



Von:
Gesendet: Samstag, 10. März 2012 08:28
An:
Cc: franz.pietsch@bmg.gv.at
Betreff: AW: Anzeige Verstoß gegen Tabakgesetz

Sehr geehrter Herr Vana!

Zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre Antwort! Ihre Juristen irren aber, wenn sie meinen, dass bei diesem Sachverhalt kein Verstoß gegen das Tabakgesetz vorliegt. Ich beschäftige mich seit Jahren mit dem Tabakgesetz, der Rechtspositionen des Bundesministeriums für Gesundheit und der einschlägigen Judikatur. Fragen Sie beim Bundesministerium für Gesundheit nach! Die werden Ihnen bestätigen, dass es sich hier um einen Verstoß gegen das Tabakgesetz handelt. Die Eintrittskarten kann jedermann über eine Verlosung erhalten und es handelt sich - nicht nur deshalb - damit um eine öffentliche Veranstaltung. Das Tabakgesetz gilt genauso wie in Kinos, Theatern, bei Bällen und Kabarettveranstaltungen etc. Der Veranstaltungssaal ist im Rahmen der Sendungsaufzeichnung eindeutig als Raum eines öffentlichen Ortes zu qualifizieren!

Mit freundlichen Grüßen



________________________________________
Von: andreas.vana@orf.at [mailto:andreas.vana@orf.at]
Gesendet: Donnerstag, 23. Februar 2012 18:56
An:
Betreff: Anzeige Verstoß gegen Tabakgesetz

Sehr geehrter Herr

bezugnehmend auf Ihre Mails an die Generaldirektion bzw. den ORF-Kundendienst vom September und Dezember 2011 möchte ich als Sendungsverantwortlicher von WILLKOMMEN ÖSTERREICH MIT STERMANN & GRISSEMANN gerne kurz dazu Stellung beziehen. Vorweg bitte ich aber um Entschuldigung für die späte Reaktion, das Ersuchen um Beantwortung Ihrer Schreiben wurde erst jetzt zuständigkeitshalber an mich weitergeleitet.

WILLKOMMEN ÖSTERREICH ist eine Late-Night-Satire-Talkshow in der DONNERSTAG NACHT von ORF eins, die seit Jahren als ein Format etabliert ist, das definitiv nicht der im ORF sonst üblichen „political correctness“ unterworfen ist. Das ist natürlich nicht nur dem Zielpublikum bewusst, sondern auch den Gästen der Sendung, die sich daher auch meist dementsprechend „locker“ äußern und auch verhalten. Trotz dieser „anderen Verhaltensregeln“ bei dieser Sendung ist es grundsätzlich nicht üblich, dass während der Aufzeichnung geraucht wird. So ist es bei mittlerweile 170 Sendungen auch nur zweimal vorgekommen, dass sich ein Gast eine Zigarette angezündet hat – Ben Becker am 8.9.2011 und Helmut Berger am 15.12.2011. Beide Herren zählen zur internationalen Top-Prominenz und auch zu jenen Persönlichkeiten, die als eher „schwierig“ gelten. In beiden Fällen war daher die Redaktion sehr froh über ihre Zusage, als Gäste von Stermann & Grissemann in der Sendung aufzutreten. Aus diesem Grund war es uns auch wichtig, dass sie sich im Studio wohlfühlen. Daher wollten wir in beiden Fällen ganz bewusst den zwei Herren das Rauchen nicht verbieten, auch wenn wir sonst den Tabakkonsum in keiner Weise in unserer Sendung fördern oder gar propagieren. Ich bitte Sie daher um Verständnis für unsere diesbezügliche redaktionelle Haltung.

Nach Erhalt Ihres ersten Mails im September 2011 haben wir außerdem in unserer Rechtsabteilung nachgefragt, ob dadurch tatsächlich ein Verstoß gegen das Tabakgesetz erfolgt sei, was aber klar verneint wurde, da die Aufzeichnung der Sendung weder in einem Studio des ORF-Zentrums erfolgt ist noch in einem sogenannten „Raum öffentlichen Orts“. Das externe WILLKOMMEN ÖSTERREICH Studio ist nur für einen beschränkten Personenkreis zugänglich, und zwar ausschließlich gegen Einladung.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Vana
(ORF FP5 - Familie/Unterhaltung)

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Anmerkung:

Fall1:
Als ich bei einer Aufzeichnung einer TV-Sendung war, 6 NR. auf dem Podium, rund 100 Nichtraucher auf den Sitzen.
plötzlich zündete sich Promianwalt Ainedter eine Tschik an, und verteidigte dies.
Erst als ich sagte, die Aufzeichnung zu verlassen, hörte er auf.

Fall 2:
MatMatSchuh und Ainedter mit mir bei der TV-Aufzeichnung.
Der ORF hat zwei Kantinen, für Nichtraucher und Raucher.
Demonstrativ gingen die Obgenannten in die Rauchfrei-Kantine und begannen genüsslich, verpestend Zwangsberauchen.
Dies stellten sie, auch nach Aufforderungen, nicht ein!

 

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An die
STAATSANWALTSCHAFT WIEN
Landesgerichtsstraße 11
1080 Wien                                                                                                 20. August 2012




Anzeiger: 
Karl



Beschuldigter:
ORF
Heiligenstädter Lände 27 c
1190 Wien


                                          SACHVERHALTSDARSTELLUNG

In der heutigen Sendung „Liebesgschicht`n und Heiratssachen“ in ORF 2 wurde eine Kandidatin namens AGNES beim Rauchen einer Zigarette gezeigt.

Die Nahaufnahme des tiefen Lungenzuges war meines Erachtens geeignet, bei in der Entzugsphase befindlichen Süchtigen einen Rückfall auszulösen und Jugendliche zum Rauchen zu animieren – weil es sich ja um eine Lehrerin handelt die sich demonstrativ als nikotinabhängig offenbart hat – und - somit meiner Meinung nach auch das Verbot der Tabakwerbung gröblich verletzt wurde.

Ich beantrage gegen den ORF Klage einzubringen.


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Hr. BM. Stöger,

handelt es sich bei o. a. Fällen auch um "Kunst"?

Warum verteidigen Sie den ORF (und die Medien), anstatt Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen diese Anregungen zur Drogensucht zu verbieten?

Siehe: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=585.msg4400#msg4400

Aber Sie glaubten auch, dass Sie die Westbahn in die Schranken gewiesen haben. Aber das Gegenteil ist der Fall.

Der Unabhängige Verwaltungssenat Wien (UVS) machte Sie mit Ihrem Tabakgesetz zum wiederholten Mal lächerlich!

Genauso wie alle paar Tage einen Wiener Magistrat: Formfehler, Aufhebung der Strafe, ff.!






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29.11.2011
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers    Warum verbiete man nicht auch Raucherszenen in Film und Fernsehen?
Derartige Szenen animieren zum Rauchen.
15.02.2012
Antwort von Alois Stöger

Alois Stöger    Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

In Österreich besteht gem. § 11 des Tabakgesetzes, BGBl. Nr. 431/1995 i.d.g.F., ein umfassendes Werbe- und Sponsoringverbot für Tabakerzeugnisse. Darüber hinaus sind Werbeverbote für Tabakerzeugnisse auch im ORF-Gesetz, im Privatfernsehgesetz und im Privatradiogesetz festgeschrieben.

Damit wurden nicht nur die entsprechenden EU-Richtlinien umgesetzt, sondern ging Österreich sogar noch einige Schritte weiter und hat gesetzliche Regelungen dort, wo es möglich ist, auch getroffen.

Was nun die von Ihnen angesprochenen „Rauchszenen“ in Filmen und im Fernsehen anbelangt, sind die Rahmenbedingungen etwas komplizierter. Abgesehen davon, dass es in Filmen nicht nur animierende, sondern durchaus auch abschreckende „Rauchszenen“ gibt, kann ein diesbezügliches generelles gesetzliches Verbot aus folgenden Gründen nicht verhängt werden:

In vielen Fällen ist die Produktion von Filmen als Kunst zu werten. Zu den in der österreichischen Bundesverfassung garantierten Grundrechten zählt auch die „Freiheit der Kunst“, welche natürlich auch für Filmschaffende gilt.

Dieses Grundrecht bezieht sich primär auf die Ausübung der Kunst, ist jedoch nicht uneingeschränkt auf die Inhalte von künstlerischer Arbeit anwendbar. Die „Freiheit“ besteht nur so lange, wie sie nicht anderen gesetzlichen Bestimmungen zuwiderläuft (wie Strafrecht, Urheberrecht, Jugendschutzbestimmungen etc.).

Ob nun eine Rauchszene in einem Film eine Form des - erlaubten - künstlerischen Ausdrucks ist, oder einen Verstoß gegen eine gesetzliche Bestimmung darstellt (wie es z. B. der Fall wäre, wenn der Verkauf eines bestimmten Tabakerzeugnisses durch Werbe- oder Sponsoring-Maßnahmen gefördert werden soll; oder wenn Jugendliche in einem Film explizit zum Rauchen aufgefordert werden würden), müsste wohl in jedem beanstandeten Einzelfall aus rechtlicher Sicht geprüft werden und – vorbehaltlich möglicher beziehungsweise notwendiger rechtlicher Schritte nach anderen Rechtsvorschriften – gem. § 14 Abs. 1 Z. 3 des Tabakgesetzes in einem allfälligen Verwaltungsstrafverfahren durch die Bezirksverwaltungsbehörden in erster Instanz geklärt werden.

Auch wenn aus gesundheitspolitischer Sicht vor allem animierende Raucherszenen in Filmen unter Bedachtnahme auf eine mögliche Vorbildwirkung wenig wünschenswert sind, so gilt es dies unter anderem auch im Spannungsfeld zu verfassungsgesetzlich gewährleisteten Rechten zu beurteilen.

Mit freundlichen Grüßen

Für den Bundesminister:
Dr. Franz Pietsch

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Aha,

Stöger braucht
"........ langfristige Parallelmaßnahmen, um Probleme nachhaltig in den Griff zu bekommen ........".

Warum hat ihm zuletzt der Fahrer die Türe aufgemacht? Angeblich wegen der Kindersicherung   :)

"....... Rahmenbedingungen zu schaffen, aber auch Therapien anzubieten etc. ......"

Die "Rahmenbedingungen" sehen wir, nichts dahinter, selbst der Großteil der Wirte jammert, und will generelles Rauchverbot!

"..... Therapien anzubieten ...." ist gigantisch! Da meint man wohl die Apotheken, und das Schmunzeltelefon (Rauchertelefon), und sonst .... "Bahnhof" !

" ..... es muss gewährleistet sein, dass der Rauch nicht in die übrigen Gebäudeteile dringt).... ", und somit geht die Einladung an jeden, sich im Parterre seine BMfG-Hauses bom Gegenteil zu überzeugen. Nachdem ich das letzte Mal, anläßlich einer mehrstündigen Gesundheitsveranstaltung gegenüber in der Urania, mehrmals "Stögers Beisel" besuchte, wollte ich anschließend eine 5-fach Anzeige beim MR. Dr. Pietsch abgeben. Aber .......!

" ....... Nichtraucherinnen und Nichtraucher bestmöglich vor Tabakrauch zu schützen ...." Na gar so BESTMÖGLICH ?

" .... Die Rauchverbote sind deshalb auf (von Wänden, Decke und Boden umschlossene) Räume beschränkt ..." Aha, warum nützten dann bisher rund 25 Anzeigen gegen das Cafe/Restaurant Pascucci im Donauzentrum, 1220 Wien, nichts? Dort gehen Tabakrauchgifte ständig auf die darunter spielenden Kinder, Jugendlichen hinunter, denn es gibt keine Decke!!! Nämlich: Bei der großen Raucherlounge im 2. Stock bestehen nur seitliche Wände, keine Decke. Der Raucherraum müsste aber lt. VwGH-Entscheidung ein komplett umschlossener Raum sein. Tödlicher Tabakrauch und Feinstaub gehen somit unkontrolliert auf einen rund 750 qm großen darunterliegenden Veranstaltungsplatz innerhalb des Donauzentrums, zu Schwangere, Mütter, Kinder, Jugendliche, Erwachsene! Der Lokalbetreiber sagte: "Das wurde mit dem Magistrat und der Centerleitung so abgesprochen." Amtsmissbrauch oder/und Korruption?


30.11.2011
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers    2006 wurde vom bm:bwk österreichweit ein zeitlich unbeschränktes Rauchverbot auf den gesamten Schulimmobilien ausgesprochen.
http://www.schule.at/dl/Run...chtraucherschutz.pdf

Warum findet man dann bei sämtlichen Schulgebäuden beim Eingangsbereich Tschickvitrinen? So mal zumindest in ganz Vorarlberg.

So wird man bei vielen Kindersportanlässen (Sporthallen) beim Halleneingang von rauchenden Erwachsenen empfangen. Natürlich bevorzugt im überdachten Eingangsbereich.
29.02.2012
Antwort von Alois Stöger

Alois Stöger    Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Sie haben Recht, dass Kinder und Jugendliche in besonderem Maße vor gesundheitlichen Gefährdungen oder gar Schäden geschützt werden müssen, zu denen auch das Passivrauchen zählt.

Aus präventiven Überlegungen heraus ist es auch wenig glücklich, wenn vor Schulen oder bei anderen Aktivitäten, die von Kindern und Jugendlichen besucht werden, der Ersteindruck ist, dass sich rauchende Erwachsene vor dem Eingang um Aschenbecher scharen. Hier wäre wirklich zu wünschen, dass sich die Erwachsenen ihrer Verantwortung bewusst wären, und ihrer Vorbildwirkung gerecht werden.

Allerdings hat die Geschichte auch gelehrt, dass nicht alles durch Verbote oder gesetzliche Regelungen lösbar ist. Bei vielen gesundheitsrelevanten Themen, wie eben dem Konsum von Tabak, aber auch Ernährung o. ä., sind meist langfristige Parallelmaßnahmen notwendig, um Probleme nachhaltig in den Griff zu bekommen. So geht es u. a. darum, Wissen zu vermitteln, Problembewusstsein zu bilden, Rücksichtnahme zu fördern, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, aber auch Therapien anzubieten etc.

Eine dieser Maßnahmen in Bezug auf Tabakkonsum war, im Tabakgesetz Nichtraucherschutzbestimmungen festzuschreiben, deren Ziel es ist, Nichtraucherinnen und Nichtraucher bestmöglich davor zu bewahren, unfreiwillig dem Passivrauch vor allem in Räumen, wo die Schadstoffkonzentration am höchsten ist, ausgesetzt zu sein.
Die Rauchverbote sind deshalb auf (von Wänden, Decke und Boden umschlossene) Räume beschränkt, weil im Freien davon auszugehen ist, dass die Schadstoffe des Rauchs sich durch Durchmischung mit Luft schnell verflüchtigen und somit eine Gesundheitsgefährdung durch Passivrauch nahezu ausgeschlossen werden kann.

Für Räume öffentlicher Orte gilt generell Rauchverbot; Raucherräume darf es nur unter strengen Auflagen geben (nur zum Zweck des Rauchens eingerichtet; es muss gewährleistet sein, dass der Rauch nicht in die übrigen Gebäudeteile dringt).

Besonders für Schulen, welche ebenfalls Räume öffentlicher Orte sind, wurden im Tabakgesetz noch strengere Regelungen getroffen. So dürfen in schulischen oder anderen Einrichtungen, in denen Kinder oder Jugendliche beaufsichtigt, aufgenommen oder beherbergt werden, gar keine Raucherräume eingerichtet werden.

Wie in dem von Ihnen zitierten Rundschreiben Nr. 3/2006 des bm:bwk angeführt, regelt das Tabakgesetz somit den Nichtraucherschutz innerhalb von (Schul-)Gebäuden. Regelungen für Freiflächen auf Schulliegenschaften finden sich in der Schulordnung.

So viel zu den grundsätzlichen gesetzlichen Bestimmungen. Wie weit die von Ihnen konkret angesprochenen Gegebenheiten dem Gesetz tatsächlich entsprechen, kann aus Ihrer Beschreibung leider nicht entnommen werden; dazu wären genauere Angaben notwendig. Für weitere Auskünfte können Sie sich aber gern an unsere Ombudsstelle für Nichtraucherschutz (ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at) wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Für den Bundesminister:
Dr. Franz Pietsch

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29.11.2011
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers    Wie schützt sich eigentlich ein Kellner, der im Raucherbereich arbeiten muss?
Wie schützt man sich, wenn beim Friseur geraucht wird?
Wie schützen sich überhaupt Angestellte, die in Raucherbereichen arbeiten MÜSSEN !

Viele Grüsse

Vorname des Fragestellers
29.02.2012
Antwort von Alois Stöger (Die Antwort dauerte 3 Monate und dafür bekam er 4 (vier) Empfehlungen in 6 Monaten)

Alois Stöger    Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers!

Friseurgeschäfte sind gemäß Tabakgesetz Räume öffentlicher Orte, in denen ein grundsätzliches Rauchverbot gilt.

Inhaber/-innen von Räumen öffentlicher Orte dürfen das Rauchen nur ausnahmsweise in solchen Räumen gestatten, die ausschließlich zum Zweck des Rauchens eingerichtet sind (also nicht dort, wo Kundinnen/Kunden z. B. ihren Haarschnitt erhalten), und wenn gewährleistet ist, dass der Rauch nicht vom Raucherraum in die übrigen Räume dringt.

Wird also bei einem Friseur generell das Rauchen erlaubt, so handelt es sich dabei um einen Verstoß gegen das Tabakgesetz, der von der jeweils zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde zu ahnden wäre.

Genaueres dazu können Sie im Informationsblatt „Nichtraucherschutz in Räumen öffentlicher Orte sowie in Räumen mit bestimmter Zweckwidmung“ nachlesen, das Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit finden bzw. sich über die Ombudsstelle für Nichtraucherschutz“ (ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at) zusenden lassen können.

Der Arbeitnehmer/-innenschutz ist nicht im Tabakgesetz, sondern in verschiedenen Arbeitnehmer/-innen-/Dienstnehmer-/innen-Schutzgesetzen festgelegt (siehe dazu auch Kapitel XI. im oben erwähnten Informationsblatt). Diese Gesetze fallen nicht in die Vollzugszuständigkeit des Bundesministeriums für Gesundheit. Weitere Informationen dazu finden Sie über die Website der Arbeitsinspektion unter http://www.arbeitsinspektio...schutz_Arbeitsplatz.

Mit freundlichen Grüßen
Für den Bundesminister:
Dr. Franz Pietsch

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1 - Wien / MR. Dr. Franz Pietsch, vom Kurier treffend als ............ bezeichnet
« am: September 01, 2012, 22:59:37 Nachmittag »


Ja,

Dr. Pietsch war der Architekt des Tabakgesetzes, und es war ein dauerhafter "Auftrag",

denn bald passte der ÖVP etwas nicht (Dr. Kopf ff.),

dann sagte wieder die SPÖ: Nein, keinesfalls! Und das konnte scheinbar die Vz. Präs. der Gewerkschaft Dr. Oberhauser,

Ärztin, ja, sogar Kinderärztin, bestens!

Was dann schließlich herauskam, ein Haus ohne Türen, Fenster und Dach, kann man regelmäßig den Medien entnehmen,

und den Beiträgen hier im Forum und auf www.krebsforum.at


So hilft also nur laufend anzuzeigen!






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Von: Wiener Wiesn <office@wienerwiesn.at>
An:
Betreff: Re: wienerwiesnfest

Lieber Herr

wenn Sie mit Ihrer Familie das Wiener Wiesn-Fest besuchen möchten
empfehlen wir Ihnen gerne das Wiesn-Fest Stadl, vom 27.9. bis 7.10.
täglich von 11:00 bis 14:30 Uhr.
Hier führen bekannte Moderatoren durch das Programm und unterhalten die
Gäste. Musikalisch wird diese unterhaltsame Veranstaltung mit urig
volkstümlicher sowie auch von den besten Blasmusikkapellen begleitet wo
sich die Gäste auch gerne miteinander unterhalten können. Mitschunkeln und
Mitsingen sind hier das Motto!

Plätze zu reservieren, sprich Tickets zu kaufen, ist dann erforderlich,
wenn Sie in eines der drei Zelte hinein möchten. Geraucht werden darf hier
selbstverständlich.
Alle Tickets beinhalten einen Konsumationsgutschein
von 5 €.


Mit herzlichen Grüßen aus dem Wiener Wiesn-Fest Büro!

Das Wiener Wiesn-Fest Team

Wiesn Veranstaltungs- und Kultur GmbH
1040 Wien
Schwindgasse 3/12
Österreich
Tel.Nr. +43/664/88 51 60 50
Mail: office@wienerwiesnfest.at
www.wienerwiesnfest.at




Am 17.08.12 16:19 schrieb

>sg damen und herren
>
>gerne möchte ich mit meiner familie die wiener wiesn besuchen.
>
>meine frage hiezu: ist es notwendig, tisch zu reservieren. und darf,
>obwohl gesetzl verboten, so wie letztes jahr geraucht werden?
>
>
>danke für ihre rückmeldung
>
>


1767
1 - Wien / Häupls Wiener Wiesn - Schwere Körperverletzungen vom BMfG gewünscht?
« am: September 01, 2012, 22:38:53 Nachmittag »



Anmerkungen:

Regelmäßig heißt es durch ranghohe Politiker und Beamte: Das Tabakgesetz ist besch....., und verantwortlich ist dafür das BMfG.

Nur dieses kann veranlassen, dass dieses "Gesetz" geändert/aufgehoben wird, und generelles Rauchverbot gilt!




Warum gilt das Nichtraucherschutzgesetz nicht in den Zelten ...............

27.03.2012

Antwort von Alois Stöger (Der dafür in 5 Monaten 3 (drei) Empfehlungen bekam!)

Alois Stöger    Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Die Nichtraucherschutzbestimmungen des Tabakgesetzes gelten zwar grundsätzlich auch für Veranstaltungen (z. B. auch Feierlichkeiten), kommen jedoch dann nicht zur Anwendung, wenn diese Veranstaltungen nicht in Räumen im Sinne des Tabakgesetzes stattfinden.

Das Tabakgesetz definiert „Raum“ als ortsfeste, umschlossene Baulichkeit (Wände, Decke, Boden). Aufgestellte Zelte erfüllen diese Anforderungen in der Regel nicht, sodass das Tabakgesetz hier nicht zum Tragen kommt.

Allerdings steht es den Veranstalterinnen und Veranstaltern frei, strengere als im Tabakgesetz vorgeschriebene Regelungen festzulegen; diese Möglichkeit wird zunehmend wahrgenommen, vor allem wenn Wünsche von Besucherinnen und Besuchern entsprechend deponiert wurden/werden.

Mit freundlichen Grüßen
Für den Bundesminister:
Dr. Franz Pietsch

1768
1 - Wien / Lässt HÄUPL die WienerInnen auf der Wiesn ZWANGSBERAUCHEN?
« am: September 01, 2012, 22:30:28 Nachmittag »



Amerkung:

Häupl hat nichts dazugelernt, zum Vorjahr.

Weiterhin unternimmt er auch auf der Wiener Wiesn nichts gegen das Zwangsberauchen von Kinder, Jugendlichen, WienerInnen!

Flossen dafür "Unterstützungen"?

Und wie heißt eigentlich der Gesundheitsstadtrat? Den kennt niemand, der lebt im Untergrund, speziell beim Nichtraucherschutz!

Stöger: "Mir schreiben aber viele amerikanische Touristen, dass sie an Wien nicht schätzen, dass so viel geraucht wird."

................... http://derstandard.at/1343745013226/Ich-werde-nicht-fuer-Show-bezahlt

Was denkt sich da wohl ........? Was schert sich die Eiche, wenn sich die Sau am Stamme reibt!





Von:
Gesendet: Dienstag, 28. August 2012 15:52
An: 'Wiener Wiesn'
Cc:
Betreff: AW: AW: Nichtrauchen

Liebes Wiesn-Team!

Danke für Ihre Antwort! Ich und meine Familie werden sich aber sicher nicht dem gesundheitsschädlichen Passivrauchen und dem Gestank aussetzen.

beste Grüße,



________________________________________


Von: Wiener Wiesn [mailto:office@wienerwiesn.at]
Gesendet: Dienstag, 28. August 2012 15:42
An:
Betreff: Re: AW: Nichtrauchen

Lieber Herr

Das ist natürlich sehr schade. Die Wiener Wiesen teilt sich grundsätzlich in 3 Zeiträume täglich. Von 11 – 14:30 findet der Stadl, von 15 – 18:30 die Gaudi und von 19 – 22:30 die Party statt. Gerade der Stadl ist familienfreundlich konzipiert und es wird daher eher weniger geraucht. In dieser Zeitspanne sind Sie mit Ihrer Familie gut aufgehoben zünftig die Wiesn zu begehen. Aus Erfahrung kann ich Ihnen sage, dass der Rauch im großen Zelt nicht wirklich stört. Vielleicht überlegen Sie es sich ja nochmal.

Mit herzlichen Grüßen aus dem Wiener Wiesn-Fest Büro!

Ihr Wiener Wiesn-Fest Team
 
 
 
Wiesn Veranstaltungs- und Kultur GmbH
1040 Wien
Schwindgasse 3/12
Österreich
Tel.Nr. +43 664 8729266
Mail: ticket@wienerwiesnfest.at
www.wienerwiesnfest.at


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Von:
Datum: Mon, 27 Aug 2012 22:10:20 +0200
An: Wiener Wiesn <office@wienerwiesn.at>
Cc:
Betreff: AW: Nichtrauchen

Hallo Wiener Wiesn-Fest-Team!

Schade, ich und meine Familie bevorzugen rauchfreie Räume. Wir werden daher nicht kommen.
Es wundert mich, dass Sie kein Angebot für die Zielgruppe der Nichtraucher haben.
 
Mit freundlichen Grüßen
 

 
________________________________________


Von: Wiener Wiesn[mailto:office@wienerwiesn.at]
Gesendet: Montag, 27. August 2012 12:02
An:
Betreff: Re: Nichtrauchen
 
Hallo Herr
 
in allen Zelten darf uneingeschränkt geraucht werden, ein Nichtraucherzelt haben wir keines.
 
Mit herzlichen Grüßen aus dem Wiener Wiesn-Fest Büro!
 
Ihr Wiener Wiesn-Fest Team
 
 
 
Wiesn Veranstaltungs- und Kultur GmbH
1040 Wien
Schwindgasse 3/12
Österreich
Tel.Nr. +43 664 8729266
Mail: ticket@wienerwiesnfest.at
www.wienerwiesnfest.at
 
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Von:
Datum: Mon, 27 Aug 2012 10:51:40 +0200
An: <office@wienerwiesnfest.at>
Cc:
Betreff: Nichtrauchen
 
Sehr geehrte Damen und Herren!
 
Gibt es auch ein Nichtraucherzelt oder darf in jedem Zelt geraucht werden?
 
Mit freundlichen Grüßen
 


1769

Anmerkung:

Fast täglich finden sich Missstände wegen Nichteinhaltung und Undurchführkeiten des Tabakgesetzes in den Medien wieder:

Lugners EKZ, alle EKZ, Westbahn, ff.

Es wäre zum Lachen, ein Kabarett seit dem Amtsantritt, was "Gesundheitsminister Stöger" und sein "Tabakgesetz Architekt" MR. Dr. Franz Pietsch aufführen.

Einziger Kommentar, seit 3 Jahren: Ich würde es gerne ändern, aber ich habe keine Mehrheit, weder im Ministerrat noch im Parlament.

Uihh, mir kommen gleich die Tränen, aber wegen so viel Unfähigkeit dieser verantwortungslosen Herren. Täglich drei Passivrauchtote und unzählige Tabakrauch-

Schwerstgeschädigte "bedanken" sich beim Gesundheitsministerium, dieser "Lach- und Schießgesellschaft".




Westbahn

vonapa/red - 18, Mittwoch, 29. August 2012

Rauchen wieder erlaubt

    Ab Mitte September darf in den Raucherlounges der Züge wieder gequalmt werden

Der blaue Dunst in den Raucherlounges der Züge ist beim privaten Bahnunternehmen "Westbahn" ab Mitte September wieder erlaubt. Der Unabhängige Verwaltungssenat Wien (UVS) hat am Montag einer Berufung der Westbahn stattgegeben. Die Westbahn hatte Mitte Jänner ihre Raucherlounges geschlossen, nachdem Rauchersheriffs eine Klageflut angedroht hatten - aus "kaufmännischer Sorgfaltspflicht" hieß es damals und dass dies nur eine "vorläufige Maßnahme ist, bis die Rechtslage geklärt ist".

Eine entsprechende Vorabmeldung der Tageszeitung "Presse" bestätigte Bahnsprecher Manfred Mader am Mittwoch gegenüber der APA. Laut UVS ist es per Gesetz zwar verboten, in öffentlichen Räumen zu rauchen - als Ausnahme laut § 13 (2) werde aber angeführt, dass Rauchen dort gestattet werde, wenn "gewährleistet ist, dass der Tabakrauch nicht in den mit Rauchverbot belegten Bereich dringt und das Rauchverbot dadurch nicht umgangen wird.", schreibt die "Presse".

"Wir sind nicht überrascht von der Entscheidung, beim Bau der Züge haben wir schon alle Vorschriften eingehalten und wurden hiermit bestätigt", sagte Mader gegenüber der APA. Die "Presse" zitiert in ihrer Meldung Siegfried Königshofer vom UVS, laut dem es keine klare Regelung gibt, die das Rauchen in öffentlichen Verkehrsmitteln untersagt: "Wenn der Gesetzgeber das gewollt hätte, hätte er das klarer formulieren müssen." Der UVS war am Mittwochnachmittag für eine Stellungnahme nicht mehr erreichbar. Die Behörden haben nunmehr die Möglichkeit, zum Verwaltungsgerichtshof zu gehen und Beschwerde einzulegen.

Kooperation mit Niederösterreich
Das Land Niederösterreich kooperiert mit der Westbahn (und Westbus): Der Privatanbieter gewährt Inhabern eines NÖ Familienpasses künftig zehn Prozent Ermäßigung auf jedes online gebuchte Einzelticket, informierte Landesrätin Barbara Schwarz (V) in einer Aussendung am Dienstag. Kinder bis zum 15. Lebensjahr, die im NÖ Familienpass eingetragen sind, fahren gratis, ältere Kinder bekommen ebenfalls eine Ermäßigung von zehn Prozent.

Von der Ausstattung her sei die Westbahn sehr familien- und kundenfreundlich, verwies die Landesrätin auf stufenlose Betretbarkeit der Züge und Kinderwagenabstellplätze und Wickelauflage in jeweils einem Waggon. Auch das Reisebüro Westtravel sei ein neuer Partner für den NÖ Familienpass, laut Schwarz ein wichtiges Instrument zur Unterstützung der Familien. 169.000 Inhaber könnten mehr als 1.000 Vorteile (bei diversen Anbietern und Einrichtungen) nutzen, seit 1. August gibt es ein Familienpass-App für Smartphones.

http://www.news.at/articles/1235/30/340406/westbahn-rauchen


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Westbahn: Rauchverbot wird aufgehoben

29.08.2012 | 15:09 |  Von Duygu Özkan (DiePresse.com)

Nach dem Bescheid einer Prüfinstanz gibt es in den Zügen des privaten Bahnunternehmens „Westbahn“ ab Mitte September wieder Raucherabteile.

Wien. Etappensieg für das private Bahnunternehmen „Westbahn“: in den Waggons darf in abgetrennten Bereichen ab Mitte September wieder geraucht werden, sagt der Sprecher Manfred Mader. Der Unabhängige Verwaltungssenat Wien (UVS) hat am Montag einer Berufung der Westbahn stattgegeben.

Laut UVS ist es per Gesetz zwar verboten, in öffentlichen Räumen zu rauchen – als Ausnahme laut § 13 (2) werde aber angeführt, dass Rauchen dort gestattet werde, wenn „gewährleistet ist, dass der Tabakrauch nicht in den mit Rauchverbot belegten Bereich dringt und das Rauchverbot dadurch nicht umgangen wird.“ Die Westbahn hatte im Jänner ihre Raucherlounges geschlossen, nachdem sie geklagt worden war – aus „kaufmännischer Sorgfaltspflicht“, bis sich die Rechtslage kläre, wie es damals hieß.

Laut Siegfried Königshofer vom UVS sei das Problem, dass es keine klare Regelung gibt, die das Rauchen in öffentlichen Verkehrsmitteln untersagt. „Wenn der Gesetzgeber das gewollt hätte, hätte er das klarer formulieren müssen.“ Die Behörden haben nur mehr die Möglichkeit, zum Verwaltungsgerichtshof zu gehen und Beschwerde einzulegen.

Anmerkung:
Ein Schelm der denkt, das Tabakgesetz ist in der Drogenabteilung des BMfG im "sonstigen Rauch" entstanden!


("Die Presse", Print-Ausgabe, 29. August 2012)

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1284271/Westbahn_Rauchverbot-wird-aufgehoben?_vl_backlink=%2Fhome%2Fpanorama%2Foesterreich%2Findex.do


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Westbahn: Es darf bald wieder geraucht werden

Der Magistrat Wien hatte der Privatbahn laut Tabakgesetz untersagt, in ihren Zügen Raucherräume anzubieten. Der UVS Wien hat widersprochen.

Letztes Update am 30.08.2012, 08:37

Eingeäschert: Raucher dürften auf die Westbahn abfahren. Eingeäschert: Raucher dürften auf die Westbahn abfahren.

Freunde des Glimmstängels wird es freuen: Das Qualmen in den Raucherlounges ihrer Züge ist beim privaten Bahnunternehmen "Westbahn" ab Mitte September wieder erlaubt.

Der Unabhängige Verwaltungssenat Wien (UVS) hat am Montag einer Berufung der Westbahn stattgegeben, bestätigte Bahnsprecher Manfred Mader am Mittwoch gegenüber der APA einen Presse-Bericht.

Laut UVS ist es per Gesetz zwar verboten, in öffentlichen Räumen zu rauchen - als Ausnahme laut § 13 (2) werde aber angeführt, dass Rauchen dort gestattet werde, wenn "gewährleistet ist, dass der Tabakrauch nicht in den mit Rauchverbot belegten Bereich dringt und das Rauchverbot dadurch nicht umgangen wird."
Sind Sie dafür, dass in Zügen geraucht werden darf?
Sie haben bereits abgestimmt!

Zur Abstimmung: JA/NEIN
http://kurier.at/wirtschaft/unternehmen/4510114-westbahn-es-darf-bald-wieder-geraucht-werden.php

Rauchersheriffs

Die Westbahn hatte Mitte Jänner ihre Raucherlounges geschlossen, nachdem Rauchersheriffs eine Klageflut angedroht hatten - aus "kaufmännischer Sorgfaltspflicht" hieß es damals und dass dies nur eine "vorläufige Maßnahme ist, bis die Rechtslage geklärt ist".

"Wir sind nicht überrascht von der Entscheidung, beim Bau der Züge haben wir schon alle Vorschriften eingehalten und wurden hiermit bestätigt", sagte Mader.

Im Zeitungsbericht wird auch Siegfried Königshofer vom UVS zitiert, laut dem es keine klare Regelung gibt, die das Rauchen in öffentlichen Verkehrsmitteln untersagt: "Wenn der Gesetzgeber das gewollt hätte, hätte er das klarer formulieren müssen."

Die Behörden haben nunmehr die Möglichkeit, zum Verwaltungsgerichtshof zu gehen und Beschwerde einzulegen.

http://kurier.at/wirtschaft/unternehmen/4510114-westbahn-es-darf-bald-wieder-geraucht-werden.php






1770
Veranstaltungen / BM. Stöger, treten Sie zurück, sofort!
« am: August 31, 2012, 02:10:22 Vormittag »






Ergänzung zum vorigen Beitrag!





Hr. BM. Stöger,

da Sie bei dieser Eröffnung im AKH-Wien ggf. doch anwesend sind, werde ich erst ab 10 Uhr da sein.
Als Krebspatientenvertreter ist es mir nicht möglich, Ihnen bei dieser Veranstaltung auch noch in die Augen zu sehen.

Gegen besseres Wissen halten Sie an einem todbringenden "Tabakgesetz" fest und dann
hören Sie womöglich zu, wie - neben den jährlich 12.000 Tabakrauchtoten und 1.200 Passivrauchtoten,
tausenden Tabakrauchschwergeschädigten versucht wird, das Leben mit Lungenkrebs ein wenig zu verlängern.

Sie machen sich mitschuldig, dass sich die Zahl der rauchenden Kinder und Jugendlichen, die Zahl der Raucherinnen und Raucher,
nicht reduziert! Sie sollten sich was schämen, noch dazu als GESUNDHEITS-MINISTER!

Treten Sie zurück, sofort, das wäre der beste Dienst für Österreich, den Sie in Ihrer Laufzeit zusammen brachten!

Dietmar Erlacher, Krebspatient, Tirol


PS: Ich lade Sie ein, sich am kommenden Sonntag in der Univ. Klinik Innsbruck/Natters ab 13h einmal anzusehen,
wie schwerstgeschädigte Passiv- und Aktivraucher "leben", mit Sauerstoffflaschen im Rucksack,
oder Sauerstaff-Wagen zum Nachziehen.
Und das sind nur die Lungenkrebskranken.
Sie wissen (z. B. von Prof. Dr. Zielinski), dass rund 40 % der Krebserkrankungen durch Tabakrauch entstehen,
und dass in Österreich 38.000 Krebs-Neuerkrankungen jedes Jahr zu beklagen sind.
Gehen Sie einmal als "normaler Mensch" in die Onkologiestation, und/oder in Krebs-Selbsthilfegruppen,
und schauen/hören Sie sich das Leid an. Durch den Nicht-Nichtraucherschutz sind Sie mitschuldig!