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Nachrichten - admin

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Gesundheit / Lungenärzte warnen - Passivrauchen nicht unterschätzen
« am: September 30, 2012, 22:57:32 Nachmittag »


Lungenärzte warnen - Passivrauchen nicht unterschätzen


Karlsruhe - Eine Stunde in einem Raum, in dem viel geraucht wird, entspricht einer aktiv gerauchten Zigarette. Dennoch wird die Gefahr des Passivrauchens nach wie vor unterschätzt. Ärzte schlagen Alarm.

http://www.news.de/gesundheit/855351956/lungenaerzte-warnen-passivrauchen-nicht-unterschaetzen/1/

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Raucher stößt Nichtraucher auf Gleis


Frankfurt (dsc) - Weil ein Asthmatiker einem Mann das Rauchen verbieten wollte, stieß der Raucher ihn in das Gleisbett. Der Mann verletzte sich leicht und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Wie die Polizei berichtet ist gestern Abend ein Streit zwischen einem Raucher und einem Asthmatiker am Frankfurter Hauptbahnhof eskaliert. Weil der Asthmatiker dem Mann das qualmen verbieten wollte, stieß der 43 Jahre alte Raucher ihn in das Gleisbett.

Der 35 Jahre alte Stuttgarter verletzte

http://www.op-online.de/nachrichten/frankfurt-rhein-main/raucher-stoesst-nichtraucher-hauptbahnhof-frankfurt-gleis-2518100.html

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Aber nur in Deutschland,
in Österreich haben sie Schiss, die Landeskammern!
Oder gar, wie ein angehender Arzt im AKH "wirtschaftlich" meint: "Leben und leben lassen!"



Für ein verschärftes Nichtraucherschutzgesetz für Nordrhein-Westfalen setzen sich die Ärztekammern Westfalen-Lippe und Nordrhein ein. „Der Gesetzentwurf der rot-grünen Landesregierung ist ein wichtiger Schritt für einen konsequenten Schutz vor den krank machenden Folgen des Rauchens, aktiv wie passiv“, betont Ärztekammerpräsident Dr. Theodor Windhorst im Vorfeld des SPD-Landesparteitages am kommenden Samstag in Münster, auf dem Teile der Partei-Basis gegen den Gesetzentwurf mobil machen wollen und sich u. a. für einen Erhalt der Raucherkneipen aussprechen.

http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=0.8.5627.10849

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Lieber Herr LH. Stv. Dr. Kaiser,

noch einen solchen Fortschritt, und wir verzeihen Ihnen das enorme Missgeschick ""unauffindbar", mit den Ihnen überreichten 240 Anzeigen anläßlich unserer Pressekonferenz in Klagenfurt!

Auch dass Sie neulich die Strafämter Klagenfurt, Villach ff. "zum Rapport aufforderten", um Ergebnisse von neuerlichen Anzeigen zu bekommen, ist einem Landesgesundheitschef hoch anzurechnen! Das unterscheidet Sie von unserem Raucherschutzminister Stöger! Was waren nun die Ergebnisse/Ausreden? Wir veröffentlichen dies hier, rund 50.000 Zugriffe/Monat, und im www.krebsforum.at, rund 400.000 Zugriffe/Monat.

Herzliche Grüße aus Tirol

Dietmar Erlacher


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Kärntner SP-Chef fordert Ende des Tabakkonsums im Verkehr

Neuer Vorstoß für Rauchverbot im Auto


    Belastung durch Passivrauch und erhöhte Unaufmerksamkeit.


Die "Tschick" am Lenkrad wollen sich viele rauchende Autofahrer nicht nehmen lassen - die Gesundheitsgefährdung ist dadurch aber deutlich erhöht.APAweb/dpa/Marcus Führer

Klagenfurt. Ein Rauchverbot im Auto wird seit Jahren intensiv debattiert. Nun wagt Kärntens SPÖ-Vorsitzender Peter Kaiser einen neuen Vorstoß: Wegen der Gefährdung durch Passivrauch aber auch durch erhöhte Unaufmerksamkeit im Verkehr soll ein neues Gesetz her, das den Tabakkonsum in Kraftfahrzeugen verbietet, fordert der Kärntner Gesundheitsreferent in einer Aussendung.

"Jedes Jahr passieren unzählige Unfälle aus Unachtsamkeit beim Hantieren mit Zigaretten, Pfeifen oder Zigarren. Dem nicht genug, sind mitfahrende Personen, insbesondere wehrlose Kinder, dem schädlichen Passivrauch ausgesetzt", wird Kaiser in der Aussendung zitiert.

Folglich bedürfe es nach Ansicht des SPÖ-Politikers nach dem Vorbild anderer Länder eines Gesetzes, den Tabakkonsum aus dem Auto gänzlich verbannt - unabhängig von Zahl oder Alter der Insaßen.

Verbotspläne im Sande verlaufen
Im vergangenen Jahr waren Pläne der EU-Kommission bekannt geworden, nach denen Rauchen im Kfz dann verboten werden sollte, wenn Kinder mitfahren. Wegen der - laut einer Erhebung der Britischen Ärztevereinigung - im Auto bis zu 23-fach erhöhten Belastung durch Passivrauch wären diese besonders gefährdet. Die Bemühungen Brüssels verliefen damals jedoch im Sande.

Auch Gesundheitsminister Alois Stöger sprach sich damals gegen ein Verbot aus: "Amerikanische Verhältnisse mit Verboten, die nichts bringen und nicht zu kontrollieren sind, wollen wir nicht", so der SPÖ-Politiker damals.


http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/490429_Neuer-Vorstoss-fuer-Rauchverbot-im-Auto.html?em_cnt=490429&em_comment=1

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Deutschland / Bald bleibt der Glimmstängel aus
« am: September 30, 2012, 22:06:06 Nachmittag »

1746
Deutschland / SPD NRW hält am Rauchverbot in der Gastronomie fest
« am: September 30, 2012, 22:01:04 Nachmittag »

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Das tödlichste Ding der Welt

3. März 2012, 12:15

 
    "Der Tabakindustrie ist es wieder einmal gelungen, sich unsichtbar zu manchen." Sie sehen alles, aber agieren völlig geheim, meint ihr Kritiker Robert Proctor.

Rabenschwarz und ellenlang: US-Historiker Robert Proctor bringt das Sündenregister der Tabakindustrie auf den jüngsten Stand

Mehr als zehn Jahre lang hat Robert Proctor an dem Ziegel mit dem provokanten Titel gearbeitet: Am Dienstag dieser Woche erschien das Buch "Golden Holocaust: Origins of the Cigarette Catastrophe and the Case for Abolition" in den Vereinigten Staaten (Der Untertitel auf Deutsch etwa: "Die Ursprünge der Zigarettenkatastrophe und ein Plädoyer für die Abschaffung"). Robert Proctor, renommierter Wissenschaftshistoriker an der Stanford University in Kalifornien, erstellt darin ein Sündenregister der Tabakindustrie. Und dieses ist lang und umfangreich (752 Seiten).

Während des Lesens schwankt man zwischen Wut angesichts der kriminellen Energie der Tabakmanager und Fassungslosigkeit darüber, wie sich zahllose Politiker, Behörden, Universitäten, Mediziner, Juristen, Historiker, Journalisten und Hollywoodgrößen über Jahrzehnte hinweg kaufen oder einlullen ließen - oder beides.

Ein deutschsprachiger Leser stolpert zunächst einmal über den Titel: "Golden Holocaust"? Der anerkannte Wissenschafter Proctor ist sich der Problematik des Titels sehr wohl bewusst, wie er im Gespräch mit dem STANDARD klarstellt. Schließlich hat er sich mit seinen Büchern zur " Rassenhygiene" und zur Krebsforschung im Nationalsozialismus einen Namen gemacht. "Ich weiß, dass der Genozid an den europäischen Juden nicht mit den Opfern des Rauchens zu vergleichen ist. Mit dem Begriff Holocaust verwende ich eine starke Rhetorik, die auch auf Provokation setzt", bekennt Proctor.

Ist das nötig? Mittlerweile bemüht sich selbst die Tabakindustrie kaum einmal mehr, die krebserregende Wirkung ihres Produkts zu leugnen. Rauchfreie Zonen allerorten, deutliche Warnungen auf den Packungen, hohe Strafzahlungen für die Konzerne. Dass deren Bosse keine Anwärter für den Friedensnobelpreis sind - geschenkt. "Old news", Hund beißt Mann. Ja, aber genau das ist das Problem, sagt Proctor. Die eigentliche Katastrophe steht uns noch bevor. Im 20. Jahrhundert starben etwa 100 Millionen Menschen an den Folgen des Tabakkonsums (jeder zweite Raucher).

Hunderte Millionen Tote

Derzeit geht die Weltgesundheitsorganisation WHO jährlich bereits von etwa sechs Millionen Toten aus, Tendenz steigend. Allein in China, dem großen Wachstumsmarkt der Tabakindustrie mit noch stark unterentwickelter Regulierung, werden im Laufe des 21. Jahrhunderts vermutlich hunderte Millionen Menschen vorzeitig sterben, weltweit bis zu einer Milliarde.

"Der Tabakindustrie ist es wieder einmal gelungen, sich unsichtbar zu machen", sagt Proctor. In seinem Buch verwendet er gerne das Bild des verspiegelten Glases, hinter dem sich die Zigarettendreher verstecken. Sie sehen alles, aber agieren völlig geheim.

Infolge eines gerichtlichen Vergleichs mit 46 US-Bundesstaaten im Jahr 1998 wurde die US-Tabakindustrie nicht nur zu immensen Schadenersatzforderungen in dreistelliger Milliardenhöhe verurteilt, sondern auch dazu, ihre Unterlagen aus den zurückliegenden Prozessen offenzulegen.

So entstand die Legacy Tobacco Documents Library, die derzeit 13 Millionen Dokumente enthält. Die Strategie der Tabakkonzerne war es, das Archiv mit dieser schieren Flut an Papier unbenutzbar zu machen, sagt Proctor. Aber sie hatten die Rechnung ohne Internet und Volltextsuche (http://legacy.library.ucsf.edu) gemacht. Insgesamt mehr als 70 Millionen Seiten über Produktion, Werbung und Forschung der Tabakindustrie liefern zahlreiche Nuggets für "Golden Holocaust". Aber der Reihe nach.

Als sich in den USA Anfang der Fünfzigerjahre ein wissenschaftlicher Konsens herausbildete, dass Rauchen Lungenkrebs hervorruft, waren Philip Morris und andere Konzerne alarmiert. In offiziellen Stellungnahmen betonten sie immer wieder, dass sie "nie ein Produkt herstellen und vertreiben werden, von dem gezeigt wird, dass es Ursache für Krankheiten ist". Gleichzeitig initiierten sie, so Proctor, eine der "ehrgeizigsten und erfolgreichsten Betrugskampagnen der Moderne".

Um sich als verantwortliche Industrie zu stilisieren, gründeten sie das Council for Tobacco Research und investierten hunderte Millionen Dollars, um die Gefahren des Rauchens zu untersuchen - vermeintlich. Denn kein Beleg war ihnen gut genug. Diese Alibiforschung diente einzig und allein dem Zweck, Zeit zu schinden, um dergestalt weiter möglichst viele Zigaretten verkaufen zu können. "Zweifel ist unser Produkt" heißt es beispielsweise in einem internen Memo von Brown & Williamson aus dem Jahre 1969. Bis in die Neunzigerjahre war für die Tabakindustrie die Frage der Gesundheitsgefährdung durch Rauchen offen, nicht bewiesen, umstritten.

Nachdem sich die Tabakindustrie Heerscharen von Medizinern und Chemikern, ja halbe Universitäten mit ihren Millionen dienstbar gemacht hatten, waren als nächstes die Historiker dran, die Hand aufzuhalten. Von den Achtzigerjahren an wurde die Tabakindustrie mit enormen Schadensersatzforderungen überzogen. Bei den Prozessen war die entscheidende Frage, ob und ab wann bekannt gewesen sei, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist. Die Verteidigung verfolgte eine gleichermaßen dreiste wie schizophren anmutende Doppelstrategie.

Nebel werfen, Zweifel säen

Einerseits: Otto Normalraucher müsse klar gewesen sein, welches Risiko er einging. Er dürfe sich jetzt nicht beschweren, dass er an Lungenkrebs sterbe. Andererseits: Der Industrie sei kein Vorwurf zu machen, sie habe ja forschen lassen, aber eben keinen stichhaltigen Beweis liefern können. Und überhaupt: Geschichte sei einmal kompliziert und könne nicht vom Standpunkt der Gegenwart aus beurteilt werden.

Gutachten von Historikern sollten dies belegen. Nur seien diese von Auslassungen und Verzerrungen gekennzeichnet, so Proctor. Denn wieder galt es: Nebel werfen und Zweifel säen. Proctor scheut sich nicht, seine Kollegen an den Pranger zu stellen: Er listet 48 Historiker auf, die meist anonym als Experten für die Tabakindustrie arbeiteten und dafür Honorare in Millionenhöhe erhielten.

Nur 500.000 Dollar erhielt Sylvester Stallone dafür, dass er in fünf "Rocky"-Filmen Zigaretten von Brown & Williamson paffte. Die lange Liste der Schauspieler und Studios, die qua Product-Placement Werbung für Zigaretten machten, liest sich fast wie ein Who's who der Kinogeschichte - und das bis zum heutigen Tag, siehe Sigourney Weaver in "Avatar". Die qualmenden Kinohelden sollen die "starters" animieren, wie die Marketingstrategen von Big Tobacco sagen, die Jugendlichen.

Sechs Billionen Zigaretten werden Jahr für Jahr hergestellt und geraucht (als Zahl ausgeschrieben: 6.000.000.000.000). Proctor kann anhand der bis dato geheimen Unterlagen mit einer enormen Fülle erschreckender Details zeigen, wie die Tabakindustrie von jeher bis ins Kleinste an dem ein Gramm schweren Stängel herumfeilt: von Geruch und Brennbarkeit des Tabaks über die Farbe des Papiers - am besten Elfenbeinweiß - bis hin zur Konsistenz der Asche.

Arsen, Blei und Asbest waren in früheren Jahren drin, Pflanzenschutzmittel und weitere Karzinogene sind es bis heute. Und natürlich Polonium 210 - ja, Radioaktivität wird auch inhaliert. Der Nikotingehalt wird bewusst hoch gehalten, damit die Nutzer abhängig werden. Filterzigaretten und "Light"-Marken machen Zigaretten keineswegs gesünder, für Proctor ein weiteres Täuschungsmanöver der Tabakindustrie.

Klar: in "Golden Holocaust" spricht ein Mann mit einer Mission, aber er tut es ohne Schaum vor dem Mund. Die Polemik ist wohldosiert, der Moralingehalt gut verträglich. Das Buch liest sich blendend, glänzt mit Aperçus und mit Witz.

Seriöse historische Forschung und ein politisches Anliegen müssen einander nicht ausschließen. Robert Proctor unterbreitet am Ende Vorschläge zur Reduktion des Tabakkonsums. Und er ist, der Leser wundert sich ein wenig, tatsächlich optimistisch, dass die Menschen langfristig das Rauchen aufgeben werden. Und damit sie das tödlichste Ding, das sie je erfunden haben, nicht mehr zwischen die Lippen stecken werden: die Zigarette. (Oliver Hochadel/DER STANDARD, Printausgabe, 3./4. 3. 2012)

Robert N. Proctor: "Golden Holocaust. The Origins of the Cigarette Catastrophe and the Case for Abolition". 40 USD / 752 S. University of California Press, Berkeley 2012

Link: Online-Ausstellung der Stanford School of Medicine über Werbeplakate der Tabakindustrie

http://derstandard.at/1330390260822/Das-toedlichste-Ding-der-Welt

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Gesundheit / Krebs durch passives und aktives Rauchen .....
« am: September 29, 2012, 13:38:30 Nachmittag »




Kurier heute

Univ.-Prof. Gabriela Kornek, Präsidentin des Vereins "Leben mit Krebs" betont:

"Gäbe es eine Europameisterschaft für Onkologie, wären wir zwar nicht Meister, aber wir würden jedes Jahr Medaillen mitbringen." Allerdings sieht sie viel Aufholbedarf in der Prävention. So gehen etwa 25 Prozent aller Krebsfälle weltweit auf das Konto von Übergewicht und Bewegungsmangel, bis zu 30 Prozent aller Krebs-Todesfälle sind direkt auf das Rauchen zurückzuführen.

Anmerkung:
Die "indirekten" Todesfälle durch Krebs wegen Tabakrauch, z. B. als Nichtraucher, sind nochmals rund 10 %!



http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/4513573-ueberlebensrate-bei-krebs-steigt.php


Raucher Lungenkrebs Informationen jetzt beim Krebs-Weltkongress: http://www.krebsforum.at/index.php/topic,6011.msg14592.html#msg14592


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Gesundheit / Ich habe meine Kinder sehr lieb, aber .......
« am: September 28, 2012, 22:10:39 Nachmittag »


Ich habe meine Kinder sehr lieb, aber .......

http://www.krebsforum.at/index.php/topic,4227.msg14587.html#msg14587

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Faymann zur Inseratenaffäre in Die Presse, heute:

„In dem Land wird niemand gekauft“ -

Von welchem Land spricht Faymann, von Landliebe? -

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1292230/Faymann_In-dem-Land-wird-niemand-gekauft?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do

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IMPRESSUM / Zugriffe auf www.rauchsheriff.at waren für einige Tage nicht möglich
« am: September 20, 2012, 18:24:22 Nachmittag »


Was immer da wieder geschah, danke dem Wiener EDV-Betreuer!

Herzliche Grüße aus Tirol

Dietmar Erlacher

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Veranstaltungen / HEUTE: Das ist tödlich, für rund 40 Österreicher täglich!
« am: September 09, 2012, 19:29:50 Nachmittag »


............ und dem roten Raucherschutzminister Stöger ist es egal!


ARTE - TV

Übermorgen Sonntag um .....


20:15 Tabak: Die ungefilterte Wahrheit

20:15 Thank You for Smoking

21:45 Stört es Sie, wenn ich rauche?

22:35 Ich rauche nicht mehr!

23:25 Eine letzte Zigarette


Näheres auf ... http://www.arte.tv/de/programm/72,week=37,year=2012.html


Sonntag, 9. September 2012 um 20.15 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Tabak: Die ungefilterte Wahrheit
(218mn)
ARTE F

In den letzten 20 Jahren hat sich die gesellschaftliche Wahrnehmung des Rauchens und der Raucher vollkommen verändert. Der Themenabend fragt, wie es vom Laissez-faire zum radikalen Verbot kam, und warum es früher höchstens um Gesundheitsvorsorge ging, während heute möglichst keiner mehr rauchen soll. Außerdem will er ergründen, mit welchen Mitteln dieser plötzliche Richtungswechsel durchgesetzt wurde.

Wer erinnert sich noch an die Zeit, als TV-Moderatoren, Gymnasiallehrer und Busfahrer, ja sogar Ärzte während der Behandlung rauchten? Und überall wurde an der Zigarette gezogen, in Wartesälen und Büros, auf Bahnsteigen, in Flugzeugen und Cafés. Für die Frauen war die Zigarette damals ein Zeichen von Eleganz und Emanzipation, für die Männer ein Symbol von Männlichkeit und geistigem Tiefgang. Vor nicht einmal 20 Jahren wurde allein der Gedanke, das Rauchen einzuschränken, empört und höhnisch zurückgewiesen.
Am Beispiel des Rauchens untersucht der Themenabend die Art und Weise, wie sich soziale Normen, insbesondere auf dem Gebiet der Gesundheit, verändern. Heute gilt der Raucher im besten Fall als potenzieller Kranker, im schlechtesten als Straffälliger, der die soziale Ordnung bedroht. Wie weit kann die Gesellschaft den Einzelnen schützen, ohne seine Freiheit anzutasten? Und welches Gesellschaftsprojekt verbirgt sich hinter dieser Gesundheitsutopie, in der körperlich-seelisches und gesellschaftliches Wohlbefinden verschmelzen?
Den Auftakt des Themenabends bildet der Spielfilm "Thank You for Smoking", eine köstliche Satire auf die politisch korrekte Ächtung des Nikotingenusses. In der anschließenden Dokumentation "Stört es Sie, wenn ich rauche?" wird die in den letzten 20 Jahren öffentlich stark betriebene Anti-Tabak-Politik persifliert. Den Abschluss des Abends bildet die dokumentarische Komödie "Ich rauche nicht mehr!". Sie ist das Tagebuch eines ehemaligen Rauchers, der immer wieder in Versuchung gerät, aber kein Mittel scheut, um von seinem Laster loszukommen.


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Sonntag, 9. September 2012 um 20.15 Uhr

Wiederholungen:
11.09.2012 um 15:00
Thank You for Smoking
(USA, 2005, 88mn)
ARTE F
Regie: Jason Reitman
Drehbuch: Jason Reitman
Kamera: James Whitaker
Musik: Rolfe Kent
Schnitt: Dana E. Glauberman
Darsteller: Aaron Eckhart (Nick Naylor), Maria Bello (Polly Bailey), Cameron Bright (Joey Naylor), Adam Brody (Jack), Sam Elliott (Lorne Lutch), Katie Holmes (Heather Holloway), David Koechner (Bobby Jay Bliss), Rob Lowe (Jeff Megall), William H. Macy (Senator Ortolan K. Finistirre), J.K. Simmons (Budd "BR" Rohrabacher), Robert Duvall (Doak "The Captain" Boykin)
Autor: Christopher Buckley
Produktion: Room 9 Entertainment, TYFS Productions LLC, Content Film
Produzent: David O. Sacks, Daniel Brunt, Daniel Dubiecki, Mindy Marin, Michael R. Newman
Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Nick Naylor, ein rhetorisch begabter, ehrgeiziger und skrupelloser Lobbyist, verharmlost im Auftrag der Firma Big Tobacco auf Pressekonferenzen und in Talkshows die gesundheitlichen Risiken des Rauchens, die seiner Meinung nach in der Öffentlichkeit hochgespielt werden und der Tabakindustrie zum Nachteil gereichen. Privat muss er seiner ehemaligen Frau beweisen, dass er würdig ist, das Sorgerecht für seinen Sohn auszuüben.

Nick Naylor ist Lobbyist für die amerikanische Tabakindustrie. Ebenso wie seinen Kollegen Bobby Jay Bliss und Polly Bailey, die für die Schusswaffenhersteller beziehungsweise die Alkoholbranche arbeiten, sind ihm Tatsachenverdrehung und Bestechung nicht fremd. Sein erbitterter Gegner ist Senator Ortolan Finistirre. Der bemüht sich, Raucher per Abschreckung von ihrem Laster zu heilen, und beantragt, Totenschädel auf Zigarettenpackungen drucken zu lassen.
Daraufhin sieht sich Nick Naylor gezwungen, wirksame Gegenstrategien zu entwickeln. Unter anderem gelingt es ihm, Filmagenten in Hollywood davon zu überzeugen, dass nicht nur Gangster und andere Bösewichter in Blockbustern an Zigaretten ziehen. Und dann ist da noch Lorne Lutch, der einst in Cowboy-Kluft für Zigaretten geworben hat und jetzt an Lungenkrebs erkrankt ist und gegen die Tabakindustrie zu Felde zieht. Den versucht Nick, mit einer Menge Geld zum Schweigen zu bringen.
Doch seine Machenschaften bleiben nicht unentdeckt. Die attraktive Journalisten Heather Holloway macht sich an Nick heran und kann ihm einige Geheimnisse entlocken, die sie skrupellos veröffentlicht. Aber Nick Naylor gibt noch längst nicht auf ...

Das Drehbuch entstand nach einem Roman von Christopher Buckley.
"Télérama" schreibt: "Jason Reitmans ebenso bissiger wie feinsinniger Debütfilm (...) entlarvt die in den USA zurzeit weit verbreiteten Auswüchse von Lobbying und "political correctness". Und im "film-dienst" ist zu lesen: "Elegant und leicht entwickelte Satire auf Lobbyismus, Politik, Hollywood und die Boulevardpresse, die die unterschiedlichen Zynismen genüsslich vorführt und hintergründig unterhält."
Die Komödie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem erhielt Jason Reitman den Independent Spirit Award 2007 für das beste Drehbuch, den Preis der Las Vegas Film Critics Society 2006 und den Publikumspreis beim Norwegischen Internationalen Film Festival 2006.


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Sonntag, 9. September 2012 um 21.45 Uhr

Wiederholungen:
16.09.2012 um 05:10
20.09.2012 um 14:10
Stört es Sie, wenn ich rauche?
(Frankreich, 2012, 60mn)
ARTE F
Regie: Grégoire Bénabent, Marie-Pierre Jaury
16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Rauchen ist gesundheitsschädlich und kann sogar zum Tode führen. Die Gefahren des Tabakkonsums sind nicht erst seit 20 Jahren bekannt. Und trotzdem wurde überall und zu jeder Tages- und Nachtzeit hemmungslos zur Zigarette gegriffen. Der Dokumentarfilm zeigt, wie radikal sich die Einstellung zum Rauchen in den letzten Jahren verändert hat.

Raucher sehen sich mit immer mehr Warnhinweisen, Verboten und Therapien konfrontiert. So ist auf jeder Zigarettenschachtel "Rauchen kann tödlich sein", "Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu". "Rauchen macht sehr schnell abhängig" oder Ähnliches zu lesen. Und jedes Krankenhaus hat inzwischen Suchtsprechstunden eingerichtet.
Dabei galt Rauchen vor noch nicht allzu langer Zeit als völlig normal. In Filmen wurde geraucht ebenso wie in zahlreichen Kinos. Schriftsteller rauchten und ihre Romanhelden ebenfalls. Für Jugendliche war es eine Art Initiationsritus, für Männer ein Akt der Selbstbehauptung, für Frauen ein Zeichen der Emanzipation.
Zwar waren die Gefahren des Tabakkonsums auch früher bekannt, aber Gesundheit und Vorsorge hatten nicht denselben Stellenwert wie heute. Warum wurde der Raucher innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem Kranken, der von seiner Sucht geheilt werden muss? Ist die Gesundheit zum einzigen Ziel, zur ultimativen Utopie unserer Gesellschaft geworden? Auf diese Fragen suchen Grégoire Bénabent und Marie-Pierre Jaury in ihrem Dokumentarfilm - auch auf heitere Art - nach Antworten.


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Sonntag, 9. September 2012 um 22.35 Uhr

Wiederholungen:
16.09.2012 um 06:00
Ich rauche nicht mehr!
(Frankreich, 2004, 51mn)
ARTE F
Regie: Andrés Jarach
Stereo

Die Dokumentation erzählt eine ganz persönliche Geschichte, in der sich jedoch jeder leicht wieder erkennen kann. Dank der ironischen, teils dokumentarischen, teils fiktionalen Erzählweise und der "Komplizenschaft" mit dem Protagonisten ist das hinreißende Porträt eines Mannes entstanden, der versucht, das Rauchen aufzugeben.

Thomas, seit 20 Jahren ein starker Raucher, hat sich entschieden: Er macht Schluss mit der Zigarette. "Ich bin ein glücklicher Raucher. Werde ich auch ein glücklicher Nichtraucher sein?", fragt er. Die Dokumentation ist angelegt wie ein Tagebuch. Sie setzt mit Thomas' letzter, genüsslich inhalierter Zigarette ein und endet ein paar Wochen später. Vom Aufstehen bis zum Schlafengehen, mit Freunden, bei der Arbeit und bei Arztbesuchen beobachtet die Kamera die Veränderungen, die Thomas durchmacht. Manchmal nimmt er direkt vor der Kamera Stellung, manchmal spricht er seine Erfahrungen auf Band.
Diese lebensnah erzählten Szenen werden durch informative Sequenzen über Suchtabhängigkeit sachlich und zugleich humorvoll ergänzt. Immer wieder gerät der heroische Nichtraucher Thomas mit seiner Entscheidung in Konflikt. Die Entwöhnung gestaltet sich als langwieriger Prozess, der sich nicht nur körperlich auswirkt, sondern auch die Beziehungen zu anderen Menschen beeinflusst. Vor dem Hintergrund dieser schwierigen Lebenssituation, in der verschiedene körperliche Beschwerden auftreten, porträtiert die Dokumentation liebevoll und mit Humor die Persönlichkeit des Protagonisten.


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Sonntag, 9. September 2012 um 23.25 Uhr

Wiederholungen:
10.09.2012 um 12:25
16.09.2012 um 06:55
Eine letzte Zigarette
(Frankreich, 2009, 19mn)
ARTE F
Regie: Géraldine Maillet
Kamera: Guillaume Schiffman
Musik: Benjamin Biolay
Schnitt: Rodolphe Molla
Darsteller: Stéphane Freiss, François Bégaudeau, Julie Gayet, Audrey Marney
Original mit Untertitel Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Um zu rauchen, müssen die Besucher eines Restaurants auf die Straße ausweichen. Hier machen sie allerlei interessante Bekanntschaften.

Zwei Paare essen in einem Restaurant an benachbarten Tischen zu Abend. Um ihrem Laster zu frönen, müssen die Raucher auf die Straße gehen. In diesen Zigarettenpausen machen sie auf dem Bürgersteig vor dem Lokal flüchtige Bekanntschaften, aus denen sich einige überraschende Verwicklungen ergeben.

1753
DER TIROLER ADLER SIEHT MEHR .................. / Tiroler Adler und der Kurier
« am: September 08, 2012, 16:44:34 Nachmittag »




Kurier - Alle Achtung und zu empfehlen (gleich noch kaufen, falls online, bitte Mitteilung an info@krebspatienten.at):

Kurier 7.8.12, Seite 14, ganzseitig, Bericht zum zum Tabakgesetz ohne Nichtraucherschutz

Kurier 8.9.12, Seite 21, ganzseitig, Berichte über Bildung, Politik, Gesundheit, Integration, Wirtschaftspolitik und

                     Seite 22. ganzseitig, 25 "Menschen" sprechen mir aus der Seele, und "Handeln statt reden, bei ....."




Danke für die Links:

http://kurier.at/nachrichten/4511319-die-buerger-machen-politik.php

+

http://kurier.at/nachrichten/4511250-kurier-kampagne-wir-verbessern-oesterreich.php

+ .........

1754
yeb0q






Eine Ministeranklage gegen Gesundheitsminister Stöger wird empfohlen


Gesundheitsminister Stöger ist verantwortlich für diese Seite im Internet:


https://www.gesundheit.gv.at/Portal.Node/ghp/public/content/giftcocktail-tabakrauch.html


Er weiß also genau über die Schädlichkeit, über die krebsauslösende Wirkung, durch gesetzwidrige Zwangsberauchungen.

Durch den regelmäßigen Erhalt von Anzeigen wegen Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes, und durch Kopien selbiger,

ist BM. Stöger über den anhaltenden Missstand in der Gastronomie seit 3 Jahren bestens informiert.

Trotzdem schützt er als Gesundheitsminister die Österreicherinnen und Österreicher nicht vor den Giftstoffen,

indem er nicht einmal den Versuch unternimmt, das unwirksame Tabakgesetz zu ändern,

bzw. die fehlende Exekutierung des Gesetzes durch Behörden umzusetzen.


BM. Stöger nimmt somit vorsätzlich drei Passivrauchtote und unzählige durch Tabakrauch Schwersterkrankte in Kauf,

das aus niedrigen bzw. unbekannten Gründen.






Dietmar Erlacher, Krebspatient, Tirol

Bundesobmann von "Krebspatienten für Krebspatienten" 


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Laut BMfG ist im Tabakrauch neben Nikotin ein Gemisch aus über 4.800 Substanzen, unter anderem Wasserdampf, Kohlenmonoxid,
Cadmium sowie freie Radikale Die im Zigarettenrauch enthaltenen Substanzen zeigen schon in sehr geringen Mengen – im Milligramm Bereich – eine schädliche Wirkung.
Mehr als 90 dieser Substanzen werden von Fachorganisationen und Expertengremien als krebserzeugend oder wahrscheinlich krebserzeugend bewertet. Diese Stoffe können das Erbgut (DNA) schädigen, sodass gesunde Zellen zu Krebszellen entarten. Zu den gefährlichsten Stoffen, die nach dem Einstufungsschema der IARC (International Agency for Research on Cancer) in der Gruppe 1 als „krebserzeugend für den Menschen“ eingestuft werden, zählen u.a. Arsen, Benzol, Cadmium, Formaldehyd und Nickel. BMfG: https://www.gesundheit.gv.at/Portal.Node/ghp/public/content/giftcocktail-tabakrauch.html


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48. Sitzung des Landtages Steiermark, XV. Gesetzgebungsperiode – 21. April 2009

Geschätzte Damen und Herren,
38 Menschen sterben täglich an den Folgen von Rauchen.
4 Menschen sterben täglich an den Folgen von Passivrauchen.

Wenn wir beim Passivrauchen sind, so möchte ich auch noch zum Thema kommen, wenn wir von den Lehrlingen in den Gastronomiebetrieben reden. Hier werden junge Menschen zur Ausbildung gebracht, die massiv dem Passivrauchen ausgesetzt sind. Passivrauchen heißt, sie haben
öfter Infekte der oberen Luftwege, Bronchitis, Erkältungen, Entzündungen, wesentlich häufiger als Menschen, die dem Passivrauchen nicht ausgesetzt sind. Sie haben deutlich häufiger Allergien, Asthma, Bronchiale.
Es gibt ein Schreiben, und das finde ich bemerkenswert, ein Schreiben welches von der Österreichischen Gesellschaft für Arbeitsmedizin an die damalige Bundesministerin Dr. Andrea Kdolsky gerichtet war und ich möchte hier einige Passagen davon vorlesen:
„Bereits 2001 wurde die verstärkte Lüftung als Alternative zum Rauchverbot am Arbeitsplatz aus dem § 30 ArbeitnehmerInnenschutzgesetz mit der Begründung gestrichen, dass das Krebsrisiko auch durch die besten Lüftungs- und Luftreinigungsanlagen nicht auf akzeptable Werte gesenkt werden kann. Die gegenwärtigen Schadstoffbelastungen in österreichischen Lokalen lassen Gesundheitsschäden beim nichtrauchenden Personal erwarten und erfordern eine rasche Maßnahme, und zwar ein Rauchverbot wie an allen anderen Arbeitsplätzen in Österreich und wie in den meisten Ländern Nord- und Westeuropas sowie in Italien. Dr. Christine Klien – Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Arbeitsmedizin.“
Geschätzte Damen und Herren, wir brauchen hier Maßnahmen, die sich weg- und abheben von diesen Wischi-Waschi-Maßnahmen, die zurzeit tätig sind. Wir brauchen keine Quadratmeterbeschränkungen in Speiselokalen, keinen Raucherzonen in Speiselokalen. Ein generelles Rauchverbot ist das, was her muss. Ein generelles Rauchverbot ist das, was verlangt wird, von der Jugend verlangt wird, von dieser Generation die noch groß und erwachsen wird und die noch ein langes Leben vor sich hat. Ich glaube, das ist keine Forderung der wir nicht zustimmen können und für diese Forderung sollten wir uns auch Zeit nehmen und versuchen, diese umzusetzen. Zum Schluss möchte ich sagen, für unsere Kinder und Jugendlichen sollten wir abfahren mit all diesen halbherzigen Lösungen und uns klar deklarieren. Ein generelles Rauchverbot, das ist die Zukunft. Andere Länder schaffen es auch, warum sollen wir das nicht schaffen. In diesem Sinne hoffe ich, diese Diskussionen führt ein bisschen dazu, ich konnte Ihnen hoffentlich etwas auch in diese Richtung mitgeben und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. (Beifall bei der SPÖ – 10.21 Uhr)

1755





ARTE - TV

Übermorgen Sonntag um .....



20:15 Tabak: Die ungefilterte Wahrheit

20:15 Thank You for Smoking

21:45 Stört es Sie, wenn ich rauche?

22:35 Ich rauche nicht mehr!

23:25 Eine letzte Zigarette


Näheres auf ... http://www.arte.tv/de/programm/72,week=37,year=2012.html


Sonntag, 9. September 2012 um 20.15 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Tabak: Die ungefilterte Wahrheit
(218mn)
ARTE F

In den letzten 20 Jahren hat sich die gesellschaftliche Wahrnehmung des Rauchens und der Raucher vollkommen verändert. Der Themenabend fragt, wie es vom Laissez-faire zum radikalen Verbot kam, und warum es früher höchstens um Gesundheitsvorsorge ging, während heute möglichst keiner mehr rauchen soll. Außerdem will er ergründen, mit welchen Mitteln dieser plötzliche Richtungswechsel durchgesetzt wurde.

Wer erinnert sich noch an die Zeit, als TV-Moderatoren, Gymnasiallehrer und Busfahrer, ja sogar Ärzte während der Behandlung rauchten? Und überall wurde an der Zigarette gezogen, in Wartesälen und Büros, auf Bahnsteigen, in Flugzeugen und Cafés. Für die Frauen war die Zigarette damals ein Zeichen von Eleganz und Emanzipation, für die Männer ein Symbol von Männlichkeit und geistigem Tiefgang. Vor nicht einmal 20 Jahren wurde allein der Gedanke, das Rauchen einzuschränken, empört und höhnisch zurückgewiesen.
Am Beispiel des Rauchens untersucht der Themenabend die Art und Weise, wie sich soziale Normen, insbesondere auf dem Gebiet der Gesundheit, verändern. Heute gilt der Raucher im besten Fall als potenzieller Kranker, im schlechtesten als Straffälliger, der die soziale Ordnung bedroht. Wie weit kann die Gesellschaft den Einzelnen schützen, ohne seine Freiheit anzutasten? Und welches Gesellschaftsprojekt verbirgt sich hinter dieser Gesundheitsutopie, in der körperlich-seelisches und gesellschaftliches Wohlbefinden verschmelzen?
Den Auftakt des Themenabends bildet der Spielfilm "Thank You for Smoking", eine köstliche Satire auf die politisch korrekte Ächtung des Nikotingenusses. In der anschließenden Dokumentation "Stört es Sie, wenn ich rauche?" wird die in den letzten 20 Jahren öffentlich stark betriebene Anti-Tabak-Politik persifliert. Den Abschluss des Abends bildet die dokumentarische Komödie "Ich rauche nicht mehr!". Sie ist das Tagebuch eines ehemaligen Rauchers, der immer wieder in Versuchung gerät, aber kein Mittel scheut, um von seinem Laster loszukommen.


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Sonntag, 9. September 2012 um 20.15 Uhr

Wiederholungen:
11.09.2012 um 15:00
Thank You for Smoking
(USA, 2005, 88mn)
ARTE F
Regie: Jason Reitman
Drehbuch: Jason Reitman
Kamera: James Whitaker
Musik: Rolfe Kent
Schnitt: Dana E. Glauberman
Darsteller: Aaron Eckhart (Nick Naylor), Maria Bello (Polly Bailey), Cameron Bright (Joey Naylor), Adam Brody (Jack), Sam Elliott (Lorne Lutch), Katie Holmes (Heather Holloway), David Koechner (Bobby Jay Bliss), Rob Lowe (Jeff Megall), William H. Macy (Senator Ortolan K. Finistirre), J.K. Simmons (Budd "BR" Rohrabacher), Robert Duvall (Doak "The Captain" Boykin)
Autor: Christopher Buckley
Produktion: Room 9 Entertainment, TYFS Productions LLC, Content Film
Produzent: David O. Sacks, Daniel Brunt, Daniel Dubiecki, Mindy Marin, Michael R. Newman
Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Nick Naylor, ein rhetorisch begabter, ehrgeiziger und skrupelloser Lobbyist, verharmlost im Auftrag der Firma Big Tobacco auf Pressekonferenzen und in Talkshows die gesundheitlichen Risiken des Rauchens, die seiner Meinung nach in der Öffentlichkeit hochgespielt werden und der Tabakindustrie zum Nachteil gereichen. Privat muss er seiner ehemaligen Frau beweisen, dass er würdig ist, das Sorgerecht für seinen Sohn auszuüben.

Nick Naylor ist Lobbyist für die amerikanische Tabakindustrie. Ebenso wie seinen Kollegen Bobby Jay Bliss und Polly Bailey, die für die Schusswaffenhersteller beziehungsweise die Alkoholbranche arbeiten, sind ihm Tatsachenverdrehung und Bestechung nicht fremd. Sein erbitterter Gegner ist Senator Ortolan Finistirre. Der bemüht sich, Raucher per Abschreckung von ihrem Laster zu heilen, und beantragt, Totenschädel auf Zigarettenpackungen drucken zu lassen.
Daraufhin sieht sich Nick Naylor gezwungen, wirksame Gegenstrategien zu entwickeln. Unter anderem gelingt es ihm, Filmagenten in Hollywood davon zu überzeugen, dass nicht nur Gangster und andere Bösewichter in Blockbustern an Zigaretten ziehen. Und dann ist da noch Lorne Lutch, der einst in Cowboy-Kluft für Zigaretten geworben hat und jetzt an Lungenkrebs erkrankt ist und gegen die Tabakindustrie zu Felde zieht. Den versucht Nick, mit einer Menge Geld zum Schweigen zu bringen.
Doch seine Machenschaften bleiben nicht unentdeckt. Die attraktive Journalisten Heather Holloway macht sich an Nick heran und kann ihm einige Geheimnisse entlocken, die sie skrupellos veröffentlicht. Aber Nick Naylor gibt noch längst nicht auf ...

Das Drehbuch entstand nach einem Roman von Christopher Buckley.
"Télérama" schreibt: "Jason Reitmans ebenso bissiger wie feinsinniger Debütfilm (...) entlarvt die in den USA zurzeit weit verbreiteten Auswüchse von Lobbying und "political correctness". Und im "film-dienst" ist zu lesen: "Elegant und leicht entwickelte Satire auf Lobbyismus, Politik, Hollywood und die Boulevardpresse, die die unterschiedlichen Zynismen genüsslich vorführt und hintergründig unterhält."
Die Komödie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem erhielt Jason Reitman den Independent Spirit Award 2007 für das beste Drehbuch, den Preis der Las Vegas Film Critics Society 2006 und den Publikumspreis beim Norwegischen Internationalen Film Festival 2006.


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Sonntag, 9. September 2012 um 21.45 Uhr

Wiederholungen:
16.09.2012 um 05:10
20.09.2012 um 14:10
Stört es Sie, wenn ich rauche?
(Frankreich, 2012, 60mn)
ARTE F
Regie: Grégoire Bénabent, Marie-Pierre Jaury
16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Rauchen ist gesundheitsschädlich und kann sogar zum Tode führen. Die Gefahren des Tabakkonsums sind nicht erst seit 20 Jahren bekannt. Und trotzdem wurde überall und zu jeder Tages- und Nachtzeit hemmungslos zur Zigarette gegriffen. Der Dokumentarfilm zeigt, wie radikal sich die Einstellung zum Rauchen in den letzten Jahren verändert hat.

Raucher sehen sich mit immer mehr Warnhinweisen, Verboten und Therapien konfrontiert. So ist auf jeder Zigarettenschachtel "Rauchen kann tödlich sein", "Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu". "Rauchen macht sehr schnell abhängig" oder Ähnliches zu lesen. Und jedes Krankenhaus hat inzwischen Suchtsprechstunden eingerichtet.
Dabei galt Rauchen vor noch nicht allzu langer Zeit als völlig normal. In Filmen wurde geraucht ebenso wie in zahlreichen Kinos. Schriftsteller rauchten und ihre Romanhelden ebenfalls. Für Jugendliche war es eine Art Initiationsritus, für Männer ein Akt der Selbstbehauptung, für Frauen ein Zeichen der Emanzipation.
Zwar waren die Gefahren des Tabakkonsums auch früher bekannt, aber Gesundheit und Vorsorge hatten nicht denselben Stellenwert wie heute. Warum wurde der Raucher innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem Kranken, der von seiner Sucht geheilt werden muss? Ist die Gesundheit zum einzigen Ziel, zur ultimativen Utopie unserer Gesellschaft geworden? Auf diese Fragen suchen Grégoire Bénabent und Marie-Pierre Jaury in ihrem Dokumentarfilm - auch auf heitere Art - nach Antworten.


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Sonntag, 9. September 2012 um 22.35 Uhr

Wiederholungen:
16.09.2012 um 06:00
Ich rauche nicht mehr!
(Frankreich, 2004, 51mn)
ARTE F
Regie: Andrés Jarach
Stereo

Die Dokumentation erzählt eine ganz persönliche Geschichte, in der sich jedoch jeder leicht wieder erkennen kann. Dank der ironischen, teils dokumentarischen, teils fiktionalen Erzählweise und der "Komplizenschaft" mit dem Protagonisten ist das hinreißende Porträt eines Mannes entstanden, der versucht, das Rauchen aufzugeben.

Thomas, seit 20 Jahren ein starker Raucher, hat sich entschieden: Er macht Schluss mit der Zigarette. "Ich bin ein glücklicher Raucher. Werde ich auch ein glücklicher Nichtraucher sein?", fragt er. Die Dokumentation ist angelegt wie ein Tagebuch. Sie setzt mit Thomas' letzter, genüsslich inhalierter Zigarette ein und endet ein paar Wochen später. Vom Aufstehen bis zum Schlafengehen, mit Freunden, bei der Arbeit und bei Arztbesuchen beobachtet die Kamera die Veränderungen, die Thomas durchmacht. Manchmal nimmt er direkt vor der Kamera Stellung, manchmal spricht er seine Erfahrungen auf Band.
Diese lebensnah erzählten Szenen werden durch informative Sequenzen über Suchtabhängigkeit sachlich und zugleich humorvoll ergänzt. Immer wieder gerät der heroische Nichtraucher Thomas mit seiner Entscheidung in Konflikt. Die Entwöhnung gestaltet sich als langwieriger Prozess, der sich nicht nur körperlich auswirkt, sondern auch die Beziehungen zu anderen Menschen beeinflusst. Vor dem Hintergrund dieser schwierigen Lebenssituation, in der verschiedene körperliche Beschwerden auftreten, porträtiert die Dokumentation liebevoll und mit Humor die Persönlichkeit des Protagonisten.


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Sonntag, 9. September 2012 um 23.25 Uhr

Wiederholungen:
10.09.2012 um 12:25
16.09.2012 um 06:55
Eine letzte Zigarette
(Frankreich, 2009, 19mn)
ARTE F
Regie: Géraldine Maillet
Kamera: Guillaume Schiffman
Musik: Benjamin Biolay
Schnitt: Rodolphe Molla
Darsteller: Stéphane Freiss, François Bégaudeau, Julie Gayet, Audrey Marney
Original mit Untertitel Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Um zu rauchen, müssen die Besucher eines Restaurants auf die Straße ausweichen. Hier machen sie allerlei interessante Bekanntschaften.

Zwei Paare essen in einem Restaurant an benachbarten Tischen zu Abend. Um ihrem Laster zu frönen, müssen die Raucher auf die Straße gehen. In diesen Zigarettenpausen machen sie auf dem Bürgersteig vor dem Lokal flüchtige Bekanntschaften, aus denen sich einige überraschende Verwicklungen ergeben.


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