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Nachrichten - admin

1697
EU, Fragen, Antworten, etc. / Der Rücktritt von EU-Gesundheits-Kommissar Dalli ist
« am: Oktober 24, 2012, 01:16:36 Vormittag »


Der Rücktritt von EU-Kommissar Dalli ist so dubios,

dass sein Exchef Barroso alle Fakten auf den Tisch legen sollte.

Sonst könnte daraus ein "Barrosogate" werden.

http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1303777/Leitartikel_Korruptionsaffaere-in-Bruessel

1698
Kommentare heute im Kurier:

Ich habe großen Respekt vor Herrn Erlacher, dass er die Kraft hat, sich nach seiner schweren Krankheit diesem Thema derart intensiv zu widmen, insbesondere wenn man bedenkt, welchen hässlichen und primitiven Beleidigungen bis hin zur Androhung von körperlichen Gewalt er ausgesetzt ist. Ich hätte diese Zivilcourage nicht.

Beschämend für die österreichische Politik allemal und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass österreichische Politiker offensichtlich von der Tabaklobby „geschmiert“ werden. Es wäre nicht das erste Mal, dass diese Industrie sich Politiker kauft.

Ich habe damals die Diskussion gesehen und die Herren Ainedter und Schuh waren an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten.

Es grenzt an makabren schmerzhaften Zynismus, wenn ein Herr Ainedter, Anwalt der Tabaklobby mit der „KREBSHILFE-Gedenkmünze“ ausgezeichnet wird.


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20060619_OTS0132/hohe-auszeichnung-fuer-dr-manfred-ainedter-bild

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FÜR ALLE :
Nichtraucher gehen zum Essen NICHT in Raucherlokale, die rund 350 Rauchsheriffs schon gar nicht, jedoch auch in getrennte Nichtraucher/Raucherlokale! Aber immer noch gibt es über 2/3 geldgierige, seit 1.1.2005/1.1.2009 gesetzwidrige Wirte, die - unter Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes laut Tabakgesetz - Raucher UND Nichtraucher abzocken, und dabei Nichtraucher zur Zwangsberauchung nötigen!
RAUCHER werden von "Krebspatienten für Krebspatienten" nicht angezeigt, außer ein Dutzend Promis. www.rauchsheriff.at

1699
1 - Wien / KURIER - Rauchsheriffs sind auf Anzeigentour
« am: Oktober 24, 2012, 00:09:28 Vormittag »
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Kurier, 24.10.2012

Rauchsheriffs sind auf Anzeigentour

http://kurier.at/nachrichten/4516769-rauchsheriffs-sind-auf-anzeigentour.php

Wirte, die das Tabakgesetz ignorieren, werden wieder angezeigt. Auch Anwalt Ainedter und Entertainer Mat Schuh drohen Klagen.



Österreichs prominentester Rauchsheriff, Dietmar Erlacher (60) und 350 Mitstreiter gehen wieder in die Offensive.

Die Jagd nach Rauchern und Gastronomen, die sich nicht an den Nichtraucherschutz (Tabakgesetz) halten, macht auch vor Promis nicht halt. "Ich überlege mir eine Anzeige gegen den bekannten Anwalt Manfred Ainedter und Entertainer Mat Schuh." Die beiden sollen in der ORF-Kantine des Landesstudios Wien am Küniglberg – in der Nichtraucherkantine provozierend und demonstrativ – geraucht haben. Die Vorwürfe des Innsbrucker Rauchsheriffs gehen aber noch weiter: "Ainedter hat sich vorher, bei einer aufgezeichneten Talk-Show zum Thema Nichtraucherschutz sogar auf dem Podium einen Tschick angezündet. Im Publikum waren etwa 100 Personen Zeugen des ungeheuerlichen Vorfalls." Da auch Rauchsheriff Erlacher im Publikum war, intervenierte er sofort. Anwalt Ainedter dämpfte daraufhin aus. Die beiden Vorfälle sollen sich im Herbst des Vorjahres zugetragen haben.

Der ORF in Wien soll sich nicht an den Nichtraucherschutz halten.

Seitens der ORF-Pressestelle wird weder dementiert noch bestätigt. Sprecher Markus Wibmer: "In unserem Haus besteht generelles Rauchverbot. Diese Regulative werden eingehalten. In der Kantine gibt es allerdings einen Raucherbereich. Und man darf auch mit einer gewissen Eigenverantwortung von Rauchern rechnen." Das sieht Erlacher anders: "Bei uns sind etliche Beschwerden eingegangen, dass im Landesstudio, etwa in den Gängen, geraucht wird. Ich setzte den ORF davon in Kenntnis. Das Ergebnis war erschütternd. Die angesehene Thema-Redaktion verlangte, keinerlei Zusendungen mehr zum Thema Nichtraucherschutz zu bekommen."

Der beschuldigte Staranwalt Manfred Ainedter sieht der Klage jedenfalls mit Gelassenheit entgegen: "Die Causa amüsiert mich. Viel Rauch um nichts. Soll er mich und Mat Schuh doch klagen." Rauchsheriff Erlacher greift aber auch Entertainer Schuh massiv an: "Ich habe damals versucht, ihm klar zu machen, dass ein Rauchverbot besteht. Mit ihm war nicht zu reden. Der Mann ist ja der reinste Lachsack." Erst als Ex-Miss-Austria Christine Reiler dem Innsbrucker zu Hilfe kam, so Erlacher, beruhigte sich die Situation.

Unruhige Zeiten kommen jedenfalls auf Österreichs Gastronomen zu. Denn Erlacher und Sympathisanten schwärmen wieder bundesweit aus, um Wirte, die das Tabakgesetz nicht einhalten, anzuzeigen.

Planquadrate

Aktuell laufen "Planquadrate" in Innsbruck, St. Pölten, Mistelbach, Baden, Sooß, Wien und dem neuen G3-Shoppingtempel in Gerasdorf. "Die Kontrollen sind notwendig. Die Schanigarten-Saison ist vorbei. Raucher wandern in die Lokale zurück", weiß Erlacher. Auch sollen bis Jahresende heimische Lokale an der deutschen Grenze kontrolliert werden. "Denn die Deutschen kommen zu uns, um ungestört in der Gastro rauchen zu können." Bis Jahresende rechnen die Nichtraucher mit 18.000 Anzeigen gegen Wirte. Noch im Oktober wird Rauchsheriff Erlacher mehr als ein Dutzend Anzeigen gegen die Wiener Einkaufszentren Lugner City und Millennium Tower beim Wiener Magistrat einbringen.

Anmerkung:
Selbst heute habe Ainedter am Tel. zu Berger gesagt: Ich rauch wann und wo ich will!


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Danke, auch für die Emails neuer Anzeigen, die wir hier von Innsbruck aus den Behörden zusenden! Wir laden dich ein, sei dabei, laut http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

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Kommentare dazu im Kurier:

Diese Aktionen der Rauchersheriffs werden nur deshalb nötig, weil unsere Politker zu feige sind, ein ordentliches Gesetz (generelles Rauchverbot in Lokalen) zu machen und nicht einmal die Befolgung der bestehenden miesen Konstruktion durchzusetzen.

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Solange die Politik versagt brauchen wir die Rauchersheriffs, die Schläfertypen von den Bezirksämtern und BHs sind ja vermutlich zu faul um selbst durchzugreifen damit die Giftler endlich aus den Lokalen und Einkaufszentren verbannt werden ...
Jedes Dritte-Welt-Land hat bessere Antirauchergesetze als Österreich!

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Ich finde es dämlich, wenn Eltern, die sich mit ihren Kindern trotz Wahlfreiheit ausgerechnet in geschlossenen Raucherzonen aufhalten, keine gesetzlichen Konsequenzen für ihr verantwortungsloses Verhalten zu erwarten haben.

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stimmt, es sollte ein Verbot für Kinder (oder Jugendliche unter 16 Jahren?????) geben für diese Raucherzonen.

Denn wenn Frauen mit ihren Kleinkindern dort auftauchen, dann denk' ich mir auch immer meinen Teil.....

Anmerkung:
Richtig! Aber die Altersgrenze für das Rauchen und das Besuchen von Raucherräumen soll ab 18 Jahren erst möglich sein!
Selbst in Deutschland darf man erst ab 18 J. Zigaretten kaufen und rauchen!

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whispering mary: also ich finde nicht, dass Kritik am Rauchen als "Kleinlich" abzutun ist.

Rauchen ist gesundheitsschädlich, auch für mich als Nichtraucher, wenn ich daneben stehe.

Mein ganzes Gwand stinkt ..... meine Haare stinken ..... meine Haut stinkt ....

Nach einem Aufenthalt in Räumen mit Rauchern muss ich mich duschen, Haare waschen, das Gwand ab in die Waschmaschine und Sakkos etc. 3 Tage ablüften lassen.

Wie komme ich dazu, das über mich ergehen zu lassen und mich auch noch gesundheitlich schädigen lassen zu müssen?

Wenn ich mich neben jemanden hinstelle und ständig furze, wird sich dieser Jemand belästigt fühlen. Der Unterschied ist nur: das ist nicht gesundheitsschädlich, der Geruch verschwindet binnen weniger Minuten und weder Haut noch Gwand noch sonstwas stinken noch Stunden danach.

Also liebe Raucher: ich seh' ja ein, dass ihr das Gift braucht, aber bitte raucht nicht,wo ihr damit andere Menschen vergiftet oder verstinkt.

Danke

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Ein netter Ainedter
würde sich anders verhalten,
diese Provokation ist unter jeder Sau,
gehört dem Gesetzt gemäß geanhndet.
Basta

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1700
Vorsicht vor Tabak-Konzerne! Warum? / 22.10.12, 22h, TV NDR: Die Philip Morris Story
« am: Oktober 20, 2012, 21:40:50 Nachmittag »



http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/start291-epgdetail_sid-1253571.html


Fernsehtipp für Montag, 22 Uhr, NDR.

Die Philip Morris Story: Die Dokumentation zeigt, wie die Zigarettenindustrie mit geschickter Lobbyarbeit versucht,

die Mandatsträger zu beeinflussen, und verdeutlicht, mit welchen Methoden Philip Morris seine Zukunft sichert - und auf wessen Kosten.

1701



Medwedjew kündigt Rauchverbote bis 2015 an

16. Oktober 2012

Lothar Deeg, Russland Aktuell

Ministerpräsident Dmitri Medwedjew hat in seinem Video-Blog die baldige Verabschiedung eines Gesetzes gegen den Tabakkonsum angekündigt. Bis 1. Januar 2015 sollen demnach alle Gaststätten in Russland rauchfrei werden.

 

Die Regierung werde einen Gesetzesentwurf des Gesundheitsministeriums bis zum Monatsende durcharbeiten, sagte Russlands Premierminister. Laut Medwedjew macht das Dokument „alle Gebäude mit staatlichen Behörden rauchfrei, es schränkt deutlich die Zahl der Verkaufsstellen ein und verbietet die Zigarettenwerbung in Geschäften, um diese Waren vor Kinderaugen zu verbergen".

 

Gastronomiebetriebe müssten das Rauchverbot dann schrittweise bis zum 1. Januar 2015 einführen, „so wie das andere Länder auch getan

Die russische Regierung hat dem Tabak den Kampf angesagt.

haben", sagt der Premierminister. Er kündigte auch an, dass die Steuern und Abgaben auf Tabakprodukte deutlich erhöht werden sollen. Die Einnahmen sollten der Gesundheitsversorgung sowie Programmen zur Tabak-Entwöhnung zugute kommen. Laut Medwedew ist Russlands „das Land mit den meisten Rauchern der Welt". 44 Mio. Menschen, ein Drittel der Bevölkerung, seien nikotinabhängig und jedes Jahr würden 400.000 Russen an den Folgen des Tabakkonsums vorzeitig sterben. Strengere Vorschriften gegen das Rauchen würden von 80 Prozent der Bevölkerung unterstützt, auch zwei Drittel der Raucher seien dafür, argumentierte Medwedjew.

 

Der russische Zigarettenmarkt würde von vier ausländischen Tabakkonzernen dominiert, sagte er. Ihnen sei es seit Beginn der 1990er Jahre mit der Produktion und Bewerbung von leichten Zigaretten gelungen, den Anteil rauchender Frauen von 7 auf 22 Prozent zu erhöhen.

 

Nach Angaben der Agentur BusinesStat rauchen in Russland 39 Prozent der Gesamtbevölkerung. Im Durchschnitt würde jeder Raucher im Jahr 295 Päckchen Zigaretten erwerben – wobei billige Marken vorherrschend sind.  Im Schnitt kostet eine in Russland verkaufte Schachtel nur 40 Rubel (1 Euro).

1702
Gesundheit / Zigaretten: Rauchen führt zu Blindheit
« am: Oktober 16, 2012, 23:29:04 Nachmittag »



Rauchen macht blind

Zigaretten führen vermehrt zu grauem Star

Zigaretten: Rauchen führt zu Blindheit

Zhejiang/Wien (pte004/16.10.2012/06:15) -

Rauchen verkürzt nicht nur das Leben, sondern führt auch zu Blindheit. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der chinesischen Zhejiang University http://www.zju.edu.cn/english , die in ihrer Meta-Analyse Beweise dafür gefunden haben, dass das Rauchen zu einer Risikoerhöhung für grauen Star beiträgt, der wiederum die Hauptursache für den Verlust des Sehvermögens darstellt. Das Untersuchen auf mögliche Auslöser für grauen Star kann laut Experten Präventivmaßnahmen ermöglichen.

Alterungsprozess beschleunigt

"Das Rauchen führt zu biochemischen Veränderungen im Körper und auch auf der Augenlinse", erklärt der Wiener Augenchirurg Oliver Findl http://findl.at im Interview mit pressetext. Mit der Zeit führen diese zu Trübungen im Auge. Laut Experten kann man das mit einer "Beschleunigung des Alterungsprozesses" vereinfacht erklären. Mehrere Studien haben den Zusammenhang zwischen Rauchen und grauem Star .... http://www.pressetext.com/news/20121016004

1703
Sonstiges / Rauchen im Auto bringt noch mehr Feinstaubpartikel
« am: Oktober 16, 2012, 20:45:57 Nachmittag »


Rauchen im Auto bringt noch mehr Feinstaubpartikel

Wer im Auto raucht, setzt seine Mitfahrer einer Belastung mit gefährlichen Feinstaubpartikeln aus, die die Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) um das mehr als Dreifache übersteigen. Besonders Kinder würden unter der Belastung leiden, warnen Forscher.

Feinstaubpartikel können tief in die Lunge eindringen, sie erhöhen das Risiko von Herz-Lungen-Krankheiten und gelten als krebserregend. Die Forscher um Sean Semple von der Universität im schottischen Aberdeen maßen die Feinstaubpartikelbelastung bei 83 Autofahrten von 17 Versuchsteilnehmern. Bei 49 der Fahrten wurde geraucht.

Im Schnitt lag die Feinstaubpartikelbelastung bei den Fahrten, bei denen geraucht wurde, bei 85 Mikrogramm pro Kubikmeter - die WHO legt den Grenzwert für die Belastung in Räumen auf 25 Mikrogramm fest. Bei den Fahrten, bei denen nicht geraucht wurde, lag die Belastung bei lediglich 7,4 Mikrogramm. Bei einer Fahrt wurde zwischenzeitlich sogar eine Konzentration von 880 Mikrogramm gemessen.

Besonders Kinder würden ....... http://www.kleinezeitung.at/allgemein/automotor/3143785/rauchen-auto-bringt-noch-mehr-feinstaubpartikel.story;jsessionid=7E3EA7CF03C952A80F5F9B0BE23E845C.p1



1704
X1edFY




2013 sollte John Dalli mit Lazlo Andor die EU-Nichtraucherschutz-Arbeitnehmerverordnung einführen.

Nach Ermittlungen des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF) trat Dalli am 16. Oktober 2012
als Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz zurück. Den Ermittlungen vorausgegangen
war eine Beschwerde des schwedischen Tabakherstellers Swedish Match. Ein maltesischer Unternehmer soll dem
Unternehmen angeboten haben, für Geld Kontakte zu Dalli herzustellen, um damit die EU-Tabakgesetzgebung
zu beeinflussen.
Dalli wies alle Vorwürfe zurück.

https://www.google.at/search?q=EU+Sozialkommis%C3%A4r&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a#hl=de&client=firefox-a&hs=rBr&rls=org.mozilla:de%3Aofficial&sclient=psy-ab&q=EU+Dalli&oq=EU+Dal&gs_l=serp.1.0.35i39j0i30j0i10i30j0i30.272215.276060.0.280354.22.12.0.0.0.5.288.1683.1j9j2.12.0...0.0...1c.1.9f7IbWXH0zY&pbx=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.&fp=10b02c9670c34b56&bpcl=35277026&biw=1280&bih=622


Auf Facebook:

Ich frage mich, ob das einen Einfluss auf die kommende Tabakrichtlinie hat. Welcher Eindruck entsteht dadurch?
Die Tabakrichtlinie sieht dadurch jetzt ein bisschen wie eine illegale Geldbeschaffungsaktion von Dalli persönlich aus.
Und der Tabakhersteller kann sagen "Wir sind die Guten, denn wir haben die Richtlinie als Korruptionsversuch entlarvt."
Wenn es ein Trick war, dann ein genialer.

Anm.: Erinnert mich an das letzte "Tabakkonzern-Interview" im ORF, wo sich der "Boss" erdreiste quasi zu sagen:
Auch in Österreich sollte das Zigarettenrauchen erst ab 18 Jahren erlaubt werden.

1705
Deutschland - Raucherentwöhnung / Lassen Sie es einfach!
« am: Oktober 11, 2012, 23:05:48 Nachmittag »


Fünf Jahre Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden Nichtrauchen beginnt im Kopf

Seit fünf Jahren ist Deutschland "rauchfrei". Seit 2007 gilt nämlich das Bundesnichtraucherschutzgesetz. Anlass mit unserem SWR4-Hausarzt Dr. Bernhard Lenhard über das Rauchen und Nichtrauchen zu sprechen. Eins ist auf jeden Fall klar: Aufhören lohnt sich.

http://www.swr.de/nachrichten/bw/rauchen-rauchentwoehnung/-/id=1622/nid=1622/did=10399934/1lkjv8j/index.html

1706
Gesundheit / Raucher erkranken bis zu sechsmal häufiger an Krebs im Mundraum
« am: Oktober 09, 2012, 01:20:47 Vormittag »



Rauch attackiert
den Mundraum

proDente. „Blauer Dunst schädigt den Mundraum in mehrfacher Weise“, so Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente. Raucher erkranken bis zu sechsmal häufiger an Krebs im Mundraum. „Sie leiden wesentlich häufiger unter Entzündungen des Zahnhalteapparats, also des Zahnfleischs, der Zahnhaltefasern und des Zahnknochens“, unterstützt Prof. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. Dementsprechend ist das Risiko für Raucher einen Zahn zu verlieren doppelt so hoch wie bei einem Nichtraucher. „Auch Mundgeruch, Verfärbungen an Zähnen, Lippen und Zunge, Karies, Schleimhautveränderungen, eine schlechte Wundheilung oder Implantatverlust sind typische Raucherprobleme“, führt Oesterreich weiter aus.

Neben den fehlenden Zeichen, mit denen der Körper vor einer Parodontitis warnt, sind die Abwehrmechanismen des Körpers eingeschränkt. Der Grund: Das Nervengift Nikotin dringt nach dem Einatmen in die feinen Blutgefäße des Zahnfleischs. Die Gefäße werden durch Nikotin verengt und das Gewebe nicht mehr normal durchblutet. Erstes Zahnfleischbluten – ein wichtiges Warnsignal auf eine beginnende Parodontitis – bleibt somit aus.

Krebsgefahr unterschätzt

Die zahlreichen Giftstoffe im Zigarettenrauch verursachen Krebs an den Lippen, im Mundraum, an der Zunge, an den Speicheldrüsen und im Rachen.

Ein tödliches Risiko: Im Jahr 2010 war Lungenkrebs bei Männern die häufigste Ursache eines Krebstodes, bei Frau die zweithäufigste. Krebs in der Mundhöhle und im Rachen war bei Männern die achthäufigste Ursache für einen Tod durch Krebs.

Symptome

Typische Symptome für eine Krebserkrankung in der Mundhöhle können zum Beispiel anhaltender Mundgeruch, Probleme beim Sprechen, Schluckbeschwerden oder blutiger Speichel sein. Wer regelmäßig seinen Zahnarzt aufsucht, hat gute Chancen, Veränderungen der Mundschleimhaut frühzeitig zu erkennen.

Warum die Schleimhaut sich verändert

In der Mundschleimhaut sorgen  http://www.teckbote.de/sonderthemen/gesundheit_artikel,-Rauch-attackiert%E2%80%A8den-Mundraum-_arid,74925.html


1707
Deutschland / "E-Zigaretten" verführten sie
« am: Oktober 09, 2012, 01:17:17 Vormittag »


Jessica Hart: Elektrische Zigaretten verführten sie

Model Jessica Hart fing mit dem Rauchen an, weil sie ihre elektrische Zigarette so sehr mochte.

laz / Quelle: Cover Media / Dienstag, 25. September 2012 / 14:18 h

Das australische Model lief auf einer Reihe von Modenschauen während der aktuellen Fashion Weeks, so auch auf dem 'Alice + Olivia'-Catwalk. Bei den Laufsteg-Auftritten verbringt die attraktive Blondine viel Zeit mit Warten. Um diese Minuten zu überbrücken, investierte sie in elektrische Zigaretten, um ihre Sucht zu stillen. Unglücklicherweise hatte dies nicht den gewünschten Effekt: «Eine elektrische Zigarette. Das ist diese grossartige, praktische Zigarette. Vorher habe ich kaum geraucht und jetzt rauche ich wegen diesem Ding», antwortete sie lachend auf die Frage von 'modelinia.com', was der merkwürdigste Gegenstand in ihrer Handtasche sei. Die E-Kippe ist aber längst nicht alles.

..................... http://www.nachrichten.ch/detail/557959.htm

1708




"Passivrauchen führt zu Invalidität und Tod"


Anmerkung: Und Raucherschutzminister schützt 2/3 der Bevölkerung nicht vor Auswirkungen des Passivrauchens!!!


Mit einem totalen Rauchverbot in der Gastronomie will die Regierung den Nichtraucherschutz in NRW verbessern. Bei einer Expertenanhörung im Landtag war die große Mehrheit für Verbote ohne Ausnahmen.

Ausnahmslos

Ausnahmen für Raucherclubs, Eckkneipen, für Festzelte wie auch Brauchtumsveranstaltungen sollen abgeschafft werden. Deutliche Kritik und Ablehnung kam vom Hotel- und Gaststättenverband Dehoga, von Tabakindustrie, Brauereiverband, dem Bund Deutscher Karneval und vom Westfälischen Schützenbund.

Den NRW-Ärztekammern zufolge belegen Studien eindeutig: Je lückenloser ein Rauchverbot, desto deutlicher der Rückgang typischer Erkrankungen. Joseph Kuhn vom Bayerischen Landesgesundheitsamt bestätigte, es habe eine positive Entwicklung bei Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gegeben seit dem Inkrafttreten des umfassenden Rauchverbots in Bayern 2010.

....... http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article109479652/Passivrauchen-fuehrt-zu-Invaliditaet-und-Tod.html

1709


Fritz

In meiner Klasse sind von 30 Schülern 20 Raucher. In den Pausen verlassen wir das Schulgelände und suchen uns blickgeschützte Plätze, damit die Lehrer nichts merken, was ziemlich umständlich ist, da viele selber rauchend vorm Schultor stehen.

1710




Meint Stöger und Genossen: Passivrauchen ist gesund?

Sind Stöger und Genossen 1.100 Passivrauchtote in Österreich, jedes Jahr, zu wenig?

Warum wird  SO  EIN  Raucherschutzminister in unserer Regierung noch gehalten?





Deutschland (Rauchen erst ab 18 Jahren möglich!)

Trotz zahlreicher Maßnahmen des Staates unterschätzen viele noch die Gefahr des Passivrauchens

Rauchen ist ungesund. Das weiß heutzutage jeder. Denn die Ursache, die am häufigsten zu vorzeitigem Sterben führt, ist das Rauchen. Jährlich sterben in Deutschland rund 100 000 bis 120 000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Es kommt auch immer häufiger vor, dass Passivraucher sich wegen Gesundheitsproblemen beschweren.

Die Kosten für die Krankenkassen steigen dadurch. Die Summe für die Versorgung derjenigen, die durch das Rauchen Gesundheitsprobleme bekommen haben, liegt pro Jahr bei etwa 7,5 Milliarden Euro. Allerdings hat der Staat dagegen in den letzten Jahren einige Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören die Erhöhung der Tabaksteuer, Heraufsetzen der Altersgrenze 2008 von 16 auf 18 Jahre, und die Einführung des Nichtraucherschutzgesetzes im Jahr 2007, als festgelegt wurde, dass das Rauchen von Zigaretten, Zigarren und ähnlichem in öffentlichen Gebäuden untersagt ist.

Viele Jugendliche von heute rauchen, um sich „erwachsener“ zu fühlen. Erwachsene hingegen rauchen zur Stressbewältigung. Im Alter zwischen 18 und 29 Jahren findet sich der Großteil der Raucher. Acht Prozent mehr Männer rauchen im Vergleich zu ihren weiblichen Mitmenschen. Der Anteil der qualmenden Männer liegt bei 34 Prozent. Hingegen ziehen nur 26 Prozent aller Frauen in der Bundesrepublik regelmäßig am Glimmstengel.


Passivrauchen
Von Waltraud Moßbrugger (1 Beiträge) am 03.10.2012 09:18
hallo, habe mit großem interesse ihren artikel gelesen, aber was nützt all die aufklärung bei kinder und jugendlichen, was das rauchen anbelangt, wenn die erwachsenen bzw. eltern ihnen was anderes vorleben??? ich habe hier leider die erfahrung machen müssen, das es kaum jemanden interessiert, ob die kinder mit-rauchen müssen oder nicht, selbst von eltern, die ich angesprochen habe, das das eben gesundheitliche schäden bei ihren kindern verursachen könnte, bin ich nur ausgelacht worden...wir leben hier in einem mietshaus, in dem sich im erdgeschoß ein lokal befindet und dort wird immer geraucht und der ganze rauch verteilt sich im treppenhaus bis hin in unsere wohnung. jeder versuch von mir dies zu ändern, hat nur bewirkt, das ich auf das übelste beschimpft wurde. die gesundheit der kinder, von denen derzeit hier 9 leben, interessiert niemanden.wir können ab 19 uhr unsere wohnung nicht mehr verlassen, weil der rauch für uns unerträglich ist.
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Raucher sind meist tot
Von unbekannt am 02.10.2012 10:58
Nach allem, was man über die Folgen weiß ist es unbegreiflich, dass mit diesem Gift noch legal gehandelt werden darf, dass Gewinnsucht über Vernunft und Recht entscheidet.
In Tasmanien soll an Bürger mit Geburtsjahr ab 2000 kein Tabak mehr verkauft werden. DAS ist ein richtiger Schritt.