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Nachrichten - admin

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Von: Karl Stangl <satisesto@yahoo.de>
An: Krebspatienten <info@krebspatienten.at>
CC: "ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at" <ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at>; "fcfcsecretariat@who.int" <fcfcsecretariat@who.int>
Gesendet: 13:50 Montag, 29.Oktober 2012
Betreff: SALZBURGER NACHRICHTEN 24.10.2012 : RAUCH - PAUSE KOMMT LEHRER TEUER ZU STEHEN !

RAUCH  -  PAUSE   KOMMT   LEHRER   TEUER   ZU   STEHEN

       In den  "Salzburger Nachrichten"  vom vergangenen Mittwoch, den 24.10.2012 gab es auf der Seite 28  "Chronik"  folgende sensationelle Reportage zu lesen unter der Rubrik : VER  -  RÜCKT : "Eine  heimlich gerauchte Zigarette zwischen den Unterrichtsstunden wird für fünf Lehrer im japanischen  OSAKA teuer : Weil sie sich zum Rauchen vom Schulhof geschlichen hatten, verhängte die Bildungsbehörde ein Bußgeld von jeweils bis zu 500.000 Yen (rund 4.800 Euro). In der Präfektur gilt seit 2008 ein absolutes Rauchverbot an allen Schulen.  In Japans Bars und Restaurants dagegen ist Rauchen weiterhin erlaubt, während es auf der Straße, an Bahnhöfen und Bushaltestellen untersagt ist. Anders als in vielen Ländern sind Warnungen von gesundheitlichen Schäden des Tabak - Konsums in Japan weniger auffällig gehalten." 
# Text Ende #


            Dazu möchte ich Folgendes feststellen:  hierzulande  in  FELIX   AUSTRIA   KAPNOMANICA  sieht man nach wie vor Lehrer vor den Schuleingängen rauchen vor aller Welt und auf den belebten Straßen, Bahnhöfen und Bushaltestellen ist der allgegenwärtige Raucher - Terror ärger denn je zuvor.  Sogar im funkelnagelneuen Salzburger Hauptbahnhof  wird überall hemmungslos geraucht  und als erstes sind in die neuen Hallen die  Tabak - Drogen - Händler  eingezogen, die mehr Geschäft machen denn je zuvor ! Wie soll das  weitergehen ?  Wo bleibt die Umsetzung der EU - Ratsempfehlung  vom 29.11.2009, die am 5.12.2009 im Amtsblatt C 296  der EU veröffentlicht worden ist ???   Wir brauchen zumindest ein striktes RV an allen überdachten  öffentlichen  Orten, ohne die geringsten Ausnahmen und mit entschlossener  Polizei - Durchsetzung !

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Gesundheit / Forscher: Nichtrauchergesetze reduzieren Klinikaufenthalte
« am: November 01, 2012, 15:58:06 Nachmittag »



30.10.2012

Forscher: Nichtrauchergesetze reduzieren Klinikaufenthalte

New York (dpa) - Gesetze zum Schutz von Nichtrauchern führen einer Studie zufolge schon kurz nach Inkrafttreten zu deutlich weniger Krankenhausaufenthalten.

weiter lesen: http://web.de/magazine/gesundheit/krankheiten/16538812-forscher-nichtrauchergesetze-reduzieren-klinikaufenthalte.html#.A1000145

http://web.de/magazine/gesundheit/krankheiten/16538812-forscher-nichtrauchergesetze-reduzieren-klinikaufenthalte.html

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Fast 60 Prozent der Vorarlberger sind mit den aktuellen Gesetzen nicht zufrieden.

 (21 Kommentare)


Dass der Nichtraucherschutz in den Lokalen zu kurz kommt, glaubt der Großteil der Vorarlberger. Nur 39 Prozent sind mit der aktuellen Gesetzeslage zufrieden. 30 Prozent sind wenig, 27 Prozent gar nicht zufrieden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Göfner Umfrageinstituts Berndt im Auftrag der Vorarlberger Nachrichten. Auch an der Umsetzung hapert es: Ein Viertel der Befragten sieht die Rauchverbote selten umgesetzt. Nur 18 Prozent sagen, dass in der Gastronomie immer oder fast immer alles nach Vorschrift läuft. 53 Prozent der Vorarlberger wollen ein allgemeines Rauchverbot in der Gastronomie, wie die VN in ihrer Dienstagsausgabe berichten. Der Wunsch wird also größer: 2010 waren es erst 40 Prozent.

http://www.vol.at/mehrheit-ist-fuer-rauchverbot-in-lokalen/3391179


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Vorsicht vor Tabak-Konzerne! Warum? / Philip Morris Story
« am: November 01, 2012, 01:36:58 Vormittag »



Immer noch online!

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Gesundheit / Frauen sterben früher an Raucher-Krebs als Männer - ist egal, oder?
« am: November 01, 2012, 00:58:28 Vormittag »



http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/chronik/sn/artikel/frauen-sterben-frueher-an-raucher-krebs-als-maenner-16412/



Frauen sterben früher an Raucher-Krebs als Männer

Von Apa/dpa | Aktualisiert vor 154 Tagen

Frauen verlieren mehr Lebensjahre als Männer, wenn sie an rauchertypischen Krebsarten erkranken. Während Männer im Durchschnitt 2,9 Jahre früher starben, verkürze sich das Leben der Frauen im Durchschnitt um 10,5 Jahre.


Viele Krebsarten sind aufs Rauchen zurückzuführen. Bild: SN/apa (dpa)

Heute sterben in Deutschland um 36 Prozent mehr Frauen an Lungen-, Bronchial-, Kehlkopf- und Luftröhrenkrebs als vor zehn Jahren. 13.815 Frauen wurden 2010 Opfer von Krebsarten, "die in einen engen Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können", wie es am Donnerstag anlässlich des Welt-Nichtrauchertages hieß. Der Frauenanteil bei den Todesfällen durch diese Tumore hätte sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht: 2010 waren 31 Prozent der insgesamt 44.457 Opfer Frauen, 2001 lag der Frauenanteil bei 40.053 Gestorbenen bei 25 Prozent.

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Auch schon etwas älter,

immer noch gleich,

wie die täglich einlangenden Anzeigen zeigen!



„Rauchen leicht Sie da? Um Gottes willen!“


S.N. - 02.07.2010 00:00

Test. Seit gestern gilt für die meisten Gasträume Rauchverbot. Aber kümmern sich die Wirte darum? Ein SN-Redakteur setzte sich in Nichtraucherzonen, qualmte und wartete, was passiert.

CHRISTIAN resch salzburg-stadt (SN). Harmlos schauen. Das ist das Wichtigste, wenn man im Nichtraucherbereich die Zigarette zückt. Und dann so tun, als ob gar nichts wäre. Als ob die kleine Rauchsäule nur Einbildung wäre – genau wie das Schild mit der durchgestrichenen Zigarette an der Wand.

Für ein paar Sekunden funktioniert das auch in dem kleinen Café Erhard’s in der Nonntaler Hauptstraße. Wobei: Man muss schon ziemlich dreist sein, um dort zu rauchen. Man muss 24 kleine, durchgestrichene Zigaretten auf 24 kleinen Schildchen ignorieren, die auf fast allen Tischen stehen. Man muss auch selbst einen Aschenbecher mitbringen – die SN haben an alles gedacht und den Deckel eines Marmeladenglases unauffällig auf der Tischfläche platziert.

Wir qualmen. Die Kellnerin kommt. Erst merkt sie anscheinend nichts. Beim zweiten Mal vorbeigehen dann schon: Ausdämpfen, bitte, heißt es – mit freundlichem Lächeln. „Da hinten auf den Tischen dürfen sie aber gern rauchen.“

Warum? Die sind ja nicht räumlich abgetrennt? „Nein, aber nächste Woche machen wir beim Eingang einen Windfang. Dann ist die Lokalfläche kleiner als 50 m2 , dann betrifft uns das neue Gesetz nicht mehr“, lautet die Antwort.

Nächste Station: Das Café Cappomio in der Kaigasse. Dort darf man gar nicht rauchen, aber auf den Tischen im Gastgarten stehen Aschenbecher. Flugs wird dort einer entwendet und unauffällig auf einem Innentisch deponiert. Glimmstängel heraus, anzünden, pofeln. Erst passiert gar nix. Dann aber: „Rauchen leicht Sie da? Um Gottes willen!“, ruft die Servierdame. „Schnell, dämpfen Sie das aus, sonst kriegen wir eine Anzeige. Das ist gefährlich.“ Ist schon aus, das Ding. Entschuldigung. Als sich die Kellnerin fragt, wie der Aschenbecher ins Lokal gekommen ist, sitzen wir nur still da und schämen uns.

Weiter geht’s im Café Tomaselli. Keine zwei Lungenzüge, dann steht die Kellnerin da: „Sie wissen schon, dass Sie im Nichtraucherraum sitzen?“ Danke, wir wissen schon, auf Wiedersehen. Auch im Demel auf dem Mozartplatz: getrennte Bereiche, alles beschildert, alles sauber. Sternbräu: Dasselbe in Grün. Läuft ja alles sehr vorbildlich hier überall, scheint es.

Dann das Café Mozart in der Getreidegasse. Im großen Raum stehen überall Aschenbecher. Seltsam. Man lässt sich nieder, man raucht. Was sagt das Personal? Nichts. Warum? „Weil das hier jetzt der Nebenraum ist“, erklärt die Kellnerin. Echt? Und das Kammerl da hinten ist auf einmal der Hauptraum? Darf das sein? Der ist ja viel kleiner? Nach kurzem Zögern kommt die Antwort: „Das täuscht.“

Keuch. Wird Zeit, den Versuch abzubrechen, schon aus gesundheitlichen Gründen. Aber ein Lokal geht noch: Das Café Republic auf dem Anton- Neumayr-Platz. Auch hier: Aschenbecher auf allen Tischen, nur nicht ganz hinten, bei der Bar. Die letzte Zigarette wird entflammt. Einatmen. Ausatmen. Die Lungenflügel protestieren. Die Kellner im Lokal protestieren nicht.

Die Erklärung: Auch hier werde der größere Raum flugs zum „Nebenraum“ umdeklariert, erklärt eine Dame. Wie das funktioniert? In den zukünftigen „Hauptraum“ – das ist der kleine neben der Bar – kommen einfach so viele Tische und Sessel, dass dort mehr Sitzplätze vorhanden sind als im großen Saal. Dort werden wiederum mehr Stehplätze eingerichtet, Sitzplätze dafür reduziert. Kreativ ist das jedenfalls.

Resümee der Aktion: Die Lokalbetreiber wissen ganz genau, was in punkto Tabakgesetz auf sie zukommt. Die meisten achten penibel auf die Einhaltung der Nichtraucherbereiche. Einige setzen auf recht originelle Lösungen, um ihren attraktivsten Raum Rauchern weiter zugänglich zu machen. Bernd Huber vom Büro des zuständigen Vize-Bgm. Harald Preuner (ÖVP): „Mal schauen, ob sie damit durchkommen.“

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Alter Beitrag,

heute noch gültig,

nur generelles Rauchverbot hilft!




Im Krieg um den Qualm gibt es keine Sieger

30.06.2010 00:00

Die Schlachtfelder sind abgesteckt: Es sind Cafés, Wirtshäuser, Betriebskantinen und Restaurants. Die gegnerischen Truppen rotten sich zusammen und formieren sich: Nichtraucher, die endlich frei von Qualm ihr Schnitzel essen oder die Torte genießen wollen, auf der einen Seite; Raucher, die sich als Anwälte und Verfechter der Freiheit aufspielen, auf der anderen Seite.

Die Auseinandersetzungen dürften bereits am Donnerstag beginnen, wenn das Tabakgesetz in Kraft tritt, das in einer geradezu klassisch österreichischen Pfusch-Aktion so gestaltet wurde, dass es niemandem hilft: nicht den Nichtrauchern, nicht den Rauchern und schon gar nicht den Wirten und Gastronomen.

Als Waffen kommen zum Einsatz: Auf der einen Seite die Anzeige bei der Behörde. Da jedes Gesetz nur so gut ist wie die Sanktionen, die zu seiner Durchsetzung verhängt werden, wird es nicht ohne das eine oder andere Opfer gehen. Wirte werden Strafen zahlen müssen, hoffentlich wird sich niemand dazu versteigen, gleich die wirtschaftliche Existenz eines Gastronomen durch Konzessionsentzug zu ruinieren.

Die andere Seite wird vor allem den Rufmord einsetzen: Wer immer sein Recht auf einen rauchfreien Restaurantbesuch erstreiten will, wird ja heute schon von der Pro-Raucher-Lobby und so manchem Vertreter der Gastronomie als Denunziant vernadert.

Wir sehen das Bild schon vor unserem inneren Auge: Raucher und Nichtraucher werden einander angiften, Beschimpfungen zischen und – nach entsprechendem Alkoholgenuss – womöglich handgreiflich werden. Das Klima in den Bars und Wirtshäusern wird eisig sein, böse Blicke werden hin und her geworfen zwischen den verfeindeten Parteien.

Am Ende werden die Wirte nicht froh sein, die Raucher nicht und die Nichtraucher auch nicht. Aber die Anwälte, die beide Seiten einsetzen werden, die werden sich eine goldene Nase verdienen. Auch eine Möglichkeit, die Konjunktur in Österreich anzukurbeln.

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern Europas ist es unseren Politikern nicht gelungen, zwischen den Wünschen verschiedener Bevölkerungsgruppen einen vernünftigen Ausgleich zu schaffen. Sie haben sich so lang vor einer eindeutigen Entscheidung gedrückt, sie sind so lang vor den verschiedenen Lobbys in die Knie gegangen, bis nur noch Verwirrung und Unklarheit übrig geblieben sind.

Spätestens in diesen Tagen werden wir erkennen müssen, dass das Prinzip „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“ in der rauen Wirklichkeit leider nicht funktioniert.

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Früher, wie heute,

oder heute noch viel mehr!




Nikotinfalle für Kinder

S.N. - 24.10.2006 10:00

Österreichs 15-jährige Jugendliche rauchen wie die Schlote und führen mit Grönland die EU-Statistik an."Gesüßte" Zigaretten machen schneller süchtig.

Barbara MORAWECWien (SN). Überall in Europa wird das Rauchverbot in Restaurants eingeführt, in Österreich verhält man sich weiterhin "rauchtolerant". Überall in Europa werden Zigarettenpreise empfindlich erhöht, in Österreich sind Zigaretten nach Meinung der Mediziner immer noch viel zu billig.

Als Beweis führen sie die beunruhigend wachsende Zahl an heimischen Jugendlichen an, die immer früher mit einer Raucherkarriere beginnen. Eine EU-Studie hat 2003 festgestellt, dass im europäischen Vergleich Österreichs Jugendliche mit 49 Prozent, gleich nach Grönland mit 60 Prozent, am meisten rauchen.

"Die Situation ist verheerend. Wir erhalten vom Staat nicht die Mittel, um entsprechende Aufklärungskampagnen in Österreich durchzuführen", sagt Manfred Neuberger vom Institut für Umwelthygiene in Wien. Derzeit würden viele neue Nikotinprodukte auf den österreichischen Markt drängen, die Jugendliche noch schneller süchtig machen würden, etwa Zigaretten, die gesüßt seien, dass sich selbst Kinder schnell daran gewöhnten, sagt der Mediziner.

"Nikotin ist ein starkes Suchtgift. Und je jünger das Gehirn ist, desto schneller und intensiver wird es auf den Stoff süchtig." Es sei einfach "eine Schande", dass es in Österreich noch immer keine strikten Rauchverbote in Lokalen gebe, wie zum Beispiel in Italien. Es sei längst erwiesen, dass diese Verbote und die Verteuerung von Zigaretten mit dem Rückgang von Herzinfarkten in der Bevölkerung eindeutig in Zusammenhang stünden.

Jetzt startet in Österreich die Anti-Rauch-Kampagne "HELP - Für ein rauchfreies Leben", die vom EU-Kommissar Markos Kypranou ins Leben gerufen wurde. Zielgruppe der Kampagne sind vor allem Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 30 Jahren. Dieses Jahr finden in ganz Europa etwa 200 Veranstaltungen statt, bei denen den EU-Bürgern Atemtests und Beratung angeboten werden.

Die Situation in Österreich: 1,3 Millionen Männer und ungefähr eine Million Frauen rauchen. Jedes zweite Kind in Österreich wächst in einem Haushalt mit zumindest einem rauchenden Elternteil auf. Fast ein Viertel der Elfjährigen und 74 Prozent der 15-Jährigen haben zumindest ein Mal geraucht. Regelmäßig zur Zigarette greifen schon 20 Prozent der 15-jährigen Burschen und 26 Prozent der 15-jährigen Mädchen. Hinzu kommen noch jene, die zumindest ein Mal in der Woche rauchen.

Eine Tendenz, dass sich der Tabakkonsum in Österreich reduziert, ist nicht absehbar. Die Bilanz des Nikotin Instituts Wien lautet, dass heuer im ersten Quartal die Bereitschaft in der Bevölkerung, das Rauchen aufzugeben, um 20 Prozent zurückgegangen ist.

Einen wesentlichen Grund dafür sieht der wissenschaftliche Leiter des Nikotin Instituts Wien, Ernest Groman, in den niedrigen Zigarettenpreisen. "Die Zigarettenpreise in Österreich haben einen Tiefstand erreicht. Zigaretten werden derzeit in Österreich zu Schleuderpreisen verkauft und sorgen dafür, dass Raucher den Ausstieg hinauszögern. Auch für Jugendliche hat das verheerende Auswirkungen: Für sie ist die Verlockung besonders groß, billige Zigaretten zu kaufen", sagt Groman. 2005 habe man einen positiven Trend zum Nichtrauchen beobachten können, der wegen der Schleuderpreise im Jahr 2006 zunichte gemacht worden sei.

Die Lebenserwartung eines durchschnittlichen Rauchers ist drastisch verkürzt: Im Durchschnitt stirbt ein Raucher um zwölf Jahre früher als ein Nichtraucher.

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Früher, wie heute!



Nichtraucherschutz kaum durchsetzbar

21.01.2010 00:00

Reizwort Rauchen. Nach wie vor umstritten ist das Rauchverbot in Bayern. Auch in Österreich fühlen sich Nichtraucher nur halbherzig geschützt.

kurt leininger laufen/oberndorf. Was auf politischer Ebene zurzeit als Raucherschutz verkauft wird, treibt so manchem Nichtraucher die Tränen in die geröteten Augen. Eine kaum enden wollende Liste von Ausnahmen und Übergangsfristen verunsichert Wirte und Konsumenten in gleicher Weise.

Vor allem in Grenzgebieten, wie etwa zwischen Laufen und Oberndorf, kommt es daher immer wieder zu kuriosen Situationen. Bis Mitte des Vorjahres bestand bekanntlich ein striktes Rauchverbot in bayerischen Lokalen. Da konnte es dann schon vorkommen, dass sich auf der Länderbrücke zwei Gruppen von Menschen mit höchst unterschiedlichen Motiven trafen: Die Nichtraucher aus Oberndorf pilgerten in Scharen nach Laufen, um die gute Luft in den Lokalen zu genießen – und nicht weniger Raucher kamen aus Laufen, um in Oberndorfs Lokalen ungehindert ihrem Laster zu frönen.

Ab 1. August 2009 war alles wieder anders. Die bayerische Staatsregierung verkaufte die Aufhebung des strikten Rauchverbots als „das geänderte Gesetz zum Schutz der Gesundheit“ und sprach wörtlich von einer „Anpassung des Gesetzes an die Lebenswirklichkeit“!

Als Antwort darauf folgte im Spätherbst eine Volksbefragung, die mit einem überzeugenden Votum für die Wiedereinführung des Rauchverbots in Lokalen endete. Bis sich der Landtag in Bayern zu einer Entscheidung durchringen wird können, wird noch jede Menge blauer Dunst in die Lungen passiv mitrauchender Lokalgäste eindringen. Kaffeehausbesitzer setzt auf Rauchverbot Den Rauchern zum Trotz hat sich der Neo-Kaffeehausbetreiber Andreas Lackner entschieden, sein Lokal in Laufen rauchfrei zu betreiben. Die Nichtraucher freut’s.

Der Cafetier, selbst Raucher, hat zwei Tage nach der Eröffnung die Raucher ausnahmslos aus seinem Lokal verbannt. Lackner: „Damit habe ich zwar viele jüngere Menschen vertrieben, aber dafür kommen vermehrt nicht rauchende Gäste mittleren Alters ins Lokal, und das dürfte sich dann die Waage halten!“ Damit bricht Lackner eine uralte Kaffeehaustradition, nach der ein Rauchverbot undenkbar ist. „Das funktioniert aber nur deshalb, weil es sich um eine Neueröffnung handelt. Nun versuche ich, mit guter Luft und gutem Service ein rauchfreies Stammpublikum aufzubauen. Ich hoffe, es gelingt“, so Lackner abschließend.

In Laufen hat sich ohne Aufsehen schon vor einem Jahr ein anderes Lokal zum Rauchverbot bekannt: Im Kapuzinerhof darf ohne Ausnahmen ausschließlich im Gastgarten geraucht werden, obwohl genügend Räume vorhanden wären. Sina Fingerhut, die Betreiberin, betont, dass sie dadurch bisher keinerlei Einbußen zu verzeichnen hatte.

In Österreich ist die Verwirrung noch offensichtlicher. Zwar gibt es seit 1. Jänner 2009 ein definitives Gesetz, aber viele Hintertüren. So darf das Rauchen in abgeschlossenen Räumen erlaubt werden, wenn sie maximal 50 % der für den Genuss von Speisen und Getränken bestimmten Plätze ausmachen. Es darf auf keinen Fall der Hauptraum sein und der Tabakrauch darf in keiner Weise in die Nichtraucherzone dringen. Gaststätten unter 50 Quadratmetern können wahlweise als Raucher- oder Nichtraucherlokal geführt werden. Ein Schild im Eingangsbereich muss darauf hinweisen.

Für bauliche Anpassungen an das Gesetz wurde eine Übergangsfrist bis 30. Juni 2010 eingeräumt. Die dafür erforderlichen Unterlagen mussten den Behörden bereits vorgelegt werden. Aus dem Ministerium für Gesundheit ist nicht mehr zu erfahren, als dass man sich zur Evaluierung der bestehenden Gesetze entschlossen hat. Die Einhaltung der bestehenden Gesetze ist, realistisch gesehen, kaum möglich. „Man gehe aber jeder Anzeige nach, vor allem nach Auslaufen der Übergangsfrist“,vernimmt man aus dem Ministerium. Eine Studie des deutschen Krebsforschungszentrums besagt, dass Tabakrauch der gefährlichste Innenraumschadstoff ist. Hohes Risiko für Passivraucher Tabakrauch enthält über 4800 verschiedene Substanzen. Für die im Passivrauch enthaltenen Kanzerogene können keine Wirkungsschwellen als Dosismaß definiert werden, unterhalb derer keine Gesundheitsgefährdung zu erwarten wäre. Auch kleinste Belastungen mit den enthaltenen Kanzerogenen können zur Entwicklung von Tumoren beitragen. Passivrauch enthält eine Vielzahl gefährlicher, kanzerogener Stoffe. Die Verweildauer einzelner Komponenten des Passivrauchs in der Raumluft ist beträchtlich. Tabakfeinstaubpartikel lagern sich an Wänden, Decken, Böden und Gegenständen ab. Innenräume, in denen Rauchen erlaubt ist, stellen somit eine kontinuierliche Expositionsquelle für die im Tabakrauch enthaltenen Schadstoffe dar, sogar wenn dort momentan nicht geraucht wird.


http://search.salzburg.com/news/artikel.html?uri=http%3A%2F%2Fsearch.salzburg.com%2Fnews%2Fresource%2Fsn%2Fnews%2Fms2334_23.06.2012_41-40495724

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Soll, aber es geschah und geschieht nichts, durch Stögerle ff.!



Der Zugang zur Zigarette soll erschwert werden Jahr für Jahr liegen Österre...

23.06.2012

Der Zugang zur Zigarette soll erschwert werden Jahr für Jahr liegen Österreichs Jugendliche beim Tabakkonsum an der Spitze Europas und der Welt. Im Gesundheitsministerium und bei den Politikern aller Parteien müssten schon längst die Alarmglocken läuten. Der Vorschlag Angela Zacharaviewiczs, das Verbot des Tabakkonsums von 16 auf 18 Jahre hinaufzusetzen, halte ich für sehr sinnvoll und zielführend, doch wie schützt man die Kinder in den eigenen vier Wänden vor ihren rauchenden Eltern? Das Verbot von Zigarettenautomaten, das viele andere Länder längst eingeführt haben, wäre ein erster Schritt und leicht umsetzbar.Wir sind in Österreich mit Verboten zwar sehr schnell bei der Hand, aber wenn es um die Kontrolle und konsequente Strafverfolgung geht, schaut man gern weg. Ja man glaubte damals besonders liberal und fortschrittlich zu sein, wenn man die Einhaltung des Rauchverbotes mit einem Augenzwinkern umging. So geschehen, als in Bayern ein rigoroses Rauchverbot eingeführt wurde und man sogar im ORF berichtete, dass nun vermehrt unsere bayerischen Nachbarn zu uns kommen, weil sie da unbehelligt rauchen könnten. Wie fortschrittlich wir doch sind! Herr Bruckmoser schreibt in seinem Artikel „Auch Vaters Zigarette muss weg“, dass fast 20% der schwangeren Frauen in Österreich rauchen. Bei den jüngeren Frauen sind es sogar 40%! Man kann jammern und erschüttert sein, wie man will, einzig und allein das Vorbild der Eltern als Nichtraucher und der erschwerte Zugang zur Zigarette (Verbot der Zigarettenautomaten wie in vielen anderen Ländern) und hohe Strafen bei Nichteinhaltung des Rauchverbots werden eine Trendwende bewirken. Mich als pensionierten Lehrer und deklarierten Nichtraucher erschüttert, dass so viele junge Mädchen schon regelmäßig zum Glimmstängel greifen.Siegfried Hinterberger5591 RamingsteinFußballübertragung bei der EURO 2012 Mich auf den Kommentar vom 16. Juni zum Thema „Bilderradio“ beziehend möchte ich ein paar Gedanken anschließen; dabei handelt es sich um ein raffiniertes Projekt der Antenne Steiermark, welches bei der vergangenen EURO 2008 gestartet ist: Sehbeeinträchtigten Menschen soll damit das Fußballspiel genauso zugänglich gemacht werden wie eben jenen, die „sowieso“ die Bilder „selbst sehen“. Meiner Meinung nach ist dieses Projekt, welches der ORF mittlerweile weiterführt, ein bemerkenswerter Ansatz in Richtung Gleichberechtigung. Zudem ist solch detailreiche Analyse bzw. Deskription der Fußballspiele anschaulich und allgemein verständlich für Laien, und erweitert die Zugänglichkeit zu den Spielen auf ein breites Spektrum. Mir persönlich erscheint es bewunderns- und lobenswert in welcher Geschwindigkeit und mit welcher Spontanität jedes kleinste Detail in „Bildworte“ gefasst wird. Danke an die Moderatoren an dieser Stelle. Und für den Verfasser des Textes sei noch angemerkt, dass es reicht, in den „anderen“ Kanal des ORF eins umzuschalten!Mag. Magdalena Ada Mandl8010 GrazDie Festspiele leben nicht von der Quantität Den Herren Dr. Schaden und Dr. Haslauer ist für ihre besonnenen und moderat vorgetragenen Argumente sehr herzlich zu danken! Und dem charismatischen Interims-Intendanten Hinterhäuser kann man jetzt gar nicht genug nachweinen! Warum hat man ihn bloß ziehen lassen? Markus Hinterhäuser konnte auf eine bescheidene, unaufgeregte Weise künstlerische, finanzielle und organisatorische Parameter klug und umsichtig unter einen Hut bringen. Mit seinen „Kontinenten“ hat er ein exquisites, spannendes, ideenreiches Festspielprogramm geboten. Salzburg darf sich jetzt nicht irgendwelchen ausufernden Größenfantasien und persönlichen Eitelkeiten zur Verfügung stellen. Die Karten sind längst teuer genug. Festspiele leben nicht von der Quantität, sondern von der Qualität des Gebotenen. Waltraud Prothmann-Seyersbach5020 Salzburg Generelles Bettelverbot – eine Anmerkung dazu Ein generelles Bettelverbot widerspricht dem Menschenrechtsschutz der Vereinten Nationen (UNO-Charta) dem Menschenrechtsschutz der Europäischen Union (EU-Charta), im Besonderen dem Art. 25 der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ und dem Art. 11 der „Sozialen Menschenrechte“. Ing. Rudolf Schittenhelm5310 Mondsee


http://search.salzburg.com/news/artikel.html?uri=http%3A%2F%2Fsearch.salzburg.com%2Fnews%2Fresource%2Fsn%2Fnews%2Fms2334_23.06.2012_41-40495724

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Salzburger Nachrichten, bereits 30.6.10, und das stimmte alles nicht,

denn das Gesetz gilt seit 1.1.2005 (EKZ) und seit 1.1.2009 (Straßenlokale),

nur 6 % der Wirte haben vor dem 31.12.09 um Fristverlängerung angesucht, begründet mit Unterlagen.

Also ist es ein Blödsinn, was die Medien (alle)b geschrieben haben, nämlich ....



Rauchverbot tritt in Kraft

30.06.2010 00:00

Gastronomen und Gästen drohen hohe Strafen

Wien (SN). Ab 1. Juli ist Rauchen im Hauptraum von Lokalen verboten. Gästen und auch Wirten, die das Tabakgesetz ignorieren, drohen hohe Strafen – bis zum Entzug der Gewerbeberechtigung. Da die zuständigen Behörden keine Kontrolleure zur Überwachung der Einhaltung des Gesetzes abstellen wollen, obliegt es Privaten, Anzeigen zu erstatten. Gastronomen befürchten, dass es zu einer Anzeigenflut kommen könnte. Alles zum Thema Rauchverbot – auch in anderen Ländern – lesen Sie auf Seite 7.


http://search.salzburg.com/news/artikel.html?uri=http%3A%2F%2Fsearch.salzburg.com%2Fnews%2Fresource%2Fsn%2Fnews%2Fks270200_27.10.2012_41-43114588

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3 - Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberger / Salzburg - Hallo Karl
« am: November 01, 2012, 00:26:20 Vormittag »

Hallo Karl,

danke für den Artikel; das Internet gab mir zuerst nur die Überschrift frei.
Von wegen
"Pepublic" Altstadt,  im  "Carpe Diem"  Getreidegasse,  im  " 3 Hasen"  Maxglan,
die haben wir doch mehrmals besucht, mehrmals angezeigt!
Na, ich bin gespannt auf deine Kontrollen.

Übrigens, da gibt es einen Salzburger Chris, aber der redet/schreibt nur Blödsinn auf facebook,
anstatt dass er seinen müden A. erhebt, und mal Salzburg Stadt durchackert.



Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Montag, 29. Oktober 2012 16:18
An: Krebspatienten; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; fctcsecretariat@who.int; bezirksverwaltung@stadt-salzburg.at
Betreff: "KRIEG UM DEN QUALM : NICHTRAUCHER SIEGTEN " - SN vom 27.10.2012



KRIEG  UM  DEN   QUALM :   NICHTRAUCHER   SIEGTEN

RAUCHER : lang haben sich die Wirte gegen die Nichtraucherzonen gesträubt. Die Stadt erließ Strafen bis 6.000 Euro.  Nun sind die Lokale auf Linie.

Nach längerer Pause meldete sich nun am vergangenen Samstag, 27.10.2012 in den kleinen (lokalen)  SALZBURGER  NACHRICHTEN"     der berüchtigte  "PROVOCATOR   GENERALIS   FUMARICUS"  zurück, nämlich der hier im Forum schon öfters zitierte  SN - Redakteur  Christian  R E S C H:  Auf den Seiten 2 und 3 bringt er einen ausführlichen Bericht zur aktuellen Situation im Bereich des Magistrates der Statutar - Stadt Salzburg  mit ganz interessanten Aspekten :

                " Es war ein langer und mühseliger Kampf und einer, der an den abwegigsten Fronten geführt wurde :  Jahrelang weigerten sich Dutzende Salzburger Gastronomen, das neue Tabakgesetz zu befolgen,  entweder einen Nichtraucherbereich  einzurichten, oder das Lokal ganz rauchfrei zu machen.
           Nun zeigt ein Bericht des Salzburger Strafamts : Die Stadt dürfte den Krieg gegen den Qualm gewonnen haben.  Einfach war das aber nicht.
          Anfangs dachte offenbar mancher  Lokalbetreiber, das Gesetz würde ohnehin niemanden interessieren.
       Seit 1.Juli 2010 ist der NR - Bereich ab 50 m 2  Gästeraum Pflicht - wobei die NR den Hauptraum bekommen sollen, die Raucher die Nebenräume.
   2010 gab es gleich 233 Anzeigen  allein bei der Stadt. Meist kamen sie von einem Verein, der sich dem Schutz der NR verschrieben hatte.  Diese  "Rauchersheriffs" sorgten dafür, daß sich nun das Getriebe der Verwaltung zu drehen begann.
       ZUCKERBROT  &  PEITSCHE :  Die Kontrollore des Magistrats schwärmten aus  -  erklärten, überredeten, überzeugten und straften.  "Auf großes Unverständnis"  bei den Wirten sei man zuerst gestoßen, schreibt Strafamtsleiter  Robert  SCHAGERL  in dem internen Papier. Es habe Klagen über  "massive  Umsatzeinbußen"  gegeben.
       Die nächste große Frage: Was ist ein  "Hauptraum" ?  Zuerst verwandelte manch einfallsreiches Lokal schlagartig  zahlreiche Haupträume in Nebenräume und umgekehrt. In Anif deklarierte ein Gastronom gar seine Gartenlaube als seinen rauchfreien  "Hauptraum".  Ein  Cafe - Besitzer schuf dadurch einen Hauptraum, indem er dort einfach viel mehr Stühle hineinparkte als in den - viel größeren Nachbarbereich,  der zum "Nebenraum" wurde. Ähnlich in einem Innenstadtrestaurant,  wo im winzigen  "Hauptraum" zwischen den schon fast aufgestapelten Stühlen  kaum noch ein Durchkommen war.
        All dies fanden die Kontrollore der Stadt nur bedingt lustig.  52 Lokalbetreiber mußten am Ende tatsächlich  Strafen bezahlen. Der Rest lenkte nach gutem Zureden ein.

        IMMER   DIESELBEN   SÜNDER :   Im Jahr 2011 setzte es erneut  188 Anzeigen  bei der Stadt, welche jedoch oft Gaststätten außerhalb des Bezirks betrafen.  Vor allem seien viele Skihütten darunter gewesen, schreibt das Strafamt.  Die Behörde trat die Verfahren deshalb an die zuständige BH ab. 29 Strafverfahren blieben aber bei der Stadt.  Und hier zeigte sich :"Es waren immer wieder dieselben Lokale". mit denen es Probleme  gegeben habe. Wieder strafte die Stadt,  diesmal zahlten einige Wirte bis zu 6.000 Euro.

          Heuer scheint sich die Lage beruhigt zu haben.  Erst 16 Anzeigen gingen ein,  sechs Betriebe bezahlten Strafe.  Positiv das Resümee des zuständigen VBM  Harald  PREUNER (ÖVP):  "Inzwischen greift das Gesetz.  Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind die Anzeigen zurückgegangen. Die Behörde ist nur mit wenigen Beschwerden konfrontiert. "   #  Text  Ende  #

    Kann man nun diesen schier sensationellen  Ausführungen & Behauptungen Glauben schenken ? Da möchte ich eher noch ein wenig skeptisch sein.  Aber lassen wir uns überraschen, was der nächste Lokal - Augenschein ergibt jeweils im  "Pepublic" Altstadt,  im  "Carpe Diem"  Getreidegasse,  im  " 3 Hasen"  Maxglan,  und im Dauerproblemfall "Geswi" der Universität Salzburg etc.....

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Salzburg - Tatsächlich haben wir rund 500 Anzeigen nach Salzburg gesandt.

Aber ihr kennt ja die Methode "Folgedelikt", wo die Anzeige 10 Monate bis zu Strafbescheid dauert

und zwischenzeitliche Anzeigen nicht bearbeitet werden!


http://search.salzburg.com/news/artikel.html?uri=http%3A%2F%2Fsearch.salzburg.com%2Fnews%2Fresource%2Fsn%2Fnews%2Fks270200_27.10.2012_41-43114588



Raucher. Lang haben sich die Wirte gegen die Nichtraucherzonen gesträubt.



27.10.2012

Raucher. Lang haben sich die Wirte gegen die Nichtraucherzonen gesträubt. Die Stadt erließ Strafen bis 6000 Euro. Nun sind die Lokale auf Linie.

christian resch salzburg-stadt (SN). Es war ein langer und mühseliger Kampf und einer, der an den abwegigsten Fronten geführt wurde: Jahrelang weigerten sich Dutzende Salzburger Gastronomen, das neue Tabakgesetz zu befolgen: entweder einen Nichtraucherbereich einzurichten oder das Lokal gleich ganz rauchfrei zu machen.

Nun zeigt ein Bericht des Salzburger Strafamts: Die Stadt dürfte den Krieg gegen den Qualm gewonnen zu haben. Einfach war das aber nicht.

Anfangs dachte offenbar mancher Lokalbetreiber, das Gesetz würde ohnehin niemanden interessieren.

Seit 1. Juli 2010 ist der Nichtraucherbereich ab 50 m2 Gästeraum Pflicht – wobei die Nichtraucher den Hauptraum bekommen sollen, die Raucher die Nebenräume.

2010 gab es gleich 233 Anzeigen allein bei der Stadt. Meist kamen sie von einem Verein, der sich dem Schutz der Nichtraucher verschrieben hatte. Diese „Rauchersheriffs“ sorgten dafür, dass sich nun das Getriebe der Verwaltung zu drehen begann. Zuckerbrot und Peitsche Die Kontrollore des Magistrats schwärmten aus – erklärten, überredeten, überzeugten und straften. „Auf großes Unverständnis“ bei den Wirten sei man zuerst gestoßen, schreibt Strafamtsleiter Ronald Schagerl in dem internen Papier. Es habe Klagen über „massive Umsatzeinbußen“ gegeben.

Die nächste große Frage: Was ist ein „Hauptraum“, was ein „Nebenraum“? Zuerst verwandelte manch einfallsreiches Lokal schlagartig zahlreiche Haupträume in Nebenräume und umgekehrt. In Anif deklarierte ein Gastronom gar seine Gartenlaube in einen rauchfreien „Hauptraum“. Ein Café-Besitzer schuf dadurch einen Hauptraum, indem er dort einfach viel mehr Stühle hineinpackte als in den – viel größeren – Nachbarbereich, der zum „Nebenraum“ wurde. Ähnlich in einem Innenstadtrestaurant, wo im winzigen „Hauptraum“ zwischen den schon fast aufgestapelten Stühlen kaum noch ein Durchkommen war.

All dies fanden die Kontrollore der Stadt nur bedingt lustig. 52 Lokalbetreiber mussten am Ende tatsächlich Strafen bezahlen. Der Rest lenkte nach gutem Zureden ein. Immer dieselben Sünder Im Jahr 2011 setzte es erneut 138 Anzeigen bei der Stadt, welche jedoch oft Gaststätten außerhalb des Bezirks betrafen. Vor allem seien viele Skihütten darunter gewesen, schreibt das Strafamt. Die Behörde trat die Verfahren deshalb an die zuständige Bezirkshauptmannschaft ab. 29 Strafverfahren blieben aber bei der Stadt. Und hier zeigte sich: „Es waren immer wieder dieselben Lokale“, mit denen es Probleme gegeben habe. Wieder strafte die Stadt, diesmal zahlten einige Wirte bis zu 6000 Euro.

Heuer scheint sich die Lage beruhigt zu haben: Erst 16 Anzeigen gingen ein, sechs Betriebe bezahlten Strafe. Positiv das Resümee des zuständigen Vizebürgermeisters Harald Preuner (ÖVP): „Inzwischen greift das Gesetz. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind die Anzeigen zurückgegangen. Die Behörde ist nur mit wenigen Beschwerden konfrontiert.“

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Gesundheit / Ich will sterben, daher rauche ich .... weiter
« am: Oktober 30, 2012, 21:41:55 Nachmittag »



Weniger Hospitalisierungen und Herztote durch Nichtrauchergesetze


Dienstag, 30. Oktober 2012


 San Francisco/Rochester – Der medizinische Nutzen des gesetzlichen Nichtraucher­schutzes wird von Experten nicht länger bezweifelt. Eine Meta-Analyse in Circulation (2012; 126: 2177-2183) dokumentiert einen Rückgang von Hospitalisierungen an Herzkreislauf- und Lungenerkrankungen nach Einführung von gesetzlichen Rauch­verboten in verschiedenen Ländern. In einer weiteren Untersuchung in den Archives of Internal Medicine (2012; doi: 10.1001/2013.jamainternmed.46) ist es sogar zu einem Rückgang der plötzlichen kardialen Todesfälle gekommen.

Viele Länder, darunter Deutschland, haben in den letzten Jahren das Rauchen am Arbeitsplatz und in öffentlichen Gebäuden verboten. Für die Epidemiologen bot sich jeweils die Gelegenheit, die Auswirkungen auf die Erkrankungszahlen zu untersuchen. Neben Lungenerkrankungen standen dabei auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Fokus, denn die Noxen aus der Umwelt gelangen über die Lungen in den Blutkreislauf. Sie können jedes Organ schädigen. Die Abbauprodukte des Nikotins sind auch im Urin der Passivraucher nachweisbar.

zum Thema

    Meta-Analyse in Circulation
    Pressemitteilung der American Heart Association
    Studie in den Archives of Internal Medicine
    Pressemitteilung der Archives
    Center for Tobacco Control Research and Education

aerzteblatt.de

    Rauchen verkürzt das Leben von Frauen um 11 Jahre
    Raucherverbot: Klare Fronten
    Thoraxchirurgen drängen auf wirksamen Nichtraucherschutz

Die Meta-Analyse von Crystal Tan und Stanton Glantz vom Center for Tobacco Control Research and Education in San Francisco fasst die Ergebnisse von 45 Studien zusammen, die weltweit die Auswirkungen von 37 Antirauchergesetzen untersucht haben. Ergebnis: Nach den Verboten kam es relativ rasch zu einem Rückgang der Hospitalisierungen: Die Zahl der Herzinfarkte nahm um 15 Prozent ab, die Schlaganfälle wurden um 16 Prozent vermindert. Für Lungenerkrankungen errechnen die Forscher eine Reduktion um 24 Prozent.

Die beiden Forscher können sogar eine Dosis-Wirkungsbeziehung nachweisen: Danach war die Reduktion der Hospitalisierungen am geringsten, wenn das Rauchen nur am Arbeitsplatz verboten wurde. Der Nutzen stieg, wenn auch in Restaurants nicht mehr geraucht werden durfte, und die größte Wirkung wurde erzielt, wenn das Verbot Arbeitsplätze, Restaurants und Bars umfasste.

Eine besonders detaillierte Analyse .... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52233