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Nachrichten - admin

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Von: 
Gesendet: Montag, 05. November 2012 21:09
An: krebspatienten@gmail.com
Cc: 'alois.stöger@bmg.gv.at'
Betreff: Postleitzahl: 2380 Perchtoldsdorf Meldung eines wiederholten Verstosses gegen das Rauchverbot

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir besuchten am 2.* und 3. 11. 2012 jeweils um ca. 15 – 16 Uhr die Konditorei L. Heiner, Wienergasse 16 in 2380 Perchtoldsdorf/NÖ.
Auf der Eingangstüre befanden sich je ein Piktogramm für Raucher und Nichtraucher.
Der Nichtraucherraum schließt sich dem Verkaufsraum der Konditorei an und könnte mit einer Glastüre (Nichtraucher-Piktogramm ist angebracht) abgeschlossen werden.
Die Glastüre stand während unseres Besuches jedoch immer offen, sodass der Rauch auch in den Verkaufsraum dringen konnte.
Die Konditorei war zum Zeitpunkt gut besucht, d.h. auch im Raucherraum waren die Tische zu ca. 70 – 80 % besetzt. Dort wurde auch geraucht.

Bilder finden Sie in der Anlage.

Bei weiteren Beobachtungen dieses Lokal von außen stellte ich fest, dass die Glastüre nicht nur bei unserem Besuch offen stand, sondern dass dies in besagtem Lokal offensichtlich die Regel ist.

Die österreichische Bundesregierung ist aufgefordert endlich ein Raucherschutz-Gesetz zu beschließen, dass diesen Namen auch verdient.
Der Schutz der Bevölkerung vor den schädlichen Auswirkungen des Rauchens muss auch bei uns endlich Priorität erhalten.
Die derzeitigen Bestimmungen sehen zwar vor, dass Gastgewerbebetriebe mit mehr als 40 mq (Anm.: 50 qm) abschließbare Raucherräume aufweisen müssen,
werden jedoch seitens der Behörde nicht kontrolliert, ob die Türen zu diesen Räumen nach Benützung auch wieder geschlossen werden.
Selbst wenn die Türen nach dem Durchgehen wieder zugemacht werden, dringt Rauch in den Nichtraucherbereich, weshalb diese halbherzige Lösung gänzlich abzulehnen ist.
Nur ein gänzliches Rauchverbot, incl. stichprobenartiger Kontrollen seitens der Behörde, kann den Schutz der Bevölkerung vor dem schädlichen Rauch garantieren.
 
Bitte können Sie diese Anzeige weiterleiten?

Mit bestem Dank für Ihre Bemühungen im Voraus verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen



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Hallo,
wenn du in den Bereich 1220 Wien Donauzentrum bis Kagraner Platz kommst,
bitte schreibe kurz ein Email an info@krebspatienten.at oder Anruf auf der Krebshotline 9-21 Uhr: 0650-577-2395
Es wären dann 6 Lokale zu betreten, bis zum WC gehen, wieder raus.
Danke!
Herzliche Grüße aus Tirol
Dietmar   


1668



Von:
Gesendet: Montag, 05. November 2012 20:32
An: info@krebspatienten.at
Betreff: Postleitzahl: 1070 Meldung eines wiederholten Verstosses gegen das Rauchverbot

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte Sie um Weiterleitung dieser Meldung, bzw. Anzeige.
Die Medien berichteten in jüngster Zeit vom – angeblich - starken Rückgang der Anzeigen. Meine Vermutung ist, dass sich – leider – nur wenige Menschen Zeit nehmen,
eine Anzeige zu erstatten.
Dass Räume über 50 mq jetzt zwar meist durch eine bewegliche Türe abgeschlossen sind, diese jedoch in den meisten Fällen immer offen stehen, mussten wir bei
vielen Besuchen in Gastgewerbebetrieben immer wieder beobachten.
Die Gesetzgebung hinkt hinter dem Grundbedürfnis zum Schutz der Menschen vor den schädlichen Auswirkungen des Rauchens in Österreich hinterher. Die Regierung
ist aufgefordert endlich den Schutz der Bevölkerung zu garantieren.
Dies ist, wie es andere Länder bereits zeigen, nur mit einem totalen Rauchverbot in der Gastronomie zu erreichen.

Name des Betriebs: Cafe Leopold
Postleitzahl 1070 Wien
Museumsplatz 1


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Anm.: Sende uns deine Meldungen von Besuchen, egal wo, zwecks Weiterleitung

lt. ......

V . O . R . L . A . G . E


http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202


Bei Unklarheiten: Krebsinfo-Hotline 0650-577-2395 kurz anrufen








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Zwei Jahre lang arbeitet der EU-Gesundheitskommissar John Dalli an einer drastischen Verschärfung der Tabakgesetze in Europa.
Die neue Richtlinie ist fast fertig. Doch plötzlich wird Dalli in einer Nacht-und-Nebel-Aktion seines Amtes enthoben.
Er wird von der EU-Antibetrugsbehörde Olaf mit Korruption in Verbindung gebracht.

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Korruptionskrimi als Sittenbild

Von Gerhard Schwischei | Aktualisiert vor 1 Tagen

Im Geflecht von Lobbyisten, Milliardengeschäften, ambitionierter Politik und menschlichen Schwächen. Oder einfach nur der ganz normale Alltag in Brüssel.

Zwei Jahre lang arbeitet der EU-Gesundheitskommissar John Dalli an einer drastischen Verschärfung der Tabakgesetze in Europa. Die neue Richtlinie ist fast fertig. Doch plötzlich wird Dalli in einer Nacht-und-Nebel-Aktion seines Amtes enthoben. Er wird von der EU-Antibetrugsbehörde Olaf mit Korruption in Verbindung gebracht.

Das Pikante: Just ein Tabakkonzern hat den Stein ins Rollen gebracht. Wer da nicht ins Grübeln kommt. Ein weites Feld für Verschwörungstheorien hat sich geöffnet. Aber viel wichtiger: Der neue, immer mysteriöser werdende Korruptionskrimi in Brüssel legt das System von Macht, Einflussnahme und mangelnder Kontrolle schonungslos offen.

Dass die Tabakindustrie gerade jenen Kommissar beeinflussen will, der gegen sie zu Felde zieht, ist normal, logisch und in gewisser Weise auch legitim.

15.000 Lobbyisten sind in Brüssel ständig unterwegs, um in Kommission, Parlament und Rat ihre Sicht der Dinge deutlich zu machen, wenn neue Richtlinien drohen. Aber auch für den Gesetzgeber ist selbstverständlich, alle relevanten Fakten zu sammeln und zu prüfen, bevor Nägel mit Köpfen gemacht werden.

Was dabei aber immer schon zu Recht kritisiert wird: Die Interessenvertreter der Industrie machen viel zahlreicher und viel brutaler ihren Einfluss geltend als Gewerkschaften, Konsumenten- oder Umweltschützer. Die moralische Standfestigkeit der politischen Schlüsselfiguren wird dabei immer wieder auf die Probe gestellt. Der ehemalige EU-Landwirtschaftskommissar Franz Fischler hat unverblümt erklärt, dass man ihn "permanent anlobbyiert" habe. Seine Forderung: Mehr Demokratie und Transparenz seien notwendig.

Was wieder zum Fall John Dalli zurückführt. Noch ist hier vieles nicht aufgeklärt. Hält man sich zunächst an die Aussagen des Olaf-Chefs Giovanni Kessler, der gegen den Malteser ermittelt hat, kann ihm zwar selbst nicht direkt Korruption nachgewiesen werden. Aber er soll die Versuche eines Freundes stillschweigend geduldet und verschwiegen haben, vom schwedischen Tabakkonzern Swedish Match Geld dafür gefordert zu haben, dass er seine Beziehungen zum Gesundheitskommissar spielen lässt. Die Rede ist von sehr viel Geld, von 60 Millionen Euro.

War da jemand zu gierig? Wie weit spielte falsche Loyalität zu einem Freund eine Rolle? Wie sehr wurde ein Elfmeter aufgelegt, den die Tabakindustrie mit einer Anzeige bei der EU-Kommission nur noch verwerten musste, um einen unliebsamen Kommissar loszuwerden?

Klar ist vorerst nur: EU-Kommissionschef Barroso hat Dalli, der sich als Opfer einer Intrige präsentiert, sofort gefeuert. Die neue Tabakrichtlinie liegt auf Eis, bis ein Nachfolger bestellt ist. Das kann dauern. Die maltesische Staatsanwaltschaft ermittelt. Bei Olaf rollen intern Köpfe. Wegen Ermittlungspannen?!

Und der interessierte Bürger? Er bekommt in jedem Fall ein zweifelhaftes Sittenbild der Macht auf der europäischen Bühne serviert.

http://www.salzburg.com/nachrichten/kolumne/schwischeis-eu-check/sn/artikel/korruptionskrimi-als-sittenbild-34761/


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Von: Karl Stangl <satisesto@yahoo.de>
An: Krebspatienten <info@krebspatienten.at>
CC: "ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at" <ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at>; "fcfcsecretariat@who.int" <fcfcsecretariat@who.int>
Gesendet: 13:50 Montag, 29.Oktober 2012
Betreff: SALZBURGER NACHRICHTEN 24.10.2012 : RAUCH - PAUSE KOMMT LEHRER TEUER ZU STEHEN !

RAUCH  -  PAUSE   KOMMT   LEHRER   TEUER   ZU   STEHEN

       In den  "Salzburger Nachrichten"  vom vergangenen Mittwoch, den 24.10.2012 gab es auf der Seite 28  "Chronik"  folgende sensationelle Reportage zu lesen unter der Rubrik : VER  -  RÜCKT : "Eine  heimlich gerauchte Zigarette zwischen den Unterrichtsstunden wird für fünf Lehrer im japanischen  OSAKA teuer : Weil sie sich zum Rauchen vom Schulhof geschlichen hatten, verhängte die Bildungsbehörde ein Bußgeld von jeweils bis zu 500.000 Yen (rund 4.800 Euro). In der Präfektur gilt seit 2008 ein absolutes Rauchverbot an allen Schulen.  In Japans Bars und Restaurants dagegen ist Rauchen weiterhin erlaubt, während es auf der Straße, an Bahnhöfen und Bushaltestellen untersagt ist. Anders als in vielen Ländern sind Warnungen von gesundheitlichen Schäden des Tabak - Konsums in Japan weniger auffällig gehalten." 
# Text Ende #


            Dazu möchte ich Folgendes feststellen:  hierzulande  in  FELIX   AUSTRIA   KAPNOMANICA  sieht man nach wie vor Lehrer vor den Schuleingängen rauchen vor aller Welt und auf den belebten Straßen, Bahnhöfen und Bushaltestellen ist der allgegenwärtige Raucher - Terror ärger denn je zuvor.  Sogar im funkelnagelneuen Salzburger Hauptbahnhof  wird überall hemmungslos geraucht  und als erstes sind in die neuen Hallen die  Tabak - Drogen - Händler  eingezogen, die mehr Geschäft machen denn je zuvor ! Wie soll das  weitergehen ?  Wo bleibt die Umsetzung der EU - Ratsempfehlung  vom 29.11.2009, die am 5.12.2009 im Amtsblatt C 296  der EU veröffentlicht worden ist ???   Wir brauchen zumindest ein striktes RV an allen überdachten  öffentlichen  Orten, ohne die geringsten Ausnahmen und mit entschlossener  Polizei - Durchsetzung !

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Gesundheit / Forscher: Nichtrauchergesetze reduzieren Klinikaufenthalte
« am: November 01, 2012, 15:58:06 Nachmittag »



30.10.2012

Forscher: Nichtrauchergesetze reduzieren Klinikaufenthalte

New York (dpa) - Gesetze zum Schutz von Nichtrauchern führen einer Studie zufolge schon kurz nach Inkrafttreten zu deutlich weniger Krankenhausaufenthalten.

weiter lesen: http://web.de/magazine/gesundheit/krankheiten/16538812-forscher-nichtrauchergesetze-reduzieren-klinikaufenthalte.html#.A1000145

http://web.de/magazine/gesundheit/krankheiten/16538812-forscher-nichtrauchergesetze-reduzieren-klinikaufenthalte.html

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Fast 60 Prozent der Vorarlberger sind mit den aktuellen Gesetzen nicht zufrieden.

 (21 Kommentare)


Dass der Nichtraucherschutz in den Lokalen zu kurz kommt, glaubt der Großteil der Vorarlberger. Nur 39 Prozent sind mit der aktuellen Gesetzeslage zufrieden. 30 Prozent sind wenig, 27 Prozent gar nicht zufrieden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Göfner Umfrageinstituts Berndt im Auftrag der Vorarlberger Nachrichten. Auch an der Umsetzung hapert es: Ein Viertel der Befragten sieht die Rauchverbote selten umgesetzt. Nur 18 Prozent sagen, dass in der Gastronomie immer oder fast immer alles nach Vorschrift läuft. 53 Prozent der Vorarlberger wollen ein allgemeines Rauchverbot in der Gastronomie, wie die VN in ihrer Dienstagsausgabe berichten. Der Wunsch wird also größer: 2010 waren es erst 40 Prozent.

http://www.vol.at/mehrheit-ist-fuer-rauchverbot-in-lokalen/3391179


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Vorsicht vor Tabak-Konzerne! Warum? / Philip Morris Story
« am: November 01, 2012, 01:36:58 Vormittag »



Immer noch online!

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Gesundheit / Frauen sterben früher an Raucher-Krebs als Männer - ist egal, oder?
« am: November 01, 2012, 00:58:28 Vormittag »



http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/chronik/sn/artikel/frauen-sterben-frueher-an-raucher-krebs-als-maenner-16412/



Frauen sterben früher an Raucher-Krebs als Männer

Von Apa/dpa | Aktualisiert vor 154 Tagen

Frauen verlieren mehr Lebensjahre als Männer, wenn sie an rauchertypischen Krebsarten erkranken. Während Männer im Durchschnitt 2,9 Jahre früher starben, verkürze sich das Leben der Frauen im Durchschnitt um 10,5 Jahre.


Viele Krebsarten sind aufs Rauchen zurückzuführen. Bild: SN/apa (dpa)

Heute sterben in Deutschland um 36 Prozent mehr Frauen an Lungen-, Bronchial-, Kehlkopf- und Luftröhrenkrebs als vor zehn Jahren. 13.815 Frauen wurden 2010 Opfer von Krebsarten, "die in einen engen Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können", wie es am Donnerstag anlässlich des Welt-Nichtrauchertages hieß. Der Frauenanteil bei den Todesfällen durch diese Tumore hätte sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht: 2010 waren 31 Prozent der insgesamt 44.457 Opfer Frauen, 2001 lag der Frauenanteil bei 40.053 Gestorbenen bei 25 Prozent.

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Auch schon etwas älter,

immer noch gleich,

wie die täglich einlangenden Anzeigen zeigen!



„Rauchen leicht Sie da? Um Gottes willen!“


S.N. - 02.07.2010 00:00

Test. Seit gestern gilt für die meisten Gasträume Rauchverbot. Aber kümmern sich die Wirte darum? Ein SN-Redakteur setzte sich in Nichtraucherzonen, qualmte und wartete, was passiert.

CHRISTIAN resch salzburg-stadt (SN). Harmlos schauen. Das ist das Wichtigste, wenn man im Nichtraucherbereich die Zigarette zückt. Und dann so tun, als ob gar nichts wäre. Als ob die kleine Rauchsäule nur Einbildung wäre – genau wie das Schild mit der durchgestrichenen Zigarette an der Wand.

Für ein paar Sekunden funktioniert das auch in dem kleinen Café Erhard’s in der Nonntaler Hauptstraße. Wobei: Man muss schon ziemlich dreist sein, um dort zu rauchen. Man muss 24 kleine, durchgestrichene Zigaretten auf 24 kleinen Schildchen ignorieren, die auf fast allen Tischen stehen. Man muss auch selbst einen Aschenbecher mitbringen – die SN haben an alles gedacht und den Deckel eines Marmeladenglases unauffällig auf der Tischfläche platziert.

Wir qualmen. Die Kellnerin kommt. Erst merkt sie anscheinend nichts. Beim zweiten Mal vorbeigehen dann schon: Ausdämpfen, bitte, heißt es – mit freundlichem Lächeln. „Da hinten auf den Tischen dürfen sie aber gern rauchen.“

Warum? Die sind ja nicht räumlich abgetrennt? „Nein, aber nächste Woche machen wir beim Eingang einen Windfang. Dann ist die Lokalfläche kleiner als 50 m2 , dann betrifft uns das neue Gesetz nicht mehr“, lautet die Antwort.

Nächste Station: Das Café Cappomio in der Kaigasse. Dort darf man gar nicht rauchen, aber auf den Tischen im Gastgarten stehen Aschenbecher. Flugs wird dort einer entwendet und unauffällig auf einem Innentisch deponiert. Glimmstängel heraus, anzünden, pofeln. Erst passiert gar nix. Dann aber: „Rauchen leicht Sie da? Um Gottes willen!“, ruft die Servierdame. „Schnell, dämpfen Sie das aus, sonst kriegen wir eine Anzeige. Das ist gefährlich.“ Ist schon aus, das Ding. Entschuldigung. Als sich die Kellnerin fragt, wie der Aschenbecher ins Lokal gekommen ist, sitzen wir nur still da und schämen uns.

Weiter geht’s im Café Tomaselli. Keine zwei Lungenzüge, dann steht die Kellnerin da: „Sie wissen schon, dass Sie im Nichtraucherraum sitzen?“ Danke, wir wissen schon, auf Wiedersehen. Auch im Demel auf dem Mozartplatz: getrennte Bereiche, alles beschildert, alles sauber. Sternbräu: Dasselbe in Grün. Läuft ja alles sehr vorbildlich hier überall, scheint es.

Dann das Café Mozart in der Getreidegasse. Im großen Raum stehen überall Aschenbecher. Seltsam. Man lässt sich nieder, man raucht. Was sagt das Personal? Nichts. Warum? „Weil das hier jetzt der Nebenraum ist“, erklärt die Kellnerin. Echt? Und das Kammerl da hinten ist auf einmal der Hauptraum? Darf das sein? Der ist ja viel kleiner? Nach kurzem Zögern kommt die Antwort: „Das täuscht.“

Keuch. Wird Zeit, den Versuch abzubrechen, schon aus gesundheitlichen Gründen. Aber ein Lokal geht noch: Das Café Republic auf dem Anton- Neumayr-Platz. Auch hier: Aschenbecher auf allen Tischen, nur nicht ganz hinten, bei der Bar. Die letzte Zigarette wird entflammt. Einatmen. Ausatmen. Die Lungenflügel protestieren. Die Kellner im Lokal protestieren nicht.

Die Erklärung: Auch hier werde der größere Raum flugs zum „Nebenraum“ umdeklariert, erklärt eine Dame. Wie das funktioniert? In den zukünftigen „Hauptraum“ – das ist der kleine neben der Bar – kommen einfach so viele Tische und Sessel, dass dort mehr Sitzplätze vorhanden sind als im großen Saal. Dort werden wiederum mehr Stehplätze eingerichtet, Sitzplätze dafür reduziert. Kreativ ist das jedenfalls.

Resümee der Aktion: Die Lokalbetreiber wissen ganz genau, was in punkto Tabakgesetz auf sie zukommt. Die meisten achten penibel auf die Einhaltung der Nichtraucherbereiche. Einige setzen auf recht originelle Lösungen, um ihren attraktivsten Raum Rauchern weiter zugänglich zu machen. Bernd Huber vom Büro des zuständigen Vize-Bgm. Harald Preuner (ÖVP): „Mal schauen, ob sie damit durchkommen.“

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Alter Beitrag,

heute noch gültig,

nur generelles Rauchverbot hilft!




Im Krieg um den Qualm gibt es keine Sieger

30.06.2010 00:00

Die Schlachtfelder sind abgesteckt: Es sind Cafés, Wirtshäuser, Betriebskantinen und Restaurants. Die gegnerischen Truppen rotten sich zusammen und formieren sich: Nichtraucher, die endlich frei von Qualm ihr Schnitzel essen oder die Torte genießen wollen, auf der einen Seite; Raucher, die sich als Anwälte und Verfechter der Freiheit aufspielen, auf der anderen Seite.

Die Auseinandersetzungen dürften bereits am Donnerstag beginnen, wenn das Tabakgesetz in Kraft tritt, das in einer geradezu klassisch österreichischen Pfusch-Aktion so gestaltet wurde, dass es niemandem hilft: nicht den Nichtrauchern, nicht den Rauchern und schon gar nicht den Wirten und Gastronomen.

Als Waffen kommen zum Einsatz: Auf der einen Seite die Anzeige bei der Behörde. Da jedes Gesetz nur so gut ist wie die Sanktionen, die zu seiner Durchsetzung verhängt werden, wird es nicht ohne das eine oder andere Opfer gehen. Wirte werden Strafen zahlen müssen, hoffentlich wird sich niemand dazu versteigen, gleich die wirtschaftliche Existenz eines Gastronomen durch Konzessionsentzug zu ruinieren.

Die andere Seite wird vor allem den Rufmord einsetzen: Wer immer sein Recht auf einen rauchfreien Restaurantbesuch erstreiten will, wird ja heute schon von der Pro-Raucher-Lobby und so manchem Vertreter der Gastronomie als Denunziant vernadert.

Wir sehen das Bild schon vor unserem inneren Auge: Raucher und Nichtraucher werden einander angiften, Beschimpfungen zischen und – nach entsprechendem Alkoholgenuss – womöglich handgreiflich werden. Das Klima in den Bars und Wirtshäusern wird eisig sein, böse Blicke werden hin und her geworfen zwischen den verfeindeten Parteien.

Am Ende werden die Wirte nicht froh sein, die Raucher nicht und die Nichtraucher auch nicht. Aber die Anwälte, die beide Seiten einsetzen werden, die werden sich eine goldene Nase verdienen. Auch eine Möglichkeit, die Konjunktur in Österreich anzukurbeln.

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern Europas ist es unseren Politikern nicht gelungen, zwischen den Wünschen verschiedener Bevölkerungsgruppen einen vernünftigen Ausgleich zu schaffen. Sie haben sich so lang vor einer eindeutigen Entscheidung gedrückt, sie sind so lang vor den verschiedenen Lobbys in die Knie gegangen, bis nur noch Verwirrung und Unklarheit übrig geblieben sind.

Spätestens in diesen Tagen werden wir erkennen müssen, dass das Prinzip „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“ in der rauen Wirklichkeit leider nicht funktioniert.

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Früher, wie heute,

oder heute noch viel mehr!




Nikotinfalle für Kinder

S.N. - 24.10.2006 10:00

Österreichs 15-jährige Jugendliche rauchen wie die Schlote und führen mit Grönland die EU-Statistik an."Gesüßte" Zigaretten machen schneller süchtig.

Barbara MORAWECWien (SN). Überall in Europa wird das Rauchverbot in Restaurants eingeführt, in Österreich verhält man sich weiterhin "rauchtolerant". Überall in Europa werden Zigarettenpreise empfindlich erhöht, in Österreich sind Zigaretten nach Meinung der Mediziner immer noch viel zu billig.

Als Beweis führen sie die beunruhigend wachsende Zahl an heimischen Jugendlichen an, die immer früher mit einer Raucherkarriere beginnen. Eine EU-Studie hat 2003 festgestellt, dass im europäischen Vergleich Österreichs Jugendliche mit 49 Prozent, gleich nach Grönland mit 60 Prozent, am meisten rauchen.

"Die Situation ist verheerend. Wir erhalten vom Staat nicht die Mittel, um entsprechende Aufklärungskampagnen in Österreich durchzuführen", sagt Manfred Neuberger vom Institut für Umwelthygiene in Wien. Derzeit würden viele neue Nikotinprodukte auf den österreichischen Markt drängen, die Jugendliche noch schneller süchtig machen würden, etwa Zigaretten, die gesüßt seien, dass sich selbst Kinder schnell daran gewöhnten, sagt der Mediziner.

"Nikotin ist ein starkes Suchtgift. Und je jünger das Gehirn ist, desto schneller und intensiver wird es auf den Stoff süchtig." Es sei einfach "eine Schande", dass es in Österreich noch immer keine strikten Rauchverbote in Lokalen gebe, wie zum Beispiel in Italien. Es sei längst erwiesen, dass diese Verbote und die Verteuerung von Zigaretten mit dem Rückgang von Herzinfarkten in der Bevölkerung eindeutig in Zusammenhang stünden.

Jetzt startet in Österreich die Anti-Rauch-Kampagne "HELP - Für ein rauchfreies Leben", die vom EU-Kommissar Markos Kypranou ins Leben gerufen wurde. Zielgruppe der Kampagne sind vor allem Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 30 Jahren. Dieses Jahr finden in ganz Europa etwa 200 Veranstaltungen statt, bei denen den EU-Bürgern Atemtests und Beratung angeboten werden.

Die Situation in Österreich: 1,3 Millionen Männer und ungefähr eine Million Frauen rauchen. Jedes zweite Kind in Österreich wächst in einem Haushalt mit zumindest einem rauchenden Elternteil auf. Fast ein Viertel der Elfjährigen und 74 Prozent der 15-Jährigen haben zumindest ein Mal geraucht. Regelmäßig zur Zigarette greifen schon 20 Prozent der 15-jährigen Burschen und 26 Prozent der 15-jährigen Mädchen. Hinzu kommen noch jene, die zumindest ein Mal in der Woche rauchen.

Eine Tendenz, dass sich der Tabakkonsum in Österreich reduziert, ist nicht absehbar. Die Bilanz des Nikotin Instituts Wien lautet, dass heuer im ersten Quartal die Bereitschaft in der Bevölkerung, das Rauchen aufzugeben, um 20 Prozent zurückgegangen ist.

Einen wesentlichen Grund dafür sieht der wissenschaftliche Leiter des Nikotin Instituts Wien, Ernest Groman, in den niedrigen Zigarettenpreisen. "Die Zigarettenpreise in Österreich haben einen Tiefstand erreicht. Zigaretten werden derzeit in Österreich zu Schleuderpreisen verkauft und sorgen dafür, dass Raucher den Ausstieg hinauszögern. Auch für Jugendliche hat das verheerende Auswirkungen: Für sie ist die Verlockung besonders groß, billige Zigaretten zu kaufen", sagt Groman. 2005 habe man einen positiven Trend zum Nichtrauchen beobachten können, der wegen der Schleuderpreise im Jahr 2006 zunichte gemacht worden sei.

Die Lebenserwartung eines durchschnittlichen Rauchers ist drastisch verkürzt: Im Durchschnitt stirbt ein Raucher um zwölf Jahre früher als ein Nichtraucher.

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Früher, wie heute!



Nichtraucherschutz kaum durchsetzbar

21.01.2010 00:00

Reizwort Rauchen. Nach wie vor umstritten ist das Rauchverbot in Bayern. Auch in Österreich fühlen sich Nichtraucher nur halbherzig geschützt.

kurt leininger laufen/oberndorf. Was auf politischer Ebene zurzeit als Raucherschutz verkauft wird, treibt so manchem Nichtraucher die Tränen in die geröteten Augen. Eine kaum enden wollende Liste von Ausnahmen und Übergangsfristen verunsichert Wirte und Konsumenten in gleicher Weise.

Vor allem in Grenzgebieten, wie etwa zwischen Laufen und Oberndorf, kommt es daher immer wieder zu kuriosen Situationen. Bis Mitte des Vorjahres bestand bekanntlich ein striktes Rauchverbot in bayerischen Lokalen. Da konnte es dann schon vorkommen, dass sich auf der Länderbrücke zwei Gruppen von Menschen mit höchst unterschiedlichen Motiven trafen: Die Nichtraucher aus Oberndorf pilgerten in Scharen nach Laufen, um die gute Luft in den Lokalen zu genießen – und nicht weniger Raucher kamen aus Laufen, um in Oberndorfs Lokalen ungehindert ihrem Laster zu frönen.

Ab 1. August 2009 war alles wieder anders. Die bayerische Staatsregierung verkaufte die Aufhebung des strikten Rauchverbots als „das geänderte Gesetz zum Schutz der Gesundheit“ und sprach wörtlich von einer „Anpassung des Gesetzes an die Lebenswirklichkeit“!

Als Antwort darauf folgte im Spätherbst eine Volksbefragung, die mit einem überzeugenden Votum für die Wiedereinführung des Rauchverbots in Lokalen endete. Bis sich der Landtag in Bayern zu einer Entscheidung durchringen wird können, wird noch jede Menge blauer Dunst in die Lungen passiv mitrauchender Lokalgäste eindringen. Kaffeehausbesitzer setzt auf Rauchverbot Den Rauchern zum Trotz hat sich der Neo-Kaffeehausbetreiber Andreas Lackner entschieden, sein Lokal in Laufen rauchfrei zu betreiben. Die Nichtraucher freut’s.

Der Cafetier, selbst Raucher, hat zwei Tage nach der Eröffnung die Raucher ausnahmslos aus seinem Lokal verbannt. Lackner: „Damit habe ich zwar viele jüngere Menschen vertrieben, aber dafür kommen vermehrt nicht rauchende Gäste mittleren Alters ins Lokal, und das dürfte sich dann die Waage halten!“ Damit bricht Lackner eine uralte Kaffeehaustradition, nach der ein Rauchverbot undenkbar ist. „Das funktioniert aber nur deshalb, weil es sich um eine Neueröffnung handelt. Nun versuche ich, mit guter Luft und gutem Service ein rauchfreies Stammpublikum aufzubauen. Ich hoffe, es gelingt“, so Lackner abschließend.

In Laufen hat sich ohne Aufsehen schon vor einem Jahr ein anderes Lokal zum Rauchverbot bekannt: Im Kapuzinerhof darf ohne Ausnahmen ausschließlich im Gastgarten geraucht werden, obwohl genügend Räume vorhanden wären. Sina Fingerhut, die Betreiberin, betont, dass sie dadurch bisher keinerlei Einbußen zu verzeichnen hatte.

In Österreich ist die Verwirrung noch offensichtlicher. Zwar gibt es seit 1. Jänner 2009 ein definitives Gesetz, aber viele Hintertüren. So darf das Rauchen in abgeschlossenen Räumen erlaubt werden, wenn sie maximal 50 % der für den Genuss von Speisen und Getränken bestimmten Plätze ausmachen. Es darf auf keinen Fall der Hauptraum sein und der Tabakrauch darf in keiner Weise in die Nichtraucherzone dringen. Gaststätten unter 50 Quadratmetern können wahlweise als Raucher- oder Nichtraucherlokal geführt werden. Ein Schild im Eingangsbereich muss darauf hinweisen.

Für bauliche Anpassungen an das Gesetz wurde eine Übergangsfrist bis 30. Juni 2010 eingeräumt. Die dafür erforderlichen Unterlagen mussten den Behörden bereits vorgelegt werden. Aus dem Ministerium für Gesundheit ist nicht mehr zu erfahren, als dass man sich zur Evaluierung der bestehenden Gesetze entschlossen hat. Die Einhaltung der bestehenden Gesetze ist, realistisch gesehen, kaum möglich. „Man gehe aber jeder Anzeige nach, vor allem nach Auslaufen der Übergangsfrist“,vernimmt man aus dem Ministerium. Eine Studie des deutschen Krebsforschungszentrums besagt, dass Tabakrauch der gefährlichste Innenraumschadstoff ist. Hohes Risiko für Passivraucher Tabakrauch enthält über 4800 verschiedene Substanzen. Für die im Passivrauch enthaltenen Kanzerogene können keine Wirkungsschwellen als Dosismaß definiert werden, unterhalb derer keine Gesundheitsgefährdung zu erwarten wäre. Auch kleinste Belastungen mit den enthaltenen Kanzerogenen können zur Entwicklung von Tumoren beitragen. Passivrauch enthält eine Vielzahl gefährlicher, kanzerogener Stoffe. Die Verweildauer einzelner Komponenten des Passivrauchs in der Raumluft ist beträchtlich. Tabakfeinstaubpartikel lagern sich an Wänden, Decken, Böden und Gegenständen ab. Innenräume, in denen Rauchen erlaubt ist, stellen somit eine kontinuierliche Expositionsquelle für die im Tabakrauch enthaltenen Schadstoffe dar, sogar wenn dort momentan nicht geraucht wird.


http://search.salzburg.com/news/artikel.html?uri=http%3A%2F%2Fsearch.salzburg.com%2Fnews%2Fresource%2Fsn%2Fnews%2Fms2334_23.06.2012_41-40495724

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Soll, aber es geschah und geschieht nichts, durch Stögerle ff.!



Der Zugang zur Zigarette soll erschwert werden Jahr für Jahr liegen Österre...

23.06.2012

Der Zugang zur Zigarette soll erschwert werden Jahr für Jahr liegen Österreichs Jugendliche beim Tabakkonsum an der Spitze Europas und der Welt. Im Gesundheitsministerium und bei den Politikern aller Parteien müssten schon längst die Alarmglocken läuten. Der Vorschlag Angela Zacharaviewiczs, das Verbot des Tabakkonsums von 16 auf 18 Jahre hinaufzusetzen, halte ich für sehr sinnvoll und zielführend, doch wie schützt man die Kinder in den eigenen vier Wänden vor ihren rauchenden Eltern? Das Verbot von Zigarettenautomaten, das viele andere Länder längst eingeführt haben, wäre ein erster Schritt und leicht umsetzbar.Wir sind in Österreich mit Verboten zwar sehr schnell bei der Hand, aber wenn es um die Kontrolle und konsequente Strafverfolgung geht, schaut man gern weg. Ja man glaubte damals besonders liberal und fortschrittlich zu sein, wenn man die Einhaltung des Rauchverbotes mit einem Augenzwinkern umging. So geschehen, als in Bayern ein rigoroses Rauchverbot eingeführt wurde und man sogar im ORF berichtete, dass nun vermehrt unsere bayerischen Nachbarn zu uns kommen, weil sie da unbehelligt rauchen könnten. Wie fortschrittlich wir doch sind! Herr Bruckmoser schreibt in seinem Artikel „Auch Vaters Zigarette muss weg“, dass fast 20% der schwangeren Frauen in Österreich rauchen. Bei den jüngeren Frauen sind es sogar 40%! Man kann jammern und erschüttert sein, wie man will, einzig und allein das Vorbild der Eltern als Nichtraucher und der erschwerte Zugang zur Zigarette (Verbot der Zigarettenautomaten wie in vielen anderen Ländern) und hohe Strafen bei Nichteinhaltung des Rauchverbots werden eine Trendwende bewirken. Mich als pensionierten Lehrer und deklarierten Nichtraucher erschüttert, dass so viele junge Mädchen schon regelmäßig zum Glimmstängel greifen.Siegfried Hinterberger5591 RamingsteinFußballübertragung bei der EURO 2012 Mich auf den Kommentar vom 16. Juni zum Thema „Bilderradio“ beziehend möchte ich ein paar Gedanken anschließen; dabei handelt es sich um ein raffiniertes Projekt der Antenne Steiermark, welches bei der vergangenen EURO 2008 gestartet ist: Sehbeeinträchtigten Menschen soll damit das Fußballspiel genauso zugänglich gemacht werden wie eben jenen, die „sowieso“ die Bilder „selbst sehen“. Meiner Meinung nach ist dieses Projekt, welches der ORF mittlerweile weiterführt, ein bemerkenswerter Ansatz in Richtung Gleichberechtigung. Zudem ist solch detailreiche Analyse bzw. Deskription der Fußballspiele anschaulich und allgemein verständlich für Laien, und erweitert die Zugänglichkeit zu den Spielen auf ein breites Spektrum. Mir persönlich erscheint es bewunderns- und lobenswert in welcher Geschwindigkeit und mit welcher Spontanität jedes kleinste Detail in „Bildworte“ gefasst wird. Danke an die Moderatoren an dieser Stelle. Und für den Verfasser des Textes sei noch angemerkt, dass es reicht, in den „anderen“ Kanal des ORF eins umzuschalten!Mag. Magdalena Ada Mandl8010 GrazDie Festspiele leben nicht von der Quantität Den Herren Dr. Schaden und Dr. Haslauer ist für ihre besonnenen und moderat vorgetragenen Argumente sehr herzlich zu danken! Und dem charismatischen Interims-Intendanten Hinterhäuser kann man jetzt gar nicht genug nachweinen! Warum hat man ihn bloß ziehen lassen? Markus Hinterhäuser konnte auf eine bescheidene, unaufgeregte Weise künstlerische, finanzielle und organisatorische Parameter klug und umsichtig unter einen Hut bringen. Mit seinen „Kontinenten“ hat er ein exquisites, spannendes, ideenreiches Festspielprogramm geboten. Salzburg darf sich jetzt nicht irgendwelchen ausufernden Größenfantasien und persönlichen Eitelkeiten zur Verfügung stellen. Die Karten sind längst teuer genug. Festspiele leben nicht von der Quantität, sondern von der Qualität des Gebotenen. Waltraud Prothmann-Seyersbach5020 Salzburg Generelles Bettelverbot – eine Anmerkung dazu Ein generelles Bettelverbot widerspricht dem Menschenrechtsschutz der Vereinten Nationen (UNO-Charta) dem Menschenrechtsschutz der Europäischen Union (EU-Charta), im Besonderen dem Art. 25 der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ und dem Art. 11 der „Sozialen Menschenrechte“. Ing. Rudolf Schittenhelm5310 Mondsee


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