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Nachrichten - admin

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Der neue Leitfaden für den Jugend-Check:


Sowohl der bisherige Jugendschutz als auch das Tabakgesetz würden glatt durchfallen. Aber wenn ich es richtig verstehe hat der Jugend-Check keinerlei Verbindlichkeit. Österreichisch halt...


http://www.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=49873 (ab S. 251)



Neuer Jugendcheck für Gesetze kommt mit 1. Jänner

Familienminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) hat gestern an das Inkrafttreten des neuen „Jugendchecks“ mit 1. Jänner erinnert. Durch die entsprechende Verordnung seien künftig alle Ministerien verpflichtet, Gesetzesvorhaben vorab auf ihre Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche zu überprüfen, teilte er in einer Aussendung mit.

Der umfangreiche Fragenkatalog, der künftig bei Gesetzesinitiativen und -änderungen beantwortet werden müsse, orientiere sich an den drei Grundsäulen der UNO-Kinderrechtekonvention - Schutz, Entwicklung und Teilhabe von Kindern und jungen Menschen, berichtet der Minister. Dazu zählten konkrete Themen wie die Zukunftssicherung, der Schutz, die Förderung und Betreuung von Kindern sowie Bildungschancen und Unterhaltversorgung.

So müsse beispielsweise bei der Aufnahme von hohen Verbindlichkeiten durch die öffentliche Hand noch stärker darauf geachtet werden, wie sich diese im Sinne der Generationengerechtigkeit auf die Zukunftschancen junger Menschen auswirken werden. Dasselbe gelte etwa für eine Reform im Unterrichts- oder Forschungswesen oder bei Maßnahmen, die weitreichende und langfristige Folgen auf die Umwelt haben.

Publiziert am 30.12.2012

http://orf.at/stories/2158808/

1592
Deutschland / Bremen - Weiter Streit über Rauchverbot
« am: Januar 03, 2013, 00:58:24 Vormittag »



Weiter Streit über Rauchverbot

Von Helge Dickau

Bremen. Die genaue Gestaltung des Nichtraucherschutzes in Bremen bleibt weiterhin strittig. Ende November hatte die Bürgerschaft einstimmig beschlossen, das bestehende Gesetz noch einmal um sechs Monate zu verlängern – sonst wäre es am 31. Dezember ausgelaufen. Dann hätte es im kommenden Jahr keine Rauchverbote mehr in Bremen gegeben.

.............. http://www.weser-kurier.de/bremen/politik2_artikel,-Weiter-Streit-ueber-Rauchverbot-_arid,465159.html

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Welch Schande! (Deutsche) Jugendliche auf Urlaub in Tirol (Vorarlberg), im "Grenzbereich" zu Salzburg bzw. Kärnten,

haben immer noch verschiedenste gesetzliche Vorgaben beim Ausgehen ff.: "Tirol und Vorarlberg bleiben aus jetziger Sicht bei ihren Regeln".

Warum? Tirol: schwarz, Salzburg: rot, Kärnten: wasweißich! Und dieser Jugend(Wirtschafts)minister Mitterlehner, hinter den Bergen, bei den 8 Zwergen,

schaffte 3 Jahre keine Vereinheitlichung! --

Ähnlich wie beim Nicht-Nichtraucherschutz, denn .... http://www.krebsforum.at/index.php/topic,3406.msg11436.html#msg11436 ---

Ähnlich bei den Bauordnungen: Warum genügt dort ein Balkongeländer im Neubau um 10 cm weniger hoch, als im Nachbarbundesland? usw., Hr. Wi.Minister Mitterlehner!

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Österreich - Raucherentwöhnung / Rauchfrei: Die Chronologie eines Abschieds
« am: Januar 03, 2013, 00:38:07 Vormittag »



Rauchfrei: Die Chronologie eines Abschieds

29.12.2012 | 18:04 |  von Christoph Schwarz (Die Presse)

In den vergangenen zwölf Jahren hat "Presse"-Redakteur Christoph Schwarz 129.600 Zigaretten geraucht. Seit 18. Oktober ist er rauchfrei. Über gute Vorsätze und ihre schmerzhaften Folgen. Ein Selbstversuch.

........... http://diepresse.com/home/leben/mensch/1327972/Rauchfrei_Die-Chronologie-eines-Abschieds?offset=25&page=2#kommentar0

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Hamburg - Rabiate Raucher schlagen, treten und bespucken Polizisten


http://www.abendblatt.de/hamburg/article112210544/Rabiate-Raucher-schlagen-treten-und-bespucken-Polizisten.html




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Europa / 900 Kontrollen - 170 Verfahren = 220.000 Euro
« am: Januar 02, 2013, 01:13:07 Vormittag »
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Weniger Verstöße gegen das Rauchverbot auf den Balearen

900 Kontrollen - 170 Verfahren = 220.000 Euro

Bei mehr als 900 durchgeführten Kontrollen wurden in diesem Jahr insgesamt fast 170 Verfahren aufgrund von Verstößen

gegen das spanische Anti-Raucher-Gesetz eingeleitet. Die Höhe der verhängten Geldbußen betrug insgesamt knapp 220.000 Euro,

weitaus weniger als noch im Vorjahr.

Diese Daten gab das balearische Gesundheitsministerium jetzt bekannt. Das Rauchen in Bars, Restaurants und öffentlichen Gebäuden

wurde in Spanien am 1. Januar 2011 verboten.


.................... http://www.inselradio.com/2012/12/31/weniger-verstose-gegen-das-rauchverbot-auf-den-balearen/


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Das balearische Gesundheitsministerium hat im Jahr 2012 auf Mallorca und den Nachbarinseln insgesamt rund 900 Inspektionen
wegen Verstößen gegen das Anti-Raucher-Gesetz durchgeführt und 168 Verfahren eingeleitet. Insgesamt wurden Strafgelder in Höhe
von knapp 122.000 Euro verhängt. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein deutlicher Rückgang, 2011 waren noch Geldbußen in Höhe
von knapp 170.000 Euro festgelegt worden. Allerdings fanden auch mehr Kontrollen statt.

Insgesamt werde das spanische Anti-Raucher-Gesetz, wonach Rauchen in öffentlichen Gebäuden, Restaurants und Bars ausnahmslos
verboten ist, zwei Jahre nach Inkrafttreten recht gut befolgt, heißt es im balearischen Gesundheitsministerium. So gingen lediglich 64 Anzeigen
bei der Behörde ein. Bei den weiteren 847 Kontrollen handelte es sich um Routine-Inspektionen.
Kontrolliert wurde vor allem
in Restaurants, Bars und Cafés.

......................  http://www.mallorcazeitung.es/gesundheit/2012/12/27/rauchverbot-geldbusen-hohe-122000-euro-jahr-2012/26147.html



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Neujahrs-Vorsatz Nummer 1: So hören Sie auf zu rauchen


Rauchfrei in zehn Schritten

Neujahrs-Vorsatz Nummer 1:

So hören Sie auf zu rauchen

........... http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/nichtrauchen/schritte/rauchfrei-in-zehn-schritten-neujahrs-vorsatz-nummer-1-so-hoeren-sie-auf-zu-rauchen_aid_8875.html


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WHO, UN, etc. / WHO: Strengere Rauchergesetze = weniger Raucher!
« am: Januar 02, 2013, 00:59:05 Vormittag »
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31.12.12

Erhebungen der Weltgesundheitsorganisation zeigen, dass es dort weniger Raucher gibt, wo die Rauchergesetze strenger sind.

Das Video im Wortlaut: Dass Rauchen der Gesundheit schadet, wissen die meisten Raucher selbst am besten.

Zum Jahreswechsel werden es wieder viele sein, die ihrem Laster entsagen wollen. Oft klappt das nicht. In Europa beispielsweise raucht jede fünfte Frau, mehr als irgendwo sonst auf der Welt. Das geht aus Zahlen der Weltgesundheitsorganisation hervor. Und bei den Männern sind es noch viel mehr. Wenn Menschen aufhören wollen, haben sie ganz unterschiedliche Chancen, das zu erreichen.

Wissenschaftler in London sind der Frage nachgegangen, welcher Typ Mensch beim Aufhören besonders oft scheitert.

O-Ton: Professor Jane Powell, Psychologin Goldsmith College „Die Menschen, die am anfälligsten für Suchtverhalten sind, tendieren dazu, sehr impulsiv zu sein. Es fällt ihnen schwer, sich zu bremsen und immer rational zu kontrollieren, was sie gerade tun. Das ist der Schlüssel, viele der Menschen wissen dabei genau, welche Nachteile ihr Handeln mit sich bringt.“ Wer impulsiver sei, falle auch leichter ins alte Muster zurück und beginne wieder, zu rauchen. Eine wichtige Erkenntnis, der die Gesetzgeber in Großbritannien folgen wollen.

Ab 2016 dürfen auch kleine Shops, wie dieser, Zigaretten nicht mehr öffentlich zeigen. In Supermärkten ist das bereits so.

Erhebungen der Weltgesundheitsorganisation zeigen, dass es dort weniger Raucher gibt, wo die Rauchergesetze strenger sind. Vielleicht geben ja auch impulsive Menschen das Rauchen eher auf, wenn sie keine Zigaretten mehr sehen. Dann wird es zum Jahreswechsel vielleicht doch irgendwann die Letzte sein.

............ http://www.stern.de/gesundheit/neujahrsvorsaetze-darum-scheitern-so-viele-raucher-beim-aufhoeren-1948414.html


1600



Lugner: "Müssen jetzt auch Nichtraucher in einen Käfig sperren"

Ansichtssache | Florian Bayer, 7. August 2012, 15:31


"Die bösen Raucher sperrt man in Käfige ein, warum will man jetzt auch noch die Nichtraucher einsperren?", echauffiert sich Einkaufszentrums-Betreiber Richard Lugner. Der Grund für seine Aufregung ist eine neue Weisung des Gesundheitsministeriums, mit der die Bestimmungen zum Nichtraucherschutz in Einkaufszentren verschärft werden. Viele Lokale mit behördlich genehmigten Raucherbereichen müssen nun erneut umbauen, um dem Entscheid zu entsprechen.

Nach dem Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs (VwGH) müssen nun auch die Nichtraucherbereiche in Einkaufszentren von Wänden und einer geschlossenen Decke umgeben sein, um als solche zu gelten. Das ist in Einkaufszentren aber nicht immer der Fall, da die rauchfreien Bereiche dieser Lokale oftmals zur Shoppingmall offen sind oder auf Freiflächen innerhalb des Einkaufszentrums liegen. Diese Bereiche gelten laut VwGH-Entscheid jedoch als "öffentlicher Raum" und werden nicht zur Lokalfläche gerechnet.

Laut Lugner müssen nun viele Lokale - nicht nur in der Lugner City - erneut umbauen. Der Hintergrund: Laut Tabakgesetz muss in Lokalen mit mehr als 50 Quadratmetern mindestens die Hälfte der Fläche rauchfrei sein. Bisher zählten auch die Außenbereiche in Einkaufszentren zur Lokalfläche, nun ist das nicht mehr der Fall.

Um als Nichtraucherbereich des Lokals zu gelten, müssen die Bereiche an oder in der Shoppingmall nun mit Wänden und einer geschlossenen Decke versehen werden. Lugner versteht nicht, warum man jetzt auch die Nichtraucher "in einen Käfig setzen" wolle. Diese seien ohnehin vor Rauch geschützt, da die gesamte Shopping-Mall dem Tabakgesetz entsprechend rauchfrei sei.

"Das österreichische Nichtraucherschutzgesetz ist ein Problem für alle Einkaufszentren, nicht nur für uns. Im Ausland gibt es solche absurden Bestimmungen gar nicht", beschwert sich Lugner.

.............................................. http://derstandard.at/1343744128404/Probleme-in-Shopping-Center-Richard-Lugner-fordert-Reform-des-Tabakgesetzes?_slideNumber=1&_seite=

..............................

1601
Gesundheit / Tabakrauch: Mehr Rückenschmerzen + Operationen
« am: Dezember 29, 2012, 22:20:10 Nachmittag »


Rauchstopp hilft gegen Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind bei Rauchern besonders ausgeprägt.

   

Raucher mit einem Rückenschmerzleiden profitieren mehrfach, wenn sie ihre Sucht besiegen: Denn nicht nur das Krebs- und Herzinfarktrisiko sinkt, sondern auch die Rückenschmerzen werden gelindert, wie eine Studie nun belegt. Somit schadet das Rauchen nicht nur den Gefäßen, löst Herzinfarkt, Schlaganfälle und Krebs aus.

Bereits vor wenigen Jahren hatte die Forschung einen Zusammenhang zwischen Rauchen und einem erhöhten Risiko für Schmerzen im Lendenwirbelbereich und den Bandscheiben entdeckt. „Denn Nikotin“, sagt Glenn Rechtine von der University of Rochester, „verstärkt tatsächlich Schmerzen.“

Bei Rückenschmerzen: Besser nicht rauchen

In einer soeben online veröffentlichten Studie der American Academy of Orthopaedic Surgeons hat der Orthopäde untersucht, ob das Gegenteil ebenfalls zutrifft: Nehmen Rückenschmerzen ab, wenn jemand das Rauchen aufhört? Für seine Untersuchung analysierte er die Daten von mehr als 5300 Rückenpatienten. Dabei fiel als erstes auf, dass die Raucher auf einer Schmerzskala ihre Beschwerden wesentlich höher einschätzten als die Nichtraucher. Deshalb rieten ihnen die Ärzte, mit dem Rauchen aufzuhören.

Raucher werden öfter operiert

Im Verlauf der Studie gelang es vielen, diesen Ratschlag umzusetzen. Nach einigen Monaten wurden alle Patienten nochmals nach ihren Beschwerden befragt. Es zeigte sich, dass es den neuen Nichtrauchern viel besser ging als den Rauchern. „Bei denjenigen, die weiter rauchten, konnten wir statistisch keine Besserung verzeichnen“, sagt der Wissenschaftler. So gab es unter den Rauchern auch wesentlich häufiger Operationen. „Diese Studie unterstreicht die Notwendigkeit von Programmen zur Raucherentwöhnung speziell für Patienten mit einer schmerzhaften Wirbelsäulenerkrankung“, fasst Rechtine in seinem Bericht zusammen.

http://www.lifeline.de/vorsorgen/raucherentwoehnung/rauchstopp-hilft-gegen-rueckenschmerzen-id96164.html#utm_source=lifeline&utm_medium=newsletter&utm_content=artikelteaser5&utm_campaign=newsletter-17-dezember-2012

1602
Vorsicht vor Tabak-Konzerne! Warum? / Tabakindustrie Propaganda-Rauch
« am: Dezember 27, 2012, 00:06:04 Vormittag »



Tabakindustrie Propaganda-Rauch

23.12.2012 ·  Hier eine Werbeanzeige, da ein Redemanuskript: Die Tabakindustrie betreibt ihre Lobbyarbeit so intensiv wie nie - nicht erst seit der Pläne der EU, mit Schockfotos auf Zigarettenschachteln vom Rauchen abzuhalten.
Von Lydia Rosenfelder


Zigarettenindustrie will Lobbytruppe in Berlin neu ordnen
   
© dapd Rauchverbot? Die Tabaklobby hat etwas dagegen - und vertritt das vehement

Diesen Moment hätte sich die Tabaklobby nicht besser ausdenken können. Peer Steinbrück lobte auf dem SPD-Bundesparteitag Altkanzler Helmut Schmidt für seine sittlichen Überzeugungen. „Und deshalb darf er im Fernsehen auch rauchen!“ Das war das Stichwort für Schmidt, der in der ersten Delegiertenreihe saß und sich unter Applaus sofort eine ansteckte. Es seien ja auch Gesundheitszigaretten, also Mentholzigaretten, ergänzte Steinbrück.

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Schmidt von der Tabakindustrie gesponsert wird, obwohl eine neue EU-Richtlinie Mentholzigaretten verbieten will, weil man den frischen Pfefferminzqualm noch tiefer inhaliert. Ganz im Gegensatz zum Seeheimer Kreis, einer konservativen SPD-Strömung, die auf dem Parteitag eine Werbebroschüre für ihren Kanzlerkandidaten Steinbrück verteilte: „Er kann es.“ Die einzige ganzseitige Anzeige in der weinroten Broschüre stammt von Reemtsma, und die ist auch weinrot. Man sieht sie fast gar nicht.
Die Tabaklobby leistet nur Hilfestellung

Es handelt sich natürlich nicht um Zigarettenwerbung, die ist in Printmedien, im Internet und Fernsehen verboten. Hier werden Argumente verkauft: „Eine Gesellschaft braucht Regeln“, stellt der Tabakhersteller fest, „die Frage ist nur wie viele?“

Dieselbe Botschaft überbringt in diesem Advent auch der Weihnachtsmann. Auf einem Kalender, den Reemtsma an alle Bundestagsabgeordneten geschickt hat, fasst er sich fröhlich an den Bauch. Darunter steht ........... http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/tabakindustrie-propaganda-rauch-12002890.html

1603


Beirut: Ukrainerin protestiert nackt am Flughafen gegen das Rauchverbot
 
   
23.12.2012, 17:11
   
© Flickr.com/eisenrah/cc-by-nc

Am vergangenen Samstag ist am internationalen Flughafen von Beirut zu einem Vorfall gekommen, über den alle libanesischen Medien berichten.

Laut den Berichten des libanesischen MTV-Senders zog sich eine ukrainische Staatsbürgerin aus Protest gegen Rauchverbot aus. Die Täterin wurde allerdings sofort festgenommen, ihr weiteres Schicksal bleibt unbekannt. Der Name der Gefangenen wird auch geheim gehalten.

Der TV-Sender Al-Arabiya betont, dass bis vor kurzem Libanon als Paradies für die Raucher galt: in diesem Land dürfte man fast überall rauchen. Aber seit September laufenden Jahres trat in Kraft das Gesetz, das die Tabakwerbung untersagt sowie die Möglichkeiten für das Rauchen in der Öffentlichkeit stark begrenzt.

http://german.ruvr.ru/2012_12_23/98999255/

1604
EU, Fragen, Antworten, etc. / EU zu neuen Hinweisen etc. bei Tabakerzeugnisse
« am: Dezember 21, 2012, 14:58:33 Nachmittag »



Tabakerzeugnisse: größere Hinweise zur Warnung vor Gesundheitsrisiken und Verbot starker Aromen

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-12-1391_de.htm

Tabakerzeugnisse: größere Hinweise zur Warnung vor Gesundheitsrisiken und Verbot starker Aromen

Nach jahrelangen Beratungen hat die Europäische Kommission heute ihren Vorschlag zur Änderung der Tabakrichtlinie angenommen. Der Vorschlag enthält neue und strengere Vorschriften darüber, wie Tabakerzeugnisse hergestellt, aufgemacht und verkauft werden können. Zigaretten, Tabak zum Selbstdrehen und rauchlose Tabakerzeugnisse mit charakteristischen Aromen werden verboten. Außerdem werden große bildliche Warnungen vor Gesundheitsrisiken auf Packungen von Zigaretten und Tabak zum Selbstdrehen zwingend vorgeschrieben. Die Richtlinie regelt grenzüberschreitende Internetverkäufe und sieht technische Merkmale zur Bekämpfung des illegalen Handels vor. Außerdem werden Maßnahmen für Produkte vorgeschlagen, die bisher nicht eigens geregelt waren, wie E-Zigaretten und pflanzliche Raucherzeugnisse. Kau- und Schnupftabak unterliegen fortan eigenen Vorschriften für Kennzeichnung und Inhaltsstoffe. Das bestehende Verbot von Tabak zum oralen Gebrauch (Snus) wird aufrechterhalten.

Anlässlich der Annahme des Vorschlags sagte der für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige Kommissar Tonio Borg: „Wir haben es geschafft! Die Europäische Kommission hatte versprochen, bis Ende 2012 einen Vorschlag über Tabakerzeugnisse vorzulegen, und genau diesen kann ich heute den Gesundheitsministern und dem Europäischen Parlament präsentieren. Die Zahlen sprechen für sich: Tabak tötet die Hälfte seiner Konsumenten und ist in hohem Maße suchterzeugend. Da 70 % der Raucher vor dem 18. Lebensjahr anfangen zu rauchen, wird mit dem heutigen Vorschlag angestrebt, Tabakerzeugnisse und das Rauchen weniger attraktiv zu machen, um junge Menschen davon abzuhalten, mit dem Rauchen zu beginnen.“ Er fügte hinzu: „Die Verbraucher dürfen nicht in die Irre geführt werden: Tabakerzeugnisse müssen wie Tabakerzeugnisse aussehen und schmecken, und dieser Vorschlag stellt sicher, dass ansprechende Verpackungen und Aromen nicht als Marketingstrategie eingesetzt werden.“

Warum werden die EU-Rechtsvorschriften geändert?

Die derzeit geltende Richtlinie über Tabakerzeugnisse (2001/37/EG) stammt aus dem Jahr 2001. Seither haben bedeutende Entwicklungen auf den Märkten, in der Wissenschaft und auf internationaler Ebene stattgefunden. So liegen jetzt zum Beispiel neue Erkenntnisse über in Tabakerzeugnissen verwendete Aromastoffe und die Wirksamkeit von gesundheitsbezogenen Warnhinweisen vor. Neuartige Produkte wie elektronische Zigaretten wurden auf den Markt gebracht, und die jüngsten Marketingstrategien setzen auf besonders ansprechende Verpackungen und Aromen. Auf internationaler Ebene haben die EU und alle ihre Mitgliedstaaten das WHO-Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTC) ratifiziert, das im Februar 2005 in Kraft trat. Infolgedessen sind einige der derzeit geltenden Bestimmungen der Richtlinie überholt. Außerdem haben die Mitgliedstaaten unterschiedliche Regelungsansätze verfolgt, was zu Abweichungen zwischen den Gesetzen der Mitgliedstaaten über die Herstellung, Aufmachung und den Verkauf von Tabakerzeugnissen geführt hat.

Mit ihrem neuen Vorschlag reagiert die Kommission auf diese Entwicklungen ebenso wie auf Forderungen des Europäischen Parlaments und des Ministerrats sowie auf ihre eigenen Berichte über die Anwendung der Tabakrichtlinie aus den Jahren 2007 und 2009, in denen Bereiche genannt wurden, in denen Verbesserungsbedarf besteht.

Hauptbestandteile des Vorschlags:

Der Vorschlag sieht größere Änderungen der derzeit geltenden Richtlinie vor, und zwar hauptsächlich in folgenden Bereichen:

    Kennzeichnung und Verpackung: Alle Packungen von Zigaretten und Tabak zum Selbstdrehen müssen einen kombinierten textlichen und bildlichen Warnhinweis tragen, der 75 % der Vorder- und der Rückseite der Packung einnimmt, und sie dürfen keine Werbeelemente tragen. Die gegenwärtigen Informationen über Teer, Nikotin und Kohlenmonoxid, die als irreführend betrachtet wurden, werden durch eine seitlich auf der Packung angebrachte Informationsbotschaft ersetzt, der zu entnehmen ist, dass Tabakrauch über 70 krebserregende Stoffe enthält. Den Mitgliedstaaten steht es frei, in begründeten Fällen neutrale Einheitsverpackungen einzuführen.

    Inhaltsstoffe: Es wird ein elektronisches Meldeformat für Inhaltsstoffe und Emissionen eingeführt. Der Vorschlag sieht ein Verbot für Zigaretten, Tabak zum Selbstdrehen und rauchlosen Tabak mit charakteristischen Aromen und ein Verbot von Produkten mit erhöhter Toxizität und erhöhtem Suchtpotenzial vor.

    Rauchloser Tabak: Das Verbot von Tabakerzeugnissen zum oralen Gebrauch (Snus) wird aufrechterhalten, außer für Schweden, für das eine Ausnahme gilt. Alle rauchlosen Tabakerzeugnisse müssen auf den Hauptflächen der Verpackung gesundheitsbezogene Warnhinweise tragen, und Produkte mit charakteristischen Aromen dürfen nicht verkauft werden. Neuartige Tabakerzeugnisse bedürfen der vorherigen Anmeldung.

    Erweiterung des Geltungsbereichs der Richtlinie: Nikotinhaltige Erzeugnisse (z. B. elektronische Zigaretten), deren Nikotingehalt unter einer bestimmten Schwelle liegt, dürfen auf den Markt kommen, müssen aber gesundheitsbezogene Warnhinweise tragen. Produkte, deren Nikotingehalt oberhalb dieser Schwelle liegt, sind nur zulässig, wenn sie als Arzneimittel – wie beispielsweise Nikotinersatztherapeutika – zugelassen sind. Pflanzliche Raucherzeugnisse müssen ebenfalls gesundheitsbezogene Warnhinweise tragen.

    Grenzüberschreitender Fernabsatz: Vorgesehen sind eine Meldepflicht für Internet-Einzelhändler und ein Mechanismus zur Altersüberprüfung, um sicherzustellen, dass Tabakerzeugnisse nicht an Kinder und Jugendliche verkauft werden.

    Illegaler Handel: Ein Rückverfolgungssystem und Sicherheitsmerkmale (z. B. Hologramme) sind vorgesehen, um sicherzustellen, dass in der EU nur Produkte verkauft werden, die den Bestimmungen der Richtlinie genügen.

Verfahren und Zeitplan

Der Vorschlag wurde nach umfassender Anhörung der Interessenträger, die auch eine öffentliche Konsultation umfasste, angenommen, auf die 85 000 Antworten eingingen. Während seiner Erarbeitung wurde eine gründliche Folgenabschätzung vorgenommen, bei der die wirtschaftlichen, sozialen und gesundheitlichen Folgen verschiedener in Betracht gezogener politischer Optionen geprüft wurden. Mehrere externe Studien wurden während dieses Verfahrens in Auftrag gegeben.

Als Nächstes wird der Vorschlag im Europäischen Parlament und im Ministerrat erörtert. Es wird erwartet, dass er 2014 angenommen wird. Dann könnte er 2015 oder 2016 in Kraft treten.

Weitere Informationen:

http://ec.europa.eu/health/tobacco/products/index_en.htm

MEMO/12/1005

1605
Gesundheit / HIV? Das Leben geht weiter! Aber nicht bei Raucher!!!
« am: Dezember 20, 2012, 00:10:59 Vormittag »



HIV: Rauchen raubt mehr Jahre als das Virus

Mittwoch, 19. Dezember 2012

dpa

Kopenhagen – HIV-Infizierte haben dank der antiretroviralen Therapie heute eine annähernd normale Lebenserwartung – solange sie nicht rauchen. Die negativen Auswirkungen des Tabakkonsums sind Berechnungen in Clinical Infectious Diseases (2012; doi: 10.1093/cid/cis933) zufolge größer als bei nicht mit HIV Infizierten.

Marie Helleberg von der Universität Kopenhagen hat die Daten von 2.921 dänischen HIV-Infizierten mit einer Kontrollgruppe Nichtinfizierter verglichen. In beiden Gruppen verkürzte Rauchen erwartungsgemäß die Lebenserwartung. Die Auswirkungen der Noxe, die Krebs, Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt, waren jedoch sehr unterschiedlich.

zum Thema

    Abstract der Studie
    Pressemitteilung der Infectious Diseases Society of America

Laut Helleberg kommt es bei HIV-Infizierten durch das Rauchen auf 1.000 Personenjahre zu 17,6 zusätzlichen Todesfällen. Bei den Nicht-HIV-Infizierten sind es nur zusätzliche 4,8 Todesfälle. Unter den HIV-Infizierten ist Rauchen für 61,5 Prozent aller Todesfälle verant­wortlich. Bei den nicht mit HIV Infizierten beträgt dieses attributable Risiko nur 34,2 Prozent.

Konkret bedeutet dies, http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52803