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Nachrichten - admin

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Hamburg - Rabiate Raucher schlagen, treten und bespucken Polizisten


http://www.abendblatt.de/hamburg/article112210544/Rabiate-Raucher-schlagen-treten-und-bespucken-Polizisten.html




1592
Europa / 900 Kontrollen - 170 Verfahren = 220.000 Euro
« am: Januar 02, 2013, 01:13:07 Vormittag »
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Weniger Verstöße gegen das Rauchverbot auf den Balearen

900 Kontrollen - 170 Verfahren = 220.000 Euro

Bei mehr als 900 durchgeführten Kontrollen wurden in diesem Jahr insgesamt fast 170 Verfahren aufgrund von Verstößen

gegen das spanische Anti-Raucher-Gesetz eingeleitet. Die Höhe der verhängten Geldbußen betrug insgesamt knapp 220.000 Euro,

weitaus weniger als noch im Vorjahr.

Diese Daten gab das balearische Gesundheitsministerium jetzt bekannt. Das Rauchen in Bars, Restaurants und öffentlichen Gebäuden

wurde in Spanien am 1. Januar 2011 verboten.


.................... http://www.inselradio.com/2012/12/31/weniger-verstose-gegen-das-rauchverbot-auf-den-balearen/


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Das balearische Gesundheitsministerium hat im Jahr 2012 auf Mallorca und den Nachbarinseln insgesamt rund 900 Inspektionen
wegen Verstößen gegen das Anti-Raucher-Gesetz durchgeführt und 168 Verfahren eingeleitet. Insgesamt wurden Strafgelder in Höhe
von knapp 122.000 Euro verhängt. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein deutlicher Rückgang, 2011 waren noch Geldbußen in Höhe
von knapp 170.000 Euro festgelegt worden. Allerdings fanden auch mehr Kontrollen statt.

Insgesamt werde das spanische Anti-Raucher-Gesetz, wonach Rauchen in öffentlichen Gebäuden, Restaurants und Bars ausnahmslos
verboten ist, zwei Jahre nach Inkrafttreten recht gut befolgt, heißt es im balearischen Gesundheitsministerium. So gingen lediglich 64 Anzeigen
bei der Behörde ein. Bei den weiteren 847 Kontrollen handelte es sich um Routine-Inspektionen.
Kontrolliert wurde vor allem
in Restaurants, Bars und Cafés.

......................  http://www.mallorcazeitung.es/gesundheit/2012/12/27/rauchverbot-geldbusen-hohe-122000-euro-jahr-2012/26147.html



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Neujahrs-Vorsatz Nummer 1: So hören Sie auf zu rauchen


Rauchfrei in zehn Schritten

Neujahrs-Vorsatz Nummer 1:

So hören Sie auf zu rauchen

........... http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/nichtrauchen/schritte/rauchfrei-in-zehn-schritten-neujahrs-vorsatz-nummer-1-so-hoeren-sie-auf-zu-rauchen_aid_8875.html


1594
WHO, UN, etc. / WHO: Strengere Rauchergesetze = weniger Raucher!
« am: Januar 02, 2013, 00:59:05 Vormittag »
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31.12.12

Erhebungen der Weltgesundheitsorganisation zeigen, dass es dort weniger Raucher gibt, wo die Rauchergesetze strenger sind.

Das Video im Wortlaut: Dass Rauchen der Gesundheit schadet, wissen die meisten Raucher selbst am besten.

Zum Jahreswechsel werden es wieder viele sein, die ihrem Laster entsagen wollen. Oft klappt das nicht. In Europa beispielsweise raucht jede fünfte Frau, mehr als irgendwo sonst auf der Welt. Das geht aus Zahlen der Weltgesundheitsorganisation hervor. Und bei den Männern sind es noch viel mehr. Wenn Menschen aufhören wollen, haben sie ganz unterschiedliche Chancen, das zu erreichen.

Wissenschaftler in London sind der Frage nachgegangen, welcher Typ Mensch beim Aufhören besonders oft scheitert.

O-Ton: Professor Jane Powell, Psychologin Goldsmith College „Die Menschen, die am anfälligsten für Suchtverhalten sind, tendieren dazu, sehr impulsiv zu sein. Es fällt ihnen schwer, sich zu bremsen und immer rational zu kontrollieren, was sie gerade tun. Das ist der Schlüssel, viele der Menschen wissen dabei genau, welche Nachteile ihr Handeln mit sich bringt.“ Wer impulsiver sei, falle auch leichter ins alte Muster zurück und beginne wieder, zu rauchen. Eine wichtige Erkenntnis, der die Gesetzgeber in Großbritannien folgen wollen.

Ab 2016 dürfen auch kleine Shops, wie dieser, Zigaretten nicht mehr öffentlich zeigen. In Supermärkten ist das bereits so.

Erhebungen der Weltgesundheitsorganisation zeigen, dass es dort weniger Raucher gibt, wo die Rauchergesetze strenger sind. Vielleicht geben ja auch impulsive Menschen das Rauchen eher auf, wenn sie keine Zigaretten mehr sehen. Dann wird es zum Jahreswechsel vielleicht doch irgendwann die Letzte sein.

............ http://www.stern.de/gesundheit/neujahrsvorsaetze-darum-scheitern-so-viele-raucher-beim-aufhoeren-1948414.html


1596



Lugner: "Müssen jetzt auch Nichtraucher in einen Käfig sperren"

Ansichtssache | Florian Bayer, 7. August 2012, 15:31


"Die bösen Raucher sperrt man in Käfige ein, warum will man jetzt auch noch die Nichtraucher einsperren?", echauffiert sich Einkaufszentrums-Betreiber Richard Lugner. Der Grund für seine Aufregung ist eine neue Weisung des Gesundheitsministeriums, mit der die Bestimmungen zum Nichtraucherschutz in Einkaufszentren verschärft werden. Viele Lokale mit behördlich genehmigten Raucherbereichen müssen nun erneut umbauen, um dem Entscheid zu entsprechen.

Nach dem Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs (VwGH) müssen nun auch die Nichtraucherbereiche in Einkaufszentren von Wänden und einer geschlossenen Decke umgeben sein, um als solche zu gelten. Das ist in Einkaufszentren aber nicht immer der Fall, da die rauchfreien Bereiche dieser Lokale oftmals zur Shoppingmall offen sind oder auf Freiflächen innerhalb des Einkaufszentrums liegen. Diese Bereiche gelten laut VwGH-Entscheid jedoch als "öffentlicher Raum" und werden nicht zur Lokalfläche gerechnet.

Laut Lugner müssen nun viele Lokale - nicht nur in der Lugner City - erneut umbauen. Der Hintergrund: Laut Tabakgesetz muss in Lokalen mit mehr als 50 Quadratmetern mindestens die Hälfte der Fläche rauchfrei sein. Bisher zählten auch die Außenbereiche in Einkaufszentren zur Lokalfläche, nun ist das nicht mehr der Fall.

Um als Nichtraucherbereich des Lokals zu gelten, müssen die Bereiche an oder in der Shoppingmall nun mit Wänden und einer geschlossenen Decke versehen werden. Lugner versteht nicht, warum man jetzt auch die Nichtraucher "in einen Käfig setzen" wolle. Diese seien ohnehin vor Rauch geschützt, da die gesamte Shopping-Mall dem Tabakgesetz entsprechend rauchfrei sei.

"Das österreichische Nichtraucherschutzgesetz ist ein Problem für alle Einkaufszentren, nicht nur für uns. Im Ausland gibt es solche absurden Bestimmungen gar nicht", beschwert sich Lugner.

.............................................. http://derstandard.at/1343744128404/Probleme-in-Shopping-Center-Richard-Lugner-fordert-Reform-des-Tabakgesetzes?_slideNumber=1&_seite=

..............................

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Gesundheit / Tabakrauch: Mehr Rückenschmerzen + Operationen
« am: Dezember 29, 2012, 22:20:10 Nachmittag »


Rauchstopp hilft gegen Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind bei Rauchern besonders ausgeprägt.

   

Raucher mit einem Rückenschmerzleiden profitieren mehrfach, wenn sie ihre Sucht besiegen: Denn nicht nur das Krebs- und Herzinfarktrisiko sinkt, sondern auch die Rückenschmerzen werden gelindert, wie eine Studie nun belegt. Somit schadet das Rauchen nicht nur den Gefäßen, löst Herzinfarkt, Schlaganfälle und Krebs aus.

Bereits vor wenigen Jahren hatte die Forschung einen Zusammenhang zwischen Rauchen und einem erhöhten Risiko für Schmerzen im Lendenwirbelbereich und den Bandscheiben entdeckt. „Denn Nikotin“, sagt Glenn Rechtine von der University of Rochester, „verstärkt tatsächlich Schmerzen.“

Bei Rückenschmerzen: Besser nicht rauchen

In einer soeben online veröffentlichten Studie der American Academy of Orthopaedic Surgeons hat der Orthopäde untersucht, ob das Gegenteil ebenfalls zutrifft: Nehmen Rückenschmerzen ab, wenn jemand das Rauchen aufhört? Für seine Untersuchung analysierte er die Daten von mehr als 5300 Rückenpatienten. Dabei fiel als erstes auf, dass die Raucher auf einer Schmerzskala ihre Beschwerden wesentlich höher einschätzten als die Nichtraucher. Deshalb rieten ihnen die Ärzte, mit dem Rauchen aufzuhören.

Raucher werden öfter operiert

Im Verlauf der Studie gelang es vielen, diesen Ratschlag umzusetzen. Nach einigen Monaten wurden alle Patienten nochmals nach ihren Beschwerden befragt. Es zeigte sich, dass es den neuen Nichtrauchern viel besser ging als den Rauchern. „Bei denjenigen, die weiter rauchten, konnten wir statistisch keine Besserung verzeichnen“, sagt der Wissenschaftler. So gab es unter den Rauchern auch wesentlich häufiger Operationen. „Diese Studie unterstreicht die Notwendigkeit von Programmen zur Raucherentwöhnung speziell für Patienten mit einer schmerzhaften Wirbelsäulenerkrankung“, fasst Rechtine in seinem Bericht zusammen.

http://www.lifeline.de/vorsorgen/raucherentwoehnung/rauchstopp-hilft-gegen-rueckenschmerzen-id96164.html#utm_source=lifeline&utm_medium=newsletter&utm_content=artikelteaser5&utm_campaign=newsletter-17-dezember-2012

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Vorsicht vor Tabak-Konzerne! Warum? / Tabakindustrie Propaganda-Rauch
« am: Dezember 27, 2012, 00:06:04 Vormittag »



Tabakindustrie Propaganda-Rauch

23.12.2012 ·  Hier eine Werbeanzeige, da ein Redemanuskript: Die Tabakindustrie betreibt ihre Lobbyarbeit so intensiv wie nie - nicht erst seit der Pläne der EU, mit Schockfotos auf Zigarettenschachteln vom Rauchen abzuhalten.
Von Lydia Rosenfelder


Zigarettenindustrie will Lobbytruppe in Berlin neu ordnen
   
© dapd Rauchverbot? Die Tabaklobby hat etwas dagegen - und vertritt das vehement

Diesen Moment hätte sich die Tabaklobby nicht besser ausdenken können. Peer Steinbrück lobte auf dem SPD-Bundesparteitag Altkanzler Helmut Schmidt für seine sittlichen Überzeugungen. „Und deshalb darf er im Fernsehen auch rauchen!“ Das war das Stichwort für Schmidt, der in der ersten Delegiertenreihe saß und sich unter Applaus sofort eine ansteckte. Es seien ja auch Gesundheitszigaretten, also Mentholzigaretten, ergänzte Steinbrück.

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Schmidt von der Tabakindustrie gesponsert wird, obwohl eine neue EU-Richtlinie Mentholzigaretten verbieten will, weil man den frischen Pfefferminzqualm noch tiefer inhaliert. Ganz im Gegensatz zum Seeheimer Kreis, einer konservativen SPD-Strömung, die auf dem Parteitag eine Werbebroschüre für ihren Kanzlerkandidaten Steinbrück verteilte: „Er kann es.“ Die einzige ganzseitige Anzeige in der weinroten Broschüre stammt von Reemtsma, und die ist auch weinrot. Man sieht sie fast gar nicht.
Die Tabaklobby leistet nur Hilfestellung

Es handelt sich natürlich nicht um Zigarettenwerbung, die ist in Printmedien, im Internet und Fernsehen verboten. Hier werden Argumente verkauft: „Eine Gesellschaft braucht Regeln“, stellt der Tabakhersteller fest, „die Frage ist nur wie viele?“

Dieselbe Botschaft überbringt in diesem Advent auch der Weihnachtsmann. Auf einem Kalender, den Reemtsma an alle Bundestagsabgeordneten geschickt hat, fasst er sich fröhlich an den Bauch. Darunter steht ........... http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/tabakindustrie-propaganda-rauch-12002890.html

1599


Beirut: Ukrainerin protestiert nackt am Flughafen gegen das Rauchverbot
 
   
23.12.2012, 17:11
   
© Flickr.com/eisenrah/cc-by-nc

Am vergangenen Samstag ist am internationalen Flughafen von Beirut zu einem Vorfall gekommen, über den alle libanesischen Medien berichten.

Laut den Berichten des libanesischen MTV-Senders zog sich eine ukrainische Staatsbürgerin aus Protest gegen Rauchverbot aus. Die Täterin wurde allerdings sofort festgenommen, ihr weiteres Schicksal bleibt unbekannt. Der Name der Gefangenen wird auch geheim gehalten.

Der TV-Sender Al-Arabiya betont, dass bis vor kurzem Libanon als Paradies für die Raucher galt: in diesem Land dürfte man fast überall rauchen. Aber seit September laufenden Jahres trat in Kraft das Gesetz, das die Tabakwerbung untersagt sowie die Möglichkeiten für das Rauchen in der Öffentlichkeit stark begrenzt.

http://german.ruvr.ru/2012_12_23/98999255/

1600
EU, Fragen, Antworten, etc. / EU zu neuen Hinweisen etc. bei Tabakerzeugnisse
« am: Dezember 21, 2012, 14:58:33 Nachmittag »



Tabakerzeugnisse: größere Hinweise zur Warnung vor Gesundheitsrisiken und Verbot starker Aromen

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-12-1391_de.htm

Tabakerzeugnisse: größere Hinweise zur Warnung vor Gesundheitsrisiken und Verbot starker Aromen

Nach jahrelangen Beratungen hat die Europäische Kommission heute ihren Vorschlag zur Änderung der Tabakrichtlinie angenommen. Der Vorschlag enthält neue und strengere Vorschriften darüber, wie Tabakerzeugnisse hergestellt, aufgemacht und verkauft werden können. Zigaretten, Tabak zum Selbstdrehen und rauchlose Tabakerzeugnisse mit charakteristischen Aromen werden verboten. Außerdem werden große bildliche Warnungen vor Gesundheitsrisiken auf Packungen von Zigaretten und Tabak zum Selbstdrehen zwingend vorgeschrieben. Die Richtlinie regelt grenzüberschreitende Internetverkäufe und sieht technische Merkmale zur Bekämpfung des illegalen Handels vor. Außerdem werden Maßnahmen für Produkte vorgeschlagen, die bisher nicht eigens geregelt waren, wie E-Zigaretten und pflanzliche Raucherzeugnisse. Kau- und Schnupftabak unterliegen fortan eigenen Vorschriften für Kennzeichnung und Inhaltsstoffe. Das bestehende Verbot von Tabak zum oralen Gebrauch (Snus) wird aufrechterhalten.

Anlässlich der Annahme des Vorschlags sagte der für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige Kommissar Tonio Borg: „Wir haben es geschafft! Die Europäische Kommission hatte versprochen, bis Ende 2012 einen Vorschlag über Tabakerzeugnisse vorzulegen, und genau diesen kann ich heute den Gesundheitsministern und dem Europäischen Parlament präsentieren. Die Zahlen sprechen für sich: Tabak tötet die Hälfte seiner Konsumenten und ist in hohem Maße suchterzeugend. Da 70 % der Raucher vor dem 18. Lebensjahr anfangen zu rauchen, wird mit dem heutigen Vorschlag angestrebt, Tabakerzeugnisse und das Rauchen weniger attraktiv zu machen, um junge Menschen davon abzuhalten, mit dem Rauchen zu beginnen.“ Er fügte hinzu: „Die Verbraucher dürfen nicht in die Irre geführt werden: Tabakerzeugnisse müssen wie Tabakerzeugnisse aussehen und schmecken, und dieser Vorschlag stellt sicher, dass ansprechende Verpackungen und Aromen nicht als Marketingstrategie eingesetzt werden.“

Warum werden die EU-Rechtsvorschriften geändert?

Die derzeit geltende Richtlinie über Tabakerzeugnisse (2001/37/EG) stammt aus dem Jahr 2001. Seither haben bedeutende Entwicklungen auf den Märkten, in der Wissenschaft und auf internationaler Ebene stattgefunden. So liegen jetzt zum Beispiel neue Erkenntnisse über in Tabakerzeugnissen verwendete Aromastoffe und die Wirksamkeit von gesundheitsbezogenen Warnhinweisen vor. Neuartige Produkte wie elektronische Zigaretten wurden auf den Markt gebracht, und die jüngsten Marketingstrategien setzen auf besonders ansprechende Verpackungen und Aromen. Auf internationaler Ebene haben die EU und alle ihre Mitgliedstaaten das WHO-Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTC) ratifiziert, das im Februar 2005 in Kraft trat. Infolgedessen sind einige der derzeit geltenden Bestimmungen der Richtlinie überholt. Außerdem haben die Mitgliedstaaten unterschiedliche Regelungsansätze verfolgt, was zu Abweichungen zwischen den Gesetzen der Mitgliedstaaten über die Herstellung, Aufmachung und den Verkauf von Tabakerzeugnissen geführt hat.

Mit ihrem neuen Vorschlag reagiert die Kommission auf diese Entwicklungen ebenso wie auf Forderungen des Europäischen Parlaments und des Ministerrats sowie auf ihre eigenen Berichte über die Anwendung der Tabakrichtlinie aus den Jahren 2007 und 2009, in denen Bereiche genannt wurden, in denen Verbesserungsbedarf besteht.

Hauptbestandteile des Vorschlags:

Der Vorschlag sieht größere Änderungen der derzeit geltenden Richtlinie vor, und zwar hauptsächlich in folgenden Bereichen:

    Kennzeichnung und Verpackung: Alle Packungen von Zigaretten und Tabak zum Selbstdrehen müssen einen kombinierten textlichen und bildlichen Warnhinweis tragen, der 75 % der Vorder- und der Rückseite der Packung einnimmt, und sie dürfen keine Werbeelemente tragen. Die gegenwärtigen Informationen über Teer, Nikotin und Kohlenmonoxid, die als irreführend betrachtet wurden, werden durch eine seitlich auf der Packung angebrachte Informationsbotschaft ersetzt, der zu entnehmen ist, dass Tabakrauch über 70 krebserregende Stoffe enthält. Den Mitgliedstaaten steht es frei, in begründeten Fällen neutrale Einheitsverpackungen einzuführen.

    Inhaltsstoffe: Es wird ein elektronisches Meldeformat für Inhaltsstoffe und Emissionen eingeführt. Der Vorschlag sieht ein Verbot für Zigaretten, Tabak zum Selbstdrehen und rauchlosen Tabak mit charakteristischen Aromen und ein Verbot von Produkten mit erhöhter Toxizität und erhöhtem Suchtpotenzial vor.

    Rauchloser Tabak: Das Verbot von Tabakerzeugnissen zum oralen Gebrauch (Snus) wird aufrechterhalten, außer für Schweden, für das eine Ausnahme gilt. Alle rauchlosen Tabakerzeugnisse müssen auf den Hauptflächen der Verpackung gesundheitsbezogene Warnhinweise tragen, und Produkte mit charakteristischen Aromen dürfen nicht verkauft werden. Neuartige Tabakerzeugnisse bedürfen der vorherigen Anmeldung.

    Erweiterung des Geltungsbereichs der Richtlinie: Nikotinhaltige Erzeugnisse (z. B. elektronische Zigaretten), deren Nikotingehalt unter einer bestimmten Schwelle liegt, dürfen auf den Markt kommen, müssen aber gesundheitsbezogene Warnhinweise tragen. Produkte, deren Nikotingehalt oberhalb dieser Schwelle liegt, sind nur zulässig, wenn sie als Arzneimittel – wie beispielsweise Nikotinersatztherapeutika – zugelassen sind. Pflanzliche Raucherzeugnisse müssen ebenfalls gesundheitsbezogene Warnhinweise tragen.

    Grenzüberschreitender Fernabsatz: Vorgesehen sind eine Meldepflicht für Internet-Einzelhändler und ein Mechanismus zur Altersüberprüfung, um sicherzustellen, dass Tabakerzeugnisse nicht an Kinder und Jugendliche verkauft werden.

    Illegaler Handel: Ein Rückverfolgungssystem und Sicherheitsmerkmale (z. B. Hologramme) sind vorgesehen, um sicherzustellen, dass in der EU nur Produkte verkauft werden, die den Bestimmungen der Richtlinie genügen.

Verfahren und Zeitplan

Der Vorschlag wurde nach umfassender Anhörung der Interessenträger, die auch eine öffentliche Konsultation umfasste, angenommen, auf die 85 000 Antworten eingingen. Während seiner Erarbeitung wurde eine gründliche Folgenabschätzung vorgenommen, bei der die wirtschaftlichen, sozialen und gesundheitlichen Folgen verschiedener in Betracht gezogener politischer Optionen geprüft wurden. Mehrere externe Studien wurden während dieses Verfahrens in Auftrag gegeben.

Als Nächstes wird der Vorschlag im Europäischen Parlament und im Ministerrat erörtert. Es wird erwartet, dass er 2014 angenommen wird. Dann könnte er 2015 oder 2016 in Kraft treten.

Weitere Informationen:

http://ec.europa.eu/health/tobacco/products/index_en.htm

MEMO/12/1005

1601
Gesundheit / HIV? Das Leben geht weiter! Aber nicht bei Raucher!!!
« am: Dezember 20, 2012, 00:10:59 Vormittag »



HIV: Rauchen raubt mehr Jahre als das Virus

Mittwoch, 19. Dezember 2012

dpa

Kopenhagen – HIV-Infizierte haben dank der antiretroviralen Therapie heute eine annähernd normale Lebenserwartung – solange sie nicht rauchen. Die negativen Auswirkungen des Tabakkonsums sind Berechnungen in Clinical Infectious Diseases (2012; doi: 10.1093/cid/cis933) zufolge größer als bei nicht mit HIV Infizierten.

Marie Helleberg von der Universität Kopenhagen hat die Daten von 2.921 dänischen HIV-Infizierten mit einer Kontrollgruppe Nichtinfizierter verglichen. In beiden Gruppen verkürzte Rauchen erwartungsgemäß die Lebenserwartung. Die Auswirkungen der Noxe, die Krebs, Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt, waren jedoch sehr unterschiedlich.

zum Thema

    Abstract der Studie
    Pressemitteilung der Infectious Diseases Society of America

Laut Helleberg kommt es bei HIV-Infizierten durch das Rauchen auf 1.000 Personenjahre zu 17,6 zusätzlichen Todesfällen. Bei den Nicht-HIV-Infizierten sind es nur zusätzliche 4,8 Todesfälle. Unter den HIV-Infizierten ist Rauchen für 61,5 Prozent aller Todesfälle verant­wortlich. Bei den nicht mit HIV Infizierten beträgt dieses attributable Risiko nur 34,2 Prozent.

Konkret bedeutet dies, http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52803


1602
Gesundheit / Nikotin wirkt länger als gedacht
« am: Dezember 19, 2012, 22:59:09 Nachmittag »


Nikotin wirkt länger als gedacht

Veränderungen im Glutamat-System dürften eine bisher unterschätzte Rolle spielen.
   
   
19.12.12, Kurier

Nikotin wirkt im Gehirn von Rauchern stärker als bisher angenommen - und die Wirkung hält länger an. Eine Gruppe von Berner und Zürcher Forschern schreibt von "dramatischen und langanhaltenden" Folgen des Konsums.

Für die Studie untersuchten Forschende der Uni Bern, der ETH Zürich und der Universität Zürich das Glutamat-System im Gehirn von Rauchern, Ex-Rauchern und Nichtrauchern. Denn der Hirnbotenstoff Glutamat spielt bei der Entwicklung der Nikotinsucht eine zentrale Rolle. Die Wissenschafter maßen mit einer neuen Methode ein wichtiges Protein des Glutamat-Systems: den stoffwechselaktiven Glutamat-Rezeptor 5.
Dauerhaft niedrige Werte

Die Resultate zeigen, dass die Menge dieses Proteins im Gehirn eines Rauchers durchschnittlich 20 Prozent tiefer war als im Gehirn eines Nichtrauchers. Auch ehemalige Raucher, die im Durchschnitt 25 Wochen abstinent waren, hatten zehn bis 20 Prozent weniger des Glutamat-Rezeptors 5 im Gehirn.

"Diese Veränderung des Glutamat-Systems bei Rauchern ist im Ausmaß und in der Verteilung weit größer, als man bisher angenommen hat", sagt Professor Gregor Hasler von den Universitären Psychiatrischen Diensten Bern. Besonders unerwartet ist Hasler zufolge, dass die Erholung des Glutamat-Systems offenbar sehr lange dauert: "Es ist wahrscheinlich, dass diese sehr langsame Normalisierung zu der sehr hohen Rückfallrate bei Ex-Rauchern beiträgt."

http://kurier.at/lebensart/gesundheit/nikotin-wirkt-laenger-als-gedacht/1.972.363

1603
Österreich - Raucherentwöhnung / Apotheken: Aktion Raucherentwöhnung
« am: Dezember 19, 2012, 15:12:40 Nachmittag »




Apothekenaktion: Rauchfrei ins Neue Jahr

Raucherberatungswochen von 27. Dezember bis 31. Jänner


Wien (OTS) - "Endlich mit dem Rauchen aufhören" lautet ein beliebter
und gesunder Neujahrsvorsatz: Jeder weiß, ohne Zigaretten lebt man
gesünder, meistens daher auch länger. Die Apotheke ist für viele
Raucher die erste Anlaufstelle, um sich beraten zu lassen. Am 27.
Dezember starten 2012 erneut die Raucherberatungswochen in den
Apotheken, an denen jedes Jahr rund 30.000 Menschen teilnehmen.

Die Apothekerinnen und Apotheker haben jahrelange Erfahrung in der
Bewältigung von Nikotinabhängigkeit. Die Raucherberatungswochen
dauern von 27. Dezember 2012 bis 31. Jänner 2013 und finden heuer
bereits zum 11. Mal statt. "2013 ist ein gutes Jahr, um ohne
Zigaretten leistungsfähiger, genussfähiger und bewusster zu leben",
motiviert Mag.pharm. Max Wellan, Präsident der Österreichischen
Apothekerkammer.

Raucher sind unzufrieden

Ein Drittel der Raucherinnen und Raucher ist massivst mit dem
Konsum unzufrieden. Wenn es ganz leicht wäre, würden sogar noch mehr
Ihren Konsum einstellen oder zumindest stark reduzieren. Die Motive
dafür sind unterschiedlich: Im Vordergrund steht die Sorge um die
Gesundheit. Aber auch die finanzielle Belastung wird immer mehr zum
Argument. "Raucher geben bis zu 300 Euro monatlich für Zigaretten
aus. Im Einzelfall sogar mehr", weiß Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze,
Leiter des Nikotin Instituts Wien und Kooperationspartner der
Raucherberatungs-Wochen.
Eine weitere Motivation kann die Belastung der Familie oder die Sorge
um die Kinder darstellen. Kaum ein Raucher wünscht, dass seine Kinder
auch zu rauchen beginnen.
Manche stört auch die Abhängigkeit von der Zigarette oder auch die
zum Teil als Diskriminierung erlebte Einschränkung der
Rauchmöglichkeiten.

Die Auswertung der Raucherberatungswochen 2011 zeigt, dass der
Wunsch, sich das Rauchen abzugewöhnen, keine Altersfrage ist. 29
Prozent der Teilnehmer waren zwischen 41 und 50 Jahre alt, 2 Prozent
jünger als 20 und immerhin 2,6 Prozent älter als 70 Jahre. Die Hälfte
der Aktionsteilnehmer raucht zwischen 11 und 20 Zigaretten pro Tag.

Eine Nikotinersatztherapie bietet die Möglichkeit, sofort mit dem
Rauchen aufzuhören. Die Chance, von der gewohnten Zigarette
wegzukommen, wird durch Motivation und Beratung des Apothekers und
zusätzlich durch rezeptfreie Nikotinersatzpräparate aus der Apotheke
deutlich erhöht. Dabei kommen unterschiedliche Produkte infrage, wie
der Kaugummi, der Inhalator, das Depotpflaster oder
Sublingualtabletten. Eine kontinuierliche Hilfe für den ganzen Tag
bietet das 16-Stunden Nikotinpflaster, welches vor allem für
regelmäßige Raucher geeignet ist. Der Nikotin-Kaugummi für den
unregelmäßigen Raucher wird einmal angebissen und dann in die
Wangentasche gelegt, damit das Nikotin langsam über die
Mundschleimhaut aufgenommen werden kann. Der Inhalator wird vor allem
dann eingesetzt, wenn bei der Entwöhnung das Ritual des Rauchens
vermisst wird. Die verschiedenen Methoden können auch kombiniert
eingesetzt werden. Die Nikotinersatztherapie muss aber auf alle Fälle
ausreichend hoch dosiert sein und sollte frühestens nach drei Monaten
reduziert werden.

"Wir Apotheker beraten und motivieren unsere Kunden, mit dem
Rauchen aufzuhören. Die Entscheidung muss aber vom Raucher selbst
kommen, denn das Aufhören beginnt im Kopf. Die medikamentöse Hilfe
mittels Nikotinersatz stellt aber eine wichtige Unterstützung dar",
so Wellan. Die Erfahrung zeigt, dass der "harte" rauchfreie Anfang
bereits nach kurzer Zeit durch Steigerung körperlicher und geistiger
Leistungsfähigkeit sowie durch eine höhere Lebensqualität entschädigt
wird.

Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige
Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Großstadt, Kleinstadt oder
Gemeinde: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf
höchstem Niveau. Das bestehende Apothekensystem garantiert eine
flächendeckende Versorgung mit Arzneimitteln und stellt die
Versorgung der Patienten in den Mittelpunkt. Insgesamt beraten 5.700
akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.320
Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die
Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker.

1604






Kurier vom 17.12.12, Seite 20,


berichtet in großer Aufmachung, mit Foto,

über die Großdemonstration von Lehrlingen vor dem "Plachutta".

"LEHRLINGE  PROTESTIEREN  VOR  NOBELLOKAL  PLACHUTTA"

Lehrlinge bezeichnet Plachutta angeblich als

unbrauchbare Analphabeten

Spiegelbild der verrotteten Gesellschaft .....

Etliche Transparente waren zu sehen, einschließlich:

"Oft verwechseln Gastronomen Ausbildung mit Ausbeutung"



Und im Standard ist zu lesen:

Es ist eine Ehre für dieses Haus zu arbeiten.

http://derstandard.at/1350260366714/Mitarbeiter-bis-aufs-Letzte-ausquetschen


1605
A N Z E I G E N - Wien - bis Ende 2012 / Wien, ANZEIGEN gegen "Besondere" und .....
« am: Dezember 17, 2012, 19:11:08 Nachmittag »


An das Magistratische Bezirksamt f.d. 1.und 8. Bezirk der Stadt Wien 

post@mba01.wien.gv.at

Betreff: Anzeige wegen Nichteinhaltung Nichtraucherschutz

Lokal: Ein VIP-Lokal

Besuch am: 14.12.2012, 19:00h-21.30h

Kennzeichnung: KEINE, fehlt am Eingang als auch im Lokal

Anzahl der Raucher (Theke/Tische): im Eingangsbereich an der Bar ca. 7-10 Raucher bei insgesamt rund 30 Gästen; insbesondere auch Zigarren!

Anzahl der Aschenbecher (Theke/Tische): an der langen Bar im Eingangsbereich und an allen Loungetischen im Barbereich

Zusätzliche Anmerkungen:
Der Eingangsbereich (=Barbereich) ist Raucherbereich, der Restaurantteil Nichtraucherbereich; das ist aber nicht klar ersichtlich, da keine Kennzeichnungen vorhanden sind.
Im Restaurantteil wurde zumindest nicht geraucht, dafür umso mehr im Barteil, der NICHT räumlich vom Restaurant getrennt ist.
Leider stinkt es im ganzen Lokal nach Tabakrauch, insbesondere Zigarrenrauch, auch im Restaurantteil.