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Nachrichten - admin

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Blauer Dunst bleibt lange hängen
OÖ. Nachrichten, 13. April 2013


Das Rauchergesetz ist vor zwei Jahren in Kraft getreten und immer noch umstritten – ein Blick auf die Realität.

Richtigstellung zum OÖ.N. Artikel:

Das Rauchergesetz ist vor zwei Jahren in Kraft getreten .....
Das Tabakgesetz ist seit 1.1.2005 gültig, für Einkaufszentren, Öffentliche Gebäude, etc.!
Und seit 1.1.2009, seit über 4 (vier) und nicht seit 2 (zwei) Jahren ist es für die "Straßenlokale" gültig!
Der Journalist ist weit "von der Realität" entfernt! Oder auch er lässt sich von den Wirten "verarschen"!

Lokale unter 50 Quadratmeter können wählen, ob sie das Rauchen gestatten oder nicht.
Nein, das LMSVG und der AN.-Schutz ist einzuhalten!

Bei Lokalen zwischen 50 und 80 Quadrametern
entscheidet das Denkmalamt ....!
Das Denkmalamt könnte zu Gunsten eines Raucherlokals entscheiden, hat es aber bundesweit noch keine fünf Mal!


Und hier geht es zum Artikel ...... http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Blauer-Dunst-bleibt-lange-haengen;art4,1101754


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https://www.gesundheit.gv.at/Portal.Node/ghp/public/content/nichtraucher-schutz.html



Nichtraucherschutz

    Rauchverbot in öffentlichen Räumen
    Nichtraucherschutz in der Gastronomie
    Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz
    Rauchen und Jugendschutz

Rauchen und Passivrauchen schaden nachweislich der Gesundheit. Gesetzliche Maßnahmen zum Nichtraucherschutz sollen vor unfreiwilligem Einatmen von Tabakrauch schützen. Da Kinder und Jugendliche in ihrer körperlichen Entwicklung durch Tabakrauch besonders gefährdet sind, werden sie daher besonders geschützt.
Rauchverbot in öffentlichen Räumen

Das Tabakgesetz sieht umfassende Regelungen zum Schutz vor dem Passivrauchen vor: Ein Rauchverbot gilt in öffentlichen Gebäuden und Räumen mit bestimmter Zweckwidmung. Dazu zählen z.B. Amtsgebäude, Schulen, Horte, Universitäten und Orte der beruflichen Bildung, Theater, Kinos, Bahnhöfe, Flugplätze, Geschäftslokale (ausgenommen Tabaktrafiken), Einkaufszentren, Fitnesscenter oder Büroräume mit Kundenkontakt.
Unter bestimmten Bedingungen können in Gebäuden geschlossene Raucherräume eingerichtet werden. Ausdrücklich untersagt ist die Einrichtung von Raucherräumen aber in schulischen und anderen Einrichtungen, in denen Kinder oder Jugendliche beaufsichtigt, aufgenommen oder beherbergt werden, z.B. in Schulen, Internaten, Horten oder Kindergärten.

Weitere Informationen:

    Tabakgesetz-Novelle 2004 (BGBl. I Nr. 167/2004)
    Infoblätter „Nichtraucherschutz in in Räumen öffentlicher Orte“ (Gesundheitsministerium)

Nichtraucherschutz in der Gastronomie

Seit 1.1.2009 gilt ein Rauchverbot in der Gastronomie, z.B. für Speiselokale, Bars, Diskotheken, Schutzhütten, Imbissbuden, Heurigen, Privatzimmervermietungen und Hotels. Auch Veranstaltungen (z.B. Feuerwehrfeste, Vereinsveranstaltungen) unterliegen den Bestimmungen, wenn sie in ortsfesten geschlossenen Räumen stattfinden. Das Rauchverbot gilt auch bei „geschlossenen Veranstaltungen“.

Vom Rauchverbot ausgenommen sind Betriebe, mit mehreren Bewirtungsräumen. Sie dürfen ein Extrazimmer einrichten, in dem das Rauchen gestattet werden darf. Dabei sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen: So muss der Nichtraucherbereich mindestens die Hälfte des gesamten Gastbereichs einnehmen und der Tabakrauch darf nicht in die übrigen Räume dringen.

In Ein-Gastraum-Lokalen mit weniger als 50 m² Grundfläche kann die Besitzerin/der Besitzer entscheiden, ob das Rauchen gestattet wird oder nicht. Gleiches gilt für Ein-Raum-Lokale zwischen 50 bis 80 m², in denen die Einrichtung eines Extrazimmers z.B. aus baurechtlichen Gründen nicht möglich ist.
Kennzeichnungspflicht


Die Inhaberin bzw. der Inhaber ist verpflichtet, jene Räume, in denen ein Rauchverbot besteht, entsprechend zu kennzeichnen, und zwar am Eingang zum Gastraum und im Gastraum selbst. In Räumen, in denen geraucht werden darf, muss auch der Warnhinweis „Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit und die Gesundheit Ihrer Mitmenschen“ gut sichtbar und gut lesbar angebracht werden.
Sanktionen

Bei Verstößen gegen den Nichtraucherschutz drohen der Inhaberin/dem Inhaber des Lokales oder der Person, die trotz Rauchverbot raucht, Geldstrafen. Die zuständige Behörde bei Verstößen gegen den Nichtraucherschutz ist die Bezirksverwaltungsbehörde (Magistrat oder Bezirkshauptmannschaft). Die Behörde führt bei Verdacht von Verstößen – z.B. bei Beschwerden oder Anzeigen – Kontrollen durch.

Weitere Informationen:

    Tabakgesetz-Novelle 2008 (BGBl. I Nr. 120/2008)
    Infoblätter „Nichtraucherschutz in der Gastronomie“ (Gesundheitsministerium)

Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz

Laut ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (§ 30) sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, Nichtraucherinnen und Nichtraucher am Arbeitsplatz vor der Einwirkung von Tabakrauch zu schützen. Bei Nichtbefolgung drohen Geldstrafen. Rauchen ist am Arbeitsplatz verboten, wenn mindestens eine Nichtraucherin/ein Nichtraucher in einem Büroraum oder Arbeitsraum arbeitet. Ausnahmen gelten in Tabaktrafiken und Gastronomiebetrieben (für Schwangere und Jugendliche gelten eigene Bestimmungen). In Aufenthalts- und Bereitschaftsräumen müssen Nichtraucher vor dem Tabakrauch geschützt werden. In Sanitäts- und Umkleideräumen ist das Rauchen verboten, ebenso in Räumen mit Parteienverkehr.

Weitere Informationen:

    ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG), § 30, (BGBl. I Nr. 159/2001)
    Arbeiterkammer

Rauchen und Jugendschutz

An Schulen, Horten, Internaten etc. gilt ein gesetzliches Rauchverbot, auch Raucherräume dürfen nicht eingerichtet werden. In den Jugendschutzgesetzen der Länder ist ein Mindestalter für Rauchen und Alkoholkonsum geregelt.

Weitere Informationen:

    www.help.gv.at.

Die verwendete Literatur finden Sie im Quellenverzeichnis.

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Weitere Artikel
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    Tabak und Nikotin
    Auf dem Weg zur Nikotinabhängigkeit
    Giftcocktail Tabakrauch
    Gesundheitliche Folgen des Rauchens
    Gesundheitsschäden durch Passivrauchen

Zuletzt aktualisiert am: 18.05.2012
Freigegeben durch:
Redaktion Gesundheitsportal

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DER TIROLER ADLER SIEHT MEHR .................. / Mein Parlament?
« am: Mai 06, 2013, 14:18:14 Nachmittag »


Zum Beispiel auch hier:

http://www.meinparlament.at/b390

1415


Sei lästig, je nach Anliegen und Region den Stadt-Gemeinde-Land-Bundespoltiker fragen, und urgieren.

1416
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 2 / BM. Stöger - Auch Haftstrafe?
« am: Mai 05, 2013, 18:20:30 Nachmittag »



Sehr geehrter Herr Prof. Mayer,

bitte wie ist das dann beim Nicht-Nichtraucherschutz laut Tabakgesetz, und dem Gesundheitsminister Stöger?

Auch Haftstrafe?




Verfassungsjurist Mayer: "Berlakovich droht Haftstrafe"

http://www.krone.at/Oesterreich/Verfassungsjurist_Mayer_Berlakovich_droht_Haftstrafe-Gesetz_lesen-Story-360491
+
http://www.tt.com/Nachrichten/6525596-2/verfassungsjurist-warnt-berlakovich-vor-amtsmissbrauch.csp

1417
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 2 / BM. Stöger (noch) .....
« am: Mai 05, 2013, 18:17:03 Nachmittag »


Berichte!

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Gesundheit / Menschen die rauchen ...... Alzheimer
« am: Mai 05, 2013, 01:20:58 Vormittag »



............http://www.pressetext.com/news/20130405011

..................."Es ist wichtig zu betonten, dass auch der Lebensstil eine Rolle spielt. Entscheidend ist, dass eine ausgewogene Ernährung,

regelmäßiger Sport, das Nichtrauchen sowie die regelmäßige Überprüfung von Blutdruck und Cholesterin stattfinden."

.......... http://www.pressetext.com/news/20130405011

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Haha!
Kein Unterschied!
Raucher (in Innsbruck) steigen ab!
Wacker Innsbruck steigt ab!



VCPÖ: EU streicht Konsumenteninformation auf Tabakprodukten
EU-Überregulierung und zunehmende Bevormundung durch TPD2


Wien (OTS) - Die bisher auf den Packungen gesetzlich
vorgeschriebene Information zu den Rauchinhaltstoffen soll auf
Vorschlag der EU nun verboten und durch Schockbilder ersetzt werden.
Diese Vorschläge sind sowohl für den Konsumenten, als auch für die
offiziellen österreichischen Stellen überzogen und unverhältnismäßig:

- Ergebnisse in vergleichbaren Ländern zeigen, dass Konsumenten sich
bevormundet fühlen und nicht in gewünschter Weise reagieren
- Sowohl der österreichische Bundesrat und das
Wirtschaftsministerium bewerten in jüngsten Stellungnahmen die
Vorschläge der EU als unverhältnismäßig und rechtlich bedenklich.

Unter dem Motto "Liebe EU, ES REICHT!" weisen der Verband der
Cigarren- und Pfeifenfachhändler Österreichs (VCPÖ) und das
Landesgremium der Tabaktrafikanten Tirol auf die drohenden Folgen
einer weiteren Verschärfung der derzeitigen EU-Tabakrichtlinie hin
und zeigen gleichzeitig die Gefahr eines Übergreifens auf andere
Genussmittel auf.

Für alle Bürgerinnen und Bürger besteht nun auch in Innsbruck
Möglichkeit, mittels einer Postkartenaktion die verantwortlichen
politischen Vertreter, insbesondere aber die Europa-Abgeordneten
Seeber und Kadenbach, zum Handeln aufzufordern. Die Initiative "Liebe
EU, ES REICHT!" macht Station im Tabakfachgeschäft Martin Wacker im
EKZ Sillpark.

PRESSEGESPRÄCH:
VCPÖ Initiative: "Liebe EU, ES REICHT!" macht Station in Innsbruck

Donnerstag, 25. April 2013, 10.00 bis 11.00 Uhr
Tabakfachgeschäft Wacker im EKZ Sillpark, Museumstraße 38, 6020
Innsbruck

Teilnehmer:
Klaus W. Fischer (Tabakfachhändler und VCPÖ-Präsident)
Angelika Riccabona (Obfrau der Tabaktrafikanten Tirol)
Mag. Wolfgang Pachler (Prokurist Monopolverwaltung GmbH)
N.N. (Vertreter Philip Morris Austria GmbH)
Kaspar Plattner (KP-Plattner GmbH Raucherbedarf & Werbeartikel
Innsbruck)
Martin Wacker (Tabakfachhändler und VCPÖ-Mitglied)

Über den VCPÖ und seine Initiative "Liebe EU, ES REICHT"

Der VCPÖ - Verband der Cigarren- und Pfeifenfachhändler Österreichs -
wurde 1999 von österreichischen Tabakfachhändlern gegründet.
Vorrangiges Ziel ist die stetige Verbesserung und Sicherung der
Qualität der Handelsgeschäfte, sowie das Eintreten des Verbandes für
das Kulturgut Tabak und eine friedliche, gesellschaftliche Koexistenz
von Rauchern und Nichtrauchern.

Die aktuelle VCPÖ Initiative "Liebe EU, ES REICHT!" will mit
österreichweiten Informationsveranstaltungen die Öffentlichkeit,
Medien und Politiker auf die Pläne der EU zu einer Verschärfung der
derzeit geltenden Tabakproduktrichtlinie und deren massiven
Auswirkungen aufmerksam machen.
Unterstützt werden die Veranstaltungen durch eine Postkartenaktion an
die verantwortlichen Politiker in Wien und Brüssel.

Weitere Informationen unter: www.eu-es-reicht.at

1420
Super!


http://www.youtube.com/watch?v=SyKSZaWgeno


Und wenn sie nicht gestorben sind, vom Tabakrauch, dann leben sie noch heute!





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Hinter einer dubiosen Korruptionsaffäre stecken dubiose Aufklärer

Ein EU-Kommissar will die Tabakrichtlinie verschärfen.


Unter anderem sollen Bilder von Raucherbeinen und Krebslungen auf die Zigarettenpackungen.

 

Plötzlich sieht sich dieser Kommissar, John Dalli aus Malta, mit Korruptionsvorwürfen aus der Tabakindustrie konfrontiert. Er wird von seinem Chef, Kommissionspräsident José Manuel Barroso, aus dem Amt gejagt.

Doch die Geschichte wird noch spannender: Jetzt kommen auch die Ermittler der EU-Betrugsbekämpfungsbehörde Olaf unter Beschuss. Sie sollen Beweise gegen Dalli mit rechtsstaatlich zweifelhaften Methoden konstruiert und Zeugen zur Falschaussage überredet haben.

Jede Menge Stoff für Verschwörungstheorien. Wurde da mit Intrigen ein Gegenspieler aus dem Weg geräumt, weil massives Lobbying nicht mehr gegriffen hat? Ließ sich ein Kommissar über einen Freund in seiner Heimat Malta tatsächlich bestechen, um die Tabakrichtlinie abzuschwächen? Haben sich übereifrige Korruptionsjäger instrumentalisieren lassen, weil sie allzu schnell jemanden vorverurteilt haben?

Wie auch immer: Die Korruptionsaffäre John Dalli ist ein Musterbeispiel dafür, dass es auf dem Brüsseler Parkett alles andere als zimperlich zugeht. Wo europaweite Gesetze gemacht werden, geht es auch um milliardenschwere Interessen. Umso wichtiger ist da Transparenz.

Konkret geht es darum, dass dem Ex-Kommissar, der sich auf Malta vor der Justiz verantworten muss, Folgendes vorgeworfen wird: Dalli soll gewusst haben, dass sein maltesischer Geschäftsfreund Silvio Zammit dem schwedischen Tabakkonzern Swedish Match angeboten hat, gegen Zahlung von 60 Millionen Euro Einfluss auf die Tabakrichtlinie zu nehmen. Und er soll nicht nur nichts dagegen unternommen haben. Vielmehr war auch die Rede von zehn Millionen Euro Schmiergeldzahlungen direkt an Dalli. Der bestreitet alle Vorwürfe.

Vor allem auf Druck einiger EU-Parlamentarier, die Hinweise darauf hatten, in dem Verfahren gehe nicht alles mit rechten Dingen zu, traten nun Details ans Licht, die besonders Olaf-Chef Giovanni Kessler schlecht aussehen lassen. Dabei geht es nicht nur darum, dass ein entscheidendes Treffen der Anwältin von Swedish Match und Dalli, das wichtige Basis der Anklage gegen ihn war, offenbar nicht stattgefunden hat. Es geht auch darum, dass besagte Anwältin nach einem Verhör offenbar vom Olaf-Chef zum Essen mit reichlich Alkoholkonsum eingeladen wurde. Danach erst habe sie das Vernehmungsprotokoll unterschrieben. Weitere Aufschlüsse erwartet man sich jetzt vom Bericht des Olaf-Überwachungsausschusses, der mit Kessler schwer im Clinch zu liegen scheint. Auch kein gutes Zeichen. Umso mehr gilt: Wo es um Milliarden geht, ist jetzt lückenlose Aufklärung notwendig.

Gerhard Schwischei ist OÖNachrichten-Korrespondent in Brüssel.


http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/kommentar/Kommentar;art13612,1108232


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Salzburger Gesundheitslandesrätin schaltet auf scharf (21.07.2011}

Leider ist sie schwer erkrankt (8 % Brustkrebs geht auf Tabakrauch zurück!)

Und was hat Salzburgs Bürgermeister oder Landeshauptfrau oder .... für den Nichtraucherschutz getan?

Richtig, NICHTS !


Salzburgs Gesundheitslandesrätin Cornelia Schmidjell (SPÖ) wünscht sich „auf Perspektive" strengere Gesetze zum Schutz von Nichtrauchern und mehr Bereiche, in denen Rauchen verboten ist. Schmidjell sprach vom Ziel einer „rauchfreien Welt". Schmidjell tritt nach dem Bericht der Salzburger Nachrichten "selbstverständlich für Verschärfungen ein" udn bekundete große Sympathien für das italienische Modell. Dor tist bekanntlich das Rauchen in allen Lokalen verboten. Schmidjell zitierte darüber hinaus eine Studie des Institutes für Höhere Studien, wonach die Kosten für das Gesundhetiswesen, die bundesweit durch das Rauchen verursacht werden, mit jährlich rund 659 Millionen Euro beziffert werden. Allein in Salzburg würden Tag für Tag vier Millionen Zigaretten geraucht.

Die Kosten für das Gesundheitswesen durch andere "Wohlstandserkrankungen" werden in diesem Zusammenhang natürlich ausgeblendet.

http://www.alles-tabak.net/catago/Tabak/FE/Nachricht/detail?nac_id=00000df8-00000039;back=1

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Postoperative Wundinfektionen - Raucher mit erheblich höherem Risiko


23.04.2013

Eine französische Studie beleuchtet den Zusammenhang zwischen Rauchen und postoperativen Wundinfektionen (ehabeljean - Fotolia.com).

Auch nach orthopädischen Operationen ist das Risko für gefährliche Wundinfektionen bei rauchenden Patienten deutlich erhöht.

Rauchen gilt den aktuellen Richtlinien zufolge als ein Faktor, der das Risiko für eine postoperative Wundinfektion (surgical site infection, SSI) erhöht. Die Frage, inwieweit dies auch auch auf Operationen zutrifft bei denen orthopädische Implantate eingesetzt werden, steht im Fokus einer französischen Untersuchung.

Zugrunde liegt den Ergebnissen eine Suche nach SSI-Risikofaktoren in einer prospektiven Kohorte, die 3908 Patienten umfasste. Dabei bestätigte sich, dass Raucher ein bedeutend höheres Risiko eingehen, eine postoperative Infektion der Organe und der Körperhöhle zu erleiden. Zudem beobachteten die Mediziner einen signifikanten Unterschied beim Heilungsprozess der chirurgischen Wunden: Die Raucher litten in der Zeitspanne zwischen Operation und Krankenhausentlassung deutlich häufiger unter Hämatomen, nässenden Wunden oder Wunddehiszenzen.

Laut Angaben der Autoren handelt es sich bei Untersuchung um die erste große prospektive Studie, die einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Rauchen und postoperativen Infektionen nach einer orthopädischen Implantation nachweist.


Quellen:

    Int Orthop 2013;37(4):723-727

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Sonstiges / Transparenzgesetz statt Amtsgeheimnis - Jetzt!
« am: Mai 04, 2013, 22:14:43 Nachmittag »



Transparenzgesetz statt Amtsgeheimnis - Jetzt!

Gläserner Staat, statt gläserner Bürger: Mehr als 80 Staaten haben Informationsfreiheitsgesetze, Österreich nicht. Österreich ist das letzte Land der alten EU-15, in dem das Amtsgeheimnis noch in der Verfassung steht. Das muss sich ändern. Ein offener Staat lässt seine Bürger wissen.
Wir, die Unterzeichner/innen, fordern ein Transparenzgesetz nach Hamburger Vorbild:

    Ein umfassendes Recht auf Information und Einsicht in die Akten der Verwaltung
    Positiv statt negativ: Auskunft muss die Regel sein, nicht die Ausnahme. Einsicht in Akten muss möglich sein, persönlicher Datenschutz dennoch gewährleistet bleiben.
    Eine Veröffentlichungspflicht für Behörden
    Aktiv statt passiv: Behörden sollen Verträge, Dokumente und Daten von sich aus online stellen, veröffentlicht in einem zentralen Informationsregister, kontrolliert von eine/r unabhängigen Beauftragte/n für Informationsfreiheit und Datenschutz.

Damit wollen wir Steuergeldverschwendung und Korruption in Österreich vorbeugen. Und das Vertrauen in die Verwaltung und Politik wieder fördern.

Informationen: http://www.transparenzgesetz.at/

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Trafiken schließen,

Automaten verbieten,

von mir aus,

denn sicher kann man auch so die Sucht der Kinder und Jugendlichen einschränken!




Kleine Trafiken werden geschlossen - weiterer Schlag für behinderte Menschen
Monopolverwaltung will Trafiken mit weniger als 400.000 Euro Jahresumsatz schließen - vorerst in der Steiermark


Wien (OTS) - FPÖ-Behindertensprecher Norbert Hofer zeigt sich wegen
des Trafikantensterbens besorgt. Trafiken seien eine wichtige
Existenzgrundlage für viele behinderte Menschen: "Durch die laufende
Reduktion der Trafikstandorte, und hier wiederum der
Tabakfachgeschäftsstandorte, wird die Anzahl jener Trafiken, die
potentiell durch Vorzugsberechtigte übernommen und geführt werden
können, immer geringer. Dadurch können auch immer weniger Menschen
mit einer Behinderung selbstbestimmt und unabhängig für ihr Einkommen
sorgen."

In der Steiermark sollen noch in diesem Jahr 100 weitere Trafiken
geschlossen werden. In anderen Bundesländern wird wohl von der
Monopolverwaltung eine ähnliche Entwicklung eingeläutet werden.
Betroffen sind Kleintrafiken mit weniger als 400.000 Euro Umsatz. Die
betroffenen Trafikanten sollen für die Schließung eine
"Entschädigung" in der Höhe von 10.000 bis 30.000 Euro erhalten.

Hofer sieht in massiven Unterschieden bei den Tabaksteuern in der
Europäischen Union ein Grundübel, das Ursache für die Probleme in den
heimischen Trafiken sei.

Hofer: "Dass Rauchen nicht gesund ist und für den Tod vieler Menschen
verantwortlich ist, das ist keine Frage. Zu hohe Tabaksteuern in
Österreich lässt die Zahl der Raucher aber nicht sinken. Diese decken
ihren Bedarf mit Zigaretten aus dem benachbarten Ausland. Außerdem
sind zuletzt die Einnahmen des Staates aus der Tabaksteuer nach einer
Erhöhung gesunken. Der Staat profitiert von der hohen Steuer also
auch nicht. Österreich geht hier einen äußerst unvernünftigen Weg,
der uns ausschließlich schadet."