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Nachrichten - admin

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Gesundheit / MORD - Rauch-Ultrafeinstaub in Österreichs "Nichtraucher-Zimmern"
« am: Mai 25, 2013, 19:32:35 Nachmittag »



Anmerkung:

Wenn sogar Nichtraucherräume, mit Abtrennung zum Raucherraum, derart durch giftige und krebsauslösende Stoffe belastet sind,

dann kann sich jeder, sicher auch Raucher, vorstellen, wie noch ärger die Belastung in Nichtraucherräumen ist, wo ständig die Raucherraumtüre offen ist!

Solche "Unternehmer" müssen daher regelmäßig angezeigt werden,

wofür hier nähere Hinweise stehen:

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202


 



Studie: Rauch-Ultrafeinstaub in Österreichs "Nichtraucher-Zimmern"

(Wien, 13-05-2013) - Der wissenschaftliche Beweis, dass offenbar die österreichische Rauchschutzpolitik mit getrennten Räumen in Lokalen nicht wirkt: Manfred Neuberger vom Institut für Umwelthygiene der MedUni Wien und Co-Autoren haben jetzt mit Tests in Wiener Gastronomielokalen nachgewiesen, dass in den "Nichtraucher-Räumen" weiterhin eine hohe Belastung mit Ultrafeinstaub - etwas weniger als halb soviel wie in Raucher-Räumen von Tabakgenießern - vorhanden ist.

"Die österreichische Regelung für die Gastronomie ist eine Augenauswischerei. Da wird eine Sicherheit vorgespiegelt, die nicht vorhanden ist", kommentierte Neuberger gegenüber der APA die Ergebnisse seiner Studie.

Die Experten hatten zwischen 6. November 2010 und 6. Juni 2011 unangemeldet Luftproben in 134 per Zufall ausgesuchten Gasträumen von 16 Wiener Kaffeehäusern, 51 Bars und Pubs, 14 Restaurants und sieben Diskotheken genommen. In 20 der Lokale war Rauchen erlaubt, in 46 gab es extra als solche ausgewiesene Nichtraucher-Räumlichkeiten. Bestimmt wurde erstmals die Zahl der Ultrafeinstaub-Partikel pro Kubikzentimeter Luft.

Der Wissenschafter: "Das war zumindest vier Monate nach dem Ende der 'Übergangsregelungen' bezüglich der Tabakgesetzgebung. Alle Lokale hätten also die gesetzlichen Bestimmungen erfüllen müssen. Ultrafeinstaub geht ganz tief in die Lunge hinein und auch direkt in das Blut. Damit werden direkt Organschäden und Teile des Herz-Kreislauf-Risikos (durch "Passivrauchen", Anm.) in Zusammenhang gebracht.

Die Ergebnisse der Wissenschafter sprechen eindeutig gegen die Unterteilung in Raucher- und Raucher/-Nichtraucher-Lokale, wenn es um die Luftbelastung geht. Die Autoren der Studie: "Die höchste Konzentration an Partikeln wurde in Raucherlokalen und Raucher-Räumen mit median 66.011 pro Kubikzentimeter registriert. Sogar Nichtraucher-Räume in unmittelbarer Nähe zu Raucher-Räumen waren hoch kontaminiert (median 25.973 Partikel pro Kubikzentimeter)." In Nichtraucherlokalen waren es median auch noch 7.408 Partikel pro Kubikzentimeter.

Neuberger und seine Co-Autoren: "Wir schließen daraus, dass die in Österreich geltende Tabak-Gesetzgebung beim Schutz der Kunden in Nichtraucher-Räumen in Lokalen nicht wirksam ist. Gesundheitsschutz von Nichtrauchern und Beschäftigten bezüglich der Ultrafeinstaub-Partikel ist ungenügend, sogar in ausgeschilderten Nichtraucher-Räumlichkeiten. Teilweise Rauchverbote mit getrennten Räumlichkeiten haben hier versagt."

Am 31. Mai ist Welt-Nichtrauchertag. Aus diesem Anlass veröffentlichte die britische Medizin-Fachzeitschrift "The Lancet" vergangene Woche eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Artikeln mit dem Thema Tabakkonsum bzw. Tabakgesetzgebung. Auf der Titelseite der Ausgabe der in Ärztekreisen weltweit zu den angesehensten Publikationen zählenden Zeitschrift heißt es: "Das Rauchen tötet mehr Europäer als jeder andere vermeidbare Faktor. Prävention ist möglich. Alles was benötigt wird, ist der politische Wille dazu."

Service: Original Article in Journal of Exposure Science & Environmental Epidemiology
Manfred Neuberger, Hanns Moshammer and Armin Schietz: "Exposure to ultrafine particles in hospitality venues with partial smoking bans"; Journal of Exposure Science and Environmental Epidemiology , (8 May 2013) | doi:10.1038/jes.2013.22

Von: APA (ww,lor)

1382
Gesundheit / Re: Feinstaub
« am: Mai 25, 2013, 19:09:29 Nachmittag »



Ultrafeinstaub überwindet alle Grenzen


Feinstaub belastet Lunge, Kreislauf sowie Nervensystem und verursacht Krebs. Wie die Kleinstpartikel jedoch genau in die
Zellen eindringen und sie schädigen, ist noch wenig bekannt.

Ultrafeine Teilchen scheinen allerdings ganz neuartige Eigenschaften zu besitzen.

Von Ruth Jahn, Bilder Institut für Anatomie Universität Bern


http://www.snf.ch/SiteCollectionDocuments/horizonte/71_14_15_d.pdf

1383



Deutsche kaufen immer weniger Zigaretten -

Bereits im vergangenen Jahr war der Absatz von Tabak auf seinen niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gefallen. Die Steuern auf Zigaretten und Co. steigen zurzeit regelmäßig an, auch zum Jahresanfang war das wieder der Fall gewesen. -

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/54136

1384
Gesundheit / Schon wenige tägliche Zigaretten erhöhen Rheumarisiko
« am: Mai 25, 2013, 18:40:39 Nachmittag »





Schon wenige tägliche Zigaretten erhöhen Rheumarisiko


Montag, 22. April 2013


dpa

Stockholm – Schon wenige tägliche Zigaretten verdoppeln das Risiko auf eine rheuma­toide Arthritis, das in einer neuen prospektiven Beobachtungsstudie in Arthritis Research & Therapy (2013, 15: R56) selbst 15 Jahre nach dem Raucherstopp noch erhöht war.

Ein erhöhtes Risiko auf eine Rheumaerkrankung war bereits in früheren Fall-Kontroll-Studien und einzelnen Kohortenstudien aufgefallen. Die Studien hatten sich allerdings auf den Raucherstatus und die Anzahl der “Pack-Years“ konzentriert. Die schwedische Mammographie Kohorte, die 34.000 Frauen im Alter von 54 und 89 Jahren umfasst, ermöglicht aufgrund ihrer Größe und den in Skandinavien aufgrund der zentralen Identifikationnummer der Einwohner einfachenn Abgleichung mit anderen Registern eine wesentlich genauere Auswertung.

Darin kommen http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/54138



http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/54138



1385
xbeyz



5.6.13, 18.30, Wien: SAGT DEM STÖGER EURE MEINUNG - Nicht-Nichtraucherschutz!



TALK GATE - Wie viel Medizin überlebt der Mensch?

Nach einem einführenden Vortrag von Dr. Günther Loewit wird mit
BM Alois Stöger, Dr. Konrad Paul Liessmann u.a.
die Rolle der Gesundheit in Österreich diskutiert.

Am 5.06.2013 um 18:30 Uhr, Tech Gate Vienna, Donau-City-Straße 1, 1220 Wien.
Eintritt frei. Anmeldung erbeten bis 30. Mai! Weitere Informationen http://www.techgate.at/talkgate06


Dr. Konrad Paul Liessmann
http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Paul_Liessmann


Dr. Günther Loewit
Neues Buch von Dr. Günther Loewit: "Wie viel Medizin überlebt der Mensch?"
Wien (OTS) - Medizin als umfassende Geschäftsidee, der Mensch als
lebenslanger Patient: Während in Österreich pro Jahr über 30
Milliarden Euro in den Sektor der "Gesundheitsdienstleistungen"
fließen, steigt die Zahl der "Kranken" laufend an. Arzt und
Schriftsteller Dr. Günther Loewit stellt in seinem neuen Sachbuch die
provokante Frage: "Wie viel Medizin überlebt der Mensch?". Der
gebürtige Tiroler, seit vielen Jahren Gemeindearzt in Marchegg,
Niederösterreich, dokumentiert an authentischen Beispielen die
Absurditäten unseres Gesundheitssystems. Das engagiert und
scharfzüngig geschriebene Buch liest sich auch für medizinische Laien
spannend wie ein Krimi. "Die ganze Gesellschaft erwartet mittlerweile, dass ………….. http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120926_OTS0066/neues-buch-von-dr-guenther-loewit-wie-viel-medizin-ueberlebt-der-mensch

1386
Anzeigen ÖSTERREICH ab 1.1.2013 / ÖBB
« am: Mai 21, 2013, 18:59:47 Nachmittag »

Gesendet: Mittwoch, 15. Mai 2013 11:48
An: post@mba12.wien.gv.at; maa12@ma59.wien.gv.at


Betreff: Anzeige - Verstoß gegen TabakG/LMSVG (Fast Fritt)

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich erstatte hiermit Anzeige gegen das Gastronomieunternehmen Fast Fritt, Schönbrunnerstraße 222-224, 1120 Wien (bei U-Bahnstation Meidling),

wegen Verstoßes gegen das TabakG bzw. LMSVG.


Mit freundlichen Grüßen

1387


Siehe vorigen Beitrag!

Kurier hat die Volksmeinung - Abstimmung im Internet - in der Print-Ausgabe um 100 % falsch wiedergegeben, so einfach ist das! - Bin auf die "Entgegnung" gespannt!


Nachstehend die "Entgegnung"!

Und irgendwo im Kurier versteckt stand ein kleiner Hinweis über die "Kurier-Entgleisung"!



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Von: Hannes Uhl [mailto:Hannes.Uhl@kurier.at]
Gesendet: Freitag, 17. Mai 2013 10:51
An: info@krebspatienten.at
Cc: Helmut Brandstaetter; Michael Berger; Michael Jaeger
Betreff: Raucherschutz-Umfrage Print/Online

Sehr geehrter Herr Erlacher,
 
wenn Sie so wollen, bin ich ihr "Kettenrauch-Täter". Wissentlich wurde hier aber gar nichts verfälscht, die Crux lag in der Fragestellung: In der Online-Befragung lautete die Fragestellung "Ist der Nichtraucherschutz ausreichend", die Redakteure gingen aber mit der Frage "Nichtraucherschutz verstärken" auf die Straße. Ein ärgerlicher Fehler, den wir bedauern, aber sicher keine Verschwörung oder bewusste Beeinflussung durch irgendeine Klientel.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Hannes Uhl
 
Mag. Hannes Uhl
Stv. Ressortleiter Sonntag
KURIER-Redaktion
Lindeng. 52
1072 Wien
Tel: 01/52 100 - 28 24
Fax: 01/52 100 - 27 64

Kurier Redaktionsgesellschaft mbH & Co KG
1072 Wien, Lindengasse 52                                 
FN 8289s, HG Wien
UID: ATU11876905
Komplementär: Kurier Redaktionsgesellschaft mbH, FN87325w, HG Wien


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Auf die Frage "wann Richtigstellung":

heute Samstag im Kurier Chronik-Teil.

PS.: Äußerst unauffäig und klein, nach Falschbericht im Kurier Seite 2 !


1388
Gewalttätigkeiten / "Geld oder Leben"
« am: Mai 19, 2013, 14:53:40 Nachmittag »


 "Geld oder Leben" war einmal,

jetzt heißt es:

"Drogen (Zigaretten) oder Blut"! - http://www.österreich.at/nachrichten/Wegen-Zigarette-fast-totgepruegelt/104526022



"Wien darf nicht Chikago sein", Wien ist es bereits, selbst New York hat den x-fach besseren Nichtraucherschutz,

aber bei Tabakdrogen schauen die knallroten "Raucherschutzbürgermeister" Häupl und "Raucherschutz-Gesundheitsstadträtin" Wehsely immer weg!

Warum wohl?

Weiß jemand, ob da außer der Donau noch etwas fließt?

1389



Es gilt die Unschuldsvermutung, sprach Chefredakteut Brandstätter gerade auf ServucTV aus.....!


Traue keiner Statistik, die du nicht selber fälschst!
Ein Paradebeispiel! - Welcher Politiker, Wirt, etc. liest schon die richtige Abstimmung im Internet? Niemand!
Daher wird die Volksmeinung einfach in der Print-Ausgabe - um 100 % falsch – wiedergegeben, so einfach ist das! - Bin auf die "Entgegnung" gespannt!


Hier im Internet wurde/wird abgestimmt,
http://kurier.at/chronik/oesterreich/studie-beweist-oesterreichs-nichtraucherschutz-wirkt-nicht/12.465.794#comment-4ccbee84c92142459537382395fabfe9
und da steht aktuell .........
"Ist der Nichtraucherschutz in Lokalen ausreichend?
Ja 39.2% - Nein 60.8%


Und jetzt kommt es!
Im Print-Kurier, Österreich Politik, Seite 2, ist die Fragestellung der Umfrage umgekehrt:
"Nichtraucherschutz in Lokalen stärken? Das Ergebnis der online Umfrage auf kurier.at: Ja 35,6 %, Nein 64,4 %"
Hallo, Kurier Chefredakteur Brandstätter, Ergebnisse verfälschen kommt vor, aber gleich um 100 % ?
Starkes Stück, Hr. Chefredakteur Brandstätter, Hr. Red. Berger, Hr./Fr. "XY"! Wer war der "Kettenraucher-Täter"?

1390
1 - Wien / Heast Weana, nimm dir an Bayern und ...... ein Beispiel!
« am: Mai 16, 2013, 22:22:01 Nachmittag »



Die Beiträge in diesem Thread lassen blicken in die Untiefen einer egozentristischen Gesellschaft, in der das Faustrecht mehr Bedeutung hat als Ordnung und Gesetz. Natürlich ist es leicht, im Internet gegen Menschen Stimmung zu machen, die 'nur' auf die Einhaltung eines Gesetzes pochen, bei dem es 'nur' um körperliche Unversehrtheit geht. Traurig, sehr sehr traurig und beschämend ist das.

Es zeigt auf, wie wichtig und richtig der Volksentscheid in Bayern vor drei Jahren war. Ohne dessen Ergebnis, wäre ein Gastronomiebesuch für Familien mit Kindern noch heute ein Spießrutenlauf, so wie es noch immer in Österreich der Fall ist, abseits der touristischen Centren.

Darum ist Zivilcourage so bedeutsam. Denn es kann und darf nicht sein, dass Nichtraucherschutzgesetze nicht eingehalten werden und am Ende der anständige und ehrliche Bürger der Dumme ist, der zu kuschen hat und sich gefälligst ein anderes Lokal suchen soll. Nein, diese Zeiten haben definitiv vorbei zu sein.

Überall in Europa, mit Ausnahme von Österreich und Tschechien, bestehen inzwischen deutliche Gesetze zum Schutz der Nichtraucher in der Gastronomie. Österreich (in Tschechien war ich noch nicht) hinkt hinter den internationalen Standards deutlich zurück. Mir hätte es auch völlig ausgereicht, wenn die Servicekraft zwischen den Bedienvorgängen die Trenntüre geschlossen hätte, wie es das österreichische Gesetz vorsieht. Aber das war ihr nicht zuzumuten, weshalb wir ein Zeichen gesetzt haben durch bewusstes Verweigern der Begleichung der Rechnung.

http://www.augsburger-allgemeine.de

1391
1 - Wien / Wiens Bürgermeister sieht bei Raucher-Gewalttäter zu!
« am: Mai 16, 2013, 22:01:31 Nachmittag »
Student in Augsburg
Sehr aktives Mitglied


Registriert seit: 01.02.12
Beiträge: 126
   

Welch niedrigen moralischen Standards müssen diese Leute, die Herrn Erlacher krankenhausreif geprügelt haben denn haben, 
und das nur weil das Gesetz sie für ihre Zigarette ein paar Schritte vor die Türe sollen.


Es wäre ja wenigstens schön, wenn sich hier im Forum ein paar Raucher von diesen kriminellen Typen distanzieren würden, aber da bin ich skeptisch angesichts so mancher Kommentare auf den Raucherblogs.

Gesetze sind nun mal für alle da. Das Einkommsteuergesetz auch für Herrn Hoeneß und das Nichtraucherschutzgesetz gilt auch für die Raucher.


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    Zitat von Student in Augsburg

    Welch niedrigen moralischen Standards müssen diese Leute, die Herrn Erlacher krankenhausreif geprügelt haben denn haben,  und das nur weil das Gesetz sie für ihre Zigarette ein paar Schritte vor die Türe sollen.

Junkies sind halt unberechenbar

http://www.augsburger-allgemeine.de/community/forum/deutschland,-europa-und-die-welt/Rauchtourismus-nach-Oesterreich-id25231811/25239336-Oesterreichs-Rauchsheriff-id25239336.html#n25239336

1392
1 - Wien / Einfach nur traurig - dumme Österreicher!
« am: Mai 16, 2013, 21:58:20 Nachmittag »
http://www.augsburger-allgemeine.de/community/forum/deutschland,-europa-und-die-welt/Rauchtourismus-nach-Oesterreich-id25231811/25239336-Oesterreichs-Rauchsheriff-id25239336.html#n25239336


Norbert Schulz

Neu hier

Registriert seit: 14.05.13   

Es ist einfach nur traurig und peinlich für unser schönes Nachbarland, diese Anarchie in Sachen konsequenter Einhaltung des ohnehin sehr laxen Nichtraucherschutzes!

Es mögen zweifelsohne unverbesserliche Nikotinjünger aus Deutschland extra zum Qualmen nach Österreich fahren; viel gravierender aber ist doch das negative Image, das bei gesundheitsbewussten Urlaubern, besonders bei Familien mit KIndern hängenbleibt:

Im Frühjahr machten meine Frau, meine beiden Söhne (4 und 6 Jahre) und meine Wenigkeit, nach einer erholsamen Woche Skifahren in Tirol eine böse und sehr unangenehme Erfahrung auf der Rückreise, wenige Kilometer vor der deutschen Grenze in Nordtirol: Wir suchten ein Lokal für das Mittagessen auf und nahmen Platz im Nichtraucherraum. Zunächst war alles in Ordnung, bis sich im Raucherraum eine Gruppe von Motorradfahrern niederließ. Die Bedienung leiß die Zwischentür zwischen Raucher- und Nichtraucherstube permanent geöffnet. Auf unsere mehrfachen, freundlichen Bitten, die Türen bitte nach dem Betreten stets zu schließen, so, wie es das Gesetz vorsieht, wurde gereizt und pampig reagiert. wenn wir Allergiker seien, dann wären wir hier fehl am Platz!!!

Daraufhin haben wir das Lokal, ohne die Rechnung zu begleichen, verlassen, was eine gerichtliche Auseinandersetzung in 14 Tagen nach sich zieht.

Wie immer es ausgehen mag, für uns ist Österreich als Urlaubsland gestorben, wenn die Gesundheit von Nichtrauchern und sogar kleinen Kindern keinen Vorrang hat vor der Bequemlichkeit einer frechen Servicekraft!

Erst wenn das Rauchverbot in Österreich itaienischen bzw. bayerischen Standard erreicht hat, werden wir dort wieder Geld ausgeben.

1393
1 - Wien / Augsburger Tageszeitung: Vergesst die Tabak-Republik Österreich
« am: Mai 16, 2013, 21:55:33 Nachmittag »



Rauchverbot

Rauchtourismus nach Österreich


In jedem zweiten Lokal sind Zigaretten noch erlaubt – zumindest inoffiziell. Denn nur wenige Wirte halten sich an das Gesetz. Von Agnes Mayer

    Auch in Österreich gilt in den Lokalen ein Rauchverbot - es hält sich nur fast keiner dran.
    Foto: Martin Gerten/Symbolbild (dpa)

Eine große Schiebewand aus Glas zieht sich mitten durch das Wiener Lokal. Auf der einen Seite herrscht reger Betrieb, die Gäste genießen in Gespräche vertieft bei Spritz und Bier ihren Feierabend. Auf der anderen Seite sitzt einsam ein alter Mann auf einer der verschlissenen Polsterbänke. Still blättert er in einer Zeitung, nippt an seiner Kaffeetasse. Ein eher seltenes Exemplar, das man dort durch die Glasscheibe beobachten kann – jedenfalls für ein Lokal in Österreich. Denn der Mann ist Nichtraucher, der abgetrennte Bereich im Lokal ist der Nichtraucherbereich.
Schon Mozart klagte über den Gestank

Die Alpenrepublik gilt als eines der letzten Raucherparadiese in der Europäischen Union, die Österreicher als leidenschaftliche Glimmstängelverehrer. In den Grenzgebieten und Urlaubsregionen hat sich ein regelrechter Rauchertourismus entwickelt. Reisende aus ganz Europa gehen hier ungestört ihrer Nikotinsucht nach. Denn obwohl seit 2009 ein Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen gilt, hält sich kaum einer daran – weder die Wirte noch die Gäste. Laut einer Studie der Österreichischen Ärztekammer wird in über der Hälfte der Wiener Restaurants, Cafés und Bars nach wie vor gequalmt. Selbst in abgetrennten Nichtraucherbereichen ermittelte der Verband noch so viel Zigarettenrauch in der Luft, dass es als höchst gesundheitsschädlich einzustufen ist.

Insgesamt schneidet Österreich im europäischen Vergleich schlecht ab, landet auf Platz vier hinter Griechenland, Lettland und Bulgarien (siehe Infokasten). Jeder Dritte in der Bevölkerung raucht regelmäßig. Bei Jugendlichen liegt der Wert sogar bei 40 Prozent. Im Gegensatz zu Deutschland dürfen die Österreicher schon ab 16 Jahren Zigaretten legal kaufen. Die Ärztekammer kritisiert deshalb die österreichische Regierung stark dafür, dass ihr lascher Nichtraucherschutz nicht greife und sie für Präventionskampagnen nicht genügend ausgeben wolle.
Mozart war eine Ausnahme

Für die Österreicher gehören der kleine Braune und der Glimmstängel zur traditionellen Kaffeehauskultur. Schon Wolfgang Amadeus Mozart klagte in einem Brief aus dem 18. Jahrhundert über den dicken Qualm, der in den bis heute berühmten Einrichtungen wabert. „Ich glaubte, ich müste wieder zurückfallen, für gestanck und Rauch vom taback“, schrieb er. Doch für andere Künstler herrschte in den verrauchten Lokalen offenbar genau die richtige Atmosphäre für intellektuelle Gespräche. So manche erfolgreiche Idee hatte ihren Ursprung im Kaffeehaus, heißt es. Viele Wirte witterten deshalb in der Gesetzesänderung einen Angriff auf die altbewährte Tradition. Sie sahen bereits im Vorfeld ihre Lokale vor dem Aus und Stammgäste von dannen ziehen. Umbauten seien zu teuer, eine Trennung zwischen Nichtraucher- und Raucherbereich in einigen Fällen gar nicht möglich, klagen sie.

So mancher Kaffeehausbesitzer versucht, mit ein wenig Trickserei die Auflagen zu umgehen. So zum Beispiel das Café Hawelka, zu dessen Stammgästen unter anderem der Maler Friedensreich Hundertwasser und der Schriftsteller Thomas Bernhard zählten. Die Betreiber wollten das Traditionscafé kurzerhand unter den Status Denkmalschutz stellen. Dann hätte dort weiterhin geraucht werden dürfen. Doch das Bundesamt für Denkmalschutz lehnte den Antrag ab – das Hawelka sei schlichtweg nicht alt genug, befanden sie.
Viele Gaststättenbesitzer nehmen Bußgelder in Kauf

Andere Wirte verkleinerten kurzerhand ihren Ausschankraum. Denn in Lokalen bis zu einer Größe von 50 Quadratmetern ist das Rauchen gesetzlich erlaubt. Viele aber belassen einfach alles beim Alten, zahlen im Ernstfall Strafgelder, die bei maximal 2000 Euro liegen. Denn die Behörden gehen nur auf Kontrollgang, wenn Bürger Anzeige erstatten – und das tun die wenigsten.

Einer, der dennoch wie Don Quichotte seit Jahren für ein strengeres Rauchverbot kämpft, ist der Tiroler Dietmar Erlacher. Der selbst ernannte Rauchersheriff hat einen Großteil der knapp 19 000 Anzeigen erstattet, die seit 2009 bei den österreichischen Behörden eingegangen sind. Obwohl er bereits bei seinen Kontrollgängen krankenhausreif geprügelt wurde und in zahlreichen Lokalen Hausverbot hat, macht Erlacher weiter. Und schreckt nicht davor zurück, auch prominente Raucher zu rügen. So zeigte er unter anderem Arnold Schwarzenegger an, den Paparazzi bei seiner Ankunft am Flughafen in Salzburg paffend ablichteten.


   


1394


Manfred Neuberger

vom Institut für Umwelthygiene der MedUni Wien und sein Forscherteam haben jetzt durch Tests in Wiener Gastronomiebetrieben nachgewiesen,
dass sogar in den "Nichtraucher-Räumen" weiterhin eine hohe Belastung ist.

Kein Schutz der Kunden in Nichtraucher-Räumen in Lokalen.

Gesundheitsschutz von Nichtrauchern und Beschäftigten bezüglich der Ultrafeinstaub-Partikel ist ungenügend, sogar in ausgeschilderten Nichtraucher-Räumlichkeiten. Teilweise Rauchverbote mit getrennten Räumlichkeiten haben hier versagt", so die Kritik von Neuberger.

http://derstandard.at/1363711057700/Rauchen-in-Lokalen-Hohe-Belastung-mit-Ultrafeinstaub

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Studie beweist: Österreichs Nichtraucherschutz wirkt nicht

http://kurier.at/chronik/oesterreich/studie-beweist-oesterreichs-nichtraucherschutz-wirkt-nicht/12.465.794

Raucherschutzminister Stöger: "....... nächste Legislaturperiode ......!

Ja, aber hoffentlich ohne Stöger!



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Gerade wurde hier http://kurier.at/meinung/kolumnen/ohrwaschl/ohrwaschl-augenauswischerei/12.525.095  freigeschaltet:

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Meinungen Anderer Leser
 
Birgit Kübler
vor weniger als einer Minute

Im deutschen Bundesgesetzblatt Nr. 36, Teil II, Artikel 8 wird kundgetan, daß Passivrauchen Tod, Krankheit und Invalidität verursacht. Tabakrauch ist gewiß genauso gesundheitsschädlich in Österreich wie in Deutschland.
Da es keine rechtsfreien Räume gibt, in welchen Menschen Schaden zugefügt werden darf, sollte jeder sich die Frage stellen, wo das Rauchen möglich ist. Die Antwort lautet: nirgendwo, nicht einmal im eigenen Bett darf man seinen Mitmenschen Schaden zufügen. Und alle Heranwachsenden haben ein Recht auf Schutz und Fürsorge seitens der Eltern, des Staates und der Gesellschaft.

Da unterlassene Hilfe strafbar ist, und niemand, der für Heranwachsende Verantwortung trägt, die Schutzbefohlenen mit Tabakrauchgiften schädigen darf, ist es logischerweise verboten, Kindern mit Tabakrauchgiften und Feinstaub Schaden zuzufügen. Gegenüber Heranwachsenden haben wir eine Fürsorgepflicht, aber nirgendwo und zu keiner Zeit ein Schädigungsrecht. William Gladstone, britischer Politiker: "Was moralisch falsch ist, kann politisch nicht richtig sein."

Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit, weshalb Raucher kein Schädigungsrecht haben können. Übrigens: Im Sinne des Lebensmittelrechts dürfte Tabak nicht verkauft werden! Würde jemand heute versuchen, Tabak neu auf den Markt zu bringen, würde es nicht zugelassen werden. Sehr verständlich, denn
jährlich sterben weltweit ca. 6 Millionen Menschen wegen des Tabakkonsums.
Leider gibt es auch unschuldige Opfer: Ca. 600.000 Passivrauchtote, darunter ca. 165.000 Kinder.

Es ist auf jeden Fall immer richtig und rücksichtsvoll, die Atemluft nicht zu verseuchen.