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Nachrichten - admin

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Rauchverbot: Unveränderte Positionen auf Bundesebene

Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) ist grundsätzlich für einen umfassenden Nichtraucherschutz. Für weitergehende Regelungen würde es aber derzeit keine Mehrheit geben. Die ÖVP ortet keinen Änderungsbedarf.

Anmerkung:

schwach, schwächer, Stöger! Das übliche Blahblagh, seit vier Jahren![/b]



Wien - In der neu aufgeflammten Diskussion um ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie scheinen sich die Positionen auf Bundesebene nicht geändert zu haben: Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) unterstrich heute, Freitag, einmal mehr, grundsätzlich für einen umfassenden Nichtraucherschutz zu sein - für weitergehende Regelungen würde es aber derzeit keine Mehrheit geben. Eine Sprecherin von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) meinte, die Wirte bräuchten Vertrauensschutz und Rechtssicherheit, deswegen solle alles so bleiben wie es ist.

Auch ÖVP-Obmann Vizekanzler Michael Spindelegger ortet keinen akuten Änderungsbedarf. Man habe eine Regelung für die Gaststätten getroffen und diese habe Unternehmen zum Teil viel Geld gekostet. Es sei in der Gastronomie „viel investiert“ worden. Jetzt sei jedenfalls nicht der Anlass, das „wieder über Bord“ zu werfen, so Spindelegger. Man könne sich „immer mit neuen Facetten“ beschäftigen und jeder könne seinen Beitrag hierzu leisten. Derzeit sei jedoch „nicht der Anlass“, die bestehende Regelung „über Bord“ zu werfen, meinte er zu Aussagen des steirischen Landesparteiobmanns Hermann Schützenhöfer. Das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VwGH) werde man analysieren.

Vehement gegen ein generelles Rauchverbot sprach sich FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky aus. „Wirte müssen selbst entscheiden dürfen, wie sie ihren Betrieb führen wollen.“ Die Gastronomie sei ohnehin schon mit einer Fülle an sinnlosen, schikanösen und geschäftsstörenden Auflagen, Verordnungen und Gesetzen konfrontiert, die ihnen das wirtschaftliche Überleben massiv erschweren würden. „Diesen Eiertanz um das Rauchverbot braucht wirklich niemand und schon gar nicht die Gastronomie.“

BZÖ-Bündnissprecher Rainer Widmann warnt vor einer Ausweitung der Verbotspolitik mit ständigen Eingriffen des Staates unter dem Deckmantel des Nichtraucherschutzes. „Das BZÖ ist klar gegen eine Verbotspolitik und die Allmacht des Staates bis in die persönlichen Lebensbereiche der Menschen hinein“, so der Politiker.

Eine sofortige Umsetzung des VwGH-Entscheids durch die Wirte forderte am Freitag Robert Rockenbauer, Leiter der Schutzgemeinschaft für Nichtraucher. Die getätigten Umbauten würden sich nun in einigen Fällen als Fehlinvestition erweisen, weil sie nicht dem Tabakgesetz entsprechen. Fehlentscheidungen, die durch falsche Interpretation des Gesetzes entstanden sind, sei es durch die Unternehmer selbst oder durch die Wirtschaftskammer, könnten nicht dem Gesundheitsministerium angelastet werden und dürfen auch nicht vom Steuerzahler abgedeckt werden. Für einen Ersatz von Umbaukosten gebe es laut Rockenbauer keine Berechtigung. (APA)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Fr, 09.08.2013  13:09

aktualisiert: Fr, 09.08.2013  13:16

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Rauchverbot funktioniert – nur nicht bei uns

Thema: Österreich und das Rauchergesetz.

Und trotzdem schläft dieses feige Österreich, wurschtelt sich mit undurchführbaren Scheinlösungen durch das „Rauchergesetz“, das keines ist. Überall funktioniert ein Rauchverbot und nur unsere guten Wiener bringen eine Seifenlösung zustande, auf der man mit dem Rauchverbot bzw. der Raucherlaubnis rutschen kann, wie man will. Bei einem generellen Rauchverbot gibt es keine Ausrede, dass Wirte Gäste verlieren, nur weil dann bei Nachbarn geraucht werden darf und bei ihnen nicht. Raus mit den stinkenden Süchtlern vor die Türe – schlimm genug, wenn sie dort die Luft und sich verpesten.

Diese 14.000 sterben ja nicht von einem Tag auf den anderen. Sie brauchen sehr viel medizinische Hilfe und sind multimorbid .
Beim Liebkind Auto ist ein Bonus-Malus-System selbstverständlich, im Gesundheitssystem können Menschen sich krank rauchen, trinken und essen, ohne dass sie einen höheren Versicherungsbeitrag bezahlen müssen. Wohl jeder Extremsportler hat eine Zusatzversicherung und zahlt mehr, weil er sich eben mehr gefährdet. Der Staat, der das Rauchen erlaubt, ist mitschuldig an großem Leid.

Sissi Mair 6065 Thaur


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„Wirte sollten ein generelles Rauchverbot fordern“

„Nichtraucherpapst“ Rockenbauer sieht nach dem VwGH-Erkenntnis viele Tiroler Wirte in der Klemme und kritisiert die Wirtschaftskammer.

Von Max Strozzi

Innsbruck – Der Tiroler Nichtraucherpapst Robert Rockenbauer spricht von einem „sensationellen“ Urteil. Vor einer Woche hat der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) u. a. entschieden, dass es unzumutbar ist, wenn Nichtraucher in Lokalen erst durch den Raucherraum gehen müssen. „Viele Wirte bekommen jetzt arge Probleme. Ich sehe viele Lokale purzeln und würde mir wünschen, dass die Wirte jetzt aufstehen und ein generelles Rauchverbot fordern“, sagt Rockenbauer, Initiator der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher. Sehr viele Betriebe müssten jetzt ohnehin umstellen und wahrscheinlich ein komplettes Rauchverbot verhängen, glaubt Rockenbauer: „Man muss die Chance nutzen, um zu einem generellen Rauchverbot zu kommen. Kein Land kann nachweisen, dass mit einem generellen Rauchverbot der Umsatz sinkt. In Bayern gab es sogar ein Umsatzplus“, so Rockenbauer. 75 Prozent der Menschen würden sich mittlerweile für ein generelles Rauchverbot aussprechen.

Als Durchbruch wertet er auch, dass der VwGH die Wirte dazu verpflichtet habe, ein Kontrollsystem einzurichten, damit die Türen zum Raucherraum geschlossen bleiben. Das Gerichtserkenntnis würde zudem die Kontrollen der Behörden erleichtern, „weil die Beurteilung leichter geworden ist“.

Der Wirtschaftskammer wirft Rockenbauer vor, die Wirte falsch beraten zu haben, als sie im Zuge der neuen Raucherregelung 2009 begonnen haben, die Gaststätten umzubauen, um getrennte Raucherräume zu errichten. „Jetzt spielt die Wirtschaftskammer das Thema herunter“, kritisiert der Tiroler.

Der ÖVP-Nationalratsabgeordnete und Tourismussprecher Franz Hörl findet hingegen die österreichische Raucherregelung in Lokalen nach wie vor sinnvoll. „Ich sehe keinen Grund, dass man Raucher ächtet und auf die Straße drängt. Es steht jedem Wirt frei, ein Nichtraucherlokal zu werden.“ Nach dem VwGH-Erkenntnis werde man sich aber in der nächsten Gesetzgebungsperiode „mit dem Thema befassen müssen“.

Das Nichtraucher-Urteil trifft auch die Tiroler Hotellerie. „Das ist eine massive Veränderung, die in dieser Ausprägung nicht bekannt war“, sagt der Tiroler Hoteliersprecher Harald Ultsch. „Es ist sehr ärgerlich, dass das Gesetz so schwammig formuliert ist. Das ist für einige Betriebe jetzt ein großes Problem.“ Er befürchtet, dass auf einige Hotels nun Umbauten zukommen.

Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom Do, 01.08.2013

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Großer Unmut über neue Raucherregelung. Totales Verbot wird diskutiert.


schwarzach. Die Nachricht, dass das Tabakgesetz neu interpretiert wurde und somit neue Hürden für die Gastronomen entstehen, hat gestern viele Wirte überrascht. Gingen sie doch davon aus, das sie sich auf das bestehende Gesetz verlassen können. Nun ist alles anders und das stellt Wirte, die ihren Raucherbereich im ersten Raum eingerichtet haben, vor große Herausforderungen. 300 bis 350 Gastronomen seien betroffen, konkretisiert Andrew Nussbaumer, Sprecher der Vorarlberger Gastronomie. Es sei nur eine Frage der Zeit gewesen, bis sich etwas ändert. Das Gesetz sei selbst für Profis undurchsichtig gewesen. Und letztlich sei es immer fragwürdig gewesen, ob es wirklich rechtens ist, wenn ein Gast durch einen Raucherraum durch muss. Ihn selbst betreffe die neue Regelung zwar nicht, weil die Bar im Palast Hohenems, in der geraucht werden darf, komplett getrennt sei, aber „für viele ist das schlimm, weil sie bereits vor drei Jahren in gutem Glauben investiert haben“, so Nussbaumer. Nun sei es Zeit, dass die Politik aktiv werde. Man brauche endlich ein Gesetz, das die Situation für Gast und Wirt klar definiere.

Am Rauchverbot in der Gastronomie führt kein Weg vorbei.


andrew Nussbaumer

Markus Nagele ist Wirt des Feldkircher Rösslepark und stv. Sprecher der Gastronomen. Er ist einer von denen, die die Neuinterpretation des Gesetzes sehr deutlich trifft. Sein Raucherbereich ist der erste Raum des Lokals, in dem sich auch die Bar befindet. Das mache auch Sinn, sagt er, weil der Raum hohe Decken hat, während der niedrige Raum als Nichtraucherbereich geführt werde. „Für uns ist es ideal, so wie es ist. Die Gäste sind zufrieden mit unserer Lösung. Bei uns kann sowohl der Raucher als auch der Nichtraucher tun, was er will, keiner stört den anderen“, erklärt Nagele. Schließlich habe sich der Großteil der Wirte vor drei Jahren Gedanken gemacht, wie jeder für sich das Gesetz umsetze. „Das Gesetz war zwar Schwarz auf Weiß, aber mit viel Hausverstand dabei und somit eine faire Lösung, mit der jeder zufrieden war“, so Nagele. Dass sein Konzept nun nicht mehr rechtens sei, habe mit eben diesem Hausverstand nichts mehr zu tun.

Unsicherheit Hauptproblem

Der Rösslepark sei ein gemischter Lokaltyp. Man könne essen oder ein Feierabend-Bier trinken, Veranstaltungen feiern oder Fußball schauen. Der Anteil von Rauchern und Nichtrauchern sei 50:50. Allerdings habe sich der Raucher in den letzten Jahren gewandelt. „Er konfrontiert sich mit dem Nichtraucher, fragt nach, ob es ihn stört“, sagt der Gastronom, der sich darüber ärgert, dass man nun verlange, von heute auf morgen ein ganzes Konzept umzustellen. Das sei in der Praxis nicht möglich.
„Das größte Problem ist die fehlende Rechtsgarantie. Auch wenn ich wieder investiere, habe ich letztlich keine Garantie, wie lange das diesmal so bleibt“, betont Nagele. Er habe nun die Möglichkeit, „entweder in eine sinnlose Pseudogeschichte zu investieren oder die Räume umzudrehen. Das sei allerdings von der Logik her ein Quatsch.

Totales Rauchverbot als Lösung

Heute findet zum Thema eine Sitzung des Fachverbandes in Villach statt, bei der mögliche Lösungen diskutiert werden. „Wichtig wäre zumindest eine Übergangsfrist“, hofft Markus Nagele auf gute Nachrichten. Für Andrew Nussbaumer steht sein Lösungsvorschlag fest: Ein fixer Termin im Jahr 2016, an dem alle Lokale rauchfrei sein müssen. „Bis dahin setzen wir das derzeitige Gesetz außer Kraft. Bis zum Stichtag können alle Gastronomen, die Raucherbereiche wollen, diese behalten. Egal wie groß oder klein das Lokal ist. Allerdings müssen 60 Prozent der Fläche rauchfrei sein“, so der Sprecher der Vorarlberger Gastronomie.

Damit die rauchenden Gäste nicht vor die Türe müssen, sollen Raucherräume wie an Flughäfen eingerichtet werden. „Die allerdings von den Mitarbeitern nicht mehr bedient werden“, sagt Nussbaumer. Somit hätten alle die Zeit, sich zu überlegen, wie sie mit der Situation umgehen und auch die Investitionen hätten sich amortisiert. Letztlich gehe kein Weg am totalen Rauchverbot in Lokalen vorbei, ist Nussbaumer überzeugt, der sich eine baldige Entscheidung über die weitere Vorgehensweise erwartet. Derweil heiße es für die Wirte abwarten.

http://www.vorarlbergernachrichten.at/markt/2013/07/31/losung-liegt-im-totalen-rauchverbot-ab-2016.vn


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 “Lösung liegt im totalen Rauchverbot ab 2016″

Die Gäste von Markus Nagele (Rösslepark) sind 50 Prozent Raucher, 50 Prozent Nichtraucher. Die Gäste von Markus Nagele (Rösslepark) sind 50 Prozent Raucher, 50 Prozent Nichtraucher.   - © VOL.AT/Bernd Hofmeister

von VN/Hanna Reiner - Schwarzach – Großer Unmut herrscht derzeit über die neue Raucherregelung. Ein totales Verbot wird heute diskutiert.

 (221 Kommentare)

    Nichraucherschutz verschärft

    Zug um Zug zum Rauchverbot


Die Nachricht, dass das Tabakgesetz neu interpretiert wurde und somit neue Hürden für die Gastronomen entstehen, hat gestern viele Wirte überrascht. Gingen sie doch davon aus, das sie sich auf das bestehende Gesetz verlassen können. Nun ist alles anders und das stellt Wirte, die ihren Raucherbereich im ersten Raum eingerichtet haben, vor große Herausforderungen. 300 bis 350 Gastronomen seien betroffen, konkretisiert Andrew Nussbaumer, Sprecher der Vorarlberger Gastronomie.

Totales Rauchverbot als Lösung

Heute findet zum Thema eine Sitzung des Fachverbandes in Villach statt, bei der mögliche Lösungen diskutiert werden. „Wichtig wäre zumindest eine Übergangsfrist”, hofft Markus Nagele vom Feldkircher Rösslepark auf gute Nachrichten. Für Andrew Nussbaumer steht sein Lösungsvorschlag fest: Ein fixer Termin im Jahr 2016, an dem alle Lokale rauchfrei sein müssen. „Bis dahin setzen wir das derzeitige Gesetz außer Kraft. Bis zum Stichtag können alle Gastronomen, die Raucherbereiche wollen, diese behalten. Egal wie groß oder klein das Lokal ist. Allerdings müssen 60 Prozent der Fläche rauchfrei sein”, so der Sprecher der Vorarlberger Gastronomie.

Den ganzen Artikel gibt es in der aktuellen Ausgabe der Vorarlberger Nachrichten.

http://www.vol.at/loesung-liegt-im-totalen-rauchverbot-ab-2016/3656380

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    05.08.2013 | 08:10 |


    Aktion gegen Rauch

    Härtere Strafen | Niederösterreichische Wirte befürchten generelles Rauchverbot.

    Der Großteil der NÖN-Leser spricht sich dafür aus.



Von Carina Pürer

Seit 2009 regelt das Tabakgesetz, wo in der Gastronomie geraucht werden darf und wo nicht. Nachdem die Anzeigen wegen Missachtung des Nichtraucherschutzes von 2011 auf 2012 von knapp 2.000 auf 2.400 angestiegen sind, will Gesundheitsminister Alois Stöger jetzt durchgreifen. Die Behörden sollen strenger strafen, das Ministerium will mobile Einsatztrupps durchs Land schicken.

Die NÖN hat ihre Leserinnen und Leser gefragt, was sie von der Idee halten. Die Befragten waren geteilter Meinung: Während die einen ein generelles Rauchverbot für sinnvoll erachten, ist eine Unterteilung in Raucher- und Nichtraucherbereich für die anderen völlig ausreichend. Konkret sprachen sich in der NÖN-Online-Umfrage 53,86 Prozent der insgesamt 5.741 Teilnehmer für ein generelles Rauchverbot aus. 46,14 Prozent waren dagegen.

http://www.noen.at/news/gesellschaft/Aktion-gegen-Rauch;art154,476597,1#__

Dass es auch rauchfrei durchaus funktioniert, weiß Gastronom Michael Grossauer: Sein Steakhouse in Baden führt er seit mittlerweile zwei Jahren als reines Nichtraucher-Restaurant. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden“, betont der Hausherr. Denn: „Essen und Rauchen passen nicht zusammen.“

Karl Riepl, Vertreter der Wirte bei der Wirtschaftskammer Hollabrunn, hält ein generelles Rauchverbot dagegen für wenig sinnvoll: „Wir können und wollen unseren Gästen nicht vorschreiben, ob sie rauchen dürfen oder nicht. Die Strafen so zu verschärfen, dass dem Wirt im Extremfall sogar die Konzession entzogen werden kann, halte ich für nicht richtig. Hier wird auf eine gewisse Sparte extrem losgegangen.“

Karl Oberleitner, Obmann der Wirtschaftskammer Lilienfeld, sieht das ähnlich: „Ein generelles Rauchverbot macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Man kann mit Strafsanktionen ohnehin niemanden zum Nichtrauchen bewegen, wenn der Wille nicht da ist.“

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Ö s t e r r e i c h Medienberichte 2 / Tiroler Gastrochef prüft Amtshaftungsklage
« am: August 08, 2013, 20:15:34 Nachmittag »



Tiroler Wirtschaft, siehe Seite 2:

Keine Rechtssicherheit, Tourismus prüft Klage

Gastro-Landeschef Josef Hackl, Hotel Goldener Adler, Herzog Friedrich Str. 6



http://www.tirolerwirtschaft.at/flipper/flipper.htm?datum=2013-08-08


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Tiroler Tageszeitung
Kommentar/Leserbrief


Zum Thema RAUCHEN habe ich 30 Jahre lang  so ziemlich alles gesagt was ich nur durch meine langjährige Erfahrung  in einem medizinischen Beruf dazu beitragen kann, habe viele Leserbriefe geschrieben und so manchen Kampf aufgegeben.

Der Leserbrief von Josef Hackl in der TT unter „Gastkommentar“ am Donnerstag, 8.8., dem Besitzer eines meiner Lieblingslokale, vor allem auch wegen der angenehmen rauchfreien  Umgebung, verführt mich nun aber dazu, jegliche gute Kinderstube zu vergessen, jegliche Höflichkeit zurück zu stellen, und endlich meine ureigenste Meinung, ungeschminkt und ohne  jegliche Zurückhaltung  über all die Verlogenheit und die Schwäche unserer Regierungsmitglieder  in ganz Österreich  ohne Schönfärberei   zu Papier zu bringen.

Was die Machthaber in Sachen Verarschung Raucher/Nichtraucher aufführen ist so was von verantwortungslos und mittlerweile einfach untragbar.
Ich fordere auch die sofortige Einführung der in Südtirol üblichen Praktik, dass 500,-- Strafe gezahlt werden müssen, wenn jemand seinen Tschick aus dem Autofenster wirft – entwürdigend, wenn ich mit ansehen muss, dass im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg bei den Promenadenkonzerten die Gäste ihre Tschick auf den Boden werfen, in der Erwartung dass das Personal der Promenadenkonzerte diese dann aufkehren – unglaubliche Demütigung auch für jeden Gemeindearbeiter, der hier hinterher kehren muss.   
In jedem anderen Land ist die Umstellung auf Nichtraucherlokale problemlos über die Bühne gegangen, weil ALLE Lokale dasselbe tun müssen, nur in Österreich ist es eine Wischi/Waschi Aktion, nicht Fisch nicht Fleisch und so wie Herr Hackl richtig sagt, eine doppelte Abzocke !

Allein die gesundheitliche Verantwortung oder richtiger bemerkt, das verantwortungslose Verhalten der Machthaber ist äusserst bedenkenswert.  Niemand kann mir weis machen, dass die Einnahmen aus der Tabaksteuer es rechtfertigen, dass so unglaublich viele Menschen durch den leichten Zugang zum Gift Nikotin multimorbid leiden und im Endeffekte dem Staat enorm viel mehr kosten als das,  was die Tabaksteuer herein bringt – diese Rechnung würde ich gerne mal sehen !

Ich bin mit der Meinung von Herrn Hackl ( Inhaber eines der besten Lokale in ganz Innsbruck !) völlig konform, wenn hier gefordert wird, dass jeglicher Erwerb von Zigaretten so wie der Erwerb anderer Drogen, denn Nikotin ist nichts anderes,  verboten gehört. Es gibt keine andere Lösung mehr, denn unsere lachhafte und  komische „Nichtraucherregelung“ ist eine einzige Pflanzerei  und SO nicht mehr haltbar.

Es kommen Wahlen  und ich bitte all jene, die meiner Meinung sind mir zu schreiben, gehen wir gemeinsam auf die Barrikaden und lasst uns alles was möglich ist tun, um endlich  ganz Österreich rauchfrei zu machen.  VOR einer Wahl muss es doch möglich sein, hier endlich mit diesem peinlichen Raucher/Nichtraucherzone Irrsein auf zu räumen und dies endlich europaweit zu regeln.

Sissi Mair
Biomedizinische Analytikerin
Bauerngasse 9
6065 Thaur bei Innsbruck
Tel  0043/650 8117430
sissimair@aon.at

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Von: Dietmar Erlacher [mailto:erlacher.d@gmail.com] Im Auftrag von krebspatienten@gmail.com
Gesendet: Donnerstag, 08. August 2013 16:42
An: aon.914464109@aon.at
Betreff: "Haben Sie mein Lokal (schon wieder) angezeigt?"

Sehr geehrte Damen und Herren,


bundesweit melden sich bei uns Wirte mit der Frage: "Haben Sie mein Lokal (schon wieder) angezeigt?"

Deshalb unsere Frage: Können wir eine Anzeige bei der Behörde wieder zurückziehen?

In Frage kommt das natürlich nur dann, wenn  J E T Z T  sofort ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie beschlossen wird.

Wir "laden Sie ein" ("Stöger-Sager"), die Forderung dieses Spitzenpolitikers zu unterstützen, also ebenfalls ein generelles Rauchverbot zu fordern:
http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=936.msg5098#msg5098


Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

Dietmar Erlacher, Krebspatient



           
                                K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                             Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
         Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
     Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
       info@krebspatienten.at    www.krebsforum.at
   Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
               Dietmar Erlacher, Bundesobmann
Bereits 420.000 Zugriffe/Monat auf www.krebsforum.at

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Schützenhöfer für generelles Rauchverbot

Die Gastronomie solle sich auf ein generelles Rauchverbot einstellen. Mit diesen Worten ließ Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer (ÖVP) am Donnerstag aufhorchen. Er würde ein Verbot begrüßen und forderte eine bundesweite Förderaktion.
Rauchverbot

dpa/Armin Weigel

„Ein generelles Rauchverbot in den Gaststätten ist auf Dauer nicht aufzuhalten“, sagt Schützenhöfer

Schützenhöfer bezieht sich auf das jüngste Urteil des Verwaltungsgerichtshofes (VwGH), das Nichtrauchern mehr Schutz zuspricht. Diese müssen die Möglichkeit haben, ohne Umweg über den Raucherbereich einer Gaststätte die ihnen vorbehaltenen Räumlichkeiten zu erreichen. Das hielt der VwGH vor zwei Wochen fest. Auch Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) begrüßte das Erkenntnis - mehr dazu in VwGH: Kein Eingang durch Raucherraum.
„Rauchverbot nicht aufzuhalten“

Der auch für die Gastronomen in der Steiermark zuständige Tourismusreferent Schützenhöfer prescht jetzt vor und sagt, dass ein generelles Rauchverbot in den Gaststätten auch in Österreich auf Dauer nicht aufzuhalten sei. „Man muss deshalb der Gastronomie reinen Wein einschenken und gerade nach dem Verwaltungsgerichtshof-Urteil Handlungsfähigkeit beweisen“, so Schützenhöfer.
So steht es im Gesetz:

Lokale, die kleiner als 50 Quadratmeter sind, dürfen als reine Raucherlokale geführt werden. Die Entscheidung liegt beim Wirt. Größere Gaststätten müssen einen Nichtraucherbereich anbieten. In der Steiermark haben bis zu 2.000 Lokale mit einer Größe zwischen 50 und 80 Quadratmeter kostspielig umgebaut.
Verbindlicher Zeitplan muss her

Die Gastronomie könne nicht weiter im Unklaren gelassen werden. „Gleiches Recht für alle zahlt sich in jedem Fall aus. Der jetzige Zustand, wo der Ball hin und hergeschoben wird und die Gastronomie eigentlich immer für alle zahlt, den halte ich für untragbar“, so Schützenhöfer.

Er würde ein generelles Rauchverbot begrüßen. Auf jeden Fall müsse es einen verbindlichen Zeitplan geben und endlich Klarheit herrschen, ob und, wenn ja, wann ein Verbot komme, sagt Schützenhöfer: „Wir sollten von dem typisch österreichischen Phänomen, wir wollen das Rauchverbot, aber trauen uns noch nicht ganz, Abschied nehmen.“
Forderung nach Förderaktion

Der Landeshauptmann-Stellvertreter fordert außerdem, dass Betriebe, die ihre Lokalitäten auf absolute Nichtraucherzonen umrüsten, vom Bund gefördert werden. Gerecht wäre es außerdem, wenn auch jene, die aufgrund der gesetzlichen Vorgaben bereits viel Geld in einen Umbau investiert hätten, zumindest einen Anteil rückerstattet bekämen. Das würde natürlich Geld kosten, so Schützenhöfer, aber man müsse Prioritäten setzen, und es gehe schließlich um die Gesundheit.

Publiziert am 08.08.2013, 13.00 Uhr

http://steiermark.orf.at/news/stories/2597118/

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Gesundheit / Krebserregende Stoff - MAK- und BAT-Werte-Liste
« am: August 07, 2013, 19:00:13 Nachmittag »


MAK- und BAT-Werte-Liste

Hier 

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/9783527675135.ch3/pdf 

sind die Angaben mit allen aufgeführten Schadstoffen der Kategorie 1 der krebserzeugenden und erbgutschädigenden Stoffe.

Bei diesen Schadstoffen gibt es keinen Toleranzwert.  Auch kleinste Dosen können Krebs verursachen.

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Deutschland / Tabakrauch nur "Belästigung"?
« am: August 05, 2013, 23:14:24 Nachmittag »
xxbd0zz





http://www.recklinghaeuser-zeitung.de/nachrichten/nordrhein-westfalen/Suchthilfe-Verband-Viele-Menschen-fuehlen-sich-durch-Rauch-belaestigt;art243,1076976,D#formular
 
Tabakrauch ist bei Weitem die größte Todesursache weltweit mit 6 Millionen Opfern!!! Die tabakbedingten Körperverletzungen gehen in die zig-Millionen! Diese Nikotindroge stinkt dazu bestialisch. Niemand im Umkreis von 20-30 Metern ist geschützt. Schon die kleinsten Mengen wirken sich schädlich aus, besonders bei Kindern!
 
Nun spricht die Hauptstelle für Suchtfragen lapidar von "Geruchsbelästigung"!!! Das ist ein Schlag in das Gesicht der Eingequalmten, der krank gemachten und Getöteten, besonders der Kinder! Sie sollten sich merken, dass jeder Mensch das uneingeschränkte Recht hat, nirgendwo und zu keiner Zeit belästigt und geschädigt zu werden! Das wird im Grundgesetz garantiert!!!

Die Frage darf erlaubt sein: "Was tun Sie im Suchthilfe-Verband???" Etwa die Interessen der Tabaknikotindrogen-Industrie zu wahren???
 
Herr Adolf terrorisiert die Bewohner eines ganzen Hauses. Er stellt seine Sucht über die Unversehrtheit der Mitbewohner. Das ist Terror in Vollendung! Und die Hauptstelle für Suchtfragen unterstützt ihn dabei?
 
Richard Hagenauer