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Nachrichten - admin

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xxdgfzz



Anmerkung:

Zeugen sitzen oft beim UVS. Eine Stunde und mehr an Wartezeit ist keine Ausnahme.
Es gibt Fahrtgeld, öffentliches Verkehrsmittel.
Es gibt aber (quasi) keine Entschädigung für Zeitversäumnis, weder für Anreisen noch für Aufenthalte; auch nicht, wenn die Anreise 500 km beträgt!

Anderseits kann der Beschuldigte um 10 % der (endgültigen!) Strafe(diese wird oft halbiert bzw. stark reduziert) gegen den Strafbescheid berufen, mehrere Verhandlungen verlangen, ff.
Auch wird das Vermögen und Einkommen des Beschuldigten ohne Nachweis vom UVS zur Kenntnis genommen, detto sonstige "Verbindlichkeiten". Lediglich "einschlägige Vormerkungen" finden Beachtung.

Ist DAS korrekt?


Dietmar Erlacher, info@krebspatienten.at

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Es gibt scheinbar ein Forum des UVS, nämlich zum Tabakgesetz ff. hier: http://uvsvereinigung.wordpress.com/2013/08/20/tabakgesetz-und-nichtraucherschutz-divergierende-judikatur-der-hochstgerichte/comment-page-1/#comment-615


Tabakgesetz und Nichtraucherschutz: Divergierende Judikatur der Höchstgerichte ?


Geschrieben von Redaktion - 20. August 2013

Die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes (Erkenntnis vom 17. Juni 2013, Zl. 2012/11/0235) über die Abweisung der Beschwerde eines Wiener Gastwirtes gegen seine Bestrafung durch den UVS Wien sorgt weiter für Aufregung.

Die Gastwirte sehen durch dieses Urteil alle baulichen Bemühungen zur Gewährleistung des Nichtrauchschutzes vernichtet. Das Urteil wird so gelesen, dass ab sofort alle Nichtraucher-Bereiche für Nichtraucher erreichbar sein müssen, ohne durch den Raucherbereich gehen zu müssen. Dem gegenüber hat der Verfassungsgerichtshof in seinem Erkenntnis vom 1.10.2009, Zl. G127/08, unter dem Blickwinkel der Gesundheitsgefährdung verneint, dass der Gesetzgeber eine vollständige Trennung der Lufträume zwischen Raucher- und Nichtraucherräumen verlangt.

Vielmehr ist die betreffende Wortfolge nach Auffassung des Verfassungsgerichtshofes dahingehend auszulegen, dass eine räumliche Trennung in Form einer baulichen Abgrenzung sichergestellt wird, die die Nichtraucher davor schützt, während des Besuches eines Gastronomiebetriebes gesundheitsgefährdendem Tabakrauch ausgesetzt sein zu müssen. Das Rauchen muss daher auf einen eigenen, vom Nichtraucherbereich gesonderten Raum beschränkt bleiben, der aber durchaus an den Nichtraucherraum angrenzen und von diesem durch eine Türe, die jedoch nicht ständig offen gehalten werden dürfte, getrennt sein könnte.

Durch die Sicherstellung der Bedingung, dass der Tabakrauch nicht in die mit Rauchverbot belegten Räumlichkeiten dringt, wird nach Auffassung des Gerichtshofes gewährleistet, dass das Rauchverbot nicht umgangen wird. Das Rauchverbot würde umgangen werden, sobald eine Gesundheitsgefährdung von Nichtrauchern durch die Einwirkung von Tabakrauch zu befürchten ist.

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Dr. Stefan Strasser sagte
20. August 2013 um 11:37

Zitat: “Das Rauchverbot würde umgangen werden, sobald eine Gesundheitsgefährdung von Nichtrauchern durch die Einwirkung von Tabakrauch zu befürchten ist.”

Der Punkt ist sehr interessant.
Wie ist das für Asthma-, COPD- und Herzpatienten (immerhin einige 100.000 Patienten in Ö)?
Da genügen ja bereits geringe Mengen, so wie sie in beinahe jedem “Nichtraucherraum” eines getrennten Lokals nachgewiesen wurden (siehe die Untersuchungen von Univ. Prof. Dr. Manfred Neuberger).
http://derstandard.at/1363711057700/Rauchen-in-Lokalen-Hohe-Belastung-mit-Ultrafeinstaub

Die Frage ist dann, ob die derzeitige Raumtrennung lt. Tabakgesetz überhaupt zulässig ist.

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Lupo sagte

20. August 2013 um 16:10

“…unter dem Blickwinkel der Gesundheitsgefährdung verneint, dass der Gesetzgeber eine vollständige Trennung der Lufträume zwischen Raucher- und Nichtraucherräumen verlangt…”
Das bezieht sich ja offenkundig nur auf “Kunden”. Es darf aber nicht vergessen werden, dass das Rauchverbot auch dem Schutz der Angestellten dient. Deren Schutz würde aber sogleich weg sein, wenn sie sich eigentlich (als ihren “Ausgangsstandort”, der ja meist bei der “Schank” ist) dauernd im Raucherbereich aufhalten müssten.



ff. ?

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xxh0dzz




Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Montag, 19. August 2013 22:06
An: 'werner.faymann@bka.gv.at'
Cc: 'kristina.edlinger-ploder@stmk.gv.at'; 'beate.prettner@ktn.gv.at'; 'lh.puehringer@ooe.gv.at'; 'buero.lr.tilg@tirol.gv.at'; 'christian.bernhard@vorarlberg.at'; 'stoeckl@salzburg.gv.at'; 'peter.rezar@bgld.gv.at'; 'sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at'

Betreff: Nationalratswahlen - Bundeskanzler Faymann empfängt italienischen Ministerpräsidenten Letta

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

"Sie" werden nur hin und wieder abschriftlich über "besondere Anzeigen" wegen Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes laut Tabakgesetz informiert. Alleine in Wien erfolgten dieser Tage WIEDER sehr viele!

Wir haben über 16.000 Krebspatienten/Angehörige/Vorsorgeinteressierte als Mitglieder und rund 450.000 Zugriffe pro Monat auf www.krebsforum.at , sowie 50.000 auf www.rauchsheriff.at !
Sehen Sie wirklich eine Zukunft mit dieser Raucherschutz-Situation, frage ich Sie als Bundesobmann, Unternehmer, Krebspatient.

Der "Österreich-Onkologieboss" Prof. Christoph Zielinski (Christoph.Zielinski@meduniwien.ac.at ) sagte neulich bei einer Pressekonferenz im AKH-Wien, dass wegen des Nicht-Nichtraucherschutzes
"Österreich der größte Schandfleck in Europa ist", zudem "knapp 40 % aller Krebserkrankungen in Österreich durch passives und aktives Tabakrauchen" entstehen.

Sie treffen den italienischen Ministerpräsidenten. Fragen Sie ihn doch bitte wie es Italien schaffte, schon so lange und so konsequent das Rauchverbot in der Gastronomie umzusetzen. Und lassen Sie sich aus erster Hand (oder von Univ. Prof. Dr. Manfred Neuberger - manfred.neuberger@meduniwien.ac.at ) sagen, um wie viel sich die Rate für Herzinfarkte, Schlaganfall, Krebs reduziert hat.

Herr Bundeskanzler, ist Ihnen der Schutz der 2/3 Nichtraucher seit 1.1.2009 egal?
Sagen Sie es mir, bitte bald, dass ich es unseren Vereins-/ und Forenmitgliedern weiter sagen kann.

Zum Schluss halte ich fest, dass es eine …….. ist, dass Tabakgesetz-Anzeigen gegen notorisch gesetzwidrige Wirte bei den Behörden jetzt 12 statt 6 Monate unbearbeitet liegen bleiben dürfen (stimmt das?). In 12 Monaten sterben rund 12.000 Raucher und 1.200 Passivraucher, alles Österreicherinnen und Österreicher, für die Sie verantwortlich sind. Kommen Sie einmal in eine unserer Krebs-Selbsthilfegruppe und schauen Sie sich das Leid Betroffener und Angehöriger an, bis zum viel zu frühen Ableben. Finden Sie das als unser Bundeskanzler als "ordentlich"? Oder sind Sie dafür, dass auch in Österreich endlich generell rauchfreie Lokale sind.

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient
Bundesobmann, Gesundheitsökonom



Ergeht abschriftlich an Gesundheitsverantwortliche in Österreich.



           
                                K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                             Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
         Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
     Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
       info@krebspatienten.at    www.krebsforum.at
   Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
               Dietmar Erlacher, Bundesobmann
Bereits 450.000 Zugriffe/Monat auf www.krebsforum.at
                           www.rauchnet.at

Italien/Termin/Faymann/Int. Beziehungen
2013-08-16 / 11:09:39 / Bundespressedienst
AVISO: Bundeskanzler Faymann empfängt italienischen Ministerpräsidenten Letta =

Wien (OTS) - Bundeskanzler Werner Faymann wird am Mittwoch, dem
21.8.2013, mit dem Ministerpräsidenten der Italienischen Republik,
Enrico Letta, im Bundeskanzleramt zusammentreffen. Auf dem Programm
stehen ein Arbeitsgespräch und daran anschließend eine gemeinsame
Pressekonferenz.


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Stellungnahme zu ....

Artikel in den OÖN vom 17.8.2013: „Wirte Trotz Umbau im Raucherstress“


                                                                                                                                   17.8.2013


Der  Aufkleber „Abgeschlossener Raucherraum im Lokal“  in den OÖN stellt eine Verhöhnung der nichtrauchenden Bevölkerung dar. Es gibt nämlich keinen Wirt (österreichweit vielleicht 10%) die einen vom Gesetz vorgeschriebenen „abgeschlossenen Raucherraum“ geschaffen haben – und solche sind von dem Urteil des VerwGH sicher nicht betroffen!  Betroffen sind nur jene, die abgeschlossene Nichtraucherräume geschaffen haben.

Raucher qualmen nach wie vor in den Haupträumen, dem mit der Schank oder Bar, oder in anderen bevorzugten Räumlichkeiten!
 Davon abgesehen sind 90 % dieser Räume, welche mit Glas oder sonstigen Türen versehen wurden nicht abgeschlossen, weil diese Türen  grundsätzlich offen fixiert werden!

Diese Investitionen sind daher nicht aus dem Grund erfolgt, gesetzeskonforme Räume anzubieten, sondern aus Jux und Tollerei! 
Sie wollten das Gesetz umgehen,  haben sich in Sicherheit gewähnt weil ihre Standesvertretung  sie beruhigte - jene - die die ganze Branche in Panik versetzte,  weil der eine oder andere Raucher gedroht hat,  in Zukunft zu Hause zu bleiben, wenn er am Stammtisch nicht mehr qualmen darf!
Getrieben wurden sie nicht - die Wirte - zu diesen Investitionen – sie wollten die Qualmer hofieren – weil sie selbst meist nikotinabhängig sind!
Dass von solchen Qualmern jährlich einige 100 Nichtraucher getötet werden, ist schon zur Gewohnheit geworden.
Freunde müssen ja solidarisch sein, solche die es bis heute nicht begriffen haben, dass das Einatmen der Abgase einer Zigarette dem Durchqueren eines Minenfeldes gleichkommt!

Der Unterschied liegt nur darin, dass bei der Mine das Blut gleich spritz – Tabakrauchopfer sterben leise in den Palliativabteilungen unserer Spitäler… nach Jahren…
Raucher verseuchen nicht nur unser aller Umwelt  mit Tonnen von hochgiftigem Sondermüll – das achtlose Entsorgen auf öffentlichen Flächen ist nach wie vor gang und gäbe – sondern auch unser aller wichtigstes Lebensmittel – die Atemluft!

 Fragen Sie eine fein herausgeputzte Raucherin ob sie ein Lebensmittel zu sich nehmen würde, welches mit polyzyklischen Kohlenwasserstoff kontaminiert ist  - sie würde entrüstet ablehnen – mit der nächsten Zigarette zieht sie es sich hinein – ganz tief – gleich ins Blut gehend!
Und Kohlenmonoxyd und ein paar 1000 giftige Substanzen gleich noch mit dazu!
Ihre Lunge ist verdreckt, außen alles vom Feinsten!

Um diesen In und Umweltverschmutzern die Lizenz zum Töten zumindest ein wenig  einzuschränken, wurde diese Missgeburt von Gesetz gezeugt   –  gegen welches noch dazu  80% aller Wirte verstoßen!
 Und zwar ganz entspannt! Strafen sind offenbar keine zu befürchten!

Aus diesem Grunde wird den Wirten Narrenfreiheit suggeriert!
Da lässt ein Herr Hager im „Josef“ in einer offenen Großküche Lebensmittel lagern und zubereiten – im selben Raum darf geraucht werden!
 Ich habe die Behörde schon vor Eröffnung des Umbau darauf hingewiesen, dass Herr Hager beabsichtigt gegen das TG zu verstoßen – Zitat: „Es werden Nichtraucherräume errichtet werden“.  Er verstößt trotz mehrfachen Anzeigen nach wie vor gegen das Tabakgesetz!  Seit Jahren!




Stellungnahme zu ....

Kronenzeitung  Sonntag 11. August 2013 „Raucherkrieg“ lässt viele Gastwirte verzweifeln:


Da beklagt ein Michael Reussner vom Cafe „Glockenspiel“ am Hauptplatz - er befürchte, dass Gäste ausbleiben – wie viele Gäste ausbleiben, weil sie seit dem Umbau Anfang des Jahres durch den Raucherraum – den Hauptraum – gehen müssen um in den NR-Raum zu kommen - hat er sich noch nie gefragt!
Im Cafe Traxlmayr müsste eine Glaswand samt Türe eingezogen werden um den Raucherraum gegen den Gang abzutrennen und schon ist das Lokal gesetzeskonform!
Die Türe zum Hauptraum steht ohnehin ständig offen!

Und da war dann noch die Wortmeldung der Wirtesprecherin Frau Eva Maier:
 „Eine ganze Branche wird kaputt gemacht!“
„Ich bekomme derzeit jede Menge Beschwerden von ihnen (Anm. den Wirten) denn keiner kann diese Rechtsverdrehung verstehen.

Frau Maier ist also der Meinung, der VerwGH hätte eine Rechtsverdrehung begangen – in Wahrheit hat dieser nur die Wirte an das gegebene Tabakgesetz  erinnert – anscheinend  haben es viele schon vergessen, dass es ein solches überhaupt gibt!

Freundliche Grüße!

Karl Leeb
Hofgasse 13
4020 Linz

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Rauchen in Lokalen gehört verboten:

Laut einer aktuellen profil-Umfrage ist die Mehrheit der Österreicher (54%) für ein generelles Rauchverbot.



Die knappe Mehrheit der Österreicher ist für ein striktes Rauchverbot in Lokalen. Das seit 2009 geltende partielle Verbot ist mehr als schwammig, die Liste der Ausnahmen lang. Gäste und Raucher haben schon länger genug von dem Verwirrspiel. Bereits 2011 sprach sich eine Mehrheit (ebenfalls 54 Prozent) für die Verbannung der Glimmstängel aus. Der Mut zu kurzfristig unbeliebten Entscheidungen ist in der österreichischen Politik wie immer minimal.

42% der Österreicher sind laut der im Auftrag von profil vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführten Umfrage für die Beibehaltung der aktuellen Lösung.

Seit 2009 müssen Lokale ab 50 Quadratmeter einen abgetrennten Raucherbereich haben. Kleinere können selbst entscheiden, ob sie das Rauchen erlauben. 4% der Befragten haben sich der Stimme enthalten.

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Die Wirtschaftskammer/Gastronomie hat mittels Flyer zu Beratungen eingeladen/aufgefordert.

Viele Wirte haben kostenpflichtige Beratungen bekommen,

die scheinbar immer schon ziemlich fehlerhat waren,

und jetzt besonders arg nicht stimm(t)en.


Klagen die Wirte jetzt die Wirtschaftskanner für mangelhafte Beratung?

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Wirte drohen Republik mit Klage


Das jüngste Höchstgerichts-Urteil setzt die Gastronomie unter Druck, diese wollen sich wehren.

   
   
http://kurier.at/chronik/oesterreich/wirte-drohen-republik-mit-klage/23.197.891   

Der Republik Österreich droht – noch vor den Nationalratswahlen am 29. September – eine Amtshaftungsklage. Eingebracht von der Bundeswirtschaftskammer, Sektion Gastronomie. „Unsere Anwälte prüfen den Sachverhalt. Ich erwarte mir bereits diese Woche konkrete Ergebnisse“, trommelt WK-Gastro-Chef Helmut Hinterleitner.

Der Grund für diese Eskalation liegt im seit 2009 gültigen Tabakgesetz. Denn ein vom Verwaltungsgerichtshof (VwGH) im Juli ergangenes Urteil vernichtet alle baulichen Bemühungen Tausender Wirte, den Nichtraucherschutz zu gewährleisten. Ab sofort müssen alle Nichtraucher-Bereiche und Toiletten für Nichtraucher erreichbar sein, ohne durch den Raucherbereich gehen zu müssen. Ergebnis: In Hunderten Fällen müssten zusätzliche Zu- und Eingänge durch die Mauern der Lokale gestemmt werden. Die zweite Variante: Das Gasthaus wird zum generellen Nichtraucherlokal.

Für Gesundheitsminister Alois Stöger bedeutet dieses VwGH-Erkenntnis den – ein halbes Jahrzehnt lang – ersehnten Durchbruch. Denn Tausende Wirte resignieren bereits und überlegen unter dem aufgebauten Druck, zum Nichtraucherlokal zu werden. Anstatt jetzt bundesweite Kontrollen anzuordnen, bleibt Stöger 40 Tage vor den Nationalratswahlen in der bevorzugten Defensive. Lapidare Reaktion: „Das Erkenntnis des obersten Gerichtes ist durchaus im Sinne des Tabak-Gesetzes. Die Länder sind für Kontrollen zuständig und wurden über die Rechtslage informiert.“ Sollte die Republik – über die Klage der Wirtschaftskammer – in die Schadenersatzpflicht genommen werden, müsste der Steuerzahler aufkommen. Fix ist weiters, dass es keine Übergangsfristen für die geforderten baulichen Maßnahmen geben wird.
Anmerkung:
DER war gut, BM. Stöger: "Länder sind für Kontrollen zuständig".
Kein Land, keine Bezirkshauptmannschaft, kein Magistrat hat seit fast 5 Jahren nur einmal die örtlichen Lokale auf Nichtaucherschutz kontrolliert!
Und das wissen Sie, sehenden Auges, und sind daher mit schuldig, am Leid von jährlich vielen Tausenden Tabakrauchschwergeschädigten und Tabakrauchtoten!


15.000 Wirte betroffen

Hinterleitner lässt Dampf ab: „Die Gastronomie investierte in den vergangenen fünf Jahren unglaubliche 96 Millionen Euro in Trennwände und andere Maßnahmen. Jetzt soll dieses Investment umsonst sein? Betroffen davon sind 15.000 heimische Betriebe. Wo bleibt da die Rechtssicherheit? Das Gesetz muss evaluiert werden. Geben uns die Anwälte grünes Licht, klagen wir noch vor den Wahlen.“

PK BM ALOIS STÖGER UND ERWIN RASINGER: ELGA VP-Gesundheitssprecher Rasinger kontra Minister Stöger: „Ich vermisse jedes Gesamtkonzept gegen Nikotin“

VP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger bestätigte auf KURIER-Anfrage: „Es stellen sich tatsächlich die Fragen der Rechtssicherheit und der Schadenersatzpflicht durch die Republik.“ Rasinger kritisiert Stöger scharf: „Das Tabakgesetz ist nur ein Puzzlestein im Kampf gegen Nikotin. Mir ist keine einzige Kampagne gegen das Rauchen, organisiert durch den Minister, aufgefallen. Prävention aber wäre der Schlüssel zum Erfolg. Ich vermisse jegliche Gesamtstrategie. Jährlich sterben an die 14.000 Österreicher durch die Folgen des Nikotinkonsums.“

Konfrontationen

Das Beispiel des Wiener Szene-Wirten Stefan Gergely zeigt die Stimmung unter den Gastronomen, die sich weigern, freiwillig rauchfrei zu werden: „Mich kostete der Nichtraucherschutz in drei Betrieben im Schlossquadrat 50.000 Euro. Ich werde baulich nichts mehr ändern und freue mich schon auf die Konfrontation.“

Anmerkung:
Gergely - Lokal(e) wurde bereits mehrfach angezeigt!



Der Zankapfel Tabakgesetz bleibt der kommenden Regierung somit erhalten.


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Reaktionen
„Kein Anlass, alles über Bord zu werfen“

Politik ist gespalten, BZÖ will Volksbefragung zum Nichtraucherschutz.

Österreichs erster Rauch-Sheriff, der Tiroler Robert Rockenbauer, fordert naturgemäß eine sofortige Kontroll-Offensive bei den heimischen Wirten: „Es darf keine Schonfrist geben.“


RAUCHVERBOT NACH ÜBERGANGSFRIST: RAUCHFREIE ZONE
Baulöwe und Shoppingcenter-Besitzer Richard Lugner bemüht das Prinzip Hoffnung: „Betreffend Lugner City sind einige Tabak-Gesetzverfahren beim Unabhängigen Verwaltungssenat anhängig. Ich hoffe, dass in Zukunft auch Lüftungen als Maßnahme für den Nichtraucherschutz akzeptiert werden. Und übrigens, wenn sich Nichtraucher vom Qualm gestört fühlen, können sie ja wo anders hingehen.“

Das Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes spaltet jetzt die Politik. Wirtschaftsminister Mitterlehner erklärte, die Wirte bräuchten Vertrauensschutz und Rechtssicherheit. Deswegen solle alles so bleiben, wie es ist. Vizekanzler Michael Spindelegger sieht ebenfalls keinen Handlungsbedarf. Jetzt sei nicht der Anlass, „wieder alles über Bord zu werfen. Das Urteil des Verwaltungsgerichtes wird analysiert.“ Die FPÖ sprach sich gegen ein Rauchverbot aus, die Grünen pochen auf eine rauchfreie Gastronomie. Für BZÖ-Chef Bucher ist das Gesetz eine „Husch-Pfusch-Regelung“. Er fordert eine Volksbefragung zum Thema. Und das Team Stronach ortet „Wahlkampfpolemik“.

(kurier) Erstellt am 19.08.2013, 06:00

http://kurier.at/chronik/oesterreich/wirte-drohen-republik-mit-klage/23.197.891

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Deutschland / D - Wie in Österreich!
« am: August 18, 2013, 21:52:14 Nachmittag »



Ich wohne in der kleinen Stadt Voerde am Niederrhein.

Bis auf ein einziges Restaurant im Ort wo nicht geraucht wird,
wird in allen anderen Kneipen munter weitergeraucht,
als gäbe es kein Nichtraucherschutzgesetz.

 
An wenn kann man sich wenden, um da Abhilfe zu schaffen.
 
H-J Driessen

1238
Von:
Gesendet: Donnerstag, 15. August 2013 07:02
An: BM f. Gesundheit; "BM Stöger"; VAnwalt; UVS
Cc: D.E.

Betreff: Nichtraucherschutz auf österreichisch...



Sehr geehrte Damen und Herren!

Meine gestrige Anzeige gegen das GH Lindbauer in 4040 Linz, Linke Brückenstraße, wegen seit 2009 fortwährendem Verstoß gegen das Tabakgesetz, könnte - so nehme ich an - vom BZVA eine "Weckzeit" bekommen. Nachdem die Behörde seit Neuestem 12 Monate Zeit hat, Anzeigen - selbst solche - die wegen akuter Gefährdung von Leben und Gesundheit in öffentlich zugänglichen Räumen eingebracht werden, zu bearbeiten, könnte die "Weckzeit" auf Juni 2014 eingestellt werden. Dann macht der Gastronom - in diesem Fall mit Unterstützung der WKO (weil Funktionär) einen Einspruch - dieser geht in der Folge zum UVS, welcher - wie gehabt - (ich wurde 2 Jahre nach der Anzeige als Zeuge vorgeladen) Zeit für das Erkenntnis benötigt, also kann der Gastronom mit dem abschließenden Bescheid mit Herbst 2015 rechnen. Bis dort hin lässt er unbehelligt weiterhin Rauchen! Er legt sich vorsorglich täglich 2 (zwei) Euro in eine Kasse und kann dann die Strafe locker bezahlen!
So schaut`s aus mit dem Schutz von Nichtrauchern in Österreich!

MfG.

xx
 
PS: Betreffend meiner Anzeigen gegen das Cafe "Glockenspiel" dürfte der "Wecker" auch noch nicht geläutet haben...?
 


1240
Anzeigen WIEN, ab 1.1.2013 / Wien, ein Wahnsinn!
« am: August 14, 2013, 23:46:37 Nachmittag »


Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Mittwoch, 14. August 2013 22:42
An: 'post@mba03.wien.gv.at'; 'michael.haeupl@wien.gv.at'; 'sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at'; 'post@mdgb.wien.gv.at'; 'stab@mdgb.wien.gv.at'; 'post@md-p.wien.gv.at'; 'karin.spacek@wien.gv.at'; 'maria.vassilakou@gruene.at'; 'infopool@gruene.at'; 'landstrasse@gruene.at'; 'Ingrid.korosec@wien.oevp.at'; 'info@wien.oevp.at'; 'Manfred.Juraczka@wien.oevp.at'
Cc: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'barbara.prammer@parlament.gv.at'; 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'michael.spindelegger@oevp.at'; 'reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at'; 'karlheinz.kopf@oevpklub.at'; 'josef.cap@spoe.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'comm-rep-vie@ec.europa.eu'; 'fctcsecretariat@who.int'; 'laszlo.andor@ec.europa.eu'; 'Tonio.Borg@ec.europa.eu'; 'markus.wallner@vorarlberg.at'; 'edgar.mayer@parlament.gv.at'; 'kurt.gruenewald@gruene.at'; 'erwin.rasinger@oevp.at'; 'Peter.KAISER@ktn.gv.at'; 'beate.prettner@ktn.gv.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at'; 'rudolf.kaske@akwien.at'; 'sabine.oberhauser@spoe.at'; 'jennifer.sommer@spoe.at'; 'gabriele.kotzegger@spoe.at'; 'werner.kogler@gruene.at'; 'peter.pilz@gruene.at'; 'heinz.fischer@hofburg.at'; 'aon.914464109@aon.at'; 'buergerservice@bmg.gv.at'; 'service@lebensministerium.at'
Betreff: 1030 Wien, Stadtparkbräu, 26.07.2013 - BM. Stöger: "Schludern muss ein Ende haben, mehr Kontrollen!!" Aber wer hört schon auf den Raucherschutzminister!

Um postwendende Bestätigungen des Erhalts der Anzeige wird ersucht! Danke!
Falls unzuständig für die Strafverfolgung, ersuchen wir um sofortige, richtige Weiterleitung! Danke!
Falls unsere Rechtsansicht und daher unsere Anzeigenweiterleitung unrichtig sei, ersuchen wir um Mitteilung, um in Folge dort von einer weiteren Anzeige Abstand zu nehmen! Danke!
Hinweis: "Eine Anzeige an verschiedenen Tagen ist als Einzeldelikt zu bewerten und als solches zu ahnden, es betrifft nämlich unterschiedliche Personen/Geschädigte zu verschiedenen Zeitpunkten", MR. Dr. Pietsch, "oberster" Jurist, Drogenabteilung im BMfG! Auf Grund der Schwere des Falls/der Fälle und dass das Tabakgesetz seit 1.1.2005 bzw. 1.1.2009 nicht eingehalten/kontrolliert wird, erfolgt - bei Nichtumsetzung als Einzeldelikt - die Mitteilung an den Volksanwalt und/oder Anzeige bei der STA bzw. WKStA!
Die Behörde hat ab sofort die Pflicht, da Kenntnis, die Einhaltung des Nichtraucherschutzes dort von sich aus zu kontrollieren und abzustrafen. Gegebenfalls ist das Gesundheitsamt zusätzlich einzuschalten: Strafanzeige wegen andauernder, vorsätzlicher, schwerer Körperverletzungen mit möglicher Todesfolge durch tausende giftige und rund 90 krebsauslösende Stoffe im Tabakrauch. §6 AVG, §25 VSG. Weiters wird ausdrücklich hingewiesen auf: § 78 StPO, z. B. (1), 2., (3), § 7 und § 6 AVG,  § 25 VSG, § 14 Abs. 4 TG.
Rückfragen zur Anzeige möge binnen 8 Tagen erfolgen, bzw. durch einen amtlichen Lokalaugenschein bestätigt werden.
Unter Bcc an Mitstreiter und ausgewählte Medienvertreter im In- und Ausland!
SIE (Cc, Bcc) bekommen nur fallweise die Anzeige(n) abschriftlich!


      
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gegen
das u. a. Unternehmen wegen Verstoßes
1) gegen das Tabakgesetz
2) gegen das Verwaltungsgerichtshof-Urteil Zl. 2012/11/0235-5

in evento als Offizialdelikt
4) gegen die Kennzeichnungsverordnung
5) gegen das Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz LMSVG (lt. Marktamt), sowie
6) wegen Förderung und Duldung fortgesetzter, vorsätzlicher, gesundheitlicher Schädigungen: Durch Tabakrauch schwere Körperverletzung bis zum Tod (Zeugen: Prof. Dr. Christoph Zielinski, MedUni Wien; Prof. Manfred Neuberger, MedUni Wien, Prof. Dr. Gabriela Kornek, MedUni Wien; BM. Alois Stöger und MR. Dr. Franz Pietsch, beide BMfG., ff.)


RECHTLICHES

Urteil VwGH - Verwaltungsgerichtshof
Bei Mehrraumlokalen über 50 qm, muss der Zutritt zum Nichtraucherraum und zu den Toiletten rauchfrei sein!
http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=535.msg5071#msg5071

Strafhöhe
Auf den Erlass des Bundesministeriums BMG-22181/0009-III/B/6/2010 vom 21.6.2010 wird hingewiesen, insbesondere auf die Richtlinien zur Strafhöhe:
Um auf die, unter dem Blickwinkel der Gesundheit zu fordernde, Einhaltung der NichtraucherInnenschutzregelungen hinzuwirken, sollen einerseits spezialpräventive und andererseits generalpräventive Erwägungen zum Tragen kommen.
…sollte daher das dabei auszuübende Ermessen so gehandhabt werden, dass bei Verstößen verhängte Strafen nachhaltig wirken und eine entsprechende Verhaltensänderung erzielen. Derartige Überlegungen sind auch in Hinblick auf die generalpräventiven Auswirkungen anzustellen, wonach nämlich empfindliche Strafen auch andere GastronomInnen zur Einhaltung bestehender Rauchverbote in ihrem Betrieb anhalten sollen, zudem der Nichtraucherschutz lt. TG. seit 1.1.2009 (in EKZ seit 1.1.2005) gesetzlich verpflichtend ist.
Bemessungsgrundlagen zur Strafbemessung: Laut Hinweise durch die Instanzen sind dabei die Einkommens- und Vermögensverhältnisse durch die EKST-Erklärungen der letzten 3 Jahre, nicht EKST-Bescheide, sowie die Vermögensangaben über Grund und Immobilien laut Grundbuch zu beachten.

Gewerberechtliche Konsequenzen
Einschlägige frühere Verwaltungsstrafen. Gemäß § 87 Abs 1 Z 3 GewO ist die Gewerbeberechtigung von der Behörde (§ 361 GewO) zu entziehen, wenn der Gewerbeinhaber infolge schwerwiegender Verstöße gegen die im Zusammenhang mit dem betreffenden Gewerbe zu beachtenden Rechtsvorschriften und Schutzinteressen, insbesondere auch zur Wahrung des Ansehens des Berufsstandes, die für die Ausübung dieses Gewerbes erforderliche Zuverlässigkeit nicht mehr besitzt. Es handelt sich hier nicht um eine „Kann-Bestimmung“, sondern um eine verpflichtende Vorgangsweise der Behörde.



Lokal:
Stadtparkbräu
Am Heumarkt 5
1030 Wien
Besuch am: 26.07.2013, ca. 12.30h-13.30h
Kennzeichnung: abgetrennter Raucherraum im Lokal
Anzahl der Raucher (Theke/Tische): im Eingangsbereich ca. 2-4 Raucher, aber auch Nichtraucher
Anzahl der Aschenbecher (Theke/Tische): überall im Raucherbereich, keine im Nichtraucherbereich; an der Schank
Anmerkungen:
Der Nichtraucherbereich des Lokals kann erst nach Durchschreiten des Raucherbereichs erreicht werden, was nach dem jüngsten Urteil des VwGH vom 25/7/2013 gegen die Bestimmungen des Tabakgesetzes verstößt. Zudem ist keine räumliche Trennung vorhanden.




Zu Punkt 5 der Anzeige (Auskunft Marktamt):
Im Rahmen "Offizialdelikt" ist durch das Marktamt lt. LMSVG die Gefahr der Vergiftung von Lebensmitteln durch Tabakrauch (krebsauslösende Giftstoffe) im Theken-/Küchenbereich zu kontrollieren. Gemäß den Bestimmungen und der Interpretation des Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetzes (LMSVG) darf in einem Raum der Gastronomie oder eines Geschäftes weder vom Personal noch von Lokalgästen geraucht werden – unabhängig von allfälligen Verstößen gegen das Tabakgesetz - wenn in diesem Raum Speisen für Lokalgäste zubereitet oder offene Lebensmittel verarbeitet, gelagert oder verkauft werden. Da durch diverse internationale Studien belegt ist, dass Zigarettenrauch stark kanzerogen ist und dieser Rauch über den Nichtraucherbereich ungehindert in die Küche eindrang, in welcher Speisen zubereitet wurden und werden, wurde hier auch gegen die Bestimmungen des Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetzes verstoßen.


BM. für Gesundheit zu Tabakrauch
Rund 40 % der Krebserkrankungen durch aktives und passives Tabakrauchen!
39.000 Krebsneuerkrankungen/Jahr; 38 Rauchertote und 4 Passivrauchtote pro Tag (Anlagen)!
Laut BMfG ist im Tabakrauch neben Nikotin ein Gemisch aus über 4.800 Substanzen, unter anderem Wasserdampf, Kohlenmonoxid, Cadmium sowie freie Radikale. Die im Zigarettenrauch enthaltenen Substanzen zeigen schon in sehr geringen Mengen – im Milligramm Bereich – eine schädliche Wirkung. Mehr als 90 dieser Substanzen werden von Fachorganisationen und Expertengremien als krebserzeugend oder wahrscheinlich krebserzeugend bewertet. Diese Stoffe können das Erbgut (DNA) schädigen, sodass gesunde Zellen zu Krebszellen entarten. Zu den gefährlichsten Stoffen, die nach dem Einstufungsschema der IARC (International Agency for Research on Cancer) in der Gruppe 1 als „krebserzeugend für den Menschen“ eingestuft werden, zählen u. a. Arsen, Benzol, Cadmium, Formaldehyd und Nickel. Siehe BMfG: https://www.gesundheit.gv.at/Portal.Node/ghp/public/content/giftcocktail-tabakrauch.html


Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

Dietmar Erlacher, Krebspatient


           
                               K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
      Bundesvorstand
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                             Österreich
               6175 Kematen, Messerschmittweg 7a
       info@krebspatienten.at    www.krebsforum.at
  Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
        Krebshotline 9-21 Uhr: 0650-577-2395

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Land der Raucher

Das Vorbild mit Zigarette wirkt Wer raucht mit? So schadet die Zigarette Aufhören ist möglich! Langjährige Raucher brauchen mehr Hilfe So raucht Österreich! Die Burgenländer qualmen am häufigsten Viele Wege führen weg von der Zigarette Das Rauchertelefon Beachtliche regionale Unterschiede Angaben in Prozent Kommentar:
Bei Jugendlichen sind wir traurige Spitzenreiter

Land der Raucher Österreich ist beim Zigarettenkonsum keine Insel der Seligen. Doch die große Zahl der Aussteiger zeigt, dass das Aufhören leichter ist, als viele glauben. Das gilt besonders dann, wenn Profis beim Rauchstopp helfen.

Das strenge Rauchverbot für Damen hat die aufmüpfige Kaiserin Sisi nicht daran gehindert, zu qualmen, und noch dazu öffentlich bei der Fahrt auf dem Kutschbock. Schon im 19. Jahrhundert galt die Zigarette als Symbol der Auflehnung gegen Konvention und Etikette. Und das ist sie geblieben, gefestigt durch James Dean und andere berühmte „Revoluzzer“, die als coole Typen mit der Zigarette im Mundwinkel ihre Unangepasstheit demonstrierten. Auch heute noch wird dieses Klischee immer wieder neu zum Leben erweckt. Etwa von Brad Pitt, der im Film „Fight Club“ ganz cool die Lizenz zum Rauchen erteilt, oder von Kurt Russell, der es als Stuntman im aktuellen Streifen „Death Proof“ ordentlich qualmen lässt. Sylvester Stallone rauchte in seinen Filmen sogar ganz offiziell gegen einen stattlichen Dollarbetrag im Auftrag der Tabakindustrie.

Das Vorbild mit Zigarette wirkt

In Österreich scheinen diese Vorbilder besonders gut zu wirken. Hier sind Jugendliche im Europavergleich traurige Spitzenreiter beim Zigarettenkonsum: Rund 40 Prozent der 11- bis 15-Jährigen haben schon geraucht. Jeder Fünfte unter den Burschen und jedes vierte Mädchen über 15 qualmt bereits regelmäßig. Das Einstiegsalter geht immer weiter nach unten – mit fatalen Folgen: Je früher Kids mit dem Rauchen anfangen, desto mehr rauchen sie später, so das Ergebnis einer deutschen Studie.

Bildung scheint ein wirksamer Schutz, damit es erst gar nicht so weit kommt. Studien zeigen ganz klar, dass unter den Absolventen einer höheren Schule die wenigsten Raucher sind. Am häufigsten qualmen Männer mit Lehrabschluss. Auch geschiedene oder verwitwete Menschen rauchen im Schnitt häufiger und mehr, ebenso Migranten.

Wer raucht mit?

Passivrauchen und Rauchverbote sind derzeit ein heißes Thema. Am meisten über mehr Nichtraucherschutz dürften sich in Österreich männliche Arbeitnehmer über 60 Jahre freuen. Sie sind laut aktuellem Gesundheitsbericht derzeit bei der Arbeit am stärksten dem Tabakrauch ausgesetzt. Noch mehr trifft es jene, die zuhause mitrauchen müssen. Junge Männer und noch mehr junge Frauen bis 30 müssen sich mit dem blauen Dunst in den eigenen vier Wänden arrangieren. In Ausländerfamilien muss sogar jeder Fünfte mitrauchen.

Die rücksichtsvollsten Raucher scheinen übrigens die Burgenländer zu sein. Das erstaunt, da diese österreichweit den höchsten Raucheranteil haben. Hier wird daheim nur fast halb so oft mitgeraucht wie bei den Tirolern. Sie sind österreichweit die rücksichtslosesten Raucher. Hier ist fast jeder Siebte zuhause dem Passivrauchen ausgesetzt.

So schadet die Zigarette

Rauchen schadet in vielfältiger Weise der Gesundheit: Jedes Jahr sterben schätzungsweise 14.000 Österreicher an den Folgen des Tabakkonsums. Die häufigste Todesursache als Folge von Zigarettenqualm ist der Lungenkrebs, der zu 90 Prozent Raucher trifft. Auch Kehlkopf-, Mund- und Luftröhrenkrebs gelten nachweislich als Raucherkrankheiten. Besonders gefährlich ist die chronische Lungenkrankheit COPD. Nach aktuellen Berechnungen einer Wissenschaftergruppe rund um Univ.-Prof. Dr. Michael Studnicka, dem Vorstand der Salzburger Universitätsklinik für Pneumologie, nimmt die Zahl der Patienten mit dieser rauchbedingten Erkrankung in Österreich dramatisch zu. Auch Mitrauchen schadet der Gesundheit. Prof. Studnicka hat bei seinen Forschungen herausgefunden, dass nicht nur das Aktiv-, sondern auch das Passivrauchen für COPD verantwortlich ist.

Wer raucht, hat zudem ein höheres Herzinfarktrisiko und leidet häufiger als Nichtraucher an Impotenz. Die Gefahr einer Totgeburt ist bei rauchenden Schwangeren höher. Neben handfesten gesundheitlichen Problemen hat die Zigarette noch weitere unangenehme „Nebenwirkungen“ wie Mundgeruch, frühzeitige Hautalterung oder ein Nachlassen des Geruchssinns.

Aufhören ist möglich!

Raucher gelten in der Öffentlichkeit oft als „Nikotinsüchtige“. Ihre Sucht nach Tabak sei so stark wie etwa die nach Heroin, hört man auch aus medizinischen Kreisen. Das dürfte allerdings nur für die wirklichen „Hardcore-Raucher“ gelten: für jene Menschen, die das Zigarettenpackerl auf dem Nachttisch liegen haben, weil ihr Körper sofort nach dem Aufwachen nach Nikotin giert. Oder für jene bedauernswerten Raucher, bei denen die Zigaretten bereits zu einer Beinamputation geführt haben und die trotzdem nicht aufhören können.

Die Begründung „Meine Nikotinsucht ist einfach zu stark!“ als Entschuldigung fürs Weiterqualmen greift bei vielen Rauchern nicht, denn laut Statistik Austria ist immerhin jeder fünfte Österreicher ein ehemaliger Raucher. Das heißt, mehr als 1,4 Millionen Menschen im Lande haben mit den Zigaretten Schluss gemacht. Das ist ein beeindruckender Wert, der motiviert: Das Aufhören fällt zwar vielen schwer, aber es ist zu schaffen, wie man an der großen Zahl der Ex-Raucher sieht. Sie beweist, dass ein Raucher kein willenloses Opfer seiner Nikotinsucht, sondern durchaus in der Lage ist, zu sagen: „Ich will nicht mehr rauchen und muss es auch nicht!“

Langjährige Raucher brauchen mehr Hilfe

Der typische Ex-Raucher beginnt laut Statistik Austria mit gut 18 Jahren mit dem Qualmen und hört nach rund 20 Jahren mit Ende 30 wieder auf. Die überwiegende Mehrheit (fast 92 Prozent) der Österreicher schafft den Rauchstopp ohne fremde Hilfe. Nur knapp 4 Prozent gehen zu einem Arzt oder Therapeuten und nur jeder Zwanzigste braucht zum Aufhören ein Medikament. Doch das ist auch altersabhängig: Je älter jemand ist und je länger er oder sie schon geraucht hat, umso wichtiger werden Arzt und Pillen. Obwohl viele Betroffene das offenbar nicht so sehen. Denn sogar in jener Gruppe, die sich beim Aufhören am schwersten tut – das sind die Männer zwischen 45 und 60 Jahren, hat nur jeder zehnte Ex-Raucher Hilfe in Anspruch genommen.

Doch Aufhören ohne Hilfe schaffen nicht alle. Tatsächlich „brauchen“ nach den Erfahrungen von Rauchertherapeuten manche Raucher die Zigarette aus den unterschiedlichsten Gründen mehr als andere. Was viele können, nämlich einfach aufhören mit dem Qualmen, ist für sie ganz schwer zu schaffen.

Der typische Ex-Raucher beginnt laut Statistik Austria mit gut 18 Jahren mit dem Qualmen und hört nach rund 20 Jahren mit Ende 30 wieder auf. Die überwiegende Mehrheit (fast 92 Prozent) der Österreicher schafft den Rauchstopp ohne fremde Hilfe. Nur knapp 4 Prozent gehen zu einem Arzt oder Therapeuten und nur jeder Zwanzigste braucht zum Aufhören ein Medikament. Doch das ist auch altersabhängig: Je älter jemand ist und je länger er oder sie schon geraucht hat, umso wichtiger werden Arzt und Pillen. Obwohl viele Betroffene das offenbar nicht so sehen. Denn sogar in jener Gruppe, die sich beim Aufhören am schwersten tut – das sind die Männer zwischen 45 und 60 Jahren, hat nur jeder zehnte Ex-Raucher Hilfe in Anspruch genommen.

Doch Aufhören ohne Hilfe schaffen nicht alle. Tatsächlich „brauchen“ nach den Erfahrungen von Rauchertherapeuten manche Raucher die Zigarette aus den unterschiedlichsten Gründen mehr als andere. Was viele können, nämlich einfach aufhören mit dem Qualmen, ist für sie ganz schwer zu schaffen.

So raucht Österreich!
Die Frage, wer in Österreich zur Zigarette greift, beantwortet die aktuelle Österreichische Gesundheitsbefragung des Statistischen Zentralamtes. Demnach rauchen rund 23 Prozent aller Österreicher; das sind rund 1,6 Millionen Menschen, die pro Tag im Schnitt 17 Glimmstängel konsumieren. „Damit liegt Österreich beim Rauchen im schlechten Mittelfeld“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze, Vorstand des Instituts für Sozialmedizin der Medizinischen Universität Wien. Fast jeder vierte Österreicher raucht also, und das ist schon seit mehreren Jahrzehnten so – trotz viel Gesundheitsaufklärung und zahlreicher „Ohne Rauch geht’s auch“-Kampagnen. „Schuld“ am Bild von der scheinbaren Uneinsichtigkeit der Österreicher sind die Frauen. Sie holen nämlich seit Jahrzehnten beim Zigarettenkonsum stark auf. Im Vergleich zu den frühen 70er Jahren rauchen heute doppelt so viele Frauen. Bei den Männern ist in dieser Zeit die Zahl der Raucher um fast ein Drittel zurückgegangen. Nur durch den starken Anstieg bei den Frauen ist die Gesamtzahl der Raucher seit einigen Jahrzehnten konstant.

Trotz dieser Zunahme zeigt die aktuelle Statistik, was viele aus Erfahrung wissen: nämlich, dass der Zigarettenkonsum noch immer eine männerdominierte Angelegenheit ist. Während bei den Männern rund 27 Prozent rauchen, sind es bei den Frauen trotz starker Zunahme „nur“ 19 Prozent.

Die Burgenländer qualmen am häufigsten

Nicht nur nach Geschlechtern, auch nach Bundesländern existieren deutliche Unterschiede bei den Rauchgewohnheiten: Den höchsten Prozentsatz an Rauchern in der Bevölkerung gibt es mit fast 28 Prozent im Burgenland, gefolgt von Tirol und Vorarlberg. Am wenigsten Raucher finden sich unter den Niederösterreichern und Steirern, wo nur rund 20 Prozent rauchen. Die Ursachen für diese regionalen Unterschiede sind noch nicht erforscht.

Rund 36 Prozent aller Raucher wurde bereits vom Arzt geraten, aufzuhören; bei den über 60-Jährigen verlässt schon jeder Zweite die Arztpraxis mit dieser Empfehlung. Vor allem die Vorarlberger Ärzte legen ihren Patienten den Rauchstopp ans Herz, während ihre Kärntner oder Tiroler Kollegen das weit seltener ansprechen. Wenn es darum geht, von der Zigarette loszukommen, lassen sich die Wiener am häufigsten und die Burgenländer am seltensten von Profis helfen, was sicher mit dem Angebot an Therapiemöglichkeiten zusammenhängt.

Die Tatsache, dass sich vergleichsweise wenige Menschen beim Rauchstopp unterstützen lassen, heißt natürlich nicht, dass Hilfe nichts bringt. Zumal die statistischen Erhebungen nichts darüber aussagen, wie viele es ohne Zigaretten versucht haben und gescheitert sind. Die Zahl der Ex-Raucher wäre möglicherweise noch weit höher, würden sich mehr helfen lassen.

Viele Wege führen weg von der Zigarette

Eine professionelle Raucherentwöhnung bringt viel. „Österreich ist bei der Rauchertherapie im internationalen Vergleich spitze — besonders in der Zusammenarbeit mit den Krankenkassen“, weiß Univ.-Prof. Dr. Kunze. Er ist in der ambulanten Raucherentwöhnung, die die NÖGKK gemeinsam mit dem Wiener Nikotininstitut anbietet, aktiv. Dieses Fünf-Wochen-Programm läuft mit sehr gutem Erfolg: 80 Prozent aller Raucher, die daran teilnehmen, kommen von der Zigarette los.

Die Wege, die in der Rauchertherapie zum Ziel führen, sind vielfältig: „Es gibt nicht die ideale Methode schlechthin, um von der Zigarette wegzukommen. Zielführend ist immer eine Mischung aus Beratung und der Einnahme von Medikamenten“, weiß Professor Kunze und plädiert im Übrigen für eine kräftige Erhöhung der Zigarettenpreise. Der Mindestpreis von 3,25 Euro pro Packung habe sich als wirksame Raucherbremse erwiesen. Wer raucht, empfiehlt Kunze, solle sich zudem darüber klar sein, dass er damit doppelt Steuern entrichtet. Denn mit seinem bereits versteuerten Einkommen bezahlt ein Raucher in der Trafik noch einmal kräftig Tabaksteuer. Und die macht ja immerhin 70 Prozent des Preises jeder Packung aus.

Der wissenschaftliche Leiter des Wiener Nikotininstituts Univ.-Doz. Dr. Ernest Groman bestätigt die abschreckende Wirkung des Zigarettenpreises. Er kann sich noch gut an das erste Quartal 2006 erinnern: Damals fielen die Zigarettenpreise und gleichzeitig gingen sofort die Teilnehmerzahlen bei der Raucherentwöhnung zurück. „Vor allem Jugendliche hält ein Mindestpreis bei Zigaretten vom Rauchen ab“, weiß Dr. Groman. Sind die „Tschick“ teuer, geben viele ihr Geld lieber für andere Dinge aus. Besonders gerne für ein Handy, das schließlich auch cool wirkt. Die Zigarettenschachtel ersetzt es aber leider nicht mehr unbedingt: Neue Zigarettenhandys aus Asien punkten nicht nur mit integriertem MP3-Player und VGA-Kamera. Sie fungieren auch als Zigarettenetui und bieten auf der Rückseite Platz für das Aufbewahren der Glimmstängel.

Das Rauchertelefon

Das Rauchertelefon informiert in ganz Österreich kostenlos und unverbindlich unter: Telefon: 0810 810 013 von Mo — Fr von 10:00 bis 18:00 Uhr österreichweit zum Ortstarif.
Wer Fragen zu Tabak und Nikotin hat oder sich beim Aufhören unterstützen lassen will, kann auch via E-Mail kommunizieren unter info@rauchertelefon.at oder sich auf der Website www.rauchertelefon.at umsehen. Das Rauchertelefon ist eine österreichweite Kooperation der Sozialversicherungsträger und der Bundesländer.

Dr. Regina Sailer
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Beachtliche regionale Unterschiede Angaben in Prozent
   

Anteil der
täglichen
Raucher
   Rauchstopp
ärztlich
empfohlen    Rauchstopp
ohne Hilfe
von Profis
Burgenland   27,5   35,7   96,2
Tirol   26,1   32,1   90,2
Vorarlberg   25,5   49,3   92,7
Salzburg   24,7   33,1   95,8
Wien   24,6   36,3   81,9
Oberösterreich   22,7   40,7   94,7
Kärnten   22,3   29,4   93,8
Niederösterreich   21,8   35,4   95,2
Steiermark   20,1   35,1   92,4

 

Quelle: STATISTIK AUSTRIA

Kommentar:

„Immer nur zu sagen: ‘Rauchen ist ungesund, hört auf damit!’, ist sinnlos. Die Leute wissen im Grunde ja alle, dass sie sich selbst schaden, wenn sie rauchen. Wichtig ist, Lösungsmöglichkeiten anzubieten. Und auf lange Sicht hilft natürlich ein Imagewandel. Denn wer raucht, ist ja im Grunde nicht cool, sondern krank.“

Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze
Vorstand des Instituts für Sozialmedizin, Universität Wien

Foto: Bilderbox

1242


Peru verbietet das Rauchen in geschlossenen öffentlichen Räumen   

Rauchen fördert Krebs - an allen Körperteilen. Warnung des peruanischen Gesundheitsministeriums MINSA
.

Seit vergangenem Donnerstag ist in Peru das Rauchen in geschlossenen öffentlichen Räumen, sowie am Arbeitsplatz verboten (Gesetz 29517). Ein entsprechendes, vom peruanischen Kongress verabschiedetes Gesetz wurde bereits durch den peruanischen Präsidenten unterschrieben. Demnach müssen in Zukunft alle öffentlichen Einrichtungen gut sichtbar den Schriftzug “Es ist verboten in öffentlichen Einrichtungen zu rauchen, da dies die Gesundheit schädigt” anzubringen. Dem Gesetz zufolge handelt es sich um einen “geschlossenen öffentlichen Raum” bzw. Arbeitsplatz, wenn dieser von einem Dach bedeckt und von mindestens einer Wand umschlossen ist, egal, aus welchem Material und für welche Dauer das Dach oder die Wand gebaut sind.

Außerdem müssen verkaufte Zigarettenverpackungen zu mindestens 50% ihrer Oberfläche mit Warnmeldungen vor den Gefahren des Rauchens bedeckt sein und den Schriftzug “Der Verkauf an unter-18jährige ist verboten” tragen. Um den billigen Verkauf einzelner Zigaretten beispielsweise in Diskotheken zu unterbinden, dürfen diese ab jetzt nur noch in Packungen mit mindestens zehn Zigaretten darin verkaufen.

Ob und inwieweit das Gesetz durchgesetzt werden kann, wird sich noch zeigen müssen. Ein entsprechendes Reglement soll während der kommenden 60 Tage ausgearbeitet werden.


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http://www.infoamazonas.de/2010/04/03/peru-verbietet-das-rauchen-in-geschlossenen-offentlichen-raumen.html

1243
Welt, außerhalb Europa / USA - Nichtraucherschutz auch im Freien
« am: August 11, 2013, 23:43:35 Nachmittag »


Rauchen ist häufiger auch draußen verboten

11.08.2013, 12:51 Uhr

In amerikanischen Cafés und Restaurants war das Rauchen schon lange verboten. Nun gibt es auch immer mehr Parks und Strände, an denen nicht mehr gequalmt werden darf. Argumentiert wird mit Gesundheitsgefahren.

Atlanta 
Rauchen in Cafés, Restaurants, Büros oder öffentlichen Einrichtungen ist in den USA seit Jahren verboten. Immer heftiger wird nun seit einiger Zeit darüber gestritten, ob auch der Zigarettenkonsum im Freien verboten werden sollte. Innerhalb der vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl solcher Verbote auf knapp 2600 fast verdoppelt - in immer mehr Parks, an öffentlichen Stränden oder auf Hochschulgeländen ist das Rauchen untersagt. Allerdings ist umstritten, ob das Rauchen draußen überhaupt Gesundheitsrisiken für Passivraucher birgt.

Hunderte von Studien haben einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Passivrauchen und gesundheitlichen Problemen wie Herz- und Gefäßerkrankungen nachgewiesen. Selbst wenn jemand nur kurze Zeit Zigarettenrauch ausgesetzt ist, so hat die Forschung gezeigt, konnten Auswirkungen auf die Blutzirkulation registriert werden. Passivrauchen über einen längeren Zeitraum hinweg erhöht den Cholesterinwert und verstärkt die Plaque-Bildung in den Blutgefäßen. Diese Erkenntnisse haben zu den strengen Anti-Rauchergesetzen in den USA geführt.

Eine Reihe von Gesundheitsexperten argumentiert nun, dass Zigarettenrauch in jedem Fall schädlich ist für Passivraucher - egal ob er innerhalb oder außerhalb eines Raumes eingeatmet wird. „Es gibt kein risikofreies Passivrauchen“, sagt Brian King vom Zentrum für Gesundheitskontrolle und -vorbeugung. „Wenn man es riechen kann, ist da ganz offensichtlich etwas“, erklärt der Wissenschaftler James Repace, der einige Studien zu den Folgen von Passivrauchen im Freien durchgeführt hat.

Inwieweit Passivrauchen draußen ein Gesundheitsrisiko darstellt, ist jedoch unklar. In zwei kleinen Studien wurden etwa zwei Dutzend Nichtraucher im US-Staat Georgia im Außenraum eines Restaurants Zigarettenrauch ausgesetzt. Dann wurde eine Speichelprobe genommen. Diese zeigte eine hohe Konzentration von Cotinin, einem Abbauprodukt von Nikotin.

http://www.handelsblatt.com/panorama/lifestyle/regeln-in-den-usa-rauchen-ist-haeufiger-auch-draussen-verboten/8623122.html

1244
Deutschland / 13.8.13, HEUTE Dienstag, 22.45h, ARD-TV
« am: August 11, 2013, 18:47:55 Nachmittag »




"Menschen bei Maischberger" am Dienstag (13_8_) um 22:45 in der ARD.


Es geht um die Freiheit,

und hoffentlich - durch Dr. Weber - um generelles Rauchverbot in ......!

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http://www.daserste.de/unterhaltung/talk/menschen-bei-maischberger/sendung/schluss-mit-rauchen-fleisch-und-alkohol-100.html


1245

Zur Erinnerung:

Gesetzestreue Wirte mit Umsatzeinbusen können - "ohne Probleme" - Schadenersatz vom gesetzwidrigen Nachbarn einfordern,

denn es gibt bereits ein wegweisendes, oberstes OGH-Urteil dazu:


http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=584.msg2288#msg2288

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Warum dürfen Wirte quasi als Hehler, von der STA und WKSta zum Strafgesetzbuch unbehelligt,

durch Gesetzwidrigkeiten die Gäste zum verbotenen Rauchen nötigen,

und dadurch die Gäste dazu verleiten,

dass anwesende Nichtraucher mit 6.000 giftigen und 70 krebsauslösenden Stoffen zwangsberaucht werden? - -


http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=345.msg982#msg982