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Nachrichten - admin

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Rauchregeln für Lokale: Justiz als Hoffnungsträger

Kommentar | 26. Juli 2013, 18:40

Ein allgemeines Rauchverbot in der Gastronomie wäre den Wirten gegenüber wohl fairer

Hysterie mag durchaus mit eine Rolle spielen, wenn man sich Gesetze gegen das Rauchen so ansieht. Wenn in New York nicht einmal mehr auf manchen Straßen gequalmt werden darf, ist das wohl eher Schikane als Fürsorge - da sollte man den Nikotinkonsum gleich für illegal erklären. Dass Tabakschwaden auch für die Nichtraucher schädlich sind, steht außer Diskussion. Aber der Weg von der Eingangstür eines Lokals zum Nichtraucherbereich dauert vielleicht zehn Sekunden - was wohl das Herzinfarkt- und Krebsrisiko nicht drastisch erhöht.

Die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes (VwGH), den rauchfreien Weg zum Nichtrauchersitzplatz zu verlangen, ist aber durchaus interessant. Auch, weil die Höchstrichter in ihrer Begründung den Willen des Gesetzgebers zu erkennen meinen. Nur: Der hat genau diesen Bereich im Jahr 2008 noch bewusst ausgeklammert.

Wenn der Gesundheitsminister nun über das Urteil frohlockt, ist das doch ein wenig scheinheilig - und unfair den Wirten gegenüber. Viele von ihnen mussten ihre Lokale schon einmal umbauen, mit der neuen Bewertung durch den VwGH drohen die nächsten Baustellen. Die in fünf Jahren obsolet werden könnten, falls doch ein allgemeines Rauchverbot in der Gastronomie kommt.

Dafür gäbe es derzeit keine Mehrheit, argumentiert das Ministerium. Nur: Dann sollte man an der basteln. Und nicht hoffen, dass die Justiz Gesundheitsagenden löst.

(Michael Möseneder, DER STANDARD, 27./28.7.2013)

http://derstandard.at/1373513857282/Rauchregeln-fuer-Lokale-Justiz-als-Hoffnungstraeger

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Pulmologie

ÖGA-Jahrestagung: (Ultra-)Feinstaubbelastung in der Wiener Gastronomie

http://pulmologie.universimed.com/artikel/%C3%B6ga-jahrestagung-ultra-feinstaubbelastung-der-wiener-gastronomie

Tabakrauch ist nach wie vor eine allgegenwärtige und teils unausweichliche Bedrohung für die menschliche Gesundheit. Statistisch gesehen erliegt jeder zweite Raucher den schwerwiegenden Folgen seines Lasters. So sterben laut WHO jährlich 6 Millionen Menschen an einer tabakassoziierten Krankheit (WHO 2011).

Aber nicht allein das aktive Rauchen von Zigaretten, sondern auch das Einatmen des Nebenstromrauchs, sprich das Passivrauchen, ist nachweislich in hohem Maße gesundheitsgefährdend. So verursacht Passivrauchen 600.000 frühzeitige Todesfälle pro Jahr (Oberg M et al 2010).

Trotz dieser erschreckenden Fakten hält Österreich weiterhin an einem insuffizienten Nichtraucherschutzgesetz fest. Im Gegensatz dazu haben mehrere europäische Länder den Tabakkonsum bereits völlig aus dem gastronomischen Bereich verbannt und damit einen wichtigen Schritt zum Schutz der nicht rauchenden Bevölkerung gesetzt.

Gefahren des Tabakrauchs

Tabakrauch enthält mehr als 4.800 chemische Stoffe, von denen rund 70 krebserregende Eigenschaften aufweisen. Die Schadstoffe gelangen teils in gasförmigem Zustand in die Atemluft (wie zum Beispiel Kohlenmonoxid, Ammoniak, Benzol oder Ameisensäure) oder als Fein- und Ultrafeinstäube.

Zigarettenrauch stellt in Innenräumen die wichtigste Quelle für Fein- und Ultrafeinstäube dar. Per Definition haben inhalierbare Feinstaubpartikel einen aerodynamischen Durchmesser von weniger als 10µm, deren Masse als PM10 bezeichnet wird. Lungengängiger Feinstaub der Fraktion PM2.5 weist eine Größe von weniger als 2,5µm auf und dringt bis in tiefe Lungenabschnitte vor.

Ultrafeine Teilchen hingegen sind kleiner als 100nm und können nach Inhalation aufgrund ihrer geringen Größe sogar ins Blutgefäßsystem übertreten, wo sie unter anderem über endotheliale Dysfunktion pathologische Reaktionen der Gefäßwand sowie Störungen der Blutgerinnung und des Herzrhythmus hervorrufen.
Das Einatmen von feinen und ultrafeinen Partikeln kann zu Krebs, kardiovaskulären Erkrankungen (z.B. Myokardinfarkt, Schlaganfall u.a. Folgeerkrankungen der Arteriosklerose), respiratorischen Beeinträchtigungen und Erkrankungen sowie bei Kindern zu Entwicklungsstörungen von Lunge und Gehirn führen (IARC 2004; US Department of Health and Human Services 2006).

Laut einer Studie von Neuberger und Mos-hammer aus dem Jahr 2012 sind Menschen, die sich lediglich eine Stunde pro Tag in einem durchschnittlich verrauchten Lokal aufhalten, schon einem beträchtlich höheren kardiovaskulären Risiko ausgesetzt als solche, die an einer vielbefahrenen Straße wohnen. Noch schlimmer trifft es jedoch Passivraucher, die beruflich acht Stunden täglich Zigarettenrauch einatmen müssen. Bei diesen Personen ist das kardiovaskuläre Sterberisiko um fast 20% erhöht (Abb. 1).

Durch eine Vielzahl von Studien mit Nikotin- und Feinstaubmessungen konnten in den vergangenen Jahren das Interesse und Bewusstsein der Öffentlichkeit in Bezug auf dieses Thema verbessert werden. Zurzeit werden unterschiedliche Methoden angewandt, um Zigarettenrauch in Innenräumen verlässlich zu detektieren. Mos-hammer et al zeigten zum Beispiel, dass die durch Zigarettenrauch verursachte Nikotinbelastung der Umgebungsluft gut mit der aktiven Partikeloberfläche von Feinstaub korreliert (Moshammer et al 2004).

Aktuelle Studie in Gastronomiebetrieben

In einer aktuellen Studie untersuchte eine Forschergruppe des Instituts für Umwelt-hygiene an der Medizinischen Universität Wien die Fein- und Ultrafeinstaubbelas-tung gastronomischer Betriebe im Zentrum von Wien. Dabei wurden in 134 Räumen von 88 Cafés, Bars, Restaurants und Diskotheken zwischen November 2010 und März 2011 Luftproben genommen. Unter den besuchten Lokalen waren 22 reine Nichtraucherlokale, 20 reine Raucherlokale und 46 Mischbetriebe mit je einem Raucher- und einem abgetrennten Nichtraucherbereich.
Um den Großteil des einatembaren Partikelspektrums zu erfassen, wurden zwei unterschiedliche Messgeräte verwendet. Der Diffusion Size Classifier (miniDiSC) wurde zur Erhebung der Ultrafeinstaubbelastung eingesetzt. Dieses Gerät misst den Durchmesser (nm), die Partikelzahl (pt/cm3) und die aufladbaren Oberflächen (µm2/cm3) von Nanopartikeln im Bereich von 10 bis 300nm. Die aufladbaren Oberflächen korrelieren hierbei gut mit der sogenannten Lung Deposited Surface Area (LDSA) (Asbach et al 2009), die einen wichtigen Faktor für den schädigenden Effekt ultrafeiner Partikel darstellt (Fissan H 2007).

Zur Erfassung der drei Feinstaubfraktionen PM10, PM2.5 sowie PM1.0, gemessen in µg/m3, wurde ein Laser-Aerosol-Spektrometer der Firma Grimm verwendet, das Partikel von 300nm bis 20µm zählt und deren Masse in den 3 Fraktionen berechnet.

Studienergebnisse

Die erhobenen Messwerte und die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollten Aufschluss darüber geben, wie effizient die Trennung zwischen Raucher- und Nichtraucherbereichen ist. Ein weiteres Ziel der Studie war es, zu evaluieren, wie verlässlich das österreichische Tabakgesetz 4–10 Monate nach Ende der Übergangsbestimmungen in Wiener Lokalen (Bezirke 1–9) eingehalten wird.

Die Auswertung der gewonnenen Messwerte zeigt, dass eine signifikante Korrelation zwischen der Belastung durch Feinstaub und der durch Ultrafeinstaub besteht. Auch korreliert die Partikelzahl ultrafeiner Teilchen mit der Anzahl an rauchenden Gästen, die sich während der Messung im Lokal aufhielten.

Mit einem Median an Ultrafeinstaubpartikeln von 7.408,3pt/cm3 und einem medianen PM2.5-Wert von 6,7µg/m3 war die Konzentration in reinen Nichtraucherlokalen meist geringer als die Belastung der Außenluft. In Nichtraucherbereichen mit angrenzenden Raucherbereichen jedoch stieg der Median der Partikelzahl um das 3,5-Fache auf 25.973,3pt/cm3 und der Median von PM2.5 um das 5,1-Fache auf 34,2µg/m3, er lag damit hinsichtlich der Feinstäube signifikant über den Belas-tungen in reinen Nichtraucherbereichen. Die Außenluft hatte keinen entscheidenden Einfluss auf die Luftqualität dieser Nichtraucherbereiche, sondern nur die Konzentrationen in benachbarten Raucherbereichen.

Lediglich in 36% der geprüften Nichtraucherbereiche mit angrenzenden Raucherbereichen fand die Stichprobenmessung einen Wert unter dem WHO-Leitwert für das Tagesmittel von PM2.5, das mit 25µg/m3 festgelegt ist.

Noch schlechter schnitten Raucherbereiche und reine Raucherlokale ab, die im Median Ultrafeinstaubwerte von 66.011pt/cm3 (PM2.5 172,3µg/m3) aufwiesen, was als höchst gesundheitsgefährdend einzustufen ist.

Maximalwerte von 102.661,4pt/cm3 in Nichtraucherbereichen mit angrenzenden Raucherbereichen und von 529.554,9pt/cm3 in reinen Raucherlokalen und Raucherbereichen untermauern die Gefahr, die von Zigarettenrauch ausgeht. In manchen Raucherlokalen kam es sogar zu Feinstaubbelastungen im Milligrammbereich pro m³ (bis 3.082,2µg/m3), siehe Abb. 2.

Außerdem zeigte sich, dass auch eine geschlossene Verbindungstür keine signifikante Reduktion des Feinstaubs in den Nichtraucherbereichen gewährleisten kann, was aufgrund des oftmaliges Öffnens durch Personal und Gäste verständlich ist.

Während der Luftmessungen wurde auch erhoben, ob das derzeit in Österreich gültige Nichtraucherschutzgesetz von den Gastronomen zufriedenstellend umgesetzt wird. Wir kamen zu dem erschreckenden Schluss, dass 61,3% der untersuchten Gaststätten das Gesetz schlichtweg missachten, was darauf zurückzuführen sein könnte, dass behördliche Kontrollen meist fehlen und bei einem Gesetzesverstoß kaum Sanktionen befürchtet werden müssen.

52,2% aller besuchten Mischbetriebe hatten die Verbindungstür zwischen Raucher- und Nichtraucherbereichen ständig geöffnet. In 6 reinen Nichtraucherlokalen und 7 Nichtraucherbereichen wurde das Rauchen gestattet. Bei 13,6% der Fälle war der Raucherstatus der Lokalitäten nicht korrekt oder gar nicht gekennzeichnet. 14 Betriebe hatten keinen abgetrennten Nichtraucherbereich trotz einer Größe von mehr als 50m2.

Am schlechtesten schnitten Diskotheken ab. Von 7 besuchten Diskos war nur eine gesetzeskonform geführt.

Diese Ergebnisse untermauern eine weitere Studie, die vom Februar bis Oktober 2010 in Wien durchgeführt wurde (Pletz & Neuberger 2011). Der Vergleich dieser beiden Studien lässt erkennen, dass auch nach Ende der Übergangsbestimmungen keine Verbesserung in Sachen Nichtraucherschutz zu erkennen ist.

Conclusio


Die aktuelle Studie zeigt deutlich, dass das derzeit in Österreich gültige Tabakgesetz keinen ausreichenden Schutz vor Zigarettenrauch für Gäste und Mitarbeiter gastronomischer Betriebe gewährleisten kann. Auch neue, leistungsstarke Ventilationssys-teme waren nicht in der Lage, die Feinstaubwerte in Raucherbereichen und reinen Raucherlokalen auf ein angemessenes Niveau zu senken, wie Abb. 3 anhand einer kontinuierlichen Messung im Raucherbereich eines Wiener Lokals veranschaulicht. Neuberger & Moshammer (2012) zeigten darüber hinaus, dass eine moderne und leistungsstarke Lüftungsanlage auch in einem durch eine Tür gesetzeskonform abgetrennten Nichtraucherzimmer keine unbedenklichen Feinstaubkonzentrationen erzielen konnte, solange Gäs-te den benachbarten Raucherbereich frequentierten.

Einzig ein generelles Rauchverbot in allen Lokalen stellt einen zufriedenstellenden Schutz dar und sollte als sinnvolle Konsequenz auch in Österreich eingeführt werden.

Wir danken der Kommission Reinhaltung der Luft der Österreichischen Akademie der Wissenschaften für ihre finanzielle Unterstützung!

Literatur:

Asbach C et al: Conceptual Limitations and Extensions of Lung Deposited Nanoparticle Surface Area Monitor (NSAM). Journal of Nanoparticle Research 2009; 11: 101-109

Fissan H et al: Rationale and principle of an instrument measuring lung deposited nanoparticle surface area. Journal of Nanoparticle Research 2007; 9(1): 53-59

International Agency for Research on Cancer (IARC): Tobacco smoke and involuntary smoking. Monographs Programme on the Evaluation of Carcinogenic Risks to Humans. Volume 83. Lyon: IARC, World Health Organization, 2004

Moshammer H et al: Nicotine and surface of particulates as indicators of exposure to environmental tobacco smoke in public places in Austria. Int J Hyg Environ Health 2004; 207(4): 337-43

Neuberger M, Moshammer H: Das österreichische Tabakgesetz und die Luftqualität in der Gastronomie. Atemw Lungenkrht 2012; 38(1): 8-11

Öberg M et al: Worldwide burden of disease from exposure to second-hand smoke: a retrospective analysis of data from 192 countries. Lancet 2011 Jan 8; 377(9760): 139-46

Pletz H et al: No borders for tobacco smoke in hospitality venues in Vienna. Atmosphere 2011, 2: 171-181

Pope CA et al: Cardiovascular mortality and exposure to airborne fine particulate matter and cigarette smoke: shape of the exposure-response relationship. Circulation 2009 Sep 15; 120(11): 941-8

US Department of Health and Human Services: The Health Consequences of Involuntary Exposure to Tobacco Smoke: A Report of the Surgeon General. Rockville, MD: US Department of Health and Human Services 2006

WHO (World Health Organisation): Report on the Global Tobacco Epidemic, 2011

Autoren:
Armin Schietz1, Viktoria Slavik1, Hanns Moshammer1, Manfred Neuberger1, 2

1 Institut für Umwelthygiene, Medizinische Universität Wien
2 Kommission Reinhaltung der Luft, Österreichische Akademie der Wissenschaften

Korrespondenzadresse:
Armin Schietz
Institut für Umwelthygiene
Medizinische Universität Wien
Kinderspitalgasse 15, 1090 Wien
E-Mail: armin_schietz@gmx.at
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Geld / Eltern rauchen auf Kosten ihrer Kinder
« am: September 10, 2013, 01:10:09 Vormittag »




Eltern rauchen auf Kosten ihrer Kinder

Lebensqualität wird für Zigarettenkonsum zurückgeschraubt

Zigarette: lässt Eltern an Kindern sparen

New York/Wien (pte002/26.07.2013/06:05) - Nikotinabhängige Mütter und Väter sparen nicht nur Geld an den Weihnachts- und Geburtstagsgeschenken ihrer Kinder, sondern auch an deren Kleidung und Ernährungsqualität, um ihren täglichen Zigarettenkonsum sichern zu können. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die vom Pharmaunternehmen Pfizer http://pfizer.com im Rahmen der "Don´t Go Cold Turkey"-Kampagne http://dgct.co.uk durchgeführt worden ist.

Thematik tabuisiert

"Ich finde diese anonyme Erhebung interessant, da sie die Wahrheit darüber enthüllt, wozu ein Raucher eigentlich bereit ist, um seiner Sucht weiterhin nachgehen zu können. In einer Therapie würde ein Nikotinabhängiger wohl kaum zugeben, auf Kosten der Lebensqualität seines eigenen Kindes zu rauchen, da diese Thematik viel zu schambesetzt ist", erläutert Psychologe Dominik M. Rosenauer http://dominikrosenauer.com im pressetext-Gespräch.

Von 6.271 Befragten haben 20 Prozent angegeben, den Kindern weniger oder billigere Kleidung und Schuhe zu kaufen, um sich die kostspielige Sucht finanzieren zu können. Alarmierend ist überdies, dass 17 Prozent sogar bereit sind, bei den Nahrungsmitteln sowie den Getränken zurückzuschrauben. 20 Prozent der Umfrageteilnehmer schrecken auch nicht davor zurück, die Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke mickrig ausfallen zu lassen. Neun Prozent haben sich sogar schon am Sparschwein des eigenen Kindes vergriffen.

Preisanstieg führt zu Hilflosigkeit

Dem Experten zufolge kann man eine Nikotinsucht annähernd mit einer Heroinabhängigkeit vergleichen. "Das Bedürfnis einiger Raucher nach einer Zigarette ist so stark, dass diese mitunter dazu bereit sind, wildfremde Menschen anzusprechen, um ihrem Verlangen folgen zu können", schildert Rosenauer. Aufgrund des stetigen Preisanstieges kann sich der Psychologe durchaus vorstellen, dass rauchende Eltern sich nicht mehr anders zu helfen wissen."Es gibt jedoch Hilfe für jene, die diesem Kreislauf entfliehen möchten", führt er abschließend aus.

(Ende)
Aussender:    pressetext.redaktion

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Ära geht zu Ende: Café Drechsler wird Nichtraucher­lo­kal

Das beliebte Szene-Lokal bleibt Nachtschwärmern künftig versperrt.


   
Anmerkung:
Rund ..... Anzeigen in ..... Jahren waren notwendig, bis .....


Der Schriftsteller Robert Menasse muss sich ein neues Stammlokal suchen. Schon wieder. Denn seit das nahe Café Sperl  zum Nichtraucherlokal wurde, übersiedelte Menasse an die linke Wienzeile ins Café Drechsler. Jetzt wird auch dieses rauchfrei. „Am Naschmarkt bleibt nur noch das Gasthaus zur Eisernen Zeit“, sagt Menasse, der „fassungslos“ ist, dass nun das nächste Wiener Original zum Nichtraucherlokal wird.  „Die Politik ist damit am besten Wege , die Wiener Kaffeehauskultur zu zerstören“, sagt Menasse.

… Drechsler-Stammgast Robert Menasse ist verärgert - Foto: KURIER /Gruber Franz
Doch nicht nur für Literaten, auch für ausdauernde Nachtschwärmer ist die Neuorientierung des Café Drechsler ein herber Schlag. Statt um drei Uhr in der Früh sperrt das Traditionscafé am Naschmarkt ab 3. September erst um 8 Uhr auf. Sperrstunde ist dann unter der Woche um Mitternacht, Freitag und Samstag um 2 Uhr in der Früh. „Es hat keinen Sinn mehr, in der Nacht aufzusperren, weil 95 Prozent der nächtlichen Besucher sind Raucher“, sagt Betreiber Manfred Stallmajer.

Notbremse

Nach den jüngsten Querelen rund um das Tabakgesetz hat er vergangene Woche als einer der ersten Lokalbetreiber in Wien die Notbremse gezogen. Seitdem ist das Drechsler ein Nichtraucher-Lokal. Bei der Wiener Wirtschaftskammer sind bisher keine vergleichbaren Fälle bekannt. „Klar ist aber, dass das Tabakgesetz saniert werden muss“, sagt Josef Bitzinger von der Tourismus-Sparte.

Mit ein Anlass war die Entscheidung des Verwaltungsgerichshofs, dass in Lokalen selbst die Wege zu den Toiletten rauchfrei sein müssen. Doch schon davor musste sich Stallmajer mit den Behörden herumschlagen. Im Lokal war der Raucher- und der Nichtraucher-Bereich nicht durch eine Tür getrennt. Stattdessen hatte der Betreiber ein Umluft-System um rund 17.000 Euro installiert. Es sollte verhindern, dass Nichtraucher durch den Qualm behelligt werden. „Gutachten bestätigen uns, dass die Lüftung auch tatsächlich funktioniert hat“, sagt Stallmajer.
Die Behörden ließen sich davon nicht überzeugen und verdonnerten den Cafetier gleich drei Mal zu Geldstrafen. Zuletzt musste er bereits rund 2400 zahlen. „Die nächste würde dann schon  10.000 Euro ausmachen.“

Deshalb sah sich Stallmajer gezwungen, das Rauchen in seinem Lokal komplett zu verbieten und den Nachtbetrieb einzustellen. „Die Umsätze werden uns natürlich fehlen“, sagt der Wirt. Für ihn ist die aktuell gültige Regelung eine „totale Wettbewerbsverzerrung“. Schließlich gebe es ja auch Clubs, die bis 6 Uhr offen haben und in denen geraucht werden kann.

„Ich plädiere daher für ein einheitliches Rauchverbot“, sagt der Wirt. „Überall sonst in Europa gibt es das ja ohnehin schon. Dann würde ich sofort auch in der Nacht wieder aufsperren.“

Für Menasse wäre ein  generelles Rauchverbot  in der Gastronomie ein Skandal: „Wenn wir anfangen, eine ganze Kultur zu verbieten, dann gibt es kein Halten mehr.“

http://kurier.at/chronik/wien/aera-geht-zu-ende-cafe-drechsler-wird-nichtraucherlokal/24.121.893

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Tankstellen verkaufen Zigaretten und Alkohol an Minderjährige

Von Verena Oberauer | 29.08.2013 - 15:26 | Kommentieren

An vielen Tankstellen in Salzburg greift der Jugendschutz offenbar nicht: Zwei Drittel aller getesteten Betrieben verkauften Alkohol und Zigaretten an Jugendliche unter 16 Jahren - nach dem Ausweis wurde selten gefragt.

............ http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/tankstellen-verkaufen-alkohol-an-minderjaehrige-72418/

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Vorsicht vor Tabak-Konzerne! Warum? / Tabakkonzerne erleben dramatische Niederlage
« am: September 10, 2013, 00:05:48 Vormittag »



Australien

Tabakkonzerne erleben dramatische Niederlage


15.08.2012, 04:15 Uhr

Der Oberste Gerichtshof in Australien hat am Mittwoch eine Klage gegen eine Verstärkung der Auflagen gegen Tabakwerbung abgewiesen, die zu den radikalsten auf der Welt zählen.

von Urs Wälterlin

Australien beschließt Änderungen für Tabakwerbung Abschreckende Bilder und neutrale Verpackung

CanberraDie Tabakindustrie in Australien muss ab Ende Jahr neue Vorschriften der Regierung befolgen und kann Zigaretten nur noch in generischer Verpackung verkaufen. Das bestätigten die Richter der höchsten juristischen Instanz Australiens am Mittwoch. Die Packungen werden künftig nur noch in einem unattraktiven Olivgrau gehalten und dürfen keine Markenlogos mehr aufweisen. Stattdessen nehmen Bilder von Krebstumoren oder blinden Augen den größten Teil der bisherigen Werbefläche in Anspruch.

Laut der australischen Generalstaatsanwältin Nicola Roxon soll damit verhindert werden, dass die Tabakindustrie vor allem unter Jugendlichen neue Kunden gewinnen kann, „denn ihre bisherigen Kunden sterben ihr weg“. Studien zeigen, dass die Verpackung für die Industrie ein bedeutendes Marketinginstrument ist.
Mit der Vorschrift zur einheitlichen und neutralen Gestaltung ist Australien derzeit Vorreiter. Die neue Packungsgestaltung soll ab Ende Dezember 2012 greifen. Quelle: Reuters
Mit der Vorschrift zur einheitlichen und neutralen Gestaltung ist Australien derzeit Vorreiter. Die neue Packungsgestaltung soll ab Ende Dezember 2012 greifen. Quelle: Reuters

Bisher ging die Regierung Rauchern vor allem an den Geldbeutel: rund 13 Euro kostet eine einzige Schachtel Zigaretten. Obwohl jährlich 15.000 Australierinnen und Australier an den Folgen der Sucht sterben, zeigen die Maßnahmen Wirkung: die Zahl der Nikotinsüchtigen geht zurück.

Der Gerichtsentscheid dürfte weltweit Signalwirkung haben. Das Urteil war von den Regierungen in mehreren Ländern abgewartet worden, die ähnliche Maßnahmen prüfen. Nicht zuletzt aus diesem Grund hatte sich die Tabakindustrie in Australien vehement gegen die neuen Auflagen gewehrt. Sie investierte Millionen Dollar in die Beeinflussung der öffentlichen Meinung.

Tabakindustrie Die gruseligsten Zigarettenschachteln der Welt

So wurde der Bevölkerung gesagt, die neuen Maßnahmen würden Tausende von Kleinladenbesitzern arbeitslos machen.
Das Hauptargument von ...... http://www.handelsblatt.com/politik/international/australien-tabakkonzerne-erleben-dramatische-niederlage/7002028.html

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Kurier, 9.9.13


Sehnsucht nach dem politischen Wechsel

Kleinparteien werden keine Veränderung bringen.



In Australien ist es soeben geschehen, in Norwegen wird es wohl ab Montagabend feststehen, und in den USA hat ihn sich Barack Obama mit dem Schlachtruf „Change“ erkämpft: den politischen Wechsel. Dass dies hierzulande so gut wie unmöglich ist, ist das größte demokratiepolitische Problem Österreichs. Der Wahlausgang ist relativ egal – am Ende kann eigentlich wieder nur eine „Große Koalition“ stehen.

Damit wird der im Wesentlichen sozialdemokratische Weg auf kleinstem gemeinsamen Nenner fortgesetzt. Im Windschatten von Rot und Schwarz haben es sich parteinahe Institutionen und Manager gemütlich eingerichtet. Nur zwei Politiker haben in den vergangenen 43 Jahren die Fesseln gesprengt: Bruno Kreisky und Wolfgang Schüssel. Beide mithilfe der (letztlich regierungsunfähigen) Blauen, die Kreisky schnell wieder abschüttelte. Ohne Behinderung durch einen annähernd gleich starken Regierungspartner konnten sie große Änderungen angehen: Kreisky eine Schul-, Justiz- und Heeresreform, Schüssel Reformen des Abfertigungs- und des Pensionssystems. Wenn es einen Wechsel gibt, können Systeme nie so arg verfilzen, Skandale fliegen eher auf. So gesehen bräuchte Österreich längst ein Mehrheitswahlrecht – wozu es nicht kommen wird, weil das einer Zweidrittelmehrheit bedarf. Aber keine Kleinpartei schafft sich gern selbst ab.

Man sollte sich nicht lustig machen, wenn engagierte Einzelkämpfer – Frank Stronach, Matthias Strolz & Hans Peter Haselsteiner – versuchen, das starre heimische System aufzubrechen. Aber angesichts der politischen Verfasstheit des Landes wäre es besser, sie würden ihren Einsatz und ihr Ego in die etablierten Parteien einbringen, um diese von innen zu verändern. Das ist der deutlich mühsamere Weg, aber langfristig bietet nur er eine nachhaltige Chance auf die notwendige Veränderung.

(kurier) Erstellt am 09.09.2013, 06:00


http://kurier.at/meinung/kommentare/innenpolitik/sehnsucht-nach-dem-politischen-wechsel/25.915.747

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Meinparlament.at - Politische Kommunikation im Wahljahr 2013 - Teil IV
Sehr geehrte(r) Leser(in),
 

Am 29. September wird ein neuer Nationalrat gewählt. Insgesamt 14 Parteien kämpfen um den Einzug in das Österreichische Parlament. In den letzten Wochen haben wir knapp 1.400 Personendaten österreichischer Kandidat_innen recherchiert und aufbereitet. Bis zum Wahlsonntag haben Sie noch die Möglichkeit, diesen Kandidaten und Kandidatinnen Ihre Fragen zu stellen.

1. Kandidaten-Finder

Mit unserem neuen Tool zur Nationalratswahl 2013, dem Kandidaten-Finder, können Sie sich einen raschen Überblick über alle zur Wahl antretenden Kandidaten und Kandidatinnen verschaffen. Geben Sie einfach Ihre PLZ ein, und alle Kandidierenden Ihres Wahlkreises werden Ihnen übersichtlich angezeigt. Mit den weiteren Filterkombinationen können Sie Ihre Suche noch verfeinern. Im jeweiligen Kandidaten-Profil können Sie wie gewohnt Ihre Frage eintragen und versenden.
 
Sollten Sie eine Internetseite zur Nationalratswahl betreiben, können Sie den Kandidaten-Finder einfach per iframe kostenlos integrieren. Kontaktieren Sie uns bitte über info@meinparlament.at
 
Weiterführende Links:
- Kandidaten-Finder
- Wahl-Infos
 
2. Wahlinformationen auf neuwal.com

Ergänzend zu den Services von meinparlament.at liefert die Plattform neuwal.com umfassende Informationen zum laufenden Wahlkampf mit Interviews der Spitzenkandidat_innen oder Umfrage-Ergebnisse zu aktuellen Themen.
 
Weiterführende Links:
- Parteien- und Wahlprogramme und Interviews
- Wählen mit Wahlkarte
- Wie vergibt man Vorzugsstimmen
 
3. Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter

MeinParlament.at ist sowohl auf Facebook als auch auf Twitter vertreten. Neben regelmäßigen Informationen über Aktuelles rund um meinparlament.at posten wir zeitnah alle Termine der Parlamentssitzungen (Nationalrat, Bundesrat, EU-Parlament und Landtage). Auf Twitter informieren wir Sie zusätzlich über alle eingehenden Fragen und Antworten.
Wir freuen uns immer über neue "Follower". Laden Sie doch auch Ihre Freunde ein!

Wir freuen uns darüber hinaus immer über Anregungen und Kritik zum Projekt, am besten per Mail an info@meinparlament.at

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Team von meinparlament.at

1194



Siehe linker Streifen auf: http://www.news.at/a/gastronomie-rauchverbot-umfrage

Streit um ÖVP-Vorschlag
Generelles Rauchverbot?
Schützenhöfer für rauchfreie Gastronomie. Lokalbesitzer reagieren ablehnend. 7
Weltnichtrauchertag
Rauchverbot im Auto
VCÖ spricht sich für Tabakbann im Auto aus - vor allem wenn Kinder mitfahren 3
Welt-Nichtraucher-Tag 2013
Rauchen tötet
90 Prozent der Todesfälle bei Lungenkrebs durch aktives Rauchen verursacht
Lungenkrebs
Neuer Killer Nr. 1
Immer mehr Lungenkrebstote bei Frauen EU-Weit. Dafür immer weniger Brustkrebstote.
Lungenkrebs
Dramatischer Anstieg
Immer mehr Frauen betroffen. Erkrankungen bis zum Jahr 2040 insgesamt verdoppelt.

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Deutschland / 82 % % für rauchfreie Lokale (Deutschland)
« am: September 09, 2013, 21:23:52 Nachmittag »


Rauchverbot OK?

Deutsche zunehmend für Rauchverbot in Gasthäusern. Sind Sie dafür oder dagegen?

Rauchverbot im Lokal


Immer mehr Menschen in Deutschland befürworten ein Rauchverbot in Gasthäusern. Laut einer am Montag veröffentlichten Umfrage für das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg sprechen sich fast 82 Prozent für rauchfreie Gasthäuser aus. Dies sei ein neuer Rekordwert. Im Jahr 2005, also vor Inkrafttreten der Nichtraucherschutzgesetze, lag die Zustimmung erst bei 53 Prozent.

Die gestiegene Akzeptanz ist nach Angaben des Krebsforschungszentrums vor allem auf einen Einstellungswandel der Raucher zurückzuführen. Während sich 2007, als die Bundesländer Nichtraucherschutzgesetze einführten, nur knapp jeder dritte Raucher (30 Prozent) für rauchfreie Lokale aussprach, hat sich ihr Anteil bis 2013 auf 59 Prozent nahezu verdoppelt.

Die Zustimmung der Nichtraucher zu einem Rauchverbot im Gastgewerbe ist mit 93 Prozent unverändert hoch. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) befragte im Auftrag des DKFZ rund 2.000 Deutsche über 16 Jahren.

Und was sagen Sie? Sind sie für oder gegen das Rauchverbot in Restaurants, Lokalen und Co.?


http://www.news.at/a/gastronomie-rauchverbot-umfrage


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Anzeigen WIEN, ab 1.1.2013 / Keine Anzeige, aber bald! - Wien: Gesunde Donaustadt, ff.?
« am: September 09, 2013, 19:02:35 Nachmittag »
xx5aazz



Von: BV Norbert Scheed  Kozel Andre [mailto:andre.kozel@wien.gv.at]
Gesendet: Montag, 09. September 2013 17:35
An: info@krebspatienten.at
Betreff: WG: Gesunde Donaustadt, ff.?


Sehr geehrter Herr Erlacher,

ich bedanke mich für die Übermittlung ihrer E-Mail vom 5. September 2013 zu der ich wie folgt Stellung nehmen möchte.

Zu 1) Ihr Anliegen wurde an die dafür zuständige Fachdienststelle (MA 28) weitergeleitet.
Zu 2) Ihr Anliegen wurde dem Leiter des magistratischen Bezirksamtes weitergeleitet.
Zu 3) Ihr Anliegen wurde der zuständigen Fachdienststelle (MA 44 – Bäder) weitergeleitet.
Zu 4) Bezüglich der Schlaglöcher möchte ich sie an die dafür zuständige Hotline verweisen 01 4000 49600 (Kundendienstzentrum der MA 28) (Email?) Zudem können sie sich mit dementsprechenden Anliegen auch direkt an den Bürgerdienst wenden. (Tel.?  Email ?)
Zu 5) Die Bezirksvertretung hat keine Behörde und ist auch keine Behörde.
Anmerkung: Normalerweise geht der Bürgermeister (Bezirksvorsteher) ein Stockwerk hinauf oder hinunter, und sagt "seinem Bezirksamtsleiter, oder dem Vorstand der Gewerbebehörde bzw. ...., man möge doch ....! Umso mehr, nachdem "sein Punkt 6 lautet .....!)
Zu 6) Meine generelle Haltung zum Thema Rauchen ist ihnen bekannt und hat sich auch nicht geändert. Sie lautet: Gesundheitsschutz steht vor Genussrecht.

Ich hoffe ihrem Anliegen somit ausreichend entsprochen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen.

BV Norbert Scheed

i.A. Ing. André Kozel
Büroleiter
Bezirksvorstehung für den 22. Bezirk
1229 Wien, Schrödingerplatz 1
Tel.: +43 1 4000/22114
Mobil: +43 676 8118 99 998
Fax.: +43 1 4000/99 22114
E-Mail:andre.kozel@wien.gv.at
Web: http://www.donaustadt.wien.at

Anmerkung:

Aber schnell geantwortet wurde, wenigstens!


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Von: Krebspatienten *EXTERN* [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Donnerstag, 05. September 2013 14:55
An: BV 22 Post; Scheed Norbert; alois.stoeger@bmg.gv.at; reinhard.todt@spoe.at
Cc: Häupl Michael; Wehsely Sonja; MD-Mag.Dior. Post; MD-Mag.Dior. Kommunikation Post; MDP Post; Spacek Karin; Maria Vassilakou; infopool@gruene.at; donaustadt@gruene.at; Ingrid.korosec@wien.oevp.at; aon.914464109@aon.at; Manfred.Juraczka@wien.oevp.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; comm-rep-vie@ec.europa.eu; fctcsecretariat@who.int; laszlo.andor@ec.europa.eu; Tonio.Borg@ec.europa.eu; michael.haeupl@spoe.at; reinhard.todt@spoe.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; beate.prettner@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; rudolf.kaske@akwien.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; werner.kogler@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; info@krebspatienten.at; heinz.fischer@hofburg.at; aon.914464109@aon.at; buergerservice@bmg.gv.at; service@lebensministerium.at; kristina.edlinger-ploder@stmk.gv.at; beate.prettner@ktn.gv.at; lh.puehringer@ooe.gv.at; buero.lr.tilg@tirol.gv.at; christian.bernhard@vorarlberg.at; stoeckl@salzburg.gv.at; peter.rezar@bgld.gv.at

Betreff: Gesunde Donaustadt, ff.?

Bezirksvorstehung des 22. Wiener Gemeindebezirkes Bezirksvorsteher <http://www.wien.gv.at/advuew/internet/AdvPrSrv.asp?Layout=polstelle&HLayout=&Type=K&STELLECD=1996030108580900> 
1229 Wien, Schrödingerplatz 1, 1. Stock <http://www.wien.gv.at/advuew/internet/AdvPrSrv.asp?Layout=ort&Type=K&ORTCD=2004012617372225> 
Telefon +43 1 4000 22111 Fax +43 1 4000 9922120 E-Mail post@bv22.wien.gv.at <mailto:post@bv22.wien.gv.at> 
 
 
Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher,

1) warum ........................
2) Das BA. 22 ist das einzige, welches - trotz Ersuchen - keine Bestätigung über den Email-Erhalt einer Anzeige durchführt. Ebenso wird die (fallw. gewünschte) automat. Empfangsbestätigung an den Versender unterdrückt! Ist das Bürgerservice? Werden Sie das ändern?
3) Wie viele Anzeigen braucht es noch, bis das Städt. Schwimmbad den Nichtraucherschutz lt. TG. und VwGH-Urteil einhält? Hauptraum=Raucherraum=Zugang zum Nichtraucherraum; Raucherraumtüre offen. Bis wann werden Sie das ändern?
4) Viele Straßen sind für Radfahrer sehr beschwerlich zu fahren, da Schlaglöcher, tiefe Belagsrisse, verschobene Kanaldeckel, ff., nicht gerichtet werden. Warum ist das so? Viele Radfahrer weichen auf Gehsteige aus, was wieder die Fußgänger ärgert. Können Sie veranlassen, dass die ständig herumfahrenden Autos der MA. zwei Kübel Rep. Asphalt mit haben, und Instandsetzungen durchführen? Werden Sie das ändern?
5) Werden Sie veranlassen, dass Ihre Behörde vermehrt auf den Nichtraucherschutz in Lokalen achtet, so z. B. dass Raucherraumtüren zu sind, dass Kinderringelspiele im Raucherraum wegkommen, dass der Zugang zum Nichtraucherraum und zu den WCs rauchfrei ist? BM. Stöger verlangt solche Kontrolle! Ges.SR. Wehsely ist für generell rauchfreie Lokale! Und Sie, Herr BV. Scheed?
4.000 Tabakrauchschadstoffe, 94 krebsauslösende Tabakrauchstoffe, bei rund 1.170 Krebsneuerkrankungen/Jahr in Donaustadt.
Prof. Zielinski, Krebspapst: rund 40 % der Krebserkrankungen entstehen durch Tabakrauch, dazu noch Schädigungen des Ungeborenen im Mutterleib, Allergien, Asthma, COPD, Schlaganfall, Herzinfarkt, etc., etc.!
6) Donaustadt ist glaublich der bevölkerungsreichste Bezirk in Wien. Werden Sie sich mit dem dzt. Vorsitzenden der Landeshauptleutekonferenzen (Häupl) und dem dzt. Wiener Präs. des Bundesrates Todt ins Einvernehmen setzen, um endlich auch in Österreich "generell rauchfreie Lokale" bundesweit zu erreichen?

Wir ersuchen um dringende Antworten. Veröffentlichungen im Forum und auf facebook.

Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

D. Erlacher

 
           
                                K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                             Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
         Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
         Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
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      Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                Dietmar Erlacher, Bundesobmann
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1197
1 - Wien / WIEN - - 1000e gesetzwidrige Wirte
« am: September 08, 2013, 23:39:18 Nachmittag »



 Volles Haus in den Raucher-Oasen

Die Zahl der Rauchercafés geht laufend zurück. Es gibt sie aber noch, die verrauchten Rückzugsgebiete.

   
http://kurier.at/chronik/wien/volles-haus-in-den-raucher-oasen/24.897.251   
   

Café Griensteidl, Café Sperl und zuletzt das Café Drechsler – die Liste der klassischen Wiener Cafés und Lokale mit striktem Rauchverbot wird immer länger. Dabei sind immer noch 36 Prozent der Österreicher über 16 Jahre Raucher. Und immer häufiger stellen sich Raucher die Frage, „wo gehen wir heute hin, wo lässt man uns noch qualmen?“ Zur Beruhigung, es gibt sie noch, die – immer seltener werdenden – Raucher-Oasen. Und sie erfreuen sich höchster Beliebtheit.

Rauchen in der Gastronomie, Raucherlokale, Cafe He… Nach dem Gulasch ist im Gasthaus „Zur eisernen Zeit“ eine Zigarette fast Pflicht - Foto: KURIER /Gruber Franz

Oliver Fraenkel, Geschäftsführer im Traditionsgasthaus „Zur eisernen Zeit“ am Wiener Naschmarkt, bringt den Wunsch seiner Gäste auf den Punkt: „Ein Gulasch, ein Bierchen und die Zigarette. Wir sind jeden Tag voll.“ Barbara Kiss, Stammgast, ergänzt: „Freiwillig gehe ich in kein Nichtraucher-Lokal. Mit einer Einschränkung; wenn Freunde dabei sind, die der Rauch stört.“

… Im Bier-Beisl in Wien-Favoriten bleiben die Gäste „mündig“ und rauchen, so viel sie wollen. - Foto: KURIER /Gruber Franz

Im Bier-Beisl in der Favoritner Wielandgasse sieht man das ähnlich. „Durch das Tabakgesetz werden mündige Bürger entmündigt. Der Gast kann entscheiden, wo er hingeht“, fordern Andreas, Ingrid Spalt und Kellnerin Christa. Genüsslich an der Zigarette ziehen aber nur Andreas und Christa. Denn Frau Spalt hat vor 25 Jahren für immer abgedämpft: „Mich stört der Rauch nicht. Geselligkeit ist mir wesentlich wichtiger.“
Rauchabzug

Aber nicht nur Lokale unter 50 Quadratmeter (hier gestattet das Tabakgesetz das Rauchen) haben noch ein Herz für die Raucher. Beispiel Niederösterreich: Im Mostviertler Haubenlokal „Landhaus Stift Ardagger“ sorgen innovative Rauchabzugshauben über den Tischen für minimale Belästigung durch den blauen Dunst. Rauchfreie Stuben gibt es dazu. Chefin Elke Wagner: „Unser Angebot wird bei Rauchern sehr geschätzt und gelobt.“

Aber die Luft für Raucherlokale wird immer dünner. Ein im Juli vom Verwaltungsgerichtshof (VwGH) ergangenes Urteil setzt Lokalen mit Raucherbereichen zu. Ab sofort müssen Nichtraucherzonen und Toiletten für Nichtraucher absolut rauchfrei erreichbar sein.

… Genussraucher Manfred Ainedter und Rauchsheriff Dietmar Erlacher: Sympathien halten sich in Grenzen - Foto: GNEDT/KURIER /martin gnedt

Für Helmut Hinterleitner, Gastronomen-Sprecher, Grund genug für eine Kampfansage. „Wir prüfen eine Klage gegen die Republik. 15.000 Wirte haben Trennwände eingebaut. Bundesweit wurden 96 Millionen investiert. Jetzt sollen sie schon wieder investieren, oder zum Nichtraucherlokal werden.“ Unterstützung kommt von Promi-Advokat und Genussraucher Manfred Ainedter: „Ich räume dieser Klage hohe Chancen ein. Denn in überwiegenden Fällen wurden die Planungen der Trennwände sogar von den Behörden begleitet. Es muss aber Rechtssicherheit geben.“

Parallel zu dieser Diskussion sind Österreichs Rauchsheriffs wieder auf Anzeigen-Tour. Dietmar Erlacher und seine Unterstützer zeigten seit dem VwGH-Spruch rund 250 Wiener Lokale an.

(kurier) Erstellt am 01.09.2013, 08:00

1198
Sonstiges / HOTELIERS + EKZ (Einkaufszentren): BESCHLUSS RAUCHER WEG !!!
« am: September 08, 2013, 01:35:45 Vormittag »





Wir wollen keine Raucher (Vereinigung der Hoteliers ff.)

http://www.krebsforum.at/index.php?topic=4467.msg11698#msg11698

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WIR sind für ein generelles Rauchverbot in Einkaufszentren


http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=633.msg2752#msg2752

1199
Deutschland / D - Mieter darf auf dem Balkon weiter rauchen
« am: September 07, 2013, 23:22:14 Nachmittag »



Mieter darf auf dem Balkon weiter rauchen

Freitag, 6. September 2013
dpa

Rathenow –  Mieter dürfen trotz empfindlicher Nachbarn auf ihrem Balkon rauchen. Das hat das Amtsgericht Rathenow heute entschieden und die Klage von Nachbarn eines Raucher-Ehepaares abgewiesen. Die Kläger aus Premnitz in Brandenburg hatten sich am Zigarettenqualm von der Etage unter ihnen gestört und waren deshalb vor Gericht gezogen. Das Rentner-Paar wollte erreichen, dass die anderen Mieter nur noch zu bestimmten Zeiten im Freien rauchen dürfen. Dafür sah Richter Peter Lanowski keine Rechtsgrundlage.

Die Beeinträchtigung infolge des Rauchens der Nachbarn sei noch hinnehmbar, ent­schied Lanowski. Die Kläger kündigten Berufung an und wollen vor das Landgericht Potsdam ziehen. „Ich bin sehr enttäuscht“, sagte der Rentner. Gemütliche Kaffeerunden könne es so auf seinem Balkon nicht mehr geben. „Wenn es gut geht, sitzen wir eine Stunde ungestört, ein anderes Mal können wir nach fünf Minuten wegen des Zigarettenqualms abräumen“, meinte er.
Anzeige

Sein Anwalt Nils Ahrens verwies auf Urteile zum Grillen auf dem Balkon, wonach Begrenzungen üblich sind. Etwas Vergleichbares hätte doch auch im vorliegenden Fall gefunden werden können, monierte er. Die Kläger hatten dem Gericht ein Protokoll vorgelegt, das dokumentierte, wann die Nachbarn zur Zigarette griffen. Auch Fotos hatten sie eingereicht. Konkret wollten die beiden ein Rauchverbot für die Zeiten zwischen 7 und 8 Uhr, 10 und 11 Uhr, 13 und 15 Uhr sowie zwischen 17 und 19 Uhr und zwischen 20 und 23 Uhr erreichen.

aerzteblatt.de

    Nichtraucher-Programm in England erfolgreich
    Starkes Rauchen kann Kündigungsgrund sein
    Zigarettenkonsum verursacht deutlich höhere Krankheitskosten als angenommen

Dafür sah Richter Lanowski keine Veranlassung. Er stützte sich bei seinem Urteil auf die Angaben der beklagten Mieter. Danach rauchen sie abwechselnd bis zu zwölf Zigaretten täglich auf dem Balkon. Dies stelle keine übermäßige Belästigung dar, meinte der Jurist und verwies auf eine Entscheidung des Landgerichts Hamburg. Dort hatten die Richter einen Konsum von mehr als 20 Zigaretten als nicht mehr hinzunehmende Rauch­belästigung angesehen.

„Der Richter hat ..... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/55766

1200
xyz


6.9.2013, 15.49 Uhr, Anruf von MR. Dr. Pietsch, auf Grund unseres Emails


Es ist gesetzwidrig, wenn Tabakrauch irgendwie in die Küche gelangt,

entweder da keine Küchentüre vorhanden, oder diese immer offen ist!

MR. Dr. Franz Pietsch, Leiter der Drogenabteilung im BMfG, Nichtraucherschutz-Ombudsmann, "Architekt" vom Tabakgesetz, sagte mir das heute am Telefon.

So darf es keinen Tabakrauch in den Küchen von allen Lokalen geben, auch nicht in kleinen Pizza- oder Kebablokalen geben!

Gruß aus Tirol!

Dietmar Erlacher, Krebspatient

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Zur Erinnerung:

Seit dem Urteil des VwGH Zl. UVS-04/G/14/1300/2012-12,  W i e n , am 17. Juni 2013,
uns bekannt geworden am 25.7.2013,
zu sehen unter http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=535.msg5071#msg5071

ist es eindeutig:

DER  ZUGANG  ZUM  NICHTRAUCHERRAUM  MUSS (ab dem Eingang)  RAUCHFREI  SEIN;  ebenso zu den WCs!
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Vorlage für Meldungen an uns oder direkte Anzeigen:

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202