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Nachrichten - admin

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Ö s t e r r e i c h Medienberichte 2 / ORF-TV: dzt. noch zu sehen!
« am: Dezember 03, 2013, 00:39:13 Vormittag »



ORF-ZiB Magazin vom 2.12.13

http://tvthek.orf.at/program/ZIB-Magazin/5521881/ZIB-Magazin/7196165


Fakten rund ums Rauchverbot

12.000 Gastronomen haben um 96 Mill. umgebaut

18 % Raucherlokale, 33 % Nichtraucherlokale

50 % der Lokale sind R und NR Lokale


Pro + Kontro:


Stellungnahme der Wirtelobby und Tabaklobby

Meinungen von Gästen, der Ärztekammer

Pickerl "Rauchfreuer Bereich im Lokal" eingeblendet!

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Zur Erinnerung, voriger Beitrag.

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http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/nationalratswahl/3481020/rauchverbot-rueckt-greifbare-naehe.story


Rauchverbot rückt in greifbare Nähe

Die Diskussion der vergangenen Tage rund um das Rauchverbot in Lokalen hat offenbar Wirkung gezeigt. Die Verhandlungsgruppe von SPÖ und ÖVP soll sich darauf geeinigt zu haben, Zigaretten mit einer Übergangsfrist aus Gaststätten zu verbannen.

........
.........................

Nun ist bei den Koalitionsverhandlungen ein totales Rauchverbot im Gespräch, das mit einer mehrjährigen Übergangsfrist in Kraft treten soll. Ob und wie jene Wirte entschädigt werden, die für die Einrichtung eines Nichtraucherbereichs ihr Lokal umbauen mussten, ist unklar. Die Entscheidung liegt letztlich bei der Koordinierungsgruppe um die Parteichefs.

Anmerkung:
Es braucht keine Übergangsfristen, nur 5 Pickerln "Rauchen verboten"!
Die Trennwände können sie jetzt oder zu Ostern entfernen und auf www.willhaben.at anbieten   :)
Entschädigung? Wofür? Das ist/war Unternehmerrisiko! Von wem? Angeblich hätte die WKO einen Fonds, von mir aus! Aber dass alle ÖsterreicherInnen für die Dummheit gesetzwidriger Wirte mit ihren Steuern aufkommen sollen, das geht keinesfalls!


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Siehe vorherigen und 1. Beitrag in diesem Thread.

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Helmut Dietl hat Lungenkrebs. Seine Ärzte räumten ihm "im günstigsten Fall" eine Heilungschance von zehn Prozent ein – "eher drunter".

Dietl sagt, er sei von seiner Erkrankung nicht sehr überrascht gewesen: "Wenn man bedenkt, wie viel ich geraucht habe, dann ist es geradezu ein Wunder,

dass es so lange gut gegangen ist."

Er hatte nach eigener Berechnung ungefähr eine Million Gitanes geraucht, als er vor sechs Jahren damit aufhörte.


http://www.zeit.de/kultur/film/2013-11/helmut-dietl-krank-zeit-interview

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Anmerkung:
DAS ist mir eine Interessenvertretung, nachdem die sich für Zwangsberauchungen einsetzen!
Habt Ihr im Bundesvorstand kein Hirn?
Ihr seid für Schädigungen im Mutterleib, für Asthma, Allergien, COPD, Lungenkrebs, Schlaganfall, Herzinfarkt, 40 % aller Krebserkrankungen, etc. mit verantwortlich!
Löst doch diesen "Verein" auf, und spendet euch an die Krebshilfe!



RFW-Bundesobmann und WKÖ-Vizepräsident Komm Rat Fritz Amann: Rauchverbot - Alarmstufe rot für Österreichs Gastronomie!
Rotschwarze Bevormundungspolitik ist unerträglich!

Wien (OTS) - Die Obmänner der Wählergruppen im Wirtschaftsparlament,
WKÖ- Präsident Leitl (WB), Matznetter (SWV) und Plass (Grüne)
unterstützen das generelle Rauchverbot im vollen Bewusstsein, dass
ein Gastronomiesterben droht! Einzige Ausnahme ist der RfW-Österreich
mit seinem Bundesobmann und WKÖ Vizepräsident Fritz Amann, der
gestern in der Vorbesprechung zum morgigen Wirtschaftsparlament mit
Enttäuschung feststellen musste, dass diese sogenannten
Wirtschaftsvertreter bereits den Kniefall vor der EU gemacht haben,
indem sie ein totales Rauchverbot mittragen.

Die österreichischen Gastronomiebetriebe haben auf den
Vertrauensgrundsatz gesetzt und in den letzten Jahren ca. 100
Millionen Euro in den verordneten Lokalumbau investiert. Diese
Investitionen werden nun auch von der Kammer mit Füssen getreten. Für
den RfW ist das ein Skandal, denn schließlich muss eine Kammer, die
Zwangsbeiträge von den Unternehmern einhebt, wenigstens die
Interessen der Unternehmer gegen die Bevormundungspolitik
unterstützen. Jetzt schaut es jedenfalls so aus, als wenn ein
Sterbender noch sein eigenes Begräbnis bezahlen müsste, so Amann.

RfW-Bundesobmann Amann hat sich vehement gegen ein absolutes
Rauchverbot ausgesprochen: "Wir wollen die Wahlfreiheit für die Wirte
und zwar dafür, wo und ob in ihren Lokal geraucht werden darf!"
Jedoch alle anderen Obmänner der Wählergruppen haben betont, dass sie
hier nichts machen können und werden, weil die EU und auch die
österreichische Bundesregierung, sowie manche Wirtschaftsbündler und
rot/schwarze Landeshauptleute es so wollen, wie die EU es vorgibt.
Bereits im Vorfeld zum Wirtschaftsparlament haben die sogenannten
rot-schwarz-grünen Wirtschaftsvertreter ihre Zustimmung zum
RfW-Antrag zur Wahlfreiheit der Wirte verweigert und damit bereits
zum Begräbnis der österreichischen Gastwirte eingeladen! Nach den
Trafikanten droht nun ein Wirtesterben und was kommt dann noch?
(Ende)mb

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Vorarlberger SPÖ für Rauchverbot in der Gastronomie


http://www.youtube.com/watch?v=WmsCq_D0U_Y

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„Brandneue“ Studie: Schädlicher Qualm in Wiener Lokalen

99 Prozent der untersuchten Raucher/Nichtraucher-Betriebe verstoßen gegen das Tabakgesetz



Wien, 28.11.2013 – Bei mehr als 310 Wiener Gastbetriebe wurde in einer unabhängigen Studie von der IBO-Innenraumanalytik OG und „ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt“ untersucht, ob sie die Nichtraucherschutz-Bestimmungen einhalten. Studieninitiator DI Peter Tappler präsentierte heute die ernüchternden Ergebnisse im Café Westend. Die Studie zum Nichtraucherschutz in der Gastronomie zeigt: 99 Prozent der Raucher/Nichtraucher-Betriebe verstoßen gegen das Tabakgesetz. Ein Großteil dieser Verstöße hat direkte Auswirkungen auf die Gesundheit.

Der Großteil der gesetzlichen Regelungen wird nicht eingehalten
In der groß angelegten Studie wurde zwischen „Nichtraucherbetrieben“ (41,4 Prozent), „Raucherbetrieben“ (28 Prozent) und „Raucher/Nichtraucherbetrieben“ (30,6 Prozent) unterschieden. Gerade die „Raucher/Nichtraucher-Betriebe“ schneiden in der Studie katastrophal ab: 99 Prozent verstoßen gegen das Tabakgesetz. Nur ein Betrieb von insgesamt 93 untersuchten erfüllte sämtliche Vorgaben des geltenden Tabakgesetzes. Ohne Berücksichtigung der Kennzeichnungspflicht sind es immer noch 86 Prozent der Betriebe, die die Vorgaben des Tabakgesetzes nicht erfüllen. „Das Ergebnis unserer ‚brandneuen’ Studie beweist, dass das Rauchproblem in Lokalen alles andere als gelöst ist. Die aktuelle Situation führt zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen. Die momentanen gesetzlichen Regelungen sorgen außerdem für Wettbewerbsverzerrungen und drängen Lokalbesitzer in die Illegalität“, zeigt Studieninitiator Peter Tappler auf.

Zwei Drittel der „Raucher/Nichtraucher-Betriebe“ haben keine oder eine unzureichende Abtrennung zu Raucherräumen

Mit 62 Prozent der Wiener „Raucher/Nichtraucher-Betriebe“ halten ganze zwei Drittel die gesetzlich vorgeschriebene Abtrennung zwischen Raucher- und Nichtraucherräumen nicht ein: Die erforderliche Trenn-Türe stand bei den Untersuchungen entweder permanent offen oder sie fehlte ganz. Nur bei 35 Betrieben, die als Raucher/Nichtraucherbetriebe gekennzeichnet waren, war zum Zeitpunkt der Befundungen eine vollständige räumliche Trennung gegeben (37,6 Prozent). In 58 Betrieben war auf Grund fehlender Trennwände (8,6 Prozent) oder offen stehender Türen (53,8 Prozent) die räumliche Trennung nicht vorhanden.

Raucher-Betriebe: Knapp ein Drittel ist größer als 50 Quadratmeter

In den Raucherbetrieben kommt es häufig zu Verstößen gegen das Tabakgesetz. Knapp ein Drittel der eindeutig zuordenbaren Betriebe verfügt über Gasträume, deren Grundfläche über 50 m² betrug. In diesen Fällen schreibt der Gesetzgeber vor, dass derartige Lokale als Nichtraucherbetriebe zu führen sind. „Lokalen, die oftmalig aus einem Raum bestehen, bleibt nur die Alternative, aus einem Raucher- einen Nichtraucherbetrieb zu machen. Natürlich befürchten betroffene Lokalbesitzer hier Umsatzeinbußen, denn die Konkurrenz mit nur einigen Quadratmetern weniger darf ja Raucherbetrieb bleiben“, betont Peter Tappler die fehlende Fairness des derzeitigen Tabakgesetzes. Nachdem die Überprüfung für Außenstehende praktisch unmöglich ist, werden hier offenbar Verstöße gegen die gesetzlichen Vorschriften in Kauf genommen

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Was heißt:

Studie: Nichtraucherschutz-Gesetze oft nicht eingehalten

nicht oft, sondern in ganz Wien-Nebau!



Kein rauchfreier Zugang zur Toilette


APA / Bild: APA Kritik ernten die Gastronomen auch dafür, dass Eingang und Weg zur Toilette in 45,2 Prozent der Gastbetriebe nicht ohne Durchschreiten des Raucherbereichs möglich waren. Die Autoren wiesen darauf hin, dass dies jedoch nur in 3,3 Prozent dieser Lokale der einzige Verstoß war. In 37,8 Prozent stellten sie fest, dass der Hauptraum nicht der Nichtraucherraum war.

..............  http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1492042/Studie_NichtraucherschutzGesetze-oft-nicht-eingehalten?_vl_backlink=%2Fhome%2Findex.do

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Gesetze zum Nichtraucherschutz sehr oft nicht eingehalten

314 Gastbetriebe im 7. Wiener Bezirk wurden fünf Monate untersucht.

Dabei haben laut Studie gerade die „Nichtraucher/Raucher-Betriebe“ katastrophal abgeschnitten.





Wien – Zum Nichtrauchergesetz liefert eine Studie interessante Daten: Zwei Drittel der Lokale hätten keine ausreichende Trennung zwischen Raucher- und Nichtraucherbereich, oft stehe die Tür offen, in 58 von 314 überprüften Betrieben gebe es weder Tür noch Wände, erläuterte Studieninitiator Peter Tappler, Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen, die Ergebnisse bei einem Pressegespräch in Wien.

APA

314 Gastbetriebe (also fast alle) im 7. Wiener Gemeindebezirk wurden von Juli bis November untersucht, die Studie habe unerwartet Brisanz erhalten, erklärte Tappler von der IBO-Innenraumanalytik OG am Donnerstag. Ausgegangen sei man nämlich davon, dass die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden, aber das sei nicht er Fall. Gerade die „Nichtraucher/Raucher-Betriebe“ hätten katastrophal abgeschnitten. 98,9 Prozent dieser Lokale verstoßen laut Studie gegen das Tabakgesetz, so hielten etwa zwei Drittel die vorgegebene Trennung zwischen den Bereichen nicht ein, meist stehe die Tür offen, in einigen Fällen fehle sie ganz.

Kritik ernten die Gastronomen auch dafür, dass Eingang und Weg zur Toilette in 45,2 Prozent der Gastbetriebe nicht ohne Durchschreiten des Raucherbereichs möglich waren. Die Autoren wiesen darauf hin, dass dies jedoch nur in 3,3 Prozent dieser Lokale der einzige Verstoß war. In 37,8 Prozent stellten sie fest, dass der Hauptraum nicht der Nichtraucherraum war.

Es gehe sowohl um den Nichtraucher- als auch um Arbeitnehmerschutz, so Hans-Peter Hutter von Ärzte für eine Gesunde Umwelt. Passiv-Raucher atmen über den „Nebenstromrauch“ hunderte Schadstoffe in vielfach höherer Konzentration ein als die Raucher selbst.

Von den ausgewiesenen Raucherbetrieben erfüllen 43,2 Prozent die Vorgaben nicht, 25 der insgesamt 81 überprüften Raucherlokale waren größer als 50 Quadratmeter. Da diese Überschreibung nur in Ausnahmefällen erlaubt ist, gehen die Autoren der Studie davon aus, dass der Nichtraucherschutz auch hier verletzt wird. (APA)

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Das Westend geg. Westbahnhof, sei das einzige von hunderten Lokalen in Wien-Neuba,
welches den Nichtraucherschutz 100 %ig einhält.

Aber das stimmt nicht!
Mehr darüber hier in 1 Stunde!



Heutige Pressekonferenz,
Kurzfassung hier: http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=914.msg5406#msg5406

Link zur Studie, Downloadinformation:
Die gesamte Studie „Nichtraucherschutz in der Gastronomie: Werden die gesetzlichen Vorgaben eingehalten“ finden Sie unter: 
http://www.innenraumanalytik.at/nichtraucherschutz_gastronomie.pdf


UND WAS JETZT?

Anzeigen, Anzeigen, Anzeigen, aber JETZT und laut dieser Vorlage:


http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202




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ACHTUNG !!!

H I N W E I S :

Wer etwas über die "Sensations-Pressekonferenz" am Donnerstag erfahren wil,

wegen "Sperrfrist",

Anfrage an info@krebspatienten.at



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Anmerkung:

Wer etwas über die "Sensations-Pressekonferenz" am Donnerstag erfahren wil,

wegen "Sperrfrist",

Anfrage an info@krebspatienten.at



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"Am Punkt" mit Sylvia Saringer - Thema: "Heimat bist du starker Raucher - brauchen wir ein totales Verbot?"
Mittwoch, 27. November 2013, 22.55 Uhr bei ATV

Wien (OTS) - In keinem anderen Land wird so viel geraucht wie in
Österreich. Unsere 15jährigen haben beim Qualmen sogar den
Weltmeistertitel geholt. Eine zweifelhafte Ehre, die dem
Gesundheitsminister Sorgen macht - Pläne für ein strengeres
Tabakgesetz sind bisher verpufft, dafür gibt es neuen Zündstoff für
Gastwirte: Bars und Restaurants sollen zu Nichtraucherzonen werden -
Heimat bist du starker Raucher - brauchen wir ein totales Verbot?

Darüber diskutiert Sylvia Saringer live im Studio unter anderen
mit dem Wiener Gastronom Heinz Pollischansky und mit dem Leiter der
Abteilung für Allg. Präventivmedizin am Institut für Umwelthygiene
der Med.-Universität Wien Manfred Neuberger. Weitere Gäste sind
angefragt. Als Analysegast ist Conrad Seidl von der Tageszeitung "der
Standard" zu Gast.

Bei "Am Punkt" wird die Social Media Plattform facebook
eingesetzt, um ein repräsentatives Stimmungsbild der österreichischen
facebook-User zu erheben. Das Meinungsforschungs-Tool kommt
wöchentlich bei der Live-Diskussion zum Einsatz. Diese Woche ist -
unter anderem - diese Frage in der facebook-Umfrage: "Sind sie für
ein totales Rauchverbot in österreichischen Lokalen und Restaurants?"

Die Zuseher sind wieder dazu aufgerufen, sich interaktiv an der
Sendung zu beteiligen. Über den "Am Punkt"-Blog (blog.atv.at/ampunkt)
können Fragen per Blogkommentar gestellt werden. Natürlich sind auch
weiterhin Fragen und Meinungen per Email, facebook und twitter
möglich.

Die Internetadressen von "Am Punkt": ATV.at/ampunkt;
blog.atv.at/ampunkt; facebook.com/ampunkt; twitter.com/ampunkt
Die E-Mail-Adresse von "Am Punkt": ampunkt@atv.at

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2 - Niederösterreich, Burgenland / Wirtschaftsbund Niederösterreich ff.
« am: November 26, 2013, 21:12:52 Nachmittag »
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Danke für den Beitrag!

Wir werden jetzt mit der NÖ.-Spitze ff. Kontakt aufnehmen

und ersuchen: "Aussendung für generell rauchfreie Lokale"!


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Geld / Hier auch eine "Bierdeckel-Rechnung", ähnlich wie der Radbeauftragte?
« am: November 24, 2013, 18:43:23 Nachmittag »

Standpunkte: Cash Cow Sucht – aber wohin mit dem Geld?
Bringen Suchtkranke dem Finanzminister mehr Geld ein, als sie den Gesundheits- und Sozialminister kosten?

http://www.springermedizin.at/gesundheitspolitik/?full=37826

Die soeben veröffentlichte Studie „Soziale Folgekosten von Lust & Sucht in Österreich“ des Marktanalyse-Instituts Kreutzer Fischer & Partner (KFP) kommt zu dem Schluss, dass die Einnahmen aus dem Verkauf von Alkohol und Zigaretten sowie die Abgaben aus dem Glücksspiel die volkswirtschaftlichen Kosten der damit zusammenhängenden Suchtkrankheiten sowie des Rauchens und der Drogenabhängigkeit bei Weitem übersteigen. Laut Berechnungen von KFP stehen jährlichen Kosten von 1,5 Milliarden – diese setzen sich aus medizinischen und sozialen Ausgaben, staatlichen Kosten und indirekten Kosten aus dem Produktivitätsverlust zusammen – Einnahmen von 2,2 Milliarden Euro gegenüber. Daraus lassen sich unterschiedliche Schlüsse ziehen. Einer könnte etwa die Frage aufwerfen, ob angesichts der fieberhaften Suche nach verlorenen Budgetmilliarden das vollmundige Bekenntnis der Regierungspartner nach Forcierung einer Präventionskultur nicht Gefahr läuft, im politischen Tagesgeschäft zum Lippenbekenntnis zu verkommen. Ein anderer Schluss könnte wiederum zur Versuchung Anlass geben, der Prävention zukünftig vielleicht doch mehr als die angekündigten 150 Millionen innerhalb der nächsten zehn Jahre aus diesem Überschuss zweckgebunden zur Verfügung zu stellen. Nun, es wird jedenfalls spannend zu beobachten sein, welche Schlüsse die nächste Bundesregierung daraus ziehen und welche politischen Handlungen sie daraus ableiten wird.

 
Return of Investment?
„Quantitative Fragestellungen haben die qualitativen in vielen Lebensbereichen verdrängt.“

Christoph Lagemann Leiter des Instituts Suchtprävention, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen ARGE Suchtvorbeugung

Die Frage nach den volkswirtschaftlichen Kosten und dem Nutzen von Nikotin, Alkohol & Co. wurde bereits mehrfach gestellt und beantwortet – mit unterschiedlichen Ergebnissen. Die Fragestellung ist eine äußerst komplexe, möglicherweise zu komplex, um eine klare Antwort erwarten zu dürfen. Neben den hohen Folgekosten der Sucht gibt es auch monetäre Folgenutzen – ein im Rahmen der Beschaffungskriminalität gestohlenes Autoradio wird in der Regel vom Besitzer neu gekauft, der inhaftierte Straftäter muss beaufsichtigt und rehabilitiert werden ... Wie richtig also die kolportierten Zahlen sind, sei dahingestellt.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang finde ich die Tatsache, dass Kosten-/Nutzenberechnungen oft die einzigen Argumente sind, die in neoliberalen Zeiten wahr- und ernst genommen werden. Auch in der Prävention unterwerfen wir uns dem neuen Dogma und versuchen den „Return of Investment“ nachzuweisen, um die Politik von der Sinnhaftigkeit von Investitionen in die Vorbeugung zu überzeugen – mit bescheidenem Erfolg. Die Frage „Was bringt’s?“ existiert quasi nur mehr in einem monetären Zusammenhang. Quantitative Fragestellungen haben die qualitativen in vielen Lebensbereichen zunehmend verdrängt – bis hin zum Tod. Nicht die Frage, wie jemand gelebt hat, sondern wie alt er wurde, ist heute relevant. Doch „die messbare Seite der Welt ist nicht die Welt; sie ist die messbare Seite der Welt“ meint der deutsche Philosoph Martin Seel. Und so stelle ich mir – ganz altmodisch – ethische Fragen: Warum ist das Solidaritätsprinzip, dass sich die Gesunden um die (Sucht-)Kranken kümmern, für eine Gesellschaft wichtig? Muss sich eine Gesellschaft bemühen, das chronische Leiden, das mit Alkohol-, Nikotin- oder Glücksspielsucht für die Betroffenen und ihr Umfeld einhergeht, zu mindern und erst gar nicht entstehen zu lassen? Welchen Wert haben solche Bemühungen für uns alle und was sollten sie dem Staat wert sein? Ist es in Ordnung, dass der Staat viele Millionen aus dem Glücksspiel lukriert, aber nichts in die Glücksspielprävention investiert? Und so stelle ich mir Fragen über Fragen. Ganz altmodisch.

 
Nationale Suchtstrategie
„Die föderalistische Umsetzung treibt gerade im Sucht- und Drogenbereich extreme Blüten.“

Prof. Dr. Gabriele Fischer Leiterin der Drogenambulanz, Suchtforschung und Suchttherapie an der MedUni Wien, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie

Fundiertes Datenmaterial aus einer wissenschaftlich epidemiologischen Studie zur Prävalenz ist bislang für Österreich nicht vorhanden. Es schafft erst die Voraussetzung für einen effizienten Einsatz der finanziell beschränkten Ressourcen im Sinne einer nationalen Suchtstrategie. In Österreich gibt es keine reliablen Zahlen, höchstens Schätzungen, die zum Großteil auf zu geringen Stichproben beruhen. Die Prävalenz einzelner Suchterkrankungen ist vermutlich kaum höher als 0,6 Prozent, entsprechend große Stichproben müssen untersucht werden.

Die politische Verantwortung für Suchterkrankungen splittet sich in Österreich auf: Alkohol und Nikotin finden sich in einer Abteilung des Gesundheitsministeriums wieder, illegale Suchterkrankungen in einer anderen Abteilung, Spielsucht gar im Finanzministerium. Es wäre notwendig, alles zusammenzufassen und im Sektor „Mental Health“ anzusiedeln. Eine gesunde Person wird nicht suchtkrank, daher hat eine erfolgreiche Präventionsstrategie – respektive Therapielogarithmen – aus dem Bereich Mental Health generiert zu werden. 70 Prozent der Betroffenen haben psychiatrische Begleit- bzw. Primärerkrankungen.

In Zeiten knapper Gesundheitsbudgets haben öffentliche Gelder überprüfbar, effizient und internationalen Standards folgend eingesetzt zu werden – und zwar im Gesundheitsministerium beginnend mit der Etablierung einer nationalen Suchtstrategie für Österreich. Die föderalistische Umsetzung treibt gerade im Sucht- und Drogenbereich extreme Blüten. Obwohl internationale Standards für die Behandlung existieren, unterscheidet sich das Vorgehen in Österreichs Osten deutlich von dem im Westen. Zudem geht gegenwärtig ein wesentlicher Teil der Gelder durch Etablierung und Ausbau von Parallelstrukturen bei Personal und Verwaltung verloren, deren Vorgaben häufig mehr eminenz- als evidenzbasiert sind.

Die Suchterkrankung ist ein integraler Bestandteil der Psychiatrie und aufgrund der hohen indirekten Kosten – Beschäftigungslosigkeit, Krankenstände etc. – einer der teuersten. Daher sollten eine professionelle Umsetzung in die Hand von Experten und die Ressourcen in eine qualitätsgesicherte Prävention und Therapie gelegt werden.

 
Füllmaterial für Budgetloch
„Einnahmen und Ausgaben klaffen noch viel dramatischer auseinander als gedacht.“

Dr. Gert Wiegele Stellvertretender Obmann der Bundeskurie Niedergelassene Ärzte in der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK)

Die Autoren einer Studie, die in Kooperation mit der Wiener Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie durchgeführt wurde, kommen zum Schluss, dass alle in Österreich unter Alkohol-, Tabak-, Spiel- oder Drogensucht leidenden Menschen zusammen der Gesellschaft deutlich weniger Kosten verursachen als bisher angenommen.

Man wird sich die Studie sicher noch im Detail ansehen müssen, aber aus volkswirtschaftlicher Sicht wäre das zweifellos eine gute Nachricht. Auch angesichts des von vielen Experten kritisierten Umstands, dass wir bei der Beurteilung der Suchtproblematik in Österreich mangels präziser Daten oft auf Schätzungen angewiesen sind, wäre die laut den Autoren durchgeführte Bereinigung um Komorbidität und Komortalität sicher ein Schritt in die richtige Richtung.

Aber unabhängig davon klaffen die jährlichen Einnahmen aus Steuern und Abgaben auf Alkohol, Tabak und Glücksspiel einerseits und die Ausgaben für Suchtforschung und -prävention andererseits dramatisch auseinander. Der aktuellen Studie zufolge eben noch viel stärker als gedacht: Selbst nach Abzug der genannten Ausgaben lukriere die öffentliche Hand sage und schreibe 1,5 Milliarden Euro.

Es besteht wenig Hoffnung, dass in Zukunft ein nennenswerter Teil dieses eklatanten Überschusses – egal, wie hoch er nun tatsächlich ist – in die Suchtprävention und -forschung zurückfließt. Immerhin hat uns die Politik gerade erst ein beachtliches Budgetloch offenbart und sucht nun nach Füllmaterial. Wenn es sein muss, auch auf Kosten der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger, die nächste Wahl liegt ja in bequemer Ferne. Staatliche Spekulationen mit Steuerertrag aus Suchtmitteln sind jedenfalls zynisch angesichts des Leids, das nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch deren Familien trifft.

Übrigens: Unser noch amtierender Gesundheitsminister hat im Frühling angekündigt, dass über die nächsten zehn Jahre ganze 150 Millionen Euro für Prävention ausgegeben werden sollen. Auf ein Jahr gerechnet wäre das gerade einmal ein Hundertstel jenes hier diskutierten staatlichen „Reingewinns“ aus Alkohol, Tabak und Glücksspiel.

V. Weilguni, Ärzte Woche 47/2013
© 2013 Springer-Verlag GmbH, Impressum


    Ein Volk ist so reich, wie es gesund ist! Birgit Kübler, 22.11.2013 um 13:12:

    „Den wahren Wert eines gesunden Menschenlebens läßt sich nicht mit der Höhe einer Geldsumme vergleichen. Welchen Wert hat ein Elternhaus, in welchem Tabak, Alkohol und die Spielsucht regieren? Wenn man Ihren Artikel "Das fetale Tabaksyndrom" gelesen hat, weiß man, wie viel Glück Kinder nichtrauchender Eltern haben. Dieses Glück ist nicht käuflich, es ist unbezahlbar! Gesundheit kann man nicht kaufen, aber indem man die Finger von den Alltagsdrogen, Tabak und Alkohol, und sein Geld nicht für Spielsucht verschwendet, kann jeder einzelne zu einem wertvolleren Leben beitragen. Dabei bleibt mehr Geld auf dem Sparkonto, womit man dann Sinnvolles tun kann.

    Ich gebe zu, daß ich über dieses Rechenbeispiel in Ihrem Artikel mehr als entsetzt bin. So einfach ist es nicht. Die ökologischen Folgen des Tabakkonsums haben diese Rechenkünstler beispielsweise nicht mitberücksichtigt. Googeln Sie bitte mit dem Begriff "45 Minuten die Philip Morris Story"! Die Kinder, die auf den Tabakplantagen als Sklaven mißbraucht werden, weil sie als Tabakpflücker schuften müssen, nehmen so viel Nikotin täglich auf, als würden sie täglich 50 Zigaretten rauchen, denn ihnen werden keine Schutzkleidung zur Verfügung gestellt. Für Schule und Bildung bleibt keine Zeit. Welch ein Verlust!

    Für mich hat der Friede einen sehr hohen Wert. Ich beende meinen Kommentar mit einem Zitat von Buddha: "Den höchstens Frieden findet der, der schützt, was atmet, schützt, was lebt!" Deshalb sollte man nicht die Lebensgrundlagen verseuchen.

    Und meiner Meinung nach gibt es keine größere und wertvollere Kultur, als Kinder und Jugendliche vor Schaden zu bewahren. Dazu bedarf es des glaubwürdigen Beispiels seitens der Erwachsenen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Birgit Kübler“

   
Sehr geerte Frau Kübler!
 
Bzgl.:  Subject: Österreich: Bringen Suchtkranke dem Finanzminister mehr Geld ein, als sie den Gesundheits- und Sozialminister kosten?
 
Was ist der Mensch eigentlich noch wert? Genau genommen nichts.
Es geht nur noch um diesen sch.... Profit. Dafür wird billigend in Kauf genommen, dass Menschen leiden, erkranken, sich quälen und schlussendlich gar sterben. Mir fehlen immer wieder die Worte und das Einzige worauf ich noch hoffe ist, dass es ein Leben nach diesem irdischen hier gibt und genau diese Tötungsmaschinen/Täter zumindest dann für diesen Irrsinn und den von Ihnen angerichteten Schaden zur Rechenschaft gezogen werden oder büßen müssen. Und die Ewigkeit ist dauerhaft!
 
Wenn ich allein meine Wohnsituation nehme. Es ist Mord auf Raten! Und nirgendwo bekomme ich Recht. Im Gegenteil, ich werde hingestellt als hätte ich nicht alle Tassen im Schrank. Und weshalb, weil dieser Vermieter mit seiner Vermietungspolitik (hatte mehrfach darüber berichtet) einen enormen Profit für sich dabei heraus schlägt. Er ist allein durch die Vermietung von an die 100 Wohnungen an Sozialhilfeempfänger (statistisch belegt ist, dass davon der größte Anteil raucht) in nur wenigen Jahren Millionär geworden. Und genau dieser Mensch stellt sich dann noch als sozial hin, weil er doch diesem Klientel zu Wohnraum verhilft. Als Sozialpädagogin, die diese Problematik derartiger Großvermieter zur Genüge kennt, könnte ich nur noch schreien!

Da wird auch in Kauf genommen, dass ein Mensch wie ich hier langsam aber sicher vergiftet. Wahrscheinlich freut er sich noch darüber, denn dann kann er denlich eine Person vom Amt hier reinsetzen, worauf er schon lange hofft. Besser noch, da es sich um eine 3-Zimmer-Whg. handelt gleich mehrere. Das bringt noch mehr Geld.
Interessant ist aber wie dieser Vermieter mit seiner Familie lebt. Am Stadtrand im Grünen, schönes Haus ohne derartige Qualmer in seinem unmittelbaren Umfeld,  Nichtraucher, gesundheitsbewusst, alles vom Feinsten....  Interessant, interessant.
 
Ich erinnere nur an folgende Sätze:
"Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“   oder auch  „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“
 
Mit freundlichen Grüßen,
Jung

jung500@freenet.de