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Nachrichten - admin

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Welt, außerhalb Europa / China plant Rauchverbot in der Öffentlichkeit
« am: Dezember 14, 2013, 00:25:51 Vormittag »



China plant Rauchverbot in der Öffentlichkeit


TABAKKONSUM - Die chinesische Regierung diskutiert über ein komplettes Rauchverbot in der Öffentlichkeit. Eine Million Chinesen sterben jährlich an den Folgen von Zigarettenkonsum.

Aus China kommt ein Drittel aller Raucher weltweit. Vor allem im beruflichen Alltag zählt es zur Etikette sich gegenseitig Zigaretten anzubieten. Aktuell sterben jedes Jahr eine Million Chinesen an den Folgen des Tabakkonsums. Schätzungen zufolge könnte sich diese Zahl bis 2030 verdreifachen und auf drei Millionen pro Jahr ansteigen.
RAUCHVERBOT ZUR REDUZIERUNG DES KONSUMS

Süddeutsche:   http://www.easyvoyage.de/reiseinformation/china-plant-rauchverbot-in-der-oeffentlichkeit-11719

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Mein Präsident Dr. Leitl!

Wir "Krebspatienten für Krebspatienten" werden uns weiterhin massiv dagegen wehren,
dass - ohne behördliche Kontrollen die Wirte (notorisch Gesetzwidrige seit 2005 bzw. 2009 !!!) als Förderer und Dulder
Tabakrauchschwerstgeschädigter, ja Tote, tätig sind!!!


Und dass Sie, mein Leitl, als oberster Wirtschaftsvertreter zuschauen, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
in der Österreichischen Gastronomie (etc.!!!) zwangsberaucht (vergast) werden,
ist eine Schande. Ihre
"Erzählungen über Ihre Familienangehörigen" klingen nur mehr unglaubwürdig: Ein Vater, Opa, der da nichts dagegen unternimmt, ist nämlich keiner!

PS.: 313 von 314 Lokalen, WKO-Mitglieder in Wien-Neubau, halten das Tabakgesetz nicht ein,
obwohl es seit 2005 bzw. 2009 besteht!!! Hoffentlich verschlägt es Ihnen und "Ihrer" Rechtsabteilung die Worte!
Hören Sie (die WKO) doch auf, von "Gesundes Österreich" etc. zu schafeln, das sind doch alles .....!!!


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Von: Manfred Neuberger [mailto:manfred.neuberger@meduniwien.ac.at]
Gesendet: Freitag, 13. Dezember 2013 20:41
An: christoph.leitl@wko.at
Cc: Thomas.Wolf@wko.at; Bundesminister Dr.; Czypionka Dr. Thomas; Aigner Kurt Prim Dr; Initiative-Vorstand
Betreff: Re: Gastronomie in Frankreich / #53471/ml

Sehr geehrter Herr Präs. Dr. Leitl!
Seit http://www.iarc.fr/en/media-centre/pr/2008/pr189.html wurden die Lügen der Tabakindustrie entlarvt, aber Sie kolportieren weiter, was auf den Webseiten von BAT, JTI, P.Morris, etc. zu lesen ist! Diese Konzerne waren die einzigen Verlierer bei den Rauchverboten in Nordamerika, Australien, Nord- und Westeuropa. Auch in Österreich würden nur japanische u.a. ausländische Konzerne durch ein Rauchverbot in der Gastronomie verlieren; es sei denn, Sie haben so enge Geschäftsbeziehungen zu ihnen, dass Sie mitbetroffen wären.
Abgesehen davon, dass Umsatzeinbußen der Tabakindustrie volkswirtschaftlich sogar vorteilhaft sind (wie Ihnen z.B. das Institut für Höhere Studien oder der Wirtschaftsprofessor Adams aus Hamburg bestätigen können), ist das Problem Tabakrauch nicht nur aus einer - noch dazu kurzsichtigen - Wirtschaftsperspektive zu sehen: Es geht um Krankheit, Leid und frühen Tod; beim Passivrauchen unverschuldet.
Heute haben Länder von Kalifornien bis Neuseeland und von Norwegen bis Italien ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie, wie es die medizinische Wissenschaft fordert. Alle wissenschaftlichen Studien, die nicht vom Tabakkartell bezahlt wurden, weisen nach, dass ein für alle Arbeitsplätze und Lokale geltendes Rauchverbot den Umsatz der Wirte nicht verschlechtert, Kinder u.a. Nichtraucher vor Gesundheitsgefahren schützt, Rauchern den Ausstieg erleichtert und die Verführung Jugendlicher erschwert.
Dass sich Gastgeber an Wünschen der Gäste orientieren, verstehe ich, solange sie dadurch nicht an ihrer Gesundheit Schaden nehmen. Außerdem zeigten Gästebefragungen durch meine Diplomandinnen, die nur der Wissenschaftsethik verpflichtet waren, den mehrheitlichen Wunsch nach einem generellen Rauchverbot. Das ist umso bemerkenswerter als die Menschen in unserem Lande ständig der Propaganda der Tabakindustrie ausgesetzt sind, und zwar einer hinterlistigen Propaganda, deren Ursprung verschleiert wird, indem sich die Tabakindustrie anderer Gruppen bedient, z.B. von Funktionären, die eigentlich Gastronomieinteressen vertreten sollten.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Neuberger

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Am 13.12.2013 10:22, schrieb christoph.leitl@wko.at:
Sehr geehrter Herr Prof. Neuberger!
 
Vielen Dank für Ihre Information. Es freut mich zwar, dass Herr Villain positiv über die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem seit 2008 geltenden generellen Rauchverbot in Frankreich berichtet, allerdings handelt es sich für mich dabei um eine rein subjektive Einschätzung.
 
Aus Sicht der Gastronomen ergibt sich für mich aber ein differenzierteres Bild, das nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungswerte anderer Branchenverbände aus Ländern mit generellem Rauchverbot. Aus deren Studien und Umfragen wissen wir, dass es unmittelbar nach Einführung des Rauchverbots zu dramatischen Umsatzrückgängen gekommen ist. Bayerische Gastwirte klagen nach wie vor über das Fernbleiben rauchender Gäste und vorverlegte Sperrstunden, eine Folge der nächtlichen Auseinandersetzungen mit Nachbarn aufgrund des Geräuschpegels vor den Gaststätten. In Irland wurden beispielsweise über 1.000 Pubs für immer geschlossen, rund 7.500 Arbeitsplätze gingen verloren.
 
Auch in Frankreich sind die Erfahrungen der dortigen Branchenverbände France UMIH und Synhorcat bei weitem nicht so positiv. Vielfach werden auch dort Ausweichlösungen für Raucher entwickelt, wie überdachte Innenhöfe, Zelte etc.
 
Es ist möglich, dass sich bei einem generellen Rauchverbot das Ausgehverhalten der Gäste nach einer längeren Gewöhnungsphase wieder normalisiert. In der Zwischenzeit müssen Betriebe geschlossen werden, Existenzen werden vernichtet und Arbeitsplätze gehen dauerhaft verloren.
 
Ich wehre mich dagegen, dass die Forderung nach einem generellen Rauchverbot in der Gastronomie immer als die Präventionsmaßnahme hingestellt wird. Rauchen ist ein gesellschaftliches Problem, das nicht von der Wirtschaft oder gar von einzelnen Branchen gelöst werden kann. Vielmehr sollten Informations- und Aufklärungsmaßnahmen zur Schärfung des Bewusstseins über die mit dem Rauchen verbundenen Gesundheitsrisiken darauf abzielen, dass insbesondere Jugendliche erst gar nicht mit dem Rauchen beginnen. Ergänzend soll ein entsprechendes Angebot an kostenlosen bzw. kostengünstigen Entwöhnungstherapien dafür sorgen, dass Raucher dabei unterstützt werden, ihr Laster wieder aufzugeben. Die österreichischen Wirte verstehen sich als Gastgeber und werden sich daher immer an den Bedürfnissen ihrer Gäste orientieren.
Mit besten Grüßen
Ihr Christoph Leitl
Präsident der Wirtschaftskammer Österreich
Wiedner Hauptstraße 63 I 1045 Wien
T +43 (0)5 90 900-4253 I F +43 (0)5 90 900-240
E christoph.leitl@wko.at I W http://wko.at

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Von: Manfred Neuberger [mailto:manfred.neuberger@meduniwien.ac.at]
Gesendet: Mittwoch, 20. November 2013 22:59
An: reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; erich.foglar@oegb.at; Leitl Christoph, Dr, Präsident, WKÖ Leitung
Cc: tourismus@tirol.gv.at; tourismus@salzburg.gv.at; info@vorarlberg.travel; info@oberoesterreich.at; Tourismus; Tourismus; tourismus@stmk.gv.at; post.abt5-tourismus@bgld.gv.at; wtv@wien.info; tourismus@wien.gv.at; tourismus@ooe.gv.at
Betreff: Gastronomie in Frankreich
 
siehe auch http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0066692

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-------- Original-Nachricht --------
Betreff:    Re: Morgen Mittwoch 15.00: Interview durch Reporter Radio France International
Datum:    Wed, 20 Nov 2013 11:39:12 +0000 (GMT)
Von:    Nicolas Villain <nicolas.villain@yahoo.fr>

Antwort an:    Nicolas Villain <nicolas.villain@yahoo.fr>

An:    Krebspatienten <info@krebspatienten.at>

Kopie (CC):    manfred.neuberger@meduniwien.ac.at <manfred.neuberger@meduniwien.ac.at>

 
Sehr geehrter Herr Erlacher,
 
Der Schutz vor Passivrauchen in Unternehmen, Behörden, Restaurants, Cafés, Diskotheken,..., ist in Frankreich seit 2008 fast "perfekt": kompletter Schutz in den Innenräumen (ca. 1% der Horeca-Unternehmen hat "Raucherräume": ohne Personal, ohne Service, maxi 20% der Fläche und 35m2 und so umständlich, dass wie gesagt nur ca. 1% der Unternehmen der Horeca in so etwas "investiert" haben). Problem: Man darf draussen rauchen. Und was ist "draussen"? Also gibt es teilweise Probleme auf manchen "Terrassen" von Cafés, die theoretisch schon "draussen" aber teilweise so "bedeckt" von allen Seiten sind, dass man manchmal gar nicht mehr behaupten könnte, man sitze an der frischen Luft (Ich meine, solche analogen Probleme gibt es sogar beim Klassenersten Irland).
Ich wüsste nicht, dass irgendjemand in der Bevölkerung bzw. in der Horeca oder in den Gewerkschaften in Frankreich zurückgehen wolle. Ich habe schon lange nichts über eine Umfrage darüber gehört oder gelesen, weil das Thema erledigt ist. Ab und an gibt es im Gegenteil Vorschläge, bisher jedoch ohne Erfolg, weiterzugehen: Café-Terrassen, Strände (einige Bürgermeister an der Côte d'Azur haben hier wohl schon Massnahmen getroffen), Parks.
 
Beste Grüsse,
 
Nicolas Villain
 
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Le Mardi 19 novembre 2013 23h22, Krebspatienten <info@krebspatienten.at> a écrit :
Sehr geehrter Herr Villain,
 
ich habe "als Österreichs Rauchsheriff" am Mittwoch um 15.00 Uhr ein Interview mit einem Reporter von Radio France Internationale - www.rfi.fr
Bitte wie sieht es aus mit den Zustimmungen/Ablehnungen zum Nichtraucherschutz in Frankreich?
Bekanntlich ist Österreich letztrangig in der EU.
 
Besten Dank!
 
Mit freundlichen Grüßen
Dietmar Erlacher
           
                                K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                             Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
         Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
         Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
         info@krebspatienten.at   www.krebsforum.at
      Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                Dietmar Erlacher, Bundesobmann
Bereits 480.000 Zugriffe/Monat auf www.krebsforum.at
 
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Von: Manfred Neuberger [mailto:manfred.neuberger@meduniwien.ac.at]
Gesendet: Dienstag, 19. November 2013 23:10
An: Krebspatienten; stefan@ganz.priv.at
Cc: nicolas.villain@yahoo.fr
Betreff: Re: Mi. 15.00: Reporter France für Interview international
 
Aktuelles weiß vermutlich <nicolas.villain@yahoo.fr>, der auch Deutsch spricht.
Ich schrieb auf www.aerzteinitiative.at: Das Eurobarometer zeigte die höchsten Zustimmungsraten für komplett rauchfreie Restaurants in den Ländern, die schon entsprechende Gesetze umgesetzt haben: Italien 95%, Malta 88%, Schweden 87%, U.K. 86%, Irland 85%, Frankreich 83%. Die Erfolge der Tabakkontrolle in Frankreich sind wissenschaftlich belegt:
http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0066692
LG
Manfred Neuberger

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Am 19.11.2013 16:45, schrieb Krebspatienten:
Bitte wie siehts in France aus?

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3 - Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberger / OÖ.N. vor dem Untergang?
« am: Dezember 13, 2013, 22:39:06 Nachmittag »
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OÖ.N. von Tabaklobbyisten aufgekauft worden,

oder ist dieser Mitterlehner ein Spross des Tabakgutheißers Minister Mitterlehner, der zuschaut, wie "seine" bundesweit gesetzwidrigen Lokale
jedes Jahr für rund 16.000 Krebspatienten durch passives/aktives Tabakrauchen sorgen?

Müssen deswegen die Oberösterreicher jetzt selbst das CT oder MRT zahlen?

Dieser C.M. wird zuerst durch Online-Leserbrief und schließlich jetzt als Print-Beitrag verhätschelt.
Sind die OÖ.N. Redakteure alle an Grippe erkrankt, oder sind sie zum Kurier übergetreten?

Wer hat eigentlich die Leserbrief-Rülpser in die Printausgabe übertragen,
und dabei auch noch nicht gesagte Worte hinzugefügt, einiges verändert?
Daher: Wer weiß, ob es diesen Chris. Mitterlehner überhaupt gibt!
Oder ist es ain Alibiname von Reinhold Mitterlehner?
Hier zu vergleichen:
rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=906.msg5465#msg5465  Entsprechen solche Vorgangsweisen der Blattlinie und den Vorgaben des Presserates?

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3 - Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberger / Proteste an die OÖ.N.
« am: Dezember 13, 2013, 22:11:52 Nachmittag »
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Sehr geehrte Damen und Herren!

Es wird nun deutlich, dass die Redaktion der OÖNachrichten gegen den Nichtraucherschutz agiert, indem diese den "Leserbrief des Tages"
vom 5.12.2013 unter dem Titel "Wahlfreiheit: Raucher oder Nichtraucherlokale!" heute neuerlich im Printmedium veröffentlicht hat; Titel: Übertrieben.

Fällt dies noch unter Pressefreiheit oder kann man dies schon als Verhetzung sehen?

Ein gewisser Chris. Mitterlehner mit seinen dümmlichen Feststellungen pro Tabakrauch, scheint die Redakteure der OÖN zu faszinieren.
Vielleicht ist es dem BM f. Gesundheit möglich, derartige Auswüchse zu unterbinden.
 
Mit freundlichen Grüßen!
Karl LEEB
Hofgasse 13
4020 Linz


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Von: Manfred Neuberger [mailto:manfred.neuberger@meduniwien.ac.at]
Gesendet: Freitag, 13. Dezember 2013 16:08
An: Karl.Leeb@gmx.at; BM f. Gesundheit
Cc: D.E.; Aigner Kurt Prim Dr
Betreff: Re: Subversive Agitation gegen den Nichtraucherschutz

Ich beobachte, dass dieser eine Leserbrief seit Tagen im Internet zu finden ist, auch wenn man "Rauchverbot" auf die letzten 24 Stunden beschränkt. Hinter
einer derart perfekten Vermarktung steckt im allgemeinen die Tabakindustrie. Mein Brief an die OÖNachrichten fand keine Berücksichtigung. Aber schlimmer
finde ich, dass zum Ergebnis der Koalitionsverhandlungen, über das die OÖNachrichten berichteten, jetzt im Regierungsprogramm nichts mehr steht!

Hat sich Dr. Leitl, den die Österreicher nicht gewählt haben, wieder einmal durchgesetzt? Oder ließen sich der für Gesundheit zuständige Min. Stöger und
der für die Jugend verantwortliche Min. Mitterlehner von der FPÖ zuletzt wieder beeinflussen oder einschüchtern? Außenminister Spindelegger und
der Bundeskanzler scheinen vergessen zu haben, wozu sich Österreich völkerrechtlich verpflichtete, als es 2005 die
FCTC http://www.aerzteinitiative.at/Rahmenkonvention.html
ratifizierte!

Auch die Tiroler Tageszeitung (Anm.: siehe nachstehend!) fragt: Wozu hat Österreich eigentlich gewählt?

Mit besorgten Grüßen
Manfred Neuberger


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http://www.meineabgeordneten.at/Ots/meldung/TIROLER-TAGESZEITUNG-Leitartikel-vom-13.-Dezember-2013-von-Mario-Zenh%C3%A4usern-Wozu-hat-%C3%96sterreich-eigentlich-gew%C3%A4hlt.--

Tiroler Tageszeitung

"Wozu hat Österreich eigentlich gewählt?"

........................
.....................................
Damit steht endgültig fest, dass diese so
genannte große Koalition die unwiderruflich letzte ihrer Art ist.
Abgerundet wird dieses Trauerspiel lediglich durch das unwürdige
Gezerre um Ministerposten, vor allem auf ÖVP-Seite. Eine
Bundesregierung, für die der Machterhalt einiger weniger
Landesfürsten im Osten Österreichs wichtiger ist als die
Sachpolitik, also die Besetzung von Ämtern mit Fachleuten, steht von
Anfang an auf der Verliererseite.
Lachender Dritter dieser politischen Farce ist FPÖ-Chef
Heinz-Christian Strache.
Der kann sich in den nächsten Jahren
seelenruhig zurücklehnen und zusehen, wie der "liebe Werner" und der
"liebe Michael" den Karren endgültig an die Wand fahren.

1100



Anm.:

War es noch nicht genug, dass ein "Mitterlehner Nachfahre"(?) im Leserbrief seine Ergüsse wiedergibt,

wird von den OÖ.N. dieser ein wenig verändert und auch noch in der Printausgabe verherrlicht!

Habt ihr zu wenig gute Redakteure die "ordentliche" Artikel schreiben, oder sind diese alle zum Kurier übergetreten?
Will man die Zahl der Abonnenten der FPÖ erhöhen, mit Freiheit für Wirte, und: Ich rauche wo und wann ich will?
Leitl kommt ja auch aus OÖ., die OÖ.ÖVP-Wirte sollen auch mehr als Abonnenten gewonnen werden, doppelt, dreifach.

Freut sich der ECHTE Mitterlehner darüber, dass er als Jugendschutzminister (Anm.: Er brachte 5 Jahre lang
kein einheitliches Jugendschutzgesetz zusammen! Frechheit, und so was war und ist Minister!) monatlich die neuesten Statistiken
bekommt, wie viele Tabakrauchschwerstgeschädigte es wieder gibt,

durch Erkrankungen

des Ungeborenen
Asthma
Allergien
COPD
Diabetes
Herzinfarkt
Schlaganfall
aller Krebsarten
ff.!



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Auch noch als "Prnt-Rülpser"!


Übertrieben


Das Rauchverbot wird total übertrieben und geht zu Lasten der einheimischen Mittleren & Klein-Gastronomie!

Auch wenn es in anderen Ländern „scheinbar“ funktioniert, wird bei uns ein generelles Rauchverbot erstens Geschäftseinbußen bringen (da sich Raucher das nicht gefallen lassen) und zweitens wird es überhäufte Anzeigen von Anrainern geben, die sich zwecks Lärmbelästigung von „rauchenden“ Gästen vor den Lokalen beschweren.
Zuletzt gesehen in Dublin, wo es anscheinend so super funktioniert!
Man stelle sich nun (Weihnachtszeit) einige Lokalitäten vor, wo um 23 Uhr oder später vor dem Lokal „geraucht“ wird und man sich natürlich lustig unterhält!
Es muss die Wahlfreiheit geben Raucher- oder Nichtraucher-Lokal. Und ein Ende der Anzeigen- und Vorschriftenflut!

Chris. Mitterlehner, Linz

http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/leserbriefe/Uebertrieben;art11086,1262101


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Wahlfreiheit: Raucher- oder Nichtraucherlokale!

Das Rauchverbot wird total übertrieben und geht zu Lasten der einheimischen Mittel- und Klein-Gastronomie!


Auch wenn es in anderen Ländern scheinbar funktioniert, wird bei uns ein generelles Rauchverbot erstens Geschäftseinbußen bringen (da sich Raucher das nicht gefallen lassen), und zweitens wird es überhäufte Anzeigen von Anrainern geben, die sich wegen Lärmbelästigung von „rauchenden“ Gästen vor den Lokalen beschweren. Zuletzt gesehen in Dublin, wo es anscheinend so super funktioniert!

Man stelle sich nun (Weihnachtszeit) einige Lokalitäten vor, wo um 23 Uhr oder später vor dem Lokal „geraucht“ wird und man sich natürlich lustig unterhält!

Wir als mündige Bürger fordern gleiches Recht für alle Privat- und Firmenbereiche, ebenso für die Gastronomie! In öffentlichen Bereichen sollte Nichtrauchen kein Thema sein. Daher muss es die Wahlfreiheit geben: Raucher- oder Nichtraucher-Lokal. Und ein Ende der Anzeigen- und Vorschriftenflut!

Chris. Mitterlehner, Linz

http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/leserbriefe/Wahlfreiheit-Raucher-oder-Nichtraucherlokale;art11086,1256861


Anm.: Will der Leserbriefschreiber, dass das gesetzwidrige Verhalten der Wirte weitergehen sollen,
also das Morden an Gästen und Mitarbeitern gut geheißen wird?



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Kommentar zum Leserbrief


Wahlfreiheit: Raucher – oder Nichtraucherlokale!
CONTRA zu Leserbrief des Tages OÖN 6.12.2013 Seite 7
Chris. Mitterlehner sieht das Problem durch die „Raucherbrille“!
Weil das derzeit gültige Tabakgesetz  von 80-90 % der Wirte ignoriert wird, sieht sich der Gesetzgeber genötigt, ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie anzudenken.
Dabei geht es nicht darum, die Wirte in der Ausübung ihres Gewerbes zu behindern, sondern um Schwersterkrankungen bis hin zu mehreren 100 getöteten, weil zwangsberauchten Nichtrauchern, zumindest einzudämmen!
Es werden nach wie vor Kinder - ja sogar Kleinkinder(!) – in verrauchte Wirtshäuser verbracht, in Unkenntnis oder Ignoranz der Gefährdung durch den Tabakrauch!
An dümmlichen Argumenten wie: „Das war schon immer so!“ – oder ähnlich, besteht kein Mangel.
 
Chris. Mitterlehner schein sich nicht darüber im Klaren zu sein, dass im Falle der Wahlfreiheit der Wirte, Bürgern der EU der Zutritt zu mindestens  80 % der Gastronomieunternehmen nur unter Gefährdung der Sicherheit des Lebens und Gesundheit möglich wäre, was eindeutig gegen die Grundrechte verstößt!
Wenn auch unsere Wirte unter Einsatz ihres Lebens, ihren rauchenden Gästen nach wie vor den roten Teppich ausrollen, diesen die Haupträume zur Verfügung stellen, heißt das nicht, dass auch das Personal todesmutig zu sein hat!
In einer verrauchten Stube arbeiten zu müssen – 8 oder mehr Stunden täglich – kommt dem Durchqueren eines Minenfeldes gleich – nur mit dem Unterschied, dass bei einer Mine das Blut gleich spritzt – sterben Tabakrauchopfer erst nach Jahren - leise – in den Palliativabteilungen unserer Krankenhäuser.

Und – “rauchende“ Gäste verursachen keinen Lärm, sondern nur lärmende Raucher!

Und JA! Ein Ende der völlig sinnlosen Vorschriftenflut wird begrüßt!

Generelles Rauchverbot in der österreichischen Gastronomie würde die Missgeburt des derzeitigen Tabakgesetzes zum Wohle aller Beteiligten ablösen; der Wirte, der Gäste und des Personals – ob Raucher oder Nichtraucher!   


Karl LEEB
Hofgasse 13
4020 Linz

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Anzeigen WIEN, ab 1.1.2013 / Mario (Plachutta)! - DANKE !!!!
« am: Dezember 11, 2013, 13:39:24 Nachmittag »




Siehe vorigen Beitrag!

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Mario Plachutta, Lokal Mario in 1130 Wien, bekam eine Strafe vom Magistrat, angeblich wegen offener Türe (etc. ?), nach angeblich einschlägigen Vorstrafen.
Die angeblich 2.000.- € wollte er scheinbar nicht zahlen - Berufung.


Beim UVS-Wien, 2. Instanz, fiel er durch. Wieder Berufung.

Der VwGH meinte und schrieb das Urteil an Mario (es schien der bisherige Grund der Strafe Nebensache), auch für uns völlig überraschend, plötzlich:

1) Rauchfreier Zugang ins Lokal!

2) Rauchfreier Zugang zu den Toiletten!







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Von: Kapeller Bettina [mailto:bettina.kapeller@wien.gv.at] Im Auftrag von MBA 6/7 Post
Gesendet: Montag, 09. Dezember 2013 10:48
An: Krebspatienten *EXTERN*
Cc: Birbaumer Oliver; Peters Ronald; Weber Andreas
Betreff: WG: Pressekonferenz: 313 von 314 Lokale in Wien-Neubau halten den Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz nicht ein
Wichtigkeit: Hoch


Sehr geehrter Herr Erlacher!

Aufgrund des Fernsehbeitrages „heute konkret“ wurde vom Magistratischen Bezirksamt für den 6./7. Bezirk die Studie der IBO-Innenraumanalytik OG und ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt  beigeschafft und in verwaltungsstrafrechtlicher Hinsicht geprüft.

Die Studie wurde  von uns diesbezüglich auch der Magistratsabteilung 59 – Marktamtsabteilung 7/8/16, die  laufend Überprüfungen von Gastronomiebetrieben vor Ort durchführt, weiter geleitet.

Jeder konkreten Sachverhaltsanzeige betreffend TabakG, KennzeichnungsVO, LMSVG, PreisauszeichnungsG etc.  wird  - wie bereits bisher - vom Bezirksamt in verwaltungsstrafrechtlicher Hinsicht nachgegangen.


Mit freundlichen Grüßen
Die Bezirksamtsleiterin:

Mag. Schreil
Magistratisches Bezirksamt für den 6./7. Bezirk
1070 Wien, Hermanngasse 24
E-Mail: post@mba06.wien.gv.at
Tel.: (+43 1) 4000-07211
Fax:  (+43 1) 4000-07220

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Von: Krebspatienten *EXTERN* [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Freitag, 06. Dezember 2013 23:57
An: MBA 6/7 Post
Cc: alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; comm-rep-vie@ec.europa.eu; fctcsecretariat@who.int; laszlo.andor@ec.europa.eu; Tonio.Borg@ec.europa.eu; michael.haeupl@spoe.at; reinhard.todt@spoe.at; erwin.rasinger@oevp.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; rudolf.kaske@akwien.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; werner.kogler@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; heinz.fischer@hofburg.at; aon.914464109@aon.at; buergerservice@bmg.gv.at; service@lebensministerium.at


Betreff: Pressekonferenz: 313 von 314 Lokale in Wien-Neubau halten den Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz nicht ein
Wichtigkeit: Hoch


Sehr geehrte Damen und Herren,


sicher werden auch Sie die mehrfachen Informationen in den Medien gehört, gesehen, gelesen haben, dass 313 von 314 Lokalen in Wien-Neubau das Tabakgesetz nicht einhalten.

Nachdem dies fast 100 % aller Lokale in Wien-Neubau sind, bitten wir um Antwort, ob das Strafamt/Marktamt im Rahmen der Offizialmaxime deswegen bereits Lokale kontrolliert hat, bzw. alle Lokale kontrollieren wird. Wenn ja, was glauben Sie, bis wann alle Lokale "besucht" wurden.

Werden Sie bei der Gelegenheit - neben dem Tabakgesetz und der Kennzeichnungsverordnung - auch die Vorgaben des Lebensmittelsicherheit- und Verbraucherschutzgesetzes (Tabakrauch bei der Lagerung und Herstellung von Speisen), der Dienstnehmerschutzverordnung (Küchenpersonal arbeitet im Tabakrauch) und dem Preisauszeichnungsgesetz (keine Speisekarte vor dem Eingang; keine zwei separat gekennzeichneten Jugendgetränke) kontrollieren?

Hinweisen möchte ich auf die Pressekonferenz von Prof. Dr. Christoph Zielinski, Klinikvorstand der Onkologie am AKH-Wien, der sagte:
1) Rund 40.000 Krebserkrankungen im Jahr.
2) Rund 40 % aller Krebserkrankungen entstehen durch passives, aktives Tabakrauchen.
3) Ich schäme mich im Ausland für Österreich, welches beim Nichtraucherschutz letztrangig im der EU ist.


Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient


PS.: Nachdem mehrmals festgestellt, ersuchen wir Sie, "im Vorbeigehen" betreffend Tabakgesetz/Kennzeichnungsverordnung auch auf andere Lokale zu achten, z. B. bei Cafe, Konditorei, Bäckerei, Bar, Nachtlokal, Club, Fitnesscenter, Friseur, Fingernagelstudio, Wettbüro, Automatencasino, Internetshop, Vereinslokale, ff.!

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Europa / Estland: Bis zu 5 Jahre Haft für rauchende Schwangere
« am: Dezember 09, 2013, 02:03:33 Vormittag »
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Vorbildlich :

Das Justizministerium von Estland hat ein Gesetz auf den Weg gebracht, das Rauchen während der Schwangerschaft mit bis zu 1 000 Euro

oder sogar bis zu 5 Jahren Haft
bestrafen soll.

Der baltische E U - Staat wäre damit der erste, der sich juristisch nicht damit abfindet, dass Kinder durch das Rauchen ihrer Mütter bzw. anderer

in der Umgebung von Kindern schwer gesundheitlich geschädigt werden.

Aus   idea Spektrum  ( Nachrichten aus der ev. Welt / 27. 11. 13 )

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Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Freitag, 06. Dezember 2013 23:57
An: post@mba06.wien.gv.at
Cc: alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; comm-rep-vie@ec.europa.eu; fctcsecretariat@who.int; laszlo.andor@ec.europa.eu; Tonio.Borg@ec.europa.eu; michael.haeupl@spoe.at; reinhard.todt@spoe.at; erwin.rasinger@oevp.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; rudolf.kaske@akwien.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; werner.kogler@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; heinz.fischer@hofburg.at; aon.914464109@aon.at; buergerservice@bmg.gv.at; service@lebensministerium.at


Betreff: Pressekonferenz: 313 von 314 Lokale in Wien-Neubau halten den Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz nicht ein


Sehr geehrte Damen und Herren,


sicher werden auch Sie die mehrfachen Informationen in den Medien gehört, gesehen, gelesen haben, dass 313 von 314 Lokalen in Wien-Neubau das Tabakgesetz nicht einhalten.

Nachdem dies fast 100 % aller Lokale in Wien-Neubau sind, bitten wir um Antwort, ob das Strafamt/Marktamt im Rahmen der Offizialmaxime deswegen bereits Lokale kontrolliert hat, bzw. alle Lokale kontrollieren wird. Wenn ja, was glauben Sie, bis wann alle Lokale "besucht" wurden.

Werden Sie bei der Gelegenheit - neben dem Tabakgesetz und der Kennzeichnungsverordnung - auch die Vorgaben des Lebensmittelsicherheit- und Verbraucherschutzgesetzes (Tabakrauch bei der Lagerung und Herstellung von Speisen), der Dienstnehmerschutzverordnung (Küchenpersonal arbeitet im Tabakrauch) und dem Preisauszeichnungsgesetz (keine Speisekarte vor dem Eingang; keine zwei separat gekennzeichneten Jugendgetränke) kontrollieren?

Hinweisen möchte ich auf die Pressekonferenz von Prof. Dr. Christoph Zielinski, Klinikvorstand der Onkologie am AKH-Wien, der sagte:
1) Rund 40.000 Krebserkrankungen im Jahr.
2) Rund 40 % aller Krebserkrankungen entstehen durch passives, aktives Tabakrauchen.
3) Ich schäme mich im Ausland für Österreich, welches beim Nichtraucherschutz letztrangig im der EU ist.


Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient


PS.: Nachdem mehrmals festgestellt, ersuchen wir Sie, "im Vorbeigehen" betreffend Tabakgesetz/Kennzeichnungsverordnung auch auf andere Lokale zu achten, z. B. bei Cafe, Konditorei, Bäckerei, Bar, Nachtlokal, Club, Fitnesscenter, Friseur, Fingernagelstudio, Wettbüro, Automatencasino, Internetshop, Vereinslokale, ff.!


Anlagen

           
                                K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                             Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
         Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
         Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
         info@krebspatienten.at   www.krebsforum.at
      Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                Dietmar Erlacher, Bundesobmann
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http://www2.aekwien.at/1964.py?Page=1&id_news=8282

29.11.2013


Rauchverbote retten Menschenleben

Offener Ärztebrief an den Bundespräsidenten und die Spitzen der Regierung

"Interessen der Gesundheit stehen über jenen der Wirtschaft"



Wien (OTS) – Vor dem Hintergrund der jüngsten OECD-Studie fordert ein soeben gebildetes Ärztekomitee in einem offenen Brief an Bundespräsident Heinz Fischer sowie Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger gesetzliche Grundlagen für ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie in Österreich. Die Verbote seien dann „mit den geeigneten Maßnahmen“ durchzusetzen.


Nachstehend der offene Brief im vollen Wortlaut:


S.g. Herr Bundespräsident,
s.g. Herr Bundeskanzler,
s.g. Herr Vizekanzler,

in Österreich sterben jedes Jahr 14 000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums und bis zu Tausend an den Folgen von Passivrauch.

In einer eben veröffentlichten Studie zeigt sich, dass unter 34 OECD-Staaten Österreichs Jugend beim Rauchen an der Spitze liegt. 29 Prozent der 15-jährigen Mädchen rauchen zumindest einmal pro Woche.

Alle Versuche der Gesundheitspolitik, daran etwas zu ändern, sind bis dato gescheitert. Das Tabakgesetz wird in weiten Bereichen nicht umgesetzt und bietet weder den Angestellten der Gastronomie noch den Gästen ausreichend Schutz vor Passivrauch.

Rauchverbote helfen Rauchern, die Zahl der konsumierten Zigaretten zu reduzieren beziehungsweise mit dem Rauchen ganz aufzuhören. Rauchverbote tragen dazu bei, dass junge Menschen erst gar nicht mit dem Rauchen beginnen. Rauchverbote retten daher Menschenleben. Die Zahl der Herzinfarkte kann – wie zahlreiche Studien aus Ländern mit Rauchverboten zeigen – sofort um bis zu 20 Prozent gesenkt werden.

Wirtschaftliche Interessen dürfen nie über den Interessen der Gesundheit stehen. Wir fordern die nächste Regierung daher auf, endlich klare gesetzliche Grundlagen für ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie zu schaffen und die Verbote mit den geeigneten Maßnahmen durchzusetzen.

Hochachtungsvoll,

Univ.-Prof. Dr. Gerald Maurer, Vorstand für Kardiologie, Universitätsklinik für Innere Medizin II, Wien

Univ.-Prof. Dr. Michael Micksche, Präsident der Österreichischen Krebshilfe Wien

Univ.-Prof. Dr. Arnold Pollak, Vorstand der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Wien

Univ.-Prof. Dr. Anita Rieder, Leiterin des Zentrums für Public Health, Medizinischen Universität Wien

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schütz, Rektor der Medizinischen Universität Wien

ao.Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres, Präsident der Ärztekammer für Wien

Univ.-Prof. Dr. Bernhard Schwarz, Leiter des Instituts für Gesundheitsökonomie der Karl Landsteiner Gesellschaft

Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski, Vorstand für Onkologie, Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin I, Wien“

(hpp)


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„Brandneue“ Studie: Schädlicher Qualm in Wiener Lokalen

99 Prozent der untersuchten Raucher/Nichtraucher-Betriebe verstoßen gegen das Tabakgesetz



Wien, 28.11.2013 – Bei mehr als 310 Wiener Gastbetriebe wurde in einer unabhängigen Studie von der IBO-Innenraumanalytik OG und „ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt“ untersucht, ob sie die Nichtraucherschutz-Bestimmungen einhalten. Studieninitiator DI Peter Tappler präsentierte heute die ernüchternden Ergebnisse im Café Westend. Die Studie zum Nichtraucherschutz in der Gastronomie zeigt: 99 Prozent der Raucher/Nichtraucher-Betriebe verstoßen gegen das Tabakgesetz. Ein Großteil dieser Verstöße hat direkte Auswirkungen auf die Gesundheit.

Der Großteil der gesetzlichen Regelungen wird nicht eingehalten
In der groß angelegten Studie wurde zwischen „Nichtraucherbetrieben“ (41,4 Prozent), „Raucherbetrieben“ (28 Prozent) und „Raucher/Nichtraucherbetrieben“ (30,6 Prozent) unterschieden. Gerade die „Raucher/Nichtraucher-Betriebe“ schneiden in der Studie katastrophal ab: 99 Prozent verstoßen gegen das Tabakgesetz. Nur ein Betrieb von insgesamt 93 untersuchten erfüllte sämtliche Vorgaben des geltenden Tabakgesetzes. Ohne Berücksichtigung der Kennzeichnungspflicht sind es immer noch 86 Prozent der Betriebe, die die Vorgaben des Tabakgesetzes nicht erfüllen. „Das Ergebnis unserer ‚brandneuen’ Studie beweist, dass das Rauchproblem in Lokalen alles andere als gelöst ist. Die aktuelle Situation führt zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen. Die momentanen gesetzlichen Regelungen sorgen außerdem für Wettbewerbsverzerrungen und drängen Lokalbesitzer in die Illegalität“, zeigt Studieninitiator Peter Tappler auf.

Zwei Drittel der „Raucher/Nichtraucher-Betriebe“ haben keine oder eine unzureichende Abtrennung zu Raucherräumen
Mit 62 Prozent der Wiener „Raucher/Nichtraucher-Betriebe“ halten ganze zwei Drittel die gesetzlich vorgeschriebene Abtrennung zwischen Raucher- und Nichtraucherräumen nicht ein: Die erforderliche Trenn-Türe stand bei den Untersuchungen entweder permanent offen oder sie fehlte ganz. Nur bei 35 Betrieben, die als Raucher/Nichtraucherbetriebe gekennzeichnet waren, war zum Zeitpunkt der Befundungen eine vollständige räumliche Trennung gegeben (37,6 Prozent). In 58 Betrieben war auf Grund fehlender Trennwände (8,6 Prozent) oder offen stehender Türen (53,8 Prozent) die räumliche Trennung nicht vorhanden.

Raucher-Betriebe: Knapp ein Drittel ist größer als 50 Quadratmeter
In den Raucherbetrieben kommt es häufig zu Verstößen gegen das Tabakgesetz. Knapp ein Drittel der eindeutig zuordenbaren Betriebe verfügt über Gasträume, deren Grundfläche über 50 m² betrug. In diesen Fällen schreibt der Gesetzgeber vor, dass derartige Lokale als Nichtraucherbetriebe zu führen sind. „Lokalen, die oftmalig aus einem Raum bestehen, bleibt nur die Alternative, aus einem Raucher- einen Nichtraucherbetrieb zu machen. Natürlich befürchten betroffene Lokalbesitzer hier Umsatzeinbußen, denn die Konkurrenz mit nur einigen Quadratmetern weniger darf ja Raucherbetrieb bleiben“, betont Peter Tappler die fehlende Fairness des derzeitigen Tabakgesetzes. Nachdem die Überprüfung für Außenstehende praktisch unmöglich ist, werden hier offenbar Verstöße gegen die gesetzlichen Vorschriften in Kauf genommen.


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ATV-Sendung auf Youtube: Sendung „Heimat bist du starker Raucher“.


auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=kjzrUvbRsNM