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Nachrichten - admin

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DER TIROLER ADLER SIEHT MEHR .................. / Stöger bekommt Facebooks "likes" ...
« am: Dezember 19, 2013, 13:11:10 Nachmittag »
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In Banana Austria gibt es nur Rückschritte wegen der korrupten politischen Marionetten


In unserer "Banana Austria" Politik stinkt es gewaltig!! genauso wie in den sogenannten Nichtraucherlokalen mit getrennten Räumlichkeiten! Fährt
man 5 kmh zu schnell bekommst sofort eine Strafe, wenn du Nichtraucherschutz „Gesetze" missachtest wird nichts bestraft sondern das Gesetz
geändert! Drogen und Alkohol, ein Muss für unsere Regierung!


Ich bin sowas von verärgert über diese korrupten Politiker.


Wie eine Studie nachgewiesen hat, halten 99% der Lokale die Bestimmungen laut Tabakgesetz nicht ein! Nun wird das ohnehin wirkungslose Gesetz noch gelockert,
damit dann der Prozentsatz vielleicht auf 80% sinkt. Geht's noch blöder?



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DER TIROLER ADLER SIEHT MEHR .................. / Lügt Gesundheitsminister Stöger?
« am: Dezember 19, 2013, 13:01:05 Nachmittag »
xxagddzz






Lügt Gesundheitsminister Stöger?



Regelmäßig sagte Stöger: Ich bin selbst für einen besseren Nichtraucherschutz, ich will mehr rauchfreie Lokale!

DAS konnten wir bei seinen Pressekonferenzen hören, auch über seinen "Mentor" MR. Dr. Franz Pietsch (der Architekt des Tabakgesetzes zum Wohle der Raucher!).

Auch im Radiokulturhaus und ....... , immer schwafelte Stöger dasselbe.

Ebenso wird er regelmäßig von den Medien in der Art zitiert.

Was heißt das?

Entweder die Überschrift, oder Stöger ist ein "eingekochtes Weichei", sagt zu WKO-Präs. Leitl (wurde als Minister gehandelt) oder Faymann/Spindelegger nicht pip und nicht pap,

tut ohne Widerrede das. was ihm gesagt wird, ohne Diskussion.

Da Letzteres angenommen werden kann, wissen jetzt alle ÖsterreicherInnen, warum dieser "Waschlappen" (als Ja/Amen/Parteisoldat)wieder Gesundheitsminister wurde, nachdem er in Oberösterreich keine Chance für irgendeinen Job bekam, nicht einmal mehr als einfacher Nationalrat. Und dafür setzte sich die Gewerkschaft Metall massiv für den Raucherschutzsminister ein, ging quasi in Linz auf die Straße.


Schämen Sie sich, Sie gesundheitsschädigender Raucherschutzminister!



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Wir sind keine Netzbeschmutzer,

werden aber in Medien und im Radio/TV, im Inland und Ausland,

gegen diesen Raucherschutzstaat Österreich ankämpfen!



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JETZT bitte möglichst VIELE Wirte anzeigen,

dazu nur Vorlage ergänzen:

rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202



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"Dürfen Gesundheitsleistungen nur mehr nach Maßgabe eines vorgegebenen Budgets

gewährt werden oder entscheidet der Bedarf der Patienten?"


Auszug aus der Tragödie MRT/CT-Kosten selber zu bezahlen!


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131216_OTS0156/weiterhin-keine-einigung-im-ct-und-mrt-honorarkonflikt?utm_medium=email&utm_term=inline&utm_content=html&utm_campaign=mailabodigest

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http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131216_OTS0042/gesundheit-geht-vor?utm_medium=email&utm_term=inline&utm_content=html&utm_campaign=mailabodigest



Gesundheit geht vor

Umsetzung der Gesundheitsreform verlangt ausreichende Ressourcen und Kompetenzen.

Kostendämpfungen darf es nur dort geben, wo es zu keiner Gefährdung des Patientenwohls kommt.

Wien (OTS) - Die Pharmig begrüßt die Beibehaltung des
Gesundheitsministeriums als eigenständiges Ressort. Dazu Dr. Jan
Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig: "Um die Gesundheitsreform
weiter voranzutreiben, sind die im Ministerium gebündelten Ressourcen
und Kompetenzen schlichtweg eine Notwendigkeit. Darüber hinaus ist
die Gesundheit der Österreicherinnen und Österreicher zu wichtig, um
sie einem anderen Ressort zu- oder unterzuordnen."

Es habe Jahre gedauert, bis sich Bund, Länder und
Sozialversicherung auf eine Reform des Gesundheitswesens geeinigt
hätten, unter federführender Leitung des Gesundheitsministeriums. "Es
wäre mit Sicherheit das falsche Signal gewesen, die Eigenständigkeit
des Ressorts einer vermeintlichen Kosteneinsparung zu opfern", so
Huber. Nach dem Abschluss der Landeszielsteuerungsverträge müssen nun
konkrete Maßnahmen folgen, um die Reform vom Papier zu lösen und die
Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems auch in Zukunft zu
garantieren.

Handlungsmaxime ist dem Gesetz entsprechend das Konzept des "Best
Point of Service", das eine Behandlung entlang allenfalls vorhandener
Gesundheitsinfrastruktur intendiert. Huber fände es passender, wenn
das Konzept primär an der Behandlungsnotwendigkeit des einzelnen
Patienten, also dem "Best Point of Care", ausgerichtet wird. Dies
stünde vielmehr für eine sinnvolle Abwägung von Behandlungsoptionen,
-notwendigkeiten und -kosten mit dem klaren Fokus auf den
Patientennutzen. Das Augenmerk sollte dabei aber immer auf der
Gesundheit und den Bedürfnissen der Betroffenen liegen und nicht
darauf, wie möglichst viele Einsparungen erzielt werden können.

In den kommenden Jahren müssten nun entscheidende
Weichenstellungen für die Ausgestaltung des Gesundheitswesens
erfolgen. Zentrales Handlungsfeld müsse, so Huber, die Prävention und
Früherkennung von Krankheiten sein. Tendenzen, hier auf Kosten der
Patienten zu sparen, erteilte Huber eine klare Absage.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige
Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit
hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Dezember 2013), die den
Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die
Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 10.000
Beschäftigte.

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Österreich bittet Raucher zur Kasse? Aha, noch viel, viel zu wenig!!!


 Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten 
Wien (dpa) - Der Kauf von Tabak, Sekt und Autos wird in Österreich teurer. Das Regierungsprogramm der sozialdemokratischen SPÖ und der christdemokratischen ÖVP sieht höhere Steuern auf diese Produkte vor. Zur Sanierung der Staatsfinanzen planen SPÖ und ÖVP laut Koalitionsvertrag obendrein, das Alter für den faktischen Renteneintritt von jetzt 58,4 auf 60,1 Jahre bis 2018 anzuheben.

Zugunsten älterer Arbeitnehmer wird ein Bonus-Malus-System eingeführt. Firmen erhielten einen Bonus, wenn sie über 50-jährige Arbeitslose einstellten, heißt es in dem am Freitag veröffentlichten Koalitionsvertrag. Wer nicht genügend Jobs für Ältere zur Verfügung stellt, soll eine Abgabe zahlen.

SPÖ und ÖVP hatten sich am Donnerstag auf die Fortsetzung ihrer großen Koalition verständigt. Am Freitag stimmten die Gremien beider Parteien zu.

Familien können - den Plänen zufolge - mit mehr Kindergeld rechnen. Zudem soll es ein zweites kostenloses Kindergartenjahr für Vier- bis Fünfjährige geben. Ein Angebot, das für Kinder mit Sprach- und Entwicklungsdefiziten verpflichtend sein soll.

Um ein möglichst reibungsloses Arbeiten der Koalition zu gewährleisten, enthält der neue Pakt - wie bereits der von 2008 - eine «Harmonie»-Klausel. Sollte eine Koalitionspartei im Plenum oder in den Ausschüssen des Nationalrats einen Beschluss gegen den Willen des Partners fassen, gilt die Zusammenarbeit als beendet. Eine solche Klausel ist im Koalitionsvertrag von Union und SPD nicht vorgesehen.


http://www.europeonline-magazine.eu/sterreich-bittet-raucher-zur-kasse---harmonie-klausel_309256.html

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EU, Fragen, Antworten, etc. / EU - Wo bleibt ....
« am: Dezember 16, 2013, 02:07:07 Vormittag »



Wo bleibt eigentlich der Nichtraucherschutz für Arbeitnehmer?

Diesen hat die EU (Sozialbereich) für 2013 angekündigt!

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EU, Fragen, Antworten, etc. / EU - Nichtraucherschutz?
« am: Dezember 16, 2013, 02:05:34 Vormittag »
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TOP-Stories


Irischer Gesundheitsminister James Reilly: Einigung zur EU-Tabakrichtlinie nah


Ein Jahr ist es her, dass die EU-Kommission ihren Vorschlag zur Tabakrichtlinie gemacht hat, nun ist das Gesetz auf der Zielgeraden. Manch Minister freut sich schon auf ein Weihnachtsgeschenk. Doch am Verhandlungstisch wird noch gestritten, vor allem über E-Zigaretten.

11.12.2013 | von Redaktion EU-Infothek

Berlin (dpa Insight) - Die Trilog-Verhandlungen zur EU-Tabakrichtlinie stehen nach Angaben des irischen Gesundheitsministers James Reilly kurz vor dem Abschluss. Man sei «nahe dran, das Abkommen zu besiegeln», sagte Reilly am Dienstag nach einem Treffen der EU-Gesundheitsminister. Der im November gestartete Trilog zwischen EU-Kommission, Rat und Europaparlament dauert planmäßig noch bis zum 16. Dezember, die vorletzte Sitzung steht am morgigen Mittwoch an. Irland hatte die Richtlinie als Ratspräsidentschaft in der ersten Jahreshälfte betreut und vorangebracht.

Reilly wertete es als immens wichtig, mit schärferen Regeln besonders das Rauchen unter jungen Menschen einzuschränken. «Nachdem diese beiden [Trilog-]Treffen positiv beendet sein werden, werden wir den Kindern Europas das schönste Weihnachtsgeschenk seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs machen können», sagte Reilly. Schließlich fange jedes zweite Kind später einmal mit dem Rauchen an, und jeder zweite Raucher sterbe an den Folgen.
E-Zigaretten umstritten

Während die Unterhändler von litauischer Ratspräsidentschaft und EU-Parlament in einigen Punkten bereits einen gemeinsamen Nenner fanden, stehen noch zwei Streitpunkte einer Einigung im Wege. So peilt der Rat beim Verbot von Menthol eine Übergangsfrist von fünf Jahren an, das Europaparlament schlägt mit einem Zeitraum von acht Jahren einen weicheren Kurs ein.

Zweiter Knackpunkt ist die Einstufung von E-Zigaretten. Das Europaparlament sieht diese neue Art des Nikotinkonsums eher positiv, weil die Verdampfer beim Ausstieg aus dem Rauchen helfen könnten. Daher wollen die Abgeordneten die elektronischen Zigaretten als Tabakprodukt einstufen - damit wären sie weiterhin am Bahnhofskiosk erhältlich.

Das wollen die EU-Minister hingegen verhindern, indem sie die E-Verdampfer als Medizinprodukt klassifizieren. Minister Reilly betonte, dass die E-Zigaretten kein einfacher Zugang zum Rauchen sein dürften. Schließlich sollten junge Leute doch vom Rauchen abgehalten werden. «Man sollte nicht vergessen, dass Nikotin eine Droge ist, die Schaden verursacht», sagte Reilly.

Im Gespräch sind nun verschiedene Grenzwerte. Der Rat plant die Einstufung als Medizinprodukt ab 2 Milligramm Nikotin pro Milliliter, das Europaparlament hingegen erst ab 30 Milligramm pro Milliliter. Während der Rat damit de facto alle E-Zigaretten in Apotheken oder - in einigen Mitgliedstaaten - Drogeriemärkte verbannen würde, will das Europaparlament praktisch alle E-Kippen frei verkäuflich machen.

Nun sind Mittelwerte im Gespräch - der Rat soll beispielsweise fünf Milligramm pro Milliliter angeboten haben, wie aus Parlamentskreisen verlautete. Die Kommission - bislang in diesem Punkt auf Seiten des Rats - soll einen Wert von 20 Milligramm ins Spiel gebracht haben, nachdem in ihrem ursprünglichen Vorschlag noch ein Wert von 4 Milligramm pro Milligramm stand.
Positivliste gekippt

Aus Parlamentskreisen heißt es, dass man hierbei nicht nachgeben wolle. Das ist insofern naheliegend, da die EU-Volksvertretung in einigen anderen Aspekten klein beigeben musste. So wurde die geplante Positivliste gekippt - hierbei hätten alle Zusatzstoffe von Zigaretten geprüft werden müssen. Nur unbedenkliche Stoffe wären auf die Liste gekommen. Gegen diese Vorgehensweise war die Tabakbranche Sturm gelaufen, weil dies Tausende von Stoffe gewesen wären.

Die EU-Kommission hatte rechtliche Bedenken, unter anderem weil sie zu solch einer Positivliste keine Vorab-Folgenabschätzung gemacht hatte. Außerdem fürchtete sie hohe Bürokratiekosten, zumal sogar die Einrichtung einer neuen EU-Agentur im Gespräch war.

Inzwischen haben sich die Unterhändler von EU-Parlament, Rat und Kommission auf eine Negativliste geeinigt, die deutlich weniger aufwendig ist. Hierbei kommen nicht - wie bei der Positivliste - alle erlaubten Stoffe auf die Liste, sondern nur alle verbotenen Stoffe, also deutlich weniger als bei der Positiv-Version. Die Kommission erstellt vorab eine Prioritätenliste, welche Chemikalien geprüft werden.
Einigkeit bei Rückverfolgbarkeit

Einigkeit gibt es inzwischen auch bei der Rückverfolgbarkeit. So sollen Kioske und andere End-Verkaufsstellen von der Pflicht ausgenommen werden, die Zigarettenpackungen zu registrieren und damit den kompletten Lieferweg zu dokumentieren. Stattdessen reicht es, wenn der Großhändler die Packungen einscannt und dann weiterschickt.

Die EU-Staaten hatten Sorgen, dass strenge Vorgaben für die Rückverfolgbarkeit hohe Kosten verursachen würden - möglicherweise auch für ihre Behörden und somit für die Staatskasse. Diese Sorgen sind nun vom Tisch - Scan-Geräte sollen von der Industrie bezahlt werden, außerdem werden unabhängige Firmen mit der Speicherung der Daten beauftragt. Die werden zwar von der Industrie bezahlt, stehen aber unter der Aufsicht eines externen Prüfers.

http://www.eu-infothek.com/article/irischer-gesundheitsminister-james-reilly-einigung-zur-eu-tabakrichtlinie-nah


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Europa / England: Mehr Nichtraucherschutz
« am: Dezember 16, 2013, 02:02:51 Vormittag »
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Von hiesigen Medien weitgehend unbemerkt hat die britische Regierung angekündigt,

bis März 2014 die vorhandene Evidenz zu standardisierten Zigarettenpackungen ("plain packaging)" zu sammeln.

Falls die Maßnahme sich in Studien als effektiv erweist (und das tut sie in allen mir bekannten Studien) wird

Großbritannien wohl schon 2015 standardisierte, logo-freie Zigarettenpackungen einführen.


Australien hat solche Packungen seit über einem Jahr. In Irland ist die Einführung praktisch fix.

Ich hab mit dem Gedanken gespielt, auch der kommenden Regierung diesen Schritt vorzuschlagen -- angesichts der Rekord-Raucherraten bei Jugendlichen, die besonders auf das Branding der Packungen ansprechen. Aber es überwog dann doch die Sorge über die negativen Folgen: das donnernde Lachen aus dem ÖVP-Klubräumen könnte das bröckelnde Parlamentsgebäude zum Einsturz bringen.


http://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-25126673

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Europa / Bulgarien? Nein, keine Lockerung des Rauchverbotes!
« am: Dezember 16, 2013, 01:59:05 Vormittag »
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Das bulgarische Parlament hat heute zwei Vorschläge, die das Rauchverbot lockern wollten, klar abgelehnt.

Selbst in diesem von Korruption geprägten Land scheint sich die Vernunft durchzusetzen,

höchste Zeit also auch für Österreich:

http://www.standartnews.com/english/read/bulgarian_parliament_upholds_smoking_ban_-1944.html


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Die weltweit am häufigsten gestellte Krebsdiagnose im Jahr 2012 war jene des durch Nichtrauchen
zum größten Teil vermeidbaren Lungenkarzinoms mit 1,8 Millionen neuen Fällen (13 Prozent der Diagnosen).

Die Zahl der Lungenkrebsopfer mit 1,6 Millionen Toten (19,4 Prozent der Krebstodesfälle insgesamt) im vergangenen
Jahr zeigt, wie schlecht behandelbar diese Krebsform ist.



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Weltweit immer mehr Krebserkrankungen

12. Dezember 2013, 13:20

Die diagnostizierten Fälle steigen vor allem in den Entwicklungsländern - die häufigsten Formen sind Lungen-, Brust- und Darmkrebs

Krebs wächst weltweit: 2008 gab es insgesamt 12,7 Millionen diagnostizierte Neuerkrankungen, 2012 bereits 14,1 Millionen. Besonders stark nimmt die Zahl der Mammakarzinome zu, stellt die neueste Auswertung der Statistiken von 184 Staaten der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) fest.

32,6 Millionen mit Diagnose Krebs

Im Jahr 2008 wurden demnach 7,6 Millionen Todesfälle durch bösartige Erkrankungen weltweit registriert, 2012 waren es 8,2 Millionen Opfer. Letztes Jahr lebten weltweit bereits 32,6 Millionen Personen im Alter über 15 Jahren mit der Diagnose Krebs. Die Zahlen steigen aber auch deshalb, weil die moderne Medizin viele Betroffene zunehmend länger leben lässt und daran abreitet, aus Krebserkrankungen chronische Leiden zu machen.

Die weltweit am häufigsten gestellte Krebsdiagnose im Jahr 2012 war jene des durch Nichtrauchen zum größten Teil vermeidbaren Lungenkarzinoms mit 1,8 Millionen neuen Fällen (13 Prozent der Diagnosen). Die Zahl der Lungenkrebsopfer mit 1,6 Millionen Toten (19,4 Prozent der Krebstodesfälle insgesamt) im vergangenen Jahr zeigt, wie schlecht behandelbar diese Krebsform ist.

An zweiter Stelle findet sich bei der Häufigkeit der Diagnosen das Mammakarzinom mit 1,7 Millionen Neudiagnosen (11,9 Prozent). Darmkrebs mit 1,4 Millionen Fällen (9,7 Prozent der Krebserkrankungen) folgt an dritter Stelle. Weltweit sind die Zuwächse in den Krebsstatistiken vor allem auf die Entwicklung in den Entwicklungs- und Schwellenländern zurückzuführen. Die  Zahlen dürften weiter nach oben gehen: 2025 wird es wohl bereits 19,3 Millionen neue Krebsfälle weltweit geben. (APA, derStandard.at, 12.12.2013)


http://derstandard.at/1385170777468/Weltweit-immer-mehr-Krebserkrankungen


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http://www.tt.com/lebensart/gesundheit/7607565-91/unternehmen-rauchfrei.csp


Unternehmen rauchfrei

Etwa eine Stunde wendet ein Raucher zusätzlich für Rauchpausen auf. Um die Effizienz zu erhöhen und die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern, werden immer mehr Unternehmen zu Nichtraucherbetrieben

Hall in Tirol – Wenn es um das Thema Zigarettenkonsum geht, raucht Gesundheitsexperten schon der Kopf. Was wurde diskutiert über die Einführung des generellen Rauchverbots in Lokalen! Eine Lösung scheint aber noch in weiter Ferne.

Dafür wird die Raucherprävention in Unternehmen zu einem immer greifbareren Thema. „Aus arbeitsmedizinischer Sicht ist es sinnvoll, wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter bei der Tabakentwöhnung fördern. Denn Rauchen schädigt die Gesundheit der Mitarbeiter, es reduziert die Effizienz der Arbeit und es beeinträchtigt Nichtraucher am Arbeitsplatz“, ließ der Arzt Michael Kunze vom Public-Health-Institut der Med-Uni Wien kürzlich bei einem Impulstag in Hall wissen.

Studien in einem großen Tiroler Unternehmen haben gezeigt, dass ein Raucher, der sieben bis acht Zigaretten in acht Arbeitsstunden raucht und sich dafür jeweils sechs bis sieben Minuten Zeit nimmt, täglich zusätzlich eine Stunde Pause macht, ergänzt Werner Schwarz, ärztlicher Leiter des Arbeitsmedizinischen Zentrums in Hall. Nichtraucher würden sich daher fragen, wie sie dazu kommen, eine Stunde länger zu arbeiten.

Die Argumente Effizienz und Gesundheit scheinen in Firmen zu ziehen: „Betriebe werden zunehmend rauchfrei“, sind sich Schwarz und Kunze einig. Der Trend gehe dorthin, dass Raucherzimmer eingeschränkt werden oder sogar ganz verschwinden. Es geht oft so weit, dass das Thema Rauchen bereits bei der Einstellung berücksichtigt wird. Rauchverbote hätten schließlich Erfolg gebracht. „Dass das Radikale funktioniert, sieht man u. a. in Südtirol. Am Anfang hat man über das Rauchverbot in Lokalen geschimpft, doch jetzt hat sich alles eingespielt. Die Leute passen sich an“, sagt der Haller Arbeitsmediziner. Ein Großteil würde sogar froh darüber sein, dass er nicht rauchen darf, denn so würde er weniger oft zum Glimmstängel greifen. Das gleiche Konzept würde in Unternehmen funktionieren. Der Mitarbeiter überlege es sich zweimal, ob er – vor allem im Winter – ins Kalte hinausgeht, um sich eine Zigarette anzuzünden.

„Der Betrieb ist also ein guter Ansatz, um mit dem Rauchen aufzuhören. Man kann die Gruppendynamik ausnützen“, ist sich Kunze sicher. Doch man dürfe als Unternehmen den Raucher nicht alleine lassen. „Es gibt Raucher, die sich eine Genusszigarette gönnen, aber es gibt auch suchtkranke Raucher. Bei solchen Personen kann ein Rauchentzug auch gefährlich werden“, betont Schwarz.

Das Unternehmen sei daher gefordert, zu unterstützen – und das geschehe am besten, wenn man mit den Betroffenen spricht. „Wir Betriebsärzte sollten ein erster Ansprechpartner sein und ein Verteiler für weitere Spezialisten“, so Schwarz. Michael Kunze hat mit seinem Public-Health-Institut in Wien für die betriebliche Rauchentwöhnung ein Fünf-Wochen-Programm konzipiert. Dieses sieht vor: Mit der Person reden, die Schadstoffbelastung messen, das Motiv, warum jemand raucht und damit aufhören will, eruieren, nach der Beratung weitervermitteln und fragen: Was braucht die Person? Entspannung, Medikamente, psychische Betreuung, Akupunktur? Es gebe so viele Möglichkeiten, wie man helfen kann.

„Der Betriebsarzt sieht die Betroffenen fünf Wochen lang. 80 Prozent sind hinterher rauchfrei“, verspricht der Mediziner. Der Rest sei nur noch Kopfsache. „Rauchen ist zu zehn Prozent körperliche Abhängigkeit und zu 90 Prozent psychische Abhängigkeit. Im Unterschied dazu spricht man bei Alkohol von 95 Prozent körperlicher Abhängigkeit“, weiß Schwarz.

Auch in Tirol werde die betriebliche Raucherentwöhnung bereits erfolgreich umgesetzt. „Wir betreuen viele Unternehmen, darunter die Polizei, die IVB, die Hypo, die Tiroler Versicherung“, zählt der Haller Mediziner auf. Ein totales Rauchverbot gebe es bereits u. a. in den Montanwerken, in der Papierfabrik Wattens und in den meisten Krankenhäusern. „Im Krankenhaus Lienz existiert z. B. nur noch ein Raucherzimmer für Patienten“, weiß Schwarz.

In allen Betrieben könne der Betriebsarzt während der Arbeitszeit – freiwillig – aufgesucht werden. Man dürfe den Betroffenen aber niemals sagen: „Du darfst nicht rauchen.“ Das sei etwa so, als würde man einem Kind Schokolade wegnehmen. Nein, man müsse ihm Alternativen bieten. Also: „Wenn du nicht mehr rauchst, bekommst du mehr Luft, kannst länger wandern.“ Ein gutes Argument, das vor allem im Sportland Tirol zieht.






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Wie das Rauchverbot in Lokalen „gestorben“ ist


von Johannes Huber
   
Führte Rauchverbot freiwillig ein: Richard Lugner. Foto: APA Führte Rauchverbot freiwillig ein: Richard Lugner. Foto: APA
Anmerkung: Aha, Rauchverbot in der Lugner City gibt es bis heute nicht!

Gesundheitspolitiker waren sich einig, Wirtschaft intervenierte jedoch mit Erfolg.

Wien. (VN-joh) Das letzte Wort haben bei Koalitionsverhandlungen immer die Chefs. Daher kann es schon einmal vorkommen, dass sich Vereinbarungen, die in einer von Dutzenden Untergruppen getroffen worden sind, in Luft auflösen.

Bei den nun abgeschlossenen Koalitionsverhandlungen ist das nicht nur einmal vorgekommen. Vertreter beider Parteien beklagen sich darüber, dass ihr Eifer nicht belohnt worden sei; Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) hätten das eine oder andere Projekt nicht durchgehen lassen.

Ein konkretes Beispiel: das generelle Rauchverbot in Lokalen.

SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger bestätigt, dass man sich darauf im November verständigt hatte. Vor allem aus der Wirtschaftskammer
hatte es dann allerdings Widerstände gegeben. Als Folge davon entwickelten sich schließlich
zwei Varianten:
a) Die Einführung eines Rauchverbots mit einer langen Übergangsfrist erst im Jahre 2020.
b) Oder die Reparatur der derzeitigen Bestimmungen im Sinne eines Höchstgerichtsurteils; demnach sollte es Nichtrauchern sehr wohl zugemutet werden,
Raucherbereiche zu durchqueren, um zum Ausgang oder zur Toilette zu gelangen.

Unterm Strich wäre beides für Gesundheitspolitiker inakzeptabel gewesen; das Rauchverbot wäre schließlich selbst im besten Fall erst nach der
nächsten Wahl (2018) gekommen.

Im Regierungsprogramm steht nun kein Wort über Nichtraucherschutz, geschweige denn ein Rauchverbot.
Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) will trotzdem weiter dafür kämpfen.


http://www.vorarlbergernachrichten.at/politik/2013/12/13/wie-das-rauchverbot-in-lokalen-gestorben-ist.vn

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Mehrheit der Österreicher für Rauchverbot in Lokalen


Die Mehrheit der Österreicher ist für ein generelles Rauchverbot in Lokalen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Karmasin Motivforschung im ......

52 Prozent sagen laut einer Profil-Umfrage, dass das Rauchen in Lokalen generell verboten gehöre.

14.12.2013 | 11:08 |   (DiePresse.com)

Die Mehrheit der Österreicher ist für ein generelles Rauchverbot in Lokalen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Karmasin

Motivforschung im Auftrag des Magazins "profil" sprachen sich 52 Prozent dafür aus. 43 Prozent sind für die Beibehaltung der aktuellen Lösung.


http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1504384/Mehrheit-der-Osterreicher-fur-Rauchverbot-in-Lokalen