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Nachrichten - admin

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Gesundheitsexperte Fidler für Rauchverbot



Schwarzach. (VN) Die Große Koalition will im Falle ihres Fortbestehens ein generelles Rauchverbot in Lokalen einführen. Im

Rahmen der VN-Leser-Diskussion darüber unterstützt der Gesundheitsexperte Armin Fidler dieses Ansinnen. Der 55-jährige Hörbranzer,

der seit Jahren für die Weltbank arbeitet, erklärt, Österreich werde „auf internationalen Konferenzen als Beispiel angeführt,

wie man das Problem nicht angehen soll“.

In immer mehr Ländern sei Rauchen in Gastronomiebetrieben ­verboten. Das habe dort auch zu einem deutlichen Rückgang

einschlägiger Erkrankungen beigetragen. /A2


http://www.vorarlbergernachrichten.at/titelblatt/2013/12/04/gesundheitsexperte-fidler-fuer-rauchverbot.vn



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Gesundheit / D - Rauchen ist Gift für die Haut
« am: Dezember 20, 2013, 20:14:07 Nachmittag »
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Faltenmacher / Zwillingsstudie weist nach: Rauchen ist Gift für die Haut

Gesundheit,Forschung,Krankheiten,Sucht

16.12.2013 | 08:00

Baierbrunn – Tabakkonsum lässt das Gesicht altern, hat eine Zwillingsstudie ergeben. Wie die “Apotheken Umschau” berichtet, verglichen plastische Chirurgen die Gesichter eineiiger Zwillinge, von denen einer Raucher und der andere Nichtraucher war oder mindestens fünf Jahre weniger geraucht hatte. Resultat: Die Raucher wiesen deutlich mehr Alterszeichen auf. Schon fünf Jahre Unterschied bei der Dauer des Zigarettenkonsums machten sich bemerkbar.

Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” 12/2013 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.apotheken-umschau.de



http://www.dbn.at/index.php/single/fp-rot-schwarzes-rauchverbot-ist-schikane-fr-wirte-und-steuerzahler/XKznnBoJfEv--7VxXiCEEHF..DeqQYkVuxybU8rCvbFR..wDxMg8QiX6c..rj9E2mmYc5sgfLPMR1dPz0Dt0--XboBQ____

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xxcgww



Wie melde ich, täglich, mehrfach,

direkt,

über uns,

anonym,

........?

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

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Rauchverbot ist vom Tisch

Nichtrauchern ist das Durchqueren eines Raucherraums "sehr wohl zumutbar". Das will die rot-schwarze Koalition in der geplanten "Reparatur" des Tabakgesetzes festschreiben.

Der Entscheid des Verfassungsgerichtshofs, dass es für Nichtraucher unzumutbar sei, auf dem Weg zur Toilette oder zum Hauptraum, durch den Raucherbereich zu gehen, hat eine Diskussion über ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie in Gang gebracht. Diese dürfte nun durch eine von der rot-schwarzen Koalition geplante "Reparatur" des Tabakgesetzes beendet werden.

Wie am Mittwoch einer Aussendung der Parlamentskorrespondenz zu entnehmen ist, haben die Koalitionsparteien bei der jüngsten Plenarsitzung mehrere gemeinsame Gesetzesanträge eingebracht, die im Verfassungsausschuss vorberaten werden sollen. Darunter auch ein eigenes Bundesgesetz zur "authentischen Interpretation" des Tabakgesetzes.

Die Verfassungssprecher Peter Wittmann (SPÖ) und Wolfgang Gerstl (ÖVP) wollen "ausdrücklich klarstellen", dass Gästen ein kurzes Durchqueren des Raucherraums "sehr wohl zumutbar ist". Intention, Wille und Ziel des Gesetzgebers bei der Beschlussfassung des Tabakgesetzes sei es gewesen, Lokalbesucher vor den Auswirkungen des Passivrauchens zu schützen. "Solche seien beim bloßen kurzen Durchschreiten eines Raucherbereichs aber nicht anzunehmen", heißt es in der Antragsbegründung.

Der Verwaltungsgerichtshof habe nach Meinung der beiden Politiker mit seinen Erkenntnissen die bisherige Praxis der Verwaltungsbehörden "völlig auf den Kopf gestellt". Betriebe, die im Vertrauen auf die Rechtslage und im Einklang mit den behördlichen Auflagen bauliche Investitionen durchgeführt haben, würden plötzlich bestraft.

Dass der Weg eines eigenen Bundesgesetzes gewählt wurde und eine Vorberatung im Verfassungsausschuss vorgesehen ist, begründen SPÖ und ÖVP damit, dass es sich bei der vorgeschlagenen Klarstellung "um keine gesundheitspolitische Frage handelt", sondern um eine bloße Präzisierung der damaligen Entscheidung, die im Sinne des Schutzes nicht unerheblicher Investitionen notwendig sei.

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/3498406/koalition-plant-reparatur-des-tabakgesetzes.story


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FORMAT - Zwei Drittel der Österreicher sprechen sich deutlich für ein generelles Qualmverbot an öffentlichen Orten aus.

http://www.format.at/articles/1351/930/370931/mehrheit-oesterreicher-rauchverbot

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Ö s t e r r e i c h Medienberichte 2 / Koalition zieht Notbremse
« am: Dezember 20, 2013, 01:37:28 Vormittag »
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Koalition zieht Notbremse


Bin gespannt was morgen oder übermorgen im Kurier steht.


http://kurier.at/.../tabakgesetz-koalition.../41.591.308

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Ö s t e r r e i c h Medienberichte 2 / O%RF - Mehrheit für Rauchverbot in Lokalen
« am: Dezember 20, 2013, 01:21:42 Vormittag »



Mehrheit für Rauchverbot in Lokalen


Inmitten der Debatte über Raucher- und Nichtraucherbereiche und deren Trennung spricht sich eine Mehrheit in einer Umfrage gegen die bisherige „österreichische“ Lösung aus – und damit für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie.

In der von Oekonsult durchgeführten Erhebung sprachen sich
67,4 Prozent dafür aus, Rauch generell aus Gaststätten zu verbannen.
20,4 Prozent würden diesen Schritt sogar „vehement“ begrüßen. Für die Erhebung wurden die Meinungen von 1.000 Personen im Alter zwischen 15 und 81 Jahren eingeholt.

Die Debatte interessiert offenbar auch: Fast 89 Prozent der Befragten gaben an, die Debatte in den Medien zu verfolgen, nur 2,1 Prozent lässt das Raucherthema kalt. Die derzeitige Lösung, die von Lokalbetreibern hohe Investitionen bei unsicherer Rechtslage verlangt, fanden eindeutige 90,1 bedenklich. Allerdings glaubten auch 85,9 Prozent nicht daran, dass es tatsächlich zu einem eindeutigen Verbot kommen wird, da der Staat wohl nicht auf die Steuereinnahmen verzichten wird.

Befürworter deutlich in der Minderheit


Die Rauchbefürworter waren bei der Umfrage deutlich in der Minderheit. Gleich 76,1 Prozent sprachen sich dagegen aus, dass Raucher überall ihrem Laster frönen können sollen.
Soll das Rauchen in Lokalen gänzlich verboten werden?

68.42%
Ja
31.58%
Nein

Das Zwischenergebnis wird regelmäßig aktualisiert. Das endgültige Ergebnis wird am 21.12.2013 um 15.00 Uhr angezeigt.

60,7 waren mehr oder weniger deutlich für ein generelles Rauchverbot an öffentlichen Orten. 83,8 fanden überhaupt, dass die Zeiten, da eine Zigarette ein „cooles“ Lifestyle-Accessoire war, endgültig vorbei sind.

Offenbar „Reparatur“ des Gesetzes geplant

Dem Satz „Manche sagen, Nicht-Rauchen bzw. Rauchen sei Teil der individuellen persönlichen Freiheit, das geht niemand etwas an“ stimmten nur 11,2 Prozent zu. Beim Ruf nach einer Volksbefragung zum Rauchgesetz zeigten sich die Österreich gespalten: 45,9 waren dafür, 52,9 Prozent dagegen. Von der EU, die deutlich schärfere Tabakbestimmungen durchsetzen will, wollten sich allerdings 65,2 Prozent keine Vorschriften machen lassen, sondern sahen die Nationalstaaten in der Pflicht.

Debatte: Strenge Regeln für Tabakkonsum überfällig?

Die rot-schwarze Koalition plant offenbar eine „Reparatur“ des Tabakgesetzes. Demnach ist es künftig Nichtrauchern doch zumutbar, durch den Raucherbereich zu gehen, wie am Mittwoch einer Aussendung der Parlamentskorrespondenz zu entnehmen war – mehr dazu in Durchqueren des Raucherbereichs „doch zumutbar“.


Links:

    Oekonsult


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http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131219_OTS0064/spoe-kaiser-rauchverbot-ist-gebot-der-stunde



SPÖ Kaiser: Rauchverbot ist Gebot der Stunde!

Mutlosigkeit der neuen Bundesregierung ist gesundheitsgefährdend.

Volksbefragung als Ausweg.


Klagenfurt (OTS) - Als bedenkliches Armutszeugnis bezeichnet Kärntens
SPÖ-Landesparteivorsitzender Landeshauptmann Peter Kaiser die
Weigerung der Bundesregierung, ein lange gefordertes generelles
Rauchverbot endlich umzusetzen.

"Mit diesem Kniefall vor der Wirtschaftskammer, die anders als viele
Wirte, nach wie vor stur am derzeitigen Wischi-Waschi-Gesetz
festhalten will, legt die Koalition einen glatten Fehlstart hin",
zeigt sich Kaiser empört. Viele europäische Länder hätten mit der
Einführung eines generellen Rauchverbots in der Gastronomie beweisen,
dass die von der Wirtschaftskammer immer wieder strapazierten
Horrorfantasien von einem flächendeckenden Wirtesterben unhaltbar
sind. Im Gegenteil: Ein generelles Rauchverbot wäre nicht nur aus
gesundheitspolitischer Sicht das Beste, sondern auch die fairste
Lösung gegenüber den Wirten, weil dann eine völlige
Wettbewerbsgleichheit bestehen würde.
"Die Wirte sterben nicht an einem Rauchverbot. Tatsache dagegen ist,
dass jährlich tausende Österreicherinnen und Österreicher an den
Folgen des Passivrauchens sterben", macht Kaiser nachdrücklich
aufmerksam.

Kaiser schlägt als Ausweg eine Volksbefragung vor: "Wenn die
Bundesregierung in dieser Frage schon so große Mutlosigkeit zeigt und
Vernunft vermissen lässt, dann soll sie doch das Volk direkt fragen!"

Der SPÖ-Landesparteivorsitzende plädiert weiters dafür, jenen Wirte,
die bereits Geld für bauliche Maßnahmen zur Trennung von Raucher- und
Nichtraucherbereich investiert haben, ihre Kosten durch steuerliche
Maßnahmen teilweise zu refundieren.

Ihm gehe es nicht um eine Hatz auf die Raucher, sondern vielmehr um
den längst fälligen Schutz der Nichtraucher. Dem Argument der
persönlichen Freiheit hält Kaiser entgegen, diese ende dort, wo sie
die Freiheit anderer einschränke.

Sollte die Bundesregierung weiter keinen klaren Willen zu einer
Lösung, wie sie im Großteil Europas bestens funktioniert, erkennen
lassen, will Kaiser über den Kärntner Landtag weitere Initiativen
ergreifen.


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131219_OTS0064/spoe-kaiser-rauchverbot-ist-gebot-der-stunde

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1 - Wien / Stöger für generelles Rauchverbot!?!?
« am: Dezember 20, 2013, 01:14:43 Vormittag »
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Stöger für generelles Rauchverbot

Gesundheitsminister will dafür trotz nicht vorhandener Mehrheit weiter kämpfen


http://www.news.at/a/tabakgesetz-stoeger-rauchverbot#survey

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Abstimmung:
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/series/poll/vote.do

76 % für generell rauchfreie Lokale!


Stöger kämpft für generelles Rauchverbot in Lokalen


Österreicher müssen auf die Zigarette in Kaffeehäusern vorerst nicht verzichten.



Der Gesundheitsminister sieht die neue Gesetzesinitiative der Regierungsparteien skeptisch. Er wünscht sich "mutige Menschen in der Gastronomie", die rauchfreie Lokale schaffen. Auch eine neue Umfrage gibt ihm Recht.

19.12.2013 | 12:09 |   (DiePresse.com)

Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) tritt für ein generelles Rauchverbot in Lokalen ein. Vor Journalisten verwies Stöger am Donnerstag darauf, dass eine parlamentarische Mehrheit dafür zwar derzeit wohl nicht vorhanden sei. Er werde aber dafür kämpfen. Aus seiner Sicht sei es notwendig, das Rauchen weiter einzuschränken.
Mehr zum Thema:

    Umfrage: Soll Rauchen in Lokalen generell verboten werden?
    Koalition will Tabakgesetz entschärfen
    Mehrheit der Österreicher für Rauchverbot in Lokalen

Zur Gesetzesinitiative der beiden Parlamentsfraktionen von SPÖ und ÖVP, die "ausdrücklich klarstellen" wollen, dass Gästen ein kurzes Durchqueren des Raucherraums "sehr wohl zumutbar ist", äußerte sich der Minister zurückhaltend. Das sei Sache des Nationalrates, meinte Stöger. Gleichzeitig erklärte er aber auch, dass er den Parlamentariern aller Fraktionen empfehlen würde, für ein generelles Rauchverbot einzutreten.

Wünschen würde sich Stöger auch einige "mutige Menschen in der Gastronomie", die rauchfreie Lokale schaffen. Seiner Meinung nach, wären auch die Wirte gut beraten, Taten zu setzen.
Umfrage: 67 Prozent für rauchfreie Lokale

Während die Regierung also weiterhin an der umstrittenen Trennung von Raucher- und Nichtraucherbereich in der Gastronomie festhalten will, hat sich in einer Umfrage des Instituts Oekonsult die Mehrheit der Befragten für vollkommen qualmfreie Lokale ausgesprochen. 67,4 Prozent waren dabei für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie, 20,4 Prozent würden dies sogar "vehement" begrüßen.

Bei der Umfrage wurde die Meinung von über 1000 Personen im Alter von 15 bis 81 Jahren eingeholt. Die derzeitige Lösung, die von Lokalbetreibern hohe Investitionen bei unsicherer Rechtslage verlangt, fanden eindeutige 90,1 bedenklich. Allerdings glaubten auch 85,9 Prozent nicht daran, dass es tatsächlich zu einem eindeutigen Verbot kommen wird, da der Staat wohl nicht auf die Steuereinnahmen verzichten wird.

Die Rauch-Befürworter waren bei der Umfrage deutlich in der Minderheit. Gleich 76,1 Prozent sprachen sich dagegen aus, dass Raucher überall ihrem Laster frönen können sollen. 60,7 waren mehr oder weniger deutlich für ein generelles Qualmverbot an öffentlichen Orten.
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1509550/Stoger-kaempft-fur-generelles-Rauchverbot-in-Lokalen



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Stöger und das Volk wollen ein generelles Rauchverbot in Lokalen


http://derstandard.at/1385171648222/Oesterreicher-mehrheitlich-fuer-Rauchverbot-in-Lokalen

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1 - Wien / Kurier: Fast 70 % wollen rauchfreie Gastronomie! Erlacher: "Aber jetzt!"
« am: Dezember 20, 2013, 01:03:44 Vormittag »
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http://kurier.at/chronik/oesterreich/nichtraucherschutz-ausgedaempft/41.761.090


Nichtraucherschutz ausgedämpft
Politik kippt Verfassungsgericht-Erkenntnis.
Szene-Wirt zieht Klage zurück
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Gesundheitsminister Alois Stöger – auch im Kabinett Faymann II als Ressortchef bestätigt – konnte seinen Unmut nur schwer verbergen: „Ich werde keine Ruhe geben, und weiter Überzeugungsarbeit für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie leisten.“ Stöger konnte sich auch einen Seitenhieb an einige Abgeordnete nicht ersparen: „Viele Raucher sind weiter als manche Politiker. Denn die verlassen das Lokal, wenn sie rauchen wollen.“

Gerichtet war diese Kritik an Parteifreund Peter Wittmann und VP-Nationalrat Wolfgang Gerstl. Beide stellten in der jüngsten Plenar-Sitzung den Antrag, ein Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes zu kippen. Dieses besagte, dass es „Nichtrauchern nicht zumutbar wäre, in Lokalen am Weg zu den Toiletten durch Raucherbereiche gehen zu müssen“.

Im Klartext: Mit einer einfachen Mehrheit im Parlament – und die gilt als sicher – ist das alte (umstrittene) Tabakgesetz in der Gastronomie wieder gültig. Raucher- und Nichtraucherbereiche müssen nicht umgebaut werden. Ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie wird somit unmöglich.

Kampfmaßnahmen

„Eine bodenlose Sauerei. Das ist Anlassgesetzgebung im Sinne der Wirtschaftskammer. Wir engagieren einen Verfassungsjuristen und lassen das überprüfen“, kündigt Rauch-Sheriff Dietmar Erlacher Kampfmaßnahmen an. Nachsatz: „In Zukunft zeigen wir in der Gastronomie jede Kleinigkeit an. Nicht nur Verstöße gegen den Nichtraucherschutz.“ Und Erlacher meint es ernst. Er und seine Mitstreiter legten bundesweit seit Ostern 2009 schon 19.400 Anzeigen.

Sein Tiroler Kollege, Nichtraucher-Schützer Robert Rockenbauer, geht „die Wände hoch“: „Es ist unfassbar, dass Politiker der dritten Reihe zum Handlanger der Tabak-Lobby werden. Und das funktioniert auch noch. Österreich ist wieder einmal die Lachnummer Europas. Regiert Wirtschaftskammer-Präsident Leitl unser Land?“

Klage zurückgezogen

Seitens der Gastronomen und Wirtschaftsfunktionäre kann man sich ein zartes Lächeln nicht verkneifen. Vor allem Szene-Wirt Heinz Pollischansky hat mehrfach Grund zur Freude. Der Wiener erhob im Herbst Einspruch gegen das Verfassungsgerichtshof-Erkenntnis: „Ich habe meine Lokale nach den Vorschriften des Tabakgesetzes umgebaut. Das kostete mich mindestens 50.000 Euro. Dieses Investment wäre umsonst gewesen.“ Jetzt zieht der wehrhafte Gastronom seine Klage zurück.

Auch die Wirtschaft will „den Ball flach halten“. Wirtschaftsbund-Obmann Peter Dobcak: „Natürlich ist es ein Erfolg, aber hier hat die Vernunft gesiegt. Tausende Arbeitsplätze können so gerettet werden.“

Laut einer aktuellen Oekonsult-Umfrage wünschen sich 67,4 Prozent der Österreicher rauchfreie Lokale!

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4 - Steiermark, Kärnten / Steiermark-Graz: Rauchen ist "Selbstmord auf Raten"
« am: Dezember 20, 2013, 00:57:26 Vormittag »
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http://www.kleinezeitung.at/steiermark/leibnitz/3499686/selbstmord-raten.story;jsessionid=273392FF89731FDCA71846148E821464.p3


 19.12.2013 um 20:16 Uhr


"Selbstmord auf Raten"

Die Ärztin Veronika Matzi klärt seit Jahren über die Gefahren des Rauchens auf. In Straß wurde sie von einem schwer kranken Südsteirer begleitet.

Starker Tobak für rund 70 Schüler der dritten und vierten Klasse der Neuen Mittelschule Straß. Fast drei Stunden lang wurde ihnen auf drastische Art und Weise vor Augen geführt, wie schädlich das Rauchen ist. Durch Bilder von zerstörten Lungen und Raucherbeinen, durch Berichte von Operationen und vom qualvollen Sterben an Lungenkrebs. Und vor allem durch eine Erzählung, wie es ist, wohl nur noch wenige Wochen oder Monate zu leben.

Möglich machte dies die Grazer Chirurgin Veronika Matzi. Sie operierte schon unzählige Krebspatienten. "Hauptsächlich Tumore in der Lunge, in der Speiseröhre, im Kehlkopf." Hervorgerufen wurden diese Erkrankungen großteils durch jahrelanges Rauchen, aktiv wie passiv. In ihrer Freizeit klärt die Ärztin Schüler ehrenamtlich über die Gefahren des Tabakkonsums auf. "Das liegt mir sehr am Herzen. Denn Rauchen ist Selbstmord auf Raten."

Dem stimmt auch Sepp Kronewetter zu. Bis zum Vorjahr war der 55-Jährige aus Obervogau Kettenraucher. "Es waren bis zu drei Packungen Zigaretten am Tag", erinnert sich der Ehemann und Vater zweier Töchter. Als DJ, Musiker und Lkw-Fahrer war er viel unterwegs, trotz eines eher ungesunden Lebenswandels ging es ihm körperlich gut.

"Dann wurde ein siebeneinhalb Zentimeter großer Tumor in meiner Lunge entdeckt", erinnert sich der Südsteirer. Kronewetter wurde im September 2012 in Graz von Veronika Matzi operiert. Er erholte sich, konnte wieder arbeiten - allerdings nur bis zum letzten März. "Da wurde ein Tumor in meinem Kopf gefunden." Bösartig, unheilbar. "Ich habe am rechten Auge nichts mehr gesehen. Es hieß, ich habe maximal nur mehr eineinhalb Jahre zu leben", erzählte Kronewetter. Therapien folgten. Dann, vorige Woche, ein Rückschlag. "Ich habe plötzlich nichts mehr gesehen, meine Tochter nicht mehr erkannt, meinen Wohnort vergessen." Schwer krank bot Kronewetter Matzi an, sie bei den Vorträgen zu begleiten. Als Dankbarkeit. "Denn sie hat mein Leben durch die Operation verlängert."

Nun will Kronewetter den jungen Leuten vermitteln, wie tödlich Rauchen sein kann. "Mein Finale ist da. Ich frage mich, was das Rauchen gebracht hat." Die Buben und Mädchen waren beeindruckt, teilweise auch entsetzt, von Matzis und Kronewetters Ausführungen. Tenor: "Ich werde nie zu rauchen beginnen."
THOMAS WIESER