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Themen - admin

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Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher
Bundesleiter Robert Rockenbauer                     
Thomas-Riss-Weg 10, 6020 Innsbruck   
Telefon 0664 / 9302 958, Fax 0512 / 268025
www.alpha2000.at/nichtraucher
nichtraucherschutz@aon.at


Offener Brief an alle Bundesräte


Betreff
Aufhebung des Rauchverbots
Nationalratsbeschluss vom 22.3.2018


Sehr geehrte Damen und Herren!


Der Nationalrat (siehe Anhang) hat in menschenverachtender Weise das beschlossene Rauchverbot in der Gastronomie aufgehoben, obwohl mit keiner anderen Maßnahme mehr Menschenleben gerettet und mehr Krankheiten verhindert werden könnten als mit einer Reduzierung des Zigarettenkonsums. Das verlangt auch die Tabakrahmenkonvention der WHO, die 2005 von Österreich ratifiziert wurde. Gaststätten zählen zu den meistbesuchten Einrichtungen mit Publikumsverkehr. An keinem anderen Ort sind Wirte, Personal und vor allem die Gäste und deren Kinder dem giftigen Tabakrauch so ungeschützt ausgesetzt. Mitarbeiter in der Gastronomie sind einer höheren Belastung durch das hochgiftige Schadstoffgemisch und einem höheren Krankheits- und Sterblichkeitsrisiko ausgesetzt als die meisten anderen Berufsgruppen. Hingegen zeigen Erfahrungen in Ländern mit einem ausnahmslosen Rauchverbot, dass Kellnerinnen und Kellner gesünder wurden, nachdem ihre Arbeitsplätze rauchfrei wurden. Es ist daher zu erwarten, dass der Verfassungsgerichtshof diese Ungleichheit aufheben wird, denn warum sollte das Gaststättenpersonal einen gesundheitsschädlichen Arbeitsplatz in Kauf nehmen müssen, während andere Arbeitsplätze rauchfrei sind?

Wenn Nichtrauchen in der Öffentlichkeit die neue Norm wird, beginnen immer weniger Kinder und Jugendliche mit dem Rauchen. Hingegen trägt die Beibehaltung verrauchter Lokale dazu bei, dass Jugendliche das Rauchen weiterhin als nachahmenswert und nicht gefährlich empfinden, weil der Staat keine konsequenten Schritte dagegen unternimmt. Eine Politik, die das nicht zu verhindern weiß, macht sich schuldig am vorzeitigen Tod von jährlich 14.000 Rauchern und 1.000 Passivrauchern in Österreich. Es ist eine Schande, dass Eltern ohne Einschränkung, ihre Babys, Kleinkinder und Jugendliche unter 18 Jahre problemlos in jedes noch so verrauchte Lokal mitnehmen können. Deutschland hat ein Betretungsverbot von Raucherräumen bis zum 18. Lebensjahr. In Österreich wurde dieses Ansinnen wieder fallengelassen, damit Lehrlinge uneingeschränkt in Raucherlokalen arbeiten dürfen. Wo bleibt da der Jugend- und Gesundheitsschutz?

Weil das bisherige Tabakgesetz von 80 bis 90 Prozent der Wirte wegen fehlender Kontrollen nicht eingehalten wird, und weil Rauch in gemischten Lokalen auch in den Nichtraucherbereich dringt, hat die Vorgängerregierung das absolute Rauchverbot beschlossen. Wie sich in Umfragen zeigt, sind selbst die Mehrheit der Raucher dafür, weil sie erstens Verständnis für den berechtigten Nichtraucherschutz haben und weil es ihnen zweitens bei der Entwöhnung eine echte Hilfe ist, wenn nicht überall geraucht wird bzw. sie nicht neu zum Rauchen verführt werden. Ein Gesetz, das für alle gleich gilt, wird von der Mehrheit der Wirte befürwortet, weil es jeglichen Wettbewerbsnachteil verhindert.

Der Volkszorn ist deshalb so groß, weil nicht eingesehen wird, warum ein sinnvolles Rauchverbot, das allen Beteiligten nur Vorteile bringt, wieder aufgehoben werden soll. Bis zum 4.4.2018 werden es vielleicht 600.000 Unterschriften beim "Don't smoke"-Volksbegehren sein. Das darf die Politik nicht ignorieren! Alle neun Landeshauptleute und viele Bürgermeister haben sich für die Beibehaltung des absoluten Rauchverbots in der Gastronomie ausgesprochen. Dazu kommen auch Landtage (Sbg, Stmk), die das von der Regierung eingefordert haben.  Rauchen kostet viele Menschenleben, erzeugt Krankheit Invalidität, Siechtum und viel menschliches Leid sowie einen jährlichen volkswirtschaftlichen Verlust von ca. 8 Milliarden Euro. (Siehe Anhang: NRZ 1/2017 Seite 12-13.) Da hört sich der "Genuss" der Rauchergesellschaft auf!

Die Regierungsparteien glauben, ihre Hände in Unschuld waschen zu können, wenn sie die Entscheidung den Wirten überlassen wollen, ob diese ein Raucher-, Nichtraucher- oder gemischtes Lokal ihren Gästen anbieten möchten. Hier irrt Herr Strache und Co. ganz gewaltig. Vermeidbare Gesundheitsschäden vom Volk abzuwenden ist Aufgabe der Regierung und liegt nicht in der Verantwortung des Wirtes! Gaststätten sind halböffentliche Räume, die zwar Privatpersonen gehören, die jedoch gegenüber ihren Gästen gewisse Verpflichtungen haben und gesetzliche Bestimmungen erfüllen müssen wie zum Beispiel bei Lebensmittelhygiene, Brandschutz, Lärmschutz usw. Da die Schädlichkeit des Passivrauchens zweifelsfrei nachgewiesen ist, sind auch lufthygienische Vorschriften nötig. Luft ist unsere wichtigste Lebensgrundlage und sollte so selbstverständlich wie sauberes Wasser in der Gastronomie vorhanden sein.

Die Glaubwürdigkeit Österreichs in der Weltöffentlichkeit steht auf dem Spiel. Es ist Ihre Aufgabe als Bundesrat, die Aufhebung des Rauchverbots mit einem klaren NEIN zu erwidern. Zeigen Sie der Welt, dass Sie diese Fehlentscheidung des Nationalrates nicht mittragen. Es gibt kein einziges Argument, das Rauchverbot wieder aufzuheben. Die Faktenlage hat sich nicht verändert. Im Gegenteil: Immer mehr Österreicherinnen und Österreicher sind über die Schädlichkeit des Rauchens und Passivrauchens informiert und nicht länger willens, sich durch den giftigen Tabakrauch gesundheitlich schädigen zu lassen oder die Unannehmlichkeit stinkender Haare und Kleider in Kauf zu nehmen. Eine rauchfreie Gastronomie führt zu Umsatzsteigerungen. Unsere Nachbarn leben bestens damit. In einer aktuellen und repräsentativen Umfrage der Ärzteinitiative (www.aerzteinitiative.at) vom 16.1.2018 wurde festgestellt, dass im Durchschnitt 70 Prozent der Bevölkerung für das absolute Rauchverbot sind, in Tourismusländern wie Tirol, Vorarlberg, Salzburg und Kärnten sind es sogar bis 84 Prozent.

Wenn Sie gegen die Aufhebung des absoluten Rauchverbots in der Gastronomie stimmen, werten Sie den Bundesrat auf und es kommt zu Debatten, die diese zweite Kammer des österreichischen Parlaments stärkt. Ein Abnicken wird die Sinnhaftigkeit eines Bundesrates infrage stellen. Denken Sie auch an die EU-Ratspräsidentschaft ab Juli 2018. Verhindern Sie die Blamage, dort erklären zu müssen, warum Österreich in der Tabakkontrolle einen schwerwiegenden und in der Welt einzigartigen Rückschritt macht. Jetzt geht es um die Gesundheit aller und nicht um die persönliche Freiheit einzelner. Nichtraucher haben ein Schutzrecht und das Grundrecht, rauchfreie Luft zu atmen. Bitte entscheiden Sie sich für die Gesundheit und setzen Sie mit einem Nein zur Aufhebung des Rauchverbots in der Gastronomie ein klares Zeichen für Vernunft und Rechtssicherheit.


Mit freundlichen Grüßen
Robert Rockenbauer

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Wien?
Alle Städte über 25.000 Einwohner?
Leider NEIN!
https://www.abendblatt.de/hamburg/article213680591/Rauchverbot-in-der-Innenstadt.html

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TIROL: Unsere Touristen wollen RAUCHVERBOTE, überall
http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/14100440-91/das-problem-sind-die-einheimischen.csp

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Auch in allen Bürös muss Rauchverbot her!
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Rauchverbot-in-allen-Bueros/325025778

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RAUCHEN in der ARBEITSZEIT? NEIN!
http://www.heute.at/wirtschaft/news/story/Rauchpause-ist-keine-Arbeitszeit--58842959

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NÖ.GKK verbietet das Rauchen
http://www.heute.at/wirtschaft/news/story/Rauchpause-ist-keine-Arbeitszeit--58842959

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So, jetzt muss man sich outen beim Abstimmen.

Bald 400.000 haben DAS bereits getan, sind zum Amt gepilgert,

haben dort bis zu 3 Stunden in der Warteschlange stehen müssen,

verzagten nicht, zum Wohle von uns Österreicher: NICHTRAUCHERSCHUTZ


Wie kann ich jetzt wählen, abstimmen: https://www.dontsmoke.at/


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Lokal jahrelang Raucherkammer, jetzt für Nichtraucher.

Rauch geht, Gift bleibt, Tod kommt!

http://news.doccheck.com/de/202277/rauch-geht-gift-bleibt/

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DER TIROLER ADLER SIEHT MEHR .................. / Veranstaltungen
« am: Februar 11, 2018, 22:48:26 Nachmittag »
70-17.2,



Nichtraucherschutz ff.

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Der dementsprechende Beitrag erfolgt dann hier!

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Aber Strache / Kurz wollen das nicht, sind "Volksvernichter" durch tödlichen Tabakrauch!



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Bei anonymer Anzeige ist die Behörde auf Grund des Offizialdeliktes VERPFLICHTET, die Befundaufnahme dringlich durchzuführen.

Besser wäre es natürlich die Anzeige mit eigenem Namen, nicht anonym durchzuführen. Dann kommt ggf. eine Zeugenladung zur schriftlichen Niederschrift.

Wenn also im Wesentlichen NUR ständig / oft die Türe offen ist, sonst "alles" passt, ist es wohl zu wenig. Daher ALLE Verfehlungen laut meiner Aufstellung kurz kontrollieren und anzeigen. Du brauchst dazu nicht jedesmal etwas konsumieren.


Nachstehend die erste unverzüglich kundgemachte, öffentliche Anzeige!

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RAUCHERINNEN animieren zum MITRAUCHEN - Daher sofort RAUCHFREIE Gastronomie!

Bis es so weit ist, kann DAS eine Hilfe für Gastrobesuche sein.

http://www.vienna.at/online-plattform-da-stinkts-net-listet-rauchfreie-lokale-in-oesterreich-auf/5635467




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Nachdem am Vortag 3 Stunden MR. Dr. Franz Pietsch, "NRS-Chef im BMGF (BMG)", Rede und Antwort stand,
hat Robert Rockenbauer den Text der heutigen PK. etwas umschreiben müssen.
Neben Rockenbauer, Neuberger und Prof. Köchler, konnte auch ich über einiges berichten. Mein Hauptthema war: Jetzt noch mehr Anzeigen von Lokalen, und neu: Auftragsanzeigen in Wien um 10.-- Euro!
Siehe:







Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher   Aktiv seit März 1975!
Bundesleiter Robert Rockenbauer                     
Thomas-Riss-Weg 10, 6020 Innsbruck   
Telefon 0664 / 9302 958, Fax 0512 / 268025
www.alpha2000.at/nichtraucher
nichtraucherschutz@aon.at

Pressekonferenz in Wien, 18.1.2018 (Café Restaurant Museum)

Nichtraucherschutz ist alternativlos
Raucherlokale dürfen nicht zu Zuchtstätten für Lungenkrebs werden
Voraussetzungen für Raucherräume werden nicht eingehalten
Regierung verspielt positive Effekte eines Rauchverbots
Appell an die Nichtraucher

Marathonlauf kurz vor Zieleinlauf zu Fall gebracht

Nach 43 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit können wir es immer noch nicht fassen, dass die Regierungsspitze den Marathonlauf kurz vor dem Zieleinlauf aus niedrigen Beweggründen gestoppt hat. Dieser Angriff auf die elementaren Gesundheitsinteressen berührt die gesamte Bevölkerung! Entsprechend groß ist der Volkszorn. Über 445.000 Unterschriften bei der Online-Petition der Krebshilfe für die Beibehaltung des beschlossenen Rauchverbots ab Mai 2018 und die neue Initiative der Ärztekammer für ein Volksbegehren sollte den Politikern zu denken geben. Die aktuelle Umfrage der Ärzteinitiative zeigt, dass 70 Prozent der Bevölkerung für ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie eintreten. In Tourismusländern wie Tirol, Vorarlberg, Salzburg und Kärnten sind es sogar bis 84 Prozent.
Eine verantwortungsvolle Politik handelt nach bestem Wissen und Gewissen und ignoriert nicht den Willen des Volkes! Sie macht Nägel mit Köpfen und lässt nicht zu, dass Menschen leiden und wirtschaftlichen Schaden davontragen. Österreich kann sich keine rückständige Gesundheitspolitik leisten! Wir stehen bereits unter internationaler Beobachtung und werden zurecht kritisiert, weil wir auch nach vier Jahrzehnten keinen wirksamen Nichtraucherschutz zustande bringen. Wir haben daher letzte Woche EU-Gesundheitskommisär Vytenis Andriukaitis um Hilfe gebeten, der Regierung ins Gewissen zu reden, damit der beschlossene Weg von 2015 fortgesetzt wird.

Bundeskanzler hätte auch anders entscheiden können

In einem Mail vom 29.12.2017 erhalten wir aufgrund unserer Proteste u.a. folgende Antwort vom Team der Volkspartei: „In einer Zusammenarbeit ist es aber natürlich auch klar, dass es Kompromisse geben muss – und der FPÖ war die Raucherregelung eine echte Bedingung für eine Zusammenarbeit mit uns. Geeinigt haben wir uns auf einen Weg, den wir deshalb mittragen können, weil wir den Jugendschutz dabei deutlich verstärken können. Alternative wäre gewesen, keine Zusammenarbeit mit der FPÖ einzugehen.“
Diese Zeilen machen erschreckend deutlich, unter welchem Druck Sebastian Kurz stand. Entweder akzeptiert er die Forderungen seines Vize oder die Koalition platzt. Schöne Aussichten für die Zukunft! Ist das die viel zitierte Zusammenarbeit auf Augenhöhe? Entweder oder? Friss oder stirb? Ist der Bundeskanzler schon am Beginn seiner Karriere angeschlagen, weil er das versprochene Rauchverbot nicht durchsetzen konnte? Der Lack hat jedenfalls einen Kratzer bekommen.
Dabei hätte man eine klügere Entscheidung treffen können:
Damit niemand sein Gesicht verliert, hätte man allein schon wegen der Rechtssicherheit und der Erwartungshaltung der Bevölkerung einschließlich dem Großteil der Wirte, das beschlossene Rauchverbot durchziehen müssen mit der Option, es nach einem Jahr zu evaluieren. Tritt das von den Kammerfunktionären behauptete „Wirte-Sterben“ ein, wird eine Lockerung des Verbots vereinbart.
Und was haben wir jetzt? Untaugliche Regelungen in der Gastronomie und eine Verunsicherung der Wirte. Genau das, was Kurz verhindern wollte.
Die Frage ist berechtigt: Welche „blaue“ Flecken wird dieser Bundeskanzler noch einstecken müssen? Wie lange wird sich die Basis das gefallen lassen? Immerhin gab und gibt es auch innerhalb der ÖVP viele Stimmen, die sich für ein Rauchverbot ausgesprochen haben.

Und was heißt „den Jugendschutz deutlich verstärken“? Das Betretungsverbot in der Gastronomie bis zum 18. Lebensjahr, auf das die Regierung in der Novelle 2008 vergessen hat, ist nicht annähernd vergleichbar mit einem absoluten Rauchverbot. Hier nimmt uns die Politik das Beste und gibt uns einen schwachen Ersatz, verkauft diesen aber als geniale Lösung. Das ist die Kunst der Politik. Im konkreten Fall ist es eine Augenauswischerei, denn wer soll das kontrollieren? Hingegen trägt die Beibehaltung eines nicht funktionierenden Nichtraucherschutzes dazu bei, dass Jugendliche das Rauchen weiterhin als nachahmenswert und nicht gefährlich sehen, weil der Staat keine konsequenten Schritte dagegen unternimmt. Und dann reden „blauäugige“ Politiker frech vom Jugendschutz, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Statt kompetent ist man lieber „tolerant“ und glaubt, die Bevölkerung mit Phrasen einlullen zu können. Diese will aber das absolute Rauchverbot endlich auch in der Gastronomie verwirklicht sehen.

Voraussetzungen für Raucherräume werden nicht eingehalten

Und jetzt kommt der Clou! Der Punkt, der uns Nichtraucher am meisten aufregt! Die Schaffung von Raucherräumen ist laut Gesetz nur erlaubt, wenn gewährleistet wird, dass der Tabakrauch nicht in die mit Rauchverbot belegten Räumlichkeiten dringt. Klipp und klar formuliert! Räume, die nur durch eine Glaswand mit Tür getrennt sind, aber keine eigenen Be- und Entlüftungssysteme aufweisen, können die gesetzliche Bedingung zur Schaffung eines Raucherraums gar nicht erfüllen! Durch offenstehende Türen bzw. durch das ständige Durchschreiten von Personal und Gästen ist der Rauch im Nichtraucherraum riechbar und der gesundheitsschädliche Feinstaub, besonders der gefährliche Ultrafeinstaub, auch nachweisbar. Diese Räume sind mit dem Nikotin-Giftgasgemisch kontaminiert. Die Feinstaubbelastung ist dort um ein Vielfaches höher als auf der Straße. Bei ungelüfteten Raucherräumen, was vielfach der Fall ist, verteilt sich der gefährliche Feinstaub besonders stark in den Nichtraucherbereich.
Unterstützung bekommen wir von DI Peter Tappler, einem allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen für Innenraumanalytik, der uns mitteilt: „Direkt an Rauchbereiche angeschlossene Nichtraucherbereiche, die lediglich durch eine zu öffnende Türe getrennt sind, sind daher nicht als rauchfrei zu bezeichnen. Die Ultrafeinstaubkonzentrationen in den Nichtraucherbereichen übersteigen die an stark befahrenen Straßenkreuzungen gemessenen Werte um bis das 6-fache.“
Vom „funktionierenden Nichtraucherschutz“ wie Strache und Co. behaupten, kann keine Rede sein! Deshalb kam es ja zum absoluten Rauchverbot! Um diesen vorgetäuschten Nichtraucherschutz zu beenden, fordern wir vom Gesetzgeber, bis zur Durchsetzung eines absoluten Rauchverbots, für Raucherräume wie in Italien ein eigenes Be- und Entlüftungssystem mit mindestens 5 Pa (Pascal) Unterdruck und automatischem Türschließer vorzuschreiben und dies auch zu kontrollieren. Rauchen ist die gröbste Luftverschmutzung in Innenräumen. Da wir uns bis zu 90 Prozent unserer Zeit in Innenräumen aufhalten, ist es umso wichtiger, für eine gesunde Raumluft zu sorgen. Luft ist unser wichtigstes Lebensmittel!
Gaststätten dürfen nicht zu Zuchtstätten für Lungenkrebs und Co. werden! Gaststätten – ich betone hier das Wort “Gast“ – sollen allen Bürgern einen Zutritt ohne Gesundheitsschädigung ermöglichen. Sonst sind es keine Gaststätten, sondern Rauchertempel!




Es gibt kein Schädigungsrecht, nur ein Schutzrecht.

Die Regierung handelt verantwortungslos, wenn sie die Gesundheitsschädigung durch das Passivrauchen in der Gastronomie zulässt, während in allen anderen Räumen öffentlicher Orte das Rauchen ohne Probleme verboten ist und auch eingehalten wird (z.B. Amtsgebäude, Theater, Einkaufszentren, Geschäfte, Büroräume, Hallenbäder, Fitnesscenter, usw.).
Der imaginäre „Raucherschutzminister“ Strache möchte ein „friedliches Miteinander“. Das ist absoluter Unsinn! Wer raucht, schädigt automatisch andere in seiner Umgebung. Niemand hat das Recht, seinen Dreck in meiner Lunge abzulagern und meine Atemluft durch das Tabak-Giftgasgemisch zu vergiften! Es gibt kein Schädigungsrecht, nur ein Schutzrecht! Wir haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen echten Nichtraucherschutz!

Nichtraucher werden diskriminiert

Nichtraucher werden diskriminiert, da sie im Gegensatz zu Rauchern erst reine Nichtraucherlokale suchen müssen. Hingegen können Raucher in jedes Lokal gehen. In reinen Nichtraucherlokalen dürfen sie halt nicht rauchen. All die Menschen mit Asthma, COPD, Herzinfarkt und anderen Krankheiten, dürfen nicht mit Rauch in Berührung kommen. Das sind in Österreich über 1,2 Millionen Menschen. Dazu kommen noch die vielen Nichtraucher, die sich nicht vollstinken lassen wollen. Sie werden von einer verrauchten Gastronomie regelrecht ausgesperrt! Warum lässt der Staat diese Diskriminierung zu? Beim Rauchverbot geht es nicht um die Einschränkung der persönlichen Freiheit, sondern um den berechtigten Schutz der Nichtraucher. Raucher müssen nur ein paar Schritte ins Freie gehen. Hingegen ist es unzumutbar, dass Nichtraucher erst durch Raucherräume gehen müssen, um zum Nichtraucherraum oder zur Toilette zu gelangen.
Das dumme Argument, Nichtraucher müssen ja nicht dorthin gehen wo geraucht wird, stellt das Verursacherprinzip auf groteske Weise auf den Kopf. Nicht der Nichtraucher muss darum bitten, nicht geschädigt zu werden, es muss sichergestellt sein, dass der Raucher nicht andere gegen ihren Willen schädigt! Persönliche Freiheit hat dort ihre Grenzen, wo das Recht auf körperliche Unversehrtheit beginnt!

Appell an die Nichtraucher

Als Antwort auf die Ignoranz der Regierung, die die Gesundheitsinteressen der Bevölkerung mit Füßen tritt, appelliere ich an alle gesundheitsbewussten Nichtraucher und Raucher, keine gemischten Lokale ohne getrennter Luftkreisläufe zu betreten, weil es dort keinen wirklichen Nichtraucherschutz gibt! Toleranz ist hier fehl am Platz! Gesundheitsschädigung ist nicht toleranzfähig! Wenn Gäste mit ihrem Fernbleiben signalisieren, dass sie nur in rauchfreien Lokalen bedient werden möchten, könnte das Wirte bewegen, freiwillig auf reine Nichtraucherlokale umzustellen. Ein Schild „RAUCHFREI“ würde sicher zu Umsatzsteigerungen beitragen.
Wirte müssen wegen des Volkszorns mit verstärkter Kontrolltätigkeit und Anzeigen rechnen. Verstöße gegen das Tabak- und Nichtraucherinnen- bzw. Nichtraucherschutzgesetz (TNRSG) sollen beim Strafamt der jeweiligen Behörden – Bezirkshauptmannschaft oder Stadtmagistrat, in Wien Magistratisches Bezirksamt – per Mail gemeldet werden. Behörden müssen den Anschuldigungen nachgehen. Tabakrauch im Nichtraucherraum kann zu einem aufwändigen Ermittlungsverfahren führen. Ist der Feinstaub dort nachweisbar, muss das Lokal auf eine rauchfreie Gastronomie umstellen, oder eine sehr aufwändige Lüftungsanlage installieren. Wirte haben sich auf das absolute Rauchverbot ab Mai 2018 eingestellt. Damit wäre jeglicher Wettbewerbsnachteil verhindert worden. Nun entbrennt wieder der Kampf um die Raucherklientel. Die Anzeigen und damit die Strafzahlungen werden zunehmen. Das alles und noch viel mehr hätte man mit dem absoluten Rauchverbot verhindern können.
Gerne helfen wir, den Sachverhalt an die Behörden richtig zu übermitteln.

Lösung des Problems

Die verlorene Glaubwürdigkeit der Regierung kann nur wiederhergestellt werden, wenn Abgeordnete nach ihrem Gewissen entscheiden können. In Gesundheitsfragen darf es keinen Klubzwang geben, sonst wird Politik zum dreckigsten Geschäft! Der von Türkis-Blau angekündigte „neue Stil“ müsste die freie Abstimmung zulassen. Damit bliebe das beschlossene Rauchverbot erhalten, weil es für eine Abänderung im Parlament sicher keine Mehrheit geben wird.
Wenn ein HC Strache das Wohl aller Bürger und nicht nur seines und das der Raucher im Blick hätte, wäre es nie zu dieser unrühmlichen Aufhebung des beschlossenen Rauchverbots gekommen. Es ist traurig und schockierend zugleich, dass die Regierung ein sinnvolles und hart erkämpftes Tabakgesetz so leichtfertig gegen den Willen der Bevölkerung außer Kraft setzen kann. Auf der Strecke bleibt die Gesundheit von Millionen Bürgern, denen man unverständlicherweise keinen Schutz vor dem Passivrauchen gewährt. Es ist ein Wahnsinn, dass eine Minderheit von süchtigen Rauchern seit Jahrzehnten die Mehrheit der Bevölkerung mit ihren Giftgasen terrorisieren kann!
 
Zusammenfassung
Ein Rauchverbot in der Gastronomie ohne Ausnahme schützt Gäste, Personal und Wirte, ist gerecht, leicht umzusetzen, einfach zu kontrollieren, führt zu Umsatzsteigerungen, entlastet die Behörden, hilft abgewöhnungswilligen Rauchern und setzt ein positives Signal für Kinder und Jugendliche.
Die Erfahrungen in Ländern mit einem ausnahmslosen Rauchverbot zeigen, dass selbst das Personal in Kneipen, Bars und Diskotheken von dem Verbot profitiert. Die Kellnerinnen und Kellner wurden gesünder, nachdem ihre Arbeitsräume rauchfrei wurden. Weiters zeigte sich, dass weniger Kinder und Jugendliche zu rauchen begannen, vor Kindern in Privatwohnungen weniger geraucht wurde und die Zahl der Klinikaufnahmen von Kindern wegen Atemstörungen abnahm. Schlussfolgerung: Niemals hätte man den so wichtigen Nichtraucherschutz für Gäste, Personal und Wirte aufgeben dürfen.

Abschließend ein ernstes Wort an Herrn Strache

Ihre viele zitierte „Selbstbestimmung“ lässt sich nicht mit dem Nichtraucherschutz vereinbaren. Sie gehören zum letzten Aufgebot der Uneinsichtigen. Dabei wäre es Ihre Verantwortung, den Tabakkonsum zu reduzieren, statt ihn gegen jede Vernunft mit Raucherlokalen zu fördern. Sie verkörpern den Typ eines leichtsinnigen Politikers, dem anscheinend jährlich über 13.000 Tote durch aktives und über 1.000 durch passives Rauchen, davon betroffen sind auch etwa 100 Kinder, egal sind. Lässt Sie das wirklich völlig kalt? Rauchen hat nichts mit Freiheit zu tun, sondern mit Abhängigkeit und Sucht. Süchtige sind in ihrer Selbstbestimmung stark eingeschränkt.
Manche werden erst durch Schaden klug. Wir wünschen Ihnen, dass Sie noch rechtzeitig die Seite wechseln und von einem Saulus zu einem Paulus werden. Sagen Sie endlich JA zu rauchfreier Atemluft! Zum echten Nichtraucherschutz und einer rauchfreien Gastronomie gibt es keine Alternative!

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